5M9 kotrd ben XomuninalbeTM nben nut ein« La««kopfmcnge von 150 »ramm zugebracht, rS tonn die 'Srotocrlctgung auch nur
hi btefer Höhe bunfjgeführt werden Diese Massnahmen der Regierung lassen erwarten, daß die Brvtversorgung in den nächsten Lagen wieder tn geregelte Bahnen kommen wird.
V»r brr Eröffnung eiert Volksküche in Gießen.
Sanf der privaten Opierberettschast ist damit <u rechn«, bah bte Eröffnung einer Volksküche, di« wir in unseren Spalten mehrfach ge- «ordert hatten, in wenigen Tagen xur Tat werden tonn. Durch Spenden de» orUanlälllgen ®roh- han del« sind zunächst die erforderlichen vMbralttel für einen Monat bereilgestelli dass .'«eitere Opfer von dieser Seite bei lur diele« edle Derk zu erwarten sind, steht au her Zweifel. Daneben hat auch unsere heimische Industrie ihre Uiitertiüyung Der sozialen Einrichtung In AuSlicht gestellt Ferner ist dem städtischen WohllahrtSamI eine Spende <t e n gl iIchen Quäker in Höhe von 20 P'und Sterling durch cme englische Dome über- ;iben worden, die lich durch pcrtönllchc 3n* rngenscheinnahme von bet Rot vieler unlerer Mitbürger überzeug, dal Die englischen Quäker Und bereit. da< VvlkSlpeilewerk fünf Monate lang mit je 20 Pfund Sterling für den Monat .u unterstützen.
Die Stadtverwaltung wird die ÄofUn der Heizung und Beleuchtung und. soweit erf erbet- Itch. auch der Arbeitslöhne übernehmen Die Lebensmittel stnd bereits vorhanden. Zur Zeit schweben Verhanblungen über den Ort, an dem die Volksküche aulgemach! werden soll Eine schnelle Lösung nach dieser Richtung hin ist zu erwarten Man kann damit rechnen, dass die Volksküche schon tn den al(trnäd) st e n Tagen, vielleicht am Dienstag, ihren Betrieb aufnehmen tonn. SS dürste möglich sein. vorcrst mehrere hundert Menschen täglich mit einer warmen MittagSkost zu versehen Dir treuen unS. bat diese« Derk zum Besten unserer Hilfsbedürftigen nun auch hier manche Rot lindern wird 3n erster Linie gebührt der Dank dafür dem ®rt>tbanbel, der die Sache mit energischem Driss praktisch angepackt hat.
Hilfe für nnfere notleidenden Mitbürger.
Für da« Hilfswerk -um Besten unserer not- leidenden Mitbürger sind weiter folgende Spenden bet un« eingegangen
M. 3 1 Milliarde. August Äilbinacr 5 Milliarden. Lotz 245 Millionen. Dr M 2 Milliarden, Dr Dalger 1', Milliarden. L X •Iller 61 ■> Milliarden. Ä Todienbier 2 MUliarden 6 Haber- lorn 100 HIUl tonen, M B 25 Millionen, 3 IDcflböfer 5 Milliarden, Reinertrag de« Wohl- tätigkettSkonzerte« im 4afä Am end 57 575 500 000 Mark.
