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112, für Ser lag nab «dchüftostel, 61

Rnschrift für Drahtnach- t*)tn Indgtt »letz«.

MtMe&at«;

Ireahirt «. K. 11 CM.

U3. Zahrgmg

gtettag, 28. vezember 1923

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

frWnttataf: Uchxrfltihs.BH». and Steintnidfrel B. tenge In 6le6<i. S^riftlelhing awö «eschästrtzelei Lchilffrahe 7.

l«O«t Hl 1l)t Itl ftibU lagatauaue BI« jaia stachmiNoq oorb«r obw|eöe ü«rbiabU*Mdi.

Prell Mr l mta g4|e für M ijdgtn ooa 27 mm Sr.ii« r lid>a.aa«eArti lOHoIbpfenntg. für Xe» Marne» 3 njeigen e.7O n . Breite 35 «olbpfeaeig, piai»or|^rift Z) . 1U|- schlag. - UerantcDorUi* für Politik«. Jeaileu>n: vrFr>edrwilh. Lange; für ben ut>ria«n XeiL' Lenst d lumKbeth; i ar bea Xnjtigenleil >)»n» deck, »tatl 4 i« »« J«4.

gur deutschen Irredenta!

Don Cub6>lg ö e r t d r l u e

Das Wort .3rrebenta" Ist tdn beutltfrealBort « fand leine ^räguna al« jufaimnenfalfung je­ner natlonalltallentf<ben Dcflrcduugen. die sich btt TBleöergttoOuning der unter öilerret- chtscher Herrschaft gebliebenen iialien,fchen BolU- teile Atm Ztele geietzt batten .3rrebenta" nut fotooN der Dan» für die Beweaung selbst, al« auch die Bezeichnung für da« jid der Bewegung, die wieder iu gewinnenden Bollstelle. 3bre Bc- beutung erlieft diese rrtnitaltcmldje 'Betoegung durch Die Störte unb Wucht, mit der sie auf- trat, durch ihre Des chl offen beit, mit der sie die 'Bet-öllerungen dieSfeit« unb jenfeit« bet Oren- Ben gleichmahig umtobte, unb nicht zuletzt durch die Zähigkeit unb Ausdauer. mit der ei die 3ne­ben ta verstand, die italierrilchen 'Regierungen zu HaupUrägc rinnen de« trrebentiflifdxm Oebanlcn« zu machen, en» Du«dauer, die. wie die »retgnifle lehren, mtl der Erreichung bei diel«, der Bcr- emtgung aller italienisch sprechenden geldjlofleaen TolMteüe, und leider! - Darüber hinaus noch der Eroberung de« deutschen Sprachgebiete« belohnt wurde. Unter dreien Umständen wurde die italienische 3trebenta ba« Dorbilb aller ähnlichen anbeten Bewegingen und da« Wort .3rrcbent j" bürgerte sich rm europäischen Sprachgebrauch al« Genc.albc-eicherung für jede b?rar ige B.-weg i- g schlechtweg ein So sprach man vor dem Kriege auch von einer sranzösilchen, einer serbi­schen, einer rumänischen usw Strebenta und nicht zuletzt diese 3rrci>.-ntcn waren ei, die allerdings, tote z. B die französische, meist ohne jede re-ale Bcrech'igung die Hauptantriebs- momente für den Eintiitt der betreffenden Staaten in den Weltkrieg wurden. Und fic biben alle ,hr Ziel und weit mehr al« da« erreich'.I

Dur in DeutIchlan b gib und gibt e« noch immer keine 3nebenta. Die BerhälMisiC vor dem Kriege feien in bellen hier unerdrlert. Vielleicht lag auch damal« weniger Grund für bad Erwachen einer solchen 'Betoeg-jng vor. Wie liegen bte Dinge aLer hotte? Der unglückliche 3u«ying bed Kriege« hat ben großen deutschen Bolkslorper auf« grau­samste beschnUten. wa« der Dersailler Vertrag nicht tat, ba« vollendeten Willkür und Raubsucht gc- blel«Iüfterner Dächern. Oberschlesien unb Me­mel sind hier nur ein Verspiel ba« vollen bet die

