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Die Massenmorde in Hannover.

Hannover, 5. Juli. (WTB.) Aus

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ds. HS. erheblich reduzieren und als Dauerzu­stand ansehen, daß der Magistrat unter Ausvecht- erhaltung der Magistratsverfassung lediglich aus einem Bürger meist er mit der Amtsbe­zeichnungOberbürgermeister" und fünf be­soldeten Stadträten besteh'en soll. Emer der besoldeten Stadträte ist als Beigeordneter xum Vertreter des Oberbürgermelsters zu be­stellen. Ob daneben auch unbesoldete Vergeord- nete ernzusehen sind, bleibt besonderer Deschlutz- sassung Vorbehalten. Die Amtszeit der jetzigen unbesoldeten Beigeordneten erlischt mit dem Ab­lauf dieses Monats. Das Gehalt der künftigen einzigen Bürgermeisterstelle wird durch be­sonderen Beschluß, der zuständigen Körperschaften festgesetzt. Dieser Beschluß richtet sich in der Hauptsache gegen den jetzigen Oberbürgermeister Scheidemann.

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Aus dem Felde erschossen.

Braunschweig, 6. Juli. (WB) Aach Braunschweigischen Landeszeitung" wurde Pächter des Kammergutes Wickensen Eschershausen, Amtsrat H u m b u r g, am

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Landwirtschaft.

Der Stand der Feldfrüchte in Hessen Anfang 3nIL

Aach denr amtlichen Saatenstandsbericht für Hessen von Anfang Juli lauten im allgemeinen dis Erntenachrichten zufrieden st ellend, trotzdem die lange anbouembe kalte Witterung den Winter- und Sommersaaten nicht besonders dienlich war. Infolge der starken Auswinterung muhten an vielen Orten Untpfiügungen vorgenom­men werden. Der Stand der Hackfrüchte wird in den meisten Orten als gut bezeichnet; auch die Beschaffenheit der Wiesen verspricht eine gute Ernte, wenn auch in den niedrigen Lagen die Wie­sen zum Teil unter Wasser stehen. Der A e b - stand ist weniger zufriedenstellend; wahrend die Blüte gut verlaufen ist, scheinen die Ertragsaus­sichten gering. Fast überall wird über starke Verunkrautung, an manchen Orten auch über Mäusefrah, Engerlinge und Flugbrand geklagt.

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anlaffung höherer Dienststellen wurde die Leine wegen der M o r d s a ch e H a a r m a n n durch die Weserstrombauverwattung abgelas sen. Heute erschien der Staumsister in Herrenhausen mit einer gröberen Anzahl Arbeiter um das Fluhbett nach menschlichen Knochen und sonstigen verdächtigen Knochen abzusuchen. Man fand mehrere Säcke voll Knochen und an­dere verdächtige Sachen. Wie weit es sich um Knochen von Menschen handelt, muh erst die Untersuchung ergeben.

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Samstag morgen, als er sich nach dem Felde begeben wollte, von einem Manne, der ihm auf­gelauert hatte, erschossen.

Zehn Arbeiter an Fleischvergiftung erkrankt.

Berlin, 5. Juli. (Wolff.) In Treptow finb in einer Wirtschaft nach dem Genus) von Eisbeinen heute mittag zehn Arbeiter einer Daugesellfchaft so schwer erkrankt, dab sie irtÄ (»iiS 5 r - -T,...

Sämtliche Kranke befinden sich außer Lebensge­fahr. Wie festgestellt worden ist, hatte der Gast­wirt das an die Erkrankten abgegebene Fleisch in gutem Zustande gekauft, doch war es infolge der austergewohnlichen Hitze verdorben. Auch Angabe der behandelnden Aerzte kommt nur Fleischvergiftung in Frage.

Absturz eines Passagierflugzeugs.

Borkum, 6. Juli. (Wolff.) Gestern abend gegen Z Uhr stürzte das hier stationierte, dem Hotelbesitzer Kämpfer gehörende Passa­gierflugzeug infolge böigen Windes ab. Der Führer und drei Insassen erlitten schwere innere und äußere Verletzungen.

Ein politischer Mord?

