Dienstag, 4. November
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Der Wahlkampf
Abschluß des demokratischen Parteitages
Eine politische Rede des
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Amerika vor den Wahlen
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Die Kosten der Reichssteuerverwaltung.
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Am Vorabend der Wahlen
Der außerordentliche demokratische Parteitag hat gestern mit einer Rede des Pai-teivoriizen e.l Koch seinen Abschluß gefunden Wern mm be- denkt, daß sie den Auftakt zu dem kommenden Wahlkampfe bildet, kann man, abgesehen von dem zur Schau getragenen Optimismus über den Ausgang der Wahlen kaum etwas finden, was eine zugkräftige Parole abgeben könnte, auf die
Berlin, t.
Der sozialdemokratische Partervor- sl a n d hat gestern gemeinsam mit Vertretern der sächsischen Bezirksvorstände beschlossen, ter sächsischen Landtagsfraktion zu empfehlen, den Antrag auf Auflösung des Landtags erst zu stellen und von anderer Seite gestellten Anträgen auf Auflösung erst zuzustimmen, nachdem die Dresdner Vereinbarungen über die Aufstellung der Land- tagslandidaten d.irchg führt sind und dadurch die Sicherheit für einen einheitlichen und geschlossenen L a n d t a g s w a h l-
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sich dieser Optimismus zu gründen vermöchte. Denn mit der Polemik gegen die Deutsch: Volks
tag entsandt haben. Hiernach tragen die einzelne , Parteien folg .nde Aummern: S. P. D. 1, Deutsch- nationale Voltspartei 2, Deutsche Zentrums- Partei 3, Liste der Kommunisten 4. Deutsche Tollspartei 5, DeutschvöMsch: F eiheitspartei 6, Demokrat.sche Partei 7, Bayerisch: Volkspartei 8. Bayerischer Bauernbund 9, Landliste 10. Deutich- hanncversche Partei 11. De:tschsozialr Partei 12. Die übrigen Kr iswahivorsch.äge erhalten die in einzelnen Wahlkreisen anschließmiei Aummern in der Aeih:nfolge. in der die Vorschläge zeitlich bei dem Kreiswahlleiter eingehen.
Die deutschNQtionalen Kandidaten des Wahlkreises Franken.
Nürnberg, 4. Aov. (TU.) 3m Wahlkreis Franken wurden folgende Kandidaten für die Reichswahlliste in Vor ch'ag gebracht: Groß- admival von Tirpih, Oekonomie.a't Bachmann, Prof. Dr. Stiathmann. Aittngut:- besitzer Fromm = Kobu-g G 1 ei rnr.it Franz Sachs- Achaffenburg, Fabrikbr ihre vor dem Feld, ebenda.
Die volksparteilichen Kandidaten für Berlin.
Aach jahrelangen haßerfüllten Urteils" sprüchen französischer Kriegsgerichte ge -en yjh- ziere der früheren Rutschen Armee die aber stets in deren Abwesenheit gefällt wurden ist es der französischen Justizbehörde nunmehr endlich gelungen eines dieser sog „Kriegsverbrecher" habhaft zu werden. wenn auch unter Umständen, die die hellste Empörung nicht
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Reichsbankpräsidenten.
