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Sotstog. 29. Dtjmbti 1923

Erst« Blatt

113. Zohrgaag

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GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

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sttsch«',« '»glich, «atz« Son«» «xd ö«Uriege, a> U betSewsteetbetioq«: iSletzarxrFaMillrAd inrt ®e*te-Bt)eeitt<U 70 tBolbpfennig ein» schließüch Träger lohn, auch td 91ld)t«r|a rinn tmjtlMr Turneitm ie» folgt HLHtrtr Vruxli. - Ftx»|pr«ch.rinschlkfs«: |6r btt Säjrtfl .tilong 112; fix Verlag trab Geschäftsstelle 61.

Anschrift lür Drohlnoch- d) trw; Xejtlgtr G letze».

peH*taleet»:

reiflirl «. K. IHM.

Der zweite deutsche Schritt

Ein an maßgebender Stellt In Berlin un«

<errichteter Mitarbeiter schreibt unfl

2Un 24. Dezember haben die deutschen Geschäftsträger In Pari« und Brüssel den zweiten Schritt unternommen, um zwi­schen der Berliner Regierung und den fremden Mächten im besetzten ® e - biet Verhandlungen über den Modu« vi­vendi. über ein vernünftiges Einvernehmen und eine nützlich« Zusammenarbeit herbei- zusühren. Die beiden Geschäftsträger haben auch bereits Ihre Berichte an das Berliner auswärtige "Amt einaesandt. Aber die oeffenMchkeit wird von dentschamtlicher Seite vorläufig nicht« über die neuen Vorschläge er- fahren. Strengste« Stillschweigen soll gewahrt tverden, bi« die Antwort, die sowohl Pvin- car6 al« auch der belgisch« Außenminister zu- gesagt haben, vorliegt.

Al« die Reichsregierung den ersten diplo- malischen Schritt einer Verständigung im Ruhrgebiet unternahm, wurde chr in Pari« der Vorwurf gemacht, sie hätte ihre Absichten nicht vorzeitig kundgeben sollen. Man wünsche streng« Beobachtung der üblichen Formen (soll heißen, der Vcheimdiplomalie). Run. da die deutsche Regierung verschlossen wie ein Grab ist, eifert die Pariser Presse erst recht, und e« stellt sich heraus, daß da« diplomatische e hweigegebot ein großer Voneil für die fran- ? fisch« Propaganda gegen Deutschland war. Alle Pariser Rachrichtenqucllen, voran die HavaSagentur, wissen zu berichten, daß die deutsche Regierung keine allgemeinen Vor­schläge, sondern eigentlich nur Wünsche vor- gebracht habe, die sich auf die Beseitigung der Zollschranken an Rhein und Ruhr, auf die deutsch« Beteiligung an der rheinischen Rotenbank und auf die Wiederzulassung der Eisenbahner und Binnenschiffer beziehen. Da« seien keine Vorschläge, sondern beinahe - De- dingangen. Da« Wort Bedingungen wird zwar fraozSsischerseit« nicht gebraucht, aber doch an- gedeatet. Jedenfalls, so sagt die Agenc« Ha- do«, tonne man sicher sein, baß di« Robinett« von Brüssel und Pari«, durch die Erfahrungen gewitzigt,alle Garantien ergreifen würden, um nicht durch verfrühte Maßnahmen den Wert de« Pfände« au schmälern, da« Belgien und Frankreich im Ruhrgebiete genommen ha­ben". Bei solchem Ton eine« halbamtlichen BureauS kann man sich denken, wie die freie Presse arbeitet 3n den verschiedensten Pariser Blättern wird denn auch behauptet, die Stirn- mung sei einer deutsch-französischen Zusam­menarbeit nicht mehr so günstig, wie nach dem ersten deutschen Schritt. Die Deutschen hätten jetzt die Wirtschaftsfragen in einer Form vorgeschoben, die vermuten lasse, daß sie die Franzosen aus d.-m Ruhrgebiet und aus dem Pfändergenuß htnauSmanövri-.-rrn wollen. Eine solchepolitische" Wendung müsse vermieden werden. Auch derTrmpS behauptet bezeichnenderweise, der deutsche zweite Schritt spreche nur davon, wa« >m Ruhrgebiet die deutsche Arbeit und Leistung hindere. Ein positives Angebot enthalte er nicht, und da« sei ebenbedauerlich".

