Ausgabe 
29.8.1923
 
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Korrll über bas nationale Gebot der Stande.

® <<ben, 28 August 1923

I 3* **"« Do« ber Deutkten Senwfratlf^m krtei etnberufenen, aut orten Schicht«, au her» ftorf besuchten öffentlichen Berfa mm- t M der Turnhalle am Otttxrfbigarten sprach abenb der TteichStagsobg Pfarrer R o» Mil ^«dk portitsch« Lage tn dieser ernstesten unseres Dasersan des

M Mit einer Huldigung Dor der prächtigen ^renalen unb opferbereiten Haltung unserer Mlt-genofsen des befehlen Oebtet» und mit einem Treugelöbnis an das schwer bedrängte ^n-rlanb imb bitter lelbenbe deutsche Doll, der Dersammlungsleiter Rektor Loo« den j,-nb gleich von vorn herein auf den groben Mttonalen 3 tn d ein. dem er bienen sollte K dem er in ausgezeichnet« Weife gerecht M Böillg mit dieser Ztoedbestimmung im »in. stehend, sprach der

Reichst«, gsadg. »prell M-i'ichende Worte der nationalen Erhebung der M Wohnung zur restlosen Hingabe an bat M- >and. bc« festen DerrrauenS zur Regierung .femanns. be« ausdch-lgsten Danke« an M- urüdgrtrctencn Reichskanzler Lu n o unb der M' 'N Warnung an unseren Peintger Frankreich .in die Welt.

[ ^ktt Recht betonte er, datz seht nicht die M Io -u parteipolitischen Rümpfen und datz M y> ""hi gelle, Borwürse und Anklagen zu bcn, sondern den Willen zur einträchtigen K-"- nmenacb^it im Dienste bet Botertanbc« zu K-N*m. Trotz bisheriger Ders Lu nr risse an M-' bcn leitenden Stellen müsse es setzt Heiden <' och' Dennoch bleiben wir dir treu, Bat«» Bk=-S wollen für dich kämpsen urtb opfern. Denn Ix." beuifA.- Da teil and ist ewig, und wenn seine «'m auch oon den Feinden »erschlagen wurde, e ist donner unb bennoch und braucht unsere CT'cr an ®ut und unsere Liebe!

Dem »urildgetretenen Reichskanzler 6 u n o ebnete bet Redner einen lehr ehrenvollen Rach, u jtoei grofw Erfolge habe er in der letzten WLche ferner Amtstätigkeit noch gehabt, einen a'ti- imb einen innenpolitischen Zum erstenmal l-.' sich bw englische Regierung öffentlich »u y- lleber eugung bekannt, dast die französische I'. bel-tzimq eine Unrechllnäh gkeit ist Das sei I' - folg den toir Eunv nicht vergessen wollten I- > dürften Dir au henpotil ische Entwicklung nach I - -s Rote mit dem ©arantiearujebot habe ö-uno I gegeben Wenn sich auch d e englische Rote r -) nicht in einen polililch«, Erfolg I A-5tt. so sei aber doch festzuhallen. dah mit Rosenberg d ese Gestaltung I uhenpo|> Ischrn Derönderung erfolgreich vor- I' tci bähe Der inneroolitische Erfolg sei in dem I '' ndckvmmco frr neuen Steuern zu erblicken. Ij n lkt cnlfdKibenben Sitzung des Reichstages I"" 11. August glatt ang-.nornmen worden feien; fr der Walle unb ferne Freunde, noch die Korn» Allsten hätten m tiefer gefahrdrohenden Süua- Trn Opponiert Diese b.iden Erfolge Eunos müfj- et unterstrichen werden, weil sie errungen wur- | Don einer Persönlichkeit, die njcht allzu häu- ' 1 in Deutschtand sei. Es müsfe auch beroorge» toten werden, bah Cuno ein überaus vornehmer irn sei ohne jeden Hintergedanken, der viel zu ,-ntach unb zu offen war für unsere Zeit unb unfer von Sturmen durchwühlte« Parla- ®r werde immer bestehen bleiben al« ein sin .-.öliger, vornehmer d?ui!cher Mann Dost un- 'hm zu langsam gehandelt wurde in der Ab- tete der wirttchaflsichen und sinanztellen Ge- en. das stehe fest. Er fei mit in das Grab e gerissen worden durch rcllrrtmählge« Ber» ' d.m Es habe gor keinen ZwecL zu bestreiten, ""i das Kabinett Cuno durch die Sozialdemo- 'mtie gestürzt wurde.

