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Mittwoch, 28. November 1923

17L. Jahrgang

GieheimAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

t>nd wi6 Dtrla|: vkühl'sche Unlverfllül, Vvch. ueö Slelnönidfrtl H. kanqe In Sletzen. Sdiriftltlhmg und 6ef4)ifts|te!!e: rchiffkraße 7.

Eine Kandidatur Stegerwald

Die Haltung der Demokraten.

Die Reqierungskoaiition in

Preußen. - Siegerwalds Ministerliste

übtiflva Zeitungen

TLniftert bei Qfcußew

München Dank oHtlen für den Dei U von neuem mit tiefer Tindrenglichlfcit baden

Tom It.

Helen 1tad> Uaterfurfcung Äob'ent und der .Tbeirrt-

Schacht «exn un« folgend« TH .tt -ilungcn ju: Die unausbleiblichen Teibunen beim Heber* rang von einem Geld zum anderen (mb bei k r Renten bank dadurch vermehrt worden, daß bei ihrem Inslebrntret.»a noch kein qenü* genber Test and gedruckt war. Denn trotzdem die Einführung der Nentenmark mit dem 15. November beschlossen wurd., so ce» schah es, weil mit demselben Augenblick die

volle Aufgabe b.utfdxr .Jugend tm deutschen Le- bcn6(Gmi'l f t i.

Sie Loten hon Münchm mögen uni da« lebren. ba*> höhere und grörjere Hetanloor« Jung, qc( liqe und prpe.liche T reitschasl non unS geforbrrt oreben. und dal unr nich' müde a»crbc i öürien. in uns und u tfereni Hoffe mit den Mitteln wahrhast deutschen ^kdealisinus zu arbeiten

.n diesem Sinne wollen wir den ~-'ten ton

die Ü.ioglia» eit eines

Kredit-Inauspruchnahme des N«l* che« bei der Aeichsbank auszuhören halte Dieser für den Beginn jeder Währungsreform einschneidende Punkt muhte a.k sonstigen Te* denken überwinden Gleichzeitig ergab sich die Notwendigkeit, die Nentenmark zu ein.-m möglichst gleichmäßigen Umtauschkurs gegen Papermark abzugeben Es war des­halb erforderlich, den Berliner Dollar­kurs, der zu dem Auslandskurs der Mark in einem krassen Mißverhältnis stand, in mög­lichst kurzer Frist der W e l t p a r i t ä t näher­zubringen.

Die Nentenmark-Abgabe erfolgte durch Auszahlung von Löhnen und Gehältern in diesem Zahurn «mittel, um sie den Konsumen­ten und den Kreisen des Nahen»-smittelhin- dels und den sämtlichen Genossenschaften für den Setreideankaus zu,»leiten. Der D r u ck der Nentenmark soll im Lause des Monats De­zember ganz beendet sein. 3n zwei bis drei Wochen wird em für die Tewä tigung des derzeitigen Zahiungsmiltclverk.hr« ausrei­chender Tetrag in Nentenmark in den Ter» k hr gebracht sein. 3m gleichen Tempo wird sich bet Tetrag des Notenumlaufs und der Girogelder der Neichsbank vermin­dern. Da zur Zeit der Ärebittoeg noch nicht offenstehl, sost di« Nentenmark seitens der Wirtschaft nur gegen Hergab« von Prp er- mark oder Giro-ruthaben erworben werden. Mit dem Eindriu -en der Nentenmark m den Verkehr ergibt sich ein« Papiermark- Knappheit, die der biFhrrin.en fortgesetz* len Papiermarkentwertung mit Sicherheit ent* gegeuwirken muß. Die Neichsbank wird jede neue Papiermarklnslation mit Erfolg zu der» hüten suchen.

Die Reparationskommisston.

