Einzelbild herunterladen

f

Lehrauss

Bin an c

Reparal billig ai

Qeöffne

An den

Tanz-1

Wolfstra

4,13

Devisenmarkt BerlinFrankfurt

M.

a.

Sommersprossen

Hal­

tung des Weltmarktes schreckte die Käufer für Getreide und Futterartikel weiter ab. Das über-

4 6,63 7,37

8,13

22,50

4,9

2,2

14,5

2,3

11

13,25

9,5

9,5

9,9

10,13

1 2,2

6,5 8,37

7,5

10,9

30,25

39,6

20,75

4,65

9,76 12,76 44,75 48,25

54 8

12,37

5,87

11,25

25 21,75

35,1

2,1 2

14

0,5

13,76 1

2,1

4,9

6, 2,66

2,4

48,5

10,5

13

45,5

48,1

57

8

12,6

6,13

12,75

26

22,25

-6,5

Banknoten.

(Ohne Gewähr.)

7 e 0,600 8,65

13 1,5 0,4125 0,350

JUL

11,2

13,5

1.1

9,25

10

10

6,4

10/7

13,4

7,85

11

4,5

32,5

0,4 0,975 45,5

9,5

12,2 44,13 47.37

64,5

7,1

12

5.3 11,6 24,1

21

35,5

10,1 13,75 46,75

48 57

8

14

5,5

12,25

26,4

24,25

36,5 1,3

22,75

4,9

3.75

6,63

7,6 0,490

8,37

13

1,5 0,410 0,340

14,13

1.4

9,8

10,30

10,4

6,6

11.5

13,1

7,75

11,5

4,2

34,5

42

1,45

2,6

2

14,6

0,5

12,5

1

2,1

6,1

6,5

3,9

2,5

... ?rf

7,4

7,4

7,9

8,6

1,65

0,425

Jetzt fjt es Zeit, Sommersprossen, Ctberfkde, oefbt Flecke tm Gesicht und an den Händen zu betätigen durch Bleichen mii Morokrem und Morvseife. Un­schädlich und seit Jahren bewährt. Mit genauer An- Weisung in allen Llilorodonl-BertaufssteUen zu hoben.

Märkte.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 3. Juni. (Wolff.) Die matte

frankfurter Armaturen ... Konservenfabrik Braun . . . Metallaesellschaft Frankfurt. Bet. Union Schuhfabrik Herz . Eichel..............

Zellstoff Waldbof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . .

) Dom -iu.^abfunc?'

4°/o Zolltürken 5% Goldmexikaner .....

Berliner Handelsgesellschaft. Lommer;- und Pnvat-Bank. Darmst. und Nationalbank . Deutsche Dank.........

Deutsche BereinSbank . . . . Diöeonto Commandit . . . . Mctallbank...........

Mitteldeutsche Kreditbank . . Lcsteircichische Creditanstalt. Wcstbank. ..........

. Bochumer Guß BudcruS............

Caro

Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau......

.naliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahüttc........ . .

Öberbedarf....... ; . .

Phönir Bergbau Rheinitalil...........

Nicbeck Biontan TelluS Bergbau

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llot)d.....

Cheramlsche Werke Albin .. Zementwerk Heidelberg» . . . Philipp Holjinann......

Anglo-Cont.-Guano Badische Anilin........

Chemische Mayer Alapin. . . Goldschmidt GrieSheimer Electron.. .. Höchster Farbwerke......

Holzversohlung........

Stütgerswerke Scheideanstalt.........

Allg. Elektrijitätr-Gesellschaft Bergmann...........

Mainkraftwerke Stuckert............

Siemens <fc HalSke .

Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ......

Umfange beschafft, Daß über die immobilen Sach- werte in größtmöglichstem Umfange in flüssige Betriebskapitalien umgewandelt werden. Dazu Pabon sich weite Kreise von Fabrikation und Han­del. bisher noch nicht entschließen können. Sie haben nicht daran gedacht, das) es die einzig richtige Politik ist, Sachwerte dann zu veräußern, wenn sie noch hoch im Preise stehen, als dann, wenn iic durch lange Lagerung oder hohe Zinsen in ihren Selbstkosten sich noch verteuert haben. Auch danach ist mit aller Entschiedenheit ju streben, paß in Zukunft das bisherige sogenannte still­schweigende Moratorium, das in der Richtbezah- lung geschuldeter Beträge bestand, durch pünkt­liche Erledigung eingegangener Verpflichtungen abgelöst wird. Sn diesem Falle wird zweifels­ohne das bisher nicht in den Verkehr überführte Kapital ^herausgelockt werden, da dann das jetzt allgemein herrschende Mißtrauen verschwinden wird. *