äiachdem das Kabinett Cuno von der So» ernokratie gestürzt worden war. hätte diese

Möejunp von WM.

Roman von 2lrturBtau1<toetter.

43 Fortsetzung tRachdrud Derbotee.)

Tor Tehnzen ging nach brauhen, zäumte n Rappen ab rief den Rutscher, trug mit Graf Wolls schwere eichene Bettstelle die oe hinab, durch all b:e H^mf Italic" in den - ebmen GefelllchallLlleidern unb mit den blei- verstörten Gelichtern hindurch In da« flirte »ich.-, neben dem Arbeitszimmer gelegene ach. ffhig bann, als wäre er ein gelernter -'."wärier. dem Arzt zur Hand, entkleidete iltm den Grasen und brachte ihn in die vor» mlich erwärmten Betten Dann Holle er aus Altstürdower Hausapotheke die Jodtinktur.

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. ium, mit dem er den Darm ruöigftellte.

Drauhen fuhren die Wagen vor. die die r'e nach Hause bringen sollten, die Herren mit 'len bewaffnet, die Ist sich von Tor Tehnzen geben lassen, die Damen zitternd tn dem infcn, dast ihnen die Räuber auf dem Wege auern könnten.

Man halle ihnen angeboten. Im Wtstürdvwer rh die Rächt zu verbringen. Aber das er- ihnen noch weniger geheuerIich Sv hatten ch auf Zureden ihrer Männer, die sich mit

1 bereiten Waffen wieder sicherer und mutiger en, zur Heimkehr entschlossen.

Sowie der Arzt seine Arbeit getan hatte, be- cr sich zu Onge, die im Herrenzimmer seiner iete.

eigentlich bk Regte rung bilden ndUfen. Da sie oae nicht allein tun konnte, sei es das gegebene gewesen eine Regierung zu bilden, bk kläglichst vrette Schichten de« Dilles umsastte. und nach» ötttlemann wenige Tage vorher eine Äeöe gehallen habe, von der man nur Jagen ?*n*' f1* prädestinierte ihn getadezu zum Reichs­kanzler einer henwkraltschen Republik, fei e« zur ®wotn Roalttton gekommen Die Deutsche DolkS» Partei habe Stoesemann einstimmig das Der» stauen ausgesprochen. Die groste Roalition Im Reichstage, die schon Friedrich Tau mann früher UnrJfr1£*r Parole .Don Bassermann bi« Bebel" ^flstebte. sei nun da, stark könne die Regierung aber nur sein, wenn nun auch das ganze Dolk hinter ihr stehe. Manche« in Deutschland stände toow besser, wenn diele Wendung zur grostcn Koalition schon vor vier Hahren gekommen wäre, wenn man damals bcn Partethader zurüdgestelil Wtte vor dem Erfordernis der 3elt

