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Zwar geschieht di«S in Waldhumuserde, sogen. Heideerde. Palmen darf man erst verpflanzen, we,m die Sonne ihren höchsten Stand erreicht hat und die Zimmer- und Außentemperatur jene hohe, gleichmäßige Wärme aufweist, die zum An-- des Ge- nicht vor R.

Fragekasten.

Frage 11: Was muh im Gemüsegarten zu­erst gesät werden?

Antwort: Erbsen, Puffbohnen, Karotten. Spinat, Petersilie, Salat, Zwiebeln, Mohn.

Frage 12: Soll man junge Obst bäume und Beerensträucher gleich nach dem Pflanzen be­schneiden?

Antwort: Rein. Der Baum oder Strauch muh im ersten Jahre soviel Blätter wie nur irgend möglich bilden. He mehr, umso kräftiger kommt der Saftstrom in Bewegung, die QleubiL» düng von Wurzeln wird angeregt, die Wunden

oeryeuen und das durch das Verpflanzen gestört« Gleichgewicht wird wieder hergestellt. Wer seinen Bäumen oder Sträuchern die besten Augen, die stets am oberen Ende der Zweige fitzen, fort­schneidet, macht sich eines schädlichen Eingriffes schuldig. Die Blätter sind die Lungen der Pflanze. Wenn aber der Baum oder Strauch im nächsten Jahre festgewurzelt ist, dann soll und muh ge­schnitten werden, und zwar so. dah von den langen Trieben, mit denen man den Setzling pflanzte, nur wenig Augen verbleiben, ganz ohne Rücksicht auf die Länge derselben. Und haben diese, ivas häufig der Fall sein wird, bereits Dlütenknospen angesetzt, dann muh um so rück­sichtsloser zurückgeschnitten werden. Ein Obstbaum darf vor dem vierten Jahre nach der Pflanzung nicht tragen. Tut er es dennoch, so geschieht es auf Kosten der späteren Entwicklung.

Rotebeet, Rettich usw. Auch Die ersten Früh- genrüsepf langen. tote Salat, Kohlrabi, auch früher Blumenkohl, Rosenkohl, Wirsing. Spitz» kvhl usw. werben gesetzt. Die Mistbeete find fleihig zu lüften bzw. absudecken, um die Pflanzen abzuhärten. Das Linkraut ist sorgfältig fernzuhalten. Frühkartofteln können gelegt, ebenso Schalotten. Schnittlauch und Meerrettich ge­pflanzt werden. Gurken- und Küicknskerne legt man in Töpfe, um dann Mitte Mai die jungen Pflanzen auszufetzen. Beim Spargel können fchon Ende des Monats die ersten Pfeifen gestochen werden: neue Beete sind anzulegen. Mit zu­nehmender Warme tritt auch das -Ungeziefer wieder auf. Will man seiner Herr werden, muh man schon von Anfang an auf seine Vernichtung und Bekämpfung Bedacht nehmen.

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Äano bleibt. An Viesern werden die verfilzten Wurzeln mit dem erwähnten spitzen Holz ge­lockert. die verbrauchte Erde ausgeschüttelt und die abgestorbenen oder zu langen Wurzeln mittels scharfen Messers eingekürzt. Run nimmt man den geeigneten Topf, der häufig kleiner fein kann, zur Hand, bedeckt das Abzugsloch, damit es sich nicht verstopft und den Würmern den Eintritt versperrrt. mit einem Scherben, bringe auf diesen eine Kleinigkeit (Spbe, und während man mit der einen Hand die Pflanze hält, füllt man mit der anderen frische Grde ein, drückt sie mit Pflanz­holz und Fingern fest und achtet darauf, dah der Wurzelns nicht tiefer in den Boden kommt, als vorher. Obenauf bleibt ein Giehrand von 23 Zentimeter. Zum Schluh gießt man mit der Brause an und bringt die Töpfe in das sonnige Fenster des Wohnzimmers, w> sich bali> neue Blätter, Triebe und Blütenknospen zeigen werden. In gleicher Weise verfährt man mit den übrigen Beständen seines Zimmergartens. Hortensien werden an ihren Trieben nicht ein» gekürzt. Azaleen, Eamellien und Rhododendron läßt man erst blühen, eh? man sie umsetzt, und

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Umpflanzen der Topfgewächse.

