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Oanbe ctne unangenehme Wirkung gehabt, Dor dem Bestehen dieser Derordirung hatten die meist $n den Mittagsstunden erscheinenden Tageslei­stungen, auch unserGießener Anzeiger", die Mög- jlichteit, ihren Dez ehern auf dem Lande wenigstens ten AormittagskurS des Dollars als Richtfch:mr des Tages mituzleiien. Da jetzt nur nach die amtliche, in den Ersten Rachmittagsstunden sestgestellte Kursnotiz zugelassen ist, die Zeitungen aber aus betriebstechnischen Gründen und aus Rücksicht auf den schwächeren Zugverkehr der ^Eisenbahn die Ausgabe für die ländlichen Dr- zieher schon in der Mittagsstunde Herstellen m ü f f e n, tarm bis auf weiteres von keinem Mlt- lagsblatt die jeweilige Tagesnot erung des Dvl» larkurses noch auf das flache Land hinausgo bracht tverden. So lange die neue Verordnung in Kraft ist, werden sich die ländlichen Zeitungs- leser, da die Redaktionen und Verlage hier macht­los sind, damit abfinden müssen, daß sie einst­weilen den Dollarkurs vom Tage vorher aus ihren Dlättern erfefren können.

Landkreis Gicsjen.

* Rieder-Bessingen, 30. Juni. Am morgigen (Sonntag findet hier ein Ge m ar- lungdrunögang mit anschließender De - in o n ft r a t i o n der dortigen Versuche statt. Rundgangsleiter ist der Landwirtschafts- Assessor Dr. Schneider, LandwirtschaftS- amt Lich.

Kreis Büdingen.

Aidda, 29. 3unl. Dei der Grasver­steigerung derStadt wurden für 300 Mor­gen 152 Millionen Mark gelöst. Der Mor­gen kommt also durchschnittlich auf 500 000 Mark »der der Zentner Heu, wenn man den Durch- schnittser-trag mit 20 Zentner (das ist sehr hoch gerechnet) annimmt, auf 25 000 Mark. Dazu kommt nun noch der Mäher-, Heumacher- und Fährlohn vnd das Risiko. Da kann der Zentner in der Scheuer kaum geringer als mit 50 000 Mark ge­rechnet werden Dabei erhielten einzelne Stücke weit über diesen Durchschnitt gehende Preise. So wurden für ein Stüct von rund 900 Quadrat­meter aus Privatbesitz 420 000 Mark geboten.

Kreis Friedberg.

Butzbach 29. Juni Die Zuschläge zur Grundmiete sind hier mit Wirkung vorn 1. Zull ab auf 15 0 0 0 Prozent festgesetzt worden. Davon entfallen 230 Proz. auf die Zins- mehcbelastung, 1270 Proz. auf die Betriebskosten

(ausgenommen bleiben Gebäudesteuern, Woy- nungsbauabgabe, DrandversichTrung, Schornstein- feg.ngebühr, Wassergelt, Stratzenreinigung und Müllabfuhr, die anteilig zu verrechnen find) and 13 500 Proz. auf die laufenden Instandsetzungs­kosten.

* Ilbenstadt, 29. Juni. Unsere Ge­meinde wird am 15. Juli das 800jährige Jubiläum ihrer Gründung durch ein schlichtes, dem Ernste der Zeit angepahieS Volksfest feiern. Cs ist ein historischer Fest­zug geplant, worin neben anderen Gruppen der Einzug der Stifter und die Klostergrün­dung" den Glanzpunkt bilden soll. 3m Jahre 1123 wurde durch die Grafen Gottfried und Otto von Kappenberg der Grundstein zum Kloster Ilbenstadt gelegt, das fast siebenhun­dert Jahre lang von großer Bedeutung für die hiesige Gegend war.

Kreis Wcirlar.

