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Ausweisen oller hohen Reichsbehörden verletzen

pctotfle

liefen- und der Kui

tng.

Feuerlöschwesen

sächsische Geschäftsleute um bedeutend.

USsÜge

Datum

Turnen. Sport und Spiel.

22493,60 22606,40

Gießener 6. ®. 1 9 0 0

3145

3129

tzchne

der Sil«

27. Febr^

Stadt und Land

658.

4135.

Spielen Jjjjenb unserer '

26. Februar iltntL No iera.

6'eld 1197,-

8927,60 10523-5,-

136655

4226,90 3528 85

1077.30

4376.55 4139.60

5960,05

22500.-

106 70.50

1074 -

Geld 4200.- 1369- 4315- 59 50 - 8870,-

638

4065

berfaufte ib gefä f < t

: Summen, Papiergeld

Brie?

12'13,

8962,40

106265,-

1373.45

4246,10

3546,25

1082,70

4^45

4160,40

5989,95

Brief 4275 - 1381. 43'5 60 0- 9000.-

3162 22750 - 107170,5 1086.- 1191.-

1384.05

4214,45

3491,25

1078,30

43R»'lO

4099,70

5997,45

601,-

22643,25

31,17 723,-

657,50

1390,95

4235 55

8508,75

1083,70

4360*90

4120.30

6027,55

604,-

2275675

31,33

727,-

660,50

Z E Ser ffi jterficWcn, 9^.. um,

^^iDiel

mindestens gleich geworden ist. Es ist ein Ana» chrvnismus gewordm, daß man die Frau heilte noch gegen den Bruch des Derlöbnisses zu schützen sucht, und es sind heute fast nur noch schlaue Schwindlerinnen, di« diese günstige Gelegenheit benutzen."

ebflahleD , Lagcristen dieser wurde' . bat sich"'' i^enuber

Atzung des Wertes

<yi der Schornsteinfeger.

ri gung 1 904 (Ziehen 3:2 Tore. Man iifv.et uns: Aus dem Sportplatz an der Hardt ihn sich die Mannschaften am Sonntag zum liz-m Berbandsspiel. Das anhaltende nasse kitcr hatte den Platz so schlüpfrig gemacht, daß <i«entlich nicht spielsähig war. Der Schieds». j)i? r war jedoch anderer Ansicht, und so fand ti Spiel statt. Anfangs drängte die Spielver» hjung und konnte auch kurz hintereinander ü\ Lore erzielen. Doch bald machte sich die tzrchsche Lleberlegenheit des Platzdereins geltend: k Gegner wurde immer mehr zurückgedrängt I) nutzte schließlich sein Hauptaugenmerk auf kVerteidigung richten. Hier zeigte vor allem dec tigwter hervorragendes Können, und dessen Lei»

war es zu danken, datz der Club nur einen Mtnismäßig knappen Sieg erringen konnte.

Antw.-Brllssel . 5>ononb......

Vonbon ....

Paris

Sckwei».....

Sonnten ....

Italien i'issabon-Ovorto Dänemark. . . Norwegen . .. Schweden . . . HelsingsorS.

Nennork Tentsch-Oesterr. Budapest. . - - Prag

Agram ....

lührten di, ti^bunbtrt

NürAittwv»

Msttaße:®ei

!.^el des E'vvch.demf'L jj* Ntfinben.

.»"Iwaertauf'ifi

* Ein Cent als Schadenersatz bei Entlobungen. Die Prozesse, die von ver­lassenen Dräuten auf Schadenersatz angestrengt

? «Word«, rädert geblieben. Rictzen.

