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wählt national und lielreil den Rhein

zum Reichstage die

Liste 1

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Die demokratische Außenpolitik ist die wahre Befreiungspolitik. Sie war und ist eine nationaleTat.

die Volkspartei, die unsere Außenpolitik durch Aufnahme der Deutschnationalen in die Reichsregierung in Gefahr bringt und damit die Räumung der Kölner Zone am 10. Januar gefährdet,

die Volkspartei, die mit den VersackungS' Politikern Dr. Jarres und Dr. Molden, hauer belastet ist^

die demokratische Partei, deren rheinische Führer Korell und Dr. Falk zum Sprach­rohr des gesamten besetzten Gebietes ge

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Sonntag abend öatä) nsuio in der Leieballe. Hei so Nekiamen

Kirchenplatz ll. p»*h oeea^eeeoo

vertcuerer, die Warenverleuerer, die Volksfeinde."

Wir fragen die Wählerschaft: Sind je in einem Sah soviel bewußte Unwahrheiten zusammen- aetragen worden? '

Die Sozialdemokratie hat zu jeder Zeit den Kampf gegen die Teuerung, gegen die Ausbeuter unseres Volkes in der schärfsten Art und Weise ausgenommen. Die Sozialdemokratie ist schon immer und zu jeder Zeit der Anwalt der Armen, der Schwachen, Unterdrückten und Ausgebeuteten gewesen.

Wähler und Wählerinnen! Kleinbauern und Arbeiter in den Landorten, beurteilt die Bauernbündler und Deutschnatwnalen nicht nach ihren Worten, sondern nach ihren Taten.

Der Bauernbund stimmte im hessischen Landtage gegen die von der Sozialdemokratischen Partei beantragte Beseitigung der standeSherrUchen Zagd- und Fischereirechte sowie gegen die Leranziehung de« gemarkungsselbständigen Grundbesitzes zur Gemeindebesteuerung.

Der Bauernbund stimmte gegen die Mitwirkung von Vertretern der Kleinbauern bei der Verteilung der ErMeschädenkredite.

Der Bauernbund stimmte gegen den sozialdemokratischen Antrag auf Staffelung der Grundsteuer in der Gemeinde, wodurch der Kleinbesttz entlastet worden wäre.

Der Bauernbund stinnnte gegen die von den Sozialdemokraten beantragte Erhöhung der außer­ordentlichen Abgabe vom standeSherrlichen Wald von 18 auf 25 Mark pro Lektor.

Der Bauernbund schreit über steuerliche Belastung und lehnt auf der anderen Seite Steuern ab, die nur die Standesherrn mit ihrem riesigen Waldbesih betroffen hätte.

Die Sozialdemokratie war es, die sich auch im hessischen Landtage der Kleinbauernschaft annahm, die die Intereffen der durch die Wirtschaftskrise im oberhessischen Erzbergbau schwer geschädigten Berg­arbeiter verttat.

Werktätiges Volk in Stadt und Land! Merkt Euch diese Taten des Bauern- bundes. Der Bauernbund ist ein Anhängsel der Deutschnationaleu, der Vertreter des Großgrundbesitzes und der reichen Gutspächter. Arbeiter, Beamte, Klein- bauern! Gebt diesem Großbauernbund den Laufpaß! Helft der Sozialdemo, kratic am Wahltage zum Siege. Gehet zur Wahl und wählt zum Landtage wie

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3n seinem Wahlaufruf zeigt der Lefftscke Bauernbund offen und schamlos daS durch sein« Führer betriebene System,

wie das hessische Volk belogen und irregeführt werden soll.

Der Wahlaufruf des Bauernbundes und das Flugblatt der Deutschnationaleu stellt Vergleiche an mit den Vorkriegsverhältniffen und der Gegenwart, die vollkommen falsch sind. Ihre ganzen Angriffe konzentrieren diese Parteien gegen die hessische Negierung und im besonderen gegen die Sozialdemokratie und Demokraten. Die Reichspolitik lasten sie vollständig unerwähnt, weil sie selbst zu gut wisten, daß die Wählerschaft von der charakterlosen Politik der Deutschnattonalen die Nase voll hat. Cs wird deshalb um so mehr in Lessen frisch fröhlich darauf los gelogen, um die Wäblerschast zum zweitenmal irre zu führen und zu betören.

