Sicht«« Altzeiger (Senetoi ■artiger für ivderhesse«) voimerrtag, 27. vezember 1926
ar 305 Swetter Blatt
Die Reform des höheren Schulwesens in Hessen.
Boer Cb r".ubi«t?irc£tor Dr P i y
Boer Ostern IN: a - jn.i bie Ausnahme in ***, ber höheren ÄnabmUukn er» nach
10 Lebensjahr erfolgen hk(I durch oo4 wnDiMd/ülg. i.n bei vieriäh g Besuch der ErundttNckr ges ».i. wird Di- Schüler tommen Ev erst nwch b:m 4 Schuljahre atiltan nur, txm dritten In die höheren Schul m Di.- mit gebratNen Grundlagen 1mb nun andere aU bi#- ber. Dorum muh der Xilbju b b .er Lchrptan oon VI an einer Revision unterzogen r^rden ,,u Oer datwrch bebmgten Reform bei hoh-re &±ul- ®elee» treten noch jnbere DranN
Bo« Etzmnrck-um und da- IRcolg-imn iflum begkcncn in VI mi! cmer .FremNprnch Nm QateHfeboi Do» erst.-r. In VI, V und IV mit 9, 9 unb 8 D»chenliu -den do- an brr mit 8 8 und 7 OhraN®. beide führen m IV das Franzofifhe *t Dte OberrecEchuIe dagegen ha' in VI noch Mne SnstMpradx bahr abe- 10 Stunde^ Denifch, und nimmt in V Französisch au« De Be-schtedenheii der drei Schuigrltungen macht t**tnbtrfen Mafien ernen Uebergjnj von einet ®ata*«a flU eterr anderen saft unmöglich in &öN- ren Änfie ist Ne Berschtebenheck n-ch gröb-r und ber UebergcwQ ohne 3ettoertuft meist iusge I Wfien "Bur hochde^aNe Schüler brmgen das ■Kötefan Opfer» fertig, Und gevrN de anderen tomn* die RotwenNgkeil einer Umschulung vor * fthtt feer die Brücke von etn-r Schule zur «dm» Dos -Rternhaus muhte sich also b-i-n Otatrtfi des Onngen m die Serta für die em ■ ode- Ne andere Schutgattting cntfcbeib'n also b hr nach dem 9. nach Einführung N-1 DrunNchule nach dem 10 Lebensjahre Dies i’t b>, manchem Jttnb möMch, bei den melften aber zu früh Der bann tu eine Schulgattung hin em kommt di- fein-r Wfln»g nicht entspricht wird nur mi' Mühe mit- kommen ff*mcn, brr Qlrbedefrcube ift ihm gc nonnncn. DZe Schul»- wird ihm zur Last an'tat gar Luft. Darum ist schon vor i>chrz hMen in den pädagogische,i Schriften der Ruf nach einer solchen Brüike erftungen .Immer dringender ist für die verschsedenen Schularten dre Schaffung eines gc TDcirrfamen Unierdrus verlang: wem den. der ><■ Klaffen VI, V und IV umfassen und dort h-e gleiche Fvemdsprruch- b-tvrib?n soll Dann ift die Ontföabung für die 'Dicht der Schulgattung an bat ösibc des 13 Lebens sichres g lerrt also in ein »er, tn dem sich die ‘Eignung de» Schülers schon Btri besser beurteilen läfjt. tn dem auch dir Lehr.-v den Ottern mit gröberer Sicherheit bei de- Dahl wr Hand gehen können Es ift unbestreitbar, vast tn diesem Töter Fehlgriffe b.-i b-r Auswahl der Sckmlgattung seltener sein werden als dies früher der 5aC war
Bei der Erörterung dieser Frage des gemein - famen Unterhaus darf nicht nar an die groben Städte gedacht werden tn denen mehrere Schul- ffiftn zur Verfügung siehst Ruch diejenigen Orte, ifie nur eine einzige höhere Schule besitzen, haben ein Recht auf Rerüchichtiguog Signete sich bis- 6er fcrrrt ein 3ungc für Nc eine Schulart leine# TEÜer# nicht ober war es an8 anderen Drürrden den Skiern erwünscht, ihn einer anderen Schul- gattirng -uztssühren dann muhte er schon mit dem R LevewHachr das Ottern bau# oerlafien Man web Baler Mn, um völlig zu ermessen, was das hi erzieherischer und mm gar fetzt in frnanzieller Hinsicht hetfü TDan ist eS berat heute möglich, wenn er Win Jttnb fortgeben muh. durch 9 Jahre ttüNn* kl» 'TfTttWt ffir Ne* mjf-