Dhrinlandpoli U Pcincarö« und Xtrarb« von Woche «u Woche Wenig mehr al« Die Hälfte aller Deutschen Europa« leben zur Zeit noch in­nerhalb der Grenzen des Deiche« unb von diese., wiederum ein fünftel unter dem unerhörten Druck fremder Zwingherrn. Den 10 Millionen Oester- reichern geftatlct man Die sehnlichst erstrebte Tcrvtriging mit dem Mutterland.- nicht Mehre-e Hunderttausend rein deutscher Südtiroler sol­len italienisch gemacht werden 31 Millionen Deut­scher hält der tschecho-slowakische Staat in unnatürlicher, toibcrtoillig getragener Bindung ge­fesselt 3m Osten hat Polen weite Teile de« deutschen Sprachgebiete« geraubt und durch eine rücksichtslose DuSweifu, g<- unb Minde heilen- Politik teilweise schon mit Sifolg entde t'cht Da« kleine Danzig ist zur ein'amen Hold.- g bea Deutschtum« tnmit en bcr anbrängrito i Slnwen- flut geworden. Ostpreuhen eine vom D.ich ge­trennte Sanbtnfcl. Memel haben bte Lita er ver- fdHurfl 3m Horben greift der Däne w.it über die Ciber U'b erst im Westen! W's das deutsche Volk hier an Eins- hm erlitten bit. Ipot- tet jeder Beschreibung Millionen deut'chlprech-n- ber Slsah-Lothringer sind glatt vom Deiche gi -ge e« nach dem Versailler Vertrag für immer abgetrennt. Eupen unb Malmebn hat sich 'Belgien geholt. 803 030 Saarländer sind gezw- ngen In einem rrmi eil dem Völkerbund anvertrauten in Wirklichkeit abtr von F-ankretch despotisch regierten Schrinstiat ihr pnlirt'ch-s Da­sein zu f isten Dber noch schlimmer al« dt« durch etne zielbewt h c. vor keinem Mifri schreckende Poli ik Hit e« F ankreich den Jah­ren feit dem Wiifmstlllstand rerstanden. die Se­paration der Rheinlande und de» Duhr- gebiet«, also nicht etwa von Grmilan.crn. ton Dem von uranfänglich deutschem Gebiet ja dem Herzstük bcr ganzen dctu'fchen Kul ur taon-ab---1- ten. tiefe Separation durch ein raffinierte« Cn tem gewisfermahm von den Deutschen felbfl zu r fin­gen. Die Separation von w-feren 12 Millinaen Deutschen unb ihr rettung#to(er volklich r Unter­gang in ter fran-ösilchen M-ch fpstäne hrent - '<2'n* g,oh al« unmittelbarste Gefahr im deutschen We­sten Wird fic zur Sallab? bann lind n-4> nn- mal mehr die Hälf e alter Dent|ch>pr ch'tb.-n in Den Grenzen de« Deiche« pc ctnlg' dann u d-r Zeitpun't nicht mcchr ferne, ba 'ich die .y:igr er­heben wird, obe« überhaupt noch c.n beut- Iche« Volk gib- So steht die Lige Und noch Immer biben wir.-to.c de-itsche 3rrcNmta !

Dick»' etwa, dah e« an ben Best cb -rgen KDlte. ben Kampf um die rerlorenen BolkSleife auf tu- nehmen die De bind-eg mit ihnen auf, echt zu- erhalten und d e - tote im i gri-torinfi qerebrii werden m -h - leibst in opferwilligstem Verzweif­lungskampf flcb-nben adg« tenn'en Brud-r zu unterstützen! Dicht auch, bah e» etwa die -Regtr- nntgen In biefem Sinne bit'n fehlen lallen ®« Ist hier von den verschiedensten Seitrni da« 'nen- scheu mögliche qc'an worden unb die ^'tgtei. Der e»n-!r.en landSma.-ralchaf üdx"' De ton De. Der groben Dueschüste. bcr ->ersch^dencn £eut <£ tumSbünd-. bcr Greiz vereine. Der ©hil «eine der politischen Parte en tot wirtlchaftli^en und «baritotipcn Verbinde toll hier voll anerkannt werken Dber - fr m-iflen toir frag-n - aenug^e unb genügt tos alle«, um die Sr-cichung des einen groben Ziele» bcr W.ederver.ini- gung aller g e f <b I o I'^n »' & «> "

deutschfprechenben V o 1 k« t e > le za einem einzigen Drohd-uifchlanb auch

Ein Schandurteil in Düsseldorf.