So wird in der französischen Oeffentiich- feit krampfhaft gegen den guten Willen Deutschlands Stimmung gemacht. Man rann zur Steuer der Wahrheit nur feststellen, daß bet zweite deutfche Schritt selbstverständlich dleienigen Einzelheiten einer Verständigungs­politik vorangestellt hat, die behandelt wer­den müssen, um auf eine Basis der Einigung zu kommen. Diese Einzelheiten sind ers en« die Fragen des Wirtschaftsverkehrs vor allem die Aufhebung der Zollschranke, die das Ruhr- gebiet und bn« Rheinland vom unbesetzten Deutschland trennt, und der Einfuhrzölle, die beim Eintritt der Daren in das besetzte Ge­biet erhoben werden, zweiten« die Wahrung«- fraqe, also die rheinisch-westfälische Ro-^n- bank und die Beteiligung der deutschen Le­gierung daran; drittens die Rheinschisfahrt und der Eisenbahnverkehr; vierten« Verwal­tung«» und DesetzgcbungSfragcn.

Wie man In Brüssel über die neuen deut­schen Vorschläge denkt, ist noch nicht bekannt. Die Pariser Presse sucht auch hier umzistär. den, indem sie - z. B wieder der. SxmiP«-- behauptet. Belgien lasse die Ergebnisse der fraAisch-be.gischen Politik In ?eincir ®elfe in Frage stellen. Znsbefondere müßten nach belgischer Auffassung die Lizet^rn. d^h- die Genehmigungspflicht für Ausfuhren voll und ganz beibehalten werden Aber das ilt alle« französisches Provag an&a- manöver Man ist In Wirklichkeit zwischen Paris und Brüssel noch nicht darüber einig, ob auf die neue deutsche Anfrage eine aenwin- same französisch-belgische 2Initt>ort «r.cut wer­den soll, ober ob man getrennt "wcheni will. Dazu kommt, daß au» bie fre 5|tf*cn Machthaber im besetzten y'!1

goutte und Rheinl andkommlssar T i rar» sm ihre Meinung befragt werden sollen. Dar-^

Die französische Iustizschmach im Rheinland

An bie RepKo zurück?

Pari«. 2S De, <WTB.> Da« .Oeuvre" meldet, di: alliierten RegIeru -gen 'eien geneigt, da« deutsch. Verlangen einer Prior tät für eine LebenSmlttelanieihe I den V r- ein inten Staaten Un 'Betrag< ron Z3 Hi nen Dollar an bi« Reparationskommisston

Düsseldorf. 27 Dez «Wolff.) Au« gu!- unterri4>tcten Ärdfen de« bdegten ®cbiele« teil b mitgetdlt Da« Urteil im Düsseldorfer Schupvprvzetz wurde heute nexbmitiag hier bekannt unb erregt« überall, belonte« (regen der Höhe der St rasen

tiefstetbiütnmft.

Der Prozeß erinnert nach den TfcufRrunncn von Pettörkchk-iten. bk ben gesamten Prazetzoerlaut c in geben b txrlclgtcn, an Ne 3ri bet Rechl- spröchung. bk tnäbrenb bet Zelt bc8 paHioen TBlbeHlanbc« von der Besatzung« behörd? g?übl B-uröe. 3m bdo.ibercn scheuls Vertreter der Vertreter der Znfioy sich nicht, bre politischen Momente diese« Promis«« unverhüllt bervortreten zu lassen Dkl.- Tendenzen lies«., daraus hinau«. btt separatistische Bewegung al« eine sriebllche 'Bedxguna tet Rhtt^länder ju bo- tumcnticTöi 3m Prv'^ßvtrü'us selbst würbe aber ba« Gegenteil inaxmdfrei s e st g e st e l l i 3m besonderen muhte der Führer der Separa­tisten. Matthe«, der als äuge im Prozeß vernommen wurde, selbst zugrtei. daß ein großer Teil der Temonflr mlra mit Revolvern trab Grmnniknüppeln versehen

