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Donnerstag, 26. April 1925

173. Jahrgang

Erstes Blatt

Grenzen zu blicken und zu beobachten, wie die

Laufe des gestrigen Vormittags find die An- schluhbahnen der HüttenzechenGute Hoffnungshütte",Rheinhafen" undWalzum" durchdie Franzosen beseht worden, des­gleichen die der Zeche Altstaaten-Mülherm. Die Franzosen haben für die Namhaftmachung von Kriminalbeamten, die Waffen be­sitzen, eine Belohnung von einer Mil­lion Mark ausgesetzt.

Der Verkehr auf dem Rhein.

Mannheim, 25. April. (WB.) Die Köln- Düsseldorfer Rheindampf schiff- fahrtsgesellschaft hat ihre Person en- führten nach Worms, Biebrich, Wiesbaden, Mainz, Koblenz, Köln, Düsseldorf und Krefeld wieder ausgenommen. Die Schiff« fahren täglich um 3 Llhr von Ludwigshafen ab.

Die Verbindung mit Koblenz.

fpd L l m b u r g, 25. April. Die Verbindung mit Koblenz, die durch Po stau tos Lim­burg Ems Koblenz aufwchtephalten worden war mutzte eingestellt werden, da die Franzosen dieAutosnicht mehrausdembesetzten Gebiet herausliehen.

Ein Aufruf der Dercrarbeilerverbände.

Dortmund, 25. April. (WB.) Die vier Dergarbeiterverbände er'afen einen Aufruf, worin es heißt: 3n großem Umfange werden von den Franzosen und Drlgiern Zechen beseht, um den gelagerten Koks abzuttanspov- tieren. Kommunisten, Unionisten und Syndikalisten versuchen, ihre Generalstreikparole zu verwirklichen, indem sie in den Delegschaftsversammlungen und in ihrer Presse verlangen, dah. wenn auf einer Zeche die Koks- und Kohlenhalden abgesperrt wür­den, die -Belegschaften in den Streck treten mühten, da unter den Bajonetten nicht gearbeitet werden dürfe. Die Absicht dieser Parteien ist eine andere. Sie wollen den passiven Abwehrkamvf zu einen) aktiven machen: die Vorgänge in Mülheim und Essen beweisen es. Der Abwehrkampf war bisher nur deshalb so erfolgreich, weil er mit Ruhe und Besonnenheit geführt wurde. Er ist verloren in dem Augenblick, wo der Generalstreik oder gewalt-

tragte und bewilligte Freizeit ist den Beamten und Angestellten auf den Erholungsurlauban-- zurechnen. Das gleiche kann auf Wunsch bei den Arbeitern geschehen. Wird von den Arbeitern nicht ausdrücklich um Anrechnung auf den Erho­lungsurlaub nachgesucht, so wird für die Dauer der Arbeitsversäumnis ein Lohn nicht ge­währt. Bon einer Anrechnung auf den Erho­lungsurlaub oder von einer Lohnkürzung kann ab­gesehen werden, wenn die Nachholung der ver­säumten Arbeitsstunden anderweitig sichergestellt ist. 3n Betrieben, wo eine Dienstbefreiung zur Befriedigung religiöser Bedürf uise an staat­lich nicht anerkannten Feiertagen ohne Anrech­nung von Erholungsurlaub und ohne Lohnkürzung gewährt wird, gilt das gleiche auch für Dienst' befreiungen am 1. Mai.

Der 1. Mai in Hessen.

Darmstadt. 24. April. Das Gesamt- mintsterium hat beschloßen: Allen Lehre­rinnen und Lehrern im Volksstaate Hessen, die den 1. Mai feiern wollen, ist auf Ersuchen Urlaub zu erteilen. Das Gleiche gilt für alle Schüler und Schülerinnen. Wo die Durch­führung dieser Anordnung technische Schwierig­keiten Hervorrufen sollte, sind die Schulleiter er­mächtigt, die Schule für den Tag zu schließen.

Für Beamte, Angestellte und A r - beiter des Staates gilt analog das im Absatz 1 Sah 1 Gesagte, soweit es die geordnete Fortfüh­rung der Staatsbetriebe gestattet.