Paris. 28 Nov (WTT ) Die Hava-agen- tur glaubt Voraussagen zu können bah b e Nepa- rationefommil ion hi) in ihm 5rei agfi. ung mit dem französischen Antrag eines Sachverstän- dtgenauslchulfeS zur Abschätzung der bcut- schen Zahlungsfähigkeit beschäftigen werde Die offiziösen Tcrbanblungen darüber seien bereits in die W e »el.i e: Dem Ausschuß locibe .iU Material das Elpose über die w-.r.lchaftliche und sinaw.t.ll« Laa« Deut'chlandS. das SlaatS- kfictäc Fischer ooraetegt habe, übergeben tp.-r- den Die Agentur glaubt nicht, bah in der Frei- taghbung daS Abkommen de« Bergbau» lichen Herein« mit bet 3ngenieurtommiffion jur Sprache kommen wird, da s,ch die Nepa» lackonskommis ton noch nicht mit dem Plane be­saht habe und bet technische Dienlt vorher den Inhalt des Abkommens prüfen müsse

soll ®r Stresemann angeboren werken Wel­ter nennt der .Lokalanz " ganz unverbindlich folgende Namen darret 3nneres Seifte- r i <b Finanzen Minout Wirts chall. Schiele Gi"ähruna und Landwirtschaft, und Trauns Arbeit.

geliefert werben sollen und von dieser v r waltet werben bis bie Frage der Nechtmäüiglei« ber Nuhchefetzung gelb ft sei.

nehmen ®r>« Ar-

Die Nentenmark

T e r (i n , 27. Nov. (TOST.) Neichswährungskommiss.. r

Der Deutsche Hochschulring zum Münchener Putsch.

Tom Nachrichlenamt deS Deutschen Hvch- schulringS wird uns ;tber die Stellung des Deutschen HvchschulringS zu den Münchener Torgängen folgendes mitgeteilt:

Der Deutsche Hochschulring muß e« cuf da« nessle bedauern, daß durch di« Ereignisse in München am ^ahre.ta re der N-.volution offene Zwietracht in die Neiyrn der völkisch- nahonalen Tcwegung getragen wurde Der Deutsche Hochschulring bat eS sich von scher zur Aufgabe gemacht, die Einheit des ge­samten deu'schen TolkeS au« dem Bek.nnlniz zum deutschen TolkStum und dessen L-.drndig- wcrdunq in einer großen, starken T tion zu er­streben Er muß eS aus seiner inneren Ein­stellung heraus ablehncn, daß die Hochschul- ringbeUtegang indenStrcitpolittscb.r Gruppen hin eingeqogen wird. Wir können eS verstehen, daß wette Kreise der deut- schen Studentenschaft in ihrer Ablehnung man- dier Zustände der Gegenwart und durch Ereig­nisse m leidenschaftlicher Erregung sich haben milrcißen lassen und den Tlick für bie größeren Notwendigkeiten dabei verloren haben. Wir betrachten e« sedoch fernerhin ale unser« vornehmste Auf lab:, die geistige Tereitschaft de« gesamten deutschen Tolke« zu erstreben. Wir stehen auch fernerhin auf unseren> alten Standpunkt, oatz

Ter l in, 28 Nov tPriv-Tel.j Die Te- enbtgung bei Negierungskrite im Nrich Ift noch ncht foweit Gefoltert roir.vn V man riarm neben Ablchluh ber Terbanblungea entgegen- sehen kann Di« wir bereit« gestern in einem S«il bei Aullag« melden (onn va. hat Ncichs- mmiftcr a D Alber t den ihm geworden, i Tufti-ag zur Äabinctlbilbung in bie Hanfe de« Ne chSpialibentei zurückgelegt. Auch ber N ichj- minifter Dr 3otre« scheint für einen Kanzler des Türgerblockes ber geltem im Mittelpunkt ber Erörterungen ftanb. nicht mehr in Frage zu kommen, weck leine Ronbtfatur an ben TeX-nfcn des Zentrum« wegen le ner Nhick il»idpoli.ik ge­scheitert ist Die Tcrbaiblunqen zwilchen tvn Pa . te en ter bürgerlich n Ai britsaememlchaft und den Deutsch ml onalen über bie Tilbung ber bür­ge lach n ÄMlition haben nunmehr zu eher hl «ng über bie von der Arbeitsgemeinschaft bestellten grundsätzlichen Torbebmgimg n gc* führt, ber alle Fraktionen bis auf bi« Demo­

kraten zu gestimmt Haden, bie enfi beute dazu Stellung nehmen werben. Gewisse Sch vierigleiten ber itet nur noch bie Frage ber Teg;erung«h>ilition in T reuten unb ba« T T glaubt soga> im Gegrnlatz zu ten

