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*5**® «aWied. Ö* bo frflte* TtPtgen. rnreoen lebte, btt Xuntuhe auch tn DberbUf

<*f ®a6d tourt* feftgefteHt, dah aus «- 'tn^*re der Ätefernffrabe lortgelcni ® c - »e. .«»er unterhalten eurt* <5uu grobe Hen» -rftürmte dn Sprttloger tn der ÄöUwt <5ti«6t Dft Füller mit RohbvannUoein tourben angtfcofrt und ibrd 3n(xiltefl beraubt

Wt VLieberer begaecn berrtt« a» Ort ab 6NHt 64mH M trtaten, bi« fit fi* «xf bet 6tt«ie tervartoilftea

QUa Vormittag tarn et noch an Bert Sieben en ®1«Uen bei Stabt zu ©tbmngcn unb Plünde- nragen Die Ruhe wurde sehr bald wieder der- geflellt. al« die Beiatzungstruppen »ulammen mit der Polizei oorgingen Die Polizei ist jeht de- ^entrxilHielt, um lofort mit aller Krall in den einzelnen "Vierteln eingreifen zu können Die Bc- lahungsbcbörbc otrlangt nunmehr von der Polizei, bat) he rudIicht « l 0 « gegen alle P^l ü n- derer mll der TBaHe vorgehe Militär steht überall zur "Verfügung bereit

Tte Gage in Duisburg erfahr durch die Haltung bet belgischen "^kM'ungÄebbrte eine Verschlechterung Tetern nachmittag wu.br der stellvertretende Cberbürgcrmeiher Ätnb non den ©cparcrtiltcr oerb-dtct Äinb hatte die Be- nMfcrung In einer ösientichen Tef nntmachung vo- Annahme des gelöschten Notgelde« ge­ll» rm das die Ceparatiftcn he rau «gegeben haben >wtCmrge* Gcfthäfi«le»r,, die sich geawigeri hatte», bas gefälschte Hot gelb e»$x tmnbe» bee den Separat tste» erft vvrgehal-

leeet Pistole gar "Banafy«* gex»raaqrn

Die betatschen Patrouillen grillen gegenüber Nelen Ereignissen nicht ein Da» RaU>ju< ist immer noch von den bettKillnctcn ecparatifte-.i beseht ®4 ist bec "Benöllcrung unmöglich btc Sonder­bündler zu vertreiben da Nch auch gleichzeitig ft arte belgische Trupp en.rbteilungen im Kat bau» br! <nd?n und brutsche Deaenmah- nabroen zur Beitreibung Nr Sonderbündler als AnonsI gegen bic belgischen Truvpen aufgeiaht ttxroen Die Separatisten bemä chliglen sich der Uniformen der städtischen Polizei 3n de i letzten Tog,n war au» allen Kreisen der Bevölkerung ein SeIbstschuy gebildet worben bet b.n Schuh der ös.ent.ichen Xbaubr übernehm n tollte imb die Ausgabe halte, die Rathäuser in Shiie- burg-Auhrvi t, Du'üsburg-Meik<ritz u D lisburg- Beed "vor dem 3uflri*' der Sevaratilten zu schützen. Dieser Selb tlchun dl gestern in Duisburg- Tectf hon den betg.fchr,. Truppen enlwa.net tpoeben.

defolg» des "Derhalte»« der d.lgif<h»7» Be» härdea vermögen sich die ftv-piraliften m

"Bttt«barg noch zu Halle»

Die Schwielig leiten fleigmt sich j doch stündlich Dos gilt bcloiber« von ter Ar^.u.u > t( Die Separatisten haben am Samstag Gebens­mittellager, die dem Konsumverein g hören. getvr.Ilsam geöffnet und bia Lebensmittel an die Arbeitslosen verteilt. Wie zuv< flüssig ver­lautet. wurden von de» Separatisten auch belgisch- sKmzöfische Militärkonserven verteilt