Wetzlar, 29 Juni Bn d:r Aufstellung des neuen ftädtischcn Haushaltsplans hat -ran hier ein summarisches 03erfahren ange­wandt. Man hat den Haushaltsplan von 1922 zugrunde gelegt und dann eine Verhundertfach>>rg dec Beträge vorgeuomrnen. Die Oefamtaud- gabe wird mit ca. 2 Milliarden Mark vecansch'.agt. Gestern haben die Stadtverordneten diesen Doranschag gut gewißen.

Hcssen-Rnssan.

fpd. Frankfurt a. M., 29. Juni. Mit dem 1. Juli treten neue, seh r bedeutende Preissteigerungen auf saft allen Gebieten ein. Der Preis für ein Liter Milch beträgt 3600 Mk Die Löhne für die Bäckergesellen (in dieser Woche 500 000 OltT) und die rasche Steige­rung der Brennstoffpreise machten eine wesent­liche Erhöhung der Back Warenpreise er­forderlich. Es kosten ab Samstag ein Weihbröt­chen 300, ein markenfreies Schwarzbrot 7200, ein Schlüchterner Drot 6500 Mk., c.n Frankfurter- Weitzbrot 6300 Alk., ein Markenbrot 3200 Mk. Für den D. ppe.'zmtner Roggen mehl wurden heute um fast 25 Prozent höhere Preise gegen Mittwoch gefordert. Rach einem Entscheid des Demobilmachungskommissars. Regierungs­präsidenten Ha en i sch. wurde der vom Schlich- tungsaiisschust für die Metallarbeiter ge­fällte Schcds'p.u.h, den di: Acie.tgcber abgelehnt hatten, für verbindlich erklärt. Danach erhält der gelernte Metallarbeiter über 25 Jahre einen

Stunoentoyn von yduu ant, gegenüber 6700 Mk in den letzten beiden Wochen. Ferner erhält jede Ehefrau eine soziale Zulage von 60 Mk. pro Stunde. Ein auf der Durchreis« befindlicher A m e r i k a ne r überwies der Rot­gemeinschaft und der Kinderfürsorge 200 Dollar.

Hochschulnachrichten.

Di-e Jahresfeier der Univsrsi.'ät.

L. II. Heute beging die Landesuniver­sität in ihrem schönen Festraum, der Reuen Aula, ihr Iah res fest in der üblichen Form. Die Aula war von den Dozenten und ihren Da­men. von geladenen Gästen, von Teilnehmern aus der Bürgerschaft und von Studenten und Studentinnen gefüllt. Rach dem einleitenden Or­gelvorspiel trug der Akademische Gesangverein badMagnificat amma mca Dominum" für fünfftlmmigcn Ehor aus dem Magnisicat von I. S. Bach vor, worauf der Rektor, Professor Dr. Eger, die Anwesenden willkommen hieb. Hierauf hlllt er die Festrede über nQ3om heuti­ge« und künftigen deutschen bürgerlichen Recht". Anschließend hieran verlas er die Chronik der ilnitxufität für das abgelaufene Jahr und ver­kündete die Ergebnisse der für 1922/23 gestellten Preisaufgaben.

Von den Aufgaben sind die der Theologischen Fakultät für den Letzdheeker-Preis, der Medizini- schm Fakultät für den Akademischen Preis, der- Detciinärmedi',Mischen Fakultät, sowie diejenigen der Philosophischen Fakultät auö den Fächern dec Forstwissenschaft, Chemie und Zoologie nicht bearbeitet worden Der Arbeit für die Theologi­sch! Fakultät für den Akademischen Preis über des Thema:Die ethische Unterweisung des Ur­christentums" (mit besonderer Berücksichtigung her neueren Forschungen zur Zesuslogienüberlie- ferung und zum Zakobusbries) wurde der halbe Preis zucrkannt. Auch der Bearbeitung der von ber Juristischen Fakultät gestellten AufgabeCarl Ludwig von Grolmann in Gießen als Kriminaltst" konnte der halbe Preis zuerkannt werden. Die Arbeit aus der Medizinischen Fakultät:Die pathogenen Hhphornyzeten in der Gießener Ge­gend" ist des vollen Preises würdig Von der Philosophischen Fakultät sind zwei Ausgaben be­arbeitet worden, sämtlichen Arbeiten konnte der volle Preis zuerkannt werden. Die Arbeiten lau­ten: 1. aus der englischen Philologie:Das Reise­motiv im älteren englischen Roman"; 2. aus der romanischen Philologie:Die Bezeich.mng der

juu11rmyrrunicme rm ^uTrnntju\11~nr* fasset der Preisarbeiten werden noch bekannt- gegeben.

