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tung des Weltmarktes schreckte die Käufer für Getreide und Futterartikel weiter ab. Das über-
4 6,63 7,37
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Jetzt fjt es Zeit, Sommersprossen, Ctberfkde, oefbt Flecke tm Gesicht und an den Händen zu betätigen durch Bleichen mii Morokrem und Morvseife. Unschädlich und seit Jahren bewährt. Mit genauer An- Weisung in allen Llilorodonl-BertaufssteUen zu hoben.
Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 3. Juni. (Wolff.) Die matte
frankfurter Armaturen ... Konservenfabrik Braun . . . Metallaesellschaft Frankfurt. Bet. Union Schuhfabrik Herz . Eichel..............
Zellstoff Waldbof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . •
•) Dom -iu.^abfunc?'
4°/o Zolltürken 5% Goldmexikaner .....
Berliner Handelsgesellschaft. Lommer;- und Pnvat-Bank. Darmst. und Nationalbank . Deutsche Dank.........
Deutsche BereinSbank . . . . Diöeonto Commandit . . . . Mctallbank...........
Mitteldeutsche Kreditbank . . Lcsteircichische Creditanstalt. Wcstbank. ..........
. Bochumer Guß BudcruS............
Caro
Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpener Bergbau......
.naliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahüttc........ . .
Öberbedarf....... ; . .
Phönir Bergbau Rheinitalil...........
Nicbeck Biontan TelluS Bergbau
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Llot)d.....
Cheramlsche Werke Albin .. Zementwerk Heidelberg» . . . Philipp Holjinann......
Anglo-Cont.-Guano Badische Anilin........
Chemische Mayer Alapin. . . Goldschmidt GrieSheimer Electron ■.. .. Höchster Farbwerke......
Holzversohlung........
Stütgerswerke Scheideanstalt.........
Allg. Elektrijitätr-Gesellschaft Bergmann...........
Mainkraftwerke Stuckert............
Siemens <fc HalSke .
Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ......
Umfange beschafft, Daß über die immobilen Sach- werte in größtmöglichstem Umfange in flüssige Betriebskapitalien umgewandelt werden. Dazu Pabon sich weite Kreise von Fabrikation und Handel. bisher noch nicht entschließen können. Sie haben nicht daran gedacht, das) es die einzig richtige Politik ist, Sachwerte dann zu veräußern, wenn sie noch hoch im Preise stehen, als dann, wenn iic durch lange Lagerung oder hohe Zinsen in ihren Selbstkosten sich noch verteuert haben. Auch danach ist mit aller Entschiedenheit ju streben, paß in Zukunft das bisherige sogenannte stillschweigende Moratorium, das in der Richtbezah- lung geschuldeter Beträge bestand, durch pünktliche Erledigung eingegangener Verpflichtungen abgelöst wird. Sn diesem Falle wird zweifelsohne das bisher nicht in den Verkehr überführte Kapital ^herausgelockt werden, da dann das jetzt allgemein herrschende Mißtrauen verschwinden wird. *
• Geschäftskonkurse im Mai 1924. Die deutsche Kreditkrisis wirkt sich immer deutlicher in den Ziffern der Zahlungseinstellungen, insbesondere in der Statistik der Konkurse aus. Im Mai sind nach einer Zusammenstellung der Finanzzeitschrift „Die Dank" 304 Konkurse eröffnet worden, gegen 135 im April, 62 im März, 42 im Februar und 28 im Januar. Daneben ist die noch ungleich größere Anzahl der Geschäftsaufsichten zu berücksichtigen, für die leider noch immer keine Statistik existiert.
• Kommunale Landesbank-Darmstadt. Am 31. Mai fand die diesjährige ordentliche Hauptversammlung der Kommunalen Landesbank-Darmstadt statt, die sehr stark besucht war. Es waren 114 QKitglieber vertreten. Die von der Verwaltung gestellten Anträge, insbesondere auch hinsichtlich der Gewinnverteilung, wurden genehmigt. Dem Verwaltungsrat wurden zugewählt die Provinz Rheinhessen und die Herren Bürgermeister Dr. Angermaier -Bensheim und Bürgermeister Singer- Seligenstadt.