Sen Gebern herzlichen Dank' Weitere Spenden werden tn unserer Geschäftsstelle an- jiftflcnnm
Zur GlektrizitätSprrisfrage geht un« pon der Provinzialdirekttvq Oberhessen die nachstehende Mitteilung über die Strompreise für da« Gebiet der ProDbiz zu
Die die «übrigen ElekrrtztIälSbetrtebe, muh auch die Uebeilanbanlage der Provinz zu der Goldmarkpreisberechnung übergehen S« verkenn' keineswegs die groben 'M obren der GoidmartpreiSberechnung. und hat ''ch ihr deshalb bi« zuletzt widertestl Nachdem aber da« Reich le lost die Dvldmarkberechnung unmittelbar und mittelbar gefördert hat. insbesondere auch seine Zustimmung zur Festsetzung der Kohlenpreise in Goldmark, wäre :cbed Sperren dagegen vergeb!'ch Heber bi cd ist die Provinz durch ein von ihrem Strvmliefe- nnicn. dem Hessischen Staat ei "berufene« Schiedsgericht gczu-ungen worden, die Strom- »reife leib ft in Goldmark tu entrlch - len. Sie muh allo auch ihrerseits, um nicht zum Erliegen zu kommen, die BerkoulSpreise dem »tpassen Sem gern äfi hat der PrvvtnzlalauSschuss den Lichlpicis auf 50 Goldpfennig, den Krasiprvi« auf 3/e de« Lichtpieifc« mit Wirkung vom 1 Oktober ab festgesetzt So gewaltig hteraach auch die Lasten fein weiden, die den Verbraucher treffen, so muh doch bic E, kenntni« überwiegen, bat die Rücksicht auf bic wtrttchoftlirtx- Stiften* dcS einzelnen zuruZtreten mub hinter der Rotwc.idig- keit. bk der Allgemeinheit bfenr-nben Betriebe unter allen Umständen zu erhalten Es wäre demgegenüber ein fruchtlose« Bemühen. Vergleiche mh den Preisen anderer Werke an^ustellen. die nut unvollkommen au «lallen könnt m weil man die Faktoren nicht kennt, die für die PreiSbilbung milbestimmend waren.
Wenn myn berücksichtigt. bah der Einkaufspreis auf der Grundlage der Kohlen» vreise in Gold zu entrichten ist. dah bic Kohlenpreise jeb.nb nach ihrer Ärmährgung vom 15. Oktober noch immer mehr al« 2 0 Pro- > ent höher sindalS in bet BorkriegS- tc 11, bah alle zur BetrtebStohrung ertorder- chen Materialien auf einer zwei m« dreifach erhöhten FricdenSbafiS in Goldmark un'er den rigorosesten Zahlungsbedingungen bezahlt werden müllen, wenn man weiter bedenkt, welch errorme Verluste da« Ablefe- und Erhe- bungögeschäsl durch die fori Ich r.-itenbe
"elbcnttoci tung in der Zeit von Erhebung • S zur Gutlchrift de? Gelbe« mit lich bei igt. >o uh man einfehen. bah kein Werk mehr bei den VorkricgSpretfcn beheben kann Es muh allo «m.t gerechnet werden, bah die alten Frie - cnSgoldpreife nicht mehr auSret- d) e n werden, um die Aufrechterhaltung der Beede zu ,übern Für die Erhebung anfang« Ro» ember blcrben noch die obengenannten Feft- stungen gültig.
Anmerkung der Redaktion Rach dieser Mitteilung muh man dem hessischen vtaateal« ©tromltefcranten der Provinz nahe» legen, doch enuml tn eine Prüfung darüber ein- ■utreten, ob e« ihm nicht möglich wäre, feiner» fett« den SoldmarkgrundpreiS etwa« xu ermähtgen. um auf diese Weife der Beoölkr- nmg OberhcrtcnS eine gewtffe Erleichterung ^u verschaffen Da« staatliche Werk WösserShelm mit feiner eigenen Braunkohle die doch rchch' durch btc hohen Frachten ufvx belastet ist, bütfte vielleicht die goeianete Hanl> habe xu einem Entgegenkommen de« Staate« den Verbrauchern bieten.
