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m. 3»ettts Blatt «ittztitu Anzeiger |Hen«al<Anzelger für Vbuhrsstn)

virn»ta-, 3|. Zoll 1923

Der Studententag In Würzburg.

Für den Steuer

24 000 aut

200000 ant

224 000 Mk.

236 000 Mk.

flalt. kommt

des SinkvrnmenfteueigeseyeS In gen ab güUigen Fassung

kosten

Steuerabzug

en um bungS-

Dies« Betrüge erinähtgen sich nach § 46 - ixt von mar«

Turnen, Sport und Spiel.

Hchwimm Verein ®ieften.

Der Schwimmverein ® i e ft c n ver­liert da«Wasserballwettsplel g. gen e 6 3ungbeutf<blanb. ® a r m ft a b t. mit 12 Ö Bei schönem TDcttcc und einer stattlichen 3u'<t ivcimeng- nahm da« Spiel s.i.'en Anfang. Sofort nach Anwurf sah man die Sa mutabler m gront, daburch bah btefelb-n ben Gehraer Spielern im Schwimmen überlegen Warrn 21ber ich, bteS allein, fonbern auch die sehr gute Ballbehandlung. bic un« Jung beul Ich'and zeigte. 3m allgemeinen konnte daS »viel lehr gut ge­fallen. haben doch auch hierbei die Siebener gesehen, wie man TBaffeiball Ipiell- Die 2uann« schäft vorn S T Bicffon fvielte meiften« etwa« zerfahren, unb formte hierdurch ,ich' zur ®d' tung kommen Die b.'ben Auftmstürmer durfte., etwas aufmerksamer und schiell.-r. bi.* übrigen können mit einem Defamtlob zufrieden sein.

®teftener Sportklub von 1900.

Die vor 4 Wochen die Tgde Ccun, so batte im vergangenen Sonntag ber Turn- unb Sport­verein AirderShauien zu feinen leicht­athletischen Wettkämpfen emgelaben. in deren Mittelpunkt die grofte Staffel .Bund um Viebcrsbaulen" flanb Der ©iefjener S T v 1900 beschickte die Wettkämpfe mit feiner ersten unb zweiten Aemmannfchast unb halte nachstehende schöne Erfolge zu verzeichnen Die oben erwähnte Staffel auf feiner ungefähr 3000 Meter langen, etwas bergigen Strecke gewann die erste Mannschaft beS Club« in ber guten ! Zeil von 6 12 10 mit zirka 70 Meter Vorsprung

Aus Stadt und Land.

Gieften. ben 31. 3ull 1923.

Rrubftvrrtoag brr Lachbcziiste und tlenberanqrn tut <?infoinnmtftcurr-

«-setz

2lus dl« im heutigen Aitzcigciiteil t>er- 6ffentlid)te 'Befanntmadiung. betr. 21 f n Ö c - rungde«tz462bs2deaEinkommen- st« ne r g « s« Y « S und die Oleubctpcr- tung der Sachbezüge ab 1.21uguft 1923 sei MksvnderS aufmerksam gemacht mit dem Hinweis, baft für die land- und sorstwirtschaft- heften Deputate besondere Wertsay? belieben, die bei den Finanzämtern zu erfahren sind Zur Erläuterung des Steuerabzuges ab 18. 1923 diene das nachstehende Beispiele

Bel voller Verpflegung. einschließlich Wohnung, Hrizung und Beleuchtung, berech­net sich der Steuerabzug vom 1. August 1923 ab wie folgt

a) bei einer weiblichen Hausange­stellten mit einem Barlohn von monatlich 200000 ant:

Barlohn im Monat 200 000 Mt

Geldwert der freien Station 960 000 Mk Zusammen 1 160 000 Mk.

Hiervon ab 10 v. H 116 000 Mk.

Ottyonhrntex.