*MitteldeutscheCreditbank, Berlin. In der Aufsichtscatsitzung vom 3. Juni wurden die Abschlußziffern für den 31. 12. 1923 vor- gelegt. Sine Dividende kommt nicht zur Verteilung. Gewinn- und Verlustkonto: Einnahmen (in Millionen Mark): Vortrag 1, Zinsen, Provision und Wechsel 4 438 597 260 000, Wertpapiere und Konsortien 304 856 430 002, Verschiedene Einnahmen 5 898 860 000 in Summa 4 749 3525 50 003; Ausgaben: Geholter und Geschäftsunkosten 1 900 962 253 233, Steuern 647 077 800 000, Ausgleich 2 201 312 496 770, Summa 4 749 352 550 003.
* Adlerwerkevorm. Helnr. K l eh er, F r a n k s u r t a. M. Die Gesellschaft schlägt vor, den Lieberschuß von 4 423 Dill, vorzutragen. Rach der Kapitalserhöhung vom 3. Januar 1924 beträgt das Aktienkapital 650 Millionen Mk. Die neuerrichteten Fabrikräume sind im Juni 1923 in Betrieb genommen. Hauptsächlich dienen sie mit einer Rühungssläche von 13 000 Quadratmeter der Automobilfabrikation. Die Aussichten des laufenden Geschäftsjahres sind nicht zu beurteilen. Das deutsche Fabrikat verliert gegenüber dem ausländischen burtf). die verheerenden plmsatz- steuern seine Konkurrenzfähigkeit.
* Umfang reiche Kündigungen bei der K 5 nigshütte. Die Direktion der Königshütte hat der Gesamtbelegschaft des unteren Werkes, ungefähr 5800 Mann, zum 16. Juni gekündigt. Don diesem Tage ab wird das Werk vollständig stlllgelegt, falls die polnische Regierung nicht noch im letzten Augenblick Maßnahmen ergreift, um die Aufrechterhaltung des Betriebes zu ermöglichen.
aus narre ■evngewn von Mars drückte empflndttcy auf die Preise der übrigen Futterartikel, und im Zusammenhang damit war die Stimmung allgemein matt. Ein schlechter Mehlabsatz hinderte die Mühlen an dem Erwerbe von Getreide, zumal die Qualitäten der Inlandware nicht befriedigen. Gerste war sehr vernachlässigt, Hafer ist nur zu niedrigen Geboten unterzubringen. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen märt. 151 bis 154 (matt), mitteldeutsch. 150 bis 154 (matt), Roggen märt. 130 bis 134 (matter), Braugerste 155 bis 162 (still), Futtergerste 142 bis 151 (still), Hafer märt. 126 bis 133 (schwächer), westpreuß. 118 bis 121 (schwächer), Raps 260 bis 270 (still); für je 100 Kild: Weizenmehl 22 bis 24,50 (ruhig), Roggenmehl 19,50 bis 21,50 (befestigt), Weizenkleie 9 bis 9,20 (matt), Roggen-- kleie 8,50 (matt), Vittoriaerbsen 18 bis 19, Kleine Erbsen 14 bis 15, Futtererbsen 12 bis 13, Peluschken 10,50 bis 11, Wicken 13 bis 14, Lupinen blau 10,50 bis 12, gelb 9,50 bis 10, Seradella alt 13 bis 13,50, neu 11 bis 13, Rapstuchen 9,4 bis 9.8, Leinkuchen 18, Trockenschnihel 7,4 bis 7,5, Kartoffeln, weihe, rote und gelbe 2.50; für je 50 Kilo: Weizen- und Roggenstroh, draht- gebunden 1,10, Haferstrvh, drahtgepreßt 0,90 bis 1 —, Gerstenstrvh 0,80 bis 0,90, Häcksel 1,25 bis 1,40, Wiesen Heu, gut, gesund und trocken 2,15 bis 2,45, HandelsüblichÄ Heu 1,50 bis 1,75.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 3. Juni. Es notierten je 100 Kg. Weizen, Wetterauer 16,25 bis 16,50, Roggen 14,75 bis 15, Sommergerste für Brauzwecke 16,50 bis 16,75, Hafer, inländ. 14,75 bis 15,25, Weizenmehl, südd. Spezial 0 26,25 bis 28, Roggenmehl 22,25 bis 23,25, Weizen- und Roggenkleie 8,80 bis 9,50.
Turnen, Sport und Spiel.
Glänzende Erfolge des Gießener Schwimmvereins.
