(Nachdruck ttcrboten.)
36. Fortsetzung.
4877D
Dr. Thompsons Seifenpulver (Marke Sctiwao) das Paket 30 Pf.
Sie getraute sich nicht, den Kopf nochmals zu wenden, aber an der nächsten Ecke ging sie in die Querstrasse. Dort blieb sie steh?n und spähte vorsichtig um die Ecke. Die zwei Männer -waren zum Wagen gegangen und heben den grossen .Korb herab. Dann verschwanden sie damit ins Haus.
Wenig spater erschien der Alte wieder mit dem Korb in der Hand. Grace sah daran wie er ihn trug, dass er leer war. Er hob ihn in den Wagen, stieg auf unb fuhr davon.
Grace sah auf die Uhr. Es war halb sieben. Sie fror und war hungrig, weshalb sie etwas zu sich nehmen wollte
Ein kleiner Bäckerladen mit Erfrischungsraum über der (Strafte schien ihr das Rich ige: sie ging hinüber, trat ein und bestellte Brötchen und Kaffee.
Don ihrem Platz aus konnte sie die Fenster des Haules sehen, in das dir zwei Männer den Korb getragen hatten.
Sie war unschlüssig, was sie jetzt tun sollte. Es schien ziemlich sicher, dass Stapletons Kind in dem Hau e jcn'eits der Strasse war, und dcch war es nur eine De.nmtung eine Einbildung, die völlig falsch fein {'.int?. Trotzdem wollte sie richt Weggehen, da si: ii nicht wusste, in welchem Augenblick das Kind, wenn es tatsächlich her war, irgendwo anders hingofuhrt werden könne, und so die Fährte hoffnungslos verloren ginge.
Sie verzehrte ih e Brötchen und trank einen
Seltsame Mittwochen
Vornan von Arnold Fredericks.
ompsons
— „Das Dramatische Theater" Unter diesem Titel erscheint feit zwei Monaten im Schauspiel-Berlag. Leipzig, Salomoustra^ 16. eine illustrierte Monatsschrftl, die von F. A- Angermayer und Paul Zech herausgegeben wird Zu den Mitarl'ciicrn zählen die alleibesten Damen. 1249
Ausgaben. Grillparzers Werke erschienen in 7 Ausgaben, die Hebbels in 10 Ausgaben. Zahlreiche Neuausgaben erlebten u. a. Wi libald Alexis' Romairc, das „Kajiitenbuch" von Seals- sield, Kügelgens „Iugeirderinnerungen", Mein- holds „Dernsteinhcxe". Eine Hochflut von Reu- ausgaben erlebten die freigewvrdenen Auiorcn. Richard Wagners sämtliche Werke erschienen int4 Ausgaben, die äusgewählten in 12, Scheffels „Ekkehard" in 33 Ausgaben, der „Trompeter'' in 14, F. Th. Fischers „Auch einer" in 10 Ausgaben, die „Letzte Reckenburgerin" der Franyois in 8 Ausgaben. Wahre Rekordzahlen erlebten Storm und Keller. Don Storms Werken erschienen 13 Ausgaben und 21 Auswahlen, von „Immensee" 29. von „Schimmelreiter'' 26 von „Pole Pvppenspäler" 22 Ausgaben. KÄers Werke wurden 19mal neu aufgelegt, der „Grüne Heinrich"" allein 13mal, die ,.2-eute von Soldwyl" 11 mal und daraus „Romeo und Suite auf dem Dorfe" 23mal. Das „RibelungenlieV erlebte 11 Reuausgaben, Grimm, ls hallens „Sim- plizissimus" 12. Don ausländischen Dichtern ist Balzac am meisten neugedruckt worden. Äusser drei vollständigen Ausgaben erschien«: 25 Romane einzeln, viele darunter mehrmals Rei^n ihm steht D o st o j e w s k i, besten „Raskvlnikofs" 6rnal die „Kararnasvff" 4 mal neugedruckt wurden. Gogols „Tote Seelen" tarnen in 6 Ausgaben heraus, Tolstois Werke ebenso oft. Unter den nordischen Dichtern smd Andersen nut mit 8 und die
■ata inreichcrAuswahl.