Geschäftskonkurse im Mai 1924. Die deutsche Kreditkrisis wirkt sich immer deut­licher in den Ziffern der Zahlungseinstellungen, insbesondere in der Statistik der Konkurse aus. Im Mai sind nach einer Zusammenstellung der FinanzzeitschriftDie Dank" 304 Konkurse eröff­net worden, gegen 135 im April, 62 im März, 42 im Februar und 28 im Januar. Daneben ist die noch ungleich größere Anzahl der Geschäfts­aufsichten zu berücksichtigen, für die leider noch immer keine Statistik existiert.

Kommunale Landesbank-Darm­stadt. Am 31. Mai fand die diesjährige ordent­liche Hauptversammlung der Kommunalen Lan­desbank-Darmstadt statt, die sehr stark besucht war. Es waren 114 QKitglieber vertreten. Die von der Verwaltung gestellten Anträge, insbesondere auch hinsichtlich der Gewinnverteilung, wurden genehmigt. Dem Verwaltungsrat wurden zu­gewählt die Provinz Rheinhessen und die Herren Bürgermeister Dr. Angermaier -Bensheim und Bürgermeister Singer- Seligenstadt.

*MitteldeutscheCreditbank, Ber­lin. In der Aufsichtscatsitzung vom 3. Juni wur­den die Abschlußziffern für den 31. 12. 1923 vor- gelegt. Sine Dividende kommt nicht zur Vertei­lung. Gewinn- und Verlustkonto: Einnahmen (in Millionen Mark): Vortrag 1, Zinsen, Provision und Wechsel 4 438 597 260 000, Wertpapiere und Konsortien 304 856 430 002, Verschiedene Einnah­men 5 898 860 000 in Summa 4 749 3525 50 003; Ausgaben: Geholter und Geschäftsunkosten 1 900 962 253 233, Steuern 647 077 800 000, Aus­gleich 2 201 312 496 770, Summa 4 749 352 550 003.

* Adlerwerkevorm. Helnr. K l eh er, F r a n k s u r t a. M. Die Gesellschaft schlägt vor, den Lieberschuß von 4 423 Dill, vorzutragen. Rach der Kapitalserhöhung vom 3. Januar 1924 be­trägt das Aktienkapital 650 Millionen Mk. Die neuerrichteten Fabrikräume sind im Juni 1923 in Betrieb genommen. Hauptsächlich dienen sie mit einer Rühungssläche von 13 000 Quadrat­meter der Automobilfabrikation. Die Aussichten des laufenden Geschäftsjahres sind nicht zu beur­teilen. Das deutsche Fabrikat verliert gegenüber dem ausländischen burtf). die verheerenden plmsatz- steuern seine Konkurrenzfähigkeit.

* Umfang reiche Kündigungen bei der K 5 nigshütte. Die Direktion der Kö­nigshütte hat der Gesamtbelegschaft des unteren Werkes, ungefähr 5800 Mann, zum 16. Juni ge­kündigt. Don diesem Tage ab wird das Werk voll­ständig stlllgelegt, falls die polnische Regierung nicht noch im letzten Augenblick Maßnahmen er­greift, um die Aufrechterhaltung des Betriebes zu ermöglichen.