In der letzten "Dachl wurden durch auswärtige schwer bewaffnete Separatisten die öffentlichen Gebäude in Bingen, Bürgermeisterei. Kreis­amt. Post. Deich«bank ulw befehl Die Besat- zungsvehörden haben der deutschen Polizei, die Äetnf<6tcilen wollte, ben Gebrauch ihrer unterlagt Die durch ha« Molffbureau Verbreiter Dach richt über die Besetzung de« Mainzer Rathauses durch die Sevarn- tlfien hat sich dagegen zum ®lüd nicht beftd- tigt. Die Dach richt ist durch den Umstand t>er- anurfü. dost d« Franzosen eine Durchsuchung des Stadthauses Vornahmen, die aber keinen 6r- Mg hatte Die politHd-ci 'Patinen ter Stobt haben einen Aufruf erlösten, der ein Treugelöbnis zum Aeich und zum Bolksstaat Hessen bedeutet Die Franzosen haben die "Ma-'ntgab? des Auf­rufe« durch die Mainzer Zeitungen verböte., dagegen muhte ein Aufruf her Regierung der Rheinischen Republik ve>öffentlich! werden

Die wertbeständige Entlohnung.

Berlin. 29 Ott «MTB I 3n ben Be- fkiechungen zwischen den beteiligten ReichsrelforiS und den Bertretern der Vpihenverbände der Ar­beitnehmer ist auf Grund der Erklärung des "Der- tretet«, des ReidSfinanzministeriumS fcstgestellt werden, bah wertbeständige Zahlungsmittel in einer zur Lohnzahlung ausreichenden Menge in her laufenben Woche noch nicht zur "Verfügung Heben.

Erst i» der komme»de» Woche wird et» Ji« mÜM »och geringer Brachtest der Löhae and Gehälter wertbeständig «»»gezahlt werden totalen.

-SVr Vef^ryn« zur nnn<m TSeyihfunn in wert, beständigen "Zahlungsmitteln wird bann noch einige "Wochen in Anspruch nehmen «r kann sich natür­lich mir tn dem Ausmaß vollziehen in tem die Herstellung wr rtb. ständiaer Zahlungsmittel technisch möglich ist Dabei ist zu beachten, bah

wertbeständige ZahlungsmUlel erat« erhöhten Schutzes gegen Fälschung bedürfen anb daher In ihrer Herst.Uung gewissen Beschränkung»" anter- liege» All. Beteiligten waren sich darüber einig, da"

die TerteU»»« der taertbeftänMfen Zach» lang «mittel <af Vs, ehtgtlaen Berufs« »ab St- toervszweitz, möglichst gleichmäßig erfolge» muh imb hierbei insbesondere das Reich nicht fchneiterals Ne Pitoatindustrte vor gehen darf Di« Vertreter der Dpltzcngewe-rstchaften forderten c.nmüttg den sofortigen Uebcrgang zur Berech­nung der Löhn« tn Gvldmark Die endgültige Klärung ditser Xeilhage ist noch nicht erfolgt Di: Besprechungen hierüber sosten daher am Mr't» wvch. bei 31 Oktober, unter Zuziehung ter Ber­einigung der t.utschen Arbeitgeberver­bände fortgesetzt werden

(fabe des frankfurter Orurrafftrriks

Frankfurt a UL 29 Ch iTBIB i 3nt- gegen dem Beschluß der kommunistischen St ell» (c.tung. ben am Freitag auog.btohen.ii ®;i:ral- ftie.k heute verschärft sortzuluhren ist heute iruh in ben meisten Betrieben die Arb it Wied u" - genemmen worben nachdem am ©amrtag abenb emc Versammlung der Cb eute de» am Itärfücn beteiligten Mrtal la rbeiteroeraander mit 201 geg.n 12 Stimmen befch vifen hatte die Arbeit wieder auftunebmen Dir rad kal. 3fte Leitung l>it tarauf heute früh den Abbruch de» Streik» defchlof.en.

Der amerikanische Anleiheplan.