Nr. 97

Erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GietzenerFamilienblätter MonatttcheSeznarvrelse: 34OO9Jlarh und2VVMark Trägerlohn,durch diePost 3600Mark,auch beiNrcht« erscheinen einzelner Num­mern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: für dieSchrist- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Stehen.

postscheälonto:

Frankfurt a. HL 11686.

Die Stimmung in Amerika.

3m gemarterten Deutschland streiten sich die Leute herum, wer an den letzten Deviseneinbruch die Schuld trägt, ob di« Berliner Grotzspekulotion oder trie AuSfuhrrndu strie oder etwa eine falsche Taktik der Reichsbank oder gar Herr Hugo Stin- nes. Aber den wenigsten fallt es ein. über die

Annahme von Anjeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm hohe für Anzeigen o 27 mmBreite örtlich 80 Mk., auswärts 100MK.;fürReklame- Anzeigen von 70 mm Breite 400 MK.Bei Platz- Vorschrift 20", § Aufjchlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; sürden Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Bietzen.

Auseinandersetzungen im englischen Unterlaufe.

London, 25. April. (WTD.) Unterhaus. Das Parlamentsmitglied Lambert (Arbeiter­partei) fragte den Premierminister, ob irgendein derantwort.iches Angebot, annehmbare Kriegs- reparativnen zahlen zu wollen, von der deutschen Regierung gemacht wurde und wenn ja, welche Summe angeboten wurde und welches die Summe sei, die die britische Regierung als inner­halb der Leistungsfähigkeit Deutschlands liegend ansehe. Ein Regierungsvertreter erwi­derte, der Premierminister sei sich keines Ange- bytes bewuht, das nicht bereits veröffentlicht wurde und sehe keinen Zweck in den Erwägung, ob die Angebote, die im März und April 1921 gemacht wurden, zu der Zeit, als sie gemacht wurden, angemessen waren. Sir seien zwei Iabre alt und Bedingungen unterworfen gewesen, z. D. Oberschlesien. die jetzt nicht erfüllt werden könnten. Der deutsche Plan vom Dezember 19 2 2 und die Antwort dar­auf, dah er als unbefriedigend angesehen werden könne, sei veröffentlicht worden. Was den dritten Teil der Frage betreffe, so sei die Summe, die in* Januar als innerhalb der deutschen Zahlungs­fähigkeit liegend angesehen wurde, 2503 Millionen Pfund gewesen. Ob Cie darauf folgenden Ereignisse diese Summe vermindert hätten, sei eine Frage, die der Premierminister gründlich durch Sach­verständige würde geprüft sehen wollen, bevor er zu irgendeinem Schritte käme.

Der Unterftaatefefretär Mac Neill er­klärte in Erwiderung auf die Anfragen betreffend die Beschlagnahme eines britischen Fischdampfers und die Hinrichtung des Engländers Davison durch die Bolschewisten, diese Akte hätten tiefe Empörung bei der britischen Regierung wie im ganzen Lande hervorgerufen. (Beifall.) Die Lage erheische bie ganze Aufmerksamkeit der britischen Regierung. Die Akte könnten nicht jeder für sich erwogen und behandelt werden, sondern sie seien Teile eines Ganzen und berührten direkt die Be­ziehungen zwischen der britischen und der Sowjet­regierung. Es sei beabsichtigt, ohne Verzug eine ernste Mitteilung in dieser Frage an die russische Regierung zu richten. 3nzwischen werde der bri­tische Vertreter in Moskau nicht aufhören, seinen Einfluh in der stärtstmöglichsten Weise im Falle des Fischdamvfers geltend zu machen.

Das Arb it rmtg(e' W odgewood fragte, ob Mac Neill sich bewuht sei, dah der englischen Nation nichts an einem neuen Kriege Jiege. Mac Neill erwiderte, das sei ihm be­kannt und deshalb habe die Regierung diese Hal­tung eingenommen.

Eine deutsche Verwahrung gegen die Verletzung der deutschen Iustizhoheit.

Berlin, 25. April. (Wolff.) Den Regie­rungen in Parts, London und Brüssel wurde fol­gende Note überreicht:

Die 3nteralliierte Rheinlandkommissivn hat unter dem 22. März die Verordnung 156 erlassen, die diedeutsche 3 u st i z h o h e i t völlig durch­bricht und allen Anschauungen über eine geordnete Rcchtsvrcchung zuwiderlauft. .