aus narreevngewn von Mars drückte empflndttcy auf die Preise der übrigen Futterartikel, und im Zusammenhang damit war die Stimmung all­gemein matt. Ein schlechter Mehlabsatz hinderte die Mühlen an dem Erwerbe von Getreide, zu­mal die Qualitäten der Inlandware nicht befrie­digen. Gerste war sehr vernachlässigt, Hafer ist nur zu niedrigen Geboten unterzubringen. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen märt. 151 bis 154 (matt), mitteldeutsch. 150 bis 154 (matt), Roggen märt. 130 bis 134 (matter), Brau­gerste 155 bis 162 (still), Futtergerste 142 bis 151 (still), Hafer märt. 126 bis 133 (schwächer), westpreuß. 118 bis 121 (schwächer), Raps 260 bis 270 (still); für je 100 Kild: Weizenmehl 22 bis 24,50 (ruhig), Roggenmehl 19,50 bis 21,50 (befestigt), Weizenkleie 9 bis 9,20 (matt), Roggen-- kleie 8,50 (matt), Vittoriaerbsen 18 bis 19, Kleine Erbsen 14 bis 15, Futtererbsen 12 bis 13, Pelusch­ken 10,50 bis 11, Wicken 13 bis 14, Lupinen blau 10,50 bis 12, gelb 9,50 bis 10, Seradella alt 13 bis 13,50, neu 11 bis 13, Rapstuchen 9,4 bis 9.8, Leinkuchen 18, Trockenschnihel 7,4 bis 7,5, Kartoffeln, weihe, rote und gelbe 2.50; für je 50 Kilo: Weizen- und Roggenstroh, draht- gebunden 1,10, Haferstrvh, drahtgepreßt 0,90 bis 1, Gerstenstrvh 0,80 bis 0,90, Häcksel 1,25 bis 1,40, Wiesen Heu, gut, gesund und trocken 2,15 bis 2,45, HandelsüblichÄ Heu 1,50 bis 1,75.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 3. Juni. Es notierten je 100 Kg. Weizen, Wetterauer 16,25 bis 16,50, Roggen 14,75 bis 15, Sommergerste für Brau­zwecke 16,50 bis 16,75, Hafer, inländ. 14,75 bis 15,25, Weizenmehl, südd. Spezial 0 26,25 bis 28, Roggenmehl 22,25 bis 23,25, Weizen- und Roggenkleie 8,80 bis 9,50.

Turnen, Sport und Spiel.

Glänzende Erfolge des Gießener Schwimm­vereins.

Am Sonntag startete eine Mannschaft des G. S. V. bei den Internationalen Schwimmwett­kämpfen des Rhetzdter Damen-Schwimmtlubs in Rheydt im Rheinland. Fräul. Tilli Arndt- Gießen gelang es, als einzige deutsche Schwim­merin, die holländischen Damen über 80 Meter Freistil in der guten Zeit von 1 Minute 92/5 Sek. zu schlagen. Weiter tonnte sie im 1. Senior- Damen-Drustschwimmen 80 Meter einen einwand­freien Sieg davontragen, der um fD höher zu be­werten ist, als Frl. Arndt die Westdeutsche Mei­sterin, Frl. Drei man, »S. V. Poseidon, Düs­seldorf", und andere bekcnrnte deutsche und hol­ländische Schwimmerinnen in 1 Minute 12 Sek. einwandfrei schlagen konnte. Das Damen-Iunior- Drustschwimmen 80 Meter sah erwartungsgemäß ebenfalls Frl. Arndt als sichere Siegerin. Herr P g s c o e gewann das Iunior-RückerchHwimmen über 80 Meter in 1 Minute 6 Sek^ mußte aber, wegen nicht ganz einwandfreier Wende, seines Sieges verlustig erfiärt werden. Herr E ck sicherte sich im Strecken tauchen 40 Met. in 31 Sek. vor dem holländischen Meister den dritten Platz. Mit Recht ist den siegreichen Gießener Schwimmern volle An­erkennung zu zollen, zumal wenn in Betracht ge­zogen wird, daß die Erfolge gegen beftbefannte holländische und deutsche Konkurrenz, wie Onder- lings Dames-Zwemmclub-Rotterdam, Rhenus- u. Rheingold Köln, Aachen, Düsseldorf, Bonn, Gel­senkirchen, Duisburg und Krefeld errungen wur­den und infolge der Schließung des Gießener Hallenbades erst vor drei Wochen mit dem Trai­ning begonnen werden konnte.

Turngau Hessen (D. T.).

