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Der Vorstand.

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iseln und den Äord- Druck festgesetzt, bet ' das Vordringen nach doch Hal sich im- iach Dorden hin er- h unsere Wetterlage

Gießen u.Umg.

Da die Mängel und Beschwerden -es Gießener Marktes beigelegt sind, wird der Markt am 9. September wieder befahren.

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in der Stadt oder näheren Umgebung von pensioniertem Beamten zu kaufen gesucht. Bedingung: Freiwerden der Woh­nung biS svätestenS Ende November d. I. Kleiner Hoiraum, Garten und kleines Nebengebäude für Holz und Gerätschaften | erwünscht. Anzahlung: 4000 Mark, 2000 Mk. bei Ankauf, 2000 Mk. gleich nach Einzug. Gefällige Offerten mit genauer Auskunft unter F. S. III postlagernd an Postamt Steinberg bei Gietzen. [6787D

die ausgiebigste

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Dietzen findet am . Aäheres siehe An«

des Dintersahr* Winter vorgesehenen essahrplanes werden en wurde, zum 1.0fr )ktober zur Durch- dies, wie srüher, aus Frankreich und Del- der bvnmerzeit zur^ hren und zweimalige ür die Grenzstationen mieden werden sollen. i daher erst am 5 Ob smue Reichskursbuch . an EMM W- iolkspartei Hes- naen Landesparieitag n Damstadt ab- n der Lau schätz" ,learnb:iten sind mit Ä ab bis auf

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veS Sparkoffenbezirks zur Verteilung gebracht treiben. Dem hiesigen Kranken ha u s wurden tx>rbef>ö£Hi<t> der Zustimmung der ©enzixiItx'T- famndung 2 Ztr. Erbsen 2 Ztr. Weizen und 2 Ztr. Korn bewilligt, Der Klei nfxnbcr- schule sollen 50 Ztr. Briketts angeschafft werden. Für daS Milchfrü'hstück der Stadt­schule sollen 200 Goldmark gegeben werden.

Kreis Büdingen.

9 Nidda. 2. Sept. Zum diesjährigen Herbstrnarkt waren aufgerrieben: Grohvieh (Dullen, Kühe und Kalbinnen) 56 Stück, Schweine und Ziegen 569 Stück. Der Markt lieh in allen Teilen die Geldknappheit deutlich hervortreten. Wo die Preise nicht sehr niedrig angesetzt wur­den, blieb Heberfl<mb. Bei der von der Landwirt­schaft skannner angesehten Auktion wurde von 12 Dutten nur einer verkauft, und zwar für 550 Mk.; von 7 Ebern gingen drei ab zu 175, 180 und 200 Mark. Ziegenböcke erzielten durchschnittlich 150 Mark (Höchsibetvag 194 Mark). Hierin wurde alles verkauft. Ferkel von 6 Wochen wurden mit 12 Mark das Paar verkauft.

Kreis Friedberg.

Griedel, 2. Sept. Der Gemeinüerat hat einftimmig den Dau eines modernen Schulhauses beschlossen. Bautechniker Ohle- muh- Butzbach hat die Baupläne angefertigt, die vom Gemcinderat genehmigt wurden. Mit den Vorarbeiten zu dem Bau sott noch in diesem Jahre begonnen werden.

sf. Friedberg. 3. Sept. Die Vereini­gung ehemaliger Au g u st i ner s chü le r, die den Zweck bat, alle Angehörigen unserer alt- ehrwürdigen Anstalt mit einem Bande zu um­schlingen und die Anhänglichkeit, zu der Schule und der Schulstadt zu festigen, hielt in dieser Woche eine Dorstandssihung. 3n dieser leite der bisherige erste Tvrsihende, Vankvorstand Alexan­der Weber, sein Amt nieder, verblieb aber im Vorstände. An seine Stelle tritt Aeg.-Medi­zinalrat Dr. Ad. Weckerling. 3m Laufe der nächsten Woche beabsichtigt der Verein eine öffentliche F^ier zu veranstalten, in welcher neben einem reichlichen musikalischen und unter­haltenden Teil der erste Vörsihende der hiesigen Ortsgruppe des V. d. A (Verein der Ausland­deutschen) Studienrat Dr. Ferd. Weckerling einen Vortrag über das ThrrnaDeutsche im Ausland" halten wird.