Für die Aotlage unseres Vaterlandes ist es bezeichnend, daß der Plan für die Währungsfrage durch das Zusammenarbeiten von Heisse- r 1 ch, Dr. Luther und dcs Sozialdemokraten Dr. Hilferdrng entstanden ist. Der Streit um die Vaterschaft der Rentenmark ist müßig Cs bedurfte vielmehr schwieriger und langwieriger Kämpfe und Verhandlung n, um das Ziel zu erreichen. Der Londoner Vertrag hat uns die Goldwährung gebracht. Wir hab:n die wirtschaftliche Räumung t>ed besetzten Gebiets, die Rückgabe der Eisenbahn, die Herrschaft über die Zollgrenze, die Amnestie der Ausgew.e- senen und die Befreiung der Gefan enrn erreicht. Der Separatismus und andere >rach Auflösung des Reichs strebende Bewegungen sind wie'.er verschwunden. Für alle, die am Da wes-Gutachten mitgearbeitet haben, war es ein schwieriger und harter Weg, nach London zu gehen. Aber trotzdem hieß es, die Zähne zusammen- beißen und mit lächelndem Gesicht mit unsere.^ Gegnern verhandeln, um für unser Volk etwas zu erreichen. Wir haben uns für vier Fahre eine gewisse Freiheit erkämpft und ein Resultat erzielt, das wir glauben erfüllen zu können. Die demokratische Politik hat uns gesundes Geld und wirtschaftliche Bewegungsfreiheit gebracht.
Dr. Gehlers endgültige Absage.
Berlin, 3. Aov. (WTD.) Wie aus parlamentarischen Kreisen verlautet, hat sich der Reichswehrmini st er, der bisher die fünfte Stelle auf der demokratischen Reichswahlliste ein- nahm. endgültig dahin entschieden, keinerlei Kandidatur weder für die Reichsliste noch für die Kreiswahlliste anzunehmen.
Der Einheitsstimmzettel.
Berlin. 3. Aov. (WTD.) Der Reichsrat hat die Vorlage des Reichsministers des Innern angenommen, wonach die Kreiswahlvor- schlage der Parteien, die bisher bereits im Reichstag vertreten waren, einheitlich in allen Wahlkreisen auf einem E i n he i t s st i m m- zettel die gleiche Aummer tragen sollen. Die Aummernfolge richtet sich nach der Aummernfolge der R e i ch s w a h l v 0 r s ch l ä g e. die sich wiederum danach richte, in welcher Stärke die Parteien Abgeordnete in den letzten Re.chs-
B e r l i n , 3. Aov. (Priv Tel.) Wie uns von gutinformierter Seite mit geteilt wird, haben die Länder gegenüber der Absicht der ReichSregie- rung die geplanten, letzthin in der Presse bekannt gegebenen Steuersenkungen im Wege der Aot- Verordnung auf Grund des Art. 48 der ‘TJei- fastung durchzuführen, Einspruch erhob.n Die in Aussicht genonnnenen S'euerermäßigunqen w .- den mit wirtschastspolitischen Rücksichten de.- Aot- läge gewisser Wirtschaft streife und der Aotwen- digkeit einer Preisse.cku ig begründet. Die Länder machen dagegen geltend, daß es zweifelhaft erscheint, ob 'durch Etcurileakungen de: Zweck
Partei werden die Demokraten keine Zugkraft mehr ausüben körrnen, nachdem die Ma senaus- tritte aus der Partei ein weithin sichtbares Zeichen dafür abgegeben haben, daß die Schuld an der Auflösung nicht die Deutsche Vollspur.ei, sondern eben doch die Demokraten trifft, die sich Über kleinliche Parteidogmen nicht erheben konnten. Sie haben sich durch ihr Vrrhal c 1 während der langen Regierungskan e selbst in eine Ver- teidigunasstellung hineinmanöveriert. a is der heraus ein mutiger Vorstoß zur plnmi.glichk.it wird und die ihve ganzen Agitationskräfte mf- zehren muh Darüber können auch dir Fahneii- pavaden nicht hiirwegtäuschen, die lediglich den Wahlkampf auf ein ganz falsches Geleis zu schieben vermögen und die Demokraten in eine immer größere Abhängigkeit von den Sozialdemokraten bringen.