nxn. Dieser Umftanb sowie eine Reihe von Zeugenaussagen. bis klar erxts'en baß die Schuhpolizeibearnten »um mindesten in derRolwehr hnndelUn. bliebe i vom TLdlage- txrtr.-ttT bei bet Clcllung der Sirosa itrage voll­kommen unberücksichtigt Zur Lharasleri- slcrung bee Dülseldors.r 'P-o.d ei muß auch bar- aul hingcwi.-sen werben, boh brr Vorsitzende de« De richt«, der Äomma-ibanl de« gleichen Dragonerregiarrnl« g. jx'ea ist. der am Tage der Sepaniastrnunruben e i n g r i f s. um dir Dchutz- pvlizeiboamten zu entwassnen unb zu ver­haften. ,

Der Pro »ohvertäut ergab, daß am 30. wep- tember eine

große Rnzahi bewaffneter veparatiste» m Tfi frlboif hochverrä er sehr Ätrnb-jebiniflen durch führen wollt« mit bete Ziel, ba« Ahe in» laeb vom Reich zu trenn«.

Sangegenüber war cJ bk selbst pe^ständlichste

Oberleutnant Kühner, bet 5 Dahr« Deiängni« «rchalten hat. ferner bie Wachtmeister Belger unb S cha ba ck, bie eben lall« zu hohen Desöng- n isst rasen verurteilt worden sind Die sr«i ge­sprochenen 19 Angeklagien Und von ten den Fianzosen au« dem be'etz en «Bebtet auSgewie- s« n worden und sind gestern in tzlberield elnge- i rossen

Gerechte englische Urteile.

London. 28 Dez «WTB > Die vsftzidsen Berliner Auslassungen über die Urteile de« fran­zösischen Rrteg«aerld)t« in Düsseidvrs linden In der Presse Beachtung 3n einem .Schlimmer al« der Rote Sonntag' überschriebenen Leiiartitel sührt der .Star" au«, bi« Ichänblichen OreigniHc de« Roten Sonntag« würben über'rvssen durch da« Urteil de« französischen «riegSgericht« über die grüne Polizei Die

Separatisten, die nach ben Beobachtungen der britischen Angenzengen die dirckte Ursache der

Unruhen waren, seien vollkommen frei au«gcgangen. wahr end man harte Urteile gegen die Vertreter von Gesetz unb Ordnung a-«g«lprochen habe Die französischen Be'-itzungSb.-börden b-Iim ztznisck, beiseite ae- ftanben, al« bi; Ausrührer eniaxi snet Mit- glicvci d< grünen Polizei mit Üilcnitu .gen tot- aelchlagen habe, erkläre die Vertreter bc« Recht« süt schuldig und oerurteile sie

Der Kölner Sonberberichlerstatier der .Time«" schreibt zu ben Düsselborfer Ürteil«fprüchen de« französischen KricgS- geiicht«. sie seien charakteristisch für da« Ver­fahren einer

zynischen Weißwaschnnq der französischen Politik.

Die Erklärung de« französischen Ankläger«, daß d sich nicht um einen politischen Fast handle, sei schwer mH den Tatlachen in Einklang zu bringen, daß die Franzosen, nachdem sie die separa- tistische Aktion ermutigt hätten, schließlich ge­statteten. daß

Waffen von einer gefährliche, Bande «der- «nkwortlicher Burschen und sogar von Ver­brechern geführt

wurden und daß sie. al« der unvermeidlich« Zu- sammenstoß mll den «rösten de« Gesetze« unb der Ordnung erfolgt sei, ben Vertretern b«« ®clc6e« den Prozeß machten, statt ben Rausbolden. bie diese Unruhen verursacht haben

Neue Todesurteile franzöfischer Kriegsgerichte.

