Einzelbild herunterladen

Berlin

3n TlOlonen Prozent

Datum:

Keld I Brlek

Berliner Börse.

des

Gietz.

. 8. Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

Börsenkurs«.

(Ohne Gewähr.)

voll voll voll voll voll voll voll voll voll

Der Alte aus Topper

Roman von HannS von Zvbeltih.

so 3,37

6 7,60 0,460 8,12 11,70 1,87 0,330 0,3

7,80

44 48 61

8,76 lb.10

4,28

24,25 21

1,30

19 4.05 IäÄ 2,30

12

1.1

9,25 10,'. 9,20 8,30 0,62 12,1 6,37 10,75

ä

4,21 18,no 68,87 16.1 « 21,45 157,99 18,0-J 56,14

6,02 1.61

111,98 74,94 56,94 12,33

4.96

1,25

2 2,13 8,25

0,460 0.625

11,25

1,3

2,1

3,20

7,75

3

2,5

4,11 18,70 66,03 13,09 21,3'

157, 1 17,93 55,8 -

6, 8

1. 9 110,82

74,53 66,8.

12,27 4,94

Derli n, 4. Juli. (Drahtbericht Les©leb. 2lnz.") Tie Börse eröffnete f>mte in allgemein lustloser Stimmung bei eher schwächeren Kursen. Tie geschäftliche älnternehmungs.ust ist, abgesthen

Turnen, Sport und Spiel.

* Biedenkopf, 4. Juli. In den Tagen vom 12. bis 14. Juli wird in unserer Stadt daS 81. Turnfest des Gaues Hessen flottftn- den. Die Vorbereitungen baxu sind in vollem Gange. Etwa 1000 Turner sind bis jetzt schon an- -gemeldet. Es war für den Wohnu^gs-Ausschuh keine leichte Arbeit, diese gewaltige Schar von Turnern in Dürgerquartieren unterzubringen. Llm allen Interessenten Gelegenheit zu geben, das Fest am Sonntag, als dem Haupt-Festtage, möglichst lange zu kosten, hat der Turnverein einen Ext ra- zug einlegen lassen, der von Biedenkopf abends 9 30 iltyr abgeht und in Marburg 10.42 älhr ankommt. Auch wird die Dahnverwaltung am Samstag nachmittag vor dem fahrplanmahigen Zuge 4.47 ab Marburg einen Vorzug laufen las­sen, um den gewaltigen Andrang zu bewältigen. Man beachte die Ankündigung im heutigen An­zeigenteil.

von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten, um so geringer, als einem grotzen Teil d«r Dörsenbe- sucher die Engagements fehlen. Durch die in letzter Zeit sich wieder häufenden Insolvenzen und die Vorgänge bei der Spekulation der Kriegsanleihe ist überall wieder ein re'.visses Mitz- trauen entstanden, das zur Zurückhaltung An- last gibt. Die Kriegsanleihr ist immer noch der Tummelplatz einer wilden Spekulation. Kurs 3!5. Die Geldmarktlage ist unverändert. Am Devisen­markt spielt die Ablehnung der Diskonterhöhung durch die Bank für England eine gewisse Rolle. Die erwartete Steigerung des englischen Pfunds dürfte wohl vorläufig nicht eintreten. Am Mon­tanmarkt waren verhältniSmähig geringe Kurs­schwankungen au verzeichnen. Kaliwerte unver­ändert. Chemische Industrie ohne nennenswerte CSchwanlungen. Elektrowerte etwas schwächer. Kriegsanleihe notierte amtlich 320. Ausländische Renten begegnen etwas gröberem Interesse.

Banknoten. (Ohne Gewähr.)

dah er Viktoria erringe, dab er die Hunde, die verfluchten Hunde aus dem Lande schmi.se!