Reuhork 28 Oft (Reuter > Mihi end dos Staatsde poi lernen I an dem in dem kürzliche., Del-efdxnwechsel zaflchen Lord Turzon und Vtaat-sekieiä, Hughes baigelegten Vtandpunft hinsichtlich bet vorgrschlageneii internationalen Sachverständig en fommifston für dir Repa, ations- ftage streng festhält, bifngen die Zeitungen in auffälligem Druck Meldungen von einer grossen, hauptsächlich in den Bereinigte» Staat:» flüff.g z» machenden Anleih: an Tratschend, vir wahrscheinlich die B:t.ilig»ng der 8-anzen Weil zur Zolge haben würde ö» ist begannt, bah Piästdrnt (SoDllbg; den Dvifchlag. bah die Kriegsiin,n»lurvoiation d n "Betfauf des lleberfchuffe« an land­wirtschaftlichen Erzeugnissen nach Gurtpa finanzieren solle, in ernste (Liwäiung zielt Man ist der Anitchi baf zw iiLllo» diese Tatsache die Rachlichten heioorgeruien hat, bah Arne ila einen groben Wetzenkredit an Teutschlond im Falle rtnei Hungersnot plane Uctxi die gleich. Angelegenh-it m-rb dem .Reu- boif Herold folgendes au» Washington bei id t Wenn Frankriich keine iSimo.ii. u e i machen und Deutlchrand sich bereit crlläre,

Vie von der beabsichtigte» Sachverständigen» kommilfio» sestzesehte» Reparation.-» zu b: zahl?»,

würden die Bereinigten Staaten bie Timächtigunz einei beustchen Ani ihe erteilen, bie zum grob e i Teil in den Bereinigten Staaten auiqcnzmmen weiden soll Zwed der Anleih: sei nicht so sehr der der deutschen 3ndustrte einen Teil der inneien fiskalischen Anspannung zu ersparen ker sich Deutschland unterziehen mülle, um seine Schulder bei den Alliierten zu bezahlen als vielmehr

die deutsche 'Regierung hl den Stand zu sttze», Ordnung tn ihrem eigenen Hause zu schaffen, Vie Währung zu stabilisieren und um Rah» rungsmsttel zn kaufen

Rach dem Blatte soll In offiziellen und Geschäfts­kreisen die Ansicht allgemein dahin gehen, bah cs im Anschluß an die Sachverständigenkonserenz zu einer Wirtschaftskonferenz gröhten Stiles kommen werde Der .R.unort Heiald" behauptet auch, bah die Äiebite für die Ausfuhr ton 80 Mistionen BufhelS Getreide, über bie gestern berichtet wurde, aus der vorerwähnten Anleihe entnommen werden sollen

Mussolinis Triumph.

Mailand, 29 Oft (Weist.) Wie die übri­gen Städte 3tal>.ns feierte auch Mailand am Samstag die Wiederkehr deS Jahrestages deS MaZd-eS aus Rom zur Aufrichtung der Macht der Fascisten Um 9 Uhr Dormittag# fa.ib der Empfing Mustolinis durch tic zivilen und mili­tärischen BcHörden statt Mussolini g;ng alsdann an ier Spitze k:S grehen De folge# zur Kirche, um tic Mess, zu hören Hieraus folgte die Parade der Truppen Dcn ter Meng b.geifte.1 gefeiert, begab lich, Muffclini sodann zum Palast Alpeiti. von testen Balkon er zu ter veifanimelten Menge spiach An die g>^g denen Dcrtpiechunqe > er­innernd, führte Mussolini aus, tast da« sascistisch: Regime letzt auch von seinen Gegnern anerkannt werde, tw »ugeben mühten, bah bet Zafeisnru« die Monarchie stärkte, da« Prestige der Kirche vermehrte »ad bk Achtang

vor der Armee wiederaufrichtet.

.Wir haben auch," fuhr Mussolini fort, .die Ber- tntung des "Volkes respektiert und wir haben kein

Siebener Konzerwerein.

Hilde eigrr* ("Belmar), "3 i o 11 n c.

Mit mächtigem Aufschwung steigerte Hi > d« Slgers tbr gewaltiges muHfahf<t^ ^-a'- tungsvermögen vom ersten Takt tx« A UI » U Kon »er .es von Bach das mit ungemein st taff er Rhylbmifierung tniebergege^n gurbe, bl« J-Ä ^^S"°!7n war viel mehr die Uebertvindung der Birtuof.t^ war nicht nur der Triumph bei ^^terschafpe« durch die Perfdnlichkeit Hierin und w d«n in einer Wesensart, die nur so und nicht ander« ein kann ist die Bedeutung des gant gtohm Künstlers" verankert, hinauf beruht auch da« Geheimnis der suggestiven Wirtuna

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alUln^bl. Tcrtroailoiff,t6mue