auyervroentltche Rot Oer va»- Waller- und Elektrizitätswerke zwingt diele für einen lv kur; wie möglich zu gdtenbei Zeitraum dieseniaen kosten In Rechnung zu stell-n. die am Tage der Resserurgsüberreichevig * ir ®af-, Makler- und Elektrizität gelten um m t dem Erlös genügend neue Kohlen kaufen un) der. Betrieb weiter! ähren xu können Die Reich»- r e g t e r u n 0 hat stch daher mit Rücksicht au' da» allgemeine Wohl entlchlle'fen müsten eine Verordnung herauSzugrden in welcher den GaS- Waller- und Elektrizitätswerken b e Berechtigung erteilt wirb, an einem auf 16 Tage fest gelegten Ablesung»- unb DerechnungSzeltiaum für den die Aecherung ausgestellt ist, btnien.gtn Prei» zu berechnen. der am Tage de« Eingang« der Rechnung für den V rbrtucher gilt SS b'eibt den Werken dabei unbenommen eine noch kürzere Frist zu wühlen Säumige Zahler hoben für den geschuldeter Betrag den am Tage der Zahlung gültigen Preis ,a entrichten Huheibcm muhte len W - rte 1 al» äuss-r tc« Druckmittel gegen böswillige Schu.dae br Lie - ferungSspcrrung zag-b lügt werden Si bart aber zur Vermeidung von Härten erst nach Ablauf von Heben Tagen nich Em.fang einer auf dem jeweiligen inMottHieilcn Zabluag»- verzug beruhenden Andr hunz ;ui A iSfuhr > ig kommen Alle Verbraucher sind vcrplllchtrt den Beauftragten der Werte Zutritt za den Zählern in den üblichen Stunden zu gestatten
Die Visenbahn-Tchlüsscszahl.
W T B. meldet G.gcnüdr der Behauptung hast die Tarife der Reichsbahn im Personenverkehr über der allgemeinen Teuerung lägen und lern Steigen de» Dollar« sogar vvrau«eilten, wird milgtcilt, dost bic gegenwärtige Schlüstel^ahi ven 1.5 Milliarden hinter allen anderen Schlüsselzahlen z T lern für die Leben«. Haltung«kosten, für Grosshandel und der Preissteigerung für Getreide and Kartoffeln zarück- bfeibe unb bah eine Fahrkarte dritter unb vierter Klasse, die an Frieden eine Rlark kostete, Heu!.- 1.5 Milliarden kostet, statt, nach dem Doltorkui« berechnet. 15 Milliarden Zur Erl.ichterung tc« Berus«- und SiedlangSverkehr« wird ferner vorn 1 Rovember ab für MonatSka,t.n. Watenkar en und Schälermonattkarten die Zahl der eingerechneten Sigzeltohrten berabgdent
Bier Jahre Bolksbochschnle Oiehe«.
Die Volkshochschule (Sichen beginnt am kommenden Montag, 29 Oktober, ihr 10 Semester Seit ihrer Gründung im Sommer 1919 hat sie ich organisch entwickelt und den Krci» ihrer Arb i! ertoertert unb befestig. Die Zahl der Besucher stieg vom ersten Semester an langsam und hat sich in den letzten 2 Zähren auf ungelahi gleicher Höhe gehalten 3m Winter sind es etwa 500, im Sommer «gcgc.i 250 Teilnehmer, die den verschiedensten BevölkerungSkrcisen unb Ber-ifen angeboren Unter d.-.i Kurten werden naturgemüst die ArbeiiSgemeinschasten am meisten b 1 o.zugt und auSgebaut Aber auch bic Vortragsreihen behosten ihr Recht, unb in den Elementarlurien wird viel nachhaltige Kleinarbeit geleistet Reben diesen Kurten nehmen Führungen uns Ausflüge einen immer gröberen Raum ein Sie find dem Wesen der Volkshochschule entspiechend für manche Stosse die gegebene Arbeitsform Ohne sic ist die Behandlung naturwilfenlchafUicher beimntfunb- lidjer, kunst- und