Am Sonntag startete eine Mannschaft des G. S. V. bei den Internationalen Schwimmwettkämpfen des Rhetzdter Damen-Schwimmtlubs in Rheydt im Rheinland. Fräul. Tilli Arndt- Gießen gelang es, als einzige deutsche Schwimmerin, die holländischen Damen über 80 Meter Freistil in der guten Zeit von 1 Minute 92/5 Sek. zu schlagen. Weiter tonnte sie im 1. Senior- Damen-Drustschwimmen 80 Meter einen einwandfreien Sieg davontragen, der um fD höher zu bewerten ist, als Frl. Arndt die Westdeutsche Meisterin, Frl. Drei man, »S. V. Poseidon, Düsseldorf", und andere bekcnrnte deutsche und holländische Schwimmerinnen in 1 Minute 12 Sek. einwandfrei schlagen konnte. Das Damen-Iunior- Drustschwimmen 80 Meter sah erwartungsgemäß ebenfalls Frl. Arndt als sichere Siegerin. Herr P g s c o e gewann das Iunior-RückerchHwimmen über 80 Meter in 1 Minute 6 Sek^ mußte aber, wegen nicht ganz einwandfreier Wende, seines Sieges verlustig erfiärt werden. Herr E ck sicherte sich im Strecken tauchen 40 Met. in 31 Sek. vor dem holländischen Meister den dritten Platz. Mit Recht ist den siegreichen Gießener Schwimmern volle Anerkennung zu zollen, zumal wenn in Betracht gezogen wird, daß die Erfolge gegen beftbefannte holländische und deutsche Konkurrenz, wie Onder- lings Dames-Zwemmclub-Rotterdam, Rhenus- u. Rheingold Köln, Aachen, Düsseldorf, Bonn, Gelsenkirchen, Duisburg und Krefeld errungen wurden und infolge der Schließung des Gießener Hallenbades erst vor drei Wochen mit dem Training begonnen werden konnte.
Turngau Hessen (D. T.).
-v- Das 4. Gau-Frauenwetturnen fand am Sonntag in Alsfeld statt. Der Samstagabend führte die Gäste in der Turnhalle zu geselliger imb turnerischer Llnterhaltung zusammen. In schwungvoller Ansprache entb)t Rektor Rudolph den Gruß des Turmvereins Alsfeld, und eine Riege des T. u. Sp.-Vereins 1860 Marburg unter Leitung von Hans Köhler führte in anmutiger und vollendeter Weise Geräte- und Freiübungen vor. Am Sonntag vormittag traten rund 200 Turnerinnen in 11 Riegen.zum 9- bzn». 7-Kampf am Pferd, Darren und Reck und in volkstümlichen Hebungen an. Es beteiligten sich die Jugend- und Turnerinnen-Abteilungen von Weylar, Marburg (Turngemeinde und Durn- und Sport-Verein 1860), Aliendorfa. d. L., Gießen (T. V. 1846 und M. T. V.), Grohen-Linden, Treis a. d. Lda., Frankenberg, Butzbach, Grünberg, Dad-Rauheim (M. T. V. und T. V. 1860), Hungen, Lauterbach und Alsfeld. Auf dem schönen schattigen Sportplatz bei der Turnhalle wickelte sich der Wettkampf unter der umsichtigen Geltung des Gaufrauenturnwarts Hermann F i - scher (Marburg) flott ab, zugleich ein Werbeturnen angesichts der stattlichen Zuschauermenge, die den Kampfplatz umsäumte. Durch einen jugend- frischen Festzug brachten die Turnerinnen ihren Tank an die gastliche Stadt zum Ausdruck. Anschließend formierten sie sich zu den allgemeinen Freiübungen, die, mit rhythmischen Zwischen- übungen durchwoben, em anmutiges Bild auf der Freilichtbühne der oberhessischen Landschaft- darboten. In seiner Ansprache h)b Gauvertreter Artur Pfeiffer (Wetzlar) hervor, daß das Frauenturnen niemals ein Abklatsch des Männerturnens werden dürfe, sondern nach der Eigenart des weiblichen Körpers selbständig weiter- entwickelt werden müsse, und daß das deutsche Turnen nicht bloß eine Entfaltung des Körpers erstrebe sondern auch die geistig-seelische Seite des Turnens und insbesondere der Turnerin ergreifen wolle. Mit einem Musterriegen- und Schauturnen jotoie mit Sondervorführungen einzelner Vereine schloß der turnerische Teil ab.
