Die Jagd im Dezemoer.
Don Edmund Scharein.
Der Dezember i^t hinsichtlich der Auswahl beS zu erlegendm W ldes eiie: de-? Hauvt'agd- Monate des ganzen Jagdjahres. Die Ausübung der Jagd unö die Strecke i|t gerade in die.e.n Monat außer von der Größe des W ldbestandes, den jagdlichen Fähigkeiten des Weidmanns und Umftänben, die außerhalb menschlicher Berechnung liegen vornehmlich, vom Wetter abhängig. Denn wer die Aatur Jahr für Jahr aufmerksam beobachtet — eine solche Beobachtung muh wohl bei jedem älteren Jäger vorausgesetzt werden —, weih, dah gerade der De enbec einer der unwirtlichsten Monate ist. Der schöne Herbst ist hin, der Vorwinter, fast immer rauh und unbeständig, hat mit L türmen. Regen und Schneefällen seinen Einzug gehalten. Die kurzen, dunkeln Tage sche nen dazu angetan, die Racktheit der Aalur zu verhüllen.
Don der hohen Jagd sind sowohl bei Rot- wie bet Damwild die Hirsche und das weibliche Rot- und Damwild frei. Ab.r die Jagd auf den edlen Rothirsch, dm König des Waldes, hat nicht mehr den Reiz, den die Birsch auf den Feisthirsch und den schreienden Hirsch zurBrunsl- ze.t ausübt. Der Höhepunkt der Jagd auf den Rothirsch ist längst überschritten. Auch der Dam- h i r s ch. der erst seit kurzem die zweite Hälf e der Brunst hinter sich hat, kann den Jäger jetzt nicht mehr fesseln, zumal er auch äuherlich durch die Brunst verloren hat. Die Jagd auf weibliches Rot - und Damwild sollte sich aber lediglich auf den aus jagdlichen Gründen notwendigen Ab- schuh beschränken. Hier müssen die Zahl (Relativ-) und die körperlichen Gigeftchaflen der in einem Revier vorkommenden Tieie den Ausschlag für den Umfang des Abschusses geben. Keineswegs darf dieser planlos erfolgen oder von dem Bestreben, recht viel Wildbret zu ernten, diktiert werden. Gm tüchtiger, erfahrener Hochwildjäger muh wissen, auf welche Stücke der Abschuh sich zu erstrecken hat.
Der R e h b o ck in seiner grauen, unscheinbaren Winterdecke hat abgewor-fen, und allein dadurch (durch den Verlust seines Gehörns) jeglichen Reiz für den weidgerechten Jäger verlo en. Unb das weibliche Reh wild (von den Rehkälbern ganz zu schweigen), sollte Heuer ganz geschont werden: Zu viele Wunden hat dem Rehw.ld der letzte Winter geschlagen, und nur durch sorgsamste Hege wird es bei dieser Wildart in manchen Revieren möglich sein, einen noch einigermaßen guten Rehstand zu erhalten. Wo Unverstand und Leichtsinn ihr Spiel t eiben, da ist an ein Wiederhochkomnren der Rehstände nicht zu denken. Es hätte daher in der ganzen Jägerwelt berechtigte Freude erregt, wenn zum Schutze unserer elenden, geschun^e e i un) durch den left.n Winter hart müg-nommenen Rehjagden ein V e r- b o t des Abschusses von Ricken auf mindestens ein-' Jahr erfolgt wäre.
Das Schwarzwild, dieser rührige Bewohner des deutschen Waldes, hat in diesem Monat seine Minnezeit. Wenn man bedenkt, dah alles rauh und derb ist bei diesem wehrhaften Wild, so kgnn es nicht weiter wundernehmen, dah die Rauschzeit in den wüsten Dezember fällt. Schön sehen die Schwarzkittel jetzt nicht aus: in der 'mastreichen Herbstzeit machten sie sich anders! Sowohl der Keiler als die Dache haben an Ansehen eingebüßt. Aber wrr je einen Keiler oder gar ein Hauptschwein zu dieser Zeit in freier r. Wildbahn gesehen, weih, dah das lange Gebräche .und die gefürchteten Gewehre, die Zeichen der y Wehrhaft gkeit noch mehr als sonst unsere De- . wunderung herausfordern.