aus Berlinin besonderer polrtiscAr Mission" seinen Sir^ug in Frankfurt, nahm in einem der ersten Gasthäuser Wohnung, warf nur so mit dem Geldc um sich, ward von allen möglichen Leuten umschmeichelt, war Gast in zahlreichen Abendgesellschaften und ward schließlich von der Kriminalpolizei ein wenig näher betrachtet. Diese fand heraus, datz der Freiherr ein Schwin d> ler war, was sich dieser ganz ernstlich verbal! und sich sogar beim Ministerium in Berlin über di« Polizei beschwerte. Trotzdem gab ein Krimi» nalkonnnissar seine genealogischen Forschungen nach dem Herrn nicht auf und sperrte ihn rück­sichtslos ein, nachdem er festgestellt hatte, datz der besagte Freiherr in Wirklichkeit der Schul­reiter Ludwig Oerthel aus Dresden war und wegen vielfacher Hochstapeleien erst .n Ranges von allen deutschen Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Oerthel wurde verurteilt, kam wieder frei, trieb wieder Schwindeleien im grohen, wurde im letzten Oktober abermals in Berlin eingesperrt. aber durch das Derfehen eines alnterluchungs- richters freigelaffen. Hetzt nahm Oerthel seinen Hvchstaplerberuf mit aller Kraft auf. Unter der Flagge eines amerikanischen Konsulats- beamten Lutz Eglofs st one prellte er viele

Drucksachen Mer Art ftattnng stilrein uni/preiswert die vrLht'sche Usiver-IStrvntckerri, B. Lange, kletzes, Schulftr. 7.

Wie wir am letzten SamStag an dieser Sdtöe bereits auSführten, hat die Steigerung ) «k MarkkurfeS gegenüber dem gewaltigen »z in der ersten Halste des Februar JM tle Preisgestaltung des ZeitungSdruck- SereS leider noch keinen Einfluß gehabt.

Preise find im Gegenteil noch erheblich egen; so kostet das Zeitungspapier in x«t Zweiten Februarhälste schon daS 7000» e veS Friedenspreises.

j|3n dem Bemühen, unser Produkt, den ^Weßener Anzeiger", auch weiterhin allen Les: n zugänglich machen zu können, haben oh die Erhöhung der Bezugsgebühr mög­lichst niedrig festgesetzt. Wir werden trotzdem iritot nachlassen im weiteren Streben nach ntwe reichhaltigen Ausgestaltung des redak- ünitHen Teiles und in der schnellsten über- erittlung der neuestenMeldungen,und hoffen, Xefc diese Aufwendung von allen ZeitungS- aeskrn unseres DerbreitungSgebieteS ge- «ürdigt wird und ihnen zum treuen Fest- jidleit an der Zeitung Deranlaffung gibt.

Der Gießener Anzeiger kostet für den fflüTfl: Durch die Trägerinnen frei inS HauS Fracht 3000 Mark, bei den Abholestellen »bgeholt: monatlich 2880 Mark, halbmonat­ig 1440 Mark, für die Woche 720 Mark, Udi'.elnummer 125 Mk^ SamStagS 150 Mk.

; Berühmtheit, und eine hübsche weinend« junge Dame, die das Derhalten deS früheren Bräutigams in d«n schwärzesten Farben malt, findet fast immer Gehör bei den amerikanischen Lichtern, so datz diese Skandalprozesse sich autzer» ordentlich vermehrt haben. Gegen denUnfug, der mit dieser geschäftlichen Ausnutzung von Ent­lobungen getrieben wird, wendet sich nun ein Gesetz, das ein Abgeordneter Hackendurg In dem Parlament des Staates Leuhor' eingebracht bat Dieses Gesetz ist gegen diesich ständig vermehren­den Abenteurerinnen" gerichtet, die mit solchen Prozessen viel Geld verdienen, es verlangt, datz kein Cheversprechen gerichtlich anerkannt werden darf, das nicht schriftlich aufgesetzt und in aller Form vor Zeugen beschworen worden ist. Der Schadenerlatz für eine solche Entlobung wird mit einem Cent festgesetzt, eine Summe, die wenige Damen verlocken würde, mit ihrer Herzensange­legenheit vor Gericht zu gehen. In der Lede, in der Hacken bürg die Annahme dieses Gesetzes empfahl, sagte er:Die Zeiten haben sich gründ­lich geändert, seitdem unsere Großmütter, damals unerfahrene, schüchterne, junge Mädchen, vor Ge­richt ihr Recht iuchen mußten, wenn sie von einem Mann verlassen wurden. Die Frauen von heute wissen genau, was sie wollen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem das sog. schwächere Ge­schlecht sich auf eigene Füße gestellt hat und im Erwerbsleben wie in der Gesellschaft dem Manne

Vermischtes.

