Börsenkurse.
Banknoten.
•) Dom Rückzahlungswcrl.
•2teaItT<itTt>n6n«tgims Der Spelulatton gegenüber. Trotzdem Warden aber He Kurse gut gehalten. Der unveränderten Sätzen hielt am Geldmarkt ebne gewisse Erleichterung an, ebenso tm Devisen- verkehr.
Dediseumarkt Derliu—FraukfurL a. M.
X5n Billionen öarf an8(r?brö<tt- Vnrnos-Mrr-, London, 91en« hart, (Japan. Rio de (Janeiro für eine Einheit, Wien nnb Kudapest für 100000 Ein beiten, alles übrige für 100 Einheiten.- Leleqravhtsche Auszahlung.
DerNner Börse.
Berlin, 2. Mai. (Wvlfs.) Dach den teil- werfe nicht unerhrblichen Kurserholungen der letzten Tage machte sich heute in Verbindung mit einem Dachlassen der Geschäftstätigkeit zeitweise «ine gewisse Unsicherheit b.t leicht schwankendem und v^schiedentlich ab-bröckelndem Kurse bemerkbar. Äirscheinend versucht ein Teil der Spekulation billiger eingekaufke Ware bereits wieder abzu- stvßen. Vielfach waren auch noch ausländische und edrrige Meinungskäufe zu beobachten, die den Kursen einen nuten Halt gaben bzw. mäßige Steigerungen bewirkten. Autzeld-rm sprach man gerüchäaei e von einer größeren ZMungsrecksgen- cheit in Der Berliner Warenbranche sowie in Hamburg, ohne daß hierüber Genaueres zu erfahren gewesen wäre. Ebenso verlautete, daß ebne Dortmunder Bank'irma trotz der Bemü- Etmgei von befreundeter Seite nicht zu halten sei. Sie Kursveränderungen hielten sich in enren 'Grenzen und gingen nach oben und unten über 1 Billion Prozent mir selten hinaus. Größercs iKsusrnteresse bestand für Hochdahnaktien infolge verstärkter Lknterefsenkäufe. 3n den zu Cintzeirs- chursen gehandelten Industriepapieren stand etwas vermehrter Dachfvage des Publikums ebenfalls
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Berliner Produktenbörse.
Berlin, 2. Mai. Am Produktenmarkt sind die Derhältni.se unverändert geblieben. Das Angebot ist durch abgeladrne Kahn wäre verstärkt worden und findet nur ungenügende Ausnahme. Der Mehlabsatz hält sich in ungewöhnlich engen Grenzen, so daß Die Mühlen nach wie vor große Zurückhaltung beim Ankauf von Rohmaterial üben, zumal auch die Mehlpreise durch die Angebote der zweiten Hand, der Inlandsmühlen und teiltoeise auch durch ausländisch« Fabrikate gedrückt und unrentabel bleibest. Hafer wird in größerem Umfange zu verkaufen gesucht, doch sind bei der Zurückhaltung der Verbraucher Abschlüsse nur schwer und zumeist nur unter dem Einstandspreis zu erzielen. Es notierten für je 1000 Kilo: Wei^n, mark. 170 bis 174 (still), Roggen, mark. 128 bis 134 (still), Braugerste 170 bis 183 (matt), Futtergerste 150 bis 160 (matt), Hafer, märk. 125 bis 132 (matt); für je 100 Kilo: Weizenm.hl 24 bis 26 (matt), Roggenmehl 19,75 bis 22 (matt), Weizenkleie 10,20 (stetig), Roggenkleie 8,90 bis 9 (stetig); für je 50 Kilo: Raps 310 (still), Leinsaat 410 (still), Viktoriaerbsen 26 bis 27, kleine Erbsen 15 bis 16. Futteverbsen 12 bis 13, Peluschken 11 bis 12, Ackerbohaen 14 bis 16, Wicken 12 bis 13, Lupinen, blau 12 bis 13,50, Rapskuchen 11,20, Leinkuchen 21, Trockenschmtzel 10,50, Kartoffeln, weiße und rote 3,20, Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 1,15 bis 1,35, Haferstroh, drahtgepr. 1 bis 1,15, Gerstenstroh 0,95 bis 1,15, Häcksel 1,50 bis 1,70, Wiesenheu, gutes 2 bis 2,25, handelsübliches Heu 1,50 bis 1,80, Mielitzheu 1,20 bis 1,50 Mark.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 2. Mai. Es notierten für je 100 Kilo: Wetterauer 0&d’en 18 bis 18,25, Roggen 15,90 bis 16, Braugerste 20 bis 20,50, tafer, Inland. 15 bis 15,30, Weizenmehl, südd. lezial 0 27 bis 28,25, Roggenmehl 23 bis 23,75, Weizen- und Roggenkleie 9,25 bis 10,25 Mark.