Main,. 28 Dez «WTB i Der Canbtokt- fchaftSingenieul öoerge« au« Mannheim, der leiner,eil vom französischen Kriegsgericht wegen Vorbereitung eine« 6abolaqcahc« zum Tode ver- utleili wurde, welche« Urteil aber bann in lebenslängliche Zwangsarbeit um- gewandelt worben ist, bk ®ocrqe« zur Zelt in Saint Martin b e - Rverbüßt hatte bei der Deihnndlung vor dem Kriegsgericht erklärt, daß er noch drei tzelservhelser gehabt habe Ss handelt sich hierbei um Paul Vach. August Schneider und einen Ungenannten, sämtlich au« Mannheim Da« Kriegsgericht, da« sich im August diele« Zähre« mit diesen drei Personen beschalligie vertagte damals die Sache, behus« weiterer Ermittlung unb Aufklärung Bei dem letzt angesetzten neuen Termin waren die Ange- tlaqten. bie inzwischen von Mannheim nach Stutt­gart verzogen sind, nicht erschienen Da« Äi kq«- gerichl verurteilte sie in Abwesenheit einstimmig zum Tode

Siner Vläitermeldung au« Ellen zusolae verurteilte da« doriige sranzösische Äheg«gerid)l den Arbeiter Sablow « ki, der angeflagl war. in einer Fensternische de« von ben Franzosen be­setzten Geb ude« be« rheinitch-weslsällschen Rvh- lensyndikat« einen Sprengkörper angebracht zu haben. In Abwesenheit zum Tobe Dem Ver- urteilten war e« vor einigen Wochen gelungen, au« der französischen Halt zu eniflleben Der wegen Beihilfe angeflagl« Arbeiter Löffler wurde tieigesprochen. da ihm eine strafbare Handlung nicht nachgewiesen werben konnte srieblich zu stellen man müsse do- gesteh m baß ke>ne andere Kompetenz al« die von Tlrarb mög­lich sei.

Frankretch würde also fortfahrea, sich ft> be, besetzten Gebieten so qnt wie möglich erazw- richten.

Bel dem augenblicklichen Stand der deutschen ®e- schäste habe man ja wesentliche Zahlun­gen an« dem unbesetzten Deutschland n i ch ! z u e r w a r t e n c« lei Denn nah ein?r sehr langen Zeitspann Da- Bl it b Haupte! weiter, die deutsch: B gierung schike lich an auch d e Hart« Macdona 1 d g-g-n Fr indrel h zu setzen, wie fie auch Turzon gegen Frankreich gesetzt hab«.

ten Regierungen sollten bat Art. 251 de« Ber teilet Vertrage« interpretiere allo «ntschet d« n, ob sie selbst ober die 11 parahen,lommt,Rot über die deutsch: Rote beraten sollte

DieReparattonspottttkin der französischen Kammer.

Pari-. 28 Dez (WTB) Degen « Uhr (sranz Zelt! letzt bie Rammet nach Mebt- gung einiger fieiner Vorlagen bt« Debatte über bl« au«wärtig« Politik fort

Al« letzter Interpellant erhält der Abgeord­nete Paul Ratznaud da« Dort, um über bie R«paratton«poll,ik der sranzösi- schen Regierung zu interpellieren Rach sei­ner Anslchl könne man die verschiedenen Ratio­nen mit einer Pyramide vergleichen, deren höchste Spitze Amerika einnehm«. während Deutschland al« bie ®runblag« zu bezeichnen sei Fiankreich biüde schwer aul dir Schultern Deustchiand« unb England seiners:»« aus F ankreich während Eng­land selbst bie Lasten der Bereinigten Staate» zu tragen hab«

Frankrctch könne feine Umflanroerxxg Deutschland« solang« nicht loekem, solang« England bie Frankreich«, and Amerika bw

Cnglanb« nicht ge lodere bereit sei««.