f le l dv r f. 27 Dez iWol" > D>ch drei- stündiger 'Beraum i wurde heute nach nUtag 1J0 Uhr das Urteil im Schupoprozeh oer- fändet Die Urtdieocrldung dauerte bi« 2 Uhc C« warben insgesamt 93 Schulbfragen und 3t Hilf«!ragen gestellt Da« Urtdl lautd tot# folgt

Degierungspräsident Dr. Grützner 20 3ahre Zu chthau« und 20 Jahre Dufealhaltsverbot, Haut Imam Va ye r 10 Jahre Zucht hau« und 20 3a he- Dusentb.ilts- wrfcat, Unterkuln.Tnt Boden st ein 10 Jahr« Gefängnis unb 20 CW>re Dusenibaltsverbot. Pc>- li^ci vmmif'ar Vesser 5 Jahre Gcfängnl«. Po­lizei ins pc kl vr Häfner 2 3-Xme Gcsäng» 1« und 800 Gvldmark Geldstrafe. Hauptmann Wi nchel- m o n n 1 3ahr Gclängni« unb 500 Gvldmark, Obrrf -ulnont Pohl 5 Jahre Dcägni« unb 10 Ie»hrc Aufenlbal «verbot, Oberleutnant Hüb­ner 5 Ctahr: Gchän- ii«, Hau'tma in Pfeffer 6 Monate Gefängnis Di- släb iichva Polljlsten Ä rieg, Hesse. 3Der«. hne. Kettler, Hartmann und Paher. Schünemann unb Schabacker zusammen 3 C^hr-, 11 Mannte Ge­fängnis Ma vr Engel. Hauptmann P a h I a <f unb Leutnant Vogl p-urben freigefprothen. desgleichen weitere fünf »ebn Ant-.eN i'e Der Oiloffer Engel erhie't 6 unb b r D ist Kö­nig 3 Monate G fangni«. Dl I machcr drei Monate G fängnis Snötocr, öblDer En pes unb bcr Artist ig erhi len Strafaufschub

Die 'Berurhrilung der Dnzcklagc i erfolgte wegen SvtfeUage. Miitä erlchaN ,'um Totschlag. Störung bei öff n lichm Ordnung und Mff!to»id- lung bcr Gcsang«uri, barunter alliterier Pe» fonen. wobei bei ben atngcflaiten Grühner Bayer. Dodenstcin. Es'er, Pohl unb Hüb-aer tn eilen Fällen Dorb dacht <m^ntrnTTT2.i wurde. Ban den gelt.Ilten Schulbfvagen würben ieiögefanit 40 mit ,3a". die übrigen mit .Detr." toantwortet

Das Urtdl toiib von der Berliner Prelle mit Decht als ein

Schnlbeifpiel für ein politifechos Urteil bezcich e Der .Beil Loka lan- femerlt da­zu Da« Urteil bc« fianzöstlchcn Krtegsgei icht^ reiht fich würdig aa di« früheren Leistungen der Hci ien an. di« Polncarr als b 11 a b erge­bene Werkzeuge in Dcis.'lg feiner D!>ein- unb Duhipeli i! nad Deu ich.and ge anbt ha 2» ist wahr, nicht alle Angcstag en sind zu Stiaten verurteilt worde.i Ein paar billige Frei­sprechungen wifien Nch tlc sianzölllchen Kilcg/gcrit c immer elfen zu halten um banach roi der D Ix- well mit iprer Unparteilichleit b.il» Hieicn zu können Die langjähiigen Freiheits» fliafe.i treffen auch hier wieder b.utfche Minner, bic nicht« al# ih e Pflicht unb Schulbig - feit g.:an haben