Starkenburg und Rheinhessen.

furt (Ma i n). 3m Gebäude des Frankfurter Hauptbahn Hof es ist ein Verkehrsbursau eröffnet ttxyrbcn, das die FirmaReisedienst" trägt. Es ist vom Messeamt Frankfurt (Main) und der Hamburg-Amerika-Linie zu dem Zwecke einge- richtet worden, den Reisenden in allen Verkehrs- fragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Schiedsgericht auf der Frank­furter Herbstmesse. Das Meftantt Frank­furt a. M. hat zur Erledigung von Streitig­feiten, dre sich aus Messegeschäften ergeben können zur kommende Herbstmesse, die vom 21. bis 27. September stattfrndet, zum ersten /Wale ein Schiedsgericht eingerichtet. Dieses seht sich zusammen aus einem Vorsitzenden, der von ter 3ndustrie- und Handelskammer Frankfurt a. M. bestellt ist und zwei Beisitzern, von denen der eine durch die Aussteller und der andere vom Mehamt ernannt wird. Auf diese Weise hofft das Metzantt, die Regelung entsteinter Streitigkeiten unter Ausschluß des öffentlichen Rechtsweges und unter Mitwirkung der Aussteller durch Schiedsgericht zu verein­fachen und zu beschleunigen.

Kreis Alsfeld.

* Homberg a. d. Ohm, 1. Sept. Am Sams­tagabend und Sonntag nach dem Gottesdienst veranstalteten Frl. Sternsdorf von Solingen und Herr H a u s n e r von Worms, die beide hier zu Besuch weilen, dahier ein Kirchenkon­zert bei dem auf der Orgel und durch Gesang vortreffliche lünstlerische Leistungen geboten wur­den. Beide stellten ihre Kraft unentgeltlich in den Dienst einer guten Sache, denn der Erlös der Veranstaltung wurde für die Wiederher­stellung der Orgel bestimmt, die wahrend des Krieges einige Pfeifen verloren hat.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach. 2. Sept. Wie derLauter- bacher Anz." berichtet, wurde in der gestrigen Sitzung des Vorstandes und Aufsichtsrates der Dezirkssparkasse Lauterbach bezüglich der im vorigen 3ahre für den Rotfall angetauf- ten ca. 500 Ztr. Brotgetreide (Korn, Weizen) in Anbetracht der gerade trostlosen Ernteverhältnisse beschlossen, dieses vorläufig za behalten damit im Rotfall darauf zuruckgegnsfen werden 'kann. Die 50 Ztr. gute Speise- erbfen sollen an die bedürftige Bevölkerung

Z, .könal + iinn Zuerst bereitet man den Mürbe- UDcrei Tung. teig. Eier und Zucker werden mit einem Teil des mit dem ßackin gemischten Mehles ver­rührt. Dann arbeitet man die kaltgestellte und in Stückchen zerpflückte Butter mit dem Rest des Mehles unter die Masse und fügt nötigenfalls soviel Mehl hinzu, daß sich der Teig ausrollen läßt. Mit dem fertigen Teig belegt man den Boden einer Springform. Dann wird der Quark durch ein Sieb ge­rieben, mit dem Rahm, Zucker, Vanillin-Zucker, Eidottern, Korinthen und Gustin glatt gerührt, zuletzt mit dem Eier­schnee vermischt, auf den Teig gegossen und im heißen Ofen^hnell gebacken.

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Landkreis Wietzen.

£ Wieseck, 4. Sept Die Errichtung eine« Doppelhauses mit 4 Dreizimmer­wohnungen wird nunmehr in Angriff genommen. Der Gemeinderat genehmigte in seiner gestrigen Sitzung die Arbeitsvergebungen, und zwar die Maurerarbeiten an Karl Schäfer- Wieseck zu 3806 Mk., die Zimmerarbeiten an Hrch. Rohm- Wieseck zu 1273 Mk., die DacH)cckerarbeiten an H. Meier- Gietzen zu 976 Mk., die Spengler- arbeiten an E. Dörr-Dietzen zu 391 Ml und die Eisenlieferungen an Ludwig Kirchner- Wieseck zu 299,30 Mk. Einstimmig ist der Ge­meinderat der Meinung, die Errichtung eines weiteren Doppelhauses auf bereits vor- haiidenem baureifen Gelände in Erwägung zu ziehen.

