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T«ttrer Wteoerhetrntt<!hma<yung Durcy (Srpoirung Der Storchnester beitragen. ©In nachahmenswertes Deisptel in dieser Hinsicht, auf das Werner Sänke! in der ZeitschriftNaturschutz" hinweist, ist in cec kleinen hessischen Gemeinde Rosenthal gegeben worden. Dort befindet sich seit etwa 40 Hahnen eine Storchniederlassung, und als vor 25 Jahren das Haus, auf dem ursprünglich das Nesi stand, abgebrochen wurde, entschloß sich der Landwirt Klingelhöfer, die Storche aufzunehmen. Die Fa­schinen, die zu diesem Zweck auf dem Dach pe­sest igt wurden, dienten den Vögeln als *2lefi unter- läge, und seitdem wohnen sie in diesem Horst. 2m Frühjahr spielen sich häufig heftige Kämpfe um das Nest ab. Vier bis sechs Störche ftreit. n sich um die Nist statte hoch in den Saften; die beiden Sieger machen es sich dann in der Woh­nung gemütlich und bauen jedes Hahr neu an dem Nest. Dieses ist daher für das Dach mit der Zeit zu schwer geworden, weswegen alle zwei Jahre die Hälfte des Nestes heruntergerisse-t wird. Das gibt ganze Wagen voll Material. Zum Nest­bau werden hauptsächlich Rasenstücke, Dornen, Lumpen, Stücke von Ziegelsteinen, aber auch al'c Kämme u. a. benutzt. Da bekanntlich das Dach unter einem solchen Storchennest viel zu leiden Hat, so gibt die Gemeinde Rosenthal dem Haus­besitzer jährlich zwei Raummeter Holz als Ent­schädigung für die Pflege und Wartung des Horstes.Können ähnlich nicht auch andere Städte und Dörfer," fragt der Verfasser,beitragen zur Erhaltung von Storchansiedlungen und arideren Naturdenkmälern, wie das hessische Städtchen Rosenthal, das alljährlich seinen Störchen -Sach­werte" opfert?"

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Hedwig Heh Moritz Rotzmann

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ri Lich, 5. Mai. 25 junge Mädchen aus allen Gegenden unseres Hesfenlandes hatten sich hier eingesunden zu einer sogenanntenFrei- -ei t, die vom Verband der evangelischen weib­lichen Jugend Hessens veranstaltet war und von der Derbandsjugendpslegerin Fräulein Hein und Stiftspfarrer Schorlernmer geleitet wurde. Eine besondere Freude war es, dah auch aus dem besetzten Gebiet einige Mädchen ge­kommen waren. Außer den auswärtigen nahmen auch einige Mädchen von hier daran teil. Die Freizeit dauerte vier Tage. Die Teilnehme­rinnen fanden in hiesigen Familien eine gast­freie Aufnahme. Das Thema der gemeinsamen Besprechungen an den Vormittagen und Nach­mittagen warFrühling um uns. Frühling in uns, Frühling durch uns". Die Tagung wurde eröffnet durch eine nach der feierlichen,

Vermischtes.

Wie man Storchnester erhalt.

Die Geburt eines kräftigen Jungen zeigen in dankbarer Freude an

Wilhelm Reuhl, Lehrer u. Frau Elisabeth geb. Graf

Sellnrod (Kr. Schotten) 3. Mai 1924.

Hanni Pfeiffer Hans Herzog

Verlobte

Dietzen (Mcestr. 12) Düsseldorf (Karlstr. 13)

Mai 1924

Zu Hause Samstag, den 17. Mai

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ßmtofrta und die Rel<ySw«yr-LInf.-Kaprlle 15. Inf.-DegtS. werden bei der Feier Mit­wirken.