Der Ahönfegel-Wettbewerb 1923.

Frankfurt a. M, 27. Febr. (Wolff.) Der )»n segel f lug»Wet t bewerb 1923. der i August abgehalten wird, wird bestehen aus 1 m Dorwettbewerb für jüngere, noch nicht er* i ljväche Führer (vorn 3. bis 14. August), und »in Hauptwettbewerb (vorn 17. bis 31. August). Bi Preisen sind ausgesetzt für den Dorwettbewerb I ZO OOO Mi., für den HauptWettbewerb 2 600 000 DLri, außerdem noch verschiedene Sonderpreise, zve srvße R^npreis wird in einer Höhe von lljltt Million Mark ausgeschrieben.

Ein Betrüger großen Stils.

spd. Berlin. 27. Febr. Dor drei Jahren iit m einem Berliner Dienstauto und reich mit

der Turnverein [ im Gasthaus w. Oegeben tourbtn« 'gehabte Stücke, .Är j eure Heimat", ober« vn". Eine am Schluh nonmene Sammlung der am Rhein und cm 1 t. ein. ?

er in unserer kleine,! j cdr Bund für Haus. l>rm Lorfih von Ober-

Versammlung ab, in' ^ ig-m einen Doriiüg^ falsche Geduld in der, sDeutscheDolks-i ng in der Kirche ergab Dieder-Dessingen 65001 Gegend ziehen in bei | ndemde Zigeuner-< den Dörfern der Um- ele Leute, die sich als Xufirgebiet aus­sen Ausweis^ mdleulen Ulitielb tt- llnlerstühung finden, gex. Der Kriegen ner hielt gestern abend der seine 1. Haukl- chr ab. Dach der Dech lechner Georg Schii! len vvrgenommen, Bo­er Ding, der WV der Dehner Schic!, tzende. Heinr Dickel ri gliedert Gobelül mrch Zums einflimmig iler neugewähli lvup

Preisabbau!

Auf die Richtpreise vom 11. Februar d.I. tritt ab heute ein Abschlag von 10

Prozent ein.

SAWAr-ZMW'MW Gießen

öi> - dem Amtsverkündigungsblatt.

M'" Das Amtsverkündigungsblatt ton vom 27. Februar enthält: Erhöhung der Mi hr für die Benutzung des Bohrzeugs der

ÄS

vird vom W* ,luh las ein MM iegsgelchichie des Land- Ml Ml vor, vas zu UN- Srzahlunsl v° issen einiger Anwesen

Billiges Fleisch!

Prima Ochsen- u. Rindfleisch . 2500 Mk.

Prima Kuhfleisch 2000 Mk.

Prima Kalbfleisch 2500 Mk.

Prima Schweinefleisch.... 4000 Mk.

Grohschlachlerei Jakob

Grotzen-Buseck :: Telephon 31. 01347

fischen ILandesanstalt. Erhöhung der Cr< ~ :rzarbeiterunterstüh der Sachbezüge

SanheL

Berlin, 27. Febr. Am Devisenmarkt bewegte., llch dre Umsätze in sehr engen Grenzen. Di« Ilnsicherheit hielt auf allen Sriten an, da man über die wirtschaftliche aiti> politische Lage zu feinem klaren Urteil gelangen kann. Die Preise unterlagen mir geringfügigen Aenderungen. Amt­lich wurde die Devise Aeuyork mit 22 700 notiert. Für ©ffeften herrschte eine ziemlich feste Stim­mung.

Frankfurt a. M., 27. Febr. Börsen- stimmungsbild. -Der Deoisenmarkt setzte im Frühverlehr in ruhiger Haltung ein. Die Preise zeigen nur geringe 'Veränderungen. Der Dollar setzte mit 23 000 ein und wurde später 23 250 genannt. Die Börse war heute für den Effekten­verkehr geschlossen. Das Geschäft war ruhig und die Stimmung vorwiegend gut behauptet, z. T. fester. Die Kurs«, die genannt wurden, hielten sich meistens über den gestrigen SHlutzkursen. Ge­fragter sind einzelne Zndustriepapiere, wobei chemische und Elektropaviere bevorzugter erschie­nen. Ka sa-Jndustrie-Aktien Unten vernachlässigt. Montanpapiere lagen fester, Auslandsrenten ruhig. Dollarnoten nannte man um 1 iltjr 22750.