zubringen? Und wenn eS sich sogar noch nm ®c- schtoister handelt I Der getrteinfamr Unterbau er- «Laicht, diese Zeit um 3 Jahre, also um em Drittel zu türaen. das Jttnb erst in weiter vorgeschrittenem Älter aus der elterlichen Obhut zu nehmen Der Smfluh des Elternhauses auf die Erziehung des Kindes ist doch gerade in dem Töter von 10 bis 13 fahren van auherordeM- «cher Bedeutung Das Bestehen des gcmt-fnlamcn Unterhaus in VI. V und IV für alle Schultypen enthält solche schwerwiegende Vorzüge. 7-1 h etwaige Rächte i le bedeutend überwogen ward an
Manche ^Pädagogen fordern für den gemein - (amen Unterbau eine alte Sprache andere dagegen eine neuere Aus das französische anstatt öfflatetr. auszubauen ist in den schon dr»! Iahrzehnten besonders in Preuhen eingencht.-ien Ttefrrm#)mna<ien und Tteformrealgymnalien vvl- Ug gelungen Die D-irchluhrung d-s aemetn<amcn Unterbauö für \ I. i und IV ist nach tiefen reiche» Erfahrungen rhnc Schwierigkeit möglich
Thub an einigen hessischen höheren Schulen find seit Ostern 1«2I «vlche Reform klassen eingerichtet wvrNn di.- ->" Sekta ab Französisch als Fremdsprache führ..' Stn genauer Lehrplan wurde für VI. V un? ?' geschahen Damals bü-- ntm erwartet, die Plä"- mären auch gleichzeitig
tflr die f»iae*bm JtiaAen eDQDorten worben und natmte es oaüx TU bett Für nächste Ostern wenn die erften Refoenschüler die Quana verlassen •Derben, (ft bte Deitersührung der Lehrpläne eine unbedingte RoewenNgkeck
3n nchtiger Dürdigung dieser Berhälmifi« hat das Uanbe*toa für da« Bildungswefen einen schritt weiter getan durch £>enui*#ibc eines Entwurfs txm Stundentafeln für die verschiedenen Ätufgattungen Trete Crunbentakln enthalten sür Ikles Fach die vorgrtehene Anzahl von Dochen- stunden und sind au die mahgebenden Kreile zur Begutachtung und Tteuhcrnq geschickt n-erben Tie Tertn-tei des Landes.!uites haben des öfteren <>klärt, txah Ile für icX- postooe Arnegnug dank- bar sind, doh die Wahlen u'w noch nicht lelttteben. nicht biMiert lind 'andern d.-r Besprechung un- icrllcgen Diesmal toll ganze Arbeit geleistet tner- ten, darum ist das gc’anv höhere Schulwesen in den Bereich der Erortoruug-n gezig^n warben. Für die höheren JttHiben'dxilcn sind mehrei - uch neue Schularten zur B.lpre-Hung vorgeichlaaen m-'tben. womit nicht ge: igi ist dah sie nvt auch alle zur Durchiübrang gviangoi sollen
Auf die Dtcriäbng. Erundsh«il.» bxien auf 1 das Eymnasium ntt.n Stils 2 ci i g>. . iü.imrr Unterbau durch VI. V und l\ >ui u.-biere Schularten. unö 3 die höharo Miidch nichule auf das 7 Schul,ahr der Dollslchul' baut Dk 2l tfhau- •ck-ule auf Der^ ermahnte.' g.-m n'n-.ncn Unt^r- bsu besitze > daS altsprachliche D.uirnaiium. i o» neusprochsiche Vynma'ium. da» mothematisch»natu rwtllenschaftlichr Bnmnaltum und Ne deutsche Oberschule
Die friibcngvn Schularten entbehret z. D eines ftrznq i'urjxie'ührt'n Cho aNe-< Das Rcalgtzmnasiitm b.-tont n.t». > finsi di Fr.-md- sprattztu nixb '■ Matdemait! rrO dl- Tlntur- wissenlchait.m di^ Ob-rr.altchule Und ein.- aus- gcsprvch.-n n.utci und aud fr natui ■
