Einzelbild herunterladen

Ms

p

B!

' lli

i-r-- hit Hh

o

S'&S

, 2"CD

^^5 c?D 2

V-L-' »V3 9 Mil

»2 2.5 9 ft "?-

5^1

-M

sMs" C.gft Hdp

sSaS 25ä rf&lm

» , rsw3jt 1 hBä|

= ~C(IC OTS

t?^5

5 E

HC »ZVZH. 9*1« "xl?3 S?L-'S s-W

; ?a£g

WZ ML

IV ig

übt

Deutsche Offiz strrsbund hat dieses Ansinnen ab­gelehnt. wahrend der Rationalverband deut­scher Offiziere nvch keinen Entschluß gefaßt hat. Es ist jedoch zu erwarten, daß er sich in den nächsten Tagen gegen das Vorgehen der baye­rischen Generäle aussprechen wird.

General von Nathusius im Metzer Militärgefängnis.

Paris, 5. Rov. (TU ) General v Rtthu- iius ist, wie derPetit Parisien" meldet, i m Metzer Militärgefängnis einge­sperrt worden. U ber die De.Häftling bei Ge­nerals gibt eine Havasnote folgende Einzelheiten: General v. Rathus.us war am Samstrq um 4 Uhr nachmittags in Begleitung s.i'e Gal'.in auf dem Bahnhof in Farbach eingetrofsea. Sin Pclizeiinspektor erkannte ihn sofort und nahm ihn nach Einholung von Instruktionen aus St.- burg in Hast. Rathusius fei, so wird in der Bote behaupte, in Forbach mit aller gebührenden 2lch- . tung behandelt worden. Aach einer Meldung der Information ist der deutsche Bot­schafter wegen der Verhaftung des Generals

Die geplante SLeuerermähigung.

Berlin, 4. Rov. (Priv.-Tel.) Die von der Reichsregierung geplanten Steuerermähigangen für das Steuerjahr 1924 umfassen nach unserer In- fvt-mation folgende Gebiete:

1. Ermäßigung der Umsatzsteuer von 2 auf li,2 Prvz. vom 1. Ianuar 1925 ab.

2. Ermäßigung der Luxus st euer von 15 auf 10 Prvz.

3 Ermäßigung der Einkommensteuer- Vorauszahlungen der Landwirtschaft, des Handels und der Gewerbe um ein Viertel.

Die ..Welt am Sonntag" veröffentlicht fol­gende Meldung: General Ludendorff nahestehende hohe Kreise haben sich an den national- verband deutscher Offiziere und den Deutschen Offiziersbund mit der' Ditte gewandt, die beiden Verbände möchten sich durch eine SolidaritätserLärung mit dem General Ludendorff gegen die Achterklärung der bayerischen Generale wenden. Der

Coolibge gesichert.

einigen wird. Sollte es ihm gelingen, in allen bis jetzt noch zweifelhaften ötaa.en den Siez davonzutragen, dann wäre der crbilterste Kamps im bevorstehenden Kongreß zu erwarten.

Aber selbst die optimistischsten Freunde Laso- lettes glauben an einen derartigen Erfolg nicht mehr. Wesentlich günstiger als bei der Präsi­dentenwahl stehen für Lafolette die Aussichten bei den Kongreßwahlen. Selbst die Demo­kraten rechnen damit, daß Lafolette bei den Kongrehwahlen Coolidge das Gleich­gewicht halten könnte. Für den Kongreß kandidieren auf 435 Sitze nicht weniger als 1000 Kandidaten. In einzelnen Staaten stehen sich fünf verschiedene Parteien im Wahl­kampf gegenüber. Man erwartete noch für gestern abend die Bekanntgabe eines vorläufigen Wahl- ergebnistes. In Chicago kam es vor einem Wahllokal zu Tumulten. Ein Auto explo­dierte. Ein Mann wurde getötet. Aufgeregte Demonstranten zerstörten die Wahlurne.

Der Wahlschutz.