Zweck der Verordnung ist in erster ßmte der Schutz aller jener Elemente, die sich gegenüber den französ sch-belai chen Eevaltmaßnahmen ge­fügig erwiesen haben. Sie erstreckt sich daher nicht nur auf alle Staatsangehörigen der Be­satzungsmächte, sondern auch ohne Rücksicht auf die Staatsangehörigkeit auf alle Personen, die

Die Lausanner Konferenz.

Lausanne, 25. April. (Wolff.) Das äußere Bild der Konferenz ist ziemlich farblos. An Stelle der großen Kommissionen, die vom Novem­ber vergangenen Hahres bis zum Februar dieses Jahres der Schauplatz oft großer politischer Kämpfe waren, sind verschiedene Komitees für die politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Fragen getreten. Die Zahl der Delegationen so­wohl wie die Mitgli^erzahl der einzelnen Delegationen ist viel kleiner geworden. Aber der engere Rahmen und die äußere Ruhe dürfen nicht darüber Hinwegtäuschen, dah die D e r Hand­lungen zum mindesten ebenso bewegt sein werden, wie vor der Tlnterbrechung der Konferenz, und dah die Gegensätze, die sich seit dem Februar noch verschärft haben, noch zu den heftigsten Auseinandersetzungen führen können.

Die türkisch-französischen Mei­nungsverschiedenheiten, die das Che­ster-Abkommen vertieft hat, zeigten sich so­gleich in der ersten Sitzung des politischen Komi­tees. Auch heule wird in französisch orientierten Kreisen der Konferenz die türkische Forderung nach Einreihung des türkisch-französischen Angora- Ablommens mit seinen Anlagen in den Friedens­vertrag, über die gestern kurz berichtet wurde,

Der erste Mai.

Berlin, 25. April. (Wolff.) Die Re ich s- regierung hat hinsichtlich des Dien st es der Beamten, Ange st eilten und Arbeiter bet Reichsbehörden und Reichs betriebe am 1. Mai folgende Regelung getroffen:

3n den L ä n de r n, wo der 1. Mai als gesetz­licher Feiertag landesrechtlich anerkannt ist, ist auch in den Reichsbehörden und -Betrieben auf die Landesgesehgebung Rücksicht zu nehmen. 3n den Ländern, wo der 1. Mai nicht als gesetzlicher Feier­tag gilt, haben Beamte, Angestellte und Arbeiter, welche zwecks Teilnahme an der Feier am 1. Mai dem Dienst oder der Arbeit fern bleiben wollen, rechtzeitig bei den Drenftvorgesehten um De f r e i » u n g vom Dienst nachzusuchen. Solchen 2ln- trägen ist grundsätzlich überall soweit zu entspre­chen, als dadurch die notwendige Fortführung des Dienstbetrrebes nicht in Frage gestellt wird. Bei der Entscheidung über derartige Gesuche soll nicht engherzig verfahren werden. Die hiernach bem-

GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

Druck und Verlag: vrlihl'sche Universllatt-Vuch' und Stdnöruderei K Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7.

mittelbar oder unmittelbar von der 3nteralliierten I tätiges Vorgehen einsetzen. Unter -Bajonetten soll Rheinlandkommi sion, von den Befahungsarmeen und wird nicht gearbeitet werden Wenn nun die und deren Dienststellen angestellt sind. r Kohlen-und KokUager abgesperrt, aber die ubn-

D.e Aburteilungen von Bedrohungen, tätlichen gen Zechenanlagen von Militär frei sind, .kann von Beleidigungen und sonstigen Gewalttätigkeiten Arbeite^nter Dajonetten kstne Redeseur. Aus- gegen Personen, die unter den Schuh dieser Der-- schlaggebend bet jeder Maßnahme muh sein. Ruht ordnung gestellt sind, soll der deutschen Ge- oder schadet sie dem Gegner ober bet eigenen richtsbarkeit entzogen und aussch ieß ich Sache? Generalstreik oder gewalttätiges Vorgehen der Gerichtsbarkeit der alliierten Militärgerichte nutzt aber nui dem französischen 3mperialismus zugewiesen werden, wenn hinreichende Anhalts- undMilitartemus.Weist das AnslnnenderKom- punkte dafür vorliegen, dah die geschützten Per- mumften und Syndikalisten zurück und folgt nach