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ngen Aniah bitten Warum wird noiben Drei SuntüM-run 'S « » «1^»-' »Lj

''»"«M)«- Ä lMM- USÄ?Ä»i ^nuuwam«.»

llnb doch kann man an all diesen drei Kon­zerten. in denen die Entwicklung de# Sv ogedan- kens durch bic Borweg nahmt im Tutti gehemmt »ischeint hie mostostche Sr'indungskr,'t Bachs in ihrer an keine Grenze gebundenen Möglichk.i.en b wundern Hilde Slgers spielte d. » Konz-rt ebne jede Spur von Erdenschwere mit welcher e# mancher Geiger oft künstlich be astet Fr udi.ter Deiklärtheit des erste i Sane# olgt ein auffallend mrch>rn wirkender Ltimmungsgehalt tm Andinte, feellsch stark schwingende Meloblebögen bi- über einem baffo oftinato austchweben Rhythmisch qc- fiialite Lebenskraft klingt im A lege asfar bee Lchluhfatze» Leider mutzt? die Herr iche Zanoli- geige gerade beim Dvrtrag bei Bachlonzer e« gegen allerlei ungünstige Ein lüste der 'euchten Witterung ankämpsen Jn der R.-gersonatr war der Kamp' fregrerch entschieden

Bon Bachs zu Regers Dtrtintechnik führt wie in der Orgel wchwk der beiden Meister eine gerade Srttwidlunasfinie Frei von jed?m tttnfluh der Iranzofisch-b.lgifchcn Birtuo'enschule hat Reger die o't schwerblütige Melodl! u-b vor allem bic reiche Fülle der Polnpho ie Bach« übernommen, die er mit einer manchmal unerhört scheinenden Steigerung ter technischen Sk wierigkeiten Wetter ausaestastet hat Die alle Form ist jedoch durch die Dkr- Ober drri-)sätzige Sonate der ÄlafliLt ersetzt und dadurch ein stär­kerer innerer Ausbau ermöglich' Das fugentllche Sturm- und Drangwerk, welches der 27,ährige mit den tret anderen Senaten des op 42 im Hahr 1900 tn Weiden vokkrtete. erfordert eins über- ragende, an ben Svlosomaten unb der Ehaconne

3v«nabmegd<6 ertasten Aber wenn die Freiheit deichen soll Aufhebung des Gange« der nationalen Arbeit "Verletzung des Rechts. Lästerung ber Symbol i ber Regierung, des Baier lande« und be« Staates, Io erkläre ich in meiner Eigenschaft al« Ministerpräsident uni Leiter ber safcistifchen Bewegung Drgfe Freiheit wird es niemals geben1 (Llürmiichrr Belfast.i So rkläre ich wei­ter allen Ckgrurn. bah frc nicht auf unkte Lang­mut .echoen dürfen Wir Haven ihnen ein Jahr zur Besinnung gegeben und sie ktrnnlen sich da­von iU>-rzeug.n, bäh wir entschlossen sind, jeben, auch- k^n härtesten Kamp' zu fuhren, um unsere Revolution ju verteidigen iErneuter Beifall.) Wachrend des Oachres. das dem Sieg de« Fascismas vorangtag. ginge» fieben Mill io» e» Ardeikslage Verloren Wir habe» diese» Ber- tust aus 200 000 vermindert.

Sy'fi Üebe.i te: Ration spielt fich setzt m Ruhe ob Zum erstenmal batx 3talicn in voller lln- obbärgigku unter Aoiehnu.ig der Zuständigkeit des Bolkeidunke». der eine An Bersicheiung für in d>. Höhe gekommenen Mächte fei, g h idelt Muffoiini fragt: bann . Wenn morgen non euch schwerere Opfer o.rlangi werten, als ihi sie g.f crii gebracht habt, werdet ihr sie bann billigen? Tie Menge rief .Ho .Seid ihr bxicil, die geforderte Disziplin zu beweisen?" Die Menge i ies erneut Muffolin, erklärte

noch T a.Iegung ber gezenwön q» > posttstch n 21 ul gaben des Falzismus, da« laizistische Regime ater de entgegen den Behauptungen der sallchen Führer der arbeitenden Mallen von langer Dauer fein, denn

