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ifw^tes Öt-oti©n«n tm Gtnbru ch Sg«- i6iet. Hm gu Demetben, baß, dem Bestr^en der 'Äettttfcegtenmfl, Me Den»Yung der durch bw Ä«MM»sen beförderten Züge zu verhindern, ent- 'flegengearbettet wird, hat der RrichSverkehrS- nrintfter tn etnera Gr loh den Reichs ba hoüx rett iouen den Verkauf von Fahrkarten nach alben 0Latrinen Iktte deS RhemS mit Ausnshrn« der in der englischen besetzten Zone gelegenen streng her- boten. Ebenso ist dir Ausgabe von Fahrkarten nach Stationen der rechts des Rheins liegenden millkxrifierten Streiten untersagt. 3n den Ab­teilen der Züge nach dem Westen wirb ein AuS- Hang ano^bvocht:Benutzt im besetzten Gebiet aus vaterlänLnscheu Gründen und wegen der außer­ordentlichen HnfoUflefabr Beine französischen Züge. Dir Reichsbahn lehnt jede Haftpflicht ab. Heber dir Verkehrsrnögltchveiten geben die AuSkuirfts» bureoms Aufschluß." Die genaue Hnterrichtung der Auskunftsstelleu über die Verkehrs Der 11 - niss« tm besetzten und Einbruchs gebiet wird den ReichSbcchnbirektionLN zur Pflicht gemacht. 3m übrigen erteilen der tm Verlag von Dunront- MXJuberg im Gbwernehmen mit der Aeichsbahn- biteftton Köln beraudgegebene Rotfahrplan tounc der von dem Reisebureau Krupp in Elfen zu be­ziehende Rvtfahrplon der ReichSbah nbirektrvn Esfen über di« VerkehrsmöglichkÄlen im besetzten liebtet erschöpfende Auskunft.

* Wichtig für Sägewerke, Zim­mereibetriebe und Holzhändler. Die Hess. LandeShvlzstelle teilt über die Zu» iveisung von Radelstammhotz folgendes mit: Der diesjährige Anfall an Fichten- und Kie- fernstammholz aus den Oberförstereien Mes­sungen, Höck)st, Lampertheim, Lorsch, Schaaf­heim, Düdelsheim, Eudorf, Alsfeld, Grimberg, Äieder-Ohmen, Feldkrücken, Grebenhain, Homberg, Aidda, Schiffenberg, Etorndvrf, Kirtorf und Hochweisel, soweit er nicht für die Deckung des örtlichen Bedarfs, namentlich für den Kleinwvhnungöbau, benötigt wird, wird in Hessen betriebenen Sägewerken und Zim- mereibetrieben, sowie den Holzhändlern, die bereits vor dem Kriege hauptsächlich Handel mit Rundholz getrieben haben, durch Ver­mittlung der Bereinigung hessischer Holzindu­strieller zu Alsfeld zugewiesen werden. Bei der Zuteilung sollen unmittelbare Belieferun­gen entsprechend berücksichtigt werden. An­meldungen sind unter schriftlicher Anetten- tiung der Bedingungen, unter denen die Zu­weisung erfolgt, längstens bis zum 3 0. QH a t 1923 bet der Bereinigung hessischer Holz­industrieller in Alsfeld einzureichen. Bon die­ser Bereinigung sind auch die Bedingungen zu beziehen. Aach Ablauf des Termins ein­gehende Anmeldungen können nicht berücksich­tigt werden.

Boruotizeu.

Tages kalender für Samstag. D. f. D.: 8^/, Hhr. Zusammenkunft tmPfälzer Hof". WasserspvrtvereinHellaS" 1920: 8 Hhr tmDarmstädter Haus ' MonatSverfammlung. Schweineversicherungsverein (Sieben: 8*/s -Uhr bei Sauer, Reu stobt, außerordentliche Generalver­sammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstr.:Prin­zessin Suwartn". Palast-Lichtspiele:Der ver­lorene Sohn" undGlmo, der Furchtlose". Astoria-52ichts piele:Der Fall O'Rell" undDas Mädel aus der Hölle".