4 Da« gelegentlich der die«jährigen S««l- i tu gwelt bewerbe auf der Waslerkuppe ftattfin« dende volkstümliche Ahönturnen wirb nicht am 5 August wie wir ursprünglich mit­teilten. fonbern am 12 August abgebalten. Die Wettkämpfe erstrecken sich für a k I i ve Tu t ne r auf 100-Meter-vauf. 16- 12 Sek Wetv- fprung *--6 Meter. Äugelltoften 20 SDfb 59 Meter Ballweilwurs 46 85 Meter Jur 3 6g linge 100-Meler-vauf 17 13 ©et. Jhigeibo- ften 10 Dfb 6.50 10.50 Meter. Weilsprung 3L0 bi« 5 50 Meter grauen 50-Meter-Lauf 9*/, bi« 7' , Sek. Rugelbohen 10 Pfd 37 Met«, Hochsprung 0,75-125 Meter Knaben 100 Meler-Lauf 19- 15 Sek Meitfprung 2 -4 Me. ter. Rugelftoften 5 PW V 7 Meter «Bähere An­gaben erfolgen noch im Anzeigenteil unsere» BlatleS 1

Deutsche Meisterschaften he Aadsport.

Born 4 bl« 12 August findet in Leipzig btt 40 Bundeftag des .Bundes Deutsch« Aabiaorer' statt Bei dieser Gelegenheit werden die .Deutschen Meisterschaflen", die ber Aad'Port zu vergeben hat ausgetragen Der (Siebener AaMahrerverein I8N c V Hal sich durch leine diesiährigen Er­folge bei den (Sau- und Sreismelsterschisten dazu qualifiziert im Mannschaftsfahren über 100 Ällo- meler. 6« Runftreigen. fowie ler Streckenfahren an den Endkümvsen um die deutsche Meisterschaft tevlnebmen zu können

Die Straftenrennmaimlchaft .iDaumeister tm Mannschaftsfahren über 103 Kilometer" wirb am Samstag 4 August, in dieser Konkurrenz um die Meisterschaft von Deutschland starten. Die schäft ist gut eintrainiert, erring II doch bereit« bie Gaumeillerfch-if' in der iSau-Aekordzeit von 3 Std 5 Min - n Aeisend f.kte und trotzdem ein Rohrer, als die Mannschaft nur noch mit Pier Mann zusammen war zweimal das Pedal verlor Aoch 12 Äilom.ter vor dem Ziel bekam ein anderer Fahr« 5inlerreifenMfcti und fuhr

Aachdem der ötubenterdng den Mitarbeitern unb den BerwaltungsratSmilgliedern der WiN- ichast«HUfe den Dank ausgesprochen hatte, betonte Diplomingenieur ® n o ( o f f. bah die Wlrtschalt«- histe nicht Selbstzweck lein dürfe, sondern eine besondere Art der Verwirklichung eine« posi­tiven nationalen völkischen Debattiert« lebt'fe. 3m Anschluh an die Quaatzfchen Au«lührungen bedauerte er die 2cilnabmlofigleit de« Staate«, ber biShe. erst 4.5 Miil acben d« Wirtschaft«hilft zur Dersügung gestellt habe, denn da« Prinzip ber Selbsthilfe und der 2lu«land^hilte darf nicht überspannt werden Sv müsse studentische Wirt- schastSarbeit keine Düte, sondern eine geistige Forderung an da« deutsche Volk fein Da« Wirt­schaftliche bart niemals Mittelpunkt studentischer Arbeit fein, sonst muh der Deist notleiden

S« schloh sich tdavan noch eine ausführliche Au«sprache. als deren Ärg.bni« eine enge Zusammenarbe 1 zw.sche > de Ctub?rt n'chaft unb d« Wittfchaftshilf: zu betrachten ist. Dieses Er- getnri« ist zu einem guten Teil auf ba« vermll- tifnbe Eingreifen de« Prof $) e b e m a n n-Ckna zurückzu führen

In innerer Fortsetzung Meier Wirtschaft«- fragen begann Me Aachmitlagsfitzung mit ein« 2üi«eTnnnb:rfe?ung von Pro!. Brauer- Ra ls- ruhe über .Stuben! unb Arbeiter Aus­gehend von ber Votwendigftft derSinlgkll for­mulierte « den Unterfch.ed zwilchen Student und Arbeiter dahin, bah der Ötubcnl gern d« Be> gangen he! luwcnd.t unb der Arbeiter ber Zukunft Dabei gib! eS Stuben ton. denen die Vergangenheit über Segen ran unb Zu'unst gehl, eine zweite iS nippe. b;e beruflich M Bergungen-