wissenschaftlichen Schule - Ju T-rci.t ei ist bri beiden in tes 17ti t.-Unnrft b-r Schal qest.-llt worden Die Schicker mülfcn bn der Rurühttig in einer grobe Di aal va > vj beri i»öi.ig b.-- ((Nagen Rin Kein D. td.u. da' bi- Reifeprüfung als die schar.rü. Hier B ifungcn angesehen wird, du- selbst n h ^Vakr .i -och bi- Dläumt der Prustintpr beherrscht Und mrnche: tüchtige Kops ist ge|ch<uf.rt, a—t ihm ix>» eine oder das andere nach nicht be'o.iders qvl.-a- i bat. Fernerhin will m.' - das Best?!».-, der R uf.- Prüfung auch solchen -rr.töglichen, di - in g,-wlilr.i Fächern vielleicht et-nas w -Niger, i i aiC-e.c i aber dafür um k> mebr f-ifle - Di. Jutligf?i' i.-,gl |ij> nicht allein in der gleichmäßige' B- crrlchung 1amtlicher Fächer Es gibt auch ctnfrttiq b.-gable, sehr tüchtige Menschen, benen der X_'ftiiq nicht unmöglich gemacht tnerten darf
Darum find d-e etn-ek-ten Schulguttun t schärfer ausgeprägt wo.den ^rd. tat q.-ir sternsächer, die im Mittclrandt t« ga.i-R»- Unterrichts ftrhev Dir Ne alten Sprache! in bem altlr-rachlichen ©nnuioltum bi: Kernfächet bilden, um die sich Ne übrigen gruppnnvn n.i di.- I-. sich ontebtwn und anbauen, fo soll es ulmlich i • dem neufprachltchen. dem matt>j-:ati!d>-uatur- wisfer^fchattlichlm ®omnafium un? in der deutschen Oberschule sein .3n allen Schvsgattungen lind Deutsch, Tefchichte. Trdlunde und Rcligto<rsunl>>r- richt mit mindeftens gleicher, ma-rchmal mit gröberer Stundenzahl bedacht Die grämte Fahl der Dochenflunden ist auf 30 MtgeL-gi. zu benen noch je zwei Stunden Jumei und zwei Stunden Be- weguT^ssptel für alle Älafien. totoe- Dadlfacher für obere Jtlafien kommen 3n den Schmalen. Ne
aut den gemeinfamen Unterbau aufletjen, füuen inner den Pliichifächem nie mehr als zwei Fremdsprachen zugleich getrieben werken
Dem humanistifch-n @r>m altum (alten Stils, sind grvhr Zugeständnillc gemach.- worven Ls darf seine drei fremden Sprachen bribebähen, cs bleibt grundständig, d t, e» ist nicht an den gemeinsamen Unterbau g.ba td n, fonfcr-i beginn' im VI wie Ns her mit nrun Surihei Latein, und behält leinen bisherig n Cebral - mit geringen Tlenderungetn bei. di bedingt sind lowohl durch die geringer. Doch^istw'denzahl, als auch durch Eingliederung der S aat»bürgerkun>- i-i den Unterricht Do has alt: iIymna'rum Nsbex- bestanden hat. soll es auf Dur'ch der Chtterd'enten bestechen bleiben Jedenfalls 'all das humoi'iiti- sche Dymnafrum nicht aas dem heUilchen Schulwesen verichwuiden Tl.ben ihm erscheint noch das .attsprachluch: Dtzmoalium'. bas N'n erwähnten gemeinsamen Unterbau hat und al» .Refvemgvmi'alium" angesprocheu werden darf, von dem Ne Bersafier bei neuen Ent Wurfe mit vielen hervorragenden pädagogischen Tlutorilä- ten glauben, bah cs ebsckalls Ne hohen Ä-ittur- und Bildungswerte der Antike ubei.nittefn kann
Die vier Schul^ittungcn Altsprachliches. Reusprochltches. Mathematlsch-natiiooilfenscha't - I <t<-3 Stzmnafium und N ai'dx Ober'chule haben s>ir VI. V und IV den gleichen Unterbau 3n die
sem lind an«setzt für Religion. Erdkunde und Raturwifie ns chatten je 2 Std. für Ne erste neuere Ficmd«r'acht je 6 Std. tn feder Jttafie für Deutsch 6, 6 und 5 Std, für Mathematik 5. 5 und 6 Std und ferner Zeichnen Schreiben und S-ngen wRunmei 28. 28 und 29 Stl au her Tur- nen und Spiel