Ungeheuer grost sei die Rot unsere« Bolle«, gegen die das neue Kabinett zu kämpsen habe Die Rol in Deutschland rühre her von P o i n (ar< unb von bem Berfa Iller Vertrag TBer in Deutschland das bcffrcUe, lei einer von jenen, die allzu gerecht gegen die Fremden unb allzu ungerecht gegen 5a« eigene Boll seien. Deutschland habe schon so unendlich viel geleistet an ®Ub unb Out. bah diele gewaltige TMut» entziehung nur einem Doktor Ortenoart wie Poin- carä entgehe Redner erinnerte hier daran, dast toir .n^ch unseren Berechnungen schon weit über 40 Milliarden Gvldmark an Reparationen ge- teiltet haben, dast Poincarö nur von 5 bi« 8 Mil­liarden Do dmark alle« in allem wisstn will, dast aber erst jüngst eine ernste wifsenschiftlich-- Unter- luchung durch eine am'r'kinifch' Kommrtsion die deutschen Leistungen aal etwa 28 Milliarden Gold- marf bezifferte unb dabei erklärte, es bestehe groste Währscheinlichleii. last die deutschen Repa- oattonMei Rungen in Wirklichkeit noch erheblich höher seren Abg ÄdixHI betonte sodann .Auch hier wollen wir es sagen, dast keine deurtche Regierung bisher abgele', it hat unb In Zakunlt ablehnen wird, die wirklichen Schöben Im ehemali­gen besetzten Gebiet wiedergutzamachen, b h. Fabriken und-aser auszubauen 16c,m es bisher nicht dazu gekommen ist. so ist dal nicht die Schuld der deutschen Regierung,onbern die Schuld der französischen Inbustn.- die bi« zum Hotelier herab verdienen möch:-' an diesem Geschiit. ganz befvnders aber ist es die Schuld Poincaiös. der da« berüchtigte Wort gesprochen Ku .Sa wäre ihm sehr ungelegen, wenn bk Deutschen bezahlen würden, denn bann müsse er eine andere Politik gegen Deutschlanb emfchlagen ' Unter dem Drude des Berfailler Dcitrnae» iei die wirt­schaftlich- Lag? in Deutf hland entse)lih geworden, für viele Doiksaenossen bedeut, i - einen lang­te men Hungertod Der Redner erinnerte an die furchtbare Rot der allen Leute, der Kriegsopfer, der freien Berufe, der Hoch'chuHehrer und be- fenbere auch der Studenten, deren Rot Io grost sei, dast ihr gegenüber auch politische TorhÄten vieler Studente-i nicht In Frage kommen könn­ten. ihnen zu hrlsrn. fei einfachste Menfchen- pflicht, baraü sie über die schwere Zeit der Rot unb de« Hunger« htnüberkämen zu ihrem er­strebten Berufe. Dieser Rot gegenüber ständen weite Rreise der Arbeiterschaft, bk am meisten klagten, im "Verhältnis zum Frieden am besten da von allen Schichten Ss sei eine Tatsache, dast in vielen Branchen ine Friedenslöhne ietjt überschritten feien, dast die Löhne auch da schon höher seien, wo man >/, des 5rieben«- reallohne« al« Grundlage Halle .Wenn wir auch für eine Entlohnung be« gelern­ten Arbeiters find, die ihn in den Stand fetzt, menschenwürdig zu leben, so wenden wir uns doch im 71 am en der Dcn h'igfeil dagegen d.ist groste Scharen junger Sibciier t^ute imstande sind besser zu leben als groste Schich en der Produzen­ten Wer das offen ausfvricht. ist kein F-ind. fondem ein Freund der Arbeiterschaft. Äejenigen, die es nciwenbig brauchen, müllen anders be­zahlt werden als die jungen Leute und die ge­lernten Arbeiter mülfen besser bezahlt werben

.Gs ist ade« geschehen, was In diesem Falle möglich ist," sagte er, .ich habe die Temperatur gemessen Sie ist nicht hoch Hetzt müssen wir Sorge tragen, dast dem Patienten jegliche Aui- regung erspaN bleibt und die strengste Diät mnegehalten wird Ich möchte empleylen, eine Rranlenlchwester zu nehmen unb könnte sie Ihnen sofort schiden"

.Ich danke Ihnen Herr Doktor, ich übernehme die Pflege allein." Sie tagte e« fo entschieden, dast er nicht widersprach

.Ich möchte gerne eine Autorität aus diesem Gebiete hinzuziehen, ich horte, dast Sie da« ver­stehen. Herr Doktor und nicht übel beulen werden

.Dan, und gar nicht. Baronest. Obgleich ich die vier Hahre im Felde Dauch'chüsse unaushörlity behandelt und mit lh-nen einige Erfahrung habe Wenn es Ihnen jedoch eine Beruhigung gröäbrt "

.Dao wurde es Und nun noch eine Bitte Wurden Sie so gut sein, die Rächt Im Schlosse zu bleiben? Ds wäre nut' für alle Fälle. Das Zim­mer steht für Sie bereit"

.Ich Halle es mir bereit« vorgenommen. Bartmest "

In dem alten Armftuhl. in dem sich ihr Der- ftotbener Tteter immer des Tlbends n-edergelassen. a>enn er mit dem Grafen über alle Dinge der Tvell unb be« L-chens sprach unb den lhr Tor Tehnzen Halle binüb. -bringen müssen, säst Inge In bem kleinen Gemach am Delle be« Rranken.