Berliner Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

ehlar.

ebr. Die jWfe

und fiel jetzt endlich der Polizei wieder in die Hände, die ihn nach Plauen, dem Hauptort ferner letzten Schwindler.ätigkeit, beförderte. In­zwischen hat sich herausgestellt, dah Oerthel seit seinerFreilassung" in Berlin ganz bedeutende Betrügereien verübt hat.

Der Aumpf einer weiblichen Leiche gefunden.

Berlin. 27. Febr. (Wolsf) Gestern abend wurde am Mühlen dämm aus dem Wasser der Rumpf einer weibli che n Leiche gebor­gen. Kopf, Arme und Beine fehlten. Er war zunächst in eine gemusterte Chmselonguedecke, dann in einen Frauenrock, endlich in eine bräun» liche Portiere eingewickelt. Das ganze Paket war umschnürt und an den Ecken mit Sicherheitsnadeln zusammengesteckt. Anscheinend handelt es sich um ein Derbrechen.

Dampfer-Zufamenstoh auf der Elbe.

Hamburg, 27. Febr. (Wolfs.) Der Kapi­tän des Hamburger DampiersCoimbra", von Portugal nach Hamburg bestimmt, hat drahtlos mitgcteilt, daß er bei unsichtigem Wetter in der Elbemündung mit einem unbekannten Damp­fer zusamrnenge st osten fei. Dieser sei ver­mutlich gesunken. Der DampferCoimbra" habe sich mit der Rettung der Schiffbrüchigen be­schäftigt. Rähere Einzelheiten fehlen noch.

Ein Blick in das größte Hotel der Welt.

Gleich vorweg: Selbstverständlich erbaute Ame­rika den neuen Rieienpaiast: dasPennsylvania- Hotel" und ebenjo selbstverständlich dürfte es sein, dah es Aeuyork ist, txu l en neuen Hotelriesen zur Schau stellt. Der Riesenbau erh'bt sich in der stattlichen Hohe von 24 Stockwerken mit nahezu 100Metern in der siebenten A-^enue. Cs enthält mit 2200 Zimmern soviel Platz, wie ihn eine Kleinstadt von 3000 <5?elen dea-n sprachen würde. Das Problem der Beleuchtung der einzelnen Zimmer ist derart gelöst, dast man 6 Lichthöfe einbaute. Auf diese Weise gewinnt das Riesenhotel das Aus­sehen von vier nebeneinander aufragenden vier­eckigen riesigen Türmen, die aus gemeinsamen'. Sockel stehen und austerdem untereinanbei1 leicht verbunden sind. Die sechs riesigen Säulen des Haupteingangs erstrecken sich bis zum zweiten I Stock, lieber der vorgebautrn Galerie vor dem dritten Stock flattern zwei fünf Me er lange Fah­nen in den Landesfarben herab. 3m ganzen hat das Riefenhotel 3 grobe Eingangsportale und 2 weitere Eingänge auster den Wirtchaftszugängen. Der angenehmste Aufenthalt ist im Buckerlly- Restaurant des Hotels, das eine groste Anzahl weist gedeckter Riesentisch.eihen cuftoe ft, bestän ig in einer Fülle von Licht erstrahlt und mit einer sei' enger.-fften Decken undung, von der zahlreiche groste bunte Schmetterling; berabhängen, außer- ordentlich onheimelnd wirkt Auch ein zweistöckiger Dallsaal ist in d;n unterenSto-kwerken vorhanden. Dast es «in Prunksaal mit Riesenausmessungen ist, bedarf kaum einer Erwähnung. Zahlreiche Lese- salons in verschiedenen Steckwerken lassen Muste I zur Lektüre und zum Schreiben. Ein jeher dieser I Salons ist gröster als ein Stockwerk eines grasten I europäischen Hotels, älnabhängig von den Leie» und Schr^ibfalons ist die überaus gebteg-me g'wst- zügige Bibliothek, di« in sechs rietig^n Schränken I Tausende der besten Werk« der Weltliteratur ne- I ben den Mvdewerken und den Reuerfcheinungen enthält. Schliestlich ist auch noch das eigene La-a- rett des Hotels mit Llnt<nsuch'inqs-immer, zahn­ärztlicher und augenärztlicher Abteilung, Opera- I tionszimmer usw. erwähnenswert. -Zu feiern der I 2200 Fremdenzimmer gehört, wie das in Amerika als selbstverständlich gilt, ein komfortables Bad.