Langsamer ging der Gutsherr weiter, nun wieder bergan, auf den Wald zu, und seine Ge­danken gingen mit ihm. Wenn das wirk.ich eine grobe Bataille war. dort drüben, auf F.anlfurt zu, dann war wohl auch der Christian dabei, Stabskapitän beim Regiment Zastrow. Der Chri­stel, der einzige Sohn. Das alte Herz schlug höher. Run nun immer war der gut da- vvngekommen, vor Prag und vor Kolkin, bei Rohbach und bei Leuthrn Gott wird ihm auch heute gnädig sein! Halte noch jüngst aus dem Lager zu Schmotseifen geschrieben, ku z und fröh­lich, so recht fröhlich, wie's seine Art war. Ja . . . fröhlich, so recht fröhlich freilich nicht. Der Junge! Seit ihm die Liebe zu dem Lvttchen Lasow im Kopfe sah. war s mit der rechten Fröh­lichkeit vorbei. Mochte ihm Sorgen mach n, das lustige Ding, das wohl ein bisset gern flattierte. Die Berliner Hvffräuleins sollten ja saft ale nicht leben tönnen, ohne sich b^couren zu lassen. Wäre Wohl besser gewesen. Weng dm- König den Konsens gegeben hätte. Aber Majestät waren nicht grab' gnädig aufs Heiraten der Herren Offiziers zu sprechen, es sei denn, dah sie grohe Fortune dadurch machten. And der gute Leich­holzer . . . von grober Fortune konnte da nicht die Rede sein. Solch ein schönes Gut, aber ein Querkopf. Wer immer den groben Herrn spielen will, kommt nicht voran.

Dann dachte der Gestrenge wieder an den Brief, den er auf der Brust trug, und der ja drückte wie ein Alb. Immer der König! Immor dec König! Das war unter dem Hochseligen so gewesen, das war unter dem jetzigen so. Wer

Habs mit eigenen Händen verscharrt. Herr Patron. Sie drangen hart in mich, doch ich hab' Den Versteck nicht kundgegeben. Hält' mich lieber ktotschlaaen lassen."

Ihr seid ein Treuer." Er reichte dem Gottes­mann die Hand.Ich hol' jetzt die Frauen. Eure Ruth auch, wird sich freuen, wieder zur Mutter zu kommen. Grüh' Er seine Eheliebste. lGehabt Euch wohl, Magister."

Mit starken Schritten zog er seine Strahe, vn den letzten Dorfkaten vorbei, den Sand weg hinab in die Riederung, durch Wiesen und Felker. Da und dorten war das Getreide schon gemäht, stand aber noch in Garben; anderswo harrte e3 noch der Sense. Ein gutes Jahr Heuer. Aber wie den Segen in die Scheuern bringen? Die Manneshände waren karg, und die Gäule f hl en.

Die Sonne stach, ein heiber Tag wurde es. Ter Gestrenge hielt an, zog das Sacktüchlein, wischte sich den Schweib von der Stirne, ülnd wie er ,fo stand, in der Sonne und mit den Sorgen in der Brust, da hörte er wieder das seltsame dumpfe Geräusch von fern her. Ein Grol­len war's in der Luft, aber dabei der Himmel eine einzige weite blaue Halbkugel. Wunderlich, gegen alle Ratur.

Mit einem Male kam ihm der Gedanke: Ka­nonendonner ist's! Aus dec Richtung nach der 'Oder zu kam er her. Schlug der König dorten Bataille? Gr sollte doch noch in Schlesien sein. Aber Fridrricus Rex war schnelle. Mein Himmel,

konnte denken, dah dec König sich, mitten in allen Kriegswirren, des Kaspar erinnerte? Des halbwüchsigen Jungen, der des Informators noch nicht entbehren durste. Was würde Beate dazu sagen die Arme! Den Alarm verloren nun auch das Kind hergeben I Und half doch alles nichts, wenn der König befahl. Half so wenig bei dem Junker wie bei dem Kantonisten im Dorf, der mit dem roten Halstuch umherlief zum Zeichen, dah das Regiment die Hand auf ihn gelegt.

Heih war'S, und der Weg zu den Dachsbrrgen hinauf steil und sandig. Der rechte märkische Sand, biö zum Knöchel sank man ein. Hier hat der Herr Vater immer Dinkel bauen wollen, mühte fortkommen, hatte er gemeint mit fernem harten Kopf, mühte. Als ob in dem Sande nicht H)pfen und Malz verloren wär'. Jetzt lag der kümmer­liche Hang brach, grad' dah ein paar Disteln dvauf wuchsen.

Aber da irar endlich dec Waldsaum und Schatten Kiefern und am Rande ein paar ein­zelne hohe Eichen. Gottswunder, w'.e die sich die Kraft ans dem Sande geholt hatten.