Drausten ta.ng der Sturm mit ungebrochener Äraft sein - Lieder voller Leibenschall unb Wllb- heit. pschien Regen unb Hagel Dere ni mit Elfen» fäuften an bk Fenster unb 'etzten b;e winterliche Ra cur in Aufruhr unb Odxrede.L

ali bte unedemten. Wir müssen setzt, wo das Danze zu versinken droh«, llllast halim da, wo wir uns lagen müssen, es ist nicht unbubingt not» wend'" Akt Rtnderrelchen. den Famlltenvätern unb be alten Leuten Labt uns mehr geben, da. wo et nicht notwendig ist, weil es oft vergeudet wird must bas Zuviel benen gegeben werben, bie als Invaliden der Arbeit unter un« weilen, ben starken Familien unb auch ben versinkenben freien Berufen." In Metern Zusammenhang erin­nerte bei Redner u a. weiter an ixt drüdendei, Sorgen In geteerten llteamte, kreis en unb an bie starke telnlchaitilche Ttoilage der evangelischen Plärrer, bie schon so lanae kein Gehalt erhielten. Hier müb en bk Zentralbehörben unbedingt ein- greisen unb durch besser« Organisation ber Au«- zahlungen dafür sorgen, dast künftig kein Anlast zu Älagen mehr bestehe

"Dahienb teerte Rreife bet auf Lohn unb Ge­halt angewiesenen Mitbürger, abgesehen von ben unvr>he,rai«len Hugenblichen, nicht wüstten. wie sie ber Rot steuern sollten hätten andere Stände bei weitern nicht so sehr gehtten Redner beleuch- tote die Ergebnisse der DetriebSuniemehmunge.,. betonte dabei dast viele kleinere Geschäsl«Ieaie heute in der Tat sich au«verkaust hätten wie B viele TabakkletnHändler. da fle m,t dem Erlö« au« siüheren Verkäufen keine neuen Waren mehi beziehee könnten, schilderte aber auch die Juten Resultate In zahlreichen anbei en

Internchmungen befcnbei« In bei 3nbuftnc unb In den grä icrcn landwtrtscha t ich n W t- schasten. namentlich auch der i.-ii.oesinenoen Lati- funbicn Da«, was du. ch die neuen Stcjergek!)c von diesen Unternehmungen gefordert werde, könne geleistet werden Der Zlred dee neuen Stcue-n fei audgesprochen der den "Berkaus von Piodukten und Tiaren zu förSe -i 3raf>? Op'er mühten von allen gebracht werden, die L\a-u noch imfiaube feien. Dast Scha-ierigk den entstehen könnten, darüber seien sich öle Tleqierung unb der Reick.,tag flat, ater sie s len ber M nang. bie ©dXiHeiigfdten würden nicht io grost sein, dast sic richt von den reellen Geschästsleuten überwan­den werden könnten Dast die Lohnsummensteuer nicht noch hühei geworden sei, verdankten die Unternehmungen eigentlich der Soztaldemokratle. die gegen eine allzu starke Anspannung Dir er Steuer gctr.lcn sei, weil sie eine zu qro*. Ein­schränkung bei Artest befürchtete Der Siiau'j hc. Steuern solle nich Berzweislunq unb Zorn er­regen, er solle nichts an de "es sein al« ber letzte Berfuch, bie rasende Lawine ber Inflation <o ange zu bremsen, bi« wir bi? Möglichkeit .in» bcn Atem hätten, ben Ruhrkamps zu beenden Dast die Ttubr unb ber Rhein wieder ftei weiden, woian unser Gewerbe unb unsere Wirstchaft moralisch unb wirt'chaftllch ui hohem THafK inter­essiert seien, hast die deutiche Einheit gewahrt bleibe, d.ist bie Inflation nicht Io wie bisher Lieber um sich greise beSfxald habe ber Reichs­tag in höchster Einmütigkeit m äusterster Rrast- anftrengung unb betrxunbern«n>:rlcr Zusammen­arbeit von recht« bis links brfc Steuern be­schlossen Tlational sein, Heist»-, die höchsten Opfer bringen für bie Ratio»! Bon austcrordenlliher D-ichligkeit für bie gute Tkenbigung be« Ruhr­kampfes fei astch bk Z ichnung ber Dolbaul^ihe.