Bon da ab. also mit lllh, beginnt ,ede Schul- art den Ihr elgentümllchsr Weg zu beschielten
3n t*m altsprachlichen ®nnmalium setzt In, lllh das Lateinische mit 8 Stund.-n unö in llh bas Eraechilche mit 8 Stunden ein und die erste neuere Fremdsprache w»rd von Hb an Dahl- tach -n Ib kommt Ne 2 r<uere Fr-mNprach.- als DaN'ach hinzu
Für das neusprachliche Omiuiaium liehen zwei Entwürfe zur Dachl Der erste nimmt Inillb Lateinisch aus unb m llb die zwe i, neuere Fremdsprache, macht aber von ba ab d- -r'te neuere .FrernNpinche wahlfrei Der zw.,'. Jn-. tpurf nimmt in 11Ib die zweit« neuer- Fremdsprache auf unb seht N llb mit Lateini'ch .als Da hl lach ein, behalt aber Ne erste neuere Fremdsprache bei
3n diesen Schularten erscheinen Ne Spi.a-i. -i als strrnfächer während Mathematik und Dia- turwifienschrckten mehr oder weniger zurucktreten
Das mathemaiisch-nalurwillcn- sch.asiliche Epnanaliuin gabt leinen Kern- -ackatm lreiteten Raum, wen-i auch nichi in dem Mähe wie Ne vrrberredenden Schularten, ba- g.ga treten die beiden neueren Iremblpiich-n etwas zurück, das Lateinische ist von llh ab Wahlfach
Dahrend N« genannten drei Schulaiten zwei Frcmd'prachen Ns zur Prima haben, fuhrt Ne . u t 1 che O be r I ch u l e nur eu< Fr.mNpi ach als Pflichtfach durch unb nimmt von llb ab die zweite als Wahlfach auf Dadurch an - -r t-.-ite: sie fick von dem matb -not Dymn ?ium TI um lt ttnt sie l-1» Deutsche unb die D.-Ichifar: Itarfcr.
Chi den- neusprachlichen, b in m v. n.,1 iAnm- nafium und fee deutschen Oberfchulr sin> noch ic zwei Stunde - eingesetzt, sür Ne der S ch - ich ein Wahlfach ausf-achen muh Die» mir" t in,i zum Pflicht Wahlfach auherbeni txirf er -nch zwei andere Wahlfächer -iehm«n Für all: i rngc.i Orte an i-cncn >- ch nur eine höhere Scha!l<- s-ndet, dürste diele Xtgcluug lehr vvtteilhafi lein. 3ft beispielsweise die'e Schule .in in-lb-nat •ynmnalium, fr kann en. Schnier in Ib unb I - als Pilichlwahlsach 2 Jufan<tunfcen für die e.’ri n. i.ie Fremblprache rrbinen. da.zu als Wahitach Latein ccn llb an. und. wenn .r will, noch eia anf-r.-c Es ist ihm also ermöglicht, ba» Schwer,-w ch" seiner Tltb i: aus Ne Sprachen zu legen, obglrich er (ine r m.,tn -nat Schule angevc- chui t i. e: .i. ter die 2> tturwifsenschaiten c-d.-i Dailwl-end. (T-et-metric b.-ronugt, kann sich Ci-’- wts.aahl.n Achnlich rerbilt es sich bei den ubri., i 3N;| typen Während also bisher ber Schil.- auf di: mcl)." rber weniger itnnx- Schulart seines C :e« angewiesen war wird ihm nach den n .. ,i Tat- tt-urfm fernerhin durch Ne Dahlsrciliea -ine T3i< Igriialtigfcii de» Lehrplanes in ten Ob r- fiafic.. .-rmöglicht Auch erscheint cs nich" au»je- schlvsi.n L-af) an derselben Schule falls he Parallel fios len hat. zwei verschiedene Schultypen eingei ichtet worden. Darrn wäre aber nx-itgeben>eli Wünschen in bedeutend höherem Mach, als bisher Rechnung getrauen
D e Aufbau! auf« nimmt die Schüler vach dem 7 oder r Lebensjahr au« der Bolks- 'chule auf 5*ut begabten Schülern, befonbers vom flachen Land, die vorher lerne Möglichkeit hatten eine höhere Schl-l<- >» besuchen. Ist dadurch Dc- [eg en be-1 gegeben zum THaturum zu gelangen AllcrNngs ist Ne Auslese lehr streng weil in 6 .fahren das Ziel erreicht werden loll Auch d e! Schulart führt nur eine Fremdsprache als Pflich" fach.