Saarbrücken, 5. (Juli. (WB.) 3n der Bucht vom 29. Juni wurde in dem benachbarten Gubtoei ter der Bergmann W. A e u m a n n vor einer Wirtschaft mit einem Knüppel er­schlagen. Als mutmaßliche Täter wurden nun­mehr j Kommuniste n, darunter auch der kemmu Mische Abgeordnete des Landesrats, Reinhardt, verhaftet. Die Tat war offenbar gegen den Bruder des Eiffchlagenen gecich et we- gtri seiner Mitgliedschaft zum sog.Saarbund", zu dem die freien Gewerkschaften in scharfer Op­position stehen.

7 Millionen Franken in Wertbriefen ge­stohlen.

P a r i s , 5. Juli. (WB.) Rach einer Havas- meldung aus Brussel ist in einem Zuge auf her Strecke AachenFrönhcide vor einigen Tugen ein M i l i t ä r p o st s u ck, der außer Briefschaftm nahezu 7 Millionen Francs in Wer.briefen enthielt, gestohlen worden. Einer der Diebe und ein Hehler- sollen bereits festgenommcn wor­den fein. Die Militärpolizei verfolge zur Zeit die Spur von zwei weiteren Dieben. Ein Scheck über 1OOOOO Frank soll bereits von einer Dunk in der belgisch besetzten Zone eingelöst worden sein.

Kinder ständig und eindringlich vor dem Trinken Von Wasser nach dem Genust von Kirschen zu warnen und ihnen die entsetzlichen Folgen solchen ': Tuns vor Augen zu fuhren.

! *' Dos Gausommerfest des Lahn-

'-.saues des Bundes deutscher Rad - ;I o brer, v eich:s auf Veranlassung des hiesigen tiabclub Germania in unserer Stadt gefeiert wird, 'Vmachte am «estrigen ersten Festtag nachmittag ' M interessctiaen Festzug durch die Hauptstraßen

Stadt. .'Inter Vorantritt der Feuerwehr ch geleitet von den flotten Marschweisen meh­rer Musilkopellen fuhren die Aadfahrervereinr, f-'unter zahlreiche aus der engeren uird weiteren ^hgebung Gießens, in festlichem Badsportkostüm, j L 0 Vereinsbanner mit sich führend, daher, und ^snscHierten oder ritten einige andere hiesige crciihe als Festgäste wacker mit nach den schnei- gen ^Flarschklängen. Eine ausiervrdentlich große «keuschen.menge säumte die Marschstrasten. Der mg bot bei dem lachenden Sonnenschein ein recht ' -benfreubigeg Bild, das die gute Wirkung der j eschickt angeordneten Gruppenfolge stark erhöhte, j (eben dem gutdisziplinierten Fohren der Aad- : fobrer im allgemeinen boten noch mancherlei fes­selnde Radfahret>Einzell>ilder Grund zu voller i Anerkennung; namentlich gefielen die beiden »!Boot"-Fahrer, der Fährer unter dem Baldachin, I ein ganz allerliebstes Moes Jungchen im Alter ; '.'on 3 bis 4 Jahren, das sein ebenso niedliches Fahrrad eifrig dahin strampelte, die Fahrer der geschmückten alten Hochräder und die Reiter der

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Die Arbeiten des inneren Ausbaues am Deamtenhaus 3. Reihe zu Büdingen sollen nach dem Ministerialerlah vom 16. Februar 1893 und seinen Ergänzungen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden, und zwar:

1. Glaserarbeit, 2. Anstreicher- und Tapezierarbeit, 3. Schreinerarbeit,4.Schlos- serarbeit des inneren Ausbaues, 6. 3n* stallationsorbeit:

a) Elektr. Lichtanlage und Klingelleitung, b) Blitzableiteranlage.

c) Be- und Entwässerungsanlage.

7. Treppenlieferung.

Die Vergebungsgrundlagen sind auf unserem Amt einzusehen, die Angebots- Vordrucke sind daselbst zum Selbstkosten- preis, solange Vorrat reicht, ab Mittwoch, den 9. Füll d. 3., erhältlich. Die Ange­bote sind verschlosien und mit der Auf­schriftBaamtenhaus Büdingen" bis zum Eröstnungstermin am 23. Juli d. 3-, vorm. 11 llbr, bei unö einzureichen. Zu- schlagsfrist 14 Tage

Büdingen, den 4 3ulr 1924. Hessisches Hochhauamt.