Die Riederjagd steht im Zeichen der Hasenjagd. Auf Anstand und Such» w.rd dem armen Lampe zu Le be gegangen, mehr als der Erhaltung und wetteren Fortentwicklung dieser Wildart zuträglich ist: denn auch die Hasenbestände haben in den meisten Gegenden im letzten Winter arg gelitten, und die ungünstige Witterung d:s Frühjahres und des Frühsomme.s hat die Fortentwicklung der Junghafen z. T. sehr beeinträchtigt. Daher gilt es auch bei der Jagd auf Mümmelm nm w.-isr Mäh g ing za üben und nicht auf alles Dampf zu machen, was sich an Hasen in den einzelnen Revieren zeigt. Denn die Folgen derart ger Witterungsunb.lden werden so rasch nicht überwunden. Ganz so schlimm wie bei den Rehen steht es jedoch um Mümmelmann nicht, da er ja bckanntlich unter nur einigermaßen günstigen Bedingungen sich rasch vermehrt. Vor allem sollte von jungen schiehwütigen Jägern nicht zu viel auf dem Anstand geknallt werden, wie denn überhaupt der Ansitz streng genommen nur älteren, erfahrenen Jägm. die genau wis'ea, wie weit sie beim Abschuh zu gehen haben, zukommt.
Eines stol-en Wildes sei hier nch Erwähnung getan, des Fasans, des Edelfasans, ber zur hohen Jagd gerechnet wird. Der Abschuh der Fasanen — er sollte sich fast ausschlieÄich auf Hähne erstrecken! — ist ein jagdlicher Genuß, namentlich wenn er während der Treibjagd aus- geübt wird, an der nur gute Schützen (F sanen- schühen!) teilnehmen. Aber wohlgemerlt: Schieß- fertiglcit ist erforderlich. Man muß. sich eben diesem F derwild gegenüber „eingeschossen" haben. Manchen Jäger und sonst guten Fl g chützen sah ich zerknirscht, wenn der beschos,ene Hahn In seinem glänzenden Gefieder trotz zweimaligen Knallens unvrsehrt abstrich oder im beflen Falle einige Federn des gleisenden Spiels zurück- lieh. Vorhalten je nach Gewehr und Mimition, ist das erste Erfordernis, und berücksichtigen, dah der Fasan steigt, ist das zweite Erfordernis.
Zum Schluh sei noch mit ein paar Worten des Raubzeuges gedacht. Reineke trägt bereits feinen kostbaren WinteBalg. Dieser möge aber nicht zu gar zu starken Rachstellen reizen. Auch das Raubzeug ist, wenn es nicht überhand nimmt, von Ruhen; puch ihm gegenüber beim Abschuh Mäßigung!
Wirtschaft.
Der Arbeitsmarkt im Oktober.
Die bereits im Vormonat beobachtete günstigere Entwicklung hat während des Oktober nach den statistischen Erhebungen des Deichs- Arbeitsblattes im allgemeinen a n g e h a l t e n: die in der Jahreszeit begründeten Einwirkungen brachten allerdings eine gewisse Abschwächung mit sich. Die Zahl der Beschäftigten hat sich in ziemlich gleichmäßiger Weise weiter gehoben. Rach der Zunahme der Anmeldung bei den Krankenkassen ist eine Steigerung der Arbeitnehmer um 134 715 oder Um 1,1 Prozent zu verzeichnen (im Vormonat 1,5 Prozent). Sie Zahl der Ar-( beitsgesuche hat bei den Arbeitsnachweisen abgenommen, und zwar um 66 171 oder 4,4 Prozent. Auch die Arbeitszeitverkürzungen haben mit der Meßziffer 355 708 um 12,2 Prozent abgenommen. In der Erwerbslosenfürsorge ist eine Besserung in der zweiten Oktoberhälfte um 7,7 Prozent, in der ersten Rovemberhälfte um nur 2,2 Prozent zu verzeichnen.
