Ausgabe 
1.11.1924
 
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MunevoLweere G.ru.v.H. Bremen

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Von den Abmachungen der Deutschen

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Volkspartei mit den Deutschnationalen vor oer Annahme des Eisenbahngesetzes habe die demo- kratische Fraktion keine Kenntnis gehabt, und sie

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(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem

(Reisender)

der das oberhessische Gebiet gennu kennt und mit ländlicher Kund chaft gut umzugehen weiß, von größerem Unternehmen gesucht. Ausbaufähige Lebensstellung. Bewerbungen mit lückenlosen Angaben über seitherige Tätigkeit, Alter, Empfehlungen und Gehaltswünsche unter 8404D an den Gießener Anzeiger erbeten._________

lehne es deshalb ab, einen Wechsel elnzulösei', den andere ohne ihr Wissen ausgestellt hätten. Es wäre ein Gebot nationaler Pflichterfüllung der Deutfchnationalen gewesen, sich zu beschei­den und nicht den Eintritt in die Regierung zu begehren, so lange die Außenpolitik so ist wie bisher. Wenn man von einer Schuld an der Reichstagsauflösung spreche, so sehe er diese Schuld allenfalls bei dem Reichskanzler Marr, der sich nicht entschließen konnte, mit seinem Ka­binett, und zwar mit oder ohne Volkspartci vor Den Reichstag zu treten und sich dort stürzen oder sich ein Vertrauensvotum geben zu lassen: das Kabinett hätte aber sicher ein Vertrauens­votum bekommen, denn die Deutschnationalen würden sich wohl gehütet haben, das Kabinett zu stürzen, weil sie Angst vor Reuwahlen gehabt hätten. Die demokratische Fraktion habe durch das unbedingte Festhalten an ihren Grundsätzen Wohl den äußeren. Anlaß zu der Reichstags-- auflösung gegeben, die Schuld aber liege tiefer. Redner polemisierte sodann gegen die aus der Demokratischen Partei ausgetretenen führenden Personen, insbesondere gegen Prof. Verland, Keinath und den Pfarrer Weidner von Ober-Lais: in bezug auf den letzteren äußerte der Vortragende eine Meinung, die wir an dieser Stelle nicht wiedergeben möchten. Hievruf nahm der Redner wieder Frontstellung gegen die Deutsche Volkspartei und die Deutsch- nationale Dolkspartei. Wenn die Deutsche Volks- Partei die Tuchfühlung mit den Deutschnativ- nalen nicht verlieren wolle, so wolle die Demo­kratische Partei die Tuchfühlung mit der Svzial- demokvcrtie nicht verlieren. Es sei ein Akt staats­politischer Klugheit, die Sozialdemokratie nicht vom Staate abzustohen. Die Demokraten wollten die Sozialdemokratie nicht nur rechtlich in den Staat eingliedern, sondern auch in der Staats- gesinnung. Rur eine demokratisch:- Außenpolrtik könne uns Helsen, nicht eine deutschnationale. Cs sei nicht klug, jetzt eine Politik des Dürgerblvcks zu beginnen. Redner feierte dann die Farben Schwarz - Rot - Gold, unter denen das große Deutsche Reich der Zukunft kommen werde, und er begrüßte in diesem Zusammenhang die Grün­dung des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, dem er dankte, da es schon durch sein Auftreten, die republikanischen Versammlungen schützen wolle. Kurz beschäftigte sich der Vortragende dann noch mit einigen innerpolitischen Angelegenheiten. Zur Ermöglichung der Aufwertung verlange seine Partei eine Steuer, die die Znflationsgewinne am Vermögen erfasse, ferner seien für diesen Zweck die Münzgewinne des Reiches zu verwenden. Weiter trat er für die Aushebung der rilrnsay- steuer für die Handelsvertreter ein, ebenso für die Fortführung der Mieterschutzpolitik so lange, bis wieder ausreichender Wohnungsvvrrat vor­handen ist. Mit der Aufforderung, am 7. De­zember für die Demokratische Partei einzutreten, schloß er seine etwa einstündiqe Rede. 3n der Äusspvach? bat ein Krieg "befchädiatcr, dieKrieg5- vpfev-Fürsorge nicht als Parteisache anzusehen und alles zu tun, um den Kriegsopfern eine wirk­lich ausreichende Versorgung zu verschaffen. 3m Schlußwort ging dec Referent entgegenkommend auf diesen Wunsch ein und sprach sich dann noch eingehender über die Rotwendigkeit der warmherzigen Behandlung des Arbeitslosen- Problems aus. Der Redner polemisierte ver­schiedentlich auch gegen denGießener Anzeiger". Wir nehmen die Vorwürfe nicht weiter tragisch, denn es ist eben Wahlkampf.