Gehr vielgestaltig ist Ne höhere Tlät- chenschule geplant Sie führt Hauehast in,s» Chemie und -Physik, neben Leich-ien die Äu.i’t betrad-tir.ig Handarbeit u dergl unter ihrer. Pil'.chtfuchern Der Unterbau m \ I V und l\ ist dem der höheren Jttaabenlchule ähnlich Sie br- lä rauft 'ich auf nur eine Fremdsprache als Pflich- fach, nimmt aber 5 Oafore lang eine zweite Fremdsprache fakultativ aus
Für ,ede Schulart ift eine gröbere ,iab( von Dabifächern zugelasten Cs ift lehr -u be- grühen. bah sich darunter auch bei jedem Schn typ die 5kurzschrift befindet Tüt her den gelegen-- Iiä. schon erwähnten Dahlfachern seien u a physikalische. chemische, biologckchc Hebungen und z 3" auch Feichnen genannt
Die Prüfung der vom Landesamt für das Bildungswefen vorgefchiagenen Reform des höheren Schulwesens erfordert eine Berlief ing in die gesamte Organisation. Ne im Vorstehenden ur Darstellung gebracht ist Don gröhtcr Dich- t.gfeit ist Ne Schaffung und Durchsuhiung des gemeinsamen Unterbau» m den untcreu unb der
Dahllreihett tn den oberen Jtlafien Dl« TkrbäU- niste führen zwingend zu dem gemeinsamen Unterbau. der für möglichst viel.- Schulen wünschenswert ist, ber dem auch das Dymnasium nicht zu turi kommen soll Die Entwürfe bilden kein Dittot. sie lind Dvrichtäge. an deren lAerbefiening mil- wirlen kann wer lich kvu berufen suhlt Richt abfäll-gc negierende Kritik ist hier angebracht, sonkern positive Mitarbeit ar einem für untere .-ugend bedeulungsvrllen Derke. das sich timev balb des Rahmens bewegt bei durch Ne Detvin- barung ber dcuckchen Lander gezogen ist
Aus Stabt unb Laub.
Diesten, den 27. Dezember 1923.