Der Alte blieb stehen, zog wieder das Sack­tüchlein aus der Tasche, lauschte in die Ferne, dem seltsamen Gebrumme nach.

Da krähte cs mit cinemmal über ihm. Ganz deutlich, dah er aussah. Hatte sich ein Haushahn bis hierher verflogen vor den verdammten Mos­kowitern? Llnd noch einmal:Kikeriki Kikeriki!" Doch dann raschelte es oben in den Cichenzwrigen, und darauf plumpste cs schwer hiru tter

Weih Gott, der Bengel, der Junker!

Stand nun vor ihm, rank und schlank wie eine Gerte. DaS Blondhaar hing ihm wirr über

Valorisierung der Hypotheken mit der Begrün­dung ahgewlesen, das) im AuftvectirngSfalle auch dis Mietzinsen wett über das I4 400fache deS Friedens valoristert werden mühten.

* D i e A bsa tz v erhä l t n isse der R u h r k o h l e. Bezüglich M Absatzverhältnisses £>er Ruhrkohle, die durch die Erinähigung des Kohlenpreises gebessert werden sollen, hört man aus Essen, baf) man es in matzgebenden Kreisen des Bergbaues für notwendig hält, den süddeutschen und mitteldeutschen Markt der Ruhr- kvhle zurückzuerobern. Angesichts der Tatsache, dab es während des Streiks im Ruhrgebiet and in Sachsen dem vberschlesischen Revier, das vom ,1 Streik unberührt geblieben war, nicht gelungen sei, seine gesamte absatzfähige Förderung in Höhe von 10 Proz. der ganzen deutschen Kohlenförde­rung bei der deutschen Industrie unterzubringen, erscheinen die Derkaufsmoglichkeiten für die Ruhr­kohle zur Zeit nicht gerade günstig.

L Südwestdeutsche Luftverkehr s- A-G., Frankfurt a. M. Unter Mitwirkung bcÄ Bankhauses E. Ladenburg fand in Frankfurt v. M. die Gründung der Gesellschaft mit einem Kapital von 400 000 Goldmark statt. Die Gesell­schaft, an deren Gründung eine grohe Anzahl be­kannter Frankfurter Firmen, die Stadt Frankfurt v. M. und die Junkers-Flugzeugwerke A. G., Dessau, beteiligt sind, beabsichtigt, Frankfurt den Anschluh a ndie internationalen Luftverkehrs­linien zu sichern. Der Luftverkehr mit München- Wien, München-Zürich ist bekanntlich bereits auf­genommen.

* Maschin enfabrik Buckau A.-G., Magdeburg. Die G.-B. trug den Ueberschuh von 82 103 Bill. Ml. vor. Aufsichtsrat und Ver­stand wurden entlastet. Die Goldmarkbilanz soll einer demnächst einzuberufenden G.-D. vorgelegt werden. Bestimmte Angaben über eine Herab­setzung des A.-K. konnten nicht gemacht werden Das nach Abzug der Kosten für die letzte Kapi- talserHöhung verbliebene Aufgeld, sowie der Mehrerlös aus dem Verkauf der Verwertungs- vktien ist in voller Höhe dem Reservefonds zu­geführt worden. Dem kommenden Geschäftsjahr glaubt man trotz der schlechten wirtschaftlichen Verhältnisse ruhig entgegensehen zu können.