Der Redner glaubt nich' baran. daß Amerika jrmnl« die Veste machen werde, die man von ihm cr6>iite Ein große, amr-riklnrischer Banker habe ihm erklärt Amerika werde niemals ein Seletz annehmen durch da« bi« XUIert» ermächtigt würben, ihre Schulden bei Dnerlln nicht zu bezahlen Der Redner kritisiert hieraaf die Politik England«, da« jetzt verbuche.' Frankreich einzukreisen, tnbem «4 bW Politik wiederhole, die e« früher gegenüber Deuischiond betrieb.-n habe Raynaud spricht weite, von den anderen «ui opäischen Mächten, 8* Spanien unb Italien, die ebenfalls Frankreich nicht günstig gesinnt leiffl Frankreich könne aber nicht Immer t* eine Säule auf der «inen Seite die Feindseligkeiten Drusch, land« unb auf ber anderen Seit« die Engte»« tragen Da« Ruhrgebiet lei für Frankreich ttn Mittel gewesen seinen B>llen Mir Geltung zv bringen E« habe nach dieser Richtung hin dntn Sieg davon getragen doch er müsse bebanetn, beb im September, al« Deutschland sich für btfkgt erklärte.

Frankreich nicht sofort 'Be^tiMetgee te grame, hab«

PoINcars- unterbricht ihn. um zu «träte, Deutschland habe zwar versprochen, ber. passiven Mik rr i.'nb ci rwltdlcn. habe abc- zu gleicher Zeit alle« getan, um ihn zu verlängern Zetzt, aber nicht seit langer Zeit, sei er b.end 1

Der Abgeordnete Raynaud erklärt, mar mässe endlich

in io Haier Weise mH btt bensch« Regtenng verchmbetn,

<-z ki aber notwendig, bam t zu beginnen, daß man den deutschen Regierung n die verhandeln Wolli n die Möglichkeit ihr.'« Bestände« sichere. Frankreich könne Rrparationm und Sicherheitrn nur erlangen wenn e« diesen D g einlchlage. Man möge nicht immer vom Reparation«- und SicherheitSpreblem sprechen denn e« geb« ein andere« Problem, da« wichtiger sei al« diese beiden die Frage der

wirtftcha ft liechen Bezieknaigen zwiscche, Stade reich nnb Derttftchland

Der Rednrr spricht in dies-m Zusammenhang von ben Vorschlägen bl: von ben v es hieben st« Seiten gemacht wurd n um die Dach ieserungen zu erielchiern Frankreich hibe einen großen Fehler begangen dadurch bah e« dtesrn Weg nicht schon srühet b<I nrilten ch^b . Der Ab­geordnete kommt bam aut die Roll: ber deutschen Sozialdemokratie zu sprechen und lagt m in habe rin Recht, beunruhigt zu lern wenn mai sehe daß he memil« einen wohlwv l iti> n Einstuß auf Deutschland auAg -ubt habe Man hab: setz' den Eindruck daß Deatlchand einer D flitur ob r dem Lhaos entgeg-ngehe. aber lih-r ki. daß ei sch nicht aus dem Wege zu e ner Demokrtte ortenI r . Zur Ruhrbcseeung b.m rf b r 21 bg ordn t. die Iojialr|tif4r 'Jkirtci tn Frankreich h b d: El I- marich al« ein V rbrech n d trachtet und hab. llch gegen die Besetzung g wmdet

Der Abt 71 o r r i o i nmit in einem ZwilLen- ruf die Sozia.ist en 3äe ill len. Dir Sv>iall len widersprechen, und e« kommt zu einer TluSein nb r- ieyung. bei der rimerpviittsch: Frag n in B rf> r- ?,rund stehen 2ln der Auseinandersetzung d.tät­igen sich auch 21 bg ordn t« bei Hebt n

Schließlich loroeri Ttaynaad den Abg Her- rirt auf. sich au«»uip-«ch^^ "M- ec sich jur R-ihr» frage stelle Er stehe an der Spitze einer naltonalezt Panei, die eine Entscheidung zu treffen and zu crflären hab . werde, ob fie wirklich zur Politik der Konferenzen und der Schwatzereien zurUck- kebren wolle

Hierauf beginnt bie Dtskullron zu der al« erster Redner der Abg. Herrivt sSoz) da« Wort ergreift Er erklärt er habe mit Potncarä verabredet, daß bte Diskusston bi« nach ben Fe­tten vettchoben werde, do der TMnistervrä'ident selbst nicht da« Tvott ergreifen wolle Die An. griffe de« Hbg Reynand veranlaß en ihn aber za ertritei-n Herrivt erffärt. er bebaurt nicht, baß er für bie Besetzung nfch» gestimmt habe aber da die Fahn« Frankreich« engagiert fei. habe er richt« gegen die RuhiSesetzung tuTtentzmeen.