Tir KohlenProduktio« in Hessen
Die monatliche Statistik der Rottlenpro- dukiton des LolkSstaates .H?sf>.m weist für den Monat November 1923 folgende Zahlen nach An Rohbrau-ikohlen wurden gefördert ♦b 045 Donnen, verkauft wurden davon 23 067 Tonnen, der grösste Teil der Rohkohle wurde ircitcr verarbeitet oder war zur weiteren Der- atbettung bestimmt Aus den t>eiarbeiteten Rodkohlen wurden neben Schwelereiprodukten erzeugt 720 Tonnen Braunkohlenbriketts, 62t Tonnen Rastprehstetne
Unter Berücksichtigung der aus Bonnona- ten übernommenen Iteftänbe, sowie des Absatzes und Selbstverbrauchs verdUeben am MonalSschluh ablatffdbig II 498 Tonnen Rohkohlen. Tonnen Briketts. 1344 Tonnen Rakpreftltetne. zufannnen 12 842 Tonnen Braunkohlen und Braunkol)^en-^rvdukte im Geiamtwort von 122 878 Billionen Mark
•' Obe, hessischei Dr Ich ichts verein Der sür den jüngltcn IVnlrigsab. nd angefunNgte Bort rag ukr .das deutsch, chuinanilats ideal muhte intolge plötzliche: (hfranrung von Unlo - Prvsesloi Dr storss in lentei Stunde für .Xinuar zuruckgestrllt uvtb.m Bi.- zur Bevanstal- tung Erlchienen.-n wurden aber dadurch m freunb- lidjcr Deil. rntschädigi bah dei Vorsitzende des Verein» Dehermrat Pros Dr Se Hag Hel über bi.- deutschen Personennamen sprach Gr ging .ui» von den meist zusammengetetztett altgermunilchen Ramen >n b-men die Dünsche der Eltern für die torperlichm unb g iftigeii Elgen- k alten ihrer Rinder zum Ausdruck kommen. In denen die Wunsch? d/i Eltern für die körperlichen unb geistigen Eigenschaften ihrer Ämber zum Au»druck lommen in denen Ne Freud" am Kamps- und Dasfengetose fv oft herausllingl Schon früh drangen sich sinnlose Ramen vor. deren Bestandteile keinen logifchm iufam men Hang mehr hab.m Stucke ber .Pate,r -Ramen werben aneiiianbcrgefugL Gta>; zweibunderlchrussnd Möglichkeiten ber Tlamentbilbunq ergeben flch so Ne Kürzungen und Jtoklornwn ungcredtBet 3m Laufe der (Seschichte werben Ne deutschen Personennamen. berrn mestle längst unverftändllch geworben waren und von denen viele noch bent bare in ihrer kriegerischen Spruche wchetmlich zu wirken begonnen mehr imb mehr durch fremde, römischen und zamal mit dem 14 Jahrhundert biblischen Ursprung» überwuch-ri Das Eigen- gut. insbefondere an Fraue,mamen. verschwand auf Nefe Defie saft oöll.g. um erst neuerdings zu errrtger. 2tbcr< kü..stllch 1üww> «incu zu nm- den Früh bereits nahm man zur Lnterscheidung feine 3uflud>t zu Doppefnamen in engen Vvlls- gemeinschasten wie in ben rheinischen ritädten natürlich eher al» da wo man lockerer siedelte GbenMl» gab die Familie den Ramen Jkih jetzt die .heben Rächst en al» Tlamengeber ’uHt'ten. zeigt sich schon barm Nah gur oft bissig' Spitznamen der Unterschridung Nenen sollen Baier- oder manchmal aud) Mutternamen Dohnort, Heimat Hauszeichen -genlchrften und Eigenheiten. selbst entmalig: Boriälle. St mb unb Berus Imb Ne irichlich llielmb Quelle von unterfchef- denben Pertonemramen die durch B.-rerbung zu .Fannheirnamen werden Sie häufen 'ich vom 12 (Vihrhundert an in den Bürgertiften ber Stäbtr. kommen aber in manchen OVg-mben erst in den letzten 3abrbunbertm oft Moh durch heh kirchlichen Druck zur Ocltung öefMt heute weist ja in mcht wenigen Dörfern Nr Rachbar kaum ben amtlichen Familiennamen Nr Sorfgaroftea tn brt nächsten Dalle die alten Quelcn ber fbev »ollen unb unt erhalt famen ttnterscheidungs-
namen fliesten dort noch immer reichlich Biele geistige Derte. m H noch an kulturgesch^chtUchen Schätzen vermag Nr Forscher ru« Nr Fülle ber deuilchen Personenvame. zu heben Daher erwarb sich der Bort tag c-nN- mit kneen lehrreichen Aus- fubrungen den dankbaren Beifall ber .iuHörer 3n
Thomas Mann und der Okkultismus.