X Wieseck, 2. Sept. Unser Mitbürger Heinrich Kolb !., über 50 3ahre bei der Firma S. Dock & (So. zuletzt als Fabrllamfseher tätig, feierte am Sonntag in aller Stille seinen 8 0. Geburtstag. Der sich einer seltenen körper­lichen Frische und geistigen RüstigLftt erfreuende Zubilar erhielt reiche Eh:xmgeschenke von seiner Firma und der Familie Dock und auch sonst viele Wünsche und Zeichen der Verehrung Der Turnverein erfreute seinen Begründer am Abend durch ein Ständchen. Das öde Wi r t s- haustreiben mancher Teile unserer 3 u ge n d beleuchtet grell ein trauriger Vorfall am Sonn­tag abend, wo ein 15jähriger einen 16jährigen Burschen im Streit durch Messerstiche an Mund und Oberschenkel so schwer verletzte, datz er sich in ärztliche Behandlung begeben muhte.

f Grün bera 3. Sept. Seit einiger Zeit steht die Gemeinde Göbelnrod mit der Staats­bahn in Verhandlungen zwecks Wieder­eröffnung des dortigen Bahnhofs. Die Züge, die früher an dteser ©Litton hielten, werden seit der Zeit der schlimmsten Geldknapp­heit, Ersparnisse halber, ohne Halt in Göbeln­rod ' durchgefahrcn. Die Eisenbahn verlangt von der Gemeinde dafür, datz von jetzt ab die Züge wieder halten sotten, vierteljährlich 3 0 0 Mark und neuerdings nochmals 1 M k. pro Zug. Es sollen dafür voraussichtlich 4 Züge halten. Da die Einwohner von Göbelnrod Gemüse usw. ziehen die sie nach Dietzen auf den Marft bringen, Ware es überaus wünschenswert, wenn die Züge aus dieser Station haften toürten. Die Bewohner müssen jetzt ihre schweren Körbe nach Grünberg oder Saasen fahren und von da aus nach Gietzen verfrachten. 3m 3nteressr der Rah- rungsrnittelversorgung unserer Provinzialhaupt­stadt sollte diesem unleidlichen Zustande sobald wie möglich, aber ohne die verhältnismätzig hohen Abgaben der Gemeinde Göbelnrod, eine Ende ge­macht werden. Einige Webereien unserer. Stadt die bis jetzt trotz der ungünstigen Lage der 3ndustae ihre Qfcbritcr voll beschäftigen konnten, müssen jetzt, um nicht einen Teil ihrer Arbeits­kräfte entbehren zu müssen, einige arbeitslose Tage in der Woche einlegen. So sehen sich diq Webereien von H. Schmidt I. und Allmen­dinger genötigt wöchentlich zwei arbeitslose Tage einzulegen. Auch mutzte die Firma Amend Feierstunden einlegen. Am nächsten Sonntag findet hier ein Zug end fest, verbunden mit Schauturnen und Reichsjugendwett­kämpfen des Turnvereins Grünberg, statt. Um 1 Uhr wird sich voraussichtlich ein Festzug durch die Straften der Stadt bewegen. 3m Garten der Turnhalle sollen dann die 3ugendwett- kämpfe und das Schauturnen stattfinden. An auswärtigen Vereinen werden voraussichtlich Treis a d. Lumda. Grvft-Eichen und Rieder- Ohmen teilnehmen.

- G rün h erg, 3. Sept. Der rg er­verein beschlotz. laut .,Grünberger Anzeiger", in Verbindung mit den interessierten Rachbar- gemeinden sich bei der Dahnverwaltung für die Wiedereinführung des Spätzuges von Gietzen nach Grünberg einzusehen Wenn unüberwindliche Schwierigkeiten entgegen­stehen soll die Durchführung des sog. Arbefter- zuges' (Gietzen ab 6.45 nachm.) bis Fulda and die Verlegung des zur Zeit um 7.38 nachm. in Gietzen abführenden Personenzuges um 2 bis 3 Stunden später angestrebt werden.

die Sache um ihrer selbst willen fordere.