Man kann auch nicht behaupten, daß die Demokraten liberale Politik treiben, wie es Reichsminister a. D. Koch in feiner Rede hinzustellen versucht, und wie es auch die Entschließung des Parteitages behauptet. Die Demokraten betreiben eben keine Cinigungspolitik, keine Politik der Dolksge FNnschaft, wenn sie eine große Partei, die sich zu den Grundsätzen der Mitte bekannt hat, von der- Teilnahme der Regierungs- Verantwortung ausschließen wollen. Dadurch wird der Klassenhaß nicht überwunden, sondern im Gegenteil neu geschürt. Darüber, daß auf dem Parteitag, wie von einzelnen Rednern hervorgehoben wurde, die völligste Einigkeit herrschte, braucht man sich eigentlich nicht zu Wundern, da ja die Opposition bereits vor dem Parteitag die Äonfeg uen^en gezogen und der Partei den Rücken gekehrt hat. Aus welchen Reihen die Demokraten die Lücken schließen wollen, die der Austritt der Abgeordneten und ihres sicher nicht unbedeutenden Anhanges in b e demokratischen Reihen reißt, bleibt das Geheimnis der zurückgebliebenen Optimisten. Die Sozialdemokraten. die allein noch in Betracht kämen, werden ihnen sicher nicht den Gefallen tun.
Die demokratische Partei in Hessen.
Frankfurt, 3. Aov. (Priv.-Tel.) Der Vandesausfchuß der Demokratischen Partei Hessens hielt hier eine stark besuchte Sitzung ab. Aach einem Referat dcs Abg. Pfarrer K 0 r e l l wurde folgende Entschließung einstimmig angenommen: _
Der Landesausschuß der Deutschen Demokra- ttschen Partei in Hessen beglückwünscht di: deutsch- demokratische Reichstagsfraktion zu ihrer klaren und zielbewußten Haltung in der Frage der Regierungsbildung. Er hat das Derttauen zur Parteileitung, daß sie der Deutschen Demokra- ttschen Partei durch ihre feste und zielklare Haltung den Weg für eine einwandfreie Demo Fra- tische und wahrhaft nationale, d. h. volkseini- gende Politik frei halten und der Partei nebeni der inneren Festigung den äußeren Auffg^vung bringen wird, der zur erfolgreichen Fortführung der Politik der Mitte nötig ist.
Der Landesausschuß spricht Herrn Abgeordneten Pfarrer Korell sein unerschütterliches Vertrauen aus und dankt ihm besonders prr fern erfolgreiches Wirken im Interesse des besetzten Gebietes und des rheinischen Wernbaues.
Als Spitzenkandidat für den Reichstag wurde wieder Pfarrer Korell aufgestellt.
Der Weg zum Londoner Abkommen.
Dr. Schacht über die Politik des letzten Jahres.
Dessau. 4. Aov. (TU ) Reichsbankpräsident Dr. Schacht sprach auf Einladung Der Demokratischen Partei im großen Saale Des Kristallpalastes über das Thema: ..Die letzten 12 Monate demokratische Politik." Er führte etwa folgendes aus: Am 11. Januar 1923 erfolgte Der Ruhreinbruch mit seinen furchtbaren Reben erscheinungen. Der passive Widerstand hat wemg Erfolg gchabt. 3m Ruhrkampf ist unser Gelb zugrunde gegangen Aach dreiviertellahr- lichem, vergeblichem Kampfe erkannten Die Deutschen leiDer erst, daß man sich wieder mit unseren Bedrückern zu sa mm e n s e tz e n müsse um die Inflation aufzuhalten. Drei 'große Probleme sind das Ergebnis Der Politik Der letzten 12 Monate:
1 Die Herbeiführung eines Ausgleichs im Reichshaushalt.
2. Die Währungsreform.
3 Das Bestreben, Die ausländischen Machte fm Wege Der Verhandlungen zu zwingen auf emen vernünftigen Boden gegenseitiger Aussprache zurückzukehrea.
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Die Steuermilderungen.