Scheitern« fer Tilbung des Bürger bl ocks on befer Frage Al« präsumpti.er N.idskanzler her bürgert dien Koalition wirb von alter Tiät- tem ber fru«;e pveuk. sch. Ministerpräsident Sieger wo l b genannt. Er würbe laut .Toll. Ztg geltem st-ät abend« zum N e i ch «v räsi- ben ten bc.ulcn der mit ihm bi- Situ» ion besprach E.ne vssizielle Tnrauung ilt noch nicht erfolgt Der Auftrag an Die.erwalb zur Til­bung soll erst heute vormittag erfolgen, nach em b.e &t.Ilungnobme der Dem okrn ten b-.kann!» gewv.'den ilt lieber bie Zusammensetzung ber Negierung les bürgerlich -n T ocks i-erlout-t nach ben Tlättren, bo\ ben Poste r be» Wze'anzlcrs b.e Deutschnationalen für sich in Anspruch

3m Nelchstag tagten bie Nelch«tag«abgeoeb­neten bet be|ct)tea Gebiete mit bem Fünfzehner- au-»lchud GS (amen u a bie Nöte ber besetzten Gebiete zur Sprache, insbelond-re die Lüge In uie b.c iz.pöllcrung burj> bie Tefunmunj über die Kündigung des Notgeldes, die in den nüchslen Sagen tnirflam roc ben tmrb, ge- d acht u.'iib. Ea wurde beschlaf en gegen die'« Teflinmung bei G.nerat v Seeckt and beim Neichspräfibentcn Dorf, eilig zu axrben Glue Teputati.'n, belteljcnb aus den Abgevrb- neten ber verlchlebenen PaNeiei ui) aus Ter» Irctcrn ber rheinischen 6t ibte, wir) sich befer Aul^abe unter sehen um.be 'einer giunb- süi.lich bcfajlollen, bah» für ba« Nhemlanb ein Terwaltungsrat von 55 Mi gliedern ge­wählt werden soll TOabfbvietugt tollen nur Mti- glieJer des N.fchstag» de« Preu'llchea Landtag« unb des Provinziailanblags lein, soweit s.e im be'etzten (l«bi t sind E nl>ezoge i 'mb bie ®n- flatvn von Hagen unb Gib r clb Eln Zermm für die Wahi ifl n>ch nicht anbciaumt.

Die Beschützer der Sonder­bündler.

T e r I i n, 27 Nvv lW^T.) Der deutsche Ge­schäftsträger in Pari« hatte vor längerer Zeil bet ber französischen Regierung zur Sprache ge» b ad>t, bah b.c Stabtverwaltungen im bc'chten Gebiet von ben sranzöiischm Te'atzung«- behörben auf lern Wege ber Ncquisillorz gc Unrngm rc rei, slä't sch Näumlichkeften f e parat, st ischen Tcreinigungen im Nheinlanb für Ter|ammlung««m5« zur Ter- fügung zu stellen. D e s(aizöfische Negierung bat b.e Torstellungen mit folgender Note an ben ®cfd>if:«tiäg r bc>itlnortet

H« v D-schiltsträger! Durch Shoelben vom 15. September haben Sie (^glaubt namens der deutsch m Nez r ung Torfrellu.igen gegen die Hal- tuna ber fromölnd-, -n Teboibcn erheben zu sollen, we l sie Demciabebebärben des deicyten Gebiet« geiir-jrgcn h,ben joUten. öffentlich? Nöumlig^ kc ten den rheinischen Separat ist en für Partei-

schen Tos.'sve e niqung" und ber Nh t i'chen mm- blikanlsck-cn Tolfepaitet es schriftlich abgelehnt, die von bi eien für ben 29 3uli und 5 August e.brlenen Tcrfammlung«räume zur Terfügung zu stellen, wüh.end sie früher ähnlich-n Anträgen, bie vom Zentrum von ter Demokratischen Partei unb ber Tolttportd au«geganjen waren, flatt- gegeben hatten

Nachdem ß« auf diese Weise von ben beut' sch-n Behörden des Terfammluuqsrechts be­raubt worden waren, das zu den wesentlich en in der Derfasfung festgelegten Freiheiten ge­hört. war zn befürr." 'm, daß bie b ibee sepa­ratistischen Par'eien sich zn Gewallaktet: hiu- reißen lasten ober daß sie ihre Bersaurml»g

unter freiem Aturuiel ab halte» würde».