Reuyork, 5. Rov. (TU.) Zur Verhinde­rung von Unruhen während der Präsidentschafts- Wahlen wurden außerordentliche Vorsichtsmaß­nahmen getroffen, besonders in den Gegenden, wo Auf stände desKlu-Klu Klan" ge­plant waren. In Losvegas wurde der Belage­rungszustand verhängt. In Chicago waren 4500 Soldaten aufgeboten.

Die Kosten der amerikanischen Wahlkampagne.

Aeuhvrk, 5. Vov. (TU.)Chicago Tri­büne" bringt eine ziffernmäßige Aufstellung über die Kosten deS Wahlfeldzuges. Darnach veraus­gabten die Republikaner insgesamt 3 742 000 Dollar, die Demokraten 552 000 Dollar und die Pr og res s i sten 171 000 Dollar. Die angeführten Ziffern wurden von einem Komitee ermittelt, das auf ausdrücklichen Wunsch Lafollettes hierzu gebildet wurde.

Der Separatistenhäuptling Matthes unter französischem Schutz.

Düsseldorf, 5. Rov. (TU.) Da infolge des Londvrrer Abkommens di: Gerichtsbar- kei t im besetzten Gebiet wieder in deutsche Hände über gegangen ist, sollte von den deutschen Behörden ein Ha ftbe fehl gegen den Separatrstenhäuplling Matthes «früher Re­dakteur des Frankfurter Ska idalblattesDie Fackel") vollstreckt werden, weil er vom Amts­gericht in Würzburg rechtskräftig zu einer Gefängnisstrafe wegen Beamten be­leidig u ng verurteilt worden war. Die Be­satzungsbehörde hat sich jedoch vorbehal ei, daß sie von der Vollstreckung von Haftbefehlen in Kenntnisgesetzt würde. Als der zuständige General von diesem Haftbefehl Kenntnis nahm, versagte er bis auf weiteres seine Einwil­ligung zu der Festnahme sowie zur Abführung des Matthes in das Würzburger Gsfcmanis.

4. Erhöhung des steuerfreien Betrags bei der Lohnsteuer von 600 auf 720 Mk.

Wie wir hören, sind die Finanzmini ster der Länder für den 7. Rovember zu einer weiteren Besprechung der Frage der Steuerermäßigungen nach Berlin geladen worden. Es ist anzunehmen, daß dabei auch die am 1. Rovember erlassene Ver­ordnung des Herrn Reichspräsidenten über die Aufnahme von Auslandskrediten durch Länder und Gemeinden Gegenstand der Erörterung bilden wird.

' --

Drohender Lohnstreik in Rheinland- Westfalen.

Berlin, 5. Rov. DerLokalanz." meldet aus Esten. Gestern fand in sämtlichen Kommu­nalbetrieben Rheinlands und Westfalens eine Urabstimnnrng für oder gegen den Streik statt. Die bis 5 llhr nachmittags vorliegenden Teilergebniste tauten mit Reunzehntelmehrheit f ü r den Streik.

Ludendorff.

Der unglückselige Zwist zwischen dem General Ludendorff und dem bayerischen Kron­prinzen Rupprecht, der übrigens unmittel­bar vor seiner 'Beilegung stand, hat durch das Eingreifen der ehemaligen bayerischen Generale eine für Ludendorff höchst unerwünschte Wendung genommen. Es ist tief zu bedauern, daß em Mann, wie Ludendorfs, dessen Ringen um die nationale Freiheit des deutschen D>lkes ihm hoch angerechnet werden muß, heute vm der bayerischen Generalität in Acht und Bann getan ist, und morgen unmöglich München auf immer verlassen muß. Er s elbst trägt aber die allergrößte Schuld an dieser Wendung. Schon 1918 mußte er erkennen, daß seine Versuche, sich auf politischem Gebiete zu betätigen, mit einem Mißerfolg endeten. Immer wieder wagte er sich auf das Glatteis der Politik, zuletzt lieh er sich sogar noch in den Reichstag wäh­len, das große Ziel, das er sich gesteckt hatte, er­reichte er aber doch nicht. Ietzt trägt er sich mit der Absicht, den Stoß der bayerischen Generalität mit einem Gegenstoß zu beantworten. Vorläufig ist seine Position zwar noch einigermaßen sicher, der Völkische Block steht noch hmter ihm, aber die nächste Zukunft kann schon allerlei ilcbcr- raschungen bringen, so daß es für ihn und vor allem für seinen 71 amen besser wäre, er würde sich endgültig aus dem politischen Leben z u - rückziehen. Ein Mann, wie General Luden­dorff, von dem das gesamte feindlii^ Ausland während des Krieges und noch lange danach mit Hochachtung sprach, ist es sich selbst schul- d i g, politische Zänkereien und Streitigkeiten an­deren zu überlassen und seinen Ramm, an den sich für das deutsche Doll die bedeutendsten historischen Erinnerungen knüpfen, sauber zu hallen.