Die .Dolf. Ztg" betont gleiJfalU. bah bic Düsseldorfer Dchapoleute nicht« weiter taten al» da«, wa« fic ibier Pflicht unb ihrem Lande schuldeten Dafür will sic j«V ein Dichter büh.n lasten, bcr nicht nur Partei lende, n g i ab^ i (S c g : e r i'f Uner der heuchlerl- 1 d> c n Maste der Deutratotat un cmüht man die Separatisten allei Schatlier.ing.-n - un er der widerlichen Ma « ke der Justiz lei- ui teilt man die Manner die sich de n cntqc ;cn- flcllcn Soll wiistich fi.ie'A-n werden, dies'ri » u ib jenseits bcr Dren e i 1c m h jeder Anachronismus des Scheinrechte ocr ilgt ne b n

Das .Verl Sage bl." mit darauf bin. dah diele Militärgeiichtshöfe b ? Klager und Dichter in einem si id ihr r ginzen 31 r ah für torüberg h nbe un) far fpezi >!fe Z II - ur- fp.ü iglich g dacht to ir n zur V h rrs >unz des bcutfaxn DH int und br d ut'ch n Ku) a i«» gebt'.bet und ftab lifiert w oben 3mmcr toie'er wird ber Fall eintret-n bah in de it'ch n Lag r die Sündelibäche g sucht w rb n m iff n tür da«, was französische Gewalt ober UnDer- nunft verlchu dn

Der .Vorwärts' b zelchnet als Geh im-r« de« Prozesses, dah sich Frankreich au« Prestigegründen dn-n potitischeSpe- ku lat Ionen zngrundelleg n nicht dizu ver­stechen kaW. die S e p a r a l' ü « n a len u las c i. nachdem es di - Bewegung künstlich grohee og n hat Da« Urteil könne nicht ander« ab ihr ungeheuerliche Decht beugunn aus p v 111 ischen Gründen hez ichnet werden

nur annäbeend anzabadnen? Kein Zweifel cs ge­nügte nicht uib d e E lahrang lehrt mit deutlich­ste, Anschaulichkeit, dah wir aaf diesem Wege nicht weiter kommen Di? Er'ahrunf l hrt. ruh die an sich te.i» rr grnb -n Tlaftic tqun e i der ein, Inen Best? ebu g »ur Kräfte-: 1 p lit­te i u n g führten ah fic last toirfun )«La8 Pcr- puSten unb oer-alf.-n m ihl at we k ei ihnen an ic nötigen Gcfch'ol enheit fehlte to.il ihnen vor ollem die Verankerung ,n den breiten Mafien des Volkes abging, kurzum, weil es eine deutfche Grrebcnta. von der Art der 3netcnta anderer Völler nicht gab Hier lieg' ier A-g lpunkt des gan- .-a Prab e ns ,3r- iGi-eta" in jenem alten italie lifchm Si.rn ist eine 'Seih btocgung. ist to« Ausslammen ein-« ei.i- hc tlichen raltrnalen Willen#, der ütor allen i »- ncren ?anf unb Hader hinweg mit b.-r Wucht einer Lawine, mit bcr ®l-mv-n arLaft eir.er Feuersbrunst nur dem einen g osten Ziel -, der Wicdeipcrcinigung aller verloren n Teile de« Volkes »uftrrbt 3rretont i ist. dost bi-?' - * Ziel ie- Wied.roereioigung b.-m qan-.cn p,litifch-n Leben cs betretendm Volkes feinen Stempel auf rückt toh c« tür jeden einzelnen, wie für di: Gesamtheit fe« Volkes to« politisch? Glau <? iS- bc'enntn « ' i« imvonderab le jede« politischen Streb?nS wir>

