Dienstag, 28. Xngnft 1923
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Aus dem Reiche.
Lohnrrtz«l«ng hn Äo^lntbergbea.
re re über 60 3-ibrc alte öt Ira bahnet Für zwei Kinder. pt>n denen ihM cme mit 41 Grab Fieber im OiMncrbanb lag und ba« andere schwere Brandwunden an beiden Unterschenkeln kitte. mar euie Fristverlängerung füi die Ausweisung beantrag, trorben, die ,edoch i>on den Franzofen raickfichi«. lvS abflckbnt wurde
"och soliden DerwaltungSapparat fein?
fih den übrigen letl ErnstBl-mfchein.iarbe» Mnjeigeirteil Han, V«ch, Amtlich in ®i e(je rt
mittclbculfd)en Braunkohlenbergbaus auf 3015212 bzw 4 598 198 Ml seskgesetzt wor- den Durch diele Verständigung sind die Diffe- tenzen ausgeglichen worden, die über die Lohnregelung der Woche vom 13. bis 20 Äug bestanden haben
DeamIrnbeloldungSfragew
Berlin, 26. Aug Das Reichsftnaaz- minif,ertum hat, wie d,e Blätter melden, bl« Beamtenorganiiationen für heute ao einer Besprechung eingeladen, um mit ihnen zunächst ui,verbindlich und grundsoylich d,e Frage zu erörtern, ob die Vorauszahlung der veam teil gehalt er aufrecht zu erhalten Ist.
Degen die Schließung der LedenSmiltel« geschähe.
Vom VeichSverbaud des deutschen Rah« rungomiNelgrohhandels und vom VeichSver. band deutscher Kolonialwaren, und Lebens- Mittelhändler, die den weitaus größten Teil des Lebensmittelqrvh. und kleinha.idels um- kaffen, wird den Blattern mitgeteilt, daß sie den Verdsfentlichungen über ein.- drohende Schließung der Lebensmittelgeschäft' fern- heben Der Lebensmittelgroß- und fleinfyin- N'I werde seine Pflicht gegen das Vaterland erfüllen, um auch für seinen Teil dem vom Feinde gewünschten Zusammenbruch abzu- wehren und dem Wiederaufbau unserer Wirt- fchaft zu dienen.
Englischer Besuch.
! London, 27 Aug. <WTB > Das englische Parlamentsmitglied Kenworthy wirb sich, zur Untersuchung der politischen Lage nach B e r I i begeben.
®ine neue Krisi« in der Metallindustrie.
Kai sei, 27. Aug. <WTB.) Der Ver- band der M e t a l 1 i n d u st r i e 1 l e n Kassels und der benachbarten Zndustriebezirke gibt -efannt, daß sich die Betriebe der Kasseler Aketallinduftrie gezwungen sehen, zur Ab- tvehr unberech.igtei Lohnsorde run- gen allen Arbeitern und Arbeiterinnen zurr 15 September zu kündigen H-ute nachmlt- tag finden unter dem Vorsiy des Regierung«. Präsidenten Einigungsverhandlungen statt.
Die Schwierigkeiten im Verlag«br»chha»bel.