Tageskalender für Sonntag: Gießener Turnerschoft: vormittags 9 Hhr Gbad- Frauenwetturnen im Hose der Höheren Mädchen­schule: nachmittags Freiübungen auf Oswalbs- aarten. Kreisverein (Sieben ter hessischen Ar­beitsgemeinschaft für Sl-rdlungswesen: 1 Hhr Kreisverfannnlung im Hotel Hopseld. ®icßeiter Sportvereine: Grvß-Slafsellauf ,Dunb am die Anlagen", 2 Hhr Start, Ziel am Siadttheater. WassersportveremHellas" 1920 : 3 Hhr An­rudern. Milftärcr.rwärterverein: Spaziergang noch Aninervd, Abmarsch 3 Hhr von der Wirt­schaftZur Stadt Lich". Restaurant Liebigs- höhe: Gartenkonzert. Lichtspielhäuser: dasselbe Programm wie Samstag.

Der Wartbu rg-Derein bittet uns, an dieser Stelle mitzuteilen, daß der für Sormtig, den 27. Mai, angezeigte Äammcrmufifabenb um­ständehalber verlegt toerben muß. Roheres im Inserat der heutigen Rümmer.

Don der kranken Frau" heißt das Thema, über das am kommenden Montagabend Dr. med. Erwin Silber aus Frankfurt a. M. tn der Turnhalle am OSwaldsgarten einen öffent­lichen Vertrag hallen wird, der nur für F au-m und Mädchen von über 16 Zahrc-n zugänglich ist. 3n Anbetracht des wenigen, was dem Heranwachsen­

den Mkidchen der jungen Frau und der werdenden Mutter über die Beziehungen von Geschlechts­leben und Gesundheitspflege an Belehrung von berufener Seite geboten wird, sollte, so schreibt man uns, dieser Vortrag, der vom Raturheil­verein veranstaltet wird, recht zahlreich betucht werden. Der Redner ist durch seine früheren Vor­träge im hiesigen Raturheilverein bekannt.

A l t - He i d e l b e r g" im Film. DaS immer wieder gern gesehene SchauspielAlt- Heidelberg" ist vor einiger Zeit verfilmt worden. ES läuft gegenwärtig in den Kinos vieler Städte. Vom kommenden Montag ab wird dieses Film­werk, dem man mit Interesse entgegen,eben darf, im Licht spiel haus Da hnhvsstraße gezeigt werden. Gesangseinlagen von Studenten­liedern, gesungen von einem hiesigen Herrenquar­tett, sotten ten Reiz der Vorführung erhöhen.

Wettervoraussage

für Sonn tag:

Trüb, Regen, mäßig warm.

Eine Tiefdruckfurchr lauft vom Rordmeer dis zum Mittelmeer. Keine Aussicht auf Besserung.

Starkenbnre und Rheinhessen.

rm. Darmstadt. 25. Mai. Die Stadt­verordneten berieten gestern den städ 1 rschen Hauptvoranschlag, der in Einnahme und Ausgabe mit etwa 26 Mi 11 iarden avschlleßt. In der sehr angeregten Aussprache kam zum Aus­druck, daß bei aller Erhöhung der ungeheuren Ausgaben auch das Vermögen der Stadt entspre­chend gewachsen ist und immer noch stark die Schul­den übersteigt. Es sei notwendig, auf manchen Wunsch zu verzichten, aber der Wohnungs­bau müsse unter allen Hinstanden ausgedehnt werden. Auch dürfe man die städtischen Betriebe nicht so weiter, wie bisher, als Geldquellen aus- nühen. Das Defizit beträgt etwa eine Mil­liarde, durch die inzwischen emgetretene neue Geldentwertung freilich noch mehr. Das Reich oder das Land müßten bei den fehlenden Steuerquetten helfend eingreifen. Trenn die Zahlungsfähigkeit der Stadt erhalten werden solle. DerVoranschlag selbst fomtc für das Steuerjahr nicht mehr aIS maßgebende Grundlage gelten. Em- fd&neibenbe Sparmaßnahmen müssen dazu helfen, die Hnterbilanz tn ihren Grenzen zu hal­ten. Für die Behebung der Wohnungsnot sind 327 Millionen Mark vorgesehen. Don Interesse war die durch den Abg. Dr. Osann erfolgte stark abfällige Krull an der Kunstausstellung auf der Mathildenhöhe, dre aber von dem Bürger­meister Mueller und verschiedenen Vertretern der Linken ebenso lebhaft tn Schuh genommen wurde. Schließlich wurde der Voranschlag gegen die Stimmen der drei Kommunisten angenommen

Hessen-Nassau.

