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öftentlichen, die auf die allgemeine europäische Lage Bezug Haden, aus der der Krieg entstanden ist, schreibt „Daily Mail", es sei zu hoffen, daß leine wesentlichenBorbehalle gemacht werden, die geringsten Argwohn aufkommen bassen, das) es irgend etwas zu vecheimliclen gäbe. Es werde für die Herausgeber notwendig sein, alle Dokumente zu verofsentlich.-n, wenn die Veröffentlichung allen verständlich ui d rnieressant fein fc n. Andererseits muffe auf alle Dokumente formell hingewieseu werden. Es bestehe kein Grund, wesl>>lb diese nicht jedem Publizisten verfügbar sein scllcn, der der Ansicht ist, daß er mehr von der Wahrheit entdecken könne, wenn er sich tiefer in daZ Material versenke. »Daily R e w s" erklärt, Großbritannien habe von einer älntersuchung vor dem Tribunal der Weltmeinung nichts zu befurch'en. „Westminster Gazette" betont, daß wahrscheinlich noch ein Jahr vergehen werde, bevor die Veröffentlichung erfolgen könnte
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die britischen Dokumente.
Lo n d o n, 4. Dez. (WB Funkspruch.) dem Beschluß der britischen Regierung, . Sammlung von amtlichen Dokummien zu 1
MM ~ 7 MM
Zur Rotiz: Die Berliner Wertpapierbörse notiert noch folgenden Grundsätzen:
1. für Aktien und Ante.be, a) Die noch nicht aus Goldmark umgestellt ftnb, in „Reichsmark für 100 Papiermark", b) die bereits auf Gokd- mark umgestellt sind, in „Reichsmark für 100 Goldmark";
2. für festverzinsliche Werte, a) soweit sie nach der bisherigen Roterungsart über 15 Milliarden Prozent notierten, in „Reichsmark für 100 Papiermark", b) soweit sie biS 15 Milliarden Prozent nach der bisherigen Rotierungsart notiert sind, in „Reichsmark für eine Million Papter- morf", c) 8—15 Prozent Reichsschayanweisungen »Ä" von 1924 in „Reichsmark für eine Milliarde Papiermark";
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(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Qlrtiiel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Die Hundesteuer für daS Jahr 1925.
Da uns nur noch wenige Wochen von dem Beginn deS neuen Jahres trennen, ist es für jeden Hundebesiyer in Gießen besonders wichtig, jetzt schon zu willen, wie hoch sich die Hundesteuer für das Jahr 1925 belaufen wird. Verschiedene Städte haben bereits ihre Einwohner von der Höhe des in Frage kommenden Betrages unterrichtet, und ich glaube, man würde jedem hiesigen Hundebesitzer' entgegen kommen, wenn auch die Gießener slädtiichc Behörde in den allernächsten Tagen diesen Steuersatz bekanntgibt. Es ist dann jedem Hundebesiyer Gelegenheit geboten, jetzt schon entsprechende Rücklagen zu machen, um f. Zt. seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukvmmen.
Erfreullch wäre es, wenn die städtische Behörde die Hundebesiyer mit einem weniger hohen Steuersatz als für das Jahr 1924 überraschen würde. Im nahen Sich z. B. kostet ein Hund 10 Mk. Steuer pro Jahr.
Ein Hundeliebhaber.
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Börsenkurse.
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stlationszert ist das IbttsteSungSveichältnis bei Der Disconto-Gesellschaft, die nunmehr als letzte der Berliner Großbanken ihre Gvldmarkeröffnungs- bilanz veröffentlicht, von allen diesen Banken das günft jflfte. Die Goldmarkeröffnungsbilanz ergibt ein Reinvennögen von 136 Mill. Gm., so daß bei der Umstellung des Papiermarkkapitals un Verhältnis von 62/3:1 sich 100 Mill. Gm. Kapital und 36 Mill. Gm. Rücklagen ergeben. Von diesen Rücklagen erhält die gesetzliche Rücklage 34 Mill. Gm..und der Wohlfahrts^ stand für Angestellte 2 Mill. Gm. Die Umstellung erfolgt in der Weise, daß jeder Kommanditanteil über 600 Mk. auf 50 Gm. abgestempelt wird und Daneben ein neuer Kommanditanteil von 40 Gm. gewährt wird, jeder Kommanditanteil über 1200 Mk. wird huf 180 und jeder über 1000 Mk. auf 150 Gm. abgestempelt.