, sonen den strafbaren Handlungen nur wegen ihrer wie vor nur den Weisungen der Bergarbeiter- französische Propaganda im Auslande an dem Staatsangehörigkeit, wegen wirklicher oder ver- OrganisationenI

Steigen deS Dvllarkurses gegen Deutschland ar- memtlicher Dienste und -Beziehungen ober wegen dn

beitete. Die deutschfeindlichen Pressebureaus In tatsächlicher -Befolgung der Gebote ober Verbote « -ts

Nordamerika, die neuerdings nicht mehr wie im der 3nteralliierten Rheinlandkommission ausgesetzt I tyenerm -4. cquune.

Weltkriege aus englischen, sondern nur noch aus gewesen sind. E s s e n, 25. April. (Wolfs.) Die Blätter mel-

französischen Geldquellen gespeist werden, ver- Die 3nterollüette Rhernlandkommissivn be- den aus Dortmund: Die Gewerkschaften breiten feil Wochen mit Hochdruck die schwärze- I gnügt sich nicht damit, ihren Schützlingen aus aller Richtungen sandten an General De g o u 11 e ften Voraussagen über den kommenden Zusammen- I strafrechtlichem Gebiet eine Sonderstellung einzu- ein Schreiben, in dem gegen die Verkehrs de- bruch Deutschlands. Sie warnen jeden amerika- räumen, sondern erleichtert ihnen auch die Der- Hinderungen im Ruhrgebiet protestiert wird. Nischen Geschäftsmann, der deutsche Beziehungen I fvlgung zivil rechtlicher Ansprüche, tote yn bem Protest h-riht es u. a.: Durch die Dehin- hat, vor drohendem Schaden und verweisen I fie sich selbst als erste und letzte 3nstanz bestellt betung des Verkehrs im besetzten Gebiet erhält I frohlockend auf die letzte Rede Loucheurs, der als für die Entscheidung über Entschädigungsansprüche ^ie Bevölkerung im besetzten Gebiet, die im unbe- Großindustrieller und früherer Aufbauminister doch gegenüber dem Täter der oben charakterisierten satten Teile Deutschlands Verwandte hat, die etwas davon verstehe und der die deutsche Wirt- I strafbaren Handlung. Soweit die geschützten Per- ihnen zugesandten Lebensrnittel und Dedarfs- schaftekatastrophe als unvermeidlich bezeichne. Und fanen Schaden infolge von öffentlichen ülnruhen Q titel nicht mehr. Die Ernährung wird ba­ba soll der Wert der Mark in den Augen der oder von sttafbaren Handlungen einer zusammen- durch erheblich erschwert, die Not wird gröher Neuyorker Finanzleute nicht von neuem sinken, der gerotteten Menge erlitten haben, wird die be» unj> große Sterben nimmt zu, da auch der Dollarkurs also steigen? Zum Glück bringt nach treffende Gemeinde, unter ilmftänben der betref- Berühr mit Heilmittelpaketen nicht erlaubt ist. einem bekannten (franz.) Sprichwort jedes hxhae» senl.'e Landkreis zur vorläufigen Zahlung des von familiären und gcfallschastlichen Beziehungen

ftiegene ülebel fein eigenes Heilmittel mit sich. Die der 3nteralliierten Rhrinland.'ommission sestge- sind durch das kultuvwidr'.ge Verbot unte- brvchen. |

französische Propaganda in den Vereinigten Staa° setzten Sch.^dmersahes für verpflichtet erklärt. Gegen diese Eingriffe in den Vertehr erheben wir j ten hat sich überschlagen. Sie trat wie ein ver- Diese Verordnung st-.ht in schroffem W i- schärfsten Protest und erwarten sofortige Auf-

wöhntes Frauenzimmer allzu keck auf und macht derspruch zu tarn Artikel 3 des Rheinlandab- h.pung dieser Maßnahme.