Täusckien wir uns nicht e« gibt keine vier b sser - es gibt noch feine chutlche 3rr:b.nrt Denn, wenn und weil sie n't nicht to ist. so m u h sic - wollen wir nicht auf unlcr Lochen al« V lk. als Dalion verzichten g-efcha'len toertxn Die grehe Linie ist hierzu qeaebei Erste Voiaus- fehung, der Zusammenschluh aller b.She in tie­fem Sinne eb-- in vv-rkchiebenen Dichtunz n täti­gen Einzelbest'ebungen zu einer g fch!o'- n i Ot» grm.atto'i Hinunter greisen bann in die Tie'en i cA Volke«, feine Eitoeckung zum lrreb*n-ift":.-n Eetonke i mit allen Mitteln lei Debe. der P:et e. bei rtr-oae-"' ' <-. t g ' - - i n' v: : rte tnup- fung des Bandes mit den unerlösten Brüdern. Kampf q-gca l ;c nationale < n |t i n f 11 a I i q feil, die Hauptursnch: toi bisherigen Fehlers einer ch.u'swc' 3n- ch-n'n 5ta --pf in erster Li ir gegen die Vergewaltiger bei unerlöften Vo k>teile Di- örrei^ mg < ine« politischen Hoch ziele« unb welch höheres Ziel könnte <« g-tx?n ci ie Wiedcrv.-r.iniqung aller Glieder cm;« Volles erfordert die schärfste 2 u f r ü 11 c lung aller Trägen in. Gleichgülti­gen Dur ein «ur Em hei' l e« nahnnalrn de- farfen« o.ufgrtocckies unb begeistert -«B'U kann diese Einheit erreichen. Barm eine ärrebenta 'chaf- sen Es in tiefem jurtanbe m t kühlem Kop! aber mit heihem Harzen zum rechten Ziel zu leiten. Habt Au'gibc ber Führer

Es ist AreiDiertd vor Zwölf Schrt't be d-u'- {che 3rreX-nLa. r er bie bcurtox Mittorvach- tn eren Zdulmlnattonspunkt totr teilt angrlangt lind, wirb von reinem i>uen brutschen Taffe gefolgt sein! .

Das Separatiftengeftnbel in der Pfalz.

Speyer, 27 Stet (TDcIff J Die Separa­tisten haben In ber ,Svcye er Zritung" vom 24 Dezember ebu Veto nnt rnachuug er» lasten, wonach ab 10. Januar bte

I Pässe für dir Ausreise ans d?r Pfalz nach dem mibetolslen T-m'schknnd ntchk mehr durch bto Velahun^sbehörd', sondern von der. De» '-htirng der autonomen Pfalz- ani«jefle1ft trrr'r-n Qlllc fr b en Brück nv ste soll n an bic- fern Taff- ihre Gültigke.l Perli-rc i B fann.ti h tabeu bi. her die Vefayungsbehörden die Dusstellu-g rot V ruckenpassen als ihr al­le i n i g c s Decht d-tinchtot Die wc -n auch nur 1-0 Ich rg bcn'< ilebcrtiagunq dieses Docht« an fic Soni-erd inbler würde zunächst eine offizi­elle Di-cikennung d-r separolift scheu G?» toait to.ch i ic Desabuog d -hörbc barftcllcn Tann ttüilc ferner auch bea S-prratisten ein Druck- mittel in . ic Hand g g b-n seia um die Pföl r zu zwing n b i ten Vehör e i bcr Öonbcrb nbl.-r i.lS Gefuchstcl'er vor>usp echon Man wirb nun ot .utoarten h>abea. toi sich die 3nteralli- icitc Dheinlandkr-mmisfion zu tiefen G.gcnmäd;!;g.'citcn der Usurpatoren stellen wird

Notverordnungen für die R chtspfleqe.

Ter Deichspräsident hat auf Grund t<i Art 48 der Deich«vertostung zwei ?! o I - Dcrorbnungcnauf dem Geb t derDechts- Pflege erlösten

Dach ter einen kennen Strafsachen in Laudesbe'ratSan e!eg:nch.-ssen vom Deichs» eericht an dir Oberlandes"-richto

ter Länder b.rtwirsen tt'.-rb~n Der 'drund dafür lieg! in Cr11> rm#riid1i.f t~n Da» Deichsfrich? bei cc.n ein Zehntel tc Dich er to g n d r Alkri-s- g en e in ben Duhef an> versetit werden, kan i rt Ti Ke t-r Leviv r -- -t-f-.'< n-ch' ni'hr b toältigm B.tm Oderr ich anult in> in ben leb- tu: ;c akn estva 1200 -.u. Vn. c. i>.?rrnt#la-t-n anhängig nemacht to- t n 5X-r belre'I mbc Dc-at to:- Deichs richt« ist srton bio zum Mai nächst, n .-ahres ir : ^>n'ip:v.rtoi b u -g - t-rminen brcM 2ste 2lnff-|J,ul .gten m if'en übe mabia lan jc in Unter,ud;j- g'baft ftorn Dur die Sachen von g oder politischer Bedeutung verbleiben dem Deich geeicht