fpd. Fran kfu rt a.M. 25.Mai. In den letzten $ogen hat sich dir Zufuhr von Milch derart gesteigert, daß die Dersorgunasberechtigten vollb «liefert werden tonnen und Magermilch ohne Karten abgegeben werden kann. Die che­mische Fabrik Griesheim Electron kaufte in Hanau dieBrauerei Bartels samt größeren anstoßenden Ländereien. Der Artist Orth, der vor etwa ZahreSfrist den hie­sigen Zahnarzt Büttner ermordet« und beraubte und deswegen zum Tode verurteilt wurde, ist jetzt zu lebenslä nglichem Zuchthaus be­gnadigt worden. Der Hauptschuldige, der Rei­fende FcÄenrath, konnte rroch immer nicht ergriffen werden. Vor einigen Wochen flüchtete aus dem Kranken Hause, wohin sie aus dem Gefängnis wegen Verschluckens eines Löffels ae- bradjl worden war, die vielfach wegen Diebstahls vorbestrafte Marie Schramm aus Wölfers­heim. Kaum war sie tn Freiheit, so setzte sie ihre Diebeveien fort, jetzt wurde dieElster" er­neut fest genommen.

Vermischtes.

Verhaftung eines Doppelmörders.

Dessau, 25. Mai. (WTB.) Rach demAn­halter Anzeiger" gelang eS der Polizei, im nahen Ziebigk einen Doppelmörder, der am zweiten Pfingstseiertag ein Liebespaar ermordet und beraubt hat, zu ermitteln und zu ver­haften. ES handelt sich um den 33jährigen Maurer Friedrich Dropp aus Ziebigk, der den Raubmord eingestanden hat.

Schweres AnglSck auf einem Kreuzer.

Kopenhagen, 25. Mai. (WTD.) Ge­legentlich einer Hebungsfahrt des Kreuzers Gejaer" in den Gewässern südlich von See­land ereignete sich bei der Demonstrierung einer Rauch b om be eine Explosion. 15 Offi­ziere und ei n Mann wurden so schwer verletzt, daß sie in- Hospital gebracht werden mußten. 3 0 Mann der Besatzung wurden leicht verletzt.

Rirsenvampfer im Verkehr vom Europa «ach Amerika.

Der transatlantische Verkehr wird dem­nächst eine bedeutende Bereicherung erfahren durch den am 17. Juli zum elften Male nach Reuhork fahrenden RiesendampferLe­vi a than" der Hnited States Lines. DerLe- größte, modernste und luxuriöseste Ozean- viathan", der zunächst auf der Linie South­amptonCherbourgReuhork fährt, ist der Dampfer (59 956 Tonnen). Er befördert 3402 Passagiere und hat eine Besatzung von 1100 Offizieren und Mannschaften. Er ist mit einem Kostenaufwand von über 8 Millionen Dollar in Amerika neu auSgestattet worden.

' Iean Paul als Tierfreund Jean Paul war ein großer Freund von Tieren und mußte immer welche um sich haben. So hielt er sich einen Hund und einen Vogel, dann ein Eich­hörnchen, das er selbst zähmte, auch Mäuse und sogar eine große Kreuzspinne, die er in einen pappenen.mit Fensterglas überlebten Schachtel- deckel steckt«. Im Herbst sammelte er für seine Laubfrösche und seine Spinn« eigenhändig di« Winlemahrung Bevor er auSging, öffnet« er stets di« Käfige feiner Kanarienvögel, damit sie sich ohne ihn nicht langweilten. Wie febt Dio- aravh Spazier erzählt, wollte er einem Hund. Den er weggab. vorher noch eine besondere Freude wachen und fütterte ihn daher mit lauter Lecker­bissen So humoristisch eS auch wirken mag, muß doch gesagt werden, daß er ein Dienstmädchen mit diesem Hund auf dieselbe Stufe stellte, denn er sorgte dafür, daß die Küchenfee, bevor sie den Iean Panischen Haushalt verließ, vorher noch einmal besonder- gut gespeist und mit allerlei Aufmerksamkeiten erfreut wurde. Der gütige Freund aller Lebewesen wollte eben, daß niemand ihn ohne angenehme Erinnerung verlasse.