sich dadurch allmählich unmöglich. Wenn bei Vor- kommens, der grundsätzlich bestimmt, daß d e deut-n. . m

führung von französischen Ruhrkriegfilms die ame- scheu Gerichte in bürgerlichen und in Strafsachen Die fsraNZ0)ifÜ)eN iDCwuUluien. rikanischen Franzosenfreunde aus schlechter Ge- die Gerichtsbarkeit ausüben und hiervon nur zwei SS e r n e 25 April (WB) 3nfolqe der Be- wohnheit jede auf tauchende französische Uniform Ausnahmen zu Gunsten der Militärgerichtsbar- fcbna h^r Schachtanlagen Lothringen 1 .mit Beifall begrüßen, kann man neuerdings jedes- kstt der interalliierten Truppen zulaßt Dies sind 4 ^rcß Franzosen hat die gesamte Beleg- mal eine durchschlagende Gegendemonstra- in personeller Hinsicht die Streitkräfte der alliier- Arbeit mebergelegt. Dadurch ist Herne

ti on der Mehrheit des Publikums erleben. Der ten und assoziierten Mächte und die ihnen zuge- un& ß-n $^1 der umliegenden Orte, die

französische Kriegsverbündete hat beim amerifani- teilten Personen und in materieller Hinsicht Qin(aaen Gas erhalten, ohne Gas

scheu Publikum ausgespielt, und wer die Macht der oife Verbrechen und Vergehen gegen Personen und Straßenbeleuchtung Die Fra z sei öffenckichen Meinung derallgemeinen Ueberzeu- und Eigentum der Streitkräfte der alliierten und «^Mngten daraufhin über diese Orte von 9 ilßr gung in den Vereinigten Staaten kennt, der wird affoziierteu Mächte. Abgesehen hiervon kann aßen^ 5 ü^r morgens die Der kehrs- mit Recht auch einen Tlmschwung in der Haltung nur als ein Zerrbild einer Justiz bezeichnet sperre Nur Aerzte Hebammen und Priester der Regierungspolitik erwarten. teerten, teenn die Abgrenzung der Zuständigkeit Arbeiter zur Arbeit gehen ober von der

Der Hmfcßtoung ist bereits deutlich zu be- verschiedener Gerichtsbarkeiten nicht nach festen, Arbeit kommen dürfen tu dieser Zeit die Straßen merken I Aus amerikanischen Dankkreisen kommt objektiven Merkmalen vorgmommen wird, sondern treten Hede' einzelne Person muß eine bren- die Nachricht, daß die vom Völkerbund genehmigte vagen Vermutungen über die inneren Motive des nen^ Sterne bei sich tragen, da sonst geschossen Anleihe für Oesterreich auch auf bem Neu- Llrhebers der abzuurteilenden Tat.

Yorker Finanzmarkt aufgelegt und dort zu 25 Während zahlreiche Witwen und Wai- Düsseldorf 25 April (WD.) Neuerdings bis 50 Prozent des Gesamtbettages gezeichnet fen der von den Angehörigen der Desahungs- j^ieder zahlreiche Meldungen vor, daß frau-

teerdeu wttd. Man hat also in Amerika Meinung truppen getöteten Personen vergsblich auf und belgische Soldaten bei der Vornahme

für den mitteleuropäischen Wiederaufbau. Ja, yfa ihnen nach Völkerrecht und Dilligkeit zukom- Paßrevisirnen ober angeblicher Paß- die offiziöse Mitteilung aus W a l st r e e t besagt menbe Entschädigung der Besatzungsmächte war- r e v i s i 0 n e n die Revidierten ihres Geldes weiter, man erwarte, daß auch aus den anderen I ten, andere deutsche Staatsbürger aus Gnade syr-er W e r t sa chen b e r a u b en. Zahlreiche der früher feindlichen Länder sehr bald Anleihen mit unverhältnismäßig gerinnen Summen für Einzelfälle smd den zuständigen örtlichen De­in Neuhvrk mit gutem Erfolg aufgelegt toerben schweren körperlichen und seelischen durch die De- fahungsbehörden zur Kenntnis gebracht worden, dürften. Das geht auf Deu tschland. Man fanungsttuppen verursachten Schaden abgefunden ^hne daß bisher eine merkliche Abnahme dieser will der Regierung Cuno in ihren schweren der- werden, wird durch die Verordnung den Sch ü h- Vorgänge zu verzeichnen wäre.