I Am bemerkenswertesten ist aber Der sogenannt« stumme Diener", der in Form eines in einem Türschranke befindlichen Aufzugs in Verbindung mit einem Telephon augenblicklich geräuschlos und unaufdringlich jetten Wunsch erfüllt.

i-s Gießen. Jahrbuch des Vereins für das i dHtum im Ausland. Errichtung einer lle-r- und Weistbinderzwangsinnung für die btt und den Kreis Giesten. Errichtung einer nlMniker-Zwangsinnung. Diehseuchen. L iiereinigung Holzheim. Gefunden, verloren.

Operngastspiel des Hessischen Landestheaters Mlttvtoch,7. ÜUrz.ß Ehr pünktlich

Don Jüan J

von W. A. Mozart.

Preise der Plätze: Mk. 3100., 2800., 240Ü, 2000.-, 1600.-, 1200-, 800..

Verkauf ab Samstag, den 3. März, 3 Uhr an der Tageskasse des Stadttheaters. Die Hitilleier les Theaterverelm wollen ihre Karten bei Herrn ChallierinEmp- fanjr nehmen, und zwar Abonn. A am Donnerstag und Freitag, Abonn. B am Samstag moncen. Die beiden Gut­scheine werden dem Abonn. A mit zu­sammen 100 Mk. in Zahlung genommen

27. Aebruftt Slmtl. Notierg.

Gel!» Briek

1197.- 1203,-

8917.65 8962.35

1O5'*84^5 106515.(25

Banknoten.

R ran Hurt a.M^ 27. Februar. Schweizer Noten . . : französische Noten Dänische Noten Srluuedische No en Oolländikche Noten Dcntsch^Oe'terrejch ä 100 Kronen Amerikanische Noten (snaUsch« Noten Iialienische Noten Belnische dkoten Unaarifrbe No en Tschechoslowakische Noten .... Narmenische Noten Numäntsche Noten Spanische Noten

en u a gegen deutsch.:

Mich ben bedürftigen Personen nur in sehr ettoertigem, fettlosem Zustande verabreicht en konnte. Dieses unverantwortliche Treiben H. längere Zeit getrieben, bis man es ihm clinben konnte. Der Angellagte sucht« sich ter Ausrede zu entschuldigen, dast di« Milch ter Pasteurisierung abgerahmt werden müsse, 'seiner ersten Dernehmung hat er die Cnt- -tamg ohne Einschränkung zugegeben. Der An» agte wurde zu einer Gefängnisstrafe einem Monat und zu einer Geld- . '!e von hunderttausend Mark ver» tti. 3n dem Urteil wird darauf hingewiesen, Der Angeklagte durch die Entrahmung bzw. Witterung sich zweifellos einen Dermögens» M verschaffen wollte, während es dringend ist, dah Säugling« und kranke Kinder die lig unentrahmt erhalten.