Aach ehret Meldung des Lvkalanz. aus Stuttgart hat der Stuttgarter Verleger- verehr eine Sntfchließung gefaßt. In der es beißt, die ungeheuerliche Steigerung der BuchdruckerlShne zwinge den Verlass-
nr.201
'S9"ch. ■*« > s»» »«b 5*rt*es,
man Tcoiknfceftf) Minuten kann Polen .-in ImporkömmlingSstaat. dem man nich- fiel Weis- l*it und ffrlahrang zuiraute, bat mir feirttm Sclbiug gegen bi. Schieber guten teilte da« in Teut(14anb mit
'Berlin, 27. Aug <DTB.> Die Vertr«. der Arbeitgeber und Arbeitnehmer des Kohlenbergbaues find am 23. August Au Lohnverhandlungen zufammerrge- 'reten. Unter Vermittlung des AeichSarbeitS- rntnisteriurnS kam eine Vereinbarung über eine Lohnreqelung In sämtlichen Kohlen- bergbaubezrrken zustande Die Durchschnittstariflöhne einschließlich des Hausstands- und Kindergeldes sind in den beiden Lohnwochen vom 13. bis 20. August und vom 20. \ bl6 27. August für den Auhrbergbau auf 4 153 374 bzlv 6 333 895 Mk, für den oberfchlefifchen Ltcmkohlenberqbau auf 3 327 661 bzw 5074 684 Mark, und für die Kohlenreviere des
Die Abstimmung unter den Reichsbank- angestellten über die Frage be« Streik« wegen her Maßregelung be« BetriebSratsobmann e« Großmann ist in den Provinzstliaien noch nicht ganz zu Snbe Die bisher oorhegenben Resultate sollen nach Angabe ver ötreiflenung eine Mehr- 1 '> lut den Streit bi« ,u 90 Prozent ergeben haben 3n Berlin hätten Nch über 75 Prozent für den AuSsland erklärt Auf ®runb be« vor- läufigen Abstimmungserqebniste« hat her Haupt- bctncb.'rat ber Reichsbank beschlofsen. ba« Reich«. arbeit«minifkrium um eine erneute 3n fernen tior ersuchen, bie bereit« heute erfolgen soll
Der Schieber und die Notverordnung.
MaS ein Schiebet ist. weiß jebermann 0« ist |«t ,zeitgemäße WirtschaftSeriiieni. die durch den 2?!? **r ^äbtung und durch die Verarmung oon Alllivnen Menschen reich geworden ist Al« er
-Kriegsgewinnler" hieß, iuchie ihm bie 6truerpo(itif da« erraffte Vermögen durch Weri- zowachSsteuer. progrestive Sinkommrasteuer Knpi- Mlhu<6tgekh ul» ipteder abzujagen Aber lehr oergedirch Aeureich zog sich in seine geschmacklos | ober üppig auSgestattete «tage zurück, hielt Nch Telephon und ein Auw oder auch zwei und ralfte »eiter Cern wachsende« Vermögen legte Herr ■Jlattle drese Bezeichnung ist durch ein Preisausschreiben berühmt geworden entweder in 'Saren an, die er nicht zu versteuern biauchee. oder in Devisen dir er verschweigen konnte
AIS man tf. der vorigen Woche tarangrng. den Zusammenbruch von Staat. Wutschest und Volk in letzter Stunde durch außerordentliche Steuergesetze zu verhüten, war Gelegenheit gegeben, die Drückeberger-Armee der Schieber an ihre liefe ■3cr14mlbung gegenüber dem Vaierlande. soweit fir Deutsche sind oder vom deutschen Elend (eben.