Klein-Linden, 5. Mai. Mit Wir» 6mg vom 1. Juni tritt Rektor Albert Böhler tn den Ruhestand. Achtundzwanzig seiner besten Lebensjahre hat er unserer Schule gewid­met. Ein Volks- und Kinderfreund wird mit ihm den Schulsaal verlassen. Der reine und reiche Lebensinhalt dieses seltenen Mannes sollte frucht­bar gemacht werden für sittlichen Anschauungs- anterricht, den manche Erwachsenen noch nötiger haben, als die Kinder den sinnlichen Anschau­ungsunterricht. Zur innigsten Liebe zur Hessen­heimat und in ihr besonders zur oberhesfischen Heimat erzog er seine Kinder. Er war und blieb, trotz ter Nähe der Stadt, der Dorflehrer, der Landlehrer in des Wortes edelster Bedeutung. Er gedachte stets, seine Kinder zu echten, brauch­baren und warmherzigen Menschen zu er­ziehen. Es war eine Wohltat, in die Botzlersche Klasse zu kommen, sie hatte stets einen besonderen Zug. Rektor Bo stier war darauf bedacht, dah feine Kinder etwas lernten, namentlich in Religion, Deutsch und Geschichte, mehr aber galt ihm, dah sie etwas wurden. Niemals hätte Rektor Döh­ler ohne einen ganz triftigen Grund auch nur eine Schulstunde ausgesetzt er muhte in seine KlasseI Diese sieht einen Lehrer scheiden, der seinen Nächsten liebt, wie sich selbst, ja mehr als sich selbst, der nicht hämisch und neidisch, hässig und kaltherzig, sondern geduldig, friedlich, barm­herzig und stets opferbereit ist.Er war ein Lehrer!" mit grösstem Bedauern sieht ihn die Gemeinde aus seinem Beruf scheiden.

is Steinbach, 5. Mai. Zu dem in voriger Woche gemeldeten Brande, dem glücklicher­weise nur eine Scheuer zum Opfer fiel, ist noch zu berichten, dah mit ziemlicher Sicherheit angenommen werden kann, dah das Feuer durch Kinder entstanden ist. Diese wurden von Nachbarsleuten kurz vor Ausbruch des Brandes aus der Scheuer kommend gesehen.

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Butzbach, 5. Mai. Die Krieger­kameradschaft Hassia feiert am 22. Juni ihr goldenes Jubiläum. Als Festort ist unsere Stadt bestimmt, da die Gründung im Jahre 1874 hier durch den Medizinalrat Dr. Vogt- Butzbach erfolgte. Mit dein Jubiläum ist der Landesverbandstag verbunden. Da das Kriegervereinsleben infolge der Geldentwertung ziemlich ruhte, so ging auch das Derbandsorgan ein. Nun soll der »Hessische Kamerad" wieder er­scheinen und damit das Vereinsleben in Gang gebracht werden. Der Verbandstag hat also über wichtige Angelegenheiten zu beschließen. 11 a. ist für dieses Jahr die Veranstaltung einer Wohl- tätigkeits lotterte für bedürftige Kame­raden beabsichtigt. Mit Rücksicht auf sein hohes Alter ist der bisherige Geschäftsführer Haupt­mann W a l d e ck e r aus dem Vorstand aus- gefchieden. Das fünfzigste Versands, ubilä um findet am Abend vor der Tagung in Gestalt einer einfachen Feier statt.

sf. Friedberg, 3. Mai. Den einzigen Punkt der Tagesordnung der gestrigen Stadt­verordnetensitzung bildete biß Steuer- ,n - . . - . -aj-VV i Festsetzung für 1924. Nach dem Beschlüsse

altkirchlichen Vesperordnung gehattene Andacht | der Regierung betragen die Satze für die

