auf die betauten 'Blätter hat gewöhnlich nicht den erwarteten Erfolg, da narr bte Blätter ab» sterben, die Wurzelstöcke davon aber toemger betroffen werden. Auch auf Wiesen wird Wasserentzug und starke Förderung des Gvaswuchses und unablässige Vernichtung der vberirbrschen Teile bei starkem Auftreten das sicherste Bekämpfungsmittel sein.
Der Held von Neu-Guinea
2$. Da d- Nanheim, 30. Ott. Der Dortrag des Helden von Neu-Guinea, Major a. D. Dr. Dehner, über „4 Jahre unter den Kannibalen des unerforschten Innern Neu-GuineaS" war in jeder Beziehung ein Ereignis für unsere Dadestadt. Rund 1000 Personen sind es gewesen, die Interesse für die Veranstaltung zeigten, aber nur etwa 600 gelang es, sich im dichtbefetzten Saale einen Schober Stehplatz zu verschaffen. Der Redner schilderte in anschaulicher Weise an der Hand von Karten und zahlreichen Lichtbildern seine Tätigkeit als Geometer, Forscher und Organisator des bewaffneten Widers! andeS gegen die australischen Streitkräfte, die die rühmlose Eroberung dieser fast ganz unbewaffneten Kolonie als Ruhmestat buchten. Major Dehner war im 3uli 1914 in Morobe mit dem Auftrage gelandet, die Grenzlinie im Südosten des däitschen Gebietes festzulegen und geographische und topographische Vermessungen vorzunehmen. Die erste Expedition scheiterte an der älntaugüchkert der mitgenommis- nen Träger, die, da sie das Höhenklima nicht ertrugen, eines Nachts sämtlich fluchieten und auf der Flucht dem Kannibalismus zum Opfer fielen. Der zweite Versuch gluckte: Detzwer gelang es, nach sorgfältigen D>rbereitungen, die für unersteigbar gehaltenen Hochgebirge, bte sich bis über 4000 Meter erheben, die Schwierigkeiten der tropischen Vegetation und das Misttrauen der Eingeborenen zu überwinden, weiter vorzudrrnaen, als jemals ein Weister vor ihm, und überraschende ethnographische und geographische Entdeckungen zu machen, welch letztere ehre starke Korrektur an dem seitherigen Karten bild Neu- Guineas notwendig erscheinen lassen. Krankheiten unter seinen Trägern und die Meldung eines englischen Kommandanten, der ihn auf englisches Gebiet beorderte, gaben Anlaß zum Abbruch der Expedition und brachten im November 1914 die erste Kunde vom Ausbruch des Krieges. In Eilmärschen ging es nach der Küste zurück, die sich bis auf wenige Punkte, schon in den Händen der Australier befand. Da Widerstand gegen die Kriegsschiffe bei dem völligen Mangel an Geschützen und Maschinengewehren unmöglich war, wurden die farbigen Truppen ins Innere des Hochgebirges entsandt, wohin sich denn auch Maj-or Dehner begab. Einige Angriffe der Australier auf diese natürliche Festung wurden leicht zurückgewiesen. Die Kriegsjahre waren von fruchtlosen Versuchen, die Grenze von. Holländisch-Neu- Guinea zu erreichen, ausgefüllt. Kurz vor Frie- densschlutz überfiel den tapferen Kämpfer im Hochgebirge ein Vlutsturz, der ihn dem Tode nahe brachte. Seine Schwarzen pflegten ihn mit rührendem Opfermute und brachten ihn auf die Kunde vom Frieden hin tragend zur Küste, von wo aus er durch ein englisches Schiff nach der Heimat geschafft wurde. Wie ein roter Faden zogen durch Dehners fesselnde Ausftihrungen die Schilderungen über das gute Verhältnis zu der DevöKerung der Papuas und der Treu Bezeugungen der Schwarzen trotz aller Versuchungen: ein glänzender Befähigungsnachweis des Deutschen zur »Kolonisation. Man farm im dieser Hinsicht den tapferen und klugen Neu-Guinea-Forscher getrost neb^n Lettow-Dorbeck in Ostafrika stellen und sich freuen, daß der deutsche Name im AuSlande doch auch solche Vertreter gefunden hat. Kein Kolonialvolk kann sich rühmen, ein solches Maß von Freundschaft und Sympathie unter den Eingeborenen besessen zu haben. Die Ursache liegt in inneren ethischen Werten uarfere8 Volkes. Die Schwarzen sangen beim Abschied: „Ich hab' mich ergeben“ und riefen „Auf- Wiedersehen!