(3n einem Teil der Auslage wiLd^rhottj
Eme DichtrgsteNrmg deS Abg. Kiudl.
Darmstadt, 2. Maß (Eigener Bericht.) Auf die Anfrage des volksparteilichen Abgeordneten Minister Dr. Becker an den deutschnationalen Landtagsabgeordneten Kindt veröffentlicht dieser eine längere Erklärung in der „Hessischen Landeszeitung", in der er ausfuhrt, daß die Worte, die er nach einer Versammlung in Beerfelden im vertrauten Kreise gemacht habe, wesentlich anders gelautet hätten und daß es ihm ferngelegen hatte, die nationale Haltung des Abgeordneten Becker anzugreifen ober ihn zu verleumden. Dies gehe schon daraus hervor, daß er dem Gewährsmanne des Herrn Dr. Becker erklärt habe, er könne seine Äußerungen weitergeben. Diescr Gewährsmann habe Gespräche, die zu verschiedenen Zeiten geführt seien, verwechselt. Zum Schluß bittet Ab- get-roneter Kindt den Abgeordneten Decker, daß
er von diesen Tatsachen Der DeTfenUMlett KemÄ? nis gebe.
Gutachten und btietafiiierte Schulden.
London, 2. Mai. (WTD.) „Daily Telegraph" berichtet aus Deuyork. daß die Dativ- nal-City-Bank, die größte finanzielle Einrichtung in den Vereinigten Staaten, öffentlich gemeinsam mit anderen finanziellen und kaufmännischen älnternehmungen für die Verminderung bzw. Streckung der alliierten Kriegsschulden an Amerika eintritt. Zn ihrem Monatsbericht weist die Dank die Amerikaner darauf hin, daß die Annahme des Reparationsplanes der Sachverständigen das formelleErsuchen Europas umDerringerungderSchul- de n an die Vereinigten Staaten nach sich Aief>at werde und daß die Amerikaner bereit fein mußten, eine Antwort zu geben. Der Bericht betont, daß der Sachverständigenplan eine wesentliche Verminderung der Reparationssumme bedeute.
Die Belgier als Vermittler.
London, 2. Mai. (WTD.) „Daily Ehro- nikle" führt in einem wie oben überschriebenen Artikel aus: Der Besuch der belgischen QHlnifter in Paris, London und Rom stellte einen endgültigen und sehr lobenswerten Versuch auf feiten der belgischen Regierung dar, zwischen ihren 3 Hauptalliierten eine Vereinbarung über den Dawesbericht zustande zu bringen. Auf der Gr» Wägung d^sen, was angeboten werden könne, um Pvin carß zu besänftigen, der sich vielleicht nach den französischen Wahlen weniger unversöhnlich zeigen Coerde, dürfe man gewisse bestimmte Tatsachen nicht vergessen. Der Dawesplan könne ohne diese vorgesehene internationale An lei he nicht durchgeführt werden und das Geld für diese Anleihe werde niemals ausgebracht werden, wenn nicht die Kapitalisten in der ganzen Welt konkret« Versicherung erhielten, daß Frankreich seine willkürliche Eingriffe in da s deutsche Wirtschaftsleben nicht wiederhole» wird.
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