Don Mitte März an. wenn der neue Trieb sich zu regen beginnt, ist es Zeit zum Versetzet der Topfpflanzen. Diese Arbeit erfordert einige Dorbereitungen: Eine Anzahl sauberer Töpfe von verschiedener Gröhe, die, wenn sie schon im Ge­brauch waren, vorher innen und auhen gewaschen sein müssen, ein Vorrat von Mistbeeterde, der man ein sechstel Sand beimengt und etwas künst­lichen Dünger, am besten Ovis Guano, von dem man auf einen 12 Zentimeter weiten Topf Erde anderthalb Gramm (einen Fingerhut voll) rechnet. Dieser Volldünger ist in jeder Samenhandlung billig au haben. Schließlich braucht man noch ein spitzes Holz zum AuflocLern der verfilmten Wurzeln und eine Anzahl gewaschener Tops scher- bcn. Verwendet man Töpfe oder Scherben in un­reinem Zustande, so läuft man Gefahr, Säure­bakterien und Gier von Würmern in die frische Erde zu bekommen. Alsdann holt man zuerst die im Nebenzimmer oder Keller durchwinterten Fuchsien und Geranien hervor, entfernt alle ab­gestorbenen Teile und kuvll die noch gefunden, meist zu lang gewordenen Triebe soweit ein, daß, eine gefällige Form entsteht. Dann wird der Tvps- rand der zu versetzenden Pflanze verkehrt auf die LischLante aufgestoßen, so dah sie aus dem Topfe berauÄfällt und der Warzelballen in der

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weiter Stellung den ämxren Lvagnrno kürzen. Bei zehenweiter Stellung verkürzt man bi? äußere, bei zehenenger die innere Huf wand. Es ist schlimm genug, wenn es zu solchenVerbesserungen" kommen muh. Hätte man daS junge Tier von Anfang an sich fleihig draußen tummeln lassen, dann hatten sich die meisten Huffehler nicht ein­gestellt. He mehr das Fohlen Gelegenheit hat, sich fleihig draußen zu bewegen, desto besser ist es. nicht bloß für die Hufpflege, sondern für das Tier überhaupt. Man bedenke doch, dah bei aller Aufzucht Licht. Luft und Bewegung für die Wellerentwicklung ebenso notwendig sind, wie gutes Fulter von einem kalkreichen Boden, das starke Knochen bilden hilft, wie sie das tünftige Zugpferd braucht.

Schrebergärtners Arbeiten im April.

Von Tagzu Tag mAirt sich jetzt die Arbeit im Garten. Rückständige Arbeiten aus vorigem Monat sind umgehend nachzuholen. Falls un­günstiges Wetter es verhindert hat. sowie in falten Lagen können anfangs des Monats noch Obstbäume gepflanzt werden. Alle Obstpslcmzun- gen sind vor der Blüte noch mehrmals durchdrin­gend mit verdünnter Jauche zu düngen. Die Baumscheiben sind aufzulockern. Das Spalierobst ist gegen Nachtfröste durch Hebertjängen von alten Säcken, dickem Papier oder dergleichen zu schützen. Pfirsiche und Aprikosen ebenfalls vor grellem Sonnenlichte, damit die Blüte nicht gar zu früh aufspringt. Pfirsiche schneidet man. wenn die Blutenknospen zu erkennen sind. Wo sich Frost- platten zeigen, sind diese glatt wegzuschneiden und mit Baumwachs zu bestreichen. Weinstöcke werden, sowell es noch nicht gef abeben, aufg^deckt und angeheftet; auch macht man jetzt Absenker und Stecklinge. Erdbeeren erhalten eine kräftige Düngung. Der Kampf gegen das Ungeziefer ist

. mit allen Mitteln fortzusEtzen.

Alles Gemüseland ist jetzt völlig zu graben Eiti) zu düngen, soweit solches nicht schon im Herbst geschehen ist. Die frühen Aussaaten wer­den fortgesetzt. Dazu kommen dann noch gegen Ende des Monats die ersten frühen Buschbohnen,

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