*P lästig ramm", oderder Film der dritten Dimension", der gegenwärtig in derHes­sischen Vilderbühne" zur Vorführung ge­langt zeigt eine neue bedeutende Errungenschaft der Film-Technik. Die Bilder werden in einer besonderen Farbenzusammenstellung auf die Lein­wand geworfen und treten dann beim Beschauen durch eine sog. Zauberbrille" in plastischen For­men heraus, wodurch die eigenartigsten Wirkun­gen erzielt werden. So ist es ein vesonüers ori­gineller Anblick, wenn man ein Autpmobil direkt auf sich zufahren sieht, und größte Heiterkeit er­weckt der Eindruck, daß man von einer Küchenfee mit einem kräftigen Wasserstrahl bespritzt wird. Die z T. recht humorvollen Situationen gestalten diese Film-Reuhcit außer-ordentlich interessant und sehensweri Der Spi.lplan erfährt durch das ernste FilmspielDer Weg zu Goli", das höchst beach­tenswerte Leistungen zeigt, eine wesentliche Be-

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Publikum gegenüber keinerlei Deranttr Zur Wohnungsfrage In Gießen.

3n der Rr. 253 de« .G.eßener Ai stand ein Bericht über die Tätigkeit der D nationalen VolkSpartei im Parlament

An und für sich verdient b.?:e Ai stung volle Anerkennung Eins ihcr in bemängeln und nicht unwiderspro^t lich die Za h l der W oh n u n g f u J von 2032, worüber Fv.i i Prof SX v a i Mitglied der Wohnungslomn^ ion

stattet hat. Wer d.esc v>abt i.est und nu Qkrlhiltniffe cingctoeibt i t in ui; in ix-n verseht werden, daß dicke Zak vvi W in Gießen für Wok nungr i ?t>üvfliqc fehlt. Zch hätte es für richtig gehn Frau Pros. Kramcr. benm be üb nackten Zahlen berichtet, zunächst nach fachen geforscht hätte, um zu fch:n, ir diese Zahlen ableiten lassen Erst dann u ein klares Bild über b;c Wirktipl i

tt. «heen Dorrvwg über .Die Grund- tagex der sawsfenfchoifNche^ Kraft" halten wird.

SnergischeS Einschreiten gegen uabef u gte» Hntfocmtragen. WTD. meldet: 3n bet P teste wurde w über­holt bet Dorwurf erhoben, daß Reichs- gen deS Wehvgefehes und den Befehlen des RetchSwehrminrster» sich an parteipoliti­schen Veranstaltungen beteiligt hät­ten. 3n feinem Fall erwiesen sich bierc An­schuldigungen als wahr: ba&xpn war sesrzustellen, daß Zivilpersonen, die unbefugt Uni­formen oder untfvrmähnliche Kleidungsstücke trno«n. -u solchen Rachrichten Bkranlastung gä­bet. Di« Reichsregierung hat, um derartige Vor- kommnUse im Zntereste des Ansehrnis der Wehr­macht äu vermeiden, die Landesivgierungen ge­beten, das) in solchen Zullen die Polini und die StrafverfolgungSbehörden energisch ein­schreiten.