In der Turnerinnen-Ober stufe erlang im Reunkampf den 1. Sieg Liesel Steinet, Mtv., Dad-Rauheim; den 2. Gisela Zack, Tv. Wetzlar und Annelise Henkelmann, T. u. Sp.-V. Butzbach; den 4. Marie Röhmig, Mtv. Gießen.
Im Siebenkampf wurde Ehrensiegerin Paula Hofmann, Mtv. Gießen; 1. und 2. Sieg wie oben; 5. Marie Röhmig, Mtv. Gießen; 8. Anna Kath. Amend, Tv. Treis a. d. Lda.
wercke Köln-Reußener, '-Berliner unD Karlsruher Industrie büßten bei der ersten Kursfeststellung bis 21 /o Billionen Prozent ein, von den Danken stellten sich Berliner Handelsgesellschaft um zwei Billionen Prozent niedriger. Am Schisfahrts- altienmarft gaben Hamburg-Südamerikanische Lampfschiffcchrt und Hamburger Paketfahrt bemerkenswert nach. Ausländische Anleihen veränderten sich wenig. Deutsche Anleihe hatte ungleichmäßige Kursbewegung. Im Verlaufe erwies sich die Börse widerstandsfähiger, da Gerüchte von einer Regierungsbildung auftauchten und von einer auswärtigen, vorher als schwache bezeichne- te,i Firma verlautete, daß die Schwierigkeiten behoben seien. Das Geschäft schrumpfte aber bei weitgehender Zurückhaltung weiter zusammen. Am Devisenmarkt sind die Verhältnisse weiter günstig, auch Reuyork konnte heute voll zugeteilt werden.
Börsenkurse.
_____ (Ohne Gewähr.)_______________
Ncvark.
voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll
*
Frankfurter Dorfe.
Frankfurt a. M, 3. Juni. Tendenz: Schwach. — Da man sowohl in Frankreich als auch in Deutschland immer noch nicht die Möglichkeit gefunden hat, ein Kabinett zu bilden, und die ungetläile Lage fortdauert, kann das Geschäft an der Börse auch nicht auf eine bessere Grundlage gestellt werden. Es macht sich im Gegenteil eine immer größere Lustlo igkeit breit, die durch biejpneuen finanziellen Schwierigkeiten in Hamburg weitere Rahrung erhält. Rachdem nunmehr beflnnt geworden ist, daß der Franlfurter Markt von diesen Schwierigkeiten nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen wird, wurde anfangs angenommen, daß der Verkehr sich etwas erholen würde. Aber zu einem ziemlich großen Angebot gesellte sich keine nennenswerte Rachfrage. Der Geldmarkt tommt dabei als gegenwärtig mitbe- stiinmLnder Faktor nicht in Betracht. Denn die guten Adressen verfügen selbst über die benötigten Mittel und an andere Adressen wird kein Geld mehr verliehen. Es ist unter den schwierigen finanziellen Verhältnissen, unter denen die gesamte Geschäftswelt heute leidet, klar, daß größere Beträge, wenn sie nicht aus dem Auslande kommen, nicht abgegeben werden können, daß im Gegenteil jeder, der sich in finanzieller Bedrängnis befindet, zunächst seine Aktien abstößt, und so wird es bleiben, bis endlich der Dawesbericht feiner Verwirklichung entgegenläuft und damit eine neue Aeva ihren Anfang nimmt. Reue Kursrückgänge sind die Folge der gegenwärtigen Lage, die, wenn auch nicht so groß, s) doch im Verhältnis zu dem ganzen Wert der Aktien erheblich sind. 3m freien Verkehr macht sich das Rahen der Psingstfeiertage durch besonders Leine Geschäfte bemerkbar. Api SVs, Becker-Stahl 3, Decker-Kohle 5, Benz 2%, Growag 0,1-16, Krügershall 31/2, Ufa 4V». Auf dem Devisenmärkte hält d^s Angelwt weiter stark an, der Frank hat sich etwas erholt; er notiert heute gegen Gonbort 85.
Berliner Börse.