• Phönix A.-G. für Bergbau und Hü11enbetrieb, Düsseldorf. Der Aufsichtsrat Der Phönix A.-G. wird sich in einer demnächst ein^u berufen Den Sitzung mit der Frage der älrnstettung des Aktien^pitals beschäftigen. Die Angelegenheit steht in englem Zusammenhänge mit der weiteren Behandlung der im vor. Jahre aufgenommenen 303 Millionen Mk. neuer Aktien, die von einer holländi chen Gruppe gegen die Her gäbe eures ausländischen Kredites übernommen wurden. Die Einziehung dieser 330 Mill. Mart Aktien soll unter gleichzeitiger Ablösung des bereits in Anspruch genommenen Te les des Kredites erfolgen. Damit wäre auch eine Aenie- rung in der Leitung des Llntemehmens. das heu e von ausländischen Kreisen beeinflußt wird, wieder möglich.
• Kommerz- und Privatbank A-G., Hamburg -Derlin. Um Geltung des Aktienkapitals im Verhältnis vom 162/3:1. Der Auf ichtsrat schlägt vor, das Ak ien- kapital von 700 Mill. Pm. Stammaktien auf 42 Mill. Gm., also im Verhältnis von 162/3:1, zu- fammenzulegen. Die im Jahre 1922 ausgcge e en 100 Mill. Mk. Vorzugsaktien werden im E'.n- verständnis mit den Besitzern erng-z gen, so diß also in Zukunft nur noch ein einhei lich.^s Ak im- Lapital besteht. Die älmstellung soll in der Weise erfolgen, daß die Aktien im Rennwerte von 1000 bzw. 10 000 Pm. auf Den Renn bet rag von 60 bzw. 600 Gm. zurückgeführt werden. Für Die Aktien über bisher 300 Mk. Rennwert wird ein Anteilschein über 18 Gm. gewährt. Um diese letzteren Aktien, von denen etwa noch 500 000 Pm. nominal im Umlauf sind, aus den Verkehr zu ziehen, hÄ sich eine Gruppe bereit erklärt, für drei Anteilscheine über je 18 Gm. eine Aktie über 60 Gm. zu gewähren.
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M. 4. Dez. Während die heutige Rachdörse in schwacher u id lustloser Haltung verkehrte, konnte sich an Der Abendhorse wieder eine freundlichere Stimmung durchsetzen. Das Geschäft nahm einen lebhaften und regen Verlauf und auf neue Käufe dec Spekulation kam es toieberum zu Kurssteigerungen, Die sich aber im allgemeinen in bescheidenen Grenzen belegten. Auch am Anleihemarkt war man zuversichtlicher gestimmt, obwohl die Kursveränderungen gering blieben. Im Vordergründe standen wieder Mon- tantocrtc. Die Kursbesserungen, die hier etrr= traten, gingen über 0,5 Prozent zumeist nicht hinaus. Etwas reget umgefetzt wurden chemische Papiere bei leichten Kurssteigerungen. Der Elektromarkt lag still. Auch am Bonkenmarkt konnte sich nennenswertes Geschäft nicht entwickeln. Die Börse schloß ruhig in fester Haltung. Deutsche Anleihen: Sfrroaeniige Kriegsanlei^ 0,82, SyL-Drodentigc Preußische Konsols 1,275, Zprozentige do. 1,1, 4'/^prozentige Hamburger 0,21. Bankaktien: Draubank 21, Berliner Han- delig f lllchaft 130, Commerchank 61, Darmstädter Bank 11.8, Deut che Bank 11,9, Diskonto kommend t 16 50. Dresdner Bank 8 4, Mitteldeutsche Kreditbank 1,85, Oesteireichüche Kredi aktien 10,50. Mont nwerte: Buderus 15,75 b s 15 6, Deutsch- Luxemburg 74,50, Harpener 102,50, Mansfelder 3,85, Phönix 49,1 bis 49.50, Stinnes-Riebeck 41, Dellus 3, L^urahütte 6,50, Kali Aicierrle en 14 25, Westeregeln 17,50. EHeini',che Aktie i: Da- dische Anilin 25,7, Griesheim 23,3 bis 23,4, Scheideanstalt 19, Elberfelder Farben 23,75 bis
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Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
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Berliner Produktenbörse.