Für die Osann-Deulwih-Stistung ist folgende Qlrbcit eingegangen und entsprechend dem Gut­achten der Fakultät mit dem Preis bedacht wor­den: stud. jur. Friedrich Re u n in g:*5>ie Ucbcc- leitung der Rechtsprechung in den durch den Ver­sailler Frieden abgetretenen Gebieten".

Die Feier fand mit dem Vortrag deS Aka­demischen Gesangvereins für fünfstimmigen Chor bicut locutuS oft et Gloria" aus dem Magni- ficat von 3. S- Dach und einem Orgelnachspiel ihr Ende.

Vermischtes.

Einbruch in das Sterbezimmer deS alten Kaisers.

. Berlin, 29. 3uni. (Wolff.) Vergangne Rächt gegen 11 Uhr hörte eine Streife der Schutz­polizei beim Passieren der ©träte Unter den Linden am Palais Kaiser Wilhelms I. ein Klirren der Fensterscheiben. Die Streife tveckte den Hauspförtner, der feststellte, daß Einbre­cher durch ein mit Efeu bewachsenes Fenster in das Sterbezimm^ des Kaisers ein- gedrungen waren. Da^e gestört worden waren, fiel ihnen nur ein mit Perlen besetzter ®riff in die Hände. Obgleich man das Gelände sofort ab- suchte, konnten die Täter nicht ermittelt werden.

Geschäftliches.

Hohentwiel-Festspiele 1923.

Auf der prachtvoll gelegenen Freilichtbühne deS Hohentwiels wurden die diesjährigen Spiele mit einer Ausführung desArmen Heinrich" von Gerhart Hauptmann eröffnet. Die Spiele dauern bis 26. A^'lst. Wer in diesem Sommer den Hegau 5UuT Wanderziele erkoren hat, mag nicht versäumen, die Hohentwiel-Festspiele zu besuchen.

Die feinsten Damen-

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behördliche Anzeigen

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Lirbigstrasre 16. Teleph. 2054.

Kostenlose Vlrbcit6uermitfhmn und Be- rusSberalung für beiderlei (.Geschlecht, n. a. auch für flvicnmuniPu und Kriegs- bescbadigtettktnder.

Pf kvnnett eingestellt werden:

n. bei hiefinett2(rbdtacbcrn:

1 aUetnlibrurfer, 1 Gürtler, 1 Werkzeug­macher, 5 Maurer.

Lehrlinge: 1 Einrahtner, 2 Schmiede, 1 Kellner.

b. bei anSwärtinen Nrbeitgebern:

1 Wärmer (ritbcirntetl, 2 ^dnemer, 1 t'ol analer. 1 Lchäsieinacher, 1 Pol'wrer. 1 Dreher, 1 Uhrmacher. 1 ProvtnonS- retsender. 2 jüngere Kellner, 1 Schwsser. Lebrlinae: 1 Stein new 1 Svengler und Innallatenr, 1 VanbiuirtfcbaitSclcuc.

juchen Arbeit: ©rtirtrifeuer, Buch­drucker. *2 Stilreiner, Knusten e, Schrei­ber und Neiiende, Packer, tOaiisburschen und 9lnSlanfer, Maschinenschlosser. 'j3ait= schlosser, Schuhmacher, 1 arankenvsteger, 1 Sattler, t landtvirtfchnktl. Bertvalter, Siäcker ti. Mehger, 1 Nransa'-rer, 1 Buch­binder. Mechaniker. 1 Ocher, 1 Wagner, mehrere Anstreicher und Wct'rbtndcr, 2 ^aniechniker. 1 Maschinenbmivrak- tikan'. 1 Zahntechniker, 3 Schneider. 1 .Zuschneider, mehrereElcktromonteure.