rrtnncm. Es ist wieder nicht geschehen! Weder bai neue ÖUucrgvfcn noch die Derilra Verordnung de« Finanzminjstei« Hilferdmg a .nbet sich an die Schieber Die RHein-Ruhrahgabe? Sie knüvst an die Vorauszahlung der Einkommensteuer an Der Weber hat sein Einkommen nie richtig angegeben, tmb man kommt ihm niemals auf die Schliche Die Besteuerung der 'Betriebe ? Ser Schieber tat leinen 'Betrieb Sr macht höchsten« Betrieb Die Uanb- wirtschastSsteuer? Was bat der Schieber mit ber I flanbaNrtlcbnft zu tun? Hur. soweit er piell-.cht ba und hort eine Srnie auflauft unb sie zuruck- bält oder im Kettenhandel verschieb! Diese Steuer au« der hungernden Stablbevölierung Ihrichl er ganz allein ein Endlich bie Automobtl- ftaier Sie tut ihm nicht weh Meist bai er schon bei dem bisherigen Steuersätze einen Trick gefunden, um wenig oder nicht« zu bezahlen
Geradezu inS Fäustchen aber lacht sich ber öthieber angesichts ber Devisenabgabe Mit ferner aus da« Wesentliche dieser bitteren Zeit gerichteten -Intelligenz hat er längst beraub, bah bie "Notverordnung sich auf diejenigen Steuerzahler beschränkt, bie zur FwangSanlethe veranlagt kmö und bte log. ‘Brntabgabe leisten müssen Rui bei diesen Steuerzahlern vermutet der Staat Devisenbesitz. DaS war steuerlechiiisch bie prak- tiWe Lösung deS eiligen Problem« Aber gerade dirch diese« Loch im Retz schlüpft hahnlachend der Schieber Er ist nicht ober doch nur ganz genug Aur ZwangSanleihe veranlagt, weil er fein tttilliche« Vermögen verschwiegen hat Er wird also nicht nach Devisen befragt Er ko»mt nicht zum Eid Aber gerade er ist der große Devisen- fernher Er sitzt wie der Lindwurm Hafner auf feinen Schätzen Er hat die fremden Banknoten in heimlichen SvsaS oder zwischen den Blättern 'tlner .Bibliothek" Woher er die Edelv,luten •*>'? Vicht von ber Bank, t ui s >nnfe er fit jcCen- lall« seit einiger Zeit nicht mehr kaufen Son- kem au« ganz privaten Quollen, von den Angehörigen der Srcmieninbuftrie. von Kellnern, ch,- üwrriier«, Friseuren, Penfi'nsinbabemnnen von Atmen Leuten, bie auch ein bißchen hamstern and ffefulieren wollen, dann aber plötzlich wieder botlscheS Geld brauchen, weil die Teuerung steigt. Die Kleinen werden gefressen Der Schieber in Italien Heißt er immer noch Haifisch hält au«
Wie kommt man nun dem Schieber bei ? Wie bell man au« "ihm die Devisen ßeraa«? Wie het't man die Lücke im Gesetzt Antwori Duich Ködere Beobachtung de« wilden Devifenver- febi«, durch Ueberwachung ber Deoikenklasfen unb bei schiarzen Börsen tor btn Wechlelkioskon. auch durch gelegentliche Festsiellungen in den ßuiu«gaftflätten wo man sich nickt langweilt und rio neueibing« fast nur noch Schieber zu treffen linb. endlich Ausdehnung ber §,d.spflich! auf alle BanNafeSinbabe: und solche P-rfanen. Im denen
Die Ueberreichung der belgischen Antwort.
London, 27 Auq (TO $) Die belgische Antwort auf die letzte englische 'Reparalionsnote ift dem britischen Botschafter heute überreicht worden und wird mit einem Sonberhurier heute abend in London erwartet Wahrscheinlich werden die Ad. schnitte der belgischen -lote Baldwin und (Turjon ju gesandt Einer Blatiermeldung zufolge wird mit Sicherheit damit gerechnet, baß die belgische Note Vorschläge enthält, die alt Grundlage zur lieber, brü<kung der zwischen England und Frank, reich bestehenden Kluft dienen können TOie -Star* meldet, befchästigt sich der größte Teil der belgischen Note mit der Frage der deutschen Ga-
rantien und mit der Fortsetzung der alliierten Konferenzen zur Erzielung einer Lösung.