Berlin, 4. Rod. (Sil.) Der gestrigen Ka. bincttsberatung lagen bestimmte Dorfchläbe bed Reichöfinanzministers Dr. Luthcr über die A b» änderung einzelner Steuerbestim- m u n g e n zugrunde, die vom Kabinett gebilligt wurden. Es handelt sich, wie der „Lokalanzeiger" hört, im wesentlichen darum, daß die sozialen Bestimmungen der Einkommen st euer geändert werden sollen, indem das Exi st enzminimum höher gesetzt wird. Weiter enthalten die Vorschläge deS ReichssinanzministerS eine Herabsehungder Am sah st euer auf l*/2 Prozent. Auch die Dörsenumfahsteuer wird herabgesetzt. Außerdem ist von den vom Kabinett gebilligten Vorschlägen eine Milderung der Bestimmungen über die DorauSzahlungen bei derEin- kommensteuer und der Körperschaft S- st c u e r beabsichtigt. Die Beschlüsse deö Kabinetts werden heute den Gegenstand der Beratungen in den Ausschüssen deS Reichsrats bilden.
Die Länder gegen die Steuers-rnkung.
Am Mittwoch fällt Die Entscheidung über den kommenden amerikaniiche.i Präsidenten. linier de 1 Wirka gen De: englischen Wahlen habm sich n'.ch aller Aaßrichlen, die aus Aeuyork h:rüb^rkom r.en, Di? A .ssichten des Präsidenten Eoolidge ween'lich gebessert Lafollette h-tt cn Dvdei verloren, nicht zuletzt deshalb auch, weil ein Riß in den amerikanischen Gewerkschaften emge- treten ist, die zum Teil zu den demokratischen Äanbibaten herüberaegangen sind und so eine weitere Zersplitterung der Stimmen herb:ifähren. Die Wah sch i ilichk?'.t spr ch' also dafür, daß cs CoolidZ- gelingt, d.e Hä.s e Der Wahlmännerstimmen aus sich zu re e.ni ven, allerdings muß man in Der Ein ch hung Der Chancen insofern etwas vors.chßg fen. als alle untere Aachrichten Zwecknachrichten fi: D und Die wirllicke Vollsrn.'inu .g sich schwer vor- ausberechnen läßt.
Gelingt es Eoolidge nicht, die Mehrheit zu bekommen, dann werden Die Amerikaner das Vergnügen einer dreieckigen W ahl unter Umständen bis zum Ende auskosten. Denn dann wirD sich am 12. Januar — Dem Sage, an Dem die Wahlmänner zusammentreten — für keinen Der Drei Kandidaten eine Mehrheit ergeben, verfassungsmäßig muß Dann — das amerikanische Wahl- system stammt schon aus dem Jahre 178? — Die Wahl des Präsidenten durch das R e p r ä s e n - tantenhanse folgen. Hi?r w.rd nachStaa- ten abgestimmt uird jeder Staat hat dabei nur eine Stimme. Die Amerikaner sind sich aber ziemlich klar Darüber, daß ach im Repräsentantenhaus eine absolute Mehrchnt nicht zu erreichen ist. Indessen, selbst diese Mözlich'eit hat die Verfassung vorgesehen, Dann g hl Di? C".t ch?iduag auf Den Senat über, und zwar übernimmt der Vorsitzende des Senats Die Präsidentschaft. Wer aber Vorsitzender des Senats wird, ist ebenfalls noch ein ungelöstes Rätsel. Denn gleichzeitig mit Der -Dabl des Präsidenten wird auch ein Drittel des Senats erneuert, und es ist zum mindesten sehr wahrschstnlich daß dabei die Lafol- lette-Partei einen Teil Der Sitze in d.e Hand bekommt, vermutlich gerade genua um im Senat eine Mehiheitsbildung zu verhindern.