Bmmeritfiec ° Saren-ßrpcöition
^indenplatz L
♦ Lleverzebchnung oer oeutschen Anle ihe in Italien. Rach ersten Schätzungen wuiche die iv.il ionische Tranche der deutschen Anleihe von 100 Mill. Lire um 50 Mill, überzeichnet, nyobei besonders die Städte Mailand' unö Ronl hervortraten. Ein definitives Ergeb-
j’rifi ^ROn. uu.
Autor, ^nnerj.
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12 Ausgaben, Iakobsen
Lager lös (Gösta Berling 4 Ausgaben) die
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und Wahrheit" 9 mal. Bon den Einzelausgaben Schillers steht „Tell" mit 11 an lxr Spitze, dann folgen die Gedichte mit 9. Don sonstigen Werken der Literatur t-eö 18. Jahrhunderts erschien Bürgers „Münchhausen" in 6 Ausgaben, Kortüms „Irbsiade" in 5 Ausgaben, wobei allerdings sein 100. Todestag mitfp richt Iung-Stil- lings „Lebensg-schichte" erschien 4 mal, obrnso oft Heines „Ardingello" und Thümmels „Wilhelmine". Don Lessing sind vier Neuausgaben der „Minna" zu nennen, während die vier Ausgaben seiner „Fabeln" sich sämtlich an Bibliophile wenden. IeanPaul. der lange Verkannte und nicht mehr Gelesene, bat jetzt die grosse Seilet t beit wieder erlangt, die er zu seinen Lebzeiten besah. In den letzten drei Jahren sind allein vier Ausgaben seiner ausgewählten Werke erschienen, das „Leben des vergnügten Schulmeisterlerns Wuw" dürste mit 7 Reuausgaben zu den ver- br i esten Büchcrn zählen Unter d n Romantik rn erschienen Eichendorffs Gedichte 20mal, der „Taugenichts" 19mal, Heines „Buch der Lied- der" IZmal, die „Harzreise" 8mal, Mörickes „Mozart auf der Reise nach Prag" 16- mal, ebenso >ft seine Gedichte. das „Hutzelmännlein" 12 mal, Hau s s s „Lichtenstein" 17 mal, die „Iudenbuche" der Droste und Charn i s s o s „Peter Schlemihl 16 mal, Immer- manns „Oberhof" 13 mal. Don E Th Hoffmann sind 25 Romane und Rovellen, fast alle in zahlreichen Ausgaben, erschienen. Unter die beliebtesten Dichter ist jetzt auch Stifter gerückt: aus den „Studien" wurde der „Hochwald" 11 mal, das „Hcidedorf" 6 mal verlegt: die „Bunten Steine" fanden 5, der „Rächtvmmer" 3 neue Verleger. Kleists sämtliche Werke erschienen 9 mal. der „Kohlhaas" allein 8 mal, die „Marquise von O." 7 maL Auch der neue Ruhm Hölderlins tritt aus den 12 Ausgaben feiner Gedichte deutlich hervor: der „Hyperivn" wurde seit 1916 7 mal neugedruckt. Seine sämtlichen Werke, die noch zu Ende des vorigen Jahrhunderts keinen neuen Verleger fanden, tarnen in 9 Ausgaben heraus. Des „Knaben Wunderhorn" ist 8 mal neuerschienen. ebenso oft Brentanos Märchen „Gockel, Hinkel und Gackeleia". Schlegels „Lu- cinde" wurden 7 Reuausgaben gewidmet, den anonymen „Rachtwachen des Donnaventura" vier
Archäologen Pros. Sayce untere Vorstellungen über das Aller und den Ursprung der indischen Kultur revolutionieren werden. ES sind dabei Zusammenhänge zwilchen Indien und Babylonien aufgedeckt worden, von denen man bisher nichts wusste. Der Generaldirektor für archäologische Forschung in Indien Sir John Marschall lenkt die Aufmerksamkeit auf diese Entdeckungen und ihre Bedeutung für die indische Dorzeit m einem Artikel der „Illustrated London Rews", dem Photographien der Ausgrabungen und der gefundenen Gegenstände beigegeben find. Es handelt sich um zwei Ausgrabungsstätten, die vierhundert englifche Meilen voneinander entfernt liegen, eine in Harappa im Süden deS Pundschab, die andere in Mohenjo-Daro in Sind. An der letzteren Stelle fand Banorji tief unter buddhistisch Baulichkeiten des 2. Jahrhunderts v. Ehr. zwei andere Schichten von Ziegelgebäuden aus sehr viel