Bisher hatte sich die Landwirtschaft noch aufnahmefähig erwiesen, jedoch beginnt jetzt die Abstoßung der Arbeitskräfte mit ziemlicher Schnelligkeit. Leider entwickelt sich die Lage im Bergbau in der bisher ungünstigen Richtung weiter. Die stille Zeit bei den Jnnungskassen deutet auf die Stillegung des Baugewerbes. Die übrige Industrie und der Handel der Städte weist eine Aufwärtsbewegung im beschleunigterem Maße auf. Unter diesen sind es vor allem die Betriebe der Metallvcra beitungs-, der Maschinen- und Elektrizitätsinduikrie, die erhöhte Zahlen melden. Die chemische Industrie stellt weibliche Kräfte ein, ebenso die Holzindustrie. 2m Bekleidungsgewerbe gingen die Mehreinstellungen etwas zurück. Die Rahrungs- und Genußmittelindustrie weist zum großen Teil wegen der Zucker- kampagne außerordentlich starke Aufnahmefähigkeit auf; die Zunahme beträgt in dieser Gruppe 46,7 Prozent.
Die Zahl der Arbeitsuchenden nahm zu im Verkehrsgewerbe, bei den kaufmännischen Angestellten und auch im Rahrungs- und Genüße mittelgewerbe. *
* Frankfurter Maschinenbau A. G. vorm. Pokorny & Wittekind, Frankfurt a. M. Die G.-V. genehmigte die Gold- b i l a n z und die Umstellung von 63 Mill, auf 6,6 Mill. Rm. Stammattien und 390 000 Rm. Dorz'.'gsaktten. G gen die Derwe tung der Dorzugsakt en wurde mit 1710 Stimmen Protest zu Protokoll gegeben. Reu in den Aufsichtsrat wurde gewählt Generaldirektor Dr. Dögler.
* Deutsche Effekten» und Wechselbank, Frankfurt. Das Akt.enkapital wird von 150 M ll. Mk. auf 7,5 Mlll. Rm. umgestellt werden, unter B ldung einer Rücklage von 1 Mill. Rm. Die Lage sei befriedigend.
11 HugoStinnes-Riebeck-Montan- unb Oe l werke A. - G., Halle a S. In der heutigen außerordentlichen Generalversammlung führte Tr. Edmund Stinnes zu der Zusammenlegung des Aktienkapitals von 100 auf 40 Mill. Mk. etwa folgendes aus: Bei den Riebeckschen Montanwerken haben die Kalkulationen die Hoffnung ergeben, in ca. zwei bis drei Jahren monatlich 350 bis 400 000 Mark Reinüberschuß im Hinblick auf die vielseitigen Kohlen- und Oelinteressen erzielen zu können. In Anbetracht der Geldverteuerung überhaupt bedarf es einer Verzinsung von 8 Prvz., um den Pari-Kursstand zu erreichen; eine Verzinsung von 10 Proz. ist nötig, um einen Kurs von 130 bis 140 Proz. zu halten, der andererseits auch nötig ist, um genügend kreditwürdig zu sein und Aktien» Emissionen zu placieren. Die beantragte Umstellung von 10:4 dürfte diesen Anforderungen genügen. Bei der Frage, warum ein Unternehmen wie Riebeck so scharf zusammen l e g t, ist daran zu denken, daß bei der letzten Kapitalserhöhung den Aktionären ein Dezugsrecht von einer jungen auf zwei alte Aktien gewährt wurde, wobei die Aktionäre kaum etwas gezahlt haben und dem Werk nodj weniger zu- geslossen ist. Rimmt man diese letzte Erhöhung aus, so handelt es sich um eine Zusammenlegung von 66 auf 40, also im Verhältnis von 10:6. Ferner ist zu berücksichtigen, daß die Steuern von heute rund achtmal so hoch sind, als im Frieden, daß die Obligationen-D.lastung rund 20 Proz. beträgt, daß ferner der Absatz in allen Produkten im In- und Auslande wesentlich schlechter geworden ist: weiter sei auf die teueren Zinssätze hingewiefen. Bei der Verschiebung der Verhältnisse im deutschen Real- besih hat dieser nichts gewonnen; das Betriebskapital ist überall mehr oder weniger aufgezehrt worden. Die deutsche Wirtschaft kann die übernommenen Verpflichtungen nur erfüllen, indem sie entsprechend mehr produziert als konsumiert, da wir weder Auslandsbesitz- Einnahmen erwarten dürfen, noch wie Frankreich mit Renten rechnen können. Unsere Zukunft liegt allein auf dem Wege derLeistungs- und Produktionssteigerung. Die a. o. Generalversammlung genehmigte daraus die Regularien und die beantragte Aktirnzusammen- tegung. Die beantragte Kapitalserhöhung um 10 auf 50 Mill. Gm. wurde angenommen. Sie soll vornehmlich zur Abgeltung einer Forde- rung der Firma Hugo Stinnes an die Gesellschaft im Betrage von 5,5 Mill. Gm. benutzt werden. Die regieren ben 4,5 Mitt. Gm. bleiben zur Verfügung der Gesellschaft. Gegen sämtliche Punkte der Tagesordnung wurde von zwei Aktionären, und zwar den Herren Kronenberg und Dr. Drehme, mit zusammen 256 Stimmen Protest zu Protokoll gegeben. Wie die Verwaltung mit teilt, hat sich der Absatz bei der Gesellschaft lebhafter gestaltet.