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Erklilrnng,

Nm keine Verwechslung hervor-urufen über den Bericht vom Schöffengericht am Freitag, dem 4. Juli, muh bemerkt werden, das; wir in keiner Weise identisch find und mit der ganzen Slngelegenbeit nichts zu tun haben.

Fuhrunternehmer Georg Dürr und Frau iLony geb. Siebert

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zunächst fort. Gin schwach entwickeltes Fallgebiet -südlich Islands wird unser Gebiet morgen noch nicht erreichen.

Bornottzen.

Tag estalender für Montag. Aeichswehrwollwoche: Anlagenkonzert der Reichs- wehrkapelle um 6 älhr in der Suöanlage. VortragVolkswirtschaft und Ertragswirtschaft" von Dr. h. c. Meesmann um 51/* ilbr im Drosten Hörsaal der llnioerfität. Lichtspielhaus und Asloria-Lichtspiele:Der Rummelplatz des Lebens". Palastlichtspiele:Sonnabend Rächt". Rundsunkhrus, Löberstraste: 8 Llhr 30 Joseph Haydn-Abend.

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Es sei ausdrücklich festge­stellt, dast in dieser Woche nur eine Vorstellung stattfindet, und zwar am Mittwoch, den 9. Juli, abmds 7 Llhr, die Aufführung desC la vi go" bei kleinen Preisen von 2 Mk. abwärts. 3n der Rolle der Marie Beaumarchais wird Frl. L. D a ch f e l d aus Offenbach auf Anstellung für die kommende Winberspielzeit gefhegen.

LanvkreiA Gic^cn.

Lang°G öns, 5. Huli. Am 12., 13. und 14. Juki feiert unser GesangvereinFroh­sinn" sein 70jahriges Bestehen. Der Lahntalsängerbund begeht bei die er Ce- legenh^it hier sein S ä n g e r s e st. Dos Pro­gramm verspricht allen Fest cllneh.nern einige sehr ge nutz reiche Stunden.

+ TreiS a. d. Lda., 4. 3uH. Heute nach­mittag wurde der neugewählte Bürgermei­ster Heinrich Will VIII. durch Regierungsrat Hemmerde vom Kreisamt Diesten in sein Amt eingewiesen.

Kreis Friedberg.

* D a d-R a u h e i m, 5. Juli. Einbrecher waren in der letzten Rächt hier an zwei Stellen an derArbeit". Zunächst versuch en sie in das Huweliergeschäst von Hans Kuhn einzu- biingcn, wobei sie u. a. auch durch die Mauer des Hauses wollten. Sie wurden jedoch gestört und flohen unter Zurücklassung eines Stemm­eisens. Darauf versuchten sie, dem Huwelen- und Goldwarengeschäft von Alwine G v e r g einen Besuch abzustasten, jedoch mist- lang auch da ihr Vorhaben. Hier hinterliehen die Gesellen ein wertvolles Fahrrad und ver­schiedene Einbrecherwerkzeuge, darunter ein Stemmeisen und ein Brecheisen, sowie einen Hut und einen Lleberzieher.

Heffen-Naffau.

spd. Frankfurt a. M., 6. Zsuli. Am hel­len Mittag wurde Samstag in einem Ge­schäft der Groben Gollusstraste ein Einbruch verübt. Die Kerle drangen während der kurzen Mittagspause in die Verkaufsräume ein und stahlen aus ihnen alle rasch erreichbaren Stoffe von bedeutendem Wert. Don den Ein­brechern fehlt jede Spur. Aus einem Geschäft in der Dilbeler Strahe holten Einbrecher um die Mittagsstunde, als ebenfalls Pause war, nicht weniger als 16 Kisten Palmin und fuhren sie auf einem mitgebrachten Wagen fort plnd niemand der Hausgenoffen und der Strastenpasfanten hat davon etwas gemerkt. In­mitten ihrerTätigkeit" überraschte Samstag früh ein Äriminafbctinitw auf txw> "v-f o u, v l