I SraarSst^ern 12 Goldpfennig (Tttr je 100 -Ulan Steuer!apikal) für Gebäude st euer, für die G r u n d st e u e r 24 Pf. bei 50 000 Mk. Wert, 36 Pf. bei 100 000 Mk., 48 Pf. bei über 100 000 Mark, die Gewerbesteuer 1,6 Proz. vom ©teuergrunbbetrage (älmsatz), auherdem noch eine Sonder st euer auf den bebau ten Grundbesitz von 60 Pf. für 100 Mk. Steuer­werk. Es wurde von feiten des Finanzausschusses vorgeschlagen, dieselben Sätze für die Stadt zu erheben. Dagegen wandte sich namens der deutsch­nationalen Fraktion Prof. Gebhard und er­klärte diese Belastung für untragbar. Er zog eine Parallele mit den preuhischen Bestimmungen, die viel günstiger für den Steuerzahler seien. Der Redner verlangte vor allem, dah die Stadt einen Ausgabeplan vorlege, und die Einsetzung eines Sparausschusses. 3n einer zusammenfasienden Er­klärung beantragte er zum Schlüsse, die Hälfte der angeforderten Summe, und zwar nur für y4 Hahr (nicht 4 Monate, wie vor- geschlagen) zu bewilligen. Namens der demokrati­schen Partei schloh sich Beigeordneter Langs - d o c f den Ausführungen an und erklärte ebensalls diese Lasten für unerträglich, ebenso Stadtverord­neter Mörschel für das Zentrum. Stadtv. Raute für die Sozialdemokraten (letzterer ist überhaupt für Ablehnung der ganzen Position), Stadtverordneter Füller für die D. Volks­partei. Der Antrag Gebhard wurde zum Schluh gegen 3 Stimmen der Sozialdemokraten und die Stimme eines Kommunisten angenommen.

Hessen-Nassau.

fpd. Franksurt a. M. 5. Mai. Durch ein folgenschweres äln glück, dessen Ursachen nach nicht genau ermittelt werden konnten, da alle Be­teiligten dabei den Tod fanden wurden heute mittag drei Personen getötet. 3n einer Weinlellerei in der Darmstädter Landstrahe waren der bljährlge Monteur Friedrich A l t aus Nieder- Florstadt und der 16jährige Lehrling Friedrich E i b b a ch aus Dockenheim von der Firma Weis- müller mit der Reparatur eines Aufzuges be­schäftigt. Sie hatten zu diesem Zwecke den Schacht­deckel mit zwei Eichenbohlen abgestüht, der Aus­zug stand in der Tiefe des Schachtes. Den Heiden Schlossern war der 25jäh.ige Küfer Peter Wag­ner aus dem Stadtteil Sachenhaufen zur Hilfe­leistung zugeteilt. Plötzlich brache eine der Dohlen und rih die drei Arbeiter mit in den 18 Meteü tLfen Schacht, wo sie zerschmettert liegen blieben. Eine vorläufige älntersuchung ergab, dah eine der Eichenböhlen noch intakt, wähcend' die andere im Inneren schon morsch war.

in oer MartenstiNSkirche. Auch wurden in der Kirche Morgenandachten mit feierlicher Morgen­liturgie gehalten. Rach den Nachmittagsbespre chungen ging man zu gemeinsamen Spaziergängen unter fröhlichem Gesang ins Freie. Auch wid­mete man eine Stunde der Besichtigung unserer Kirche. An den Abendversammlungen nahm der hiesige Mädchenkranz vollzählig teil. Auf Wunsch der Mädchen bildete den Abschluh eine gemein­same, sehr feierlich gestaltete Abendmahlsfeier.

ri R i e d e r b e s f i n g e n, 5. Mai. Gestern fand hier die Konfirmation statt. Der Kinderchor, ein Frauenchor und ein gemischter Ehor, alle 'unter der ßeitung des Lehrers Graulich wirkten bei der Feier mit. Drei Jungen und fünf Mädchen wurden konfirmiert. In die Schule ausgenommen wurde in diesem 2ahre nur ein einziger Abcschühe.