“ Sie harren und warten auf uns! Das geht sehr schön aus einem Briefe hervor, der erst kürzlich durch die Mission an Dr. Dehner gelangte. Dann ließen die Völter im Innern Neu-GuineaS, wohin die Engländer sich bis heute moch nicht gewagt, ihrem „weiften Herrn" sagen, daß die deutsche Flagge noch überall in den Dörfern wehe. Wo sie nicht mehr vorhanden, da sei sie nicht von den Engländern entfernt, da habe sie der WinL> zerstört. Die Aufgabe des deutschen Volkes muh es fein, seine koloniale Mission nicht zu vergessen. — Der Vortrag war für die Zuhörer, die sich aus allen Devölkerungs- schichten zusammen setzten, eine Feierstunde. — Gegenwärtig wird eine große deu t s che Expedition vorbereitet, die mit modernsten Mitteln ausgestattet (u. a. auch Flugzeugen für LebensmitteltranSport und topographische Aufnahmen), unter Dehners Führung im nächsten Jahre sich zur wissenschaftlichen Erforschung nach Holländisch-Neu-Guinea begibt, das in seinem Innern auch noch fast gänzlich unbekannt ist.
Die Reichs-Teuerungsziffer.
Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten für den 29. Oktober ist gegenüber der Vorwoche unverändert. Für den Durchschnitt Oktober berechnet sich die ReichS- indexziffer auf das l,22fache. Gegenüber denn 1,16- fachen im Durchschnitt September ergibt sich eine Steigerung von 5,2 Prozent.
Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
Die Börse hat anscheinend ihre schwerste Krisenperiode überstanden. Zwar lastet noch immer der außerordentlich hohe Umsätz- stempel, der jede freiere Regung der Unterneh- mungslust unterbindet, auf den Eft^tengeschä >' en, doch besteht schon bogründete Hofftung auf einen baldigen Abbau sämtlicher verkehrsfeimolicher Um* sah steuern und damit auch des Börsenumfah- stempels. Die Börse setzt diese Hoffnung bereits als sicheren Faktor bei ihren DisposUüonen ein. Sollte die Regierung auch diesmal biete Erwartungen enttäuschen, so würde sie mit der Gegnerschaft nicht nur der Börse, sondern de-' Gesamtwirtschaft, vor allem auch der kapitalhungrigen Industrie, zu rechnen haben. Die Börse i|t nun einmal das große Geldvermit'eiungsorgan, durch welches vor allem auch ausländisches Kapital der deutschen Wirtschaft zugeführt werden larat. Versagt die Börse, weil ihr durch wirtschasts- feindliche Steuergesetze die normalen Fuickiionen erschwert werden, so fühlt letzten Endes der Industrielle, Gewerbetreibende u.ib A beiter d e e Störung ebenfo jchwer, wie der Börsianer. Die verhältnismäßig günstige finanzielle Lage der meisten Stadtverwaltungen und die innerhalb verschiedener kommunaler 0^örper>ch-.rften gediegenen Erörterungen über eine Wiederaufnahme des Zinfendienstes für ältere Anleihen, im beschränkten ihn fange, haben an der Börse die Stadtanleihen stark in den Vordergrund deS Interesses gerückt. Daneben werden aber auch die älteren Staatsanleihen wieder ftärter beachtet. Für den Industrieaktienmarkt ist • man wohl im Grunde festgestimmt, ohne daß jedoch bei den jetzigen Geldmarktverhältnissen und unklaren innerpolitischen Zuständen diese Stimmung sich hätte in größerem Umfange auch in den Kursen ausprägen können. Immerhin entwickelte sich in den letzten Tagen doch auf verschiedenen Spezialgebieten, wie z. D. am Kalimarkt und bei den schweren westlichen Montanwerten, ein sehr lebhaftes Geschäft bei anziehenden Kursen, das als günstiges Symptom für die weitere Gestaltung der Gesamttendenz des Effektenmarktes gewertet werden kann.