unter Führung LettowVorbcck . reiht sich dieser erste Erfolg deutsche m Ostafrika an die Ruhmestaten voi . Skagerrak. Tannenberg z.igie e i) . . i legene Kriegskunst auch b : de« ch e lonialsoldat en über den un le |i

Tanga.

Dor zehn Iahren, am 4. Rovomb-r 1914, hellte ein überrasche ...

weißer und farbiger englischem S l>ne ai den tapferen Widerstand von nit g.- z 1 ?00 a - > deutscher Kolonialtruppen und i che . rin r

Die Mehrheit für

Reuhork, 5. Hob. (TU.) Am 5.25 Ahr bot. mitt. m. Z. hatten sich die Republikaner (Coolidge) 311, die Demokraten (Dabis> (157), und die Pro- gressisten (Lasollette) 17 Wahlstimmen des Wahl. kvllegiumS gesichert. Somit ist ein glatter Sieg CoolidgeS zu erwarten, wenn auch aus 6 Staaten die Ergebnisse nvch auSstehen.

Gröhe Mehrheit für Coolidge in Neuyork und den östlichen Staaten.

^Neuyork, 5. Rov. ($.11.) Die bis 1.40 Ahr lRiEZ.) aus dem Staate Reuyork vorliegenden Ergebnisse ergeben für Coolidge gegenüber Davis eine Mehrheit tm Verhältnis von 3:1. Am schwächsten steht Lafollette. In Reuyork City dastegen hat Davis bisher bessere Erfolge zu verzeichnen als Coolidge. Der größte Teil der östlichen Staaten hat sich für Coolidge ent- 14>ieben. Die Lage im Süden rst noch ungeklärt ^ie wenigen aas den Heineren Wahlkreisen m Louisiana vorliegenden Ergchmr fe sp rechen für Da- vrs. Aus den Ergebnissen, die bisher aus den Staaten Ma rh la n d, Ma s s a ch u s e t ts, Ca n- s a s und Illinois bekannt geworden sind geht hervor, daß Coolidge dort die größten Erfolge zu verzeichnen hat.

Der Wahltag.

Reuyork. 5. Rov. (TA.) Der gestrige Wahltag war von schönstem Wetter begünstigt. Die Stadt ist durch auf- und abströmende Men- schenmengan außerordentlich belebt. Seit den frühesten Morgenstunden ist das Wahlgeschäft im Gange. Auch heute suchen viele demokra­tische Redner Etirnmen für ihre Partei zu gewinnen. Dor allen Dingen sammeln sich Men­schenmengen an, die auf die ersten Wahlresullate warten. Coolidge erledigte heute wie gtewöhn- lich die Regierungsgeschafle. In den republika­nischen und demokratischen Zeitungen ist nach wie vor Hauptgegenstand der Auseinandei-setzun- gen wieviel Stimmen Lafolette auf sich ber-

Bayern und Reich.

Die Anslandskredite der Länder und Gemeinden.

