fl, Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
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»Jo."
„Wie torit von der Strafte weg?"
.Etwa hundert Meter."
„Hnb von den nächsten Duschen Daumen?"
„Etwa- weiter, möchte ich tagen."
„•IDur ocriteDcn den Wogen und spazierten über den Aasen. Jack hatte einen großen (Summi- boll, ten er svrtstieft und dem er nachsprang. Manchmal stieb er ihn mir zu. und ich wart ihn zurück. Wir spielten so gut eine Halde Stunde. Frau Stapleton wünschte, dah der Knabe sich Bewegung machte."
„(Süno gut. 11 nb Sie spielten gewöhnlich am selben Platze T
Frau Stapleton forderte das Mädchen aus. sich zu setzen. Sie war von ihrer Krankheit noch ein wenig angegriffen.
.Letzten Donnerstag waren es acht Tage," begann sie. .Ich verlieft das Haus mit Jock um halb elf Uhr und wir fuhren inS Dois."
»Einen Augenblick, bitte,“ unterbrach sie Duval! mit einer raschen Handbewegung. .Wie lange waren Sie schon so ins Dois gegangen?"
.Länger als sechs Wochen."
»Und Sie gingen stets um halb elf Uhr weg?"
.Immer."
»Wer war außer tem Kind mit Ihnen?"
„Fronyois, der Wagenführer."
„Stets?"
.Io."
Duvall wandte sich an Frau Stapleton: .Wie lange ist dieser Fran^oiS schon in Ihren Diensten?"
»Im Juni ein Jahr."
„Haben Sie ihn ehrlich gefunden — zuverlässig?"
»Immer. Sonst hatte ich ihn nicht behalten."
Der Detektiv sprach wieder zu Martz Lcma- han: »Fahren Sie bitte fort!" sagte er.
»Wir kamen kurz vor elf Uhr ins Dois. Francois hatte Defehl. langsam zu fahren, wenn Jack im Wagen saft - er brauchte etwa fünfzehn Minuten. Dann hielten wir an der Stelle, wo wir gewöhnlich spielten."
»War es stets am selben Platz?"
»Ja. Es ist hort ein Aasenpl-atz unb eine Daumgruppe an der ötrabe, bei welcher dos Aulo zu warten pflegte."
Erzählen Sie weiter!
Seltsame Flitterwochen
Roman von Arnold Fredericks.
Die Freude über die Ankunft ihres Gatten hatte ihrem sorgenvollen Antlitz einen Zug ncu r Hoffnung ausgeprägt, und sie dankte dem Detektiv herzlich für sein Mitkommen. Deutlich fühlte sie, doft nun endlich das Nötige geschehen würde, ihr Kind wiederzufinden.
DuvallS erste Fragen befaßten sich mit Mach Lanahan, der Wärterin. Es wurde ihm leichter zu Mut, als er erfuhr, dah sie von ihrer plötzlichen Erkrankung wiederhergestellt sei.
.Hätten Sie die Güte, sie hierher bringen zu lassen, Frau Stapleton!" bat er; „ich will sie einiges fragen."
Kurz darauf erschien die Wärterin. Sie war ein sehr nettes Mädchen, schlank und wohlgekleidet. Duvall hatte von ihrem offenen Gesicht und ihren hellblauen Augen denselben Eindruck von Ehren- Hastigkeit, den er bei seinem Besuch ihres Vaters crpalten hatte.
„Martz," sagte Stapleton, »dies ist Herr Duvall. Er will uns unseren Jack suchen. Erzählen Sie ihm, wie es zuging!"
Das Mädchen wandte sich Duvall zu. der sich erhoben hatte. »Ich kann Sie nur bitten, Herr Duvall, meiner Erzählung Glauben zu schenken, denn ich versichere Ihnen, dah ich die reinste Wahrheit sage!"
„Erzählen Sie, Fräulein." sagte der Detektiv, »ich will Ihnen gerne alles glauben, was Sie mir sagen.'
Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen hocherfreut an \ Karl Thöt und Frau Mariechen geb. Ranft
„taMilll - »Bitte MW sprechen wird, höflichst ein. Freie Aussprache WWMMer MlWsWffMMW
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»Konnten Sic von Ihrem Platze aus Francois im Wagen sehen?"