kulturgeschichtlicher Fragen undenkbar unb sruchtlo« Sic machen auf ein- unb mehrtägigen Aahrten bic Teilnehmer eingehend mit den Schützen unb Schönheiten bei engeren unb weitere-. Heimat bekannt unb werben in den Pausen zwisthen dm eigentlichen Semestern fortgesetzt. Sie brlefi'gen aber auch die Beziehungen von Mensch zu Mensch unb v er Nelen in zwanglosem Austausch die systematische Arbeit der Kurse Diesem Zweck dienen auch bic sog. nannten .Ferienkurs e". aus die nun, nai.'vm die innere Festigung der Vrlkshochichul. v-llzagen ist, immer gröberer Rachl-ruck gelegt w 1 en f.^i 6:c vereinigen Hörer und Lehrer zu gemeinsamem Leien unb gemeinsamer Arbeit für 3—14 Tage Der Giestener Br-Whexchlchulc stehl dafür voila ilig da« einfache, ab-r gut a ungestaltete Land he im ter Kfrcunb.-tcn Bollshochschal Kassel offen Seil len letzten zwei Semestern finden sich an den nci: angeführten AuStauschabcndcn Besucher und Lehrer aller Kurse zu fördernder Aisfpeatze- üder btc vertchicbenstcn Fragen zul.rmmen Von ten mannigfaltigen Beziehungen unb Vertundcn- h len der Angehörigen der VolkSdockfchulc über die eigentliche Arbeit hinaus, feil h er nichts gesagt werden 3n ter breiten Oeffentfichkeit i'l die Volkshochschule, ihrem ganzen Wesen entsprechend, nur Don Fall zu Fall keivergcliclen. S« sei nur an die tocMgclungcnc Dnntefeier erinnert und an die Tagung der VvlkShachschulcn au« Oberhellen unb Hessen-Rassau. die vor einem Hahr unter Teilnahme zahlreicher 3ntc;tffcntcn au« allen Kreisen der Bevölkerung stattfand Alle diese Arbeit muhte unter äuherlich sehr schwierigen Verhältnissen gekiftet werten Zwar toten Stobt unb Staat in dankenswerter Weise zum Teil eth.-d!ichc Zuschäsle Aber ohne die immer neue Bereitschaft ter Lehrer., in bet Art<it selbst ben Lohn zu sehen, und ohne bie stetige Opferbereitschast der Besucher träte sic unmöglich Wenn heute n-d> ernsthaft tnc Frage gestellt werben sollte, ob bic VvlkShrchlchulc nn geistige« Bedurtni» ist oder nicht, dann ist die Antwort eindeutig in der Tat- fadc gegeben bah bic Be'ucher inrmer wieder persönlich grohe Opfer gebracht haben und bringen, unb ba« für eine Sache, von der sie keinerlei auherlichen Rutzen zu erwarten haben Ob ba« neue Semester tn der vorgesehenen Form durch- gehaiten wertem tonn, ist nur davon abhängig, bah äuherc Schwierigkeiten übertounten werden D-.c Volkshochschule tonn e« nicht Io schnell aufgeben. an ihrem bescheidenen Teil ter drohenden geistigen Verarmung enta.genzuwirlen TaS neue Proatarnm enthalt wieder eine Auswahl von Stoffen auS allen Gebieten der Wissenschaft und her Erkenntnis Dr W
” Eine neue lleberbtudnote der RelchSdank 500 Milliarden WTB. meldet: infolge bet ungeheuren Geldeutwer- turfg der letzten Tage und de« dadurch ge- steigerten Bedarf« an Zahlungsmitteln ist die AeichSbank gezwungen, zum zweiten Male eine Reichsbanknote -n den Verkehr zu geben, die durch llebetbrud einen höheren Wen al« den ursprünglich im TeN der Aote angege- denen erhalten hat. Es handelt sich um die frühere ReichSbankncte zu 5000 die bis- her noch nicht im Verkehr gewesen ist, und welche durch Ueberfirud einen Wert von 500 Milliarden erhalten bat.