* Gesteigerte Bautätigkeit In der ersten Hälfte de6 Jahres. Rach einer Zusammenstellung derBauwelt" wurden im Juni 1923 741 Wohnhaus- und 359 andere Bauten ge­zählt. Im Mai 1924 waren es 1778 Wohnhaus- und 996 sonstige Bauten. Im Juni 1924 1698 Wohnungsbauten und 449 sonstige Bauvorhaben. Die Steigerung der Bautätigkeit in den letzten Monaten ist wohl in erster Linie auf die Miet- steuerhypvtheken zurückzufuhren.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M, 4. Juli. (Drahtbericht desGietz. Anz.") Rach dem ruhigen Verkehr, der hi den letzten Tagen in Kriegsanleihen ein- getreten war, lebte daS Geschäft auf diesem Markte heute wieder auf. Die an der gestrigen Rachbörse zum Ausdruck gekommene Be.esttgung ging im Frühverkehr in eine sprunghafte Auf- wärtsbewegung über, die sich infolge starker Rach- frage noch steigerte. Der Kurs für KriegSanleiye setzte mit 310 ein und sprang dann aus 370. Die Kauflust war angeregt und übertrug sich auch auf die anderen deutschen Renten, die ihre Kurse gleichfalls erhöhen konnten. Diese neue Welle, die sich über den Anleihemarkt ergötz, blieb an den anderen Markten völlig eindruckslos, die weiter in unsicherer Haltuna verkehrten. ' Die Stimmung war etwas freundlicher als gestern, da vereinzelte Käufe erfolgten. Im großen und ganzen blieb aber das Angebot im liebergewicht. Am Devisenmarkt bchätt der französische Frank seine -schwache Stellung bei. Die Pfundparität stellte sich im Frühverkehr auf 85,2 bis 85,4 die EDollarparität auf 19,7. Pfund und Mark sind» im Kurs unverändert, der Attien- jnartt war nicht einheitlich. Der Chemische SHatft war überwiegend gehalten. Geringfügige Aenderungen wies der Elektrvmarkt auf. Bank- kktien verkehrten nicht regelmäßig. Einzelne Werte zogen an, während andere leicht abschwäch- , ten. Im Fretverkehr war das Geschäft etwas lev- t>ifter, ohne dah indes größere Kursveränderun- gen zu verzeichnen waren. Man hörte Api 23/fl Becker - Stahl V/8, Becker ° Kohle 3,5 Benz 2, Brown Doveri iy3, Petroleum 10.5 Ufa 4%, Krügers hall 28/<, Grvwag 0,135. Im weiteren Verlauf flaute das Geschäft in heimischen Renten wieder ab. Die Kurse begannen sich zu senken.

5% Deutsche RelchSanleibe . 4°/o Deutsche Reichsaulcihe . 8'4% Deutsche Reich »au leihe 3®/n Deutsche Reichsanleihe . Dem che -Svarpramicnanleihe 4% Preußische ölonsolS . . .

4% Hessen........

3'/.°/n peilen..........

3% Scjien...........

Deutsche Werth. Dollar-Anl. dto. Doll-Schah-Anireimg.') 4% Zolltürken 6% Goldmeptkaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz, und Privat.Bank. Darmst. und N-ntonaldank . Deutsche Bank.........

Deutsche Bcreinöbank .... Disconto Commandit .... Metallbank Mutelbcutlche Creditbank. . Lestelreichische Credtlanstalt. Westbank............

Bochumer Guß .......

BuderuS.......

Caro Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerke. . Harvener Bergbau......

Kaliwerke AscherSleben. . . . Jtaltivcrt Westeregeln Laurahütle...........

Lberbcdarf Phönix Bergbau.......

Rbeinuahl.......

Nie deck Montan........ Tcllus Bergbau........

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llotzd.....

Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......

Analo Tont.-Guano Badische Anilin Chemische Mayer Alapin . . Goldschmidt .... ....,. Gries cimer Electron .... Höchster Farbwerke.....

Holzverkohlung........

Rütgerswerke.........

Scheideanstalt.........

Alla- ElektrizitStS-lLesellschast Bergmann...........

Mainkrastwerke Schlickert........

Siemens 4 Halske ...... Adlerwcrke Klcyer ...... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt Meguin.............

Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell chast Frankfurt. Pet. Union A.-G........

Schuh'abrik Herz Sichel......

Zellstoff Waldbof.......

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . ,

IPf-rrfri. 4. Juli

Amerikanische Noten .... Belgische Noten . Dänische Noten.....

Englische Noten ...... Französische Noten ....

Holländische Noten.....

Italienische Noten ....

Norwegische Noten Deuisch-Oestcrr ä 100 Kronen Rumänische Noten.....

Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . Ungarische Noten

Märkte.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 4. Just. (Drahtbericht deSGietz. Anz.") Es wurden heute notiert: Wetterauer Weizen 16,50 bis 17, Reggen, inlänb., 15,25 bis 15,75, Braugerste 16,50 bis 17, Hafer, inländ., 15,50 bis 16, Weizenmehl, fudd. Spe­zial 0, 28 bis 29,25, Roggenmehl 22,75 bis 23,50, Weizen- und Roggenkleie 8,25 bis 8,75. Tendenz: Stetig.