es sei »i<tzt aus de» Siez einet Partei garid» -»führe», noch fei es Vas Produkt einer Äabi» MUfTrift, sondern Vie ®cn<fnng einet Raffe Ds sei e i n Doll, da« die Ration bilde and eine Ration, die den Staat schalle Ss fei ein Staat, bei in der Welt Ausdehnungsmöglich- keiI suche Bon Ianganbauci ibem Beifall über­schüttet, schloß MufsoliNl .Ls lebe der König, es lebe ter FofzismuS. es lebe 3talien*" Die Menge f cl begeistert ein Am Rachmittag fanden eine Reihe patriotischer Feiern statt, woran Mus­solini teilnohn Das Fest endete mit cir-m grasten Feuerweri D.e ODOtiomm für Mussolini dauer­ten noch bi« spät in die Rocht an.

Aus Stadt und Land.

Giehen, ben 30. Oktober 1923.

Zur Mirtzasilunst am I November.

Die nachstehende Tabelle soll zur Erleichterung der Berechnung und zur Rachlonlrvlle der am 1 Rovember falbgen Oktobermiete dienen Die in der Tabclsi ^rzeichneten Dlietbcträge ent­halten die Zuschläge für bie Instand- sehunas - und Berwaltungskosten Auster Ansatz geblieben sind die Zuschläge für Steigerung der Zinsen und die Grund- miete Bilde Betrage sind so geringfügig, bah sie beispielsweise bei einer monatlichen Friedeno- mietc von 35 Mk insgesamt nur etwa 1030 Mk ausmachen

Friedensmiete Am 1. Rovember 1923 lästige Mietzahturrg

Tiart: Mark

0.25 121 800 000

0 50 243 600 000

075 365 400 000

1,00 487 200 000

? Ort 974 400 000

3 00 1 461 600 000

4 00 1 948 800 000

500 2 436 000 000

6 00 2 923 200 000

700 3 410 400 000

8 00 3 897 600 000

9 00 4 384 800 000

10 00 4 872 000 000

20'00 9 744 000 000

30 00 14 616 000 000

40 00 19 488 000 000

50 00 24 360 000 000

60 00 29 232 000 000

70 00 34 104 000 000

8000 389^6 000 000

90 00 43 848 000 000

100,00 48 720 000 000

An Hand dieser Tabelle kann sich jebermarm ohne kompliziertes Rechnen seinen Mietbetrag er­rechnen Beträgt beispielsweise die monatliche Friedensmietc 21.75 Mk. so berechnet man die am 1. Rovember fällige Miete wie folgt:

Friedensmietc Oktobei miete

20 00 Ml 9 744 000 030 Mk

7^00 Mk. 3410430000 Mk

0.75 Mk__________365 400 000 Mk

27.75 Mk 13519 800 000 Mk

H. St.

Das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft weist in einer Zuschrift an die Presse darauf hin. hast in allen Fällen, in denen die gesetzliche

Bachs gebildete Technik Hilde Elgers mei­stert dies: Technik mit einer staunenswerten Selbst- rerstäntsichlest, sir besitzt jene grostzügige. breite Bcgensührung. jene eherne Kraft der Singer und Lu unbeirrbare Sicherheit Im Doppelgriff» und Flagcolcttspiel. ohne die eine stilgerechte Aus- süh.ung tie'er Werke nich' denkbar ist Aber über tic technische Leistung hinaus erhob sich bic schlechtw.g geniale Wich.rgabe ter O-Moll-Sa- natc zu cir.m von Offenbarung und Prophetie er­füllten wuchtigen Bekenntnis zu Reger Wie cle- n-cr.tir kam bie leidenschaftlich stürmstche Wucht tv» ersten Satzes heraus, welche t >c wenigen Takte te» C.genthem-as in unaufhörlichem BorwältS- jagrn mit sich sortreistt und in ihrer Uebcrftei- gerung last tic Krall t:r Saiten zu sprengen scheint! Welche Beiinnerlichuig errichte Hilde ölg.rs im Atagiv' Schon die acht Einleitung«- takte in A-Tlon erklang.n ganz wie aus jener Erdensernt, bie alles Materielle und Zeitliche ab- gestreift Hot Und tarn, der lehnsuchtsvvll. Ge­sang aus ter G-Saite. rn^hr und mehr überschütte! vrn der vertchwenderischen Fülle einer pracht- vrtlcr P lyphonie. ohne die Rrg-r .nicht musika- li«ch lenken kann " Welch leiteniechafisich edle Glut erfüllte hur da« Spiel ter Künstlerin' DaS inner- [id fte Geheimnis, das eigentlich Lebendige der Musik wurde erweckt .Richi Äuiper. kaum noch Ton - ich höre deine Seele! Ungemein charak- tertstilch war der Scherzocharakter des drtttvSatzes erfastt Die Wiedergabe der vbschliestenden Fuge schlug noch einmal alle Sinne in Bann