Bon Dildelm H e g e l e r
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TEdn denke nur. Pierc, auf benen ber Jungfrauen
g:1 l e - 'U 5o‘ trolöatncr gätr
aNr sie werde - etwas - un' dein h -inh tn-
N-Jt1 dl.' aufbringli ‘.en aräum- bie ftill-n Träumer.- n Nr ?ung- bä- n rn .-r :i "T« 3"'
Siete Bab.oi.PirHr sind
Sin beliebte.- Diihnacht.-gelchmk su- junr JtttabCTt unter sct-z.yr. u.rb -u .'tt. .stnib. i ube. fedteig ist heut, d.- .Xab.tu9var it Bla »ic ' Hörklappen üb.- un' remiri n au neilenw n- Sntsernunz "ruf f rin ertlich 'f weck sie Ne MuUl not jug-n, ,,cr mach loi-Nrti weck ftv ein TTlitt:' teil kinn um de m:li> lic eerabc nicht Horen wvl m b.wt *a i'erich'ne ■ wenn e.- statt d zihklofen/la
aatsgefandt werd-n di' ban 'rb- ' -
Denn man an al d 3b' -om.-n b -- bte Diffenlchal .n N-i ’J ' 3-h. W bat möcbt 'n-.- br.n " -S • u
kehren es a vi laura n anb Erde unsere - n
sehr Ernstes My'ier.c-'
Nches wenn man <i:®tJ ein. - TEuhtabmcftot r- ■ -ü dr ih: k J
(wftt warn man hort »' il Tlai , inez mit Ber- 'Ist mrlerb' t Lond-n mi St ck- beim Rauer m " Reuyork unb >±> v rst Wie von eine veihaltn »mä-.ig k ein r. i i urw
träumoi lästr
Latten litb d.er - it gleichen Ne uni den,
p ' -- . inunge • r • Bam n .'?f ilt^mu ’ za
fammeng.ckastl werb n ' ®ibt e» auch lü I b -• Möglich! i einer Jrfiarun; bur r re i Hinwei - auf cinfitpalcn noch uneniNckt Rat,rkrä s'e scheiden biete Dund: sich vo b nc • Nr Dii en schatt wie Ne .Hirngc pinst eines f'rifleefrin n n>n brti Denk rtu lit.-n e-.ne» Be-unden wie b c Bcrblülfungcn ,-mw 7aschenlt ie er vi N i Er pertmerrtin eines Phyf.lers? Sch.vind' od-r Rätfri bas st Nm Okkultismus gegen übe. rrrener noch Ne ungelöste Frage ©ci: feinem Aufkommen f nb zalk.ote Mcüe i al. Schwind r vitlomi TLt " n. an e 1 ’ • ' • j. •. ■ ■ bar
scher Sch vor ber Rätfelhau gk. tt sein Erich i mrngen gebeugt Da» errm ist Io wenig w Ns andere ein Beweis Denn ‘ - Schwindler Ich!test Ns Borchand.nte n tpirfli h meb umal txrrn a ;te k
scharttmn gsten Delehrt-^ ein liy z.i tiuldy-nN* Kind Tret- allem Fü und DiN- l i .-s noch mcht entichi.-den Schwrnüe^ ober Xitf-f9
TDrrtc Thomas Mann al» er va: emrr tiautendkövluge > Menge Br n ÜN: feine okkulten Er ebn tte sprach, tn d te n Streit Partei ergreifet? Tdornae Mann d r crnftN'teste tech- lichste aller Künstler fo t fit Nden u nnrb. n laffen von dieser trüb n Aafbc'.lkni falt ’ Fv-/ ch wer an gewckte SterNfzen - ;n den Budbcn rooks denk: -^5> sich erinnert, u«. in .Tob ii BeneNg der Tob auf so geheimnlsvo'le Deise Nm ihm Tert allen cn tn immer neuen Termummun„e i über ' ' I- ö i'• ip. ? st Dich iura mrnbetten lein Auge roe Nn Nnflen Bezirken hinter Nn taghellen Diesfntj nich: verschlossen hatte Aber künstler fche Ch nbo:. lor.nea au« Nn T.äklrin bes Daterne ist notz elwis TütNr < glz Perkehr mrt Oeiftcr.i und _Mt>m'tern psi'gen
I 3n welcher Eigenschaft trat er also auf 7 .«am er I als Entlarver? Oder war er etwa reif fürs | Tischbein geworden?