spd. Frankluri a. M, 3. Sept. Cs ist hier beabsichtigt, die städtische Erwerb slvsen- fürsvrge zu einer vollprodukiiven zu gestatten Die zuständigen städtischen Behörden sind aufge- fvrdert. über vorzuncteiente Rotstandsartetten dem Magistrat zu berichten. Ferner ist eine Er­weiterung der Dermittlungszentralc für Erwerbs beschränkte geplant. Weltes soll die wertvolle Fassade des cb?mo'.igen Darmslädlec Hofes, ein schönes Kunstwerk im Barockstil, wieder aufgcdaut werden. Der Stadtveroidnetenversam:»- lung geht da^i eine Vorlage über die Bewilligung eines Kredites von 25 000 Mark <in. Mil einem Kostenaufwand von etwa 150 000 Mart sollen Telle der Hanauer Lands» ratze und der Adickesallec neu ausgepslastert we.- den, tunlichst unter Zuziehung von Arbeitslosen. Auf Grund genauer Prüfung ist beschlossen wor­den, die städtische Mülla-bfubr nach und nach auf Mvtvrbetrieb umzustellen: es sollen vvrerst 6 Motor-Müllwagen angcschofft werden. 3neinem Hause der Goldsedergasse wurden seit einigen Tagen von llnbclaunten zahlreiche Kisten abgestellt. Die benachiichtigte Poltzei ermittelte, datz zwei Angestellte eines groben Ta­bakbaus es gestohlene Zigarren und an- dere Rauchwaren vorn Geschäft heimlich nach dem Hause zu zwei Frauen gebracht hatten. Die Diebe und Schwindler trugen v er ha s t e t. Frankfurt macht sich durch sein Spiel um und mit dem Oberbürgermeistersessel bald lächerlich. 3n der letzten MagistiXitsivablauS- schutzsihung am Freitag war sich die bürgerliche Mehrheit darüber einig, den Königsberger Ober­bürgermeister Dr. Lvhmeher zu wählen, und man rechnete bereits mit der offiziellen Wahl am lominenden Dienstag. 3n der gestrigen Aus- schutzsihung machten sich nun zu aller Ueberva- schung neue unerwartete Widerstände gegen Loh» meyer bemerkbar. Die Sitzung verlief ergeb­nislos, so datz man jetzt wieder fo gescheit ist, wie vor langer Zeit. Was nun eigentlich werden soll, Weitz kein Mensch. Es ist nicht unmög­lich, datz der jetzige verdiente Oberbürgermeister Dr. Voigt sein Abschiedsgesuch einreicht, und datz vielleicht ein F r a n r f u rt e r S t a d t r a t als Kandidat präsentiert wird. Die Oberbürger- meisterfiage ist nach der jetzigen Sitzung nutzer- ordentlich verworren geworden. - Die Mehrbeit der Stadtverordnetenversammlung stimmte in ihrer Dienslagsihung, die sich wieder über fünf Stunden hinzog, einer neuen Ge­schäftsordnung zu. die sich namentlich gegen unbotmähige Stadtverordnete richtet. Die Kom­munisten und Rationalsozialister stimmten gegen die Geschäftsordnung und kündigten weitere scharfe Opposition an. Das Haus be­willigte sodann der Hausrat-Möbel st eile weitere 200 000 Mark, die in erster Linie zu, Beschaffung billiger Möbel für den Mittelstand auf Kredit und damit der Bekämpfung der Ab­zahlungsgeschäfte dienen sollen.

Nus -em Amtsverkündigungsblatt.

Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 60 vom 2. September enthält: Gebühren dev Bauschäher. Beurlaubung des Kreisarztes. - Gebühren der Schornsteinfeger. Septembermiete Tlrsprungszeugnisse. Abrechnung der Samen- klenge Gammelsbach.

* Darmstadt, 2. Sept. (Eigener Bericht.) Der Geschäftsführende Ausschuh des Landes­verbandes Hessen der Deutschen Volkspartei trat am Sonntag zu einer Ta- 'gung zusammen, die der Besprechung der kom­menden Landtagswahlen gewidmet war. Die Sitzung wurde durch ein eingehendes Referat des Landesvorsitzenden, Rechtsanwalt Dingel- d e h, M. d. L., der in der vergangenen Woche in Berlin an den entscheidenden Beratungen der Deutschen Volkspartei beteiligt war, eingeleitet. Geschlossen sieht die Deutsche Volkspartei hinter ihrem erfolgreichen Führer Dr. Strese- mann, und mit dem lebhaften Dank für die Ausführungen des Vorsitzenden verband der Ge- schäftssührende Ausschuh den weiteren an die Reichstagsfraktion und den Parteiführer. Die Beratungen über die Vorbereitungen der hessi­schen Landtagswahl verliefen auherordentlich an­regend. Von allen Seiten wurde die Genugtuung txnüber zum Ausdruck gebracht, datz die Politik der Deutschen Volkspcrrtei, die noch im Reichs­tagswahlkampf von gewisser Sette mit den gröb­lichsten Angriffen bedacht wurde, heute durch den Gang der politischen Ereignisse gerechtfertigt wor­den fei. Huberte unbar ist diese gehobene Stim­mung in allen Kreisen der Deutschen Volkspartei. Mit voller .Zuversicht sieht die Deutsche Volks-, Partei m Hessen dem kommenden Landtagswahl­kampf entgegen, eine Hoffnung der auch durch den Verlauf der Sitzung des Geschäftsführenden Aus­schusses volle Berechtigung wurde. 3u Wah­len im Odenwald fielen bei einem Autounfall mehrere Fässer Wein in einen Dach und liefen aus. Es handelte sich um mehrere hundert Liter.