-v- Das 4. Gau-Frauenwetturnen fand am Sonntag in Alsfeld statt. Der Sams­tagabend führte die Gäste in der Turnhalle zu geselliger imb turnerischer Llnterhaltung zusam­men. In schwungvoller Ansprache entb)t Rektor Rudolph den Gruß des Turmvereins Alsfeld, und eine Riege des T. u. Sp.-Vereins 1860 Mar­burg unter Leitung von Hans Köhler führte in anmutiger und vollendeter Weise Geräte- und Freiübungen vor. Am Sonntag vormittag traten rund 200 Turnerinnen in 11 Riegen.zum 9- bzn». 7-Kampf am Pferd, Darren und Reck und in volkstümlichen Hebungen an. Es beteiligten sich die Jugend- und Turnerinnen-Abteilungen von Weylar, Marburg (Turngemeinde und Durn- und Sport-Verein 1860), Aliendorfa. d. L., Gie­ßen (T. V. 1846 und M. T. V.), Grohen-Linden, Treis a. d. Lda., Frankenberg, Butzbach, Grün­berg, Dad-Rauheim (M. T. V. und T. V. 1860), Hungen, Lauterbach und Alsfeld. Auf dem schö­nen schattigen Sportplatz bei der Turnhalle wickelte sich der Wettkampf unter der umsichtigen Geltung des Gaufrauenturnwarts Hermann F i - scher (Marburg) flott ab, zugleich ein Werbe­turnen angesichts der stattlichen Zuschauermenge, die den Kampfplatz umsäumte. Durch einen jugend- frischen Festzug brachten die Turnerinnen ihren Tank an die gastliche Stadt zum Ausdruck. An­schließend formierten sie sich zu den allgemeinen Freiübungen, die, mit rhythmischen Zwischen- übungen durchwoben, em anmutiges Bild auf der Freilichtbühne der oberhessischen Landschaft- dar­boten. In seiner Ansprache h)b Gauvertreter Artur Pfeiffer (Wetzlar) hervor, daß das Frauenturnen niemals ein Abklatsch des Män­nerturnens werden dürfe, sondern nach der Eigen­art des weiblichen Körpers selbständig weiter- entwickelt werden müsse, und daß das deutsche Turnen nicht bloß eine Entfaltung des Körpers erstrebe sondern auch die geistig-seelische Seite des Turnens und insbesondere der Turnerin er­greifen wolle. Mit einem Musterriegen- und Schauturnen jotoie mit Sondervorführungen ein­zelner Vereine schloß der turnerische Teil ab.

In der Turnerinnen-Ober stufe er­lang im Reunkampf den 1. Sieg Liesel Steinet, Mtv., Dad-Rauheim; den 2. Gisela Zack, Tv. Wetzlar und Annelise Henkelmann, T. u. Sp.-V. Butzbach; den 4. Marie Röhmig, Mtv. Gießen.

Im Siebenkampf wurde Ehrensiegerin Paula Hofmann, Mtv. Gießen; 1. und 2. Sieg wie oben; 5. Marie Röhmig, Mtv. Gießen; 8. Anna Kath. Amend, Tv. Treis a. d. Lda.

wercke Köln-Reußener, '-Berliner unD Karlsruher Industrie büßten bei der ersten Kursfeststellung bis 21 /o Billionen Prozent ein, von den Danken stellten sich Berliner Handelsgesellschaft um zwei Billionen Prozent niedriger. Am Schisfahrts- altienmarft gaben Hamburg-Südamerikanische Lampfschiffcchrt und Hamburger Paketfahrt be­merkenswert nach. Ausländische Anleihen ver­änderten sich wenig. Deutsche Anleihe hatte un­gleichmäßige Kursbewegung. Im Verlaufe erwies sich die Börse widerstandsfähiger, da Gerüchte von einer Regierungsbildung auftauchten und von einer auswärtigen, vorher als schwache bezeichne- te,i Firma verlautete, daß die Schwierigkeiten behoben seien. Das Geschäft schrumpfte aber bei weitgehender Zurückhaltung weiter zusammen. Am Devisenmarkt sind die Verhältnisse weiter günstig, auch Reuyork konnte heute voll zugeteilt werden.

Börsenkurse.

_____ (Ohne Gewähr.)_______________

Ncvark.

voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll

*

Frankfurter Dorfe.