D le ersten akustischen Tiess Le­istungen. Die Methode der akustischen Lotung ist in letzter Zeit besonders durch daS Echolot von A. Behm außerordentlich vervollkommnet worden. Es handelt sich dabei aber nur um ßotungen in flachen Gewässern. Für Tiefseelotungen ist bisher Behms Verfahren noch nicht verendet worden. Die Tiefseelotungen sind aber, wie Georg Wüst in denRaturwissenschaften" ausführt, für die Wissenschaft von außerordentlicher Bedeutung. Während die Küstengewässer aller Kontinente und Inseln gut vermessen sind, sind die gewal­tigen Flächen der Tiefsee nahezu unbekannt. Rar die Rebemneere und einige wenige Kabellinien im freien Ozean weisen mehr als eine Tiefsee­lotung in einem Gradfeld auf. Man hat ais­gerechnet, daß noch 26 400 Lotungen angestellt werden müßten, um in allen (Sebicten von mehr als 3000 Meter Tief« auch nur eine Lotung auf einem Gradfeld zu besitzen, und dies« Messungen würden mit der bisher üblichen Methode un­geheure Kosten und einen Zeitraum von Jahr­zehnten, wenn nicht Jahrhunderten, erfordern. Es muß daher als der "Beginn einer neuen Epoche tn der Erforschung der Meeres liefen be­zeichnet werden, daß das amerikanische Schiff Stuart" auf feiner Fahri von Rew Port nach Gibraltar Innerhalb wenig mehr als einer Woche nicht weniger als 203 akustische Tlefseelotungrn. bis zu 5832 Meter Tiefe, ausgeführt hat. ES geschah dies mit einer einfachen Methode, die sich leicht auf febem Schiff während der Fahrt! anwenden läßt, und von der es in einem Bericht des Washingtoner .Hydrographie Office" heißt: In den Gewässern von weniger als 100 Faden Tief« wurden die Tiefen erhalten durch Messung des Winkels zwischen der Verbindungslinie der Empfänger und des vom Meeresboden reflek­tierten Schalls. Die Schallquelle war entweder die Schiffsschraube oder ein Schallgeber, der im unteren Teil des Schiffsrumpfes angebracht war. Bei größeren Tiefen wurde die Tiefe ermittelt durch Messung des Zeitintervalls zwischen Schall­erzeugung einesOszillators" und Eintreffen seines Echos vorn Meeresboden." Auf diese Weise sind von den Amerikanern auch schon akustische Tiefseelotungen im Mittelländischen Meer, In­dischen und Stillen Ozean durchgeführt worden, und wenn die neue Methode noch vervollkommnet wird, dürfte sie für di« Erforschung des Meeres­bodens von größtem Wert fein.

Riesen-Fernrohre. Die russische Re­gierung hat jetzt tn England ein Fernrohr von 32 Zoll bestellt und man hat behauptet, dieses russische Fernrohr besitze eine übertriebene Größe. Das ist aber keineswegs der Fall, wie der eng­lische Astronom Lockyer in einem Aufsatz über die Entwicklung der Fernrohre ausfuhrt. Das größte Fernrohr, das es gegenwärtig gibt, be­findet sich auf dem Mount Wilson-Observatorium in Kalifornien. Der Spiegel hat 100 Zoll im Durchmesser und ist 13 Zoll Md; fein Gewicht

beträgt «00 Pftmv Alle T«e MB Xettfteh» wiegen zusammen 14Ys Twmtn. Ganz langjam find Me Fernrohre bis zu einem folchen Riefen- maß hierangewachsen. Der erfte moderne Refrak­tor stammt aus dem Ickhre 1823, als das Dorpat- Fernrohr mit 9y2 Zoll Öffnung errichtet wurde. Ein solches Fernnchr war nur möglich geworden durch di« Erfindung der achromatischen Linsen durch Ehestermove Hall 1733, durch Me wirksame Benutzung dieser Erfindung durch Iohn^Dolland 1759 und durch die Anwendung eines llhrmecha- nisrnus beim Fernrohr, das zuerst von Hocke an- gewendet wurde. Olach 1823 ging dann das 'Wachstum der Teleskope verhältnismäßig lang­sam weiter. Erst 1839 wurde das 15zöttig« Fern­rohr vollendet, das in der russischen Sternwarte von Pulkowo Aufstellung fand Roch länger dauerte eS, bis Me Hmversität Chicago 1862 ihr ISzöttiges ' Fernrohr in Benutzung nahm. Sin mächtiger Schritt zum Riesenfernrohr wurde 1868 gemacht, in dem Hahr, in dem das 25zölllgr Fernrohr für Mr. Rewatt zu Gateshead volll endet wurde. Die Sternwarte von Washington übertraf diese Große 1873 durch ihr 26zöllig«s Teleskop. 1880 wurde für Wien ein 27zölllgeS Fernrohr erbaut und 1886 trat Pulkowo wieder an bi« Spitze mit einem 30zölligea Rohr. Zwei Jahre später erhielt das amerikarnlche Llck-Obseo- vatocium ein 36zöttig«s Fernrohr, und 1895 er­bauten die Amerikaner, die seitdem den Rekord der größten Fernrohre gehalten haben, daS 40- zöttige Teleskop der VerkeK-Slemwart«.