tob. Don der Eisenbahn. Di: Deutsche Reichsbahn ist dauernd b?müht. die Ailsstzi tung der Personenwagen zu veube se.m Während der diesjährigen Hcizzeft werden die Abteile 1. und 2. Klasse der l)»Zugwagen mit Rohbrarläuferm belegt. Die übrigen 'Personenwagen auch mit solchen Läufern auszustaf.en. berb.etet vorläufig die Finanzlage der Deutschen Reichslxih '. Ei ei- lxrhn reifende, die eine durä-ge!-ende Fah^arte bis zur Zietstativn nachweislich ichch' etb-iden können, haben bei einer späteren Ruchloswng in den Zügen feine Sondergebühr mehr zu zahlen. E-s. wird ihnen als AnStveis auf der Ausgangssta­tion ein roter Rachlösezettel ausgehäirdigt Dc»- entfällt auch der Anlaß au Beschwerden, toerui Reisende auf Arrfchlußstatftmen wegen der Verspätung des benutzten Zuges, oder wegen kurzer älebergangs-zeit eine Zahrtarte zur Weiter­fahrt nicht mehr lösen formten.

* Wohnungseinbruch. Der Potizei- bericht meldet: Gestern nachmittag zwischen 5 und 6y» älhr wurde in einem Hause in der Löwen­gasse, während der Wohmingsinhaber furze Zeit abwesend war, ein Einbruch verübt. Der Täter hat mittels Rachschllisfels oder Sperrhafens die Kvrrikwrtür geöffnet, in dem Schafzimmer das Vertiko mit einem Stemmeisen von 2 bt8 2Ve Zentimeter Breite gewaltsam erbrochen und davaus 93 Mark, darunter etwas Stlbergeld, ent­wendet. Personen, die Beobachtungen gemach haben, welche zur Ermittlung des Täters führen können, mögen der Kriminalpolizei Rachricht geben.

Wilde Auskun fielen über die Seesch iffahrt. Sn zahlreichen Zeitungen des gesamten Reichsgebietes erscheinen neuerdings wieder Anzeigen, in denen jungen Leuten, die zur See fahren tooUen, diesbezüglich Auskunft zu gesagt wird. 3n der Regel handelt es sich dabei um Firmen, die lediglich für die Ueber- sendung einer gedruckten, an sich wertlosen Aus­kunft eine nicht unerhebliche Auskuns.sgebühr etn- ziehen wollen. Der Verband .deutscher Reeder weist darauf hin, daß zirverlässige Auskunft über die Aussichten, auf deutschen Swschisten Arbeiis- gelegenheit zu finden, nur bei den paritätischen Heuerstellen in den Hafenorten zu erhalten sind. Als solche kommen in Betracht u. a. die paritä­tischen Heuerstellen in Königsberg i. Pr., Reuer Graben 13, Stettin, Auguststraße 23; K Ä, Wall 30a; Lübeck, Hntcrtraoe 1; Hamburg, Steinhöft 9; Bremen, Tannenstrahe 30; Bremerhafen, Am Ha­fen 93. Es wird allen Crntcreifenten dringend geraten, bei Einholung von Auskünften sich nur an diese Heuerstellen zu wenden.

D i e Deutsche Demokratische Partei hielt gestern abend in der vollbesetzten Turnhalle am Oswaldsgarten ihre erste ö ff ent» liche Wäßlerversammlung unter dem Vorsitz des Kreisschulrats Fischer ab. Der bisherige Reichstagsabgeordnete Pfarrer Korell sprach über die Reichstagsauflösung. Seine Polemik galt den Kommunisten, der Deutschen Volkspartei und den Deutschnationalen; die letzteren wurden da­bei am schärfsten angegriffen. Der Redner er­klärte, seine Partei trage nicht die Schuld an der Auslosung des Reichstages, sie sei auch im Mai nicht grundsätzlich bereit gewesen, die Deutsch- nationalen mit in die Regierung hereinzuneh-

Für den Ausbau der Höheren Mädä)enschule Giehen zu einer vollberechtigten Anstalt.