' Die hiesigen Danken herdffenf- Heften Im Inseratenteil unsere« heutigen Blat- teSeine Aufforderung an ihre .Kundschaft, fest­verzinsliche Wertpapiere au« den Wertparier- depots herauszunehmen, da bei der fortge- >

11 , ch ^Der ® ef Hier s V meine am ver­gangenen Sonniag beim Schwiminiest be« 3 » OS WeNlai 5r?h stark.-. Ronfii rcu au« Frank- h;,:. 3i:,iib.i4; ulw. rakr :Lal: 0 l?lg<-eigcuni Di.- Babulange betrug 1. Dieter a «> c gcu-ami bas 2 2orbnift- ctrimmcn 18 Bahnen . in I TM1 i 52 Sek ® a e b- I c r wurde im Zuni^r-S-- e'chr-imrnen |r Bahnen> Zweiter ,n 1.15 Ji n D . Zunfor- Zretst:i staffel 3 . 4 TSühnrn rourbe v»> be1 )!iamild>ift ® <t. 3u n g Doebler in ber schönen Zen wn 2 Vlin 4 Set mit 10 Meter Vorsprung vor Mrrnus-Oftenstick: unb S's'er Frankfurt« Lchwimmriub gewonnen Das 111-0101,0 Helle vten- nen des Feste«, d.,4 Iunioilck- nimmen M-Cu-blg 16 Babn.n i gewann Jbeo E ck im toten keimen mii tzönningei. M--enue-0fsenl> ich 'n 1 'm in. 8 Sek Am Soimxig. den 12 Aiigust 1923 ftndet ein Alub-ireifanu'i «ege u SB Mornus-offenbach in Osienöich. unb am im eiujuii ein niuujuni- famof araen Emnachl-FrankiuN in wannurt jirr Slädtekampf gegen Wetzlar»®testen am 26 August zum Auftrag

heft durchforscht. Dte dritte und grdftte ®rupp* will au« ber Bergangenheit für Gegenwart und Zukunft Jtrrwn und Ätnft und Anregung unb Atchkung au« ihr schöpfen Auch bei der Arveiter- schof: enUpring; d < überwiegende Zu fünfte bet Pach­tung verfchiedenen Motiven Dieser Degen-ad be- Mngt noch keine unüberbrückbare ÄluH. wie ber Weltkrieg und letzt der Auhrkamps beweisen, wo ba« überzeugende Aaticmalgesühl Nch zeigte kn« auch tm Arbeiter lebt Diele« Italtonalgefübl ist die wichtigste ®emeinsamkeit Die Jugendbewe­gung bat hier anknüpsend mit der beruhten An­näherung begonnen llnb wiederum ist bic Ai- b.itctjugenb hier zuerst entiegcnt mm en Fällt erst Aatlonalrckmu« und Formalismus. *D llnbci 'ich Mensch zu Mensch 3n der Studenicn'chast ist e« nächst der Zugendbcwegung ber Werkstudent, der diese menschliche Demeinlchuf: herstellt unb nach ktben öe.len vermittelt Um aMr den We,, zum Aläeuei zu iuünn. mu<> |ivx>

wahrhaftige Herzensbildung an eignen Jn dem Streben da«ch liegt Me Hoftnung für den Inneren Aufbau ber Volksgemeinschaft W>r wollen die Schwätzer schwätzen lai'm wollen zu'ammen ar­beiten. zusammen ichaflen'

Der Xag jurbe beschlossen durch ein fein- geletzte« Äolleg über .Student und Preise' von Pros. Lic Rapp - Freiburg l Br

Würzburg. 29 Juli Der letzte Tag be« Stubenlenhige« brachte Au«schuhbe- richte und eine Generaldebatte Vachdem die Wirllchaftsfvagen abge1d)lrlien waren, wurde gegen die Detmolder Dvkt orpromot i- on«beftrebungen vorzugehen beschlossen S« folgte der ®eschäfl«bericht de« Vorstande« dem u a. eine Erklärung ber Dechniichen Hochschule über Eingriffe der sachsilchen Veaierung In die «oallhon«frtibeli und HnchschuUrethei ber sächsischen Studenten sich anschlnh Der neue Vor- stand der Deutschen Studentenschaft fetzt f'ch zu­sammen au« den Herren Fritsch- Vreolau. Adamheit-rharlottenburg unb »ubfuh- Braunschweig

Weitere Sieger ht München.