Die zr.e-te Verrrd.rung des Deichsprästden- ten will die

anfrerrrtontlMjen Gerichte ersetzen, toste sic in Kottba« zur Aburteilung des Küstrt- ner Pustches in Hambara fur die dortigen Vor­gänge Ende Oktober unb in Berlin für dir PlündeiurgSuniu^cn gebilcet trar.n Das Deich kann die Kosten für die'.- (*.-ritt; nicht mehr erzwingen Um die A ige'chuldgten nicht mehr Io lange t" der Haft b.tol 1 za muhen sollen laiche Sachen in einem bescheinigten Versahren von den Strassammei-n abg.-u :tirt wer dem. Dahin geboren die Sachen des Lanbfriedensbruchs der Plünderung unb bei Aufruhrs, die fönst zur Zu­ständigkeit des Schiv-.irgencht« gehören

Anker diesen Bei oi dnungen hat sich der Deich«? äfident auf Vorichla i der De:ch«,u tiz- Verwaltung trat) schwerster Ve^enkeni zu darchgreffe,den Crfpare;«-a^xatmee i» bet

Iafltzpfl tge

gtseesfla gdehtn. Für dir liebergana«aeü ber

nächsten drei Monate füllen öle Stralgerich»* ohne Schöffen und Geschworene urteilen können, unb für bicfelbc Zeit Jollen Prstvatklagen nicht verbandelt werden Tide sollen nicht etwa ver­boten. sondern mir für diese Zeit au«gelet»t wer­den Auch die DechtSmittel sollen eine gewisse Vefchrankung erfahren insofern, al« gegen Geld- fi-.itcn Dest i«m«rt-st nicht eingelegt nvrtoa dürfen. Für die Zelt nach dem 1 Aptai find weitere iparni«mak nahmen in Ausfichi genommen.

Auch auf dem Gebiet der Ziv,lrecht«psiegc stnd ter chiedene Z spaiui mahnahmen in Rtirteüang

Der sozialistische Reqierungs» skandal in Thüringen.

Dächkt Sachsen hat Thüringen in letzter Zeit immer unangenehmer von fich reden ge­macht TL- eitrem-fvziali st Ische Regie­rung bic bis vor kurzem mit ben K o m m u n i I: e n Arm in Arm ging, verwaltet ba« Land tn einer Art und Weise, die den mafigebenben stelle; der Dcichsregterung, ab.r auch drauf e:i tm Lande all denen, die nicht auf bie sozialistischen Beglückungen eingeschworen sind, zu ernsten Besorgnissen Aniah gab 3n der vorigen Woche hat mar sich nun in Berlin mit tem Gedanken getragen, eine 2u«nahme- netorbnung für Thüringen zu erlassen, durch Mc die thüringische Degierung bl« zu den Im Zebruar flattfinbcnben LandlagSwahlen ab- gclcf)t und ba« Land durch einen Dcich « kom­ni i I f a r verwaltet werden sollte Zur Prüfung ter Verh sttnifle hatte die Deichsregierung eine au? dem Deichekommisfar stuenzer iDeich«- i mernninifien mi Mrniste la'rat Men de I Reichojustizininisteriuml und Cbcrregicrunglraf v Hagenow t Deich«sinanzmlnlslerium > be­stehende Kommission nach Thüringen cntfanbl. niöglicherweise soll im Lause dieser Woche noch­mal« eine Sntfendung nach Thüringen erfolgen. Vorerst will die Deich«regicrung noch einmal den Versuch machen, auf dem Verhand­lungswege zu einer erträglichen Lösung zu lammen, denn sie läfjt durch daS W T V di» folgende Dachricht verbreitens

.Wie trtr erfahren, trifft bte Dachricht, dah die Ernennung bc« Deich«kommif- I a r « für Thüringen b e v o rst e h e. n > ch t zu. C« ist vielmehr zu hoffen, bah gewisse Fragea. die die ernste Besorgnis ber Deich«, regierung erweckten, durch Derhand« langen mit der thüringischen Regierung be­friedigende Regelung finden"