Unter dieser Ueberfchrift brachten wir in der Rümmer 163 desGieß. Anz." vom 10. 3uü 1923 einen Bericht über eine Versammlung der Eltern­schaft der Höheren Mädchenschule Diehen, in der unter eingehender Begründung der Ausb.ni dieser Schule zu einer vollberechtigten Anstalt gefordert wurde, wie schon zwei Zähre früher. Durch die ablehnende Haltung des Landesamtes für das Bildungswesen ist die Angrlegenheit aber nicht zur Ruhe gehnnmen Die gleiche Forderung wird heute mit mehr Rachdruck denn je von den inter- estierlen Eltern gestellt und mit voller Berech­tigung ist deshalb für nächsten Montag eine Wel­te re Versammlung der Elternschaft zur 'Beratung über dasselbe Thema auf deren Wunsch von Direktor Kalbfleisch einberufen.

Lagen die Derhaltnifse im bongen Zahr für die Regienmg insofern ungünstig, als die wirt­schaftliche Lage des Reiches und auch des Staates Hessen sehr schwierig und undurchsichtig war, so dafz man selbst vor verhältnismäßig kleinen Aus­gaben, die für den vorläufigen Ausbau einer Klasse erforderlich waren, zurückschreckte, so hat die Sta­bilisierung des Geldes in diesem Fahre günstigere Bedingungen für den Ausbau der Höheren Mädchenschule geschatfen. Unseres Wissens ist denn auch zu den bereits bestehenden Studien­anstalten in Darmstadt und Mainz ein gleicher Ausbau in Worms und Offenbach vorgesehen bzto. schon velwirllicht. Hub da sollte Gießen als Provinzialhauptstadt und als Sitz der Landes- iUniversität wieder unberücksichügt bleiben, trotz des einmütigen Rufes nach dem Ausbau und trotz der gerade hier so günftigm Vorbedingungen für den Ausbau? Das können und wollen wir nicht glauben I

Die Rälimlichkeiten werden hier ganz von selbst frei durch Eingehen der Vorschule und der erweiterten Mädcheiifchule. Der Mehrbedarf an Lehrkräften ist im ersten Jahr sehr minimal. Außer diesen örtlich besonders günstigen Vor­bedingungen, die eine Mehrbelastung auf em Minimum zurückschrauben, drängen die allgemei­nen, neuerdings in Erscheinung tretenden Verhält­nisse auf Errichtung einer Mädchenvollanstalt. Durch den vierjährigen Besuch der Volksschule be­kommen die Kinder ein Zahr weniger französi­schen und englischen Llnterricht als bisher, des­halb wäre eine weitere neusprachliche Ausbildung auch im Deutschen nicht nur erwünscht, son­dern für das praktische Leben unbedingt notwen­dig. lieberbaupt ist eine abschließende Bildung für die Mädchen heute allgemein nicht so sehr für ein akademisches Studium, daS weniger in Betracht kommt dringender notwendig denn je. Für Turn- und Zeichenlehrer ist zur Ab­legung einer Fachprüfung unseres Wissens m Preußen das Maturum jetzt schon Vorbedingung. Diese abschli-eh.mde Btldiing wird bei der beruf­lichen Ausbildung der Frau immer mehr gefordert werden. Aus die Dauer ist also die Forderung nach einer Mädchenvvllschule in Gießen ebenso­wenig aufzu halten wie in den übrigen größeren hessischen Städten. Warum beim nicht gleichzeitig mit i>m anderen, wenn die Kosten hier gering sind.