Ar oldorf. 30 3uli An dem bie«iähria« 13 Deutlichen Turnfest in München beteiligte l'ch ber Strofborfer Durnverein mit 30 s ei ne r Mitglieder Die von dem Verein gestellte Musterriege am Barren wurde mii der Bote lehr gut" bewerte'

Bad-Vauheim 30 3ull Von ber Turnern. Me ber lumnetein 1863 zum 13. Deut- Idjen Durnfell nach München entsandte, kehrten Albert Aichler (Fünskampft und Wilh He- ne iVeunkamvl ber Alteni al« Sieger heim

21 Al « Ield. 30 3ull. Turner Han« Thöl, ein geborener siebener jetzt Mitglied untere« Turnverein«, wurde in München im Zwölftzimpf Sieger

vor dem Verteidiger de« Wanderpreise«. Tode Leun. Viedershauien und der zweiten Viannschaft v 1900 Letztere hielt 'ich. obwohl Ile fast au«- Ichliebilch au« Zuaendlichen bestand, recht wacker Die 100 Meter offen, die von 20 Mami bestritten wurden, lieft sich A Fischer, »um ersten Mate wieder startend, nicht nehmen Zell I I. Sek Dicht aul folgten fein »lubtomerab Aug Mallen- fei« und Bender Leun in totem Jtowten Auch konnten die siebener den r die 4mal hundert Meierstaffel ousgcletzlen Prei« mit noch Houle nehmen 3n der Besetzung örumer, Wal­lenfei«. Vanglon und '** F'schcr wurden die Gru­ner die bei den 3 Aahonakn be« S S 1900 ihre gute B-Älafte bewiefen. in ziemlich über­legener Manier ubqeferligt Die errungenen Preise find im Schubh-'u» Aeih auegoftrllt

Sehwftnmfesl 3 « 05 Wetzl«.

kftrlrtenm ®eldentwertung die Benvaltung«- 1 Unkosten zu grob getovrden Und kleine Bar­guthaben sollen au« demselben ®runöc und Im eigenen Interesse der Inhaber ebenfalls abgehoben tverden.

Landkreis Wiegen.

Ober-Befslngen. 30 3ull Für do« 1 heutige V 0 l ? « 0 pfer lammellen d>e Schu­ler zu Ober-Vellingen den 'Betrag von 2 69600 Mark, welcher bet Sammelstelle be« Eichener Anzeiger« übermittelt wurde

®tur!cnbnrfi und «heinhesicn.

rm. Darmstadt. 29. Zul, Sieben. hundert Auhrkinder sind am Sambia,1 abend hier eing«troffen, die durch die 'S):- schäftSslelle des Bauernbunde« an Lanbwlr.e im voenmalD und Der öerglirafie zur Iter- tedung kamen Vachdem am Frefta, über 300 Eisenbahner au« Alzey und Mm» aebung hier einaelroffen lind, wurde» am Samfltag wieder 120Sisendah"er au« Mainz und Der Umgebung vorn gleicher Schick- sal getroffen 2luS Doddelau wurde au«, gewiesen. Bürgermeister Hartung, weil er die H:rau«gabe eine« Verzeichnisse« der ®cboelau wohnenden Eiseitbahner ablehnte. aus Heideshelm wurden auSgewielen Oberregterung«r 11 a. D RIop«. Zabrlkant Wegener und Fabrikant Schneider, an- scheinend al« Sanktion für angebliche Belasti. gunq ber französischen Besayiiug durch die Bevölkerung von H.'>beSheim

rm. Darmstadt. 29. Zull. Schwere« Leid ist über eine Familie bcremgcbrorteii. Die j.M zur Bewachung ihre« kürzlich erworbenen 2.'nwescn« in der Klappacher Strafte einer. H 0 fhun-d anschaffte Wiederhol spielte dieser Tage da« etwa drei Zähre alte Söhn- dxn Im Hafe mit dem Hund, al« die Familie plötzlich durch furchtbare« Geschrei aufmerksam wurde und feststellen muhte, dah der Hand das Äinb durch starke Bisse am Kopf und Äftrper schwer verletzt hat, so dah wahrschein, lieft da« eine Auge verloren Ist

Kreis Wetzlar.