SicherheitSwoch«n" in Amerika Di« Hast des amerikanischen Lebens und die große Zahl von Autos haben dort Me Zahl der Straßen­unfälle zu bedenklicher Höhe an schwel len lassen, wodurch immer schlimmere Zustäirde geschaffen werden. Rach den letzten Stalls! iken, die sich über 50 amerikanisch« Städte erstrecken, kommen tm Jahre 1921 aus 1 000 000 Menschen 155 Todes­fälle durch Kraftwagen, 226 durch alle Arten von Verkehrsmittel. Der Kampf gegen diese Gefähr­dung der öidjerteit im Straßenverkehr ist van verschiedenen Seiten mit Rachdruck ausgenommen worden. In den Schulen werden besondere Haler richtsstunden abgehalten, um Me Kinder auf Mc Gefahren, die sie im täglichen Leben umlauern, aufmerksam zu machen. Zur Belehrung der Er­wachsenen ist in allen größeren Städten eine Rettungsgesellschaft organisiert worden, die mit verschiedenenUnfall und Dersicherungsgesolll schasien m Verbindung stehl. Diese gemeinnützige Gesellschaft veranstaltet überall in den Vereinigten Staaten sog.Sicherbeitswocheir", in denen die Propaganda systematisch betrieben und die Auf­merksamkeit des Publikums Im großen Stil auf die Gefahren des Straßenverkehrs und ihre Ver­meidung hingelenkt trirb.

* Z U Tode getanzt. Die Mode der Rekorddauerlänze, die gegenwärtig Amerika in Aufregung versetzt, hat ein Todesopfer gefor­dert. Der Wahnsinn desMarathon.Tan­zens", wie die Rekorddauertänze in Anleh­nung an den Marathonlauf genannt werden, kostete dem 27jährigen Henry Morehvufe das Leben. Der junge Mann tanzte In Rord-To- nawanda im Staate Reuhork mit seiner Part­nerin und halte bereits 87 Stunden unun­terbrochen im Foxtrott und Onestep geglänzt, als er plötzlich zu Boden stürzte. Ein Herz­schlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Es handelte sich dabei um eine Wette. Der Rekord im Dauerranzen ist unterdessen bereits wieder gebrochen. Eine Miß Jane Curry aus Cleve land in Ohio tanzte drei Tage 18 Stun­den 10 Minuten ununterbrochen und brachte es auf 90 Stunden 10 Minuten. Der Re­kord, den kurz vorher ein gewisser Arthur Klein ausgestellt hatte, und den sie übertrumpfte, betrug 88 Stunden.

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Bevor bas Tagewerk beginnt, müssen dem Körper kräftige Rährstvffe einverleibt werden gerade so, wie eine Maschine, die arbeiten soll, gut angeheizt werden muß. Be­sonders wichtig ist das für schwächliche, nervöse Menschen, für die Heranwachsende Schuljugend, überhaupt für alle, die einer Ausbesserung ihrer Kräfte und ihrer Leistungsfähigkeit bedürfen. Ver­suchen Sie einmalK u s e k e", in Wasser ausgekocht und mit Zusatz von etwas Milch ober Kakao ist es ein Frühstücksgetrank, das nicht nur Kaffee und Tee erseht, sondern diese an Wohl­geschmack übertrifft und gleichzei'ig durch seine kräftigende Wirkung Ihr Woblbellnden und Ihr« Tatkraft erhöht. Auch vorzügliche Suppen sind ausKufeke" zu bereiten; lassen Sie sich in der nächsten Apotheke oder Drogerie gratis das Kufeke"-Kochblich geben.Kufeke" Ist außerdem billig, denn es verbraucht sich sehr sparsam, und bet Inhalt einer Dose reicht längere Zeit.

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