Sollte das nicht der Fall fein. Dann toürDe Der Staatssekretär des Aeußern Die Geschäfte des Präsidenten provisorisch übernehmen und hätte die Wahlen neu auszuschreiben. Das Mftt Der qamc Apparat mit Der Einberufung Cr Parteikonvente und Der Aufstellung neuer Kandidaten, wcrs diesmal den Demokraten erst im 103. Wahlgang gelang, wäre noch einmal
Berlin, 4. Aov. (SU.) 3m Wahllreiö- verband Beilin hat die Deutsche Dollspartei folgende Kandidaten oufgefttiü: Landrat a D. von ----- - - .. -
Aardorff, P a.rer Dr Luther, Fabrikant ter Preissenkung erreich'. irer:e 1 kann, Ire m mch' Schwarz - Steglitz und Frau Mer ges. gleichzeitig a n dere W ir t s cha s t s ma ßna ch-
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Die Krrfts der jcrchslschen werden. Mindestens von gleicher Be)eutung sei
Sozialdemokratie. die Frage des ^sgleichs der öffent-
, „ lichen Haushalte, ba dies Die erste Bor
4. Aov. (Prlv.-Sel. des WTD.) au^unfl für Die Gesunderhaltung der Währung und Damit auch der Wirtschaft selbst fd. Di? beabsichtigten Ermäßigungen vor allem bei Der ReichScinkommen- und Körperschaftssteuer wie auch bei der Umsatzsteuer würden sowohl im S-aat wie in Den Gemeinden ganz erhebliche Einnahmeausfälle zur Folge hr»ben.
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Erscheint täglich, auf}« Sonn- und Feiertags.
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in Bewegung zu fetzen.
Da auch Der negative Erfolg aller übrigen verfassungsmäßigen Möglichkeiten sich mdrt vonraschungen vorberettet hat.
Annahme von »nzetgcn für die lagesnummet dir zum Nachmittag vorher ohne jedeDerbindlichtzelt.
Preis für 1 mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örtlichS, auswätts 10 (Bolbpfennig; für Ne- klame^lnjeigen v 70mm Breite 35 Gotdpfennig, Piatzvorfchrifl 20" d*2luf schlag. - Verantwortlich
General-Anzeiger W Gberhesfen WZ
dNlü und Verlag: Vruhl'sche Univerfitäts-Vuch- und Skinöruderci R. Lange in Glehen. Schristleitung und Geschäftsstelle: ZchMratze 7.
Berlin, 3. Aov. (WTB.) Ueber Die Derwaltungsunkosten Der Reichssteuerverwaltung bestehen immer noch irrige Auffassungen. Im Jahre 1920 betrugen Die Gesamtausgaben 3,23 Proz. und 1921 3,4 Proz. Der Einnahmen. 1922 , betrugen Die Ausgaben 7,8 Prvz. Der Einnahmen. Deute auf morgen fest stellen läßt, sondern das Hier macht sich aber der Verfall Der Währung
Ergebnis endloser Beratungen sein wird, kann schon stark bemerkbar. Die Zahlenangaven für man verstehen, daß den Amerikanern vor dieser das erste Halbjahr 1923 sind infolge der raschen Eventualität graut und daß schon aus dem Grunde Markentwertung wertlos: rm zweiten Halviayr im letzten Augenblick noch manche Stimme auf 1923 betrugen Die Ausgabe r 5.5 ^05. Dec Ew Eoolidge fallen wird, nur um das Ch?os einer nahmen. Aach Dem Haushaltsvoranschlag für präsidentenlosen Zeit zu verhinderm. Denn bei 1924 sollen Die Ausgaben 5,5 Proz. Der Der starken llnsichrrheit, in der vor den Wahlen nahmen ausmachen. Die Entwrcklung im ersten Die gesamte Politik der Vereinigten Staaten steht, Halbjahr dieses Jahres läßt erwarten daß das würde die innere und äußere Politik Amerikas Verhältnis noch erhebltch 6 u n st l g e r sein wirb la hm gelegt sein, bis ein neuer Präsident In allen genannten Ausgabeziffern ftnd auch dte mit Stelle ist. Das kann aber Dann unter Um- in Den einzelnen Jahren geleisteten ein- ständen bis in den Herbst nächsten Jahres hinein maligen Ausgaben, hauptsächlich dleAu^ andauern und würde nicht nur politische, fon- gaben für "Bauten entheben die an sch dern auch wirtschaftliche Schädigungen als werbende Anlagen auf 30 Jahre ver- im Gefolge haben. Grund genug einer solchen teilt werden könnten, ebenso die Ausgaben für verzweifelten Situation aus dem Wege zu gehen. Ruhegehälter,^ Wartegelder, die S)tnter- Weshalb Denn auch die Wetten für Coo- blicbenenfürsorgebezuge - auch di«vom Reich lidge in der letzten Zeit stark gestiegen zugunsten der früheren Landessteu^beamten - - ■ üb rnommenen; auch sind bann alle Ausgaben
enthalten, die dem Reiche durch die Besorgung von Aufgaben Der Cä n Der erwachsen, Deren Anteil an Den Gesamtausgaben — besonDers für Aeuyork, 4. Aov. (Sil.) Srotz der Der- I j>ie süddeutschen Staaten — nicht unbeträdit- schiedensten Vermutungen über Den Ausgang Der lich ist.