Denn

M»!cheu g-gertüb.rianb. zu verhindern Den Besatzung«b>h»rdei war bekannt, daß lich au« diesen Kundgebungen, troraa 'ich Deindel und Element« üKlfter Att beteiligten. Unruhen entwickeln trürbm. 7r-tzd-rn würfe kU.m« de Bcsatzungsb höebcn nicht« unternommen, blcfe Unruhe' u verhindern. DK deul che Polizei war daher auf jeben Fall »um Singiyilen gezwungen. Dai umfernehr. al« die feparatisiilchen Banden in prvvokatottlcher Weile die Stadt durch­zogen unb Iva-hl friedliche Bürger, al« Ange­hörige der Pclizei a-igritfcn unb mißhandelte., Zu Hilfe gerufen, stellte die Schutzpolizei bie Ruhe und Ordnung in ber Stabt wieder her. wo­bei e« zu den Zwifchenlätten kam. die den Gegen- stand der franzöfifchen AnNage bildeten. IDcnn nach bitter Sachlage überhaupi eine Rnklagr *u erheben war. Io konnte fie nur erhoben wer- I«i gegen diejenigen

Separatisten, welche planmäßig Ansfchrerttra.

gen gegen Mt Bevöllemng verübtrn, nicht aber gegen die deullchen Beamten, die pfltchl- gemäß handttten und denen dafür der Dank der preußischen und der TUidjätcgierung auSgttprochen worden war

Bo, französischer Selle bestand überhaupt kein Recht, diese ZwtfchotfuNe vor em fron, räfische« «riegsgericht p ziehen, da e« s.ch trat rein Km er deutsche Vorgänge h« beite

Menn M trotzdem gttchehen ist und zur Verhän­gung von solchen surch baren Strasensührte. so sind solche Dorkommni'k nur zu «ehr geeignet die 7krflänbtg-jng6m6glid)-ci en >u « e I chwe r r n unb die I«on an und lür sich schwer leibende Ve- pölkerung de» bttetzten Gebiete« neuerlich , u

Wie da» .Tbettiner Tageblatt" au« Düllelbvtt meldet wirb der ,m Diheldvtter Schupoprozeß zu 5 fahren Zwangtbarbtti perurteilte Oberlcul- nant Pohl Revision anmeilen. desgleichen über tverden im günstigsten Falle die letzten Lage de« Jahres 1923 vergehen. Vor tem 3. oder 4. Zanuar Ist In Töerlln wohl kein Be- scheid zu erwarten. *

Eine Probe der französischen Pretzbehe.

Pari«. 29 Dez .WTB ' Rach einer THel- bung au« Conbon Hai der .Daily T » > e - g r a p h- den T«tt der deut' ' en 5> e n f- tchrisi die am 24 Dezember m Pari« und Brüssel überreicht ttxirbe. ve r ö s s en i 11 ch t Schon gestern abend hat der .Xe m p « in auf­fälliger Wttk davon gttvrvchen die franzolilche Regierung würde sich nicht au« ten Ttubrgebiet he,au«manövette en fallen Da« .S ch v b eJPa - , is äußett sich heute in ähnlicher Welle. Bach «einer Ansicht bedeutet der vom .Daily Telegraph" verössentlichle 'T<tt. daß mit der deutsche, Regierung teilt Derhaid» txnae, möglich feiex.

Oberiommillar Tirard «abe sich a e gen jebeS 3nbetrabtziehm der vor Deutschanb a-llgesteltt-n Grundsätze aaSgttprvchcn. Welche« a» tz ber frwizöfifcht Wunsch K sich »» Deuischland