internationale v - Zugdiebe, als iie ge­rade in einem l)-Zuge einem Reisenden dir Wert­sachen entwenden wollten. Einer der Diebe konnte festgenommen werden, der andere entkam in dem Gedränge. 3m Besitz des erwischten Diebes fand man eine gestohlene 12br und eine gefüllte Brief­tasche. Im Wartesaal 2. Klasse wurden je einem Reisenden aus Hamburg und aus Remscheid bte Brieftasche aus dem Mantel gestoh­len. Beide Reiseirde muhten fremde Hllfe für die Weiterreise in Anspruch nehmen. Die bei­den Schwestern Rosa und Marga Heinze gerieten in der Samstagnacht mit einem gemein« famen Liebhaber in Streit, den zweiPo- lizeioberwachtmeister schlichten wollten. Das lleh aber Fräulein Marga nicht zu, denn sie stach mit einem Messer dem einen Wachtmeister in die linke Achselhöhle und dem anderen Beam­ten durch den Tschako in den Kopf. Die Messer­stecherin wurde in Haft genommen.

' ff Marburg, 6. Juli. Aus Anlah der gegenwärtig 'hier tagenden Jahresversammlung des Landesvereins Kurhessen des Allgemeinen deutschen Hagdsch^utz- v e r e in S wurde gestern durch den Vorsitzenden S. D. Fürst von Isenburg-Dirstein eine reichhaltige Iagdaus stell ung mit einer Ansprache eröffnet. Die Ausstellung zeigt ins­besondere Iagdtrop'häen aus unseren heimatlichen Forsten. In der Aula der Universität sand heute eine Klopstock-Gedächtnisseier statt Die Festrede hielt der bekannte Germa­nist, Geh. Rat Pros. Dr. Elster. Heuis fand hier dec zweite Bundestag d?s K u r h e s s i - schen Landjügendbundes statt. Mit dem­selben war auch ein Trächtenfestzug mit nachfolgendem Trachtenfest in den Städtfälrn ver­bunden.

* Kassel, 4. Juli. Die bürgerliche Mehr­heit der Stadtverordnetenversammlung beschloh, beim Kasseler Magistrat abzubauen. Man will den Magistrat entspr-echrnd der preu- hischm Personalabbauverordnung vom 8. F.-bruar

ebenfalls recht hübsch mit Blumen geputzten Stahl- , rosse. Der Kavallerieverein, der Artillerieverein i Junb die Turner, die als reitende bzw. wandernde i'Zuggäste im Kranze der Radler weilten, hatten ^gefällige Festwagen hergerichtet und damit dem Zuge eine recht freundliche Abwechslung gegeben. ; Diese Wagen sanden ebenfalls allseitig herzliche

Worte des Beifalls, der besonders lebhaft war j beim Anblick des lustigenBiwo-ks der Kaval- lerie", womit eine gute Idee in origineller Weise Vt in die Sfat umgeseht wurde. Der Vorbeimarsch fj J des Zuges dauerte etwa eine halbe Stunde. Rach der Ankunft auf dem Feslplatz OSwaldsgarten

1 sollten, dem Programm gemäß, allerlei Radsport- fünfte gezeigt werden, lieber diesen Teil des Festes können wir unseren Lesern nichts berichten, da man es unterlassen hatte, uns zu den Veranstal­tungen auf dem Festplatz hinzuzuziehen.

* Zur Reuordnung des hessischen Bauwesens nahm eine außerordentliche Hauptversammlung der mittleren Baubeamten Hessens, die in Frankfurt a. M. abgehalten wurde, rinstimmig die nachstehende Gntschlietzung an:

|Die autzerordentlichr Hauptversammlung dw | mittleren Baubcamten Hefsens spricht ihr leb- X hastes Bedauern über die Verzögerung der seit i Dem Jahre 1909 eingeleiteten Reugestaltung des T hessischen Bauwesens aus. Der Verband, ins- } befenbere die Kreisbeamten, erblickt in der durch nichts zu rechtfertigenden Verschleppung eine a>Lt» 'chastlich außerordentlich starke Benachteiligung und moralische Schädigung seiner Mitglieder. Außer den bereits eingeleiteten Sparmahnahmen erfordert auch das 3nteueffe des steuerzahlen- i den Volkes ebenso gebieterisch die schnellste Durch- I sührung der Reugestaltung des hessischen Dau- : Wesens. Es besteht allgemein die Auffassung, , ast die Schwierigkeiten nicht nur in der Personal-