früheren Zeiten: in Harappa legte Daya Rain Sahni Heben oder acht aufeinanderfolgende Schichten bloss, die die fortdauernde Besiedlung des Ortes durch viele Jahrhunderte vor dem dritten Jahrhundert v. Ehr. bewies. Bisher war unsere Kenntnis der indischen Altertümer kaum über das Jahr 300 v. Ehr. zurückgcführt worden. Dte kleineren Funde an beiden Stellen, die im allgemeinen in ihrem Charakter durchaus überein- fiimmtcn, umfassten Töpferwaren, Spangen, Münzen oder Münzmarken, Steinringe, Würfel und Schachfiguren, und als wichtigstes gravierte Siegel. Die letzteren find mit einer unbekannten Bilderschrift bedeckt, die keinerlei Ähnlichkeit mit irgendeinem bisher bekannten indischen Alphabet haben, die aber eine deutliche Verwandtschaft mit Bilderschriften des nycenrschen 3ci alterä im Mittelmeergebiet zeigen. Prof. Sayce, der sich über diese Entdeckungen äussert. schreibt dazu, dass die mit Schriftzeichen bedeckten Siegel identisch feien mit den proto-elamitischen Buchhaltungstafeln, die De Morgan in Susa entdeckt hat. Es sei danach augenscheinlich, dass in so ferner Vergangenheit wie dem 3. Jahrtausend v. Ehr. ein 'Austausch zwischen Susa und dem Rordwesten Indiens stattgefunden hat. Andere Forscher, die ebenfalls zu den Funden Stellung nehmen, kommen zu dem Schluss, dass das Voll, das die indischen Siegel herstellte, in sehr naher Berühruna zu der sumerischen .Kultur gestanden Haven muh und seinen künstlerischen Stil und die Grundlage seiner Schrift von den Sumeriern in der Zeit um '3000 bis 2800 v. Ehr. übernommen hat.
Weiten
Büchcrtisch.
— Der Heger (Breslau I, Heger-Derlag Wrlh. Gottl. Korn, Einzelheft 0,60 Mk.) bringt in Heft 23 einen überaus interessanten, reich bebilderten Aufsatz „Wie dem Vogel der Schnabel gewachsen", der die oft unglaublichsten, aber immer wieder zweckentsprechenden Schnabelbildungen veranschaulicht und fesselnd beschreibt Das Heft ist wieder gut illustriert und reiht sich seinen Vorgängern würdig an. 1273
-- Guropäi sche Gespräche. Hamburger Monatshefte für auswärtige Politik, l-eraus- gegeben von A. Mendelssohn - Bartholdy. (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, Berlin.) Die Erörterung der Kriegsschuldftage wird heutzutage vielfach so geführt, als ob es vor dem Weltftreg gar keine anderen Kriege seit den Zeiten des Mittelalters mehr gegeben habe. Run hat aber das letzte Jahrhundert von 1815 bis 1914 nicht weniger als 42 Kriege erlebt, und da ist es em sehr glücklicher und für die aktuelle Schuldfrage fruchtbarer Gedanke der „Europäischen Gespräche", die wichtigsten dieser modernen Kriege mit ihren IMacfcen und Anlässen, Zielen and Folgen" von einer Reihe von Historikern untersuchen zu lassen, die insofern wenigstens neutral sein sollen, als ihr eigenes Land an den betvefsenden Kriegen nicht beteiligt war. — Gin anderes, ebenso umnebeltes Gebiet wird scharf durchhellt in dem Aussatz Die Dölkerbundaktion für Oesterreich von Dr. Gustav Stolper. Als dokumentarischen Beitrag zu der Frage eines internationalen (Garantie- Paktes bringt das Heft, neben den (Regierungä-* antworten auf Sen Garantievertragsentwurs des
„Tann muss ich warten. Ich bin Modell. Er hat mich aus acht Mr bestellt: ich will warten, bis er zurück ist."
TaS Mädchen zuckte die Achseln und deutete die Treppe hinau,. .. .
„Oben vorne." murmelte sie und verschwand.
Grace verlor feine Zeit und stieg die Treppe hinauf. Zu ihrer Lleberraschung war die Tür zum Atelier, an der eine Karte mit Durands Rame befestigt war, unversch losen S.e ging unerschrocken hinein und sah sich um.