Um die Herabsetzung der Börfenumsatzftcuer.
Reichsfinanzminister Dr. Luther nimmt in einem Schreiben an den Zentraloerband des Deutschen Dank- und Bankiergewerbes zur Frage der Herabsetzung derBörsenurnsahsteuer Stellung. Der Minister führt u. a. aus, daß es ihm, nachdem für ihnfätje ausländischer Zahlungsmittel gewisse Erleichterungen geschaffen worden waren, nicht wünschenswert erschien, die Frage, ob es sachlich geboten und im Rahmen der gesamten Steuergesetzgebung erträglich sei, eine weitere Senkung der Börsenumsahsteuer vorzunehmen, zu entscheiden, ohne das Parlament zu hören. Zur Klärung von Vorfragen hätten wiederholt Besprechungen mit den Herren des Zentralverbandes und sonstigen Sachverständigen stattgefunden, wobei auch erörtert wurde, inwieweit die gegenwärtige Stille am Aktienmarkt und die sonstigen hervorgehobenen Nachteile wirklich auf die gegenwärtige Höhe der Dörsenumsahsteuer zurückzuführen seien. Dabei sei zu bemerken, daß das Anlagebedürfnis von dem Markt der festverzinslichen Werte auch nicht durch die hohen Spesen abgehalten wurde. Zu der Frage der Beeinträchtigung der Erwerbsmöglichkeiten für die am Dör- senhandel beteiligten Kreise weist der Minister darauf hin, daß die Zahl der Personen, die sich gewerbsmäßig mit dem Effektenhandel beschäftigen, mit 2571 am 1. Oktober unverkennbar in einem Mißverhältnis steht zu der Zahl vom 1. Juli 1914 mit 927 Personen. Dazu sei die Zahl der Dörsenbesucher in Berlin etwa auf das Vierfache des Friedens gestiegen. Danach dürfte der Versuch, für eine so unverhältnismäßig hohe Zahl Personen durch Herabsetzung der Börsenumsatzsteuer ausreichende Derdienstquellen zu erschließen, keinen Erfolg versprechen. Schließlich betont der Minister, daß er, da durch die Auflösung des Reichstags die Möglichkeit einer parlamentarischen äleberprüfung der Tatsachen in nächster Zeit nicht gegeben ist, die Prüfung der Frage angeordnet habe, ob nicht im allgemeinen die Bedürfnisse der Wirtschaft und insbesondere die Interessen der Kleinaktionäre gewisse Milderungen der Börsenumsatzsteuer schon demnächst angezeigt erscheinen lassen.
Aus dieses Schreiben sandte Geheimrat Pros. Dr. R i e h e r namens des Zentralverbandes des Deutschen Bank- und Dankiergewerbes dem Minister eine Erwiderung, in der u. a. ausgeführt wird: Eine weitgehende Herabsetzung der Börsen- Umsatzsteuer für Dividendenwerte dürfe nicht wieder und wieder hinausgeschoben werden. Wenn in dem Schreiben des Ministers lediglich gewisse Milderungen in Aussicht gestellt werden, so möchte er namens des Zentralverbandes des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes nochmals eindringlichst betonen, daß eine Ermäßigung, welche nicht einmal von den im § 62 des Kapitalverkehrssteuer- gefehes für Zeiten, wie die jetzigen, eingeräumten Befugnissen, in vollem Umfange Gebrauch mache, nach keiner Richtung geeignet sein dürfte, die wirtschaftlichen Wirkungen hervvrzubrrngen,die mit der Herabsetzung der Börsenumsatzsteuer zugunsten von Industrie und Handel, zugunsten des Kapitalistenpublikums, einschließlich der Kleinaktionäre, und schließlich auch zugunsten des Steuerfiskus erzielt werden sollen. Eine unzureichende Herabsetzung der Börsenumsatzsteuer schmälere lediglich die ©teuer*
emnahmen des Reiches, ohne die armsatziatigleit auf den Effektenmärkten zu beleben. Es würde nirgends verstanden werden, wenn aus politischen Gesichtspunkten eine sachlich als notwendig erkannte Maßnahme, zu der die Regierung die Ermächtigung in Händen habe, auf mehrere Monate bis zum Wiederzusammentritt des Reichstages vertagt werden sollte.