Hessen-Nassau.

Frankfurt a. M, 3. Sept. (Wolff.) Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Lu f t f a h r t hält vom 2. bis 5. Septembrr hier ihre 13. ordentliche Generalversammlung ab. Ge­stern abend wurden die Teilnehmer im Römer durch Stadtrat Dr. Landmann begrüht, der die stets engen Beziehungen Frankfurts zu allen Bestrebungen der Luftfahrt hervorhob. Prinz Heinrich, der in Begleitung des ehemaligen Grohherzogs von Hessen erschienen war, stattete den Dank der wissenschaftlichen Gesellschaft ab. Der soeben beendete Rhönwettbewerb habe wiederum gezeigt, datz der deutsche Geist, der deutsche Mut und die deutsche Tapferkeit nicht zu unterdrücken seien. Heute vormittag fan­den im Rahmen der Generalversammlung rein wissenschaftliche Vorträge im Physikalischen Ver­ein statt. Heute abend fand im Frankfurter Hof eine gesellige Veranstaltung statt. Ein Vertreter des Reichsverkehrsmini st eriums be­tonte hier in einer Ansprache, datz die Luftschiff­fahrt eine Sache sei, die nicht dem Streite der Meinungen unterliege, die dem politischen Ge­zanke entzogen sei unb die gefördert werden müsse, koste es, was es wolle. Dem Segelflug müsse man dankbar sein, denn er habe in trüber Zeil

4int>? 74, Kulwr^lchichie 13. Geschichte und Bio­graphien 89, .Kunstgeschichte 5, Raturwissenschoft und Technologie 54, Heer- und Seewesten 2. Hau»- und Landwir^hast 6, Gesundheitslehre 3. Re- tiaion und Philosophie 5, Elaalswissenschaft 6, Sprachwissenschaft 7. Fremdsprachliches 11 Bände. Vach auswärts tarnen 10 Bände

Aus dem Gietzener StandeS- amtSregister. Es ver starben in der Zett vom 15. bis 30. August: 18. August: Eduard Aellies, ohne Beruf, 68 3ahre alt, Kaiserallee 30. 21 August: 3ohannes Winnecker, Müller, 68 3ahre alt, Schützeustrahe 2. 22 August: Elisabeth Delloft, geb. ©röninger, 58 3ahre alt, Mittel­weg 5. 23. August: Ludwig Wolft, Kaufmann, 69 3ahre alt, Schiffenoerger Weg 21. 24 August: Hermann Kaiser, Schlosser, 36 3ahre alt, Ost- an läge 31. 29. August: Susanne Amalie Walther, geb Bramm, 47 3ahre alt, Höfmannstrahe 6. Elisabeth Geissel, geb. Sann, 58 3ahre alt, An ter Hardt 1. 30. August: Karl Dauster, Sabri- Tant, 53 3ahre alt, Alicest ratze 23 Wolfgang Pfeuster, 3 Monate alt, Walltvrstratze 33.

Frankiert mit Wohlfahrts- bricfma rleu. Bekanntlich gibt die Reichs­postverwaltung seit einiger Zeit vollgültige Wohl- 'ah riÄbricf matten im Werte von 5, 10, 20 und 50 Pfennig heraus, die zugunsten der Deutschen Rothilse für den Viersachen Betrag verlaust wer­den. Verschiedene grofte Firmen verwenden die Marken bei ihrem Schriftwechsel. So hat z. B. die auch sonst als wohltätig bekannte Tlllien- Desellschaft Linke-Hofmann-Lauchhammer ihre lärnllichen Werke angewiesen, einen erheblichen Teil ihres Briefmarkenbedarfs in den Wohl- fahrisbriefmarken ter Deutschen Rothilfe za decken. Der Verband Berliner Metallindustrieller hat seinen Mitgliedern die Derwendung der WohlsahrtSbriesmarken empfohlen. Wenn dieses Beispiel in 3ndustrie-, Handels- inb Privat- kreisen allseitig Rachahmung fände, würden der Deutschen Rothilfe erhebliche Mtttel zuflietzen und gleichzeitig den zahlreichen Sammlern unter den Empfängern Freude gemacht werden da die Mar­ken in seht guter Ausführung Abbildungen der vier berühmten Schwindscheu Hl.-Elisabeth-Bilder a.uf der Wartburg aufweisen.