Der Raum war ärmlich ausgestattet und enthielt seitwärts einige Gestelle, ver chiedene grosse Gipsfiguren und Kasten, zwei Stühle und ein Liegesofa, das offenbar als Bett diente. Hnuer dem Zimmer war ein Wandschrank. Sie ging hin und stiess ihn auf. Es waren nur einige Kleidungsstücke darin. .
Sie war völlig enttäuscht. Es war hier fern Platz denkbar, wo das Kind hätte versteckt fein können. Es war klar, dass sie sich auf einer falschen Spur befand. _ , ,
Und doch — was war m dem Weidentorv gewesen? Plötzlich stand sie sttll und horchte erregt auf. Irgendwoher aus dem Zimmer — es war ihr unerklärlich — hörte fic einen lei en Ton wie von einem Kind, das vor sich hinwernt. Es zitterte durch das Zimmer — einmal horte sie es deutlich — dann abgerissen — un^egrnf- lich — wie ein wimmerndes Echo. ©ie Itanö und horch! ?, angespannt auf ber Lauer, und das leise Sckluchzen war wieder, unbeft-mmbar wehe., vernehmbar — verschwand tote ein ^raum.
Es schien übernatürlich — entsetzlich. Sie sah ratlos um sich. Dann schlug die Vorderture
Hauses zu und schwere Tritte erflangen
Vierzehntes Kapitel.
Richard Duvall hatte am anderen Moraen beim Aufstehen, einen klareren Kopf, als es seit seiner Ankunft in Paris der Fall g?toefen war.
Seine Berechnungen am vvrhecg^nden Abend hatten ihn zu einem endgültigen Schluss ge^Rach dem Frühstück im Hotel ging er wieder in sein Zimmer hinauf und klingelte Leievre an.
„Ich bitte um den Beistand eines Ihrer Leute," sagte er.
„Aha." lachte der Präfekt, „Str smd feftge- fahrcn, nicht wahr?" . , .
.Richt im geringsten. Sie willen doch, es besteh! eine Wette zwischen uns, wer zuerst Stapletons Kind entdeckt. Ich glaube ich btn aui dem besten Wege, zu gewinnen Da ich jedoch nicht in Der Lage bin, bie nötigen Dert-ns-ungen selbst vorzunehmen, so Witt ich die Ehre mit Ihnen teilen, mein lieber Freu, d. indem ich Ihnen ermögliche, dass jemand von der Pollze die Festnahmen für mich vornimmt. '
So? Sind Sie so zuversichtlich!'
Ja und mit Recht. Können Sie nur Bernet für heute Überlassen? Er ist .zuverlässig."
Einer meiner besten. Sie foffen rhi haben. Und haben Sie Erfolg, so will ich mich doch als Verlierer betrachten und den Champagner zählen nebst dem Abendessen im Safe Royal, wie cuisgemocht." ... ... __
Unb ich würde mich äusserst glücklich schätzen es zu tun wenn es Ihnen statt mir gelänge. 3u Dank verbunden, wenn Sie Bernet sofort zu mir auf mein Zimmer im Hotel schickest. Auf Wiedersehey!"
(Fortsetzung folgt)
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Grund en in allen .nn eigenen kibft i'«anbtrer st er stM'g fest. Lu sie, gern d Oft^ropa Mn Senig. '>nen Kimen, it Ausland »raus ergibt :!> für untre SA 2lUv:'0‘.- )r| Hit: tDD )igu g durch tf für sehr rfLiunlh.e Alls b.e'e.n ">n'e,n Akah. 'toste an ;c ah Deutsch, en prlte cn , svwir ftr &. Walte, ib die deut- bleiten mufj. :igtr Ein'ulr ismählg hoch
ie erste Zeit les nicht zu chr sind z. D. 1 Milliarde aber allein imftofflufe- m betrage 26piW.':’e • die Desut- ionslMM.i- ru'g.'N witd
Mch von teletecktSge
re Mra;c ird auch die an uns ohne srits d e to» [jng cinfnte' do ungünstig 'W*‘ die ,rch Kartellt, lehrten dec rten können. >. Mtcilung igsftätten ter S alle kunft- uch in Diesem mfieucchw^ :r nun einmal Mdtendenz W
vielfach günstig
illen lasten
wohlschmeckende
Fleischbrühe^
♦ Steigerung der englischen Kvhleneinfuhr über Hamburg. Während in der ersten Oktoberhalfte über Hamburg 121 911 Tonnen englischer Kohle eingeführt wurden, liefen m der Zeit vom 18. bis 23. Oktober 144 473 Tonnen ein. Die Einfuhr belief sich in der- ersten Septemberhälfte auf 142 963 -ton- nen, in der zweiten September hälfte aiff 136560
ivöllervunvs eine sorgsäMge llebe^eymig, »«D von Wolfgang Schwarz eine lehrreiche ^nterp^ tat ton des amerikanischen Entwurfs.