• Entwicklung der Konkursziffer in Bayern. Dom 1. Januar bis 30. September 1924 wurden nach den Erhebungen des Bayerischen Statistischen Landesamtes in Bayern 484 Konkurse eröffnet, gegen 30 im Jahre 1923 und 183 im Jahre 1913.
* Steinkohlen berg we rke Decker A-G. Bochum. Laut „Köln. Zig." soll der ©.= D. vorgeschlagen werden, das Aktienkapital im Derhältrris von 100:6 auf 6 Mill. R.-M. zu» sammenlegen.
Börsenkurse. ,
ün BüRonen Prozent
Frankfurt n. M.
Derltn
Schluh. Kl^rs
jSchluhi,. Abend- 1 börse
Schlutz. Rurs
Schlutzk. Mittagbörse
Datirnn
30. 10
| 31. 0
0. 10.
31.10.
6°A Deutsche NeichScmlethe . 4% Deutsche NeichSanleioe ■ S7e°/o Deutsche Reich.-anleth« 3% Deutsche Reichsanleihe . Deutsche Lparpraimenanleth« 4®/o Preußische ötvnsols . . .
Hessen .........
3V»e/o Hessen..........
3% Helsen...........
Deutsche Werth. Dollar-Rnl. dto. Doll.-Schatz-Anw«tsng.')
Zolltstrken.........
6% Gvldmexikaner......
Berliner Handelsarsellschaft Commerz- und Prlvat-Bonk Darmft. und Nationalbank . Deutsche Bank.........
Deutsche BeretnSbank .... Disconto Commandit .... Metallbau!...........
Mitteldeutsche Creditbank. Oesterreichische Kreditanstalt Westbank............
Bochumer <Jnß .......
BuderuS............
Caro..............
Deutsch Luxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke. . Harvener Bergbau......
llaltwerke AschcrSleben. . . . stalstverk Westeregeln. .... Laurahütte...........
Oberbedarf...........
Phönix Bergbau . ......
Raetuilabl...........
Rtebeck Montan........
Tellus Bergbau........
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....
Cheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann......
Anglo-Cont -Guano.....
Badische Anilin........
Cbemiiche Mayer Alaptn . . Goldschmidt..........
GrieS^eimer Electron .... Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung........
RütgerSwerke ......... Echeideanstalt.........
Mg. ElektrizttStt^esellschast Bergmann ...........
Mainkraftwerkr..... „ .
Schuckert............
Siemens A Halske ......
Adlerwerke Klcyer ...... Daimler Motoren. ...... Heyligenstaedt......... Mrgutn........... .
Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Brann . . . Metallgesell«chast Frankfurt. Pet. Union Ä -G........
Schuhfabrik Her,......
Sichel..............
O.jOT 1,390 ü
4,6
8
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16
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4,2 87,8
9,875
24,25 4,5
8,30 10,25
11,9
1,625 0,35 0,35
9,50 53,13 53,65
82
13,7 16
6,4 8.8
18,25 33,75 33,25
25,1 4,40
5
9,75 18,50
13,10 16,40 16,50
15
8 11,25
38,4 43
1,80 2,80
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oji
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2,90 3
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0,500 0,91
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1 23
1,1 <-5
1,2
4,2
88,3 9,625
42,1
24
4,5
8,30 10,20
11,70
1,63 0,35
0,3 48,76 9,70 9,30 53,50 54.13 81,50
13 16,7 5,65
88 37, 0 33 10
33,4
25 4,50
5,1
9,9 18,60
13,50 16,1
16,26
15
8 10,10
37 48
1.9 2,8
8
0,875
1,5 2,9
2,9 8
Zellstoff Wa»dhof.......
Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Wag häufel . . .
ej Dom Rückxahsungsw«t.
Berliner Dorfe.
(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger".)