Pari«. 28 Aug. <W B> Wie bie Blätter mclben, wirb bie bei g i s che V v t e. bie gestern überreicht worben ist. heute vormittag zugleich in Lonbon. Brüssel und Paiis veröffentlicht
'treMdbeub 480000» «•M XrigerL. d b Post ^0000VNi..a.chk Nicht. ****** eie<eletr5hie. •en «folge höherer «emolr.- st er »sprech. liÄöfr fSrd.eSchrist. Hing 112; für Verlag ,tö Grichä ft, stelle 61. »richrfft f«r vrahtAach.
jmfTwrt e. ■_ n«M.
inbuliiirlUn Piodaftian als ein .uuj.v Ba>izeo n ictc.gra.innen muß Was t?c.;Hd ?n Vepni a- ticnen delreff;. fa fei e« n t bi Wurg.pslt'i, an bei Vudr, lonözm bie B.iiciung b.i.,?u .iil.-in. bic ten Weg ebnen könne
.Dnilh V e w «" fragt Wann we> ben bie franjöfifttcn Vcafisten bies eilenncn? Die« fei keineöa eg« eine Fiage bei bcufld jjartnädiglcit allein. E« lei bte nackte Tatsache baß bie benllche Negierung, selbst wem, sie wolfte ohne tae Nuhr- gctiel bie Zablungen nicht gaiantieic.i könne Wenn bie« tn Frankreich tx-rlmben n*rbe fo treibe Pcincare weher tn London noch in Berlin ein Zögein finden ihm zu helfen bis Defichi zu nxihtcn, indem die Tatsache ber Zurückziehung aus dem Auhigebiet tn ba« Auhmbkommen cinge- Wickelt Würbe Wenn Pari« dies genau erkenne, könne man zu einer Vereinbarung gelangen
Die .Daily 6 6 r o n i c l e" schreibi in e.nem Leitartikel, bie Taitzache daß txe Aede be« beut- fchen Kanzler« im Danzen in Pan« gut ausgenommen wurde sei ein hvsfnungSvolleS Zeichen Das Blatt erklärt, e« lei Pflicht be« britischen Kabr- nelU rasch energisch unb richtig zu handeln. Da«
Aus einer Besprechung mit dem Reichskanzler.
M Ü n ch e n. 27 Aug. lWTB > Der A c i ch «- Dozier gewährte am Sameing anläßlich leine« «such« in Mittenwald dem ch.iupt|chri'ilciter °rr ,M ünchener Aeuelien Äachrichte n"
Unterredung Bemglick dec 'S tage den Ländern verblieve.ien chobeitS- "chte berief lich ber Äamlei auf 1?in; W baß sie al« bi: Auffassung de« Gel .mil idi- "tklärung, die er namens be« Kabinett« *** der Vorstellung der Aegieruirg im Anchsiag Abgegeben halte. Der Kanzler erklärt; auSdiück- *4 da ßfie al« die Ausfällung be« Gelamikabi- n<|t« zu betrachten lei. Sr fei deshalb überrascht *tMen. al« er tn der bayerilchen Preise Defüi ch- ‘“"flen darüber gelefen habe, baß die jetzig: Ae- »ierung eine stärkere 3eiitialihe.ung erstrebe Die ^yntDäriigc AegierungSloalition bezeichnete der ,Ran',ler als bie flärtjte Zusamme isung ber par- llvnen,arischen Kräfte, bie bas .-.cue Deutschland ’^ber gehabt habe Sie habe den Vorteil, baß 6lc Aegieiung einer festen unb großen Mehrheit
Parlament sicher lei unb des »alb ungestörter arbeiten könne Eine Aeihe von Fragen L*• Nur auf dem Dege dikiatorischer fenahmen z u l o I e ,i Svkcha Maßnahmen «rcn bei einer MinderheitSregierung außer-
Schicksal Europa« liege kute genau so tn den Händen ber briltfchen Regierung wie semerzetl In den Händen der 'Regierung de« Jahre« 1914
Potitoar^ unb Baldwin.