Bruchs Schottische Fantasie, die an erstaunlicher Ledens!rische irdl dem G-Molt-Ko»-

Miete gilt, soeoohl der Twrmieter als auch be- Mieler berechtigt ist. Ne Zahlung bei Mietzinse« irr TU vnats odfchnitten zu vertan gen. die viertel­jährliche Mletzahlung Ist in dielen Fällen auf­gehoben 3m übrigen ist aber gemäh 9 551 be« SD S ber Mietzins grundsätzlich nach dem Ablauf ber Monatsabschnitte zu ent- i ichten Ls steht selbstversiändsich nichts im Wege, diele Bestimmungen vertraglich bah(N abgu ändern, hast die Miete im voraus zu za Hker ist Hierzu bedarf es jedoch ber ü'teeinslimmen- den Willenserstärung beider Teile.

Was die Berechnung der Okt obermiete anlangt. Io sei noch aut folgendes hmgewiefen Die Zuschiagc für Instandsetzung«, und Berwal- lungskosten betragen zusammen 16 Prozent der Friedensmietc vervielfacht mll dem vor dem Tage derFälligkeilberMiele zu­letzt bda nig.gebenen Lcbenshaltungsin- ber Fällig t'f die Dliotxmniete. soweit sic nicht im Oktober voiausgezahst worben ist, nach Mv- natsablauf. d b mit ban Ablauf de« letzten Okiodcrtages Dx Znderzsifem werden stets Donners :ags in ben Teilungen bekannt gegeben Die Oktobermiele ist daher, soweit sie noch nicht grleistet ist, nach dem Lebenshaltungsinder zu be­messen. der am 25 Oktober veröffentlicht worden ist und der das 3 045 003 OOOfache ber Bvrkrtegs- ACU beträgt Die Tallache bah ber Donnerstag« hr kanntgegcbeneLebenshaftiingsinder für die ganze Woche gilt, ist für die Berechnung bet Miele ohne Belang

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Morgen Beginn der Bolksspeisong.

Wie aus dem heutigen Anzeigenteil hervor» geht, beginnt die Winternothilse Giehen morgen mit ber Bvlk«speifung AIS ©peile- raum ist z u n ä ch st btc Provinzial-Siecherranstalt bestimmt worden Welche Sbvife unserer Mit­bürger in Vctzracht kommen, sagt bte Betannt- mad-ung. Gespeist werden kömren bi« 200 Per­lenen täglich Die Bedenken, bie gegen tue ab­seitige Lage ber Speiseslellc allenfalls vorgebracht treiben können, werben überwogen durch bic Tat­sache. bah dort sogleich begonnen werben kann, wahrend alle anderen Möglichkeiten umfassende Boibereitiingen bedingen, die die ®röffrtung noch einige Zeit hinausschieben würden Zedoch wird die Beilegung ber Speisestellc an eine mehr in ber Stadtmitte gelegene Stelle, tm Bedarfsfälle auch unter Beibehaltung der bisheri­gen, vorbereitet Hierzu fehlt es vor allen Dingen an den notwendigen Küchengeräten Gs muh notgebrungen die Gebe! reu big keil des einschlä­gigen Handels an gerufen werden, die sich aus feiten des Lebenomittelhandels Idxm erfreulich betätigt bat Die Kosten für käufliche Beschaffung dieser Gm-äte wurden bic vorhandenen Mittel allein im wesentlichen auf zehren Hoffentlich gelingt es, bad Erforderliche leihweise zu erhallen.