Berlin, 31. Oft Die zum Schluß der gestrigen Börse einsetzende Verstimmung infolge des Schreibens des Reichsstnanzministers in der Angelegenheit der Börsen-Umsatzsteuer übertrug sich zunächst auf den Beginn der heutigen Börse. Diese Verstimmung fand allerdings im wesentllchen ihren Ausdruck in der außen- ordentlichen Zurückhaltung der Spekulation, aus der sie erst etwas hevaustrat, als sich zeigte, daß das Publikum mehr aus seiner Reserve herauszutreten begann denn bei den Depositenkassen, wie auch aus der Provinz lagen in größerem Umfange Kaufaufträge vor. Fremde Werte setzten zunächst nicht unwesentlich unter den gestrigen Kursen ein. Ain Montanmarkt war das Geschäft außerordentlich gering, während am Kalimarkle die gestrige Bewegung sich sortsehte, allerdings bei ermäßigten Kursen. Die Favoriten der letzten Tage spielten auch heute wieder eine große Rolle, nämlich Südfee-PH sphate, die mit 21 wesentlich unter gestrigem Stande eröffneten, später auf 37 stiegen. Der Geldmarkt bleb unverändert Tägliches Geld notierte Va pro Mille. Im Devisenverkehr zeigte sich keine Aendernng. Das Pfund liegt international sehr fest auf den konservativen Wahlsieg in England hin.
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. M., 31. Oft. Auch die AVendbörse verlies wieder außerordentlich still und unter starker Zurückhaltung. Nennenswerte Umsätze tarnen auf keinem Gebiete zustande. Die Geschäftstätigkeit beschränkte sich auf einige Spezialitäten. Die Stimmung war aber insofern etwas freundlicher, als die Rückgänge zumeist zum
StMftand tarnen. Im allgemeinen waren öie Märkte gehalten. Zum Teil waren kleine Erholungen zu beobachten. Von Anleihen notierten 5proz. Kriegsanleihen 507l/2 Plus 10 Milliarden. Zwangsanleihe 10 Vs unverändert. 1914er Preuß. Schätze 820 plus 5 Milliarden. Don ausländischen Renten waren Ungarische Werte etwas gefragt, 13er Ungarn 63/8, 1914er Ungarn 6V». Gänzlich vernachlässigt lag der Montanmarkt, wo nur Ilse Bergbau zur Notiz kam mit 143/< minus 0,35. Don Kälrwerten gaben Aschersleben erneut um 0,5 auf 12y< nach, wähceiü) Westeregeln um 0,25 auf 153/< gebiert waren. Anilinwcrte waren gehalten, Badische Anilin 18 Vr Plus 0,1, Scheide- anstalt 131/4, Elberfelder Farben 161/4,' Th. Goldschmidt 131/4 plus 1/4, Höchster Farbwerke 16,3, Holzverkohlung 63/sl Nütgerswerte Io3/» plus 0,75. Don Eleftrowerten gingen um AEG. mit 8, Licht und Kraft 7Vs plus Vs- 2lm Bankaktien markt kamen Umsätze kaum zustande. Kommerzbank 4,5 plus 0,1 Darmstädter Bank 8, Dresdner 7, Metallbank 12,9 minus 0,2, Mitteldeutsche Coedit- bank 1,6 plus 0,1, Oesterreichische Krehitaftiem etwas niedriger 0,337V*. Don Transport weiten wurden notiert: Nordd. Lloyd 41/4, Schantungbahn 1,4. Sonst gingen noch um: Aschaffenburger Zell- stoft 17Vt, Hoch- und Tiefbau 2 4 plus 0,4, Gebr. Iunghans 9Vs, Voigt und Hä/firer 1,4,' Neckar- Werke Eßlingen Stammattvsr 6,7, Franienthal Zucker 3,1 Heilbronn Zucker 2 6, Offstein Zucker 2,8. Die Börse schloß die Woche in gut behaupteter Haftung.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(An 8 UI tonen Mark au-ardrückt- fJaeao*-0treÄ. London. Wett« York, Japan, Mo de Janeiro für eine Einheit, Wien and Budapest für 100000 Einheiten, alles üdriac hu 100 drhibtittn.)
Telegraphische Auszahlung.