CTn beiden Fällen würde b e öffentlich»

tx lammlungcn zur Tcrügunj zu dem <Sa<J e der .eingelei:i.-tra hatten bie Oberbürgermclsler von Düsselbois gegenüber ben Leitern

suchen werde, um au« bem Dilem na herau«zu- fommen. auf Grund irgendein?« Aal ruhe« zu ccilaag n bah bie burch bl.- Pol tu vvm ll 3a- nuar rejidt.m Summen in vollem XI m I a n a (

Bei der Aohkung von Nentenmark an den öffentlichen Kassen wird, soweit es sich mn Gokdzaklungen handelt, die Neu- tenmark gleich einer Goldmark, bei asten übrigen Zahlungen nach dem bekannt gemachten Steuermarkkurs ange­nommen.

Preuhisches Notyeld.

Ter l tn. 27 Nov (WTT > Auch der pr-u- hikche Staat gibt jetzt zur Deckung der bringenb- Itcn float!i;t>en Anügaoen wcrtoeltänbige« Notgeld au«, bas d rch die Deponierung von Goldanleibi' voll gedeckt ift Qd n-. rben a.isg.gcben Adschnitle zu 0 42 Dolbrna k, 1.05, 2.10 unb <u 4.23 Oclb.naJ Mit ber Aus- gab? bc« Geldes tv -rbc beut- bereits im Tctr.igc von zunächst 25 ©ob m Irn n txgon: en. 3uf>cr- bem wird ber preuhi'ch - Staat i i ber nächsten Zeit mit der Aw»gar>e kurzfristiger Golb» fchatzanweifungen beginnen.

ee« i«it ftrölt tagetmuemn bil gern »ahmiNoq oorljtt ol)n«|tbe U«rbi*blid)M«tt. Prell (dr l mm »»« für Änjtigtn oon 2* mm Srrit.' r Ild)8,auie4rte 10®6lbpl«nnig. für Xe« hlamt-21n)nqeno 70 n r v'enr 35 <8olbpt*nnig Via iooti4)ti|t , ä4|- schlag - ucrani®jriu4) |ui poliiih u. jtuiC »on: Dr Fnebr Wilh Langet für orn uorigcn Xrilt Ernst dlum chein, ür be» ln)«iaenitil. -jant deck, Idmil. 4) in UJ.« j*.i

ltt. 280

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Kon e»b U»l»rtofl», ,i1b«tSametaceb«llage er Fa milien b lütter ,,che,0e,»«epr«t»

Bolbpftnulg tm. uhließlich Trügerlohn, det Ktchtersa einen rnj«l»« Aummern in- i,l,, höherer Bemalt. - n.kn'prech.rinschlüss«-, |4t dl» Sd)nft.«itung 112, für ck erlag und »eschöft.ltelle 51.

A»|chrisi für Drohtnach- ichtrn s»,elger »letze», reltotaleete;

jrtihirl «. ». litt».

Das Schicksal des Rheinlandes.

Berlin, 27. Nov (Wolff.> Durch den auch von un« veröffentlichten Bortrag de« demokratischen Abgeordneten Erkelenz er- hu-It die breite Oessentlichkeit zum erstenmal Kenntnis von den zwischen Bertretem der Be­völkerung des besetzten Gebiets und dem fran­zösischen Mitglied und Präsidenten derNhein- landkommission Tirard gepflogenen Ter- Handlungen. Tielsach wurde die irrig« Auf­fassung erweckt, al« wenn man sich deutscher­seits mit Aenderungen in ben Staats- und Landeshoheiten der besetzten ©ebicte abae- sunden hätte Die« ist völlig unzutressenb. Bei den verschiedenen Besprechungen zwischen den Vertretern der besetzten Gebiete und denen der Neichs- und Staatsregierungen bestand völlige Gtumütigkeit darüber, daß t» b«» Hoheitsverhältnisfeu im besetzten Gebiet We­ber in bezog auf das Neich noch auf die Län­der während der gegenwärtigen Zustände

Aenderungen eintreten konnte».

Die Berhandlungen verfolgten nach deutsche! Absicht lediglich wfrtschastliche Zwecke. Sie waren nötig geworden, da sich bisher die Negierungen der hauptsächlichsten Besetzung«- mjdite aus unmittelbare Berhandlungen mit der NeichSregierung nicht eingelas- s e n haben, die infolge dieser Maßnahmen fl-' ffene unerträgliche Lage der Bevölke­re . '.ber weiteren Aufschub nicht zuließ.