’• AvIgcIb Um der Zahl ungtmt Neiv»av p- bett zu heuern, wird di« Stadtverwaltung Gutscheine im Werte von 20 Milliarden Mark auf ben schnellsten Wege tn bei Verkehr bringen Ferner wird tle Pri vinztolverwaltung Rotgelbscheine Im Werte von 50 bi« 100 Milli ar den aubgeben Diese Schrine lind bereit« im Druck Die Firmen Hehligensracdt 8 Eomp. Schafsstaeb: unb Bännin- gcr sowie die BuderuSwerke geben gleichfalls ®ut- Icheine au«, die Im heutigen Anzeigenteil angekündigt werden
” LebenSmlttelvertcllungen an bie lillettbuifiigcn Familien unserer Stadt sind dem siad:. Wohlfahrtsamt durch Spenden unsere« r.tSaosasfigen Handel« ermöglich! worden Gestern rack mit tag wurden die SiwcrbSlolen mit denSpen- ben bedacht, die der L e b e n S rn 1 11 c I g 1 v h- handel gestiftet hat. heute nachmittag werden den Schweririegsbcschüdigtcn unb K r leger hin ter- l lictenen die Gaben zugefuhrt. die vom Lebens- mittclkleinhandel aufgebracht wurden Auhcrdem ei halten bic Erwerbslosen und Kurz- aibeiter zu zweit ein Drcrpfunddrot zu verbilligtem Preis Da« Geld wird auS öffentlichen Oll i t t c I n vvrgclegt Ferner werden die Schwer- kr egSbeschüdiäten unb _Mc Kriegerhiutarblichenen mli Sell in Heineren Jiiengen m« zu . Piund otilcigt. ba< au« AuSlandSmitteln bezahlt wnd fcicibei können jedoch nur besonder« Bedürf- ttge keiücklichtigt weiden ®8 ist fehl erfreulich, käst die Opserficudigkcit unserer Mub irger bic Möglichkeit zu dieser notwendigen Hilfsaktion gegeben hat
•• Spenden für d I e Gteftenek Studentenhilse Wie ur« m.tgck-llt wird, haben die Gemeinden W oh n b a ch und Bei - I er «heim der Siebener Studentenh.Ise auf deren Notruf mehrere Zentner Kartoffeln und Frucht zur Verfügung gestellt. Die Slitben- tenhilse hofft, baf) noch manche Gemeinde diesem schönen Vetsplel folgen wird
•• Besuch von Grübern in Elsah» Lothringen Slnrc.f g.nchmigungcn von zweitägiger Dauer anlählib d.» boo. rtt b nben Totenfestes können vom ran öl.schen Konsulat tn F an'» furi a. M zum Besucht von Gräbern in Eliah- Lolhringen erteil! werben Zntercssentcn. die von der Einreisegenehmigung Gebrauch zu machm wünschen, haben dem Konsulat solgendcS cinzu- senben 1 ihren Reisepah, 2 ein: Bescheinigung tc« Bürgermeisteramts dc« BcstimmunaSotü darüber, bäh fic dor: eine gamilicnam’! haben. 3 den Beirag von 33 Frank.n in frinzosischen Baiilnoten, als Hälfte der lestgeierten Vilage- gebühl nebst Poito Dirtelbe ölnmicgenebmi- <ung könnten die 3ntcr Ifenten auch von den ; LGnjcf.'j,cn Eienzpolizcibeherden erhalten Lot Doiwe 'uag der oben rwähüten Dokument- «Past und Bescheinigung, unö gegen eine Gebühr von 5 Franken
Hochwasser. Zufolge der anhaltenden beträchtlichen Regeitfaile der letzten Lage sind die Wassermengen der Lahn und des Wieseck sehr hoch nngeschwollen. Da« Gelände in der Räye de« Glck.'rizitätSwerkeS unb weiter abwärts, in bem zahlreiche Kleingärten angelegt sind, ist durch den Austritt der Lahn au» ihrem natürlichen Lauf weit überschwemmt, während bic Wieseck die Wiesen zwischen der Stadt und dem Philosophenwald in grosser Breite unter Wasser gesetzt ha« unb bei ihrem Lauf durch die Stadt ben anliegenden Gärten übel mitlpielt. Der Schaden, der von beiden Wasserläufen In den gärtnerischen Anlagen und Pslcinzungen angerichtet wird, ist sehr beträchtlich und für die Ernährung mancher Familien, namentlich der Kleingärtner, in dieser schweren Zeit gar nicht wieder auozugleichen.