Berliner Börse.
Berlin, 3. Dez. Sowohl die börsentechnische wie auch die allgemeine Lage der Bör e gab einer Abschwächung Raum. Die starken ©teige»
Anleihen, die auf Dollar lauten.
bisher fn „Mark für eine Gold- wurden, in „Reichsmark für 100
mark umgestellt sind, in Goldm-ark";
Anleihen, die mark" notiert Godmart";
4. für die in Prozenten;
Zur Rotiz: Die Berliner Werlpchrier» börse notiert nach folgenden Grundsätzen:
1. für Aktien und Antelle, a) d^e noch nicht
2. für festverzinsliche' Werte, a) soweit sie nach der bisherigen Rof.erungsart über 15 Milliarden Prozent notierten, in „Reichsmark für 100 Papiermark", b) soweit sie b i s 15 Milliarden Prozent nach der bishungen Rotierungsart notiert sind, in „Reichsmack für eine Million Papier» mark", c) 8—15 Prozent Reichsschatz anweis ungen „K" von 1924 in „Reichsmark für eine Milliarde Papiermark";
3. für die festverzinslichen wertbeständigen
rungen auf einzelnen Effektenmärkten, namentlich am Montanmarkt, verursachten naturgemäß Gewinifticherungen, und die Spekulation ist daher gestern bereits zu starken 2tbgaben geschritten, während ihr heute das Publikum folgte. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Holland und namentlich bei den dortigen Danken lassen Befürchtungen auf eine Rückwirkung im Berliner Effektenverkehr zu. Inwieweit Holland sich tatsächlich an den Käufen vor allem am Montanmarkt beteiligt hat, läßt sich noch nicht klar übersehen. Schließlich ist es eine alte Erfahrung, daß alle Ereignisse, über deren Ausgang man mit Bestimmtheck noch nichts sagen kann, eine gewisse Unsicherheit auslösen. Am Rentenmarkt ist das Geschäft sehr gering. Die Kurse waren gegenüber der gestrigen B rse weiter abgeschwächt. Aus den Aktfenmärk- t e n hielten sich die Abschwächungen in engen Grenzen. Der Geld- und Devisenmarkt zeigte keine neimenS teerten Veränderungen.
Börsenkurse.
auf Goldmark umgestellt sind, in „Reichsmark für 100 Papiermark", b) die bereis auf Gold- Reichsmark für ICO
5. für die nach Sachwert vrrzinsl'chen P^and- briefe und Schuldverschreibungen, die bisher In Billionen notiert wurden, in „Reichsmark".
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M, 3. Dez. Die leichte Erholung, die an der Rachbörse heute sich durch. u° setzen vermochte, konnte an der Abendbörse festeren Fuß fassen. Das Geschäft tarn wieder recht in Fluß, so daß die Umsätze wieder einen größeren Umfang annehmen konnten. Die Erholungen waren zwar nicht sehr erh blich, doch war die De- feftigung allgemein. Am günstigsten schnitt der Montanmarkt ab, wo Gewinne von 2 Billionen Prozent zu verzeichnen waren. Für chemische Werte war die Rachfrage wieder etwas lebhafter, die Kurse konnten einen Tell ihrer heutigen Einbußen wieder äusholen. Der Elektromarkt tag ruhig, aber befestigt. Am Bankenmarkt, der im allgemeinen nur geringe Veränderungen auf wies, setzten Diskont.kommanoit erneut mit ei ec stärkeren Aufwärtsveteegung ein. Schi'sahrisakuen leicht gebessert. Am Rlarkte der heimischen A.i- leihen hielten sich die Umsätze weiter in beschei-
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Deutsche Bank........