zeitigen Sorgen entgegenkommen. Man will sie fangen der 3nteralliicr ten Rhein- spy Wiesbaden, 25. April. Der Gewerk- zu ihrem bevorstehenden Reparationsan- landkommission ein Anspruch auf die Mu- fdfaftgfefretär Demmer wurde von der französi- gebo t an die Entente ermuntern. 3nteressant ist nisizenz der Rheinlandkvmmission aus der Tasche r$cn Desatzungsbehörde ausgewiesen, wahrschein- auch die neueste Kundgebung des Präsidenten I {>2r Staatsbürger und Gemeinden gewährt. Es er seinerzeit den E^fannten Aufruf der

Har ding. Er hat am Dienstag in Neuyork I fann nur als ein Hohn bezeichnet werden, daß die hiesigen Parteien gegen die neuen Ordonnanzen beim Hahresbankett der Preß Association zu- I Verordnung gegen Gemeinden, zu deren Lasten unterschrieben bitte.

gunften einer Teilnahme Amerikas am Welt- s^ ihre Schützlinge entschädigen will, die angeb- Bochum 26. April. (WTD.) Die Zeche

schiedsgericht im Haag gesprochen. Amerikanische sickien Erstattungsansprüche gegen das Deutsche Prosper II in Bottrop ist von den Franzosen

Sxeun&e des Völkerbundes haben den V^ich offen hält. wieder geräumt worden.

Vorschlag, in den Weltschiedshof em- Die deutsche Regierung hot gegen diese rechts- Oberhausen, 26. April. (WTD.) 3m

zutreten, als eine Annäherung an den Genfer und vertragswidrige Verordnung der 3nterasliier- £aufe des gestrigen Vormittags sind die An-

Völlerbund ausgelegb Hardrng tritt dieser (3t- ten Rheinlandkommission Verwahrung eingelegt. - . - - ~ ' ' i-

klärung mit größter Entschiedenheit entgegen. Er erinnerte an das Wahlversprechen der Republl- Eine französische llebertretung faner:Wir haben weder die Absicht, durch eine bet LustVerkchrAordnilNsf.

Seitentür noch durch eine Hintertür oder Keller- « f> 9c nrhril ) Nach Blätter-

£l>eUItem &matrbber Regterung^und dem Meldungen überfliegen die Flugzeuge der f^inzösi- b?be di^ dem Senat der Regierung 0 (te Luftverkehrsgesellschaft ..Compagnie Franco-

T^^derhM erklär^ Kein Entschluv tt^ge ^^ine de Navigation AerieE", die den regel- deutlicher den Stempel der mäßigen Flugverkehr Paris-Prag unterhält.

Am Tage vor fterJRete Är aFer^n Länder däue.^d deutsches Gebiet, obwohl nach Arrtikel 320 ^^Äkaner auf Vorschlag der anderen Danaer ^tersailler Diktats ab 1. Januar 1923 fämt-

. zum Mitglied dieses Hard.ng Vorrechte für die zivilen Luftfahr--uge der

nimmt diese Ernenunng zum Anlaß.um aue^eine I nUctten Mächte in Deutschland erloschen sind

2lm^cki tu und von deutscher Seite die Do t schäft er -

hvf die konferen^ zur Vermeidung von Zwischen­erwarten. Der Etench^hoß so ch.ost fäUen auf bU veränderte Rechtslage aufmerksam

könne einer Weltkoistettnz der Volker ^ir^rten ift bie f^nzösische ßuftöer-

bie Aufga^ hatte emm Ko^x des R^ts ^^sellschaft die erforderliche Genehmigung der Recbt^Damit t^re aber deutschen Regierung weiter nachgesucht noch er- des Frieds durch das R^t Damit ^^ aver ^t, forderte, wie die Dlätter berichen,

zugleich 9für 'einander die deutsche Regierung bei der französischen Re-

* clBai9e 3toi[^n

aber sie gehört immerhin zu den erfreulichen Taue, z. -» vvi Symptomen der Zeit. --