Auch vorn austenpolitifchen DefLchtspunll fei c6 eiforberlich. bast bi« neuen Steuergesetze voll durchgefühu würden, denn da« 2Li«(anb verfolge nun mit Spannung, ob die beschlossenen Steuern jetzt auch zur Einziehung kämen Diesmal we be bei Reichstag nicht vor den Interessenten zurüd- v> ichen Tkedner erflärtc weiter, durch dtele« Opfer wollten wir auch bewirken, hast wir wie­der frei werden Er wandte sich gegen da« öf­tere Gerede Dom .neuen kommenden Krieg Wir wollten alles hin, um unseren Derpslichtungen zu genügen und wieder in die Höhe zu kommen. Wenn wir . txr nach bem Willen anderer Mächte in Ewigkeit unfrei ,<in tollten, bann fag? er ba« Mori .RichtSwurbig ist ras B'lk, ka« nicht fein alle« ernfetzt für bie FreihritSiürmlfche' Bei­fall ) Richt mit Wunfch und Willen wolle ba« k» utfche "Boll seine letzt" Rettung in der Gewalt kbtn '3uruf: 71 k wieder Ärieg!) .Wenn wir.

Drinnen aber uixtr es ganz still. Alle St­reuung, a l s Heist? Ringe i und Begehren der letzten Stunden war zum Schweig^' gekommen

Inges Hände ruhten auf ihrem Schoste. auch die des Kranken lagen still unb gefallet auf ber tDctficn Deildedc Oben ru>ch waren sie fo männ­lich unb ft raff gettrfen. jetzt sahen sie so mübe unb leibooll au«. Manchmal wir es al« brä cjte c« sie, Die kleinen weisten Ichlummeenden Fra ien- hände zu lassen, dann sehnten >ich auch diele den kmen entgegen aber das war nur leises, mehr traumhafte« Wünschen und Wollen, andere 6oigen und Dünsche lebten jetzt in Ihrem Her­zen und auch in ihm war alles feiernbe Stille.

.Ist ba« nicht etwa« ganz Wunderbares?" fragte er nach langem Schweigen, während des er den malten Blick der trüben Augen nicht Don Ihr gewandt Halle. .Da liege ich nun von solchem l.-bfixincn 5Sunb »um R. ühhef rwtifwflvr reoimo«- lo«. tatenlos in einem Bell der sürchterlichst« Gedanke, den ich mir je ausmalen konnte Rur das nicht, tagte ich Mir immer, sondern, wenn es einmal zu Ende gehen soll, schnell upb ohne Besinnung! Und nun ist mir zu Mut. al6 wäre ich in meinem ganzen Geben nie fo glücklich so unendlich glücklich gewes«."

,3a. Onkel Wolf." tagte fk. jum leisen Scher, sich zwingend, .ba« kommt, teert du jetzt iielleich« zum ersten Male empftnbefl. was Ruhe tft

-Tu magst recht haben,"" ertoiberte er nach­denklich. .bis dahin war es nicht« al« Unruhe ein arr get Stachen unb Jagen unb Umbertrrcn Lwnach? teoju? Ich wert) es nicht Und nun ist alle« so Bar unb still so aufgebedt liegt arte« vor mir bas Leben wie der Tod

Herr Zteischeirrufer. als ein klbfta^tenbt« BvS gleichwohl nach ber Wille, ber andern als ete Sklavenovik behandelt werden litten, bann ist bis Lösung von felbfi gegeben, dann gibt es tetr« an­dere Möglichen, al« sich gttealttam der Äettto zu entledigen "

71ad) einem warmen TLahnwvrl an di« Der» stammelten und die ganzen 73oll«geniften Im mb» besetzten Gebiet, sich mU aller Koast unb ortl Diri Liede der vorn Feinde au« der Heimat Aus­gewiesenen anzunehmen. und nach der Ik.Itche» rung. dast die Kömpter an Ruhr und Tihein trotz aller Töedrängni« auch weiter fest zur Dalerläebi- fiben Sache in bicfcm Kamps« gegen btt feindlich« Gewalt stehen werden, schlvtz ber Redner mit bei bringenden Bitte bem Reichslanzler Strefe­rn a n n unelng-schränkte Unterstützung zu (dien­ten .©trefemann hat bas groste Opfer ge­bracht. in bttfer schweren Zeit ba« Kanzleicnm zu übernehmen Möge er haftootle Gesundheit be­halten unb in innigster Fühlung mit bem "Bolte den 7veg Irrtum, ber zur Freiheit sühn Lastt un« immer Senken an die Ration hast sie nicht stirbt i Wir müssen jetzt ein Stüd be« allen beul- IdK-n PaNelwclcn« preisgeben btnn jetzt hat Im TJotbergtuniv de« deuNchen Denkens unb Füh­len« zu fteh.n Die Ration, immer die deutsche Ration!" iSturmischer BeisaU-f

Ein kurze« auf echt vaterländischen Ton gt- stimmte« Silustwori de« Tterfammlungsleiter« bildete den Abschlust de« Tlbend«

fiirdte unb Schule.