2 Gärtner.

Lebrliuae: 1 .Kaufmann, 2 dlutofchloss r, 2'losser. 1 Sueugler. 3 Mechaniker. 3 Elektro »ontenre. 2 Schuhtnacher mit 5toft nnd Wohnung. 1 Schreiner desgl., 1 Schneider. 1 Schlosser oder «chmied auf dem Van>c.

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b. bei auswärtigen Slvbcitacbern: 2 rthfcnfen, mehrere landnnrifchanliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Hans- niäbdKit, 2llieinmädchen, 1 Stutze, eine Pflegerin in ein ErholnngShei.n, Aiuet Servier sräulcln für votcl, HauS- und Kücheninadchen für Saison.

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Bekanntmachung.

Infolge Erhöhung der Kommunal- verbandspreife für Brotmehl und der sonstigen ülntosten werden gemäß Befchluh der städtischen LebenSmitleldepulation mit Wirkung vom2.Juli 1923folgendeHöchst- preise für auf Brotmarken abzugebende Backwaren festgesetzt: 44753

Brot 3100 für 1900 ©ramm

Brötchen 120 50

Weizenbrotmehl 900 500

Roggenbrotmehl 850 500

Ich mache erneut darauf aufmerk­sam, bah Brotmarken mit Ablauf der Gültigkeitswoche verfaßen und als­dann von den Bäckern nicht mehr beliefert werden dürfen.

Die Brotmarken Rr. 26 können noch bis einschliehlich Dienstag, 3. Juli 1923 zum a'ten Preis beliefert werden.

Die näheren Bestimmungen über die Ausgabe von Brot und Brotmehl sind durch Aushang bekanntgemacht.

(Sieben, den 30. Juni 1923.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt)'.

Bekanntmachung.

Infolge Erhöhung des Stallpreises für Vollmilch und der Milchverarbeitungs­gebühren berechnet sich der Milchpreis unter Hinzurechnung der sonstigen Unkosten mit Wirkung vom 1. Juli 1923 für das im Milchgebiet der Stadt Giehen erzeugte Liter auf 2755 Mk.

Zur Deckung der besonderen Un­ionen die durch den Bezug von Milch aus auswärtigen Molke­reien entstehen wird von jedem an Verbraucher abgegebenenLiter

Milch ein Zuschlag erhoben von 245 Mk. (Dieser Zuschlag ist von dem Milch- Verkäufer an das städtische Lebens­mittelamt abzuführen)

Der Kleinverkausspreis berechnet________

sich mithin aus 3000 Mk.

für das Liter und tritt gemäß Beschluß der städtischen Lebensmitteldeputation vom 29. Juni 1923mit Wirkung voml.Juli 1923 in Kraft. 4474B

Gießen, den 30. Juni 1923.

Der Oberbürgermeister. I. V. l)r. Eeib.

Sgs-uOWaMlpreise

Vom l.Zuli ab kosten 1 cbm

Mas.....2103, - Mk. und

Wasser .... 900,-

Aus die Bekanntmachung an den An­schlagstafeln betr. Wafierverbranch wird verwiefen.

Gießen, den 30. Juni 1923. [4465B

Gas- und Wasserwerk Gießen.

. .

zum

Bekauutmachung.

Infolge Erhöhung der Zechenpreise und Frachtsätze wird gemäß Beschluß der städti­schen Brennstoffdeputation der Höchstpreis für Braunkohlenbriketts auf 31140 Mk. für den Zentner mit Wirkung vom 2. Juli 1923 festgesetzt. 4763

Die Zuschläge für Lieferung bis in den Keller usw. sind um rund 50'7 erhöht.

Alles Nähere ist durch Aushang bekannt» gemacht.

Gießen, den 30. Zuni 1923.

Der Oberbürgermeister. (Brennstoffamt.)