1 age liegen, sondern datz zum groben Teil auch I c Gegensätze in den einzelnen Abtellungen des > ।Ministeriums SchuD an der Verzögerung der ' 1 Zuordnung haben. Wenn diese 2lnnahmen be- f 1 chen sollten, so mühten doch im Interesse der | > Ilgemeinheit Mittel und Wege gesunden wer- | pert, diese Hemmungen zu beseitigen. Der Der- | band der mittleren Baubeamten Hessens beichlieht, v gutgehend von der allgemeinen wirtschaftlichen piotiage und entsprechend den veränderten Zeit- | Verhältnissen, Richtlinien bzw. Vorschläge über F; i 3en Aufbau der Reugestaltung des Bauwesens { den zuständigen Stellen in kürzester Zeit zu unter- breiten. Er weist jedoch die Bestrebungen mit i Entschiedenheit zurück, die dahin gehen, den mi t» l ter en Daubeam.en Arbeiten zu entziehen, die ste | jahrelang zur vollsten Zuiriedenheit aller be- l teitigten Kreise getätigt haben. Angesichts der V auherordentlich schwierigen Finanzlage des Staa- R les und in der Erwartung, dah die alsbald er-

hoffte Reuordnung des Bauwesens vom Gerste sozialer GerechtigkÄt getragen und in ihr die er- 18 strebte Deremfachung und 'Verbilligung des Ver­ls waltungslörpers verwirklicht sein wird, rst der i| Verband der mittleren Daubeamten He'sens be»

1 reit, >um Wöhle des Staates Op>er zu bringen." k ** Oeffentliche Dücherhalle. Im

, Juni wurden 1189 Bände ausgeliehen. Davon l romnten auf: Erzählende Literatur 719, Zeit- schritten 71, Iugendschristen 112, Litervturge- | schichte 2, Gedichte und Dramen 21, Länder- und , Völkerkunde 67, Kulturgeschichte 25, Geschichte und

Biographien 63, Kunstgeschichte 6, Raturwissen» schäft und Technologie 46, Heer-- und Seewesen 10,

Haus- und Landwirtschaft 2, Gesundheitslehre 5, Religion und Philosophie 16, Staatswissenschaft 8, I Sprachwissenschaft 4, Fremdsprachliches 12 Bände. I Rach auswärts kamen 18 Bände.

Mettervoranssaqe

für Dienstag.

Vorwiegend heiter und trocken. Schwache Ge° r wttterneigung. Die herrschende Witterung dauert

Gebrauchtes Jamki-u.Httnn- s Fahrrad ßretswert zu verk. '»'Gr.Steinw.l4 i ^Hühner k' g ein- und zweijäbr. s ii. 14 achtWoch. alte, bt ro.iÜbidj. abruieeo U» tömarlkstr. 4Q u-

Auf hoher See in Dranb geraten.

Baltimore, 6. Juli. (WB) Der Damp­ferThree Rivers", von der Chesapeakebucht nach Baltimore unterwegs, ist in der Rächt zum 4. Juli in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. Don den 350 an Bord befind* lieben Reisenden wurden viele, die über Bord sprangen, durch andere Schiffe gerettet Man be­fürchtet, dah zahlreiche Opfer zu beklagen sind.

Falschspieler-Saison auf hoher See.