. Wiftmar. 30 Zull. Werkmeister Lud- wig Schwalb, ein geborener Wiesecker. blickt am 1 August auf eine 2 5jährige Tätig- feit in ber hiefrgen Filiale ber Firma Vinn & Tl 0 0 « zurück

Hesfen'Rafiao.

' W a l b e <f. 30 Zull. Sine machtvolle Dagung des Zu ngdeulschen Orden« sand geifern unb rorgcitcrn au* dem hiesigen Schlosse unter starker Beteiligung ber Bruberfchaslen au« Hef- Ictv, Hessen-Vullau. Westfalen unb dem besetzten ®cbiel statt Die Tagung gestaltete sich zur er- hebenden Kundgebung für Da« Deutschtum

Unc Würzburg. 2L Zull

3n einer Snifchliestung erneuert ber Stu- benteniag das Treugcläbnt« ber Studenten- I4#ft für Me Bevölkerung an Ahein und 3 u b r .Sie hält e« für eine lelllltverständllche 5ot**"Nafeli dah der vastlve Wlde> stand weiter- äesührt trtrb. solange franzöillche Truppen da« Tkuhrgebiet besetzt halten Die deutsche Stu­ben tenschaft gel'bt alle« zu tun. was In ihren tkrstften stehl um den 2kdwehrlampf der rheinisch- mestfälllchen Bevölken.ng zu stützer. und zu här­ten Die deutsche Studentenschaft richtet an 5a« ganze deutsche Volk die dring- 11 ch« Vkatznung. in ernsterStunde Sin- I mütlflfeit z u wahren und alle Par» , | n n n 1 11 h c r /t « I I n ^hwwi » I

würde da« zunichte machen wa« durch den Opser- iinn der rheinisch-westsällfchen Bevölkerung unb be« ganzen deutschen Dolle« In einer hallnähri- aen furchtbaren 2eibm«jmt erreicht wurde"

Dehe> mm t Dr O u a a tz - Offen. M d A. ging in seinem Vortrag, der ba# Thema be# ganzen Jage« .Volk Staat Student" borvnil- «eiglt. von der wirtschaftlichen Vvt au«. Me in erster Linie Me Kulturschichten trifft, unb kam ui der Forderung bah bie Faktoren, Me die Hotenprrfle und Me wirtschaftliche Potenz in ber Hand haben. Me freien Hochschulen und Mt teeien Studentenfchaslen wirtschaftlich stützen, nicht rl« Al moten sondern im Bah men der zwlvgen- ben StaalSnotwenMgkrit. die auf da« Gedeihen ber treten Wissenschaft angewiesen ist. wenn Deutschland em Aulhirftaat Meiden soll Anderer, fett« muh der Staat llch zum Träger der Ont- taätmg machen. Me Me Armut fh>U trägt unb nur rtn noch lebendigere« Pflichtgefühl weckt unb vor ayem bei der akademischen Zugenb

0« folgte der von Assessor Schairer er- stattete Bericht der W i r k l ch a f t « h i l s e der deutschen Studentenschaft. Me al« Zen- rraltmganifahDn in engster Fühlung mit allen WirtschaftSkreisen mit 43 selbständigen rechts­fähigen Wirtschaftskörpern der ge'amten Stu­dentenschaft w>rtschasiliche Unterstützung ange- beiden läftt. Daneben steht letbflänMg bie Da r- lehnskaf fe ber brutschen Studenten'chaft Die imfal1erti)(le Arbeit ist Me Otubenlenlpei- fung, Me im vergangenen Semester täglich von 35 000 Hochfchül rn auogenüht ttnnb? bei einem um Moei Drille! hinter dem normal zurückstehenMn Prei« 3n Zusommenhang bamit stehl Me Woh- nung«füriorgc Da« »weite Hauptgebiet ist dir Bedarfsdeckung. Me belonter« bei der Bücherbeschassung auf Schwierig! iten tobt Sine umsassenbe Ausgabe ist Me Vermillelung von 8r»erb«a rbeiten. chie für runb 70 Proz aller fttubenten erforderlich ist. Veuerdlna« ist and) Me Möglich^-st ber to e r l be ft ä n b I g e n Anlage von örlpamiffen ber S udeisten ge­schaffen worden Der Vebner gedachte auch dank­bar der Unterstützung. Me von amerikanischen, schweizerischen unb schwedischen Freunden und vom Papst gewährt wurden und der tatkräftigen Mithilfe der Landwirtschaft unb Industrie.