München, 4. Rov. (WTD.) Wie ver­täutet, beschäftigte sich der bayerische Ministerrat in feiner gestrigen Sitzung mit der Verord­nung des Reichspräsidenten über die Aufnahme von AaslandSkreditenfür die Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände vorn 1. Rovember. die aus Gruird des Art. 48 Abs. 2 der Verfassung des Deutschen Reiches er­lassen wurde, eingehend. Die bayerische Re­gierung nahm zu der Verordnung eine ab­lehnende Stellung ein und verlangt ihre rasche Aufhebung. Der Zweck, der durch diese Verordnung erreicht werden soll, könne nach der Auffassung der bayerischen Re­gierung auch durch eine freie Vereinba­rung unter den Ländern und zwischen den Ländern und der Reichsregierung erreicht wer­den. Weiter beschäftigte sich der bayerische Ministerrat mit dem vom Reichsernährungs­minister airögearbetteten Gesetzentwurf über die Rentenbankkreditanstalt. Dieser Ge­setzentwurf wird von der bayerischen Regierung aus grundsätzlichen politischen und wirtschaft­lichen Gründen abgelehnt.

Reichstagskandidaten der D. V. P.

Der Wahlkreis Mecklenburg-Lübeck stellte an erster Stelle Dr. Seite auf. Haupt­geschäfts uhrer des deutschen Textil-Cinzelhandels. Der Wahlkreis Magdeburg-Anhalt stellte an erster Stelle Dr. Kulenkampff auf. Der vierte Wahlkreis (nördliches Berlin und Regierungsbezirk Potsdam) nominierte an erster Stelle für den Reichstag Gouverneur a. D. Dr. Schnee. In Baden kandidiert wieder Dr. C u r t i u s an erster Stelle.

Dr. Hummel Spitzenkandidat in Halle-Merseburg.

Halle, 5. Rov. (TA.) Die Demokratische Partei des Wahlkreises Halle-Merseburg hat für den Reichstag als Spitzenkandidaten an Stelle des zurückgetretenen Postrats Delius den ehe­maligen badischen Ministerpräsidenten Dr. Hum­mel, Mitglied der Verwaltung der Badischen Anilin- und ©obafabrif, aufgestellt.

Austritte aus der Deutschen Demokratischen Partei.

3 en a, 5. Rod. CS. 11.) Aus ber Demokrati­schen Partei Thüringens sind Dr. h. c. Frll- mann, Präsident der Thüringischen Handels­kammer und Dr. Prager. 2. Vorsitzender der Ortsgruppe Iena der Demokratischen Partei, aus­getreten. Wie verlautet, wlll sich Dr. h. c. Fill- mann ber Deuts che n Dolkspartei an­schließen. Rach einer Meldung derKöln. Ztg." ist die Ortsgruppe Stolberg der Demokratischen Partei geschloffen zur Deutschen Vollspariei über­getreten.

Zwischen ber R e i chs r egier u n g und »Bayern scheint ein neuer Konflikt aus- gebrochen zu fein, jedenfalls veröffentlicht dis of- liziesle Bayerische Telegraphen-Agentur einen Be­richt über die Beschlüsse des letzten bayerrschen Kabinettsrats, ber in feiner ganzen Tonart eine >außerordentliche Gereiztheit erkennen läßt und dem Reichspräsidenten nichts weniger als einen Mißbrauch des Artikels 48 ber Reichöverfafsung vorwirft. Daß nebenbei der vom lEmährungsminister ausgearbeitete Entwurf über eine Rentenbank-Kreditanstalt abge- Fehnt wurde, darüber kann man Hinwegsehen, laber die Tatsache, daß derartige Entwürfe von einer e i n z e l st aa t l i che nRegierung abgelehnt .werden, wird sonst nicht in dieser Form veröfsent- «licht, auch das jedenfalls ein Beweis, daß München starte kriegerische Reigungen gegen die Reichsregierung besitzt. Der eigentliche Anlaß ist die Rotveroidnung deS Reichspräsidenten, die em Kontrollrecht über die Aufnahme von Aus- landstrediten durch Länder, Gemeinden und Gemeindeverbänden in Anspruch nimmt. Daß sie sachlich berechtigt ist, darüber tmrb auch die bayerische Regierung nicht streiten wollen, der Ge­sichtspunkt. von dem der Reichssinanzmrnister bei Dieser Verordnung ausging. war der, daß ver- münftigei weise jeder Pfennig, der aus dem Aus­lände nach Deutschland hereingeholt wird und doch immer in seiner Verzinsung eine De l a st u n g unserer Währung darstellt, zu produk­tiven Anlagen ausgenuht werden muß, daß man eS nicht einzelnen Mitgliedern desReiches über taff en kann, Gell» zu pumpen, wann und wie sie wollen, auf die Gefahr bin, daß die uns zur Verfüg-..ng stehenden Mittel zur Verzinsung all dieser Anleihen verzettelt werden. Aber man fühlt sich in München offenbar über die Form verletzt und glaubt, daß dasselbe Ergebnis hätte erzielt werden können durch eine freie Verftändi- gung unter den Ländern und derReichsregierung. Das ist gewiß richtig, wir haben bisher auch als selbstverständlich angenommen, daß die Reichs­regierung. ehe sie diese Verordnung erließ, sich mit den Bundesstaaten in Verbindung fetzte.