3m übrigen ift zu den Wünschen Tirard« über die Erkelenz berichtete, zu sagen, dah Tirard hierbei wohl nur al« französi­sches Mitglied, nicht aber als der bie Nheinlunbrommission nach außen DertretenDe Präsiden« aufgetreten ist. 3n ber Nh«io- lanbkommission haben aber bekanntlich auch Englanb unb Belgien Sitz unb Stimme.

eine wahrhafte BZ. - ung nur nach geisti­ger Tereitm id)ung kämpseri'ch erftritten wer- den kann.

Deutscher Hochschufring.

Zürgen Bachmann TO. Grimrath, stellv. Borsiyenber.

I Deutsche Jugend und I deutscher Lebenskampf.

Ton Jürgen Bachmann.

(3m Deutschen Hochlchutrmg )

3n München hoben tn dleiem Monat deutlche W kdrüder gegen«.ninber di« Walsen erhotxm in üröl «brieteü Glauben, Deuifchiand zu reuen. Da« T(ul junger deutscher Menlch-n ist gestofsen tm Truberfampf. dem Fürch erllchften. wo« es für «tn Tolk gibt Unb dos Schmerzlichst« dabei ifl, bat) bie, bie gegeirtncmbcr llanbem. beseelt raten unb von ben gleichen Grundgedanken, ho« ^ßaieriand au« aller Not zu befrv.cn

Wir wollen bi er nicht rich'en darüber, wer bi« Schuld an diesem Ereignis und an feinem Mißlingen trägt Wir wollen nur bar an glau­ben, daß die lieft Smben|chastlichkcit die die deutschen Tetolutionäre vom 9 November 1923 tn ben Äxxnpl trieb echt und tyabr. unb PlcJ- IndX auch groß und bctdlfch war

«Iber überlegt unb politisch war sie nicht Da« Handeln derer vom 9 November icheitert« letzten Gnde« nicht an Herrn von Äabr oder Herrn non Lostow londern es fchnlerte Mran, bah tiese« postiische! Tersländnis unb SrferwttTti« der größeren va eriändischen Nolwen- 'iOfeiten nicht vorhinden waren

Wtr werden ein« Teftvümg vom 3vch des ' inneren und äufieren Feinde« ni- erkämpfe-i kön­nen. axttn wir un« einzig unb allein auf Waf'en- CttDodl und fr-mtonen Fanat «mus stützen wollen. Deutsche 3uc*ab. bie tn den Trit iung«kamvf liebt, muß tiefet durchdrungen sein vorn ttxihr- bifl völkischen Gedanlen. der beute noch oder auch schon wieder vielen zur leeren Phrase geworben ist

Wir dürfen nicht spicken mit solchen Worten Derrn st« uns nicht zum dauernden immer wieder neu wachsm'en unb errungenen Ersebnis werden, ktos feine Kraft unb Leibetichaft stets von neuem ou« ben Dßcken deut schm Tolk« tu ms schöpft, son­nen tmb werben wir niemals eine lebendige brutsche Nation we.den. Denn Nation ist erst I ba« dauernde, immer wieder aus deutschem Tosts- | mm Im Wertwiderstveit erfahrene und erkämpfte I 6dehnt« der Einheit cme« Toikes Sk-flen muffen J unb wollen wir uns bewußt werden.

Und uxiv» Torwart mutten totr gegen untere deutschen Trüber tn München erheben Daß sie den offenen, klaren Tiirf für bie Tatfachm und Erfordernisse der Stunde verloren, da'i sie selbst tpobl vielleicht miliiä ilch bereit standen auch bab ihre Herzen in Hoffen auf Sieg und 'Te­stet ung im Augenblick sch eller und wirkü stl rs- näber schlugen, daß sie aber nicht ben voll t'f>ea Blick und. wenn man cs ge tau nimmt, auch nicht letzte politische T e r a n t w v r 111 ch k e i t für da« Ganze de« Toikes n sich trugen Sonst hätte Münchm 1923 mit feinen beSenbcn Silchütternngrn unb se.ner tiefen Tragik nicht fein können

Die grillige Tereitlchalt unb völkisch-natio­nale Erziehung ist weil schwerer, stellt viel grö­ßere Anforderungen an jeden einzelnen als bie militärifche Erst wenn jeder einzelne sich von feinet tiefen Terbunbcnbcil für daS Ganze unb damit auch cmeriefen NucksichtSnahine auf Ander«denkemde bewußt wird, und nach lofdKr Einstellung dann auch fein Handeln ri btet, we­ben wir fähig werden, unserem Tolle bie wirk­liche Freiheit zu bringen.