London. 27. Aug iWolss i Der diploma- ttlck>. Berichlerlialter der _Da>ln Chronicle" |agi. trenn Poincai, Baldwin aus seiner Auck- rclse von Air-leS-Bai« sehen wolle, werde die 3 n i l i a t ig> e zu einer solchen Sulammcnlun't auf iranzel.scheni Boden von P o i n c a r e k o m- men müssen Der briljsch-e Premierminister könne sicher nicht lamm naä-juchen
Paris. 28 Aug iW^S, W.e der .Ma- un ‘ ubei die Möglichkeit einer 3ulammenfunfi zwischen Baldwin unb Poin < ar . mit teilt habe Biinistertziäsident Poinear < in dielet Be »i hnng keinerlei Schritte unie- n c m in c n Aul die herzliche ötnlabung zu eine Unicrr.bui'a mit Baldwin, die ihm ruaegangen lei. hab. er geantwortet, daß er sich seht glücklich schätzen wüt de. sich mit Baldwin zu unterhalten und daß er cbcnlo glücklich sein würde, lich mit Loid Eurron zu unierhalten der bei feinet letzter Steil: duich Pari« einen derartigen Wunsch aus- gedrückt habe
Lügen über angebahukeVertsaitdlnngen
Pari«. 27 Aug tWe^B i Gegenüber ber Meldung ber Sozialdemoki Uilch.-n Pnrlamente- kcrielpondenz, bah die benllche Xeqicrunq bereit« Schritte unternommen habe um den Xuhr- । ° n , 11 ft durch Verhandlungen zu loten und der ^Meldung den- .Daily Mail", daß der Sohn Siinne» leine xiuiammenarhcit mit &«r CKenbahnregie tin Aheinlanh angeboten hatte stell' der .Jcmpj" tm heutigen Leitartikel fest, daß die sranzölilche Regtetung weder mit dem Sehn von ölinne« noch mit Stinnes selber ver- txanb. Ic. unb trenn von ber deutschen Regierung b.ic.t« Lchiilte unlcmrmmen worden seien, so sei da« nicht in Pari« geschehen
Prakktschrr IVirberflufboa in ^ranfreid) ?
Pari«, 27 Aug ,WTB > Wie der .Petit Parrlten" au« L e Havre meldet, ist ber fran- kösiscke Dampfer .De la Dalle . au« Danzig kommend, in Le Havre angekommen Er bat 110 0 3 n g c nicurc und Landarbeiter für daS Wiederaufbaugebiet an Bord
Der Kampf um die Reichsbank. Politik.
Berlin. 28. Aug Laut .Vorwärts' beschäl- ligle lich geltem ein engerer RabinclKrat mit der Reubesetzung der Re, ch « da nkle, t u ng Wie dem Blatte zulolge verlautet soll al« Rachlolger Ha- venftein# eine Perlonlichkeit auÄcrleben sein, bi< auf Grund der von ihr bisher aefuhrt.n Reparation »Verhandlungen einen guten Rus bat und auch Gewähr für eine befriedigende Zusammenarbeit mit Sem Reich-'abin.-:! knetet W-e ba« Bf.fti weiter schreibt, beliebt die sozialdemokratische Reich«, lagsfraktion weiter aus dem Rücktritt Havensteln«, auch das Reichskabinett und die hinter chm stehen- den Regicrungoparteien sollen sich einmütig gegen chavenstein erklärt haben Da Havensteln nicht Iretwillig von seinem Posten scheiden wolle werd, die Einberufung des Reichstage« zur Losung de« Konstikt« notwendig sein
Die Wirkunq der Rede Stresemanns.