Ob das geschehen ist, haben wir nicht fest­stellen können, das Münchener Echo scheint aber dafür zu sprechen, daß ein solcher Versuch nicht gemacht ist. daß man vielmehr einfach die Län­der mit dieser Rotverordnung überfallen hat. Das wäre in der Tat außerordentlich ungeschickt gerade Bayern gegenüber. Das Kabinett leidet sehr stark unter der unseligen Erbschaft, die Herw -Dr. Wirth zurückgelassen hat, der durch seine plumpe Methode Süddeutschland gegenüber die Bayern verärgerte und eine Stimmung der Emp­findlichkeit schuf, die nur durch sehr pflegliche Behandlung wieder beseitigt werden kann. Bei dem bayerischen Ministerpräsidenten Heldt ist ganz zweifellos Reigung vorhanden gewesen, und bisher ist ja auch mancherlei geschel-en, um die Temperaturunterschiede zwischen München und Berlin auszugleichen. Ein einziger solcher Fall aber genügt, damit alles wieder vernichtet wurde, was im letzten Iah re aufgebaut ist. Deshalb ist es vollständig unbegreiflich, wie ein derartiger Kon­flikt entstehen konnte, der bei gutem Willen auf beiden Seiten sich sehr leicht hätte vermeiden lassen. Den Erfolg davon bat nur ein kleinlicher Partikularismus. den großzuzüchten das Reich die allergeringste Veranlassung hat. Wir wollen daher auch hoffen, daß von Berlin aus sofort alle Hebel in Bewegung aeseht werden, um das Mißverständnis um mehr wird es sich hoffent­lich nicht handeln aus der Welt zu schassen und die Bayern zu beruhigen.

und besser bewaffneten cngtitie.i Sem? I . Ltolz denkt das deutsche Voll heu', a di e en Waffengang zurück, aber auch veiler St.n.r;. da es der Erfolge ftinei jabn hn.e nqc I l n i- len Arbeit beraubt ist Doch alle > -ei, die heute aus den ehemalige, l-e.^i chvi Kolo.iieü zu und gelangen, lassen erke.ine.l d ; di -e le­ge r nicht fähig sind, die blüh n.e; d.u Kolonien auf ihrer alten Höhe i, -cken. Was wir erfahren. klingt trostlos q u] u t I in den ehemaligen deutschen M 'v.i ci : : * Bitterkeit aufsteigen Mehr als c uel > che Stimme liegt vor. die die hohen, '"io. i[e i F ißi leiten des deutschen Siedlers anerien.it. »i h.- als einen Beweis haben wir von der u bet­ragenden Bedeut ung des deutschen K o l o n i st e n f ü r d e n s ch w a r z - n J i blei! Wir können es daher nur aw d Z idigste begrüßen, daß die Reichsregie, u g c , i t r absäumte, an den Eintritt in d.u Belle b u n d die Bedingung kolonialer Be­tätigung und der Rückgabe des ehe­maligen afrikanischen Besitzt u »> s knüpfte. Richt ruhen und rasten darf de»^ <e - l che Volk, seine alten Kolonien wieder zu c-ein gen und seinem Devölkerungsüberch ß eit. reu- H t mat zu geben.

SLresemann

an die Afrikakämpfer.