Berliner Produktenbörse.

D e r I i n, 4. Juli. Man notierte für Getreide und Geiferten per 1000 Kilo (sonst 100 Kil>) ab Station: Rauhftttter, Roggen- und Weizenstroh 0,45 bis 0,60, Haferstroh 0,35 bis 0,50, Gersten- stroh 0,35 bis 0,50, Langstroh, Roggen- und Wei­zenstroh, bindfadengepreht, je nach Frachtlage, Häcksel 0,80 bis 0.90, Heu, handelsüblich, alt 1,15 bis 1,35, neu 1 bis 1,20, Heu, gutes, alt 1,75 bis 1,90, neu 1,30 bis 1.60, Mieliher Heu, lose. Kleeheu, lose, neu 1,90 bis 2,10, Weizen, märt 138 bis 143 (abgeschwächt), Roggen, märt 125 bis 133 (matter), Sommergerste, märt 138 bis 147, Futtergerste 127 bis 135 (ruhig), Hafer, märt 123 bis 133 (ruhig), Weizenmehl 21 bis 23,75 (ruhig), Roggenmehl 18,50 bis 21,75 (ruhig), Wei- zenlleie 8,40 (behauptet), Roggenlleie 8,70 (be­hauptet), Raps 220 bis 225 (behauptet), Leinsaat 260 bis 280 (behauptet), Biltoriaerbsen 19 bis 20, kleine Speiseerbsen 13 bis 15, Futtererbsen 12 bis 13, Peluschken 12 bis 13, Ackerbohnen 13 bis 14, Wicken 12 bis 13, Lupinen, blaue 9 bis 10, gelbe 13,50 bis 14,50, Seradella, Rapskuchen 9, Leinkuchen 18 bis 19, Trockenschnitzeln 7,50 bis 7,60, vollw. Zuckerschnitzeln 6, Dorfmelasse 30/70 18,50 bis 19. i

j Dom ^uckzahlungswerl.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(An. Billionen Mark au-gedrückt. BuenoS-Atre-, London. Neu- teert, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle« übrige für 100 Einhrüen.) Telegraphifche Auszahlung.

_______________(Ohne Gewahr.)

Frankfurt M.

Scf)lu[j.

3,7?

0,2>0

0,500

0,3-0

0,900

0 193

0,375

0,800

0,500

4,2

79,75

5,12

Nevarr.

U voll voll

Stteluß .«Ul'»

Schlub All'«

Schluß flure

4. 7.

a. 7.

4. 7,

<,330

C,2H0

0,325

0,550

0,110

0..74

0,4f>0

0,360

0,435

1

0,925

0,875

0,190

0,163

0,215

0,465

0,375

0,450

0,000

0,600

0.600

0,450

0,550

0,500

0.500

0, 00

4,2

4,2

4,2

79

79,76

79

6,75

5,9

6,65

34,5

20,37

21,5

20,75

3,40

3,65

3,87

6,25

7

0,87

7.65

8

7,8

0,4

8

8,2

8.10

11,6

»

2,3

1,8

2,13

0. 5

0,150

0, 50

0,3

0,450

0,4

45J5O

41,5

7,62

7,8

7,8

8

8 376

8,30

49,75

44,70

44,3

45,5

45

46.1

61,5

60,50

52,10

7

6,40

6,8

10,25

ib,i

10,25

4,75

4.E6

4,13

0,75

8,9

8,80

24,73

24

24,65

*

20,10

20,25

33

33

1,4

18,75

18,5

18,75

4,i2

4,10

4,1

1,0

8,1 -S

w.

2,50

2,65

2,65

7,50

8

11,75

1,2

11,87

12

9,25

9

9

10,65

10,7

10,85

9,90

9,25

9,13

6,80

10,62

9,023

10,87

12

*

6,25

6,50

6

10,75

10,50

10,75

M

28,5

28, 0

28 5

33

78,6

1,25

1,10

1,10

1,9=

1,90

1,9

2.15

8,25

7,75

8.5

0,510

0,560

0,8

0,05

10,65

1,25

1,25

1,2

2.1

2,2

3,25

3,5

7,78

7,25

7,50

2,85

_

2.6

2.5

2.5

3. Juli

4 Juli

Report.