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Deutsche BeretnSbank ....
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—
—
0,275
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Deutsch Luxemburg......
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—
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—
40,50
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3
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1
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25,76
25,123
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22,75
7 8
7.7
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«llg. Elektri-iiSttckSefellschaft
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Frankfurter Plrmattrmi . . .
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Konservenfabrik Braun . .
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Zuckersabrik Frankenthal . .
Zuckersabrik Wnutiäufel .
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3.3U
—
—
Das reine KoRosfeEb zum Kochen., Braten und
Alle
C<1.10\ volle $
^stel
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Kirchliche Nachrichten.
Isr. Religivnsgemeinde. Gottesd.i. d. Synagoge (Sudan!.). Samstag, den 6. Dezember. Dorabd. 4.30, morg. 9.00, abds. 4.35 u. 5.15.
Isr. Religionsgefellschaft. Sabbatfeier, 6.DezLr.! Freitag abd. 4 00, Sanislag vorm. 8.30, nachm. ' 3.30, Sabbatausgang5.15, Wochengottesdienst morg. 7.00, abends 4.00. '
jo lau jp!
Wekfä
WlügU, J’MUlh "«heile ।
■S18 ^jeio:
Denen Grenzen. Deutsche Anleihen: Kriegsanleitzs 775, Z'/sprozentige Preuß. Konsols 1225, 4^prv- zentige Hamburger 210. Ausländische Renten: Anatolier I 6,5. Montanteerte: BuderuS 15.25, Deutsch-Luxemburg 73,75, Gelscnk.rchen 77, Har- pener 101,50 vis 101,35, Ma.inesmann 51,50 bis 52.50. Mansfeld 3,8, Caro 11,50, Phönix 48, Rheinische Braunkohlen 36,4 bis '37, Stinnes- Riebeck 40,50, Dellus 3, Laurahütte 6,6, Kaki Aschersleben 14, Westeregeln 17,25. Chem. Werte: Badische Anilin 25,125, Chemische Griesheim 23,25. Scheideanstalt 19. Elbers.ld r Farben 23 50, Th Gridichistidt 19,75, H chster Farbwerke 23 50, Holzverkohlung 7,75. El kirowerte: AEG 9.75 bis 9,85, Bergmann 17,25, Licht und Kraft 7.8, Reiniger 2,25. Bankaktien: Adea 2,6 bis 3,1, Bayerische Hypotheken- und Wechselbant 2,6, Kommerzbanl 5,95, Darmstädter Q3a.it 11,8, Deutsche Bank 11,9, Deutsche ©ffvftenbanE 4,2, Diskonto Kvmmaadit 16,35 bis 16,50, Dresdner Dank 8,1, Metallbank 15,9, Mitteldeutsche Kreditbank 19 Oe eire.chllche Kreditattien 10,55, Rrichsbank 61,25. Tvansportteerie: Hapag 25. Rordd. Lloyd 3,65, Baltimore 53,8. 6onftige 3rtt>uftnetoerte: Kleyer 2 6, Dyckerhofs unb Wckmraim 4.15, Bing- toerte 3,5, Spinnerei Hammerien 18,4, Junghans 11,5, Lechteerke 18, M^tallgeseft chast 15,25, Ri>«i- nisches Metall 9, Pokorny & Wittekind 6,35, Chemische Mainz 9,50, Badischer Zucker 3,3 Fvankenthalzucker 3,8, Heilbronnzucker 3,15, Off* steinzucker 3,25, Stuttgartzucker 3,2. Die Llbend* börse schloß lebhaft unb in fester Halmng.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
On Villionen Mart au-gednilkt. önenoi-fltrtl. London. Wett« hort, Japan, Rio dr (Tondro för Hnt Einbeit. Wien and öutxujcft für ICO 000 ein betten, alles übrige für 100 Liu Helmick
Hi, Hi’ h den tilee aber nur mit Werner Breuer Kaffee»! Snrroaat, der schmeckt mir dann viel besser, und du ersparst bis zur Hälfie Kaffee o er Kaffee-Ersatz- Werner Bre.er Ist der feil 124 Jahren bewährte, hochwertlae Zusatz »um Kaffee, Malz-, Kornkaffee ob. sonstigen Kaffee- Ersätzen. Er beemtrach tat den reinen Kaffee- Gesch nack In keiner Weise, Ist billig, ergiebig,i und verleiht dem Kaffee-Getränkschöne, dunkle Jarbe unö kräftigen, aromatischen Geschmacks^ Erbältltch in den Kolonial waren geschoßen. 9014DW