„Len Wagen konnten wir sehen. Francois sah ich nicht immer, da er manchmal vom Wagen stieg und herumspazierte oder unter den Bäumen sah und eine Zigarette rauchte."
„Erinnern Sie sich, was er gerate an jenem Morgen tat?"
„Ja. Ich sah ihn im Wagen sitzen."
»Was tat er?"
»Er las eine Zeitung."
»Hatte er dies vorher auch bisweileit getan?"
»Das Mädchen zögerte, wie wenn ihm etwas ausgefallen wäre. »Rein, ich könnte mich wenigstens nicht erinnern."
„Sehr gut. Erzählen Sie weiter."
»Dann — nachdem wir etwa eine halbe Stunde gespielt hatten — war ich müde und setzte mich ins Gras. Master Jack spielte noch mit dem Ball. Ich saft ntüftig ta, sah in den Wald — auf die Strafte und träumte —"
Achtung!
Mitte nächster Woche trifft ein weiterer Waggon
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.Wovon untervoach sie plötzlich ttcr Drtzettiv.
TaS Mädchen errötete. »Don — von jemand, den ich ferme.“
, Fahren Sie fort!“
„Ich hörte den Knaben hinter' mir spielen. Dann sah ich um nrich — und — er war weg!" Die Stimme des Mädchens bebte so stark, daft die Zuhörer in ihrem Glauben noch bestärkt wurden. Duvall fühlte, wie cS auch zugegangen sein modit?, das Mädchen tagte die Wahrheit.
„Was taten Sie da?"
»Ich stand aus und sah mich um. Ich buch' , Jack habe sich versteckt, um mir einen Streich ou spielen. Da begriff ich, daft er sich nirgends X>:\ bergen tonnte. Die nächsten Bäume nxircn zu weit weg. Er konnte sie nicht erreicht haben. Ich rief und rief. Ich war sehr erschrocken."
Sie hielt einen Augenblick inne, bann futi sie fort:
„ Frantzvis hörte mich und kam über den Aasen gelaufen. Ich fragte ihn, ob er Jack g. sehen habe. Er sagte nein, er habe nteminb ge sehen. Obwohl wir überall — im Gehött au» der Strafte — nahezu eine Stande gesucht haben, funten wir nichts. Dann fuhren wir nach Hause und erzählten es Frau Stapleton'
Das Mädchen sah ihre Herrschaft ängstlich an
„Wo war ter Gummiball?" fragte Duvall unerwartet.
»Er — er war verschwunden."
„Dann ist es klar, daft d.rs Kind friedlich ohne dah es Widerstand leistete, milgenomm.n wurde. Hätte eS sich geweh t, geschrien so hätte eS den Ball weggeworfen, nicht?"
»Vermutlich."
(Fortsetzung folgt.)
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Bekanntmachung Stadttheater-Abonnement
Die nicht zur Abholung gekommenen Abonnements für Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag können noch am S mittag, dem 5. Oktober 1924 an der Theaterkasse in der Zeit von 10-12'/, Uhr eingelöst werden. Aach Ablauf dieser Frist sind alle Ansprüche verfallen, und werden die frei gewordenen Plätze ander- weit vergeben.
Die Bezahlung der Abonnements erfolgt in vier Raten und zwar für: Proszeniumsloge, Rangloge,
I Rang Vvrderplatz 30, 20, 15
und 15 M........--S0M.
I. Sperrsitz und I. Rang Mitte 20, 20, 15 und 10 M.....=-65
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II. Rang Mitte 9, 7, 6 und 4 QU. = 26 II. Rang Rückplah 6, 5, 4 u. 4 M. —19
Der Vorverkauf an der Tageskasse beginnt am Montag, dem 6. Oktober vormittags 10 Uhr.
Giehen, den 4. Oftober 1924. 7696b Der Oberbürgermeister. 3. V.: Dr. 6 ei 6. Theaterbauverein G- m. b. H., Giehen.
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Angebote sind an die Klinikverwaltung bis zum Eröffnungstermin, den 7. Oktober 1924, nachmittags 4 Uhr einzureichen. 7659c
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