— Ostdeutscher Raturwart. Illustrierte Mon-.isdcfle für da» gesamte Gebfel der reinen und angewandte.i R atu rmiii cn' hat tert. (Breslau I, Wilh Gvlll. Korn. Zcitfchristen- abteilung. Vierteljährlich 2,40 Mk.. Probeheft kostenfrei.) Unm.itnd) gebt Ostdeutschland in daS Flachland des östlichen Europas über. Oste:liopa — ein 'Begnff. der in der Wirtschaftspolitik der Gegeiiwatt vielleicht von entscheidender Bedeu» tung sein wird - sott nun zur Begründu.rg einer zusammensassenden Erforschung ü,tk’r^ deutschen Ostens tze ran gezogen iverden Der Lahmen dieser Zcitschrisl ist weil qe p i ml Tbeo- retische und ang wandte Raturkunde, Geschichte der Ratijrwiffeiischast und Aalurphilosophie, forschang, Rassenzüchtung. Sch.dl ngeMämpfung, Batterielogie. Tier' und Ps'.an enernährung, Kolloidchemie be* Dcde.is. d. Hy i en.-, die verwandten Geb tc der Geograph. . Ratur^enkmad pflege, des RaturschutzeS, des Unte>richts. M< Methode der M.lrvskopfe sollen in Abhandlungen und Sammelberichtni berücksichtigt werden. Die Illustration wird, ihrer Bedeutung für die Ratur- wiffenschasten entsproch.md, besoiidrrs hcraa- gezogen werden So dürst n i»rrtvolle Anregungen eine Vertieft ng des Derständnis eZ für neu* zeitliche Raturwis' -'schuft durch die Herausgabe tiefer neuer Monatsschrift erzielt to-’.aei. :12i5
— Belsazar. Das Ende Babylons. Roman van Heinz Welten. Mit Sitderschmuck von Erich Sturtevant Ramane berühmter Männer und Fraueii ) Verlag von Rich. Bang, Berlin und Leipzig. — Dieser dritte und letzte Txmb der Qt Oman folge „Der Kampf um Bcibylvn", in her die verfuickene Welt des sag-enumtoobenen Eu- phrat-Reiä>es mit feiiteit blutigen Op'ersesten. Bacchanalen und Getz^imnifsen der Tempel und Gartenanfegen zu blühendem Leb.-n ersteht, führt auf den Höhepunkt der Kämpft im Innern des Staates und mit dem äusseren Feind! Die Bildbeilagen des vornehm aiL8gcftalle.cn Buches unteiftützen die Phantasie des Lesers aufs beste.
nis der Zeichnung wird erst in Wochenfrist fest- zustellen fein. An der Börse in Rom wurde die Anleihe schon zu 96 gefragt.
♦ Rückga ng der Konkurse im Oktober Die Zal)l der KonkuvSeröftnungen, die im Juli b. 38. ihren Höhepunkt mit 1185 Reu- eröffnringen erreicht hatte, beweg- sich seitdem in sagender Richtung. Es wurden im Oktober 723 Konkurse neu eröffnet, gegen 608 im September und 12 im Oktober v. 2s.
der englischen
beliebtesten.
Die Ausgrabung der ältesten indischen Kulturstätte.
Ganz neue historische Gesichtspunkte werden durch kürzlich gemachte Entdeckungen^ tn Indien eröffnet, die nach der Ansicht des engl.schen
Kaffee möglichst langsam. C
wollte, ging am Hause jenTelto öer Strasse die Tür auf und ein Rkann kam heraus, Gr war dunkel, von starkem Wuchs into toie gekleidet. Er kam geradenwegs auf den «a^n« laben zu und Grace fach, tote er yn begriff toar, Cin3eÄnbte bas G-Iicht m, A fi« er habe sie gesehen, als sie die Strasse hmau,- ainaEr sah nicht nach ihr ihn, sondern Ira: Wrt auf den LcZentisch zu, der an der Hmter- ^^Der^Belltzer kam lächelnd auf ihn 3". und rlcb rä’v- SA af. morgen,
ÄimÄ« bie auf Den Seniler.