RTV Der Zahrkartenverkaus vor Tariferhöhungen. T.m ReichSvorkehrSmi- r;ft': si-.tz r:n txi'u,Lt*aicn Seiten vochwerben . i'fl fljngcn. tah Li eiazelnen grohen Fahrkarten- e.u.g l n am Tage vor einer Savif.i Sobung der Fahi toi tcnverkau! vorzeitig mit der B.gründung eingestellt worden ist. Lah die Sckaltirz it abgelaufen sei Der ReickZverkehrSministcr ist diele» Bcfcklocrden rachgeg'ngeii und verkennt »icht, txih 1 ic in kurzen Frist.n ausemandcrfolg.ndc,» Ta-itcrhöhunvcn auhirordentliche Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Lchalterbcarnten stellen Gleichwohl müsse dafür gesorgt werden bah die Rc.s nden von der Viöglickl.it der Vorlosung von Fahrkarlen auch den nötig.-» Gebrauch machen tbnrcn Am Tage vor Tariserhöhungcn soll deshalb die LeistungSsähigkeit der Fabrkaistenfchalter dvrck Verstärkung der Arbeitskräfte und Oeffnung non AuShilfSschaltern nach Möglichkeit erhöht werden Ausserdem lollen über den Schaltern weithin sichtbare Anschläge at gebracht werden, die ba« Publikum über ben Schluss td Fahrkartenverkuus« unterrichten
•* Einsührungder Millionen mark- rechnung bei bet Post- unb Telc- graphenv erwa 11 u n g Von bet ReschSpvsl- verwaltung wirb unS gekchrteben 3nf>!ge der starken Geldentwertung un) d r dadurch hervor- genrfenen Aufblähung des Zahlenfhstem». unter deren W ekung die pünktliche 2bscrtig-.ing de Bevölkerung an ben Pofischaltern ausservrbcntlich leibet, '..hi sich bie ReichSpost- und Tclegrapben- nerwaltung genötigt, ihren getarnten ZahlungS- unb Rcchnu, 1g2vcik.hr unb bas Gebührcnwe en com 1. Rovember an ju' bic Millionenmark- »cchnung einzustlklen Postanweisungen. Rach.iah- nKn. PcstuustoSgc, Wertangaben bei Wcrllcnb-rn- gcn. Zählkarten Postübcrwcilungen. Ertotzüber- tpcifungen. Postschccls und ZahlungSanwcisu >gen bürten vom I Rovember an nur Über volle Millionen Marl lauten Bei der Angabe beS Betrags in Ziffern ist babm an Stelle der lech« Rullen bc« Wort »Millionen' xu schr i- bcn. z B ist also start 16 000 000 ML künftig 16 Millionen Ml. zu lchrelben. Die Slarnm- einlage. die aus jedem Postscheckkonto zu halten Ist. wird auf 10 Millionen Mk festgesetzt werden. Biuchteile von 1 Million Mk.. bie über den I Rovember hmau« als Guthaben auf den Postscheckkonten stehen geblieben sind, v -rben gestrichen werden
Ernannt wurden der Lehrer Wilhelm B u ss zu Grünlngen zum Lehrer an der Volksschule zu Butzbach und der Kanzlergehilfe Hellmut von Foullon au« Leihgestern zum Pa- litzeiwachtrne'ster.
Fahrraddieb stahl Gestern wurde ein vor Der Mitteldeutschen 6rebttbanf tn der ZohanneSstrahe aulaestellte« Fahrrad. Marke .Adiert. entwendet Bor Antons wird gewarnt. Sachdzeellche Mitteilungen erbettel bte Jatatna1-
IBentettyx.