b) Bel einem Hauslehrer mit einem Barlohn von monatlick) 3000 000 Mk Bar lohn im Monat 3 000 000 Mk

Geldwert der freien Station I 600 000 Mk. Zusammen 4 600 000 Mk.

Hiervon ab 10 v. H 460000 Mk.

Dk Wunden oon^oppoL

Roman von 2 rturBrauIcw etter.

18. Forifetzung. (aiacbbrud »erbot»)

Sndtich aber muhte c« bwt> fein. 2or ^-cbn.

»en ber für seinen jungen rührender Weift besorgt »ar flanb ,che Minuten mu dem Badelaken und CBa mantel bereit, und trenn er au4 nijt ragte, dem ba brau--u. ber f'ch mit fo llcfttbaran ®nt Süden in den b.-if" zulammensturzenben ötnabeln tummelte, irgendwelche 3--u£n geben 0 m-rift man ,im doch etne «ew. ft Sorge an, wenn zu weil i.n bie brodelnden wild A^ckipiteno^n Gilchlmaslen hinaus ragte und such felbst durch da« berrit« ztrei'nal gegebene Hornf.gnal nicht ab- fdji ^(ll^crr sind beute aberebr> lange

drauf-en gcr'iebci Ä ^KiM^^TOandk Wetter haben tri. hier no* £T

mal f< li cs wftft'.ch ganz gefährlich au« and oer Wachter moli.c schon ".um brüten ,

,Wav bei Aichtdesolgung meine schweret « strafung leitens des a ' rengen Herrn ^detnfpek tort rrwmogl'ch meine Auewrllung aas dem Bade nach E A.cl. würde Aber es war zu fchän drauheii. un> es tut einem fo not- c mal Me böfen Gedanken au« Herz und Htm soN gespült werden'' , , ,-,

Der Herr ®r.il haben doch fern- boten De- ^"^Ach. mein Zunge, wenn du wüfttest' Böte ®eban(en und allerlei and eres , r

_chn. . daft bet Her- Gras Sorgen haben, ba« höbe ich wähl gernertL

C-jrtibcr 'ab den Zunge.-, an Gr hatte immer WfMgefallen an tbm geTunfccn. D ese treue Teil- nahmt, die schlichte Art. in ber er sie funbgab. taten ihm wähl-

Hast du meinen alten Herrn nicht gesehen. Dor r

Br wuftle. er konnte mit dem Zungen in vertraullch-gemütl chem Ton spreHcrn Der würde die Grenze me überschreiten, die Formen stet«

bewahren.

.Der Herr ®raf sind heute n-ch nicht hier- gewesen." .....

.Da« Weller mag ihm zu tnüfl gewe'en fein.

Der Herr Graf Heben sonst den Sturm am meisten B« kann ihm gar nicht toll genug fein"

.Dann kommt er vielle.cht noch 2lls ich au« bem Haute ging, war alle« still bei ihm Du kannst mich in ber Zelle frottieren Btn Luftbad ist heute kein Vergnügen."

AI« Dunther in fein Fr>- ' .-nheim zurück- kehrie fragte er da« ZimmermöLchm. ob fein Vater noch oben auf feiner 6uibr wäre. Das Mädchen fah ihn mit einem erstaunten Blicke an Der Herr Graf find doch verreist "

.Verreist r

.Za. wissen denn da« der Herr Graf gar nicht? Beste in abend, e« mochte fo um halb neun sein kamen der Herr Graf mit einem Dienst- mann hier an unb liehen fern Bepack, ba« schon ft, unb fertig gepackt war. auf den Bahnsteig schäften."