Frei ist nicht jener, der mit äußerer Mackst unb Leidenschaft knechtische Steilen zerichläat>nb fanatische Seinbe bezwingt, sondern nur ber. b;r diese« Zerschlagen und Tezwingen auch in 'ich leibst erkämpft und errungen bat in Hingabe, Opfer unb Dienen für bie Gern.cknichtst

Diejenigen, bie im Frühling 1813 in ben großen Stampf zogen, wußten dieS 3hnen waren Fichte« Neben an# die dentlche Nation. Ludcn« ITotlefungen über vaterländische Gerichte. 3nhn« unb Ernst Moritz Arndts vateriändilche Schriften tn den (fahren ber Knechtschaft gewaltiges Er- lehnt« geworden, das nicht verea-ilchen unb per- j Hingen konnte, ehe bie Ta' erfüllt war Sie standen nicht nur mit bem Schwerte bereit. Ion- be n bie völkische Lebendigkeit lebte unb leuchtete i in ihnen.

Unsere heutige Jugend ist weit davon ent- lernt, in diesem Sinne zu willen, worum es geht

Es geht nicht darum, nur den äugen- bildlichen Zu stand des Reiches zu zer- l<t> l a g e n; daS mag ein Lei htes fein und mit militärischer Gewalt allein vermocht werden

Sondern es gebt darum, auch ein Neue« rufzubauen Unb ehe sich nicht DeuilchtzindS Zagend def'en bewußt wird, was cs gilt an die Stelle de« Alten zu letzen, ehe sie nicht \' h<b leibst Ä l a r b f i t gewonnen hat, wird bie clur.be der Tefrtlung nichi geschlagen haben

E« nützt auch nicht«, wenn tn einigen wenigen Kopsen wirklich schon solche Gedanken entwickel' unb durchdacht wurden. Wtr wollen Danzle.l unb Seschlofsenhett. _

Das Wort vom Diktator gebt um Wir werden nicht um ihn herum kommen, fo traurig es auch sein mag Denn in ben Augenblick, m dem das deutsche Tolk den Dtktato,- an lein.-r Spitze sieht, hat es sich feiner leibst begeben uno etnges'anden baß «s sich nicht aus eigenen xyaI en beinu« selbst def eien kann, daß es unfabia ist, sich selbst aulzaraifen und sich mit oolkS- flemcl scha Uttern Füh en zu barchb.nn^-

Wir dürfen aber selbst in btelcr Stund.- tn ber das deutsche Tj7 f'ch letier Selbflt« imjng und feiner Tc ant .-a tung«fi«u'tgleit detiv j o fein Schicksal ctr.eA Diktator u - er raut n.®t .k . Hoffnung aufgeben, bnß dennoch einmal De; der aröf/'ren ö.tenntn.« ur.n ti.-'-er-t Ei""». Omnien mau. Daran u arbeiten wird P'U-,-'

Nach dem .Echtz de Paris" ist Tradbury nach London gerrift, um et: Znstrukt onen ferner Negi. u.tg rm'.g gmzuneh i e.t üb i s n H U ng in der Rcparaliimskommi Ion Sa' Tiit' gLu t lagen zu können daß Lchwierigk-it ü e bi« Auslegung desTertragese itfte ;cn wer­den den der Bergbauliche Ter.ckn mit d r l>elgts<ch» französ.schen ring meurfommi fion abgefchlo f m hat Der franz-sis r, Ltandou.ikt werd: ntd) Tacb- richten au« London start b e ft r i 11 c n Entweder werde BradvuN) bie Nechtmäßigkeii der französischen Teilung bestreiten un > >ür s n Land (e n: von dm aus den beehten ®.bie: und al g mein aus b?r Surftfübrun ] der Po i i r m 11. Zanuar erzielt n Ginn h net tn Anspruch neh­men. vdrr re w rX> ixcxuig.m. da'> oon bieten Eumahmen Enqlandein Teil vorbehat- t e n bleche und sitz damit gleichj it g unserer Nuhtwolitik grundlänlich cel M c len He rf sch ine es. als ob ber enrrlifrfw Mr­