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34. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

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Einen Moment hat sie die Augen fest zuge-- oruckt. Noch einmal alles überlegt. Dann richtet sie sich auf, legt die linke Hand auf den Arm des Topperschen, die rechte auf den des Vaters beugt sich vor.3ch mutz euch sagen, Euch, Ohm' und Euch, Herr Vater . . . ehrlich und offen ich trag's nicht, ich kann's nicht . . .

Ter Leichholzer schmaucht ruhig' weiter. Der Ohm zieht die Pfeife aus den Zähnen, fragt, als ob er nicht recht verstanden.Was denn, Lotteken ?" ü>eh mir's tut . . . ich kann nicht Christels Frau werden. .

Ter Pfeifenkopf klirrte zu Boden.Was?"

Wieder sah sie auf den Vater, wollte bei ihm Sukkurs holen.

_®cr ©eipel, LottchenI" sagte der, langsam an jedem Worte kauend.3a, Bruderherz, wenn manS recht bedenkt, unrecht kann niemand der Lotte geben. Dor Gott und vor Menschen nicht .,. -Dor Gott und Menschen nicht so hoff' ich! beteuert Lottchen.

Du willst . . . also du willst den Christel nicht . . weil er siech und schwach ist. Hat sein Blut für den König gelassen . . . Er zwingt 'ich noch, der Alte, aber die Adem schwellen ihm dick und'blau auf den Schläfen.

Antwortet der Leichholzer für die Tochter. Muht das recht verstehen, Bruderherz, und in Ruhe aufnehmen. Schau' doch das Lottchen an Tränen hat das Kind. 3a . . . aber wenn sie doch nicht gegen Herz und Gewissen kann"

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im Alter von nahezu 90 Jahren.

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Die Beerdigung findet Mittwoch, 6. August nachmittags 2 Uhr, statt eiisD'

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Der Vertrag mit dem Zahnärztever­band ist am 31. Juli erloschen. Behan­delnde Zahnärzte und Dentisten sind, in der Geschäftsstelle zu erfragen. ßu,v

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. Den Laufpay geoeni '2vv |te frvtz ouT Den Christian sein müht'! Herr Gott im Himmel, dreht sich denn die Welt um?

Manchmal scheint's sv, Bruderherz. Aber diesmal ist's doch nur Lar Dinge Lauf. Hab' deinen Christel von Herzen gern, hält' mir keinen lieber als Eidam gewünscht Parole d'honneur. Sod) nun . . . mach' nicht solche Augen, Zabel- tih . . . nun solch siecher Mann und das junge, blühende Leben hier! Also paht's nun mal nicht zueinander.

Hat sich der Toppersche gebückt, den schonen Pfeifenkopf aufzulangen. Scherben, drei große Scherben. War die Fortuna drauf kunstreich ge­malt gew'sen, Göttin Fortuna in Wolken. Mitt n- durch ging der Sprung. Hielt das eine Stück in der Hand, besah es lange, wortlos. Schleu­derte es darauf wieder auf den Boden, weithin, in die Ecke an der Kossätenscheune, schlug mit der Faust auf den Tisch.Pfui Geier! Hinaus! Hinaus mit euch!

Bruderherz! Alter Freund!

, »2ch bin zum Geier dein Bruderherz! Hinaus sag' ich! Hinaus! Schrie es und stand auf, zitternd vor Wut, mit dicken Zornfalten im Ge­sicht und funkelnden Augen.Hinaus!

Aber so hör' doch, Freuiidchen . . . Hinaus!

Tas Lottchen war schon bis zur Tür retiriert. Tie Alten standen sich gegenüber.

Don Sinnen bist du"

Hab' mit euch nichts mehr zu schaffen. Schert euch!"

Das heischt Satisfaktion!

Der Toppersche lacht. Gleich Gewitterwel­ken klingt es.

vetetnanver und warfen kunstvoll die Klöppel» ^oj^er. Sreilicf): die Kunst war eigentlich nur bei Frau Beate. Das Kind hatte Eifer, aber nicht rechte Ruhe und Aeberlogung. Manchmal gad s Retzrimanden und wohl auch mal einen Achten Schlag auf die allzu huschlichen Finger Doch dann schossen der Ruth gleich die Starten in die Augen, und das konnte die junge Gnädiae nicht ansehen. Stteichelte die heißen Wangen und sagte begütigend:War ja nicht böse gemeint. Mußt nur besser achtgeben.

Gestern, wo das Anglück nrit dem Gestrengen geschehen, hatte sie das Kind nach Haus geschickt Es gab gar zu viel zu tun zwischen den beiden Kranken. Heut freilich auch noch, wennschon es dem Herrn Vater besser war, so daß er der Schwieger erzählen konnte, wie alles zugegangen Ta hatte sie nur stumm genickt, wieder und wie­der, und zum Schluß bloß gesagt, mit ganz eiae- nert Augen:Herr Vater, wer weiß, wozu es Sur ist. Dem Christian müssen wir's jetzo ver­schweigen. Ganz langsam nur darf er's zu wissen kriegen das '

-Und nun kam die Ruth durch den tiefen in ihrem dünnen Mäntelchen. Da brache die junge Frau es nicht übers Herz, sie wieder un­verrichteter Sache heimzuschicken; hatte auch Ver­langen nach einem anderen Gesicht, verstohlenes Verlangen Wenn's auch nur ein Kind war, vor dem man das Herz nicht ausschütten konnte tzs war doch ein lebendiges Wesen, und man sah

in die Augen und dachte allerlei. So sagte sie. »Bleib And jetzt saften sie am Fenster in &er Oberstube, die sich Frau Beate eingerichtet hatte, bei der Arbeit.

(Fortsetzung folgt.)

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^ucht der Leichholzer "einen E^uf. Hat das Pfeifenrohr sollen lassen, zwir­belt seinen Bart.So möchtt ich nicht gehen. Zabeltitz! Du wirst Vernunft annehmen. Aeber- leg s doch: ist doch nicht zum erstenmal, daß ein Verlöbnis aufgelöst wird in Ehren.

Hinaus, sag' ich!

nrschüttelt der Lasvw den Kopf, zieht die 2lchseln hoch.So k)mm, Lottchen. Gegen Nar­retei ist nichts zu wollen. Wird dich bitter reuen Zabeltitz. Lind sie gehen. Der Leichholzer schl u- dett die Tür ins Schloß, daß die Fenster klirren

Der Alte aber steht, steht und starrt ihnen nach. 3st wie ein Block Holz, regungslos, eine lange Weile. Hört draußen Peitschenknallen und Cchlittengeläut. Steht und starrt

Dis endlich eine große Schwäche über ihn kommt. Daß die Deine ihm unterm Leibe wanken daft er mit den Händen in die Luft greift Müh- Jam tastet er bis zum Lehnstuhl, fällt schwer darauf, wie eine gebrochene Eiche. .Mein armer Ue&er Jung'! Das trägt er nimmer. . . mein Christel . . .'

ilnö gleitet vom Stuhl nieder auf den Bo­den, neben die Scherben. So fand ihn ein paar Minuten später Beate.

* * *

Sur jungen Gnädigen kam jetzt, schon seit einer Woche oder darüber die Ruth Frau Bea'e hatte sie sich geholt, eines Tages, kurz nachdem der fünfer ausgezogen ist ins Feld: sie sollte bei ihr das Klöppeln lernen. Wußte selber nicht recht warum sie's getan, wußte nur, das mit ber feinen Spitzenarbeit war Vorwand. So sahen ne denn nachmittags, solange noch Helles Licht

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