" Bleibt ehrlich auf der Eisen­hahn! Eine Warnung vor der rechtswidrigen Benutzung einer höheren Wagenklasse auf den Eisenbahnen dürfte zur Zeit wieder am Platze sein. Alljährlich werden Tausende ertappt, die sich eigenmächtig über die geltenden Vorschriften Hinwegsetzen, in der Annahme, sich auf irgendeine Weise herausreden zu können, wenn der Kon­trolleur kommt. Die Tleberfüllung der bezahlten Wagenklasie gibt keinem das Recht, eigenmächtig in eine höhere Wagenklasse einzusteigen. Es mutz immer wieder auf die Folgen aufmerksam ge­macht werden, die ein derartiges Verhalten nach sich zieht. Dre Strafe beträgt das Doppelte des Fahrpreises der ganzen Strecke, die man unbefugt tu ter höheren Wagenklasse zurückgelegt hat, min­destens aber 6 Mark. Dieser Betrag ist auch dann zu zahlen, wenn der Zug sich noch gar nicht in Bewegung gefetzt hat. ,

Kein Wasser, kein Dter auf Obst. Alljährlich ereignen sich zur Obstzeit eine ganze Anzahl Krankheitsfälle, die mdunter zum Tote «führen, well auf reichlichen Genuh von Früchten Wasser' oder Bier getrunken wurde. Besonders schädlich ist es, Flüsfigketten auf genossenes Stein­obst (Kirschen, Pflaumen usw.) zu sich zu nehmen, doch auch Birneu seftener Aepfel finb in dieser Beziehung nicht unbedenklich, wenn sie nicht gekocht also als Kompott 'oder Mus verzehrt wer­ten Heitzer Kaffee ober Tee schabet weniger als ungekochtes Wasser. Bier aber ist ganz besonders gefährlich unb kann zu den schwersten (ruhrartigen, ober burch Verstopfung unb Blähungen gefähr­lichen) Magen- unb Darmerkrankungen ober zum Tote führen, wenn ter vorherige Obstgenutz sehr reichlich war. Schwächliche Raturen erkranken schon heftig, wenn sie auf wenige Dirnen ein Paar , Schlücke Bier zu sich nehmen! Rie barf auf Früchte irgendwelcher Art Bier getarnten werten. Bei einer Schülerwanterung in München in diesem Frühjahr wetteten zwei junge Leute, wer es fertig bringe, zwanzig Bananen zu essen unb zwei Liter Dier zu tanken. Die Folge war natürlich, bah Lie beeten erkrankten: bei eine von ihnen starb alsbald unter den qualvollsten Schmerzen.

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ter Fliegerei wieder einen frischen 3mpuls ge- ggeben. Rlan trage sich mit dem Gedanke,c, zwei Anstalten in ter Rhön und in R v s i 11 e n zu errichten, die den Gedanken des Segelflugs prak­tisch und wirtschafllich Pflogen sollten. Der hellste Stern ater am dunklen Himmel ter deutschen Luftschiffahrt sei die Wissenfchaft, die bi? höchste Anerkennung verdiene, weil dies: uiteigonnützig

nach folgendem

Oetker-Rezept;

Zutaten zum Teig:

65^g Margarine ä Pfd. 0.60........

50 g Zucker ä Pfd. 0.40.........

150 g Weizenmehl...........

2 Teelöffel voll von Dr. OetkersBackin . . Zutaten zum Belag:

200 g Quark..............

>/. Liter saurer Rahm...........

g Zucker .......'.....

1 Teelöffel voll von Dr. Oetkers Vanillin-Zucker

2 Eier ä 12 Pfg.............

1 Eßlöffel voll Dr. Oetkers Gustin oder feinstes Stärkemehl........ - - -

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