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M, 3. Dez. Es wurden notiert: Weizen 20,50 bis 22,50, Roggen, Inland. 20,50 bis 21.50, Sommergerste für Bvauzwecke 24 bis 26, Hafer, inländ. 17,50 bis 21,50, Mais, gelb 21, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 35 bis 38,15, Roggenmehl 31 bis 34, Weizenkleie 13, Roggenkleie 12. Tendenz: Ruhig.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 3. Dez. Der Produktenmarkt zeigt einen noch sehr stillen Verkehr, und die Preise schwächten sich infolge neuerlichen Rückgangs im Ausland Wecker ab. Auch Mehl sehr ruhig. Mai- Weizen 225,53, Mai-Roggen 243, Hafer per Mai behauptet, 204. Es notierten pro 1000 Kilo:. Weizen, mark. 213 bis 218, Roggen, mark. 202 bis 206, Gerste, mark. 220 bis 246, neue 188 bis 200, Hafer mark. 163 bis 173, pomm. 153 bis 164, Mais (1000 Bln.) 204 bis 207, Raps 400, Leinsaat 410—420; pro 100 Kilo: Weizenmehl 29 bis 32, Roggenmehl 28 bis 31, Wrizenklrie 13 80 bis 14, Roggenklsie 12 bis 12,20, Diktoriaerbfen 30 bis 32, kleine Erbsen 22 bis 23,50, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 16 bis 17, Acker- ; bohnen 20 bis 21, Wickm 17 bis 18, Lupinen, blau 12 bis 13,50. gelb 15 53 bis 16 50, Serradelle, alt 11 bis 12,50, neu 16 bis 17,50, Rapstuchen 16 bis 16,50, Leinkuchen 25,50, Trockenschnihel 8,90 bis 9,20, Torfmelasse 8,50 bis 8,80, Kartoffelflocken 18,30 bis 19 Mk.
Telegraphische
Auszahlung.
2. Dezbr.
3 Dez^r.
Revart.
vnnlich» Rotieruna
Junta o: Jiotur \ i ,
töfit) |
Brief
Äelo |
ßr-el
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3.
fimn.« Stott
lou.29
16^.71
169, 9
170,01
voll
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21 12
21,18
21,0?
21.13
voll
voll
Thristtania.
12,12
62^ i
62^12
62,28
voll
voll
Kopenhagen
73,51
73,69
73,71
79,69
voll
voll
Stockholm .
112,36
1L,14
112,86
113,14
voll
voll
Helsingfort. Italien. . . London. . .
10,54
18.28
10, 8
1t,30
10,54
18,26
10, 8 16,2b
L 0(1 voll
voll voll
19,486
19,536
19,-21
19,569
voll
voll
Neupork . .
4,195
4,203
4,116
4,20
voll
voll
Paris....
13,07
$3,13
»3,05
■->,11
voll
voll
Schweiz . .
61,U0
61,2 j
61,10
61,10
voll
voll
Sval^ien . Wien in D-.
07,53
1.7.67
67,63
57,77
voll
voll
Ctft. abgest
5,91
k,93
8,9'
5,93
voll
voll
Prag
12,68
1k,62
12,61
12,65
voll
voll
Budapest. ■ Bucn -Sire-
8,66
6,b8
5,67
8,69 1,60.
voll
voll
1,595
1,-99
1,-98
voll
voll
Bulaarien
8,055
3,165
8,055
8,16
voll
voll
Japan . . Bio de stau
1, 18
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Dänische Roten . » . .
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Englische Roten. . . .
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^ranzüsische Holländische
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13,02
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Noten . .
169,28
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voll
italienische
Noten . .
18,22
18,32
voll
Norwegische Noten . .
61.34
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Deuisch-Oesterr., & ioo Krone»
5,81
5,915
voll
Rumänische
Noten .
2, 7
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61,2=
voll
Schwedische
Noten .
112,0
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voll
voll
Spanisch« Noten . .
67,79
voll
Tschechoslowakische Note« . •
12, 7
12,63
voll
Ungarische Noten
• • •
8,63
6,65
voll