London. 27 Aug tWollf.) Der Brüsseler Bemchteritatter be« .Daily Telegraph mel- bet. die Rede © 11 c f c m a n n « mich . in bei- gildxn Kreisen .inen .t u s g c i ch n e t e n E i n- di . ck Der Brüllet, t Detichicr,tatter der .Time«' schieibt. in Brüssel rr.ide erklärt, bi? Stiele- mann-Rede trage di. Zeichen guicn Willen« 5« werbe anerkannt, bah Oi neu. deutsch? Regie- rang sich in einer kritischen Lage teiinbe, aber tiotzdem den guten Willen, zu handeln habe Man solle einseben. dab ries b.-iückfichttg, werd?n müsse Eine amtlich- P.isönNchseit lagt« dem Be- lichtcrstatter. Berlin Ich.inc l-leit i km. feine Haltung zu ändern Es n-üffe T?iri.bigung gewähren. wenn man aufrichtig wunfck? . i.r Heber- einkommen zu er<i len, und n ar n,ch! nur eine Vereinbarung zir^ch n b;n Alliieiten lonO nt auch mit Deutschland Der deutsch? Kanzler txw.- vvm passiven Widerttand nicht gefproch n und barmt Takt unb Klugheit geneigt, was bcqnißi treiben mufse Man fühl, daß der Kanzlei m b wünsch.- auf dlelem delikaten Boden . enta< Veihandlungen durch irgendeine Tikläiung za sabotieren
Die .Daily R e w 6" schreibt in einem Leitartikel, Poinenr.- flammci; lich an kine angenommene Ärniiolle der Industiie im Ruyrgobi.-l al« angeblich rinzig airlfame? Pfand für oi. deutschrn Zahlungen Wenn abci, wie berich■ -I werde. Poincar. und Leute, can denen er und seine ratlam.nlarilch Mehrheit abhä.tgea, imm?. besorgter über di Richlung xirS.-n. h?, f.tz die Dinge cntiDidellcn. lo werb i vvch ..?ll?,chi da« Angebot Strelemann« eiträgeasw. rt linO.n *3* wäre |ich?r der Mühe weit Strelemann zu bitten, ein Angebe>t auSzuaibeiten 5e f.-l zu f eilen, dal wenn Poinea,. dt.-s „ich- tue. Bald- win e« tun werd? Was Poinear- in biefem An- gebot aahrlch.-inlich über!.Yen n>?id.. I.i c.? • i ■ Bedingung, k.ib r.utfch uuo bie Kontrolle feiner
175. Jahrgang
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
^*tfjnf60frlag. vpLH! fch« U«f»«rsiiüt» Sich- n«h 5tei>hnick«rei H. fange In Gießen. Stfyriftlettung uwh -eschüfkrftelle: rchnlftratze 7-
deutlich Ichwierig. wetzn nicht unmöglich Wa« bie Mitarbeit der Sozialdemokratie an- lange fo fei c« unrichtig wenn angenommen treibe, daß nunmehr eine starke Einflußnahme bei Qozialdemokratle cingeireten kl. wie fi? bi«- her nicht beftanben hab.- E« gelte da« BKk zu- lammen-ulchweißeii. und darum habe auch die flcgena-ärtige Regierung ausdrücklich alle fiaat«- e, halt enden Elemente außerhalb der fetzigen Koa- lition zur Mitarbeit aufg.-lordori Die« gelte in«- besondere auch für die Bayerische Do.k«- Partei, die sich bisher abwartend verhalten, sich aber nunmehr durch ihren Führer zustimmend ju bem Programm der Regierung auSge'piochen habe Bezüglich der Rolwendigkeil der Pro- b u 11 i_on « fi e l ge r u n g unb be: Anpassung ber Löhne und Gehälter an die allgemeine Wirtlch iltSentw ck.lung. die nicht schematisch vor NA gehen bürfe. berief sich Slresem.i,n auf I.-me Red-? gelegentlich Ce« Industrie- und Hrnb.-l«- tage« Die Rolveroid.iung über bte Devisen- b c I <t a f f u n g (.-■ ein erster Schritt zur inneren Sanierung Aus diesem Wege werde man fort- l<tteilen lieber die Stellung ber R-ichSiogieiung jur Reich « bank sprach sich der Kanzler in dem Sinne au«. <xtß die Wirtschaft«- und Finanz- Politik de« Reiche« von det Reichsba,k unterstützt unb getragen werden müsse Von de, A i- erferrnung dieser Vnindsätze sei auch die Lösung der Personenfrage abbä.iqig, bie gegenwärtig in bei Prelle vielfach erörtert werde
Die rheinischen Separatisten bitten Frankreich und Belgien um Schutz!