~ D i e Dorskirchensreunde im süd» lichen Oberwellen hielten am TRonhag in Bad Salzhausen ehre gehaltvolle Tagung ab Trotz der BerkehrSfchwierigkeiten hatten «wa 70 Lehrer und Plärrer sich eingefunden Am Bor» mittag führte Privatdozeni Lrz. Dr 3 r l d» (Sieben Die mit geradezu gollesbienftlichec An» dach', luulchenden .iuhörer in da« Dirken und Fluten de« mobemen Geisteslebens "binein. Der Bcrtrag war ein fellener Genust Die "Btftnt» djung such!" bie neuzeillrchen Bestrebungen für b.c dorskirchliche Pran« umzumünzen und nutz­bar zu machen RachmiUags redete Lehrer Dol» l i n q c r - Al.seid über .Die Rotweichlgteit be« Religionsunterrichts in ber StautSlchule, ins- besondere des kirf>engeschichlllchen Unterricht« tn der Dorfschule Er wies nach, dast der Staat um seiner selbst und seiner künftigen Bürger miOen die ?ugeni> mit dem Phänomen be« christlichen Glaubens Dcrtiuut machen müsse Die Be­sprechung, an der fich u. a Schulrat Scherer» Ofjciibaw in längeren Ausführungen beteiligte. Itt unle. der vorgeschrittenen Zeit, da Diele Teilnehmer aBt»rten muhten Die Dvrskirchen» srcunde können mit Befriedigunq aus Ihre dies­jährige Tagung, die sechste seit Begründung der Tkietnlgunq. zuiückbltden. denn sie stand auf einer anerkennenswerten geistigen Höbe

* Erledigte Schulst « lle. Erledigt ist eine Lehrcistelle für einen evangelischen Lehr« an Der Brlksschule in Drauerschwend. ÄreK Alsfeld Dienstwohnung ist vorhanden

Gerichtssaal.

Leipzig, 28. Aug. (WTB.) Der T*x. Ilner Journalist Walter Oehm« ttmrbe<>eute mittag Dom erstinstanzlichen Senat de« Reichs­gericht« wegen versuchten Berrat« mllttärt» scher Geheimnisse und verbuchter Spionage un­ter Anrechnung mildernder UmslLnde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt Fünf Monate der erlittenen Untersuchungshaft wurden auf dte Strafe angerechnet

Kufeke

T»ueend,ech be» U3«

Nehrung bei

Br*ch durchfeil, Diarrhö«, Darm kata rrh.

komisch ae adczu wirNich komisch Tllan mutz wohl ent bem Letzten gegenüberstehen, um den Sinn des Lebens zu erfassen so lange bleibt es plump und räiselhast."

Und bann nach einer Pause, während ber ferne Hänbe leise über b*e "Bettbette hinglllten .Gnnnerst bu blch noch Inge - damals, als ich es dir sagte?"

."Das sagtest du mir. Ontel Wolf?"

.Tast ber 7ob im letzt«, ®runbe Sühne Wüte Damals oerftanbeft du mich nicht."

.Ich versiehe dich auch heule nicht."

.Hm es mag wohl lebt Ader recht hatte ich doch. Inge Und später wirst du es ver­stehen wirst alle- oerslehen unb Der» geliert, teert bu mich lieb hast

Ganz man war seine Stimme geworden, kaum noch l.örbar

.7lein, ich verstehe nicht, ton rum du jetzt Dom zoöe Ipnccit, Ontel Dort Der Arzt Hai mir eben erst getagt, dast arte« toköer gut werden wird"

-Der Arzt, Inge . der Amt Ab« er mag recht haben Ich fütfe es selb«. Ich werbe ae'und üx-rden und leben. Ab« ob ich e« wünschen fort? Ob e« je wieder so schön sein kam,? E« ist ja nun alle« oorbet alle« "

.Rein, Onkel Dort, schön« wird e« toerben Diel schöner "

-Ich glaube e« nicht, Inge Ich habe den Toö nie gefürchtet, o't genug habe Ich ihn erhofft "Der tollte ihn in einer Jei* wie dies« n»ch nicht ersehnen? Rur so unbelriedint. so leer und arm au« dem Geben gehen zu müssen, das war mir immer schmerzlich unb schwer Run ist auch bas arte« to anders geworden und so

lFortsetzung leigt)

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