Der Schulabschluß in der Oberrealschale ist und bleibt für Mädchen ein Rotbehelf Die Vor­bildung auf der Oberrealschule und auf der Höhe­ren Mädchenschule ist zu verschiedenarttg im gan­zen Zuschnitt, dann ist das Zusarnrnenbringen von Mädchen und Knaben gerade im reiferen Alter nicht begehrenswert. Andererseits ist unter den heutigen schwierigen toirtschaf.lichen Verhältnissen den meisten Vätern die Möglichkeit genommen, ihre Töchter nach Offenbach, Darmstadt, Mainz oder Worms zu schicken, während sich der Weiter­besuch einer Gießener Vollschule durchführen ließe.

Außerdem ist die praktische Ausbildung von Schulamtsreferendarinnen an einer Volla.istalt besser gewährleistet als an einer Höheren Mäd­chenschule: das bedarf keiner näheren Vegriindung.

Wir glauben, daß in der Elternversammlung am Montag noch mehr triftige Gründe zum Aus­bau der Schale mit allem Rachdruck vorgebGpcht werden, unb wir hoffen, daß dieser Rotschrei jetzt den allseitig erwünschten Erfolg haben wird.

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drückt sich durch nichts and res a i v als durch die beim Wohnungsamt ubrle Döo'uni i fe.. Ersieht man aus b.cler Liste die wirklich? frage und bietet sie ein? g?. jne:brauchbare statistische Basis zur Feststellung b:-v wirt'ichrn Bedarfs? Ich sage nein wril ich w?. ^xiß der auf der Liste stehende übetto egende ?.ril ron Reflektanten zum Wohnungram! gebt, nur um einen Wohnungs wechsel vvrzunehmen Weiter kenne ich Dutzende von Fällen, bei denen ill aus größere Wohnungen spekuliert w rb unb die sich deshalb in die Liste der Wolmungssuchei.d n ein­tragen lassen. Man sieht an solchen Ve'spielen ,iu deutlich, daß durch d.e Wohnungsiiste nur eine einseitige Rachfrage nach Wohnungen targclegt wird. Es müßte daneben noch eine fl iiitia; ? Feststellung des vorhanden ?.i Wor u au nie 4 er­folgen, wollte man d.e icrmcbile Rachfvage g vien- über der Vorkriegszeit, in be; i r eine Woh­nungsnot nicht gegeben bat, zurrest-.nd icflpcKen.

Aber ein weiteres Moment bi ser Steige­rung der Rachsrage verdient Beach.ung. Sie ist weniger durch ein Wichsen der Vollviaul als durch ein Wachsen des Anspruchö an Wohn- raum hervurgcrufen. Ein wes ent j>:r Grund der starken Rachsrage nach Wohnungen ist Ato.-iiele- ohne die Ausdehnung des Wobnbetürin-sse»; insbesondere ging und geht dies aus b .u Et­liche Riedcrhaitnng der Mieten zurii.t Au5 die­sem Grunde lassen sich auch sehr v cie in die Wohnungsliste eintragen, um eine größere Woh­nung zu bekommen, obgleich s ' bie Miete i rsür bei normalen Verhältnissen g.ir nicht aufbringen könnten. Solange aber nicht de Ausgabrn für Miete in das gleiche De.hältnis zu ten Einnah­men gebracht werden, wie in der Vorkriegszeit, wird die Rachfrage nach Wohnungen immer q.o her werden. Diese vermehrte Richfrage ist als wirlliche Wohnungsnot nicht zu verwerten. Klar- 'beit über den tatsächlichen Wohnungsmangel kann erst dann erbracht werden, wenn eine neue Liste aufgelegt wird für die wirklich Wvhnungsbodüi^- tigen. Daneben kann noch eine zweite für lim- zugslustige aufgelegt werden. Das Gespenä der Wohnungsnot wird dann ein anderes Ges ) er­halten. Endlich wird auch die Allgemeinh-.ü ein» sehen müssen, daß mit bem Unfug der Wohnungs- zwangswirtschaft gebrochen werden muß.

H. Launspach.

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