So wird behauptet, 1924 habe Lessen 5 Minister. Wahr ist, daß wir nur 4 Minister haben. Wahr ist, daß eS auch 1914 schon Ministerialvorstände, die damals die AmtsbezeichnungMinisterialräte" führten, gab, und zwar 11 an der Zahl. Also gab es 1914 an Ministern und Ministerialdirettoren zusammen 14. 1924 sind es 4 Minister, 5 Ministerialdirettoren und 5 Staatsräte, zusammen ebenfalls 14. Der Bauernbund aber unterschlägt Tatsachen, wenn er von einer Aufblähung des Beamtenkörpers spricht, dabei aber nicht erwähnt, daß rund 5000 Volksschullehrer und 2500 Polizeibeamte durch die Übernahme der Lasten auf den Staat bei der Beamtenzahl mit hinzuzurechnen sind.

Der Bauernbund läßt vollständig unerwähnt, was für die Landwirtschaft von feiten des Staates getan worden ist. Die Zahl der LandwirtschaftSämter (Landwirtschaftliche Schulen) ist gegen 1914 von 9 auf 22 gestiegen, die Zahl der Beamten darin von 19 auf 49. Das Feldbereinigungspersonal mußte wesentlich erhöht werden, ebenso wurde das Personal der Kulturbauämter von 40 auf 88 vermehrt, auch hiervon kein Wort der Erwähnung durch den Bauernbund.

Der Bauernbund bringt falsche Ziffern, obwohl ihm die richtigen Zahlen durch amtliche Feststellungen bekannt find. Durch die Verstaatlichung des Dcrmestungswesens hat sich der Personal- bestand nicht um 96, wie der Bauernbund behauptet, sondern um 37 vermehrt (dabei ist die Zahl der höheren Beamten von 74 auf 63 zurückgeschraubt worden). 1914 betrug derStaatszuschuß zum Vermessungswesen 234716 Mark, jetzt beträgt er nur 199835 Mark, er hat sich somit um 34881 Mark vermindert, nicht, wie der Bauernbund behauptet, vermehrt.

An diesen Beispielen ist zu sehen, was von der Wahrheitsliebe des Bauernbundes zu halten ist.

Gegenüber dem Vorwurfeiner Verschwendung von staatlichen Geldern" sei darauf verwiesen, daß die staatlichen Aufwendungen für ausschließlich landwirtschaftliche Zwecke (Landwirtschafts­kammer uff.) gegen 1914 um rund Vi Million gestiegen sind; auch hiervon kein Wort beim Bauernbund.

Eine grobe Irreführung der Wähler bedeuten die Zahlen des bündlerischen Flugblattes über die Steuern. Die hessischen Landesstcuern werden für 1924 nicht 61, sondern höchstens 24 Millionen betragen (in der Vorkriegszeit wäret?es 26 Millionen). Der Anteil der Reichssteuern wird aus 31,5 Millionen geschäht. Vergessen wird, den Wählern zu sagen, daß in dem Gesamtsteuerbedarf rund 20 Millionen enthalten sind für Leistungen, die der Staat den Gemeinden abgenommen hat.

Die Regierung der Republik kostet nur den siebenten Teil dessen, was die frühere Groß­herzogliche Regierung gekostet hat. Der Bauernbund schimpft auf die hessischen Minister, nur aus Laß, weil auch zwei Sozialdemokraten im Ministerium sitzen.

Den Gipfel der schamlosen Lüge und Verleumdung erflimmt der Bauernbundswahlaufruf mit der Behauptung:

Die Sozialdemokraten und Demottaten sind die Aussauger der hessischen Wirtschaft, die Brot-

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Wir haben unseren Verwandten und seit­herigen Geschäftsführer Herrn Erich Reuter in unsere Firma aufgenommen und möchten hiermit Gelegenheit nehmen, für das unserer Firma in so reichem Maße entgegenge­brachte Vertrauen zu danken. Wir eröffnen wieder unser

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heute Samstag, 6. Dezember

und bitten, auch fernerhin uns das Wohl­wollen zu bewahren.

Mit der ERÖFFNUNG verbinden wir eine Weihnachts-Ausstellung die wir freundlichst zu besichtigen bitten.

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