3. | 4.

AmNiche t»eld

Notiernna Briri

Amtlich: Notier 111

(Me(b

Wtf

Amtt.°Rotl.

157,70 19,05

158,30

157,70

I59,9i)

volllvoll

Brff.-Antw

19,15

18,60

18,90

vollvoll

ThrtManta. Kopenhagen Stockholm . SklüngforS. Italien. . .

SR,18

56,44

65,08

66,34

voll!voll

86,58

111,12

58,92

56,23

56,57

volljvoll

111,68

111,0?

111,85

voll voll

10,47 18.05

10,54

18,15

10,47 17,96

10,53

18,01

vollvoll voll!voll

London. . . Neuyork . .

18,135 4,U

'V

18,133 4,11

18,225

4,21

voll voll

voll voll

Paris. . . .

Schweiz . .

21,65

21,7.

$1,35

21,45

voll

voll

74,41

14,79

74,56

74,«4

voll

voll

Spanien . . Wien in D-»

M.76

66,04

65,06

65,34

voll

voll

Ceft. abgeft

5,91

6,93

5,91

8,93

voll

voll

Prag . . . .

Budapest. .

12,27

12,33

12,27

12,33

voll

voll

8,03

6,11

5,09

6,11

voll

voll

Buen.-AtreS

1,545

1,945

3,03

1,955

voll

voll

Buloorien

3.03

y ß5

3,06

voll

voll

Japan . . . Wo de Jan

'K

1,^75

1,76-.

1,775

1.45

voll

voll

0,46

(I,M

voll

voll

Belirad . .

4.95-;

4,935

4,98

5,00

voll

voll

Lissabon . .

11.47

11,53

11,47

11,53

voll

voll

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde«.

Gießen. Sonntag, 6. Juli. 3. Sonntag n. Tri« StadMrche. 8: Zugleich Ehristenl. f. d. Reukonstrm. a. d. Markusgem. Pfacrasf. Hertel. 91/,: Pft. Mahr. 11: Kinderkirche für die Matthäusgem. Pfr. Mahr. IohanneSkirche. 8: Zugl. Ehristenl. f. b. Reu- konf. aus der Lukasgem. Pfr. Bechtolshetmer. 61/,: Pfarrass. Hertel. 11: Kinderkirche f. d. Johannes- gern. Pfarraff. Hertel. - Kirchberg. 10; ll:Ehristen» lehre f. b. fonfirm, weibliche Jugend. 1'/,: Lollar. Wieseck. Christenlehre (weibliche Abteilung) 9'/,. 11: Kinderkirche.

Katholische Gemeinde«.

Giehen. Samstag, 5. Juli. 4'/, und 7 Beichte. Sonntag, d. 6. Juli. 6'/, Beichte, 7 Messe, 8 Äonu, 9 Hochamt m. Pr., 11 Wesse m. Pr., 21/, Ehristenl. u. And., 8 Aloifiusandacht. Donnerstag, 10. Juli, Abds. 8l/< Borttag über Christentum u. nationaler Gedanke. Freitag, den 11. Juli. AbdS 8l/t Dorttag üb. d. mystische Erlebnis. - Grünberg. Sonntag 9'/, Messe m. Pred.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Der Prozeh gegen" den Separatisten Barkhold.

Die Franzosen verhindern die Zeugenvernehmung.

H a n a u, 4. Juli. (WTB.) Beim Beginn bet heutigen Hauptverhandlung ergibt sich, oatz von 41 geladenen Zeugen wieder nur neun erschienen sind. Senatspräsident Riedner gibt ein an den Oberreichsanwalt gerichtetes Tele­gramm des Rüdesheimer LandratS be­kannt, in dem es beißt, dah eS den Zeugen im Prozetz Darkhold verboten würde, zur Der- 'handlung zu kommen. Ferner liegt ein Schreiben des Hauptzeugen Jung vor, der daS gleiche mitteilt. Senatspräsident Riedner erklärt, da dra Hauplzeuge.1 fehlen, bliebe nichts anderes übcia, als den Prozetz zu vertagen. Die Verteidi­gung schlietzt sich diesem Antrag an. Der Gerichts­hof beschlietzt Aussetzung.