Dg. Grohen-Duseck, 4. Mai. In über­fülltem Gotteshause fand heute das Kirchenkonzert des Deuerner Kir- ch.e n ch o r s und Orchesters statt. Unter ver­ständnisvoller Leitung des Lehrers Rau wur­den die Darbietungen in anerkennenswert schöner Weise zu Gehör gebracht. Tiefen Ein­druck hinterlieh derJüngling zu Rain". Wieder­holt wurde bedauert, dah unsere Gemeinde nicht ebenfalls einen gemischten Chor besitzt.

$ Saasen, 5. Mai. Für die während des Krieges abgelieferte zweite Glocke der Kirche auf dem Veits berg hat die Ge­meinde Saasen nun eine Bronzeglocke angeschafft. Vorige Woche wurde die Glocke ge­liefert und aufgepängt Die feierliche Einweihung findet am Sonntag Jubilate statt.

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Turnen, Sport und Spiel.

Dühnenschauturnen des T.D. v. 1846 ©leben. Dor einem vollbesetzten Haus hielt der Turnverein v. 1 84 6 am Samstag abend ein Schauturnen unter der bewährten Lei­tung seines Oberturnwarts K. Erb ab Alle Turnerinnen und Turner, von be i kllin n Mädels bis zu den Reckturnern, leisteten das B.ste. Wie­derum konnte man die erfreulich: Wahcneh-nuug machen, welch turnerischer Geist in demallen Turnverein" herrscht. Große Arbeit wurde tn den letzten Wochen geleistet, aber diese wurde gelehnt durch volles ©elingen. Es war ein Abend, würdig unserer Turnerei, einfach und schlicht, aber voller Begeisterung. Der zweite Teil des Abends be­stand in einem Vortrag über das gewaltige Deutsche Turnfest in München. Eine gro&e An- zaU prächtiger Lichtbilder erläuterte den Text des Vortrags in ausgezeichneter Weise. Alles in allem- ein glänzender Werbcabrnd, der den alten Freunden manch neuen zugeführt haben dürste. Es war ein schöner Auftakt zur Arbeit im kommenden Sommer.

Wie urteilt die Fachpresse über

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Ein Bud) von ungeheurer Spannung: e. K. BurroughzCanan bei den Affen, jst soeben in deutscher Ausgabe erschienen:

Der Siegesiug der Canan-öeschichken geht über die gante weit, wie die - beliebtesten abenteuer-Beschichten wird dieser Canan - der durchaus i originell ist - alt und jung in seinen Baun nehmen. Die Handlung ist = von steigender Spannung und elngcrabmt von eigenartig gewaltigen = Urumldßenen. wie ste kaum ein Schriftsteller vorher geboten hat. = Stattlicher halbleinenband. Preis 6.-lIi. t.so. 3674V -

PfcMr'schc Buchhandlung 10 3 fernruf \3?l 21 jj hnuLJfuiiffffiflHffiiHi'iimniiJiiiiiLwiiiiiuiüiiiJiiiiiiiiuLunijiuiiiiiiiiiuuiiJuiiiiiuiiiiwin , "

....Schule und Elternhaus" will kein Lehrerblatt, sondern eine Elternzeitschrift sein, und unsere Väter und Mütter können im 3ntereffe ihrer Kinder nichts Besseres tun, als sich mit diesem Blatte bekanntzumachen.

Lvgl. Schulbote".

......daß die Art und Weise, wie dieses Ziel er­reicht werden soll, von ernstem Wollen und tüchtigem Können zeugt.Dolksfchul.Warte».

Ich halte die Begründung dieser Zeitschrift für eine Kulturtat von weittragendster Bedeutung- sie wird reichen Segen bringen, wenn Sie das Werk in der Weise durchführen, wie Sie es begonnen haben.

Geh. Oberregierungsrat Dr. 21 Matthias.

Wie urteilen die (Biebener?

2ln einem Tage fast 100 Abonnenten aus allen Volkskrptsen.

(Soeben erschien:

Carzan