Frankfurt a. M, 3. Juni. Tendenz: Schwach. Da man sowohl in Frankreich als auch in Deutschland immer noch nicht die Möglich­keit gefunden hat, ein Kabinett zu bilden, und die ungetläile Lage fortdauert, kann das Geschäft an der Börse auch nicht auf eine bessere Grund­lage gestellt werden. Es macht sich im Gegenteil eine immer größere Lustlo igkeit breit, die durch biejpneuen finanziellen Schwierigkeiten in Ham­burg weitere Rahrung erhält. Rachdem nunmehr beflnnt geworden ist, daß der Franlfurter Markt von diesen Schwierigkeiten nicht weiter in Mit­leidenschaft gezogen wird, wurde anfangs ange­nommen, daß der Verkehr sich etwas erholen würde. Aber zu einem ziemlich großen Angebot gesellte sich keine nennenswerte Rachfrage. Der Geldmarkt tommt dabei als gegenwärtig mitbe- stiinmLnder Faktor nicht in Betracht. Denn die guten Adressen verfügen selbst über die benötigten Mittel und an andere Adressen wird kein Geld mehr verliehen. Es ist unter den schwierigen finanziellen Verhältnissen, unter denen die ge­samte Geschäftswelt heute leidet, klar, daß grö­ßere Beträge, wenn sie nicht aus dem Auslande kommen, nicht abgegeben werden können, daß im Gegenteil jeder, der sich in finanzieller Bedräng­nis befindet, zunächst seine Aktien abstößt, und so wird es bleiben, bis endlich der Dawesbericht feiner Verwirklichung entgegenläuft und damit eine neue Aeva ihren Anfang nimmt. Reue Kursrückgänge sind die Folge der gegenwärtigen Lage, die, wenn auch nicht so groß, s) doch im Verhältnis zu dem ganzen Wert der Aktien erheblich sind. 3m freien Verkehr macht sich das Rahen der Psingstfeiertage durch besonders Leine Geschäfte bemerkbar. Api SVs, Becker-Stahl 3, Decker-Kohle 5, Benz 2%, Growag 0,1-16, Krü­gershall 31/2, Ufa 4V». Auf dem Devisenmärkte hält d^s Angelwt weiter stark an, der Frank hat sich etwas erholt; er notiert heute gegen Gonbort 85.

Berliner Börse.

'S e r 11 n, 3. Juni. Die Börse eröffnet in recht mißmutiger Stimmung. Sie Rachwirtong der Vor­fälle bei der Hamburger Handelsbank, das Un­behagen wegen der verzögerten Regierungsbll- dung und unbestimmte Gerüchte von neuen Zah­lungsschwierigkeiten hier und auswärts verscheuch­ten die Kauflust, so daß ein kleines Angebot allenthalben ziemlich empfindlich auf den Kurs­stand drückte. Schwere Papiere, wie Klockner-

(9n Billionen Mark auSjebrihtt. Buenos-Aires, London. Neu« hark, Japan. Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle« übrige für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

Tuinerinnen-ainterstufe: i. Otefl Gretel Waldtschmidt, 2. Anna Mörler, beide Tv. 1860 Dad-Rauheim; 3. Gretel Birkenstock, Tv. 1846 Gießen; 7. Roli Dem, Tv. 1846 Gießen, und Helene Leinweber, Tveis a. d. Lda.; 9. Gertrud Zöller, Mtv. Gießen; 10. Erna Schulte, Dv. Großen-Lmden.

Gaumei st er am Pferd und Reck wurde Elfriede Minnich, Tv. 1846 Gießen, am Barren Liesel Steinel, Mtv. Dad-Rauheim

Fechtertag.

4 In Dad-Rauheim fand am Sonntag Bezirksfechtertag des 3. Bezirks im rnittelrheind schen (9.) Turnkreis (Gau Hessen) unter Leitung des Fechtwarts der Deutschen Turnerschaft Stas­sen- Hanau statt. Hierzu hatten die Turnver­eine von Gießen, Marburg, Wetzlar, Butz­bach, Bad-Rauheim und Friedberg ihre Ver­treter entsandt. In der an das Fechten anschlie­ßenden Besprechung wurde die Reuwahl des Vorstandes vorgenommen, die folgendes Ergeb­nis hatte: Gaufechtwart und 1. Dezirksfechtwart des 3. Bezirks Hugo R i e tz s ch, Tv. 1860 Dad- Rauheim; 2. Bezirksfechtwart Georg Zörb, Mtv. Gießen; Dezirksschriftwart H. Lampert, Tv. 1860 Dad-Rauheim. Beschlossen wurde, beim Gau- turnfest in Biedenkopf ein Wettfechten für leichten Säbel in der Altmannenklasse und ein Florettwettfechten für erprobte Fechter abzuhal­ten. Mitgeteilt konnte werden, daß auch der Tv. Alsfeld eine Fechterriege gegründet hat, dic dem Bezirk angefchlossen wird. Der nächste De» zirkssechterlag findet am 3. Qluauft- tn. Wetzlar statt.