Auf jedem der großen Passagier- und Luxus- dampser, die jetzt die Reisenden aus Amerika zu ihrem Sommeraufenthalt nach Europa be­fördern, befinden sich Falschspieler, die schon den Reisenden tüchtig hochnehmen, bevor er noch in der Alten Welt an Land getreten ist. Obwohl diese internationalen Verbrecher der Polizei in vielen Fällen bekannt sind, kann sie ihnen doch nichts anhaben, denn es ist überaus schwierig, sie auf frischer Tat zu ertappen oder die nötigen Zeugen gegen sie zu bekommen. Der Hereingesal- lene hält wohlweislich den Mund, und der Falsch­spieler selbst ist viel zu vorsichtig, als dah er sich irgendeine Blöhe geben würde. Deshalb gilt es, wie Hugh Brady in einem Londoner Blatt au'ssührt, kaum einen Verbrecherthpus, der mit größerer Sicherheitarbeitet als der erfahrene Falschspieler auf hoher Sve.Auf jedem Damp­fer," schreibt er,findet man PlakateVorsicht vor Falschspielern", und die Stewards warnen die Passagiere immer wieder. Aber all daS ist erfolglos, denn der reiche Mann, auf den die Falschspieler es abgese'hen haben, hat von sich eine viel zu grobe Meinung, als dah er glauben würde, er könne hereinfallen, und die Schwind­ler gehen viel zu geschickt zu Werke. So würd» z. B. der Falschspieler nie sein Opfer zum Spiel auf fordern; er lästt den Gedanken, ein Spielchen zu machen, stets von dem anderen ausgshen!. Der Passagier bei seiner ersten Reise nach Guropa ist stets gern bereit, Bekanntschaften anzuknüpfen, und sehr rasch steht et mit dem eleganten, liebens' würdigen und sehr vornehm auftretentenAus­kundschafter" in freundschaftlichem Verehr, der den Falschspielern die Deute zutreibt. Die Zett wird einem auf dem Schiff lang, und so schlägt denn gar bald der reiche Mann ein Spielchen vor, auf das der Auskunftschafter nur zögernd eingeht. Zuerst spielt man Bridge ober etwas anderes Harmloses, und es wird dabei wenig Geld gewonnen und verloren. Dem Opfer wird es langweilig, und er stellt von selbst die ver­hängnisvolle Frage:Wie wär's mit etwas Böker?" Run bringt der andere ganz unauf­fällig seine Kuyrpane zum, Vorschein. Zunächst lätzt man den anderen gewinnen, bis dann all­mählich sich dasGlück dreht und der eigent­liche Falschspieler grobe Summen gewinnt. Ist dann das Opfer um ein paar 100 Pfund er­leichtert, so nützt es ihm auch nichts, wenn eS Argwöhn schöpft. Es ist um eine Erfahrung reicher und zieht sich> zurück, während.der2L1Ä- lundschafter" unterdessen schon wieder erne andere Delanntschaft geschlossen hat, die Aussicht auf einen neuen Beutezug gewährt."

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Aus dem Amtsverkürrdigungsblatt.

* Das Amtsverkündigungsbla tt iE

raube in Allendvrf a. d. Lda.; Sttahensperre in Grohen-Buseck Einsendung der Kirchenrechnun- gen; Waisenbüchsengelder: Verträge mit den Ge­meindehebammen; Kreisabdeckerei; Dienslnachrich- ten; Rotlaufseuche in Giehen; Feldbereinigunsen Langd und Holzheim.

Sftielplan der Frankfurter Theater.

Schauspielhaus. Dienstag, 8. Full: Dame Kobold. Mittwoch, 9.: Die rote Robe. Linnerstag, 10.: Die tote Robe. Freitag, 11.: Ter zerbrochene Krug; Die Zierpuppen. Samstag, 12.: Bummelstudenten. Sonntag, 13.: Dummelstudeitten.

Briefkasten der Redaktion.

I. Sch. in D. Ihre Angelegenheit ist sv ter- zwickt, dah wir Ihnen nur empfehlen können, sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen.

F. T. Wir wollen Ihnen gerne unseren Rat geben, in diesen Spalten würde das aber zu weit führen. Besuchen Sie uns in der Sprech­stunde der Redaktion von S1/^ bis 61/? IHjr abends.___________

Verantwortlich für Politik und Feuilleton:

I. V.: Heinz G v r r e n z._________

Crine Mutter, die sich zu betten weist, nährt ihr Kind mit Restle'S Kindermehl. D'eseö alt* (leumbrte fträiiißunnö und Nährmittel beueht au8 reiner fetter LUpenkuhmUch feinstem Weizenmehl. Rohizucker und Maltose und enthalt in leicht ver­daulicher Form alle notwendiaen Nährstoffe, die den Körner deö ZlindeS sichtlich aedeihen lassen. Ein Kraftsüpplein ans Nestlet Kindermehl, einfach mit Wasser nefodit. ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene, namentlich für wählerische Kranke, eine wahrhaft stärkende, dazu aunerst wohlschmeckende und leicht verdauliche Kost. Nestle S Kindermehl ist bei seiner konzentrierten Be­schaffenheit und seinem hohen Gesundbettswerte bi diu, denn 1 Ortainaldose kostet '"allen Apo­theken und Drokterten usw. nur M. t.60. [3t52sg