SÄ » Äs?k»s sä« Ii<fyeitn^dne halbe Stunde spazierte sie auf xT.fiTunb Iraate sich ob sie Leseore telepha- «b rmd ftagte ^is sie sich übeezeuzt t^niät alles schliesslich ein Hirngespinst S? Plötzlich Mte fff cinon Enllchluss. Keck Sna sie auf das Haus zu und läutete.
9 9@in v-rsch'afen aus'ch ndes Mätehra ofsste'e die Till und sah Grace mit fauler Gleichgültig- fCit ^Ich will zu Herrn Durand," sagte letztere.
“@r ist ausgegangem
Sannen. __ ,
• Stinnes-Baroper Walzwerk. Wie die „Rheinisch-Westfälische Zeitung" ersährt, hat das Baroper Walzwerk mit dem Sttnnes- Konzern eine Interessengemeinschaft abgeschlossen, wonach Stinnes-Mülhenn das Alleinverkaussrecht und Berwertungsrecht der Erzeugnisse des Baro- per Walzwerks für 25 Jahre erhält. Der zwischen den beiden Kontrahenten abgeschlossene Vertrag bleibt allerdings noch der Genehmigung des Aus- ttchtsrats bzw. der Generalversammlung Vorbehalten. Inwieweit sich Gegenströmungen bemerk- bar machen, bleibt abzuwarten, jedenfalls scheint es dass diese nicht von der Hand zu weisen sind. Wolfs, Retter und Iakoby haben nämlich die Mehrheit der Stammaktien unter der Hand erworben, während sich der vorgenannte Inter- eisengemeinschastsvertrag auf die den Vorzugsaktien zugrunde liegende Mehrheit stützt-
* Kabelwerk Rheydt in Rheydt. Die Verwaltung beabsichtigt, der Generalver^ fammlung eine Kapitalumstellung im Verhältnis von 20:1 vorzuschlagen.
* Ge lsenki rche ner Berg Werks-A.-G. Die Gesellschaft beschloss, ihr Steinkohlenbergwerk Plötz bei Hätte, das dauernd stillgelegt werden sollte, dank neuer sehr günstiger Ausschlüsse im Tiefbau und Schaffung ausreichender Absatzmöglichkeiten weiter zu betreiben.
Buntes Allerlei.
Die beliebtesten Bücher.
Die Dettebthcit, die eine Dichtung beim Publikum geniesst, lässt sich am besten an der Zahl Der Neuauflagen und Reudrucke erkennen. Deshalb ist für die Erkenntnis der heute am meisten gelesenen Werke eine Statistik von ausschlag- t-:brnder Wichtigkeit, die im Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel über die während der letzten fdm Jahre am häufigsten herausgegebenen Bucher t ^osfentlicht wird. Cs handelt sich dabei nicht um die zeitgenössische Dichtung, sondern um hono- , ar freie Werke der Vergangenheit. Dantes „Göttliche Komödie" ist von 1914 bis 1924 in 21 । cuschiedenen vollständigen Ausgaben erschienen, wobei freilich die Feier des 600. Dodestagrs mitgetoirft haben mag. Der „Don Quichote" von Gervantcs und der „Dekameron" voii D)c- c a r c i o erschienen je 13mat. Die gleiche Zahl laben die sämtlichen Werke Shakespeares aufzuweisen, während von Einzelausgaben des Dichters der „Hamlet" mit 7 an der Spitze steht. Homers „Ilias" erschien in 8, die „Odyssee" in 5 Ausgaben. An die Herausgabe sämtlicher Werke Goethes wagten sich 9 Verleger: 10 begnügten sich mit einer Auswahl. Schillers Werke wurden 15 mal aufgelegt. Dagegen übertrifft Goethe in Einzelausgaben Schiller bei weitem. dem, sein „ Faust" weist 28 Ausgaben beider Teile und 14 des ersten Teils allein auf, während von den Gedichten 34 Ausgaben vorliegen. „Hermann und Dorothea" erschien 14 mal, „Dichtung
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