Da fielen die Schuppen von Buntbcr# Augen. Deshalb alte hatte er gestern so oft nach der Uhr gesehen unb war den ganzen Abend m einer b grohen Unruhe . Ader wohin konnte er

gereist sein? . Unb fo plötzlich' Hab ohne bas geringste getagt zu haben

.Ach ja der Herr Draf haben einen Bries an den Herrn S>bn abgegeben, der sollte ihm aber erf| le« Mittag« Überrest werden. Ich glaube, da« Fräulein hat ihn auf den Schreidnfch >ben gelegt"

Dumher fing Me Treppen hinauf, fand In feinem Zimmer einen Brief feine« Baler« mit den ihm eigenen stolzen Zügen und la«

.Mein lieber Zunge Du konntest deinen Vater nie alt genug machen und riebst ihm feine fechsuiidviei^ig s> beharrlich unter die Vafe, bah er Ichliestlich selber an sie glaubte Aber zum Kuckuck, so alt und lebensmüde ist er doch nicht gkworbeii. um sich begraben zu lassen - fei e« auch in ber behag'ichsten She mit der besten Frau der Well. Vein, mem Zunge, ich kann noch nicht in den qo[benen Ääfig, ich mun die Schwingen regen, so lange sie rwch ein bihchetn Schernngftaft haben .Carpe biem", da« war meine Losung. Ze älter man wird, um b mehr hat man die Pflicht, sich jung zu erhalten.

Auch an Frau vm Aochow habe ich geschrie­ben unb mich zu rechtsenigen gesucht, wenn ba« überhaupt möglich ist. Sie wirb mich nicht ver­stehen. Ich verarge e« ihr nicht. Zeder muft die Folgen seine« Tun» allein tragen ich habe schon schwerere auf mich genommen unb lerne mich auch mit ihnen ab)ufinbeit Auch bu wirst meine Handlung verurteilen. Du mufrl es Aber ich habe manchmal da« Befühl, als wärst bu dem Verständnis für deinen Vater nicht fo ganz ferne orte bie anderen, wenn du auch glücklicherweise seine Anlagen nicht geerbt hast, sondern mehr deiner Muller gleichst Ich mache jetzt metec

Veile mu Fräulein Flemmiiibem llek >iftoer» testen Deschövl. das mir bi«her auf meinen Wanderungen durch biete arm.- Trde begegnet ist Sie tritt ihre neue Stellung erst nach einigen Wochen an Wo ich dann bleibe, weift ch njeft nicht Zebenfalls wirst du mich fo bald nicht Wiedersehen. 21 brr wenn ch einmal flügellahm geworden, was hoffentlich n cht fo halb geschehen wird, tozift ich den Wink l, in den ich mich ver­kriechen kann. Dann komme ich zu dir Bi« dahin lebe wohl, mein Zuncte Denke nicht zu schlecht Din beinern Vater, dessen einzige B:ruhi- gung ist. bafj er dich auf beinern herrlichen Besitze gut gebirgen weift"

Tine lange IDeile saft Gunther wie festge­wurzelt auf feinem Platze Allerlei Gedanken fliegen in ihm auf und nieder, schwere traurige Der Biief war te;ncn Händen entfallen und lag auf dem 'len Perferteppich vor feinem Schreib- tllch -

Dann war dir Stunde für da« Mittagessen gekommen Tr durfte Frau von Aochow und Inge nicht warten lassen, fo furchtbar ,hm auch der Gedanke war. ihnen jetzt zu begegnen. S> raffte er sich auf. kleidete sich langsam um und oegab fich in das Kurhaus

®r fand Inge allein am Tisch Frau Pm 2lochvw halte sich da« Sfsen auf ihrer Stube anrichlen lasten

Cie begrüftte ihn in der alten Weile Al« wäre nscht da« geringste geschehen Sollte sie noch ahnungfto« sein? Aber sie tat ferne Frage nach feinem Vater Da war ihm Car. haft Jte aür» touftte

(Fortsetzung folgt)