öt hätte nicht Thomas Mann sein müssen, wenn er unbedingt Stellung genomme - hätte Er spielte weder den ungläubigen noch d n bekehrten Thomas. sonNrn blieb au»tz biden Geistern gegenüber bet ThomaS Mann .strnmertz n l ig hinter - l en 3nwilefn N»ch "i-.ndest.ne e:r Saa! körn G aube. unb Ne Atternatwc Sch vmN oNr Rälfcl Iahte er zusammen zu einer SyntScse. >nNm rr von ben Matenakisaklone - al* von rin-r rätselhaften, trugrollen Taukelet Nr Ttatur sprach
TDte auf einem r efenhatten TlabrtEiUen N lvickt mit lauter Stecknadeln ein einzeln r 77aNi- köpf -Noas hervornagt, stand inmitten der schwarzen TTtcngv f-m. zierlich« Gestalt am Redner- pull Gr ist kein Redner, Nr das am Sch echttsch erlebte Dort durch seine Sprachgcwalt n:u Nie' t ttr lieft ab. nn etwas forcierter Lebhastigkeit Doch ist sein Bartrag klar
Gr beginnt lärmt au’ das Skurril. 3mci- ■ cuhge Lachiriichr aller Erscheinung-n Ns vpi- i itismuo unb Okkult i»mus hinzuwe>1cn Gr erinnert an die spcrittstilch« Scanc? b e Odysleu» u; . dir Lamentationen Ne aus dem jenseits auf- g -achten Ach Iler Damit veralichen hätten a.'ch 1 ic spat.ren sandten des Hn'eits nicht viel ReucS zu erzählen gewustt. Dahr blieN la» Dor, eines Belärmten ^U.s waS bte spukenden anteiliger- cn -uts bem Anteils bmcht.ten. ert.uze nur len Durckch nach einem möglich lang m Leben im Tiesteits Aber MenschenwarN Ic: n ch fc n I?ahrheit»kritcrium uni Ne Läch :Iichle:t Lei Erscheinungen Nwecke noch nicht ihre Jn-nr-gli'h' feit Das ift t#r Okkultismus? Emp-rckch g.-toor-
! bene, eax-rhrwaurfl rorgrhtnN Metaphyttk TBtr t nur Söhne des Deiltes, fonberu auch -Hili.: Nr Ratur Unb in der Ralur ift bas G.OaNne Drostartige, Sinsachc mit lLch,-rllchen. unNirrtiidx-n verzwickten Elementen gemacht Biellcichl handel, et sich um eine lacherfich nn- Nimlichc Dauketei ter Ratur
Fre iherr vonSchrcnk-Rohing ■* THBia- vüt wi Ouücvn em Bua> erschemen taffen Raimastlatwnsphanvmene durch das er sich bei der »ünfiigcn Dzllenfchatt grimdllch uiuxby- hä) machte Der zweite nach dem Jtrteg erschienene Band fand fchrn emr geduldigere Ausnahme Seit Jkurzem nun Hal er em neue« THr- d um entdeckt, einen jungen Zahntechniker neunen# Dckly Heh mit dem ihm uberrafchende Eeveri- menle gelingen
«ine Ätzung mit bwtem TKebriun schildert Mann in. von fernem Standtrankl eines wvhi- ipollenNn Skeptikers aus in einem zwischen Ernst ur'_ Humor schwcN -' Plauderwa Da« Mc- b um. las sich vorher Gegenwart van 3eugen cntflciNt hat und nur mit einem schwarten Trikot und einem wattierten Schlafrock angel an ift. sitzt m einem rot verdunkelten 3imtner vor einem Borbang Seine Han?, unb feine Handgelenk-> riet.rt- von KBc-. Rc:lach'.«in ^etiuiieii Tut iwm ^u6hoben [legen phosphoreszierende Üeuchlstrei- len Ltnr SpirlNIe. eine Schreibmaschine, ein Tisch und Stühle Nit er das llnvenlar be» Zimmers Tas Publikum beliebt aus 3- Ing.— Aer»> ten rinigrn Malern, bem Sck»aulpielcr Reicher und Thrma» Mann
Denn tir Musik ter Lf>N Rahrung ift. ss (ft Ite s «rst recht für Ne Dellte Damtt Dilly -r Trance kommt muh ein »Zoolrg - Harmoncko tpio-