Berlin, 5. Rov. (TA.) Roichsnuf' nm nist«,. Dr. Stresemann sch ckte aus An n ' te Teing.i- Feier folgendes Telegramm an b;: re cinigieit ostafrikanischen Verbände: Inden ich l beatt be- dauere, an der heutigen Feier zur Erl re.ung an die Tanga-Schlachl nicht tcilneh neu -i ' men. gedenke ich mtt dem deutschen Volte Heu . Der Männer und ihres Führers, de vor zehn Iahren für unsere ostafr kanische Kolo.rie gekämpft und oie deutsche Flagge gegen feindliche Hebe r nt a d) t h o chg halten haben. Sv wie wir unser unveräußerliche st Recht auf koloniale Betätigung stets mit Rachd.uck vor der Welt verte di gen werden, ebenso wi-d das deutsche Volk stets danlbar de j n gen Ein­geborenen gedenken, dle ger de in Ostaf äka an unserer Seitq für deutsche Kul­turarbeit gekämpft und geblutet ^aben. gez. Dr. Stresemann

Ein geheimnisvoller Stahltrust.

Fast ebenso lange wie die deut'ch französischen Handelsvertragsverhandlu egen a. dauer.-, tauchen bald hier bald da in der ausländischen, vor­nehmlich in der französischen Pres'e Rachrsch en über die Bildung eines europäischen S tahl trustes ot^r einer deutsch fran­zösischen Kohlen- und Eiseninter­essengemeinschaft auf. In len le.ften Tagen ist die Zahl dieser R yrichten so groß geworden, daß sich nun endlich die franzö­sische Schwerindustrie te a laßt ge eben bat, gegen diese Tendenzmeldu gei, di. au 5 ci er beftimmten französischen Que.i stammei und Ic'iqlii, den Zweck verfolgten tragsverhandlungen zu stören u'-o Mi na en z.< säen, Stellung zu nehmen. Damit dür e Wohl endlich das unsinnige Gei gefunden haben, zumal auf deutsche Sei e : a keine Veranlassung besteht, deut'cch. Kohle und französisches Erz zu verschmelzen

Die deuffche Eisenindustrie hat sich schon seit langem auf das hochwertiger-? schwedische Erz umgestellt, es liegt also kein Grund vor, den guten deutschen Kots, den übrigens Frank­reichs bereites auf Reparationskonto er­hält, gegen schlechte französische Minette einzu- tauschen und der französischen Eisen- und Stahlindustrie mit Hilfe des Ruhrkoks eint günstigere Stellung auf dem Weltmarkt zu ver- 1 schaffen. Hoffentlich finden mit dieser franzö­sischen Feststellung auch die hämischen Bemeakan- gen gewisser deutscher linksorientierter Blätter ihr Ende, die diese an die französischen Senscv tionsmeldungen knüpften.

fir. 261 Erstes

Erscheint täglich, außer Sonn; und Feiertags.

Beilagen:

BießenerFomtlienblätter Heimat im Bild.

moHat$=Bejnflsprel$: 2 Goldmark u. 20 Gold» Pfennig für Trägerlohn, auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Fernfprech.Anschlüsse: Schriftleitung 112, Der- (ag undGeschästsstelle 51. Anschrift für Drahtnach­richten: rlnzeigerSießeiu

Postscheckkonto:

firanlfurt a. M. N68L

Blatt

174. Zahrgang

Mittwoch, 5.

ietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oderhessen

OnirftinbOtrlag: vrühl'sche Univ«rfttät5-Vuch- und Steinöruderei R. fange in Sietzen. Schrifiieitnng und Seschäfirftelle: SchuIItratze 7.

November (924

Henabme von ÄiijC.^ni für die Tagernummer bis zum Nachmittag vorher ohne lede'Berbindlichkeit.

Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Drecke ortIich8,auswärts 10 Gc . \ r.ig; fui Re­klame . i zeigen v.70mm Dreiie .> (bolbpfennig, PlatzvorschristLO , Aust schlag. - Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Dr. Friede Äsilh Lange: für ten übrigen Teil: Ernst Bluinschein.süi den Anzc.aenteil Vesl, sämtlich in Gießen.