'S e r 11 n, 3. Juni. Die Börse eröffnet in recht mißmutiger Stimmung. Sie Rachwirtong der Vorfälle bei der Hamburger Handelsbank, das Unbehagen wegen der verzögerten Regierungsbll- dung und unbestimmte Gerüchte von neuen Zahlungsschwierigkeiten hier und auswärts verscheuchten die Kauflust, so daß ein kleines Angebot allenthalben ziemlich empfindlich auf den Kursstand drückte. Schwere Papiere, wie Klockner-
(9n Billionen Mark auSjebrihtt. Buenos-Aires, London. Neu« hark, Japan. Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle« übrige für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)
Tuinerinnen-ainterstufe: i. Otefl Gretel Waldtschmidt, 2. Anna Mörler, beide Tv. 1860 Dad-Rauheim; 3. Gretel Birkenstock, Tv. 1846 Gießen; 7. Roli Dem, Tv. 1846 Gießen, und Helene Leinweber, Tveis a. d. Lda.; 9. Gertrud Zöller, Mtv. Gießen; 10. Erna Schulte, Dv. Großen-Lmden.
Gaumei st er am Pferd und Reck wurde Elfriede Minnich, Tv. 1846 Gießen, am Barren Liesel Steinel, Mtv. Dad-Rauheim
Fechtertag.
4 In Dad-Rauheim fand am Sonntag Bezirksfechtertag des 3. Bezirks im rnittelrheind schen (9.) Turnkreis (Gau Hessen) unter Leitung des Fechtwarts der Deutschen Turnerschaft Stassen- Hanau statt. Hierzu hatten die Turnvereine von Gießen, Marburg, Wetzlar, Butzbach, Bad-Rauheim und Friedberg ihre Vertreter entsandt. In der an das Fechten anschließenden Besprechung wurde die Reuwahl des Vorstandes vorgenommen, die folgendes Ergebnis hatte: Gaufechtwart und 1. Dezirksfechtwart des 3. Bezirks Hugo R i e tz s ch, Tv. 1860 Dad- Rauheim; 2. Bezirksfechtwart Georg Zörb, Mtv. Gießen; Dezirksschriftwart H. Lampert, Tv. 1860 Dad-Rauheim. Beschlossen wurde, beim Gau- turnfest in Biedenkopf ein Wettfechten für leichten Säbel in der Altmannenklasse und ein Florettwettfechten für erprobte Fechter abzuhalten. Mitgeteilt konnte werden, daß auch der Tv. Alsfeld eine Fechterriege gegründet hat, dic dem Bezirk angefchlossen wird. Der nächste De» zirkssechterlag findet am 3. Qluauft- tn. Wetzlar statt.
(Berid)tsfa(ti£
Mainz, 3. Juni. (Wolff.) DaS rheinische Schwurgericht tagte gestern zum ersten Male in der neuen Zusammensetzung nach bet Verordnung vom 4. Januar 1924. Statt der früheren zwölf Geschworenen funktionierten diesmal nur noch sechs. Unter der Anklage der Kindestötung stand das 24jährige Dienstmädchen Elise D i ck aus Jugenheim und dessen 46- jährige Mutter wegen Mordes. Die Ver- Handlung, die unter Ausschluß der Oefsenllich- teil stattfand, dauerte bis zum Abend. Die Tochter wurde freigesprochen und" sofort aus der Haft entlassen, während die Mutter wegen Totschlags des neu geborenen Kindes ihrer Tochter zu neun Monaten Gefängnis verurteilt wurde.
Mainz, 3. Juni. (Wolff.) In dem großen Saal des Liedertafelkonzerthauses begann heute vormittag vor dem französischen Kriegsgericht ein Massenprozeß gegen 5 2 Kommuni st en. die der anti-mllitaristischen Propaganda tm besetzten Gebiet, der Benutzung falscher Ausweispapiere und des Waffenbesitzes angeklagt sind. Unter den Angeklagten befinden sich je ein Stadtverordneter von Mainz und Wiesbaden, eine große Anzahl jugendlicherPer- sonen, darunter auch mehrere weibliche, eine Reihe Bergarbeiter, ein französischer Staatsangehöriger, ein Mohammedaner, drei Soldaten der Desatzungsarmee und andere.
(In einem Tell der Auslage wiederholl.)
Die Ablehnung der Sozialisten.