Roggen, märttTtien 43 000 Mr., ömronrraente. märkische 41000 bi« 42 000 Mk. (stetig). Hafer, märkischen 38 000 bi- 39 000 Mk.. Mais, La Plata, lrco Berlin 47 000 Ml., waggonfrei Hamburg 43 500 bis 44 500 Mk. (ruhig), Weizenmehl (100 Kilo) 120 000 bis 145 000 Ml. (ruhig). Roggem mehl (100 Kilo) 118 000 bis 135 000 Mk. (ruhig), Weizenkleie 26 000 bis 28 000 Ml. (stetig). Rog- genneie 29 000 biS 30 000 Mk. (stetig). Raps 90 000 bis 95 000 Mk. (stetig). Leinsaat 90 000 bis 95 000 Mk-, Dittoriaerbsen 75 000 bis 85 000 Mark, Seine Erbsen 55 000 bis 65 000 Mk., Acker­bohnen 40 000 bis 55 000 Mk., Wicken 70 000 biS 90 000 Ml., Lupinen, blau 60 000 bis 75 000 Ml.. Seradella, alt 100 000 biS 130 000 Mk.. Raps­kuchen 35 000 bis 37 000 Mk.. Trvckenschnihel 55 000 bis 60 000 Mk. Rauhfutter: Weizen- unh Roggen- ftrob. drahtgeb 19 500 bis 21 000 Mk., Haferstroh, drahtgepreht 18 500 bis 20 000 Mk.. Stroh, stroh­seilgebündelt 18000 bis 19 000 Mk., Wiesenheu. gut, gesund und trocken. Dormahd 22 000 bis 23 000 Mk.. Rachmahd 21 000 bis 22 000 Ml. (Soweit kein anderes Gewicht genormt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)

Märkte.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 27. Febr. Die Tendenz deS P r v » duktenmarktes war vorwiegend schwach, da vielfach zur Defchafiung von Geldmitteln für den Monat März Realisierungen von Dorcäten vor­genommen wurden. Für Weizen zeigten die Müh­len leine Aufnahmefähigkeit, well Mehl aus zar­ter Hand stark und billiger angeboten wird. Rog­gen wurde gestützt durch Bedarf für die Umlage. Gerste und Hafer waren billiger angeboten. Mais wurde ebenfalls per März- und 2lpril-Lieferung tr-esentlich billiger verkauft. Futterstoffe gaben gleichfalls im Preise nach. Weizen, märkischen 46 000 bis 47 000 Mk.. Pommerschen 45 500 Ml-,

teigeie ich im Cas^Leib, TLalltorkir.: irttt, 1 Damensdireidtlich, 3 To ins, aidci iiüt. Kteiderschrnnke, 40üchenschranke, . n iaü neue Stiidje, 1 Tbeke (3 laiifll, -arenschranke m. GlaZaufsntzen, mehr. ich, Movbinöbcl, 2 Schreiboulie. 1 nron. ttieaii'G ldsoieaelin.Unlersatz. iBade- tne, Tische aller Art, vol. Schneider- n. 1 schr, 1 Nachttisch mit Marmor, eine Kibfommobe (poU andere Kommoden, ti pnaschine. 4 prima Stühle, 1 Wäsche- itieL 3 Wringinaschtnen, 1 Butterfak, tiafljaube. 1 Holländer. 2 Schltlten, laute Bücher, darum. Goeche. 1 Brot' i ckteinaschtne, 1 > Spatherdchen. 1 clef;. iuiDe, etwas Bettwäsche. Nipp- und Atii- etiahen, viel Ktnderkleider, Herren- und 'moischtib^eug, 1 vdotogr. Apparat mit l ii Zubehör und vieles Ungenannte.

iCiMcmrtfune (40 Vit. Stunöenleiituna). ! eirnet 11 .AllMoMor ilIochL Srofö.5iL9.

Büchertisch,

Die Olatu r In der Dichtung. Eine Dlütenlese, gesammelt und herausgegeben von Tony Kellen. Stuttgart. Franckhsche Derlags- handlung. Eine förmliche Raturgeschichte in Gedichten, aber keine pedantischen Lehrverse, son­dern das Schönste und Sinnigste, was deutsche und ausländisch« Dichter über die Ratur und ihre'so unendlich mannigfaltigen Erscheinungen zu sagen wußten Auch der Literaturkenner wundert sich, wenn er sieht, was alles schon von Dichtern besungen worden ist, nicht bloß 'Deilchen und lltergißmeinnicht, sondern auch die Kartoffelblüte und der Gingkobaum. dem wir einige der sinnig­sten Derse Goethes an Marianne von W'llemer verdanken, und all die Grohen und Kleinen der Tierwelt und sogar die Schätze des Mmerafteichs.