— Tageskalenber kür Freitag Stabtthcatcr. 7 Uhr .Ein« Frau, von der man lvriche Lichtspielhaus. Bahnhvsstraf^ .3ng< Larfen"
— Au« dem Stabtiheater D^e Nachzahlung für die Sperrtitzabvonenlen be« Frettaa« kann während bet heutigen Dorttellinrg von 6 Uhr ab und in den Paulen an der Abendkasse geleistet werden E« ist dabei die Abonnement«karte vor- zuzeigen, bte abgeflenveit werden muss Wer heule verhindert ist, wird ersucht, die Rachzahlung in den nächsten Tagen an der Tageskasse zu bewerkstelligen
Vorn Konzert verein wird un« geschrieben Hlidc Elger« schart umrtssene Kunstlerpertönlichkelt wird da« erste Konzert be« Giessener KnnzertvereinS tn biriem Winter zu einem auhcigewöhnIchhcn mu'itolllchen Ereignis (icftalten 3n ihrer von Anmut und Grazie am- chwedten Uritolt scheint die Seele der Munk selbst zu leben -Die durchgeistigte Art ihreS Stilempfinden«. 1H1 in beiher Lmdcnichalt glühen de« Spiel, bei bestrickend süsse Zauber ihrer Kantilene hoben überall, wohin fit kam. lobe ende Begeisterung und tiefste Ergnffenheit au«gelöst Die schmeichelhaftesten Ui teile der Berliner Kritik nennen Hild-t Elger« welche eine fzeitlang dem schnell berühmt gewordenen Moellcndvrsäuartctt angedöite. eine brr ersten lebenden Geigerinnen Sie ist die Meistertchüleeln ihre« Manne«. Paul Eiger«, be« hervorragenden Methodiker« de« VivllnspielS an der staatlichen Musikschule tn Weimar, der eine ganze Reihe bedciiiender jüngerer Geiger herangebildet hat. 3m MiNdpi kt dc« Konzerte« am Sonntag steht txxi Bach« unsterblichem ^-Mvll-Kvnzeri und Bruch« mclobic- unb sarbensroudiger Schottischen Phantasie umrankt. Reger« O-Mvll- Sonate fürBlolin« allein 3h dem Vortrag diese« gcwiilttoen Werke« ,i4rb bte Künstlerin ein erschütternde« Bekenntnis zu bem grössten absoluten Musiker der Gegenwart ab legen, zu dessen Schöpfungen sie ein besonder« nage« seelische« und geistige« Berhültni« *x haben scheint
Landkreis Gietzen.
* Lang-Von«. 25 Okt Dass bte Landwirte unserer ®cmeinbe bereit sind, nach bester Leistung«Möglichkeit an der Kartvsselver» lorgung der BedarsSgemelnben in unserer Raächarschast und an bet Belieferung un- seixr oileansülfigen beburftigen Familien miUu- wirken, kann darau« ertehen werden, dass bfiper ’ ' on auf «? runi von jabrclangcn LieferunaHver- trägen rund 970 Zentner Kurtosfeln nach Giessen unb Umgegend geliefert wurden eiwa 720 Zentner an hiesige l.Dürftige Einwohner zur Verteilung kamen und 400 .fentner noch durch bic Dür- germeiftorci auszugeben sind 2500 Zentner stehen s.imer auf Grund eine« AbschlusfeS mit der Stadt Giefjem iwch bereit Tics« Liescninge» wurden be- nxrllldligt, vlwohl nur zwei Drittel de« vor- ichi igen Kartofselanbauc« und nut die Hälste der vo-.iährigen Ernte zu verzeichnen waren, sie dürsten aber auch zur Genüge beweisen, doh man hier nichl wie manchmal angenommen wird, au« Gewinnsucht mit der Karkossfclablteferimg *urü<4» hül' AI« Zahlung für bie an die Stabt Dtessc gelieferten Kartoffeln wäre unseren Landwirten die Lieferung von Stick st vsfbünger au« dem D 1 essencr DaSwc rk sehr erwünscht
Kreis Tchotten.