(Berid)tsfa(ti£

Mainz, 3. Juni. (Wolff.) DaS rheini­sche Schwurgericht tagte gestern zum ersten Male in der neuen Zusammensetzung nach bet Verordnung vom 4. Januar 1924. Statt der früheren zwölf Geschworenen funktionierten dies­mal nur noch sechs. Unter der Anklage der Kindestötung stand das 24jährige Dienstmäd­chen Elise D i ck aus Jugenheim und dessen 46- jährige Mutter wegen Mordes. Die Ver- Handlung, die unter Ausschluß der Oefsenllich- teil stattfand, dauerte bis zum Abend. Die Toch­ter wurde freigesprochen und" sofort aus der Haft entlassen, während die Mutter wegen Totschlags des neu geborenen Kindes ihrer Toch­ter zu neun Monaten Gefängnis ver­urteilt wurde.

Mainz, 3. Juni. (Wolff.) In dem großen Saal des Liedertafelkonzerthauses begann heute vormittag vor dem französischen Kriegs­gericht ein Massenprozeß gegen 5 2 Kommuni st en. die der anti-mllitaristischen Propaganda tm besetzten Gebiet, der Benutzung falscher Ausweispapiere und des Waffenbesitzes angeklagt sind. Unter den Angeklagten befinden sich je ein Stadtverordneter von Mainz und Wiesbaden, eine große Anzahl jugendlicherPer- sonen, darunter auch mehrere weibliche, eine Reihe Bergarbeiter, ein französischer Staats­angehöriger, ein Mohammedaner, drei Soldaten der Desatzungsarmee und andere.

(In einem Tell der Auslage wiederholl.)

Die Ablehnung der Sozialisten.

Paris, 3. Sunt (WB.) Der sryialistische Parteitag hat seine Zustimmung zu einem 2Int» wortschreiben Leon Blums auf die Mitteilung Herr io ts über das Programm der radikalen Re­gierung erteUt, in dem es u. a. heißt: Die sozia­listische Partei weiß,, in welchem Zustand 4 Jahre der Regierung durch den Rationalen Block das Land zurücklassen werden. Sie weih, welche Ge­nesung und welches Heil das Land durch den politischen Umschwung erwartet, der durch die Abstimmung vom 11. Mai herbeigeführt wurde. Sie weiß, daß km Lande eine mächtige Bewegung auf den Erfolg dieser gemeinsamen auf die Re­gierung abzielenden Pvlittk der radikalen und radikal-sozialistischen Partei wartet. Die sozia­listische Partei ist sich ebenso klar, daß die Ent­täuschung, die sich der Masse des Voltos bemäch­tigen würde, wenn die leidenschaftliche Hoffnung, die der Sieg vom 11. Mai herbeigeführt hat, im Anschluß daran sich nicht verwirklichte und sie verkennt nicht die ernsten Konsequenzen aller Art, die diese Enttäuschung nach sich ziehen könnte. Sie hält es indessen unter den gegen­wärtigen Umständen nicht für möglich, doL ihr gemachte Angebot anzunehmen. Dagegen hat die sozialistische Partei beschlossen, in der gleichen Loyalität und mit dem gleichen Vertrauen der Regierung, die durch die radikale Partei gebildet werden soll, ihre parlamentarische Un­terstützung auf Grund des Programms zuge­währt, dessen Richtlinien Sie uns mitgeteilt haben Sie hegt die feste Hoffnung, durch ihre Unter­stützung der radikalen Partei die Möglichkeit zur Durchführung ihrer schweren Aufgabe zu geben, die sie aus der Masse erhielt und auf diese Weise für ihr Teil das Werk des Fort­schrittes, der Gerechtigkeit und des Friedens ge­währleistet, das Frankreich und die Welt ersehne

Türkisch-italienische Spannung.

Konstantinopel, 3. Juni. (WB.) Der Rat der Kommissare hat gestern eine sechsstün­dige Erörterung über die kritische Lage abge­halten, die zwischen der Türkei und Italien ent­standen ist. Dor einigen Tagen wurde die Zu­sammenziehung italienischer Trup­pen auf Rhodv s gemeldet. Der türkische Ver­treter in Rom ist angewiesen worden, die Italic- Nische Regierung um Aufklärung zu ersuchen Die militärischen Behörden in Smyrna haben Anweisung erhalten, alle notwendigen Vorsichts­maßregeln zu ergreifen.

3rt Simonen Prozent

Frankfurt a. M.

Berlin

Sdjlufe. fiur»

Schluß- fiurs

Schluß- Kurs

Schluß. Kur,

Datum:

2. 6.

| 3.0.

2. 6.

3.6.