PräsiDentenwahl herrscht noch allgemeine iln« ----------
tok vor Der englischen Wahl beansprucht jede (Ein französischer Gewaltstreich. Srt E° kn H,TÄÄne; toeneral von Nachusius nad, ti.de jedoch auch diese Annahme ist anzweifelbar., da verschleppt.
L afvl le t tes AnhängTrschar bei weitem größer Paris, 4. Aov. fSil.) Wie gestern schon ist, als allgemein vorausgesetzt wird. Wenn sich Teil der Auflage kurz gemeldet, ist
auch das republikanische Wahlprogramm nicht (j^n€ra[ von Aa thu' ius. der anläßlich
w:sen'.l ch von d m der Demokrctten unterscheidet, Qntcrbeiltgenfefled nach F 0 rbach zum Be-
so ist Doch die demokratische Partei im . . ^s Grabes seines dort beizrsetzten Sohnes Laufe der letzten Jahre zu unbeliebt ge- gekommen ist, von der französischen Geworden, um ihren Kandidaten D a v i s durch- Heimpolizei verhaftet und nach Lille zubrrngen Jede Partei hat eine ^eiDe von gebracht, wo er nach dem Kriege wegen Ent- Staaten für sich zu sichern gewußt. Zweifel- Sendung von Möbeln in Abwesenyett zu 5 Mo- Haft bleibt Die Stellungnahme Don m e h r a l e nat€n Z-esängnis verurteilt worden war. Der Der Hälfte Der Staaten. Aicht ohne Ein- (penecai fam nach Forbach auf ®runD einer Der- fluß werden Die Summen Der Deut, ch- Drt>nung Regierung von El'aß-Lothrrngen. amerikanischen Wah l er scha ft Jem Die Derschen Die Erlaubnis erteilt hat. gegen
sich anscheinend noch nich. endgültig entschlossen Vorzeigung ihrer Identitätskart? oder
haben. Wie unbestimmt die Lage ist, ersieht man Passes nach Elsaß-Lothringen zu kommen,
aus Den st an d i g wechselnden Verhältnis um fcort beigesehten Familie mnitgli^er zu zahlen Der abgeschlossenen W t t e rrEs ist nicht suchen. Der General hatte feinen Paß noch ausgeschlossen, daß sich bei den Wahlen keine besondere Erlaubnis nach Forboch erhalten, absolute Mehrheit ergeben wird, so daß Die 1 cn'gDPigc Ewscheidung dem Kongreß überlasten bli be Da im Kongreß Die Stimmen Der Republikaner und Demokraten gleich stark sinD, dürfte auch hier das Endergebnis von der Wäh- lerschatt Lafolletes abhängen. Die unklaren Aussichten haben Die Spannuna der Wählerschaft aufs äußerste gesteigert, insbesondere, da jedermann sich <mf ganz unvorhergesehene Heber-