Wie gro'i die Mihstände find, die da« ex­treme sozialistisch-kommunist Ische Parteiregiment in Thüringen gezeitigt hat, geht au« einer Ver­öffentlichung des .Berliner Tageblatt«". das gcroi ) nicht im Verdachte .reaktionärer" Tendenzen steht, deutlich genug hervor Es heiht da in einer 3ufd?rif| au« Thüringen

-Dm Vcfchw r c i. bi; zu dem beabsichtigten Gingtetfen b.-r Deirts egie.ung geführt haben. Heg'.n zicmlich weit z.itück. Beveit« am 16 M a l 10 2 3 haben die Leitungen der vier nicht» f o - i a l i st i f ch c n P a r I c i en (P.-atf^lnationale Vollsvarlei. Lankbund Dcalfch; Vo!k«pa-lei unb Teutsäe dem k atifche Partei« ein De n k l ch r l ft übet Die Mihstänbc in Thüringen an die DeichSregietung gerichtet, woian fbh ein T-ck i til-cchscl mit dem Rchhsinnenmlnisterium an i> 1 i.'ffcn bat Erki vor to?.:ijri Tagen, am 21 Dezember 1 923 haben sich dann die Führer tvr genannten Parteien wiede um tu einem Aufruf an die De. st iregie u ig gewandt, brr offenbar die G undlage für die .-rncute An- n-.nt'ing des Aitik.l« 43 bieten feilte Die Be­sch : e ben, i ie in Ux-rt-n Kreisen de. thüringischen Vevökke ung erhöbe eben. ich en sich In ber Haupt'ache gegen d.c Finanz gebarang und "egen die B e a m t. U t> o I i t l k bcr thüiangl» (i cn D gie> .ing Hinsicht de: Fi ian.,gebarang rbb geltend gemacht, vast der thüringische F ru a n z m i n j st c i selbst im Landtag erklärt tobe, feit Sommer 1923 eine U ebe r f l d; t übet bie thüringifchen Finanzen .richt mehr zu haben, und bah auf; der Präsident der thüringiichcn Staatsbank. H-rr Löb da« Land als ?n 1 t mehr zahIungSiähig bezeichnet hat. Die F o . it w i r l f ch a f t. die tonst eine ber Hauptsi >c za eilen b « Lande» tr-ir. habe au« einer D ihc von Diänden ein Dc fizit e.geben, insbesondere tre .ca zu frufceiti ie?» Einsch-'ag«' r.-c en Stundung ber Papie narllchuldm wegen Ausgabe ron rcibilligtem B.eia- unb Bauholz, u-eflcn Vertnehrung der 0taat«arbei;;r, die bie beflbt{aMt n in ganz Dcutsch'anb sind Der I e h te v e r a b t ch i e d e t e 6 ta t ist der dos Zahocs 1921

Wa« die Beamten «rnhelangt fo hat die thüringische Tcamteng-fengcbung hinsichtlich sämllicher Taamten o n tot Bcsol- bungigtua-pc VII (Oberl.-LetäLC। an die Ver- seoung m den einstweiligen Ruhestand für zu- lästig erklärt Davon lei in weitestem Maste De- hrcuch gemacht werton Die alten Beamten seien rücksjchtslo« entfernt und neue, sozialistische unb kommuni st ische Te- amte, vie fach landfremde, einberufen iroiben Die DeuansieUung uni D.'örderung wir: jerjt nicht mehr v röstcrtl-cht un i.t Bccun- tenfrrikn tostcht die Befürchtung tost der be­t'. riwhento Abbau zu parteipolitischen Zwecken au«ff;nuht würde Der Beamt-mapparat fei ousterordentlichverarösti rt to.rton, so feien fünf sozialdemokratisch? Otorlchulräte, a- bie Unioeriitäl 3cna zehn linKrnti!ate Lehrer neu berufen toorben Da« BalfSbilbung«. Ministerium allein befihe siebzehn Re- ferenten. davon fünf nur kür ba« FortbÜ- burg3,<fcultoekn Vielfach haste bie Regierung Anstellungen unb CBeföttteorngai t>oc