* Die GaspreiS- Erhebung Die Di­rektion des städtischen Gaswerks teilt uns « unserer gestrigen Anregung mit, bah sie bie dort ausgesprochenen Gedanken schon m die Tai um» gefetzt hätte, wenn ihr die Räume verfügbar ge­wesen wären, bie zur Bewältigung bc6 verstärkten Bureauverkehi s notwendig sind, ber bei eurer öfteren Einziehung des Gaspreifes nicht zu um» geben ist Da mittler welle die Raumfrage Aussicht aut Lösung gewonnen hat. soll vom 1 Rovernbe° ab mit der befabentocifen Einkassierung des Gasgeldes begonnen werden Für die Ablesung der Messer ab 1. Rovember ist ber GaspreiS auf 3 Milliarden, ber Wofferpreis auf 1 THUItark pro Kubikmeter festgesetzt worden Sin ®a«oor- DcrZau, fandet nicht mehr statt.

Auch einmal finfenbe Prelle Rachdem am Samstag eine hiesige Grobhandeks- fuma. .um ber ärmeren Bevöllerung Giechen« Rechnung zu tragen", bie Preise für amerilani- Ichcs gelalzciies Ochlenfieilch, Schweineschmalz Rinderfett und Kokosfett bedeutend hevabgesesti bat. boten einige Metzger Schmolz, Fett uln>. noch um eine halbe bis eine Milliarde billiger an Aul welche Weise die Bedürftigkeit bei dem Berkaus festgestellt wurde, war nicht ersichtlich, jedenfalls aber war der Andrang in den .billigen Läden" sehr groh Hoffentlich findet die Preis­senkung die allgemein gewünschte Fortsetzung

D1 e Billivnenscheinc Wie das ,B T." erfährt, werden im Laufe dieser Woche i, 2, 5 und 10 Billwnenfcheine zur Ausgabe ge­langen

" Die Bezahlung be« elektrischen Stroms betrifft eine Bekanntmachung Im Heu- tigen Anzeigenteil, bic wir ber Aufmerksamleit der Interessenten empfehlen

" Die Käufer vor Fichte ndedrei- fern aus dem städtifchen Wald seien hiermit auf eine wichtige B-ekairntmachung ber Stadtver­waltung im heutigen Anzeigenteil aufmerksam gemacht

Vornotizen.

TageSkalender für Dienstag Siadttheater, 7 Uhr .Gespenfleri"

fOettcroorrtueinge

Wolkig bis heiter, im allgemeinen troden, nachtS kalt, tagsüber nur geringe Grwärrnung

zeit heute noch wetteifert, mog manchem eine wlllkvmmene ($ntftx>nnung bedeutet haben Hilde EIge 1 S tauchte das schöne Werk, das durch le.n.-n Bvlkssiedcha.alter an wech'earden S'immun- gen so reich ist, in ein Meer von Wohllaut und belebte die Kaniilene mit der glühenden Leiden- schcstsichkeil ihres 'eelenvollen Spiel«

Heinrich Hvffmeister (Weimars, ein gmnbmuliMildxr feingebildeter Pianist, er.vies sich als stillicheier, gediegene! "Begleiter von vor- nehmet Haftung Für ten starken äufxrren Bei­fall. den bei der außerordentlichen inneren Be­deutung des Konzerte« und der überragenden Leistung der groben Künstlerin ruhig um einige Diadc stärker hätte fein dürfen, dankte Hirdc Elgers ourch die Zugabe der Melodie von Bruch-Kreisler 3n diesem Zusammenhang möchte Ich nicht un­erwähnt fallen, bah einzig allein bie Selbst­losigkeit der groben Künstlerin und bec Idealismus einiger wahren Freunde bet. Musikleben« unserer Stadt dieses Konzert ermög­licht haben Es darf und kann hierdurch kein Präzedenzfall geschallen werden Der Kon zcrtvercin. dem wir eine starke sinanzlette Stui- >ung. lei e« von der Stadt ober von Privaten von Herzen wünschen möchten, wirb elnlef> n und b.e Musikfreunbe werben sich daran gewöhne müssen, bah derartig lächerlich niedrige Ei"- trfttSprerlc nicht bte geeignete sinanzrelle Bafic- rung einer Konzertveranstaliung ergeben können, in ber ane diesmal erste Vertreter ihrer 3n- htumente« zu Gehör kommen. Dr H A