Der Händler Wilhelm Koch, geb 2. Januar 1891 zu Beuern, Kreis Gießen, wohnhaft in Rödgen ist durch rechtskräf­tigen Strafbefehl des Hest. Amtsgerichts Gießen vom 18. Mal 1923 wegen Ver­gehen gegen § 1 Ziff. 1, 7, 17 der Preis­treibereiverordnung vom 8. Mai 1918 zu einer Geldstrafe von 60 000 Mk. (sechzig­taufend Mark), evtl. 1 Tag Gefängnis für je 150 Mk, verurteilt worden.

Die Einziehung des übermäßigen Ge­winns in Höhe von 13 800 Mk. und die Veröffentlichung der Bestrafung im Gießener Anzeiger und der Oberhessifchen Volkszeitung nach Rechtskraft ist ange- ordnet.

Gießen, den 19. Juni 1923.

_________Hessisches Amtsgericht. 44423

Bekamitmachung.

Der Voranschlag für das Jahr 1923 liegt vom 2. Juli lfd. Is. an acht Tage auf unserem Bureau zur Einsicht offen. Einwendungen hiergegen können während dieser Zeit oorgebracht werden. Es ist die Erhebung cinerUnilage beschlossen worden, zu der auch Ausmärker beizutragen haben.

Steinbach, den 28. Juni 1923.

Bürgermeisterei Steinbach.

__________Krämer.______444ID

Bullenverkauf.

Die Gemeinde Albach beabsichtigt einen erstklassigen selten Simmentaler Bullen auf dem Snbmifsionsweg öffentlich zu vergeben. Interessenten können ihre Offerten ver­schlossen pro Zentner Lebendgewicht auf hiesiger Bürgermeisterei bis spätestens Mitt­woch, den 4. Juli 1923, vormittags 9 Uhr, einreichpn, woselbst die Bedingungen ein. znsehen sind. Iufchlagsfrist 4 Tage. Gleich- zeitig beabsichtigt die Gemeinde Albach einen jungen Simmentaler Ballen von Herdbuch­tieren abstammend, anzukausen. Intereffen- len, die im Besitz von solchen Tieren sind, können schriftticke Angebote auf hiesiger Bürgermeisterei eüueichen.

Albach, den 27. Zuni 1923.

Hessische Bürgermeisterei Albach.

Arnold. 4376D

3n unser Handelsregister Abteilung B wurde heute eingetragen: Firma Nicolaus & Poppe, Orgel, und Harmonium-Dau, Gesellschaft mit beschränkter Haftung inLich.

Gegenstand des Unternehmens ist Her- ftellung und Vertrieb von Orgeln, Har- moniums und sonstigen Musikinstrumenten ; jeder Art, insbesondere aber der Erwerb und Weiterbetrieb der FirmenFörster & Nicolaus" (Inhaber Karl Nicolaus fen. in Lich) sowieStraubes Harmonium-Bau- anslalt" (Inhaber: Otto Pappe in Berlin).

Das Stammkapital beträgt 3000000 Mn.

Geschäftsführer sind die Fabrikanten Karl Nicolaus fen. in Lich und Otto Pappe in Berlin. ^Jeber Geschäftsführer kann für sich allein die Defellfchaft vertreten.

Der Gesellschaftsvertrag ist am 14. Zuni 1923 auf die Dauer von vorerst 15 Zähren abgeschloffen.

Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur durch den Deutschen Reichs­anzeiger.

Dem Karl Nicolaus jun. in Lich und dem Ernst Nicolaus daselbst ist Einzel- Prokura erteilt.

Lich, den 23. Zuni 1923. 4396D

Hessisches Amtsgericht.

K. Grünewald, Gießen

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Spezial-haus

für den Arbeiter und Landwirt.

Ab Montag, den 1. Juli 1923 Massenveckäuse von Arbeitsschuhen, Hosen, Röcken, An­zügen sowie amerift Arbeltsschuhen als auch feldgrauen und Zivilsachen.

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