Paris, 3. Sunt (WB.) Der sryialistische Parteitag hat seine Zustimmung zu einem 2Int» wortschreiben Leon Blums auf die Mitteilung Herr io ts über das Programm der radikalen Regierung erteUt, in dem es u. a. heißt: Die sozialistische Partei weiß,, in welchem Zustand 4 Jahre der Regierung durch den Rationalen Block das Land zurücklassen werden. Sie weih, welche Genesung und welches Heil das Land durch den politischen Umschwung erwartet, der durch die Abstimmung vom 11. Mai herbeigeführt wurde. Sie weiß, daß km Lande eine mächtige Bewegung auf den Erfolg dieser gemeinsamen auf die Regierung abzielenden Pvlittk der radikalen und radikal-sozialistischen Partei wartet. Die sozialistische Partei ist sich ebenso klar, daß die Enttäuschung, die sich der Masse des Voltos bemächtigen würde, wenn die leidenschaftliche Hoffnung, die der Sieg vom 11. Mai herbeigeführt hat, im Anschluß daran sich nicht verwirklichte und sie verkennt nicht die ernsten Konsequenzen aller Art, die diese Enttäuschung nach sich ziehen könnte. Sie hält es indessen unter den gegenwärtigen Umständen nicht für möglich, doL ihr gemachte Angebot anzunehmen. Dagegen hat die sozialistische Partei beschlossen, in der gleichen Loyalität und mit dem gleichen Vertrauen der Regierung, die durch die radikale Partei gebildet werden soll, ihre parlamentarische Unterstützung auf Grund des Programms zugewährt, dessen Richtlinien Sie uns mitgeteilt haben Sie hegt die feste Hoffnung, durch ihre Unterstützung der radikalen Partei die Möglichkeit zur Durchführung ihrer schweren Aufgabe zu geben, die sie aus der Masse erhielt und auf diese Weise für ihr Teil das Werk des Fortschrittes, der Gerechtigkeit und des Friedens gewährleistet, das Frankreich und die Welt ersehne
Türkisch-italienische Spannung.
Konstantinopel, 3. Juni. (WB.) Der Rat der Kommissare hat gestern eine sechsstündige Erörterung über die kritische Lage abgehalten, die zwischen der Türkei und Italien entstanden ist. Dor einigen Tagen wurde die Zusammenziehung italienischer Truppen auf Rhodv s gemeldet. Der türkische Vertreter in Rom ist angewiesen worden, die Italic- Nische Regierung um Aufklärung zu ersuchen Die militärischen Behörden in Smyrna haben Anweisung erhalten, alle notwendigen Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen.
3rt Simonen Prozent
Frankfurt a. M.
Berlin
Sdjlufe. fiur»
Schluß- fiurs
Schluß- Kurs
Schluß. Kur,
Datum:
2. 6.
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2. 6.
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4% Deutsche NetchSanlcihe .
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3'/,°/s Deutsche Netchzanlcibe
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0,180
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3% Deutsche Retchsanleibe . Deutsche Sparprämienanleihe
0,780
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0,750 0,100
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4% Preußische KonsolS . . .
0,190
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0,200
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11,97
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Berlin. 3. Juni
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7 ,17
7 ,55
Französische Noten ....... Dänische Noten ..........
21,35
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Schwedische Noten ........
110’ 7
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Dcutsch-Ocsterrcich, ä 100 Kronen
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5*87
Ameriianische Noten.......
4,13
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Englische Noten..........
Italienische Noten.........
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Tlschechnslownlische Noten.....
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Spanische Noten........ •
66.56
66*.84
A furöasechte
PÄCKCHEN 8 PFCi.
F)» Oetlff-r'«; 2uta‘«n; 25° ß ungesalzene Butter
jjr. kjetKer s oanaione.- Mjrgorinet 250 B zucket, 125 g pPeizentnehL 125 ß Dr. Oetker’s Gustin, 44iicr, 1 Teelöffel voll von Dr. Oetker". Vanillin• Zucket, 1 Messerspitze voll von Dr. Oetker’» Backpulver „Backln“.
etwa» erwärmt und schaumig gerührt. Dann gibt man Zucker und Vanillin »Zucker hinzu. Hierauf ein Ei und etwas von der Mehlmischung. Ist dieses gut verrührte wieder ein Ei und etwas von der Mehlmischung, bis die Eier und das Mehl verJ braucht sind. Die Masse wird in eine mit Butter ausgestrichene Form gegeben un<fc M. mittlerer ftitte rund I Stande gebacken. Sandtorte hält sich Upg? ?«t
muß bie ßbausfrau beim Einkauf (
........ , Sann hat sie beim Backen stets ?