30. Oktbr.
31. Oktbr.
{Report
Amtlich, Notierung
Amtliche Vioitecin 1
Geld
«tief
Geld
Bries
30.
.31.
Amst-Rott
185,09
185,91
185,19
166,01
voll
voll
Brff.-Antw
20,1 ö
20,25
20,13
20,23
voll
voll
Christiania.
59,75
60,0.
59,90
60,20
voll
voll
Kopenhagen
72,52
72,88
72,32
73,18
voll
voll
Stockholm .
HelstngforS.
111,47
112,03
111,47
112,03
voll
voll
10,53
10.95
10,525
18,21
16,98
10,585
voll
voll
Italien. . .
London. . .
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Nenyork . .
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22,00
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80,74
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56.46
W.74
66,36
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voll
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5.91
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1,635
1,545
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Bulgarien
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1,82 0.47
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6.085
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6.065
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Lissabon . •
16,46
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16,64
voll
voll
®anfnoteeL
Frrfht, 31. Oktbr.
Geld
Brie'
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Amerikanische Noten .....
4,11
4,21
voll
Belgische Noten ........
20,10
20,20
voL
Dänische Noten........
72,69
79,05
Englische Noten .......
18,945
19.045
doll
Französische Note« ......
21,94
12,04
doll
Holländische Noten......
164,29
165,81
voll
Italienische Noten......
18,17
18,27
voll
Norwegische Noten......
59,60
60,10
voll
Deutsch-Oesterr-, ä 100 Äroaai Rumänisch« Noten......
5,91 ;
2,26
voll voll
Schwedisch« Noten ......
111,37
111,93
voll
Schweizer Noten.......
80,50
60,90
voll
Spanische Noten..... .
Tschrchostowakische Noten . .
86,91 12,46
-6,59
12,52
voll voll
Ungarische Noten......
8,46
6.48
voll
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht deS .Gießener Anzeiger".)
Frankfurt a. M, 31. Oft. GS wurden notiert- Weizen 22,25 bis 23, Roggen, inländ. 21,75 bis 22,75, Sommergerste für Dvauzwecke 24 bis 27, Hafer, inländ. 19 bis 22, 2Nais, gelb 20 bis 20,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 33,75 bis 37, RoggMmehl 30 bis 34, Weizenkleie 11,50, Roggenkleie 11,25. Tendenz: Nachgebend.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 31. Oft. Der Produftemnarft lag schwach. Welter Roggen noch Weizen wird von den Mühlen in annehmbarem Umfang und Preis aufgentmxmen, weil der Mehlabsatz nach wie vor stocke. Es notierten: Pro Tonne Weizen (mark.) 202—205, Roggen (märf.) 197—201, Gerste (mark.) 235—260, Gerste (neue) 200—215, Hafer (märt.) 170—180, Hafer (pomm.) 162—173, Raps 390 bis 400, Leinsaat 390—400; pro Doppelzentner, Weizenmehl 28—31, Roggenmehl 27,50—30,75, Weizenkleie 12,30—12,60, Roggenkleie 12,30 bis 12,60, Viktoriaerbsen 33—36, kleine Erbsen 23 bis 26, Futterevbsen 19—21, Peluschken 17—18, Ackerbohnen 20—22, Wicken 18—20, Lupinen (blau) 14—15, Lupinen (gelb) 15—18, Serradelle (alt) 14—15, Serradelle (neu) 20—23, Rapskuchen 15,50—15,80, ßetnfuxf)en 25, £ roden** schnitzel 9,90, Torfmelasse 9—9,20, Kartvfteb* stocken 19—19,40.
Farbflecken aus weifler Wäsche
Obst-, Kaffee-, Kakao-, Wein-, Rost- u. dergl. Flecken entfernt
farbige Stoffe entfärbt
HeltmannsEntfärber
Unschädlich für alle Stoffe. Mühelose Anwendung. Man achte auf die Marke „Fuchskopf im Stern“ Erhältlich in Drogerien und einschlägigen Geschäften
Frei von ßaudi Geruch und Huß.
6
Hohe Hdzknafi. cdbbewdhpßz
Hauben, billig, al!beßehnh~2t