Dichtungen der Droste. Eine Aus­wahl von Friedrich Castelle. Mit Holzschnitten von Augustinus Heumann. (Sammlung von Zeit» und Lebensbildern, Bd. 27.) 2. Auflage. M.-Glad» bach, Dolksvereins-Derlag G. m. b. H. Diese ( 80 Stücke aus dem Lebenswerk der großen west­fälischen Dichterin stellen eine umsafsende Aus­lese dar. Ihr« Rattirgedichte kann man als die schönsten der gesamten deutschen Literatur be­zeichnen. Aber auch ihre religiösen und die übrigen lyrisch<m Dichtungen offenbaren eine Tiefe der Empfindung, die mit wundersamer Gewalt zum Herzen jedes Lesers spricht.

Das Geheimnis der Pauline Farland. Roman von Hans von Kahlen- berg. Derlag Mtlftetn, Berlin. In diesem Roman wird das Problem der künstlichen Der- jüngung mit den daraus entstehenden Derwicklun- gen behandelt. Es ist bewunderungswürdig, wie 5^ms von Kahlenberg die Personen und Ereignisse schildert, wie es ihm gelingt, das Interesse des Lesers bis zum Schluß wachzu halten.

DerLichtbildner. Eine Anleitung für Liebhaberphotographen. Don Siegfried Daelcke. Mit 33 Abbildungen, 16 einfarbigen, einer mehr­farbigen Tafel und farbigem Amschlagbild Franckhsche Derlagshandlung, Stuttgart.

(Sn einem Teil der Auflage wiederholt.) Englische Unterstützung der deutschen Arbeiter im Ruhrgebiet.

London, 27. Febr. (WTD.) Der allgemem« Rat des Gewerkschaftskongresses hat beschlossen, der deutschen Gewerkschaftsbewegung 500 PfundSterlingzu überweisen für ihren Kampf gegen die Dersklavung der Ao» bci'er im Ruhrgebiet. Der Rat beschloß ferner, einen Aufruf cm die ihm angeschlossenen Organt- sa'i?ncn u richten w gen firanzi Iler Llnterstühung der Ruhrarbeiter. Gemeinsam mit dem Sekretär des Internationalen Gewerkschastsbundes solle da­für gesorgt werden, daß diese Gelder ausschließ­lich den deutschen Arbeitern zugute kommen.

Simburg ist nicht besetzt.

Limburg, 27. Febr. (WTD.) Durch die Press« geben Rach richten, daß gleichzeitig mit der Besetzung des Flaschenhalses zwisch n den Brücken­köpfen von Mainz und Koblenz auch Limburg an der Lahn beseht worden sei. Diese Mel­dung beruht auf freier Erfindung.

Die russischen Schulden bei England.

London, 27. Febr. (WTD.) Romens der Regierung wurde im Untcrbaufe auf eine Anfrage Morals mitgeteilt, dah die russische Regierung der britischen Regierung etwa 686Millionen Pfund Sterling schulde. In dieser Summe seien die Privatsorderungen nicht eingeschlossen.

Ein Kind ist kein Versuchsobjekt, deshalb soll die Thitter, die nicht stillt, sich bei der Gmabrnng ihres Lieblings nur an das Bewäbrie halten. Die ungezählten Erfolge, dieStufete" seit vielen fahren erzielt bnt, haben es zum bevorzugien Slinbernöbrmtticl in der deutschen Familie gemacht und neben jeder jungen Mutter die Gewähr, datz auch ihr .Kind bei dessen Berabreichung gut gedeihen und sich trnfiig entwickeln wird.Äufefe" macht die Kinder widers'andSsähig gegen Krankbeilen und schützt sie besonders vor dem gefährlichen Brechdurchfall und anderen ^terdaunngSstärungen. Der Preis vonÄufefe" ist im Verhältnis zur Teuerung anderer Lebensmittel iBrot, Milch, >,icker ufro.) immer noch bescheiden, auch ist daS Präparat sehr ergiebig.

LEB

In