5% Deutsche Retchsauleihe .

0,071

0,068

0,0685

0,0690

4% Deutsche NetchSanlcihe .

0.4C0

0,405

0,385

3'/,°/s Deutsche Netchzanlcibe

0,180

0,199

0,195

3% Deutsche Retchsanleibe . Deutsche Sparprämienanleihe

0,780

0,710

0,750 0,100

0,630

4% Preußische KonsolS . . .

0,190

0,190

0,200

0,200

4°/n Hessen...........

S'/,"/. Hessen..........

3"/a Hellen ...........

_

Deutsche Wertb. Dollar-Anl.

V

4,2

4,2

4,2

dto.Loll..Schatz.Anwetsung')

74,70

74,40

74,7

74,4

2. Juni

3 Juni

Nepart.

Sinnliche Notierung

/lnilli h: 9ioki:r 111

Geld

Briet

(SV(i)

Hritf

9

3.

NmN.-Mott.

157,11

15 ,89

157,61

157,39

voll

voll

<Frff..?mnv.

1 ,90

18,00

13,55

16 6

voll

voll

CbrManla

67,11

57,59

66,36

56 64

voll

voll

Kopenhagen

70,57

70,93

70,57

70,93

voll

voll

Stockholm.

111,22

11 ,78

110,72

111,28

von

voll

Htlsingsorj.

10,47

10,53

10,42

10,48

oll

vcll

Italien. .

13,10

18, '0

18,125

18,225

voll

voll

London.

18,08

15,70

18,08

11,70

voll

voll

Neuvork . .

4,1 J 20,50

4,21

4,1) 21,45

4,21

50

voll

Pari» , .

£0/0

21,55

voll

voll

Schivel» .

73,72

74,08 57.14

<3,62

73,98

voll

voll

Spanten . . Wien in D.-

86,86

06,76

57,04

voll

voll

Leit. Qbaeit

5,89

12,27

4,59

1,355

5,91

5,89

5.91

voll

voll

Prag . . > . Budapest. .

12,33 4,61

12,245

4,59

12,305

4,61

voll voll

voll voll

Buen.-Aire4

1565

3,01 1,875

1,355

1,36. S.01

voll

voll

Bulgarien.

2,59

1,665

2,99

voll

«oll

Japan .. .

1,665

1,67.

voll

voll

SKio v« Ian.

0,415

0,425

1,115

1,425

voll

voll

Belgrad .

6,09

5,11

12.03

5.09

6,11

voll

voll

Lissabon -

11,97

11,97

12,03

voll

voll

Berlin. 3. Juni

Geld

Brief

Schweizer Noten..........

7 ,17

7 ,55

Französische Noten ....... Dänische Noten ..........

21,35

70,22

21.45

70 58

Schwedische Noten ........

110 7

110*8

Äniinnhiimr Noten........

165,86

156*64

Dcutsch-Ocsterrcich, ä 100 Kronen

6'83

5*87

Ameriianische Noten.......

4,13

4 21

Englische Noten..........

Italienische Noten.........

18,0

18,10

18*13

93^frtifffi#* tl?at(*n ..........

18,5

llnnnHfrfir .........

4 01

Tlschechnslownlische Noten.....

12,12

Norwegische Noten........

56*96

56^24

VRiitnniiifffiP Mußten. ........

1,87

Spanische Noten........

66.56

66*.84

A furöasechte

PÄCKCHEN 8 PFCi.

F)» Oetlff-r'«; 2uta«n; 25° ß ungesalzene Butter

jjr. kjetKer s oanaione.- Mjrgorinet 250 B zucket, 125 g pPeizentnehL 125 ß Dr. Oetkers Gustin, 44iicr, 1 Teelöffel voll von Dr. Oetker". Vanillin Zucket, 1 Messerspitze voll von Dr. Oetker» BackpulverBackln.

etwa» erwärmt und schaumig gerührt. Dann gibt man Zucker und Vanillin »Zucker hinzu. Hierauf ein Ei und etwas von der Mehlmischung. Ist dieses gut verrührte wieder ein Ei und etwas von der Mehlmischung, bis die Eier und das Mehl verJ braucht sind. Die Masse wird in eine mit Butter ausgestrichene Form gegeben un<fc M. mittlerer ftitte rund I Stande gebacken. Sandtorte hält sich Upg? ?«t

muß bie ßbausfrau beim Einkauf (

........ , Sann hat sie beim Backen stets ?