B Burkhard«. 25 Okt Auf bte Regen- periobe der letzten Wochen folgte beute etn heftige« Herb st ge Witter und ein Wolkenbruch wie er feit Zähren hier nicht erlebt wurde. Die Skidder ist über bte Ufer getreten unb ba« Wasfer mehrfach in bte Häuser unb Ställe eingedrungen. so dass btc Feuerwehr eingreisen musste G« erscheint sehr sra-pich. ob bei der Rässe ein grosser Teil der Rartoffderrtic. der allgemein tm Ist-gcISsscrg noch auf bem Acker steht, etn- geemtet werden tonn
Hrffrn-Nassa«.
fpd Frankfurt a. M. 25 06 Di» Reichsbank befindet sich infolge der gewaltigen ^Inanspruchnahme durch Banken und indu- sliielle Werke in grössten Schwierig kei- ttn, so dass man von enter gäh-ienden Zahlung«- miltcllccrc sprechen tonn Die Rot Ist so grof^ dass bic Dankicrvereinigunz in der ver» flolkncn Rächt mit dem Druck von Rotgeld beginnen tollen musste 2faid> die Stadt hat bedeutende Mengen Rotgeid Herstellen tollen, daS aber noch nicht auSgegcben werden darf, weil her Verausgabung btc bekannten slskallsche formellen Eng Herz iglet ten gcgenuberfleben Da infolgedessen viele Wei-ke und Betriebe ihren An- gestellten feine G - iSauSzahlungen leisten tdn» ncn. befinden sich ivritcl'e Krdse tn der denkbar grössten Rot Un« sind Fälle bekannt geworden, dass einzelne Betnebc thir-n Angestellten Schecks aus hiesige Gasthäuser ausstellten, aus Grund Deren fic mit ihren Angehörigen zu Mst- taq unb Abend essen können, da diese Oeuie buchstäblich aller Mittel entblöfM sind — Stetige Zimmcrvcrmictcr haben freie Zimmer bei dem städtischen Wohnungsamt angemeldei und fordern monatlich ein« Miete von 3 0 Goldin a r k DaS macht nach dem heutigen Dollar- ftonb eine tägliche Miete Dem etwa 20 Milliarden Mark Da« Wohnungsamt sollte solche Angebote der Wuchervolizei überantworten.
Schlichtungsausschutz >er Provinz Cbcrffefien.
Die Giessener und Butzbacher Gerbereien sollen den gelernten A-beirern ütcr 25 Jahre vom 14 bi« 20 Oktober 500 trab oom 21 bi« 2. Oktober 4800 Millionen Mart Stun- denlvhn zahlen
Den Bereinigten FuhrwerkSbe» slyern von Glessen, dem Spedttion«. geschäst Lhncker und zwei Gross Harde s«- geschäiten gab der SchItchtur^«auSschul> auf. li/a Fuhrleute vom 21. Oktober an nach den jeweiligen Vereinbarungen be« Deutschen Dertehr«- bunde« mit ben Siebener Kohlenhändlern M entlohnen
Den Giessenerund Ba d-Rau hei rn er Bäckergehilfen fpvach er für bte Woche vorn 14. bl« 20 Oktober 25 und Dom 21. bi« 27 Oktober 84 Milliarden Wart Wochen lohn xa. Die Wollweberei Heinrich Schmidt? in Grünberg soll ihren Arbetterr ooen 15 Otto b e t an 500 und Dom 22 bi« 27. Ofto6cr entsprechend den. Antrag bei Xettttofwtitrbe» bände« 3000 Millionen Mart Stundenloho ben Arbeiterinnen 70 Pw»«r bet NwÄaei Ar» betterlöhm zahte». ——NW-