Der Verteidiger stellt nunmehr den Antrag, den Angeklagten aus der Haft zu ent­lassen, weil dringender Tatverdacht nicht vor­liege und weil der Angeschuldigte unter der langen Untersuchungshaft seelisch und körperllch start gelitten habe. Ferner bitte er, dem Ange­klagten zu gestatten, sich ausführlicher zur Sachs ?u äutzern. Senatspräsident Riedner wider- spricht, weil das eine Fortführung der bereits vertagten Verhandlung bedeuten würde. Ober­reichsanwalt Ebermehec bittet den An­trag auf Haftentlassung abzulehnen. Sine Verdunkelungsgefahr liege nicht vor, Wohl aber Fluchtverdacht, da sich der Qlngeflagfe sofort ins besetzte Gebiet und der deutschen Gerichts­barkeit entziehen würde. Rach längeren Beratun­gen beschlietzt das Gericht, den Haftentlassungs­antrag abzulehnen, mit der ^gründung, datz Fluchtverdacht vorliegt, und der Angeklagte wäh­rend der ersten Verhandlung selbst zum Aus­druck gebracht !(yabe, datz eine Aufklärung des Sachverhalts ohne Vernehmung der Zeugen nicht möglich sei. Damit schlietzt dir DerHandlung.

Die Bekämpfung deS Ungeziefers bei Mensch und Tier ist eine der wichttgsten Aufgaben der Gesundheitspflege. Mit Cuprex gelingt die Un- gezieferbeseitigung schnell, sicher, leicht und un­auffällig, sowie ohne gesundheitliche Rachtelle. Euprer ist das wirksamste und beste Mittel gegen Kopf läuse und übertrifft alle bisherigen Mittel, weil es das Ungeziefer samt Eiern (Risse) mit einem Male vernichtet.

Apotheken und Drogerien halten Cuprer in kleineren und gröberen Packungen vorrätig. **,rc t Million Soldmark Gewinn Ä Ialle die Haupt» und Schlutzttehung 23. (249.) Preuh.- Slldd Klassenlotterie. 66000 (gewinne von auf. rd. 15 Millionen Goldmark werden vom 9. bis 26. Juli auSgesvlclt, darunter Gewinne von 500000, 300000, 200000, 150000, 1OOOOO Gm. ufro. Jeder (Oclbnot kann abaebolscn werden mit dem aertnaen Einsatz von nur: 15 Rm. für Va, 30 Rm. für */v 60 Nm. für >/ 120 Nm. für ~ Lose bei allen Staatlichen ^otterie-Einnahmen,

die Stirn, und die blauen Augen blitzten. Seine Freude mutzte man an dem Enkel haben. Aber nur nicht zeigen ... nur nicht zeigen: Jugend darf nicht übermütig werden.

So macht der Gvotzvater ein böses Gesicht. Was tust du da oben, du Schlingel? Die Baxen zerreiben! Hab' kein Geld, dir neue zu kaufen. Aber Mores will ich dich lehren!"

Kommt der Junge heran, kützt die Hand, »Herr Grvtzvater, ich muh doch den Feind ob­servieren," sagte er bescheiden und doch stolz. »Hab' sie abziehen sehen in der Früh, die mvS- kowitischen Hunde. Jetzo aber, da hab' ich in die Ferne gehorcht. So Sie cS noch nicht gehört haben, eS ist eine grohe Schlacht im Gange, auf Frankfurt zu. Dah doch unseres großen Königs Majestät den Räubern wieder ein Zorndorf be­reite."

Wie gut der Kaspar, bei- Bengel, die Worte zu setzen wutzte! Mutzte eS aus sich selber haben. Vom Informator hatte er's nicht. Der gute GU« stavus Cerisius meisterte fein Latein und holperte sein Französisch, doch wenn ec anS Deutsch tarn, stotterte er. ülnd immer hatte der Junge es mit den Bataillen. Lag auch im Blute.

Wo ist die Frau Mutter?"

In der Wolfsgrube, wie dec Herr Groh- Vater befohlen haben. Ich

»Ich. . . also. . ."

Ich bin nur in der Dämmerung-hergelaufen, um auszuspähen."

Ganz allein? Wo steckt denn der Monsieur Cerisius?"

(Fortsetzung folgt.)

Für die Reise nicht vergessen ,4876

Chloroöont

Zahnpaste Mundwasser Zahnbürste