Berlin, 4. Dez. Der Produktenmarkt zeigte heute eine Befestigung, wurde zum Schluß aber wieder schwächer. Die Umsätze blieben weiterhin klein. Der M-chlabsatz stockte noch immer. Ebenso sind die Auslundsmärkte zurückhaltend. Gs notierten pro 1000 Kilo: Weizen, märt 214 bis 219, Roggen, märk 204 bis 208, Gerste, märt. 200 bis 246, neue 188 bis 200, Hafer, märt. 163 bis 174, fromm. 113 bis 165, Mais (1000 Bln.) 302 bis 306, Raps 395, Leinsaat 400 bis 410; pro 100 Kilo: Weizenmehl 29 bis 32, Roggenmehl 28 b s 31, W.izenk.eie 13.83 bis 14, Roggen- fleve 12 bis 12,20, Dittoriaerbsen 30 bis 32, kleine Erbsen 22 bis 23, F itteverbfen 19 bis 20, Ackerbohnen 20 bis 21, Wicken 17 bis 18, Lupinen, blau 12 bis 13 50, gelb 15.50 bis 16, Serradelle, alt 11 bis 12, neu 15 bis 17, Rapskuchen 16.20 bis 16,50, Leinkuchen 25, Trvcken- schnitzel 8,80 bis 9,20, Torf m-lasse 8,50 bis 8,80, Kartoffelflocken 18,20 bis 18,50 Mk.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Berlin 4. Dez. Es zeigt sich immer
Der, daß die Kursrückgänge in den letzten Tagen im wesentlichen auf einen Vorstoß Der Baisse-Partei unter Ausnutzung bv'sm- technischer Momente und von Gerüchten zurückzu- siihren sind. Auch die Gerüchte über Exekutions- Verkäufe "Der Seehandlung, Die den Tatsachen nicht entsprechen, g höre i her er Die im D r- hältnis mäßige Verkauf Stätigkeit durste die Baisse-Partei davon überzeugt Huben, daß ihr Vorstoß keine Resonanz findet. Die Börse schritt bereits wieder zu Deckungen, so daß die Stimmung heute wesenllich freundlicher war. 2luch die günstige älmstellung Der Diskonto-Cesellschaft trug hierzu bei Die Diskonto-Antelle waren te- reits vorbörslich lebhaft gesucht, der Kurs stellte sich auf 16 5. Die Bewegung in Schanlung, dis zum Schlüsse der gestrigen Börse einfeyle und eine relativ geringe Ku rSer Höhung zur Folge hatte, scheint bereits ihr Ende gefunden zu Haven.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 4. Dez. Es wurden notiert: Weizen 20,50 vis 22 50, Roggen, hxIänD. 20,50 bis 21.50, Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 26, Hafer, inländ. 17,50 bis 21,50, Mais, gelb 21 Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 35 bis 38,15, Roggenmehl 31 bis 34 Weizenkleie 13, Roggenkleie 12. Tendenz: Ruyig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger*.) Frankfurt a. M., 4. Dez. Auftrieb:
6 Rinder, 6 Färsen und Kühe, 914 Kälb r, 1448 Schafe, 661 Schweine. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mcrst-
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