Pari«. 27 Aug iWTBt. Rach einer HavaS- mefbung au« Düsteldorf hat der Vorstand der Rheinischen Separalistenpartei im Anschluß an die Zwischenfälle bei der Separatisten- tagung in M -G ladbach ein Schreiben an bie BefayungSorqane gerichtet, in dem ba« Ziel ber Separatistentagung eine .Iriebliche Runbgebung zugunsten eine« unabhängigen Rheinlanbe« als Unterpfand des Friedens unb ber Wieberaussöhnung ber Völker' genannt unb be« längeren auseinandergesetzt wird wie diele Kundgebung durch deutsch nationalistische Kund- gedungen hätte vereitelt werden sollen Au« dem Schreiben geht hervor, daß die deutschen .Ralional- bolschewisten' - so heißt e« wörtlich s-ch vor- her um die Kaiser.Friedrichßalle gruppierten, in öer di« öeparatiftcntaqung Itattlmbcn sollte, unb bie .Anhänger de« Unabhängiger. Rheinlandeo' nirfit passieren ließen, vielmehr mißhandelt hätten unb die Polizei viel zu spät zu deren Schuh ei ng.-griffen hält. Die Düsseldorfer
Gruppe sei bei ihrer Ankunft angegriffen und zer- ftreut, ihre Fahne weggenommen unb verbrannt roorben Der Gruppe Bonn-Eoblenz sei es ebenso ergangen Der Leiter der Vlabbacher ßcparaliften- partei sei zu Boden geworfen unb schwer verletzt worben Dorten unb Giebing feien ebenfalls erfannt und der letztere crnstlich mißhandelt worden Dorten fei es jedoch gelungen, dadurch fu entkommen, daß er sich alö a m c r i f a n , 1 d) c n Journalisten auSgegebcn hab. Die Separa- listen hotten in der Rotwehr zahlreiche Rationalisten verletzt. Der Vorstand der Rheinischen Separatsten- Partei verlangt schließlich daß Frankieich und Belgien .den friedlichen und von einem wahren Wunsche nach Frieden beseelten Rheinländern jeb.- denkbare moralische und wirtschaftliche Unterflußunq angedeihen lassen '
Neue Schandtaten farbiger Franzosen.
, ' r i« r. 27 Aug i WTB ) 3n ber Rächt zun> ccnniaq würben l. r P stfchafsn r Reuter and
2 ch w ä g . . । .1 ' k a n .- । n s
u i . r f 11,ii. d.. mit itr.n L.w.hrlolben R u- •ci > . tl 4 lugen und f.inc Schwagrrin in eine.? X,‘,J . ;£llkn- um sie z-z vergewaltigen Rl« .i, .-$1 ju um Hilse schrie, verletzten iß. bi • Ai.i t i einen Schlrg auf den K^pf und ent- II'. r . । > i ft. il« < in Auto unb eine Anzahl Le j'c k-ibeieilten. nach L-.-m Bahndamm hin. wo sie ,urri Pesten- gestanden hatten. Sie hatten ba«
.' । * 1 m i t Tüchern verbünde n. am rtJt icitb;i.rfannt zu tn. eben. Di? Frau mißte t'-em Krankenhaus z'ig.führt werden
Dis französischr- Brutalität bri ben Ausivrisunqcn.
Kb l n. 27 Aug (Tclff ) Trotz ber Berorb- nynflm eflcu,,rt kv^uach kranke, über 60 O’bre alte Pericnen unb hoffende Fronen über den sie- braten Monat der Schtrangerschaft hinau« nicht mehr auSgewiefen werden fallen, befanb sich unter ben am 14. August auS ber Umgebung Lan- 1 bau« autgctDiefenen 20 0 Personen eine । groje Anzahl Kranker unb Älnbc r 1 au verbrat an-ri hochschrvanAere Frauen und rnefc- I


