Ausgabe 
25.9.1923
 
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Ferdinand Avenarius f.

3m TtorMetbab Shit tft 9nbt »origer Tcxfr der frühere Herausgeber fr« . jt u n ft ® a r t «" Ferdtrumb Qfoenortu«. Im 2llter wn 67 Zähren gestorben

Sein Rame und fern LebenSwerk lind un- zertrenn!ich mit feinem .Äirnftmart verbunden den er al« Dreihtaiährtger gegründet batte und 36 Jahre lang, bl« vor kurzem, mit grobem Jtftfrd und ideale, Begeisterung fleieitet und ft dem et vor allem eine umlangreiche fünft» etatefrerikfre and dmftpolitiscfr Tätigkeit entfallet hat Diese Zeitschrift stand auherhald alle« Inera- risch«, und künstlerischen Partettoeien«. uib ob. He auch befpdNekt. ob fte auch befehdet mürbe, sie ging Ihren Weg und e« ist keine Frage, bah Ofoenartu» btt gröhten CBerbienf* hol. ®ute« anb Droste«, wo er e« fand, tmterftü«! xu haben ba6 er aber auch lOeLt* Kreise mit ulachbrua auf den Reichtum unserer deutschen Kunst und unsere« Schrifttum« an noch kaum gehobenen, sicherlich nicht genug auSgemünzlen Schäden immer ton neuen hinzu weisen bestreb l war Dir Zett- schrift erhielt, btt Perfönitzchörtt de« Heviu«- gebe« entsprechend oft einen Zug in« Lefrhttte tagen wir ruhig in« .vchu 'm ei sterische', aber (« idealem Öhme, er wandt« sich nicht an die JBMfcr. s«dern an bat Pub-llu-n »tb such« *4 durch Schalung de« Auge« imb de« fünft- »rischen Denken« tn Fühlung mU dem frfre- rischen und künstlerischen Schaffen zu sehen Da« Sestreben würbe beiahnt der Kunftwart" norde ei* her bedeutendsten und etnflufr reichte, deutsche» Kunft-rtttchrtttm Praktisch oe- rttftt a bttse Wertung um Papula rillroang der

Kunst durch die fogenanntcn Kunftwartmappen und mit der Gründung de« Durerbunde« f<t*if er ein Organ für alle die künstlerische Kultus Deutschland«, in da« di« Tteftiebungen für Hei­mat» und Äaturschuy einbegriffen wurden, be­ruhten bei Fragen 21« Lyncker er bat eine 2nzahl Dedichtbande versastt hat er wenn auch fein eigene« Deflchi. so doch fchirningr-oste männlufw Sprache au« idealem ^cbanfeirfret« und Vor allem Defchmad und Meter feine ®c- fchmack befähigte Ihn auch, jene HauSbucher deut­sche t Lyrik fr rau«9u geben d e groste Berbiettunq fanden, dazu ein Bal laden buch und da« Fröb- liche Buch Fe-dl n and Lrenartu«. der am 20 De­zember 1856 zu Berlin geboten und zum 60 De- burtslag für feine Lebensarbeit zum Professor und zum £"r phil. h c ernannt wotden war. Ist ohne Zweifel ntcht nur ein starker An teger und Förderer auf allen ®ebleien alter und neu?, Äewft gewefen. fondern fernem ®intreten iit auch vor allem ein gut Teil unsere« getarnten r Oe men Kuliutwlllen« zu danken Sein Rachfoiger am .Kunstwort", der zeitweilig auch .Deutscher Tille" htekl. ist Toll gang Schumann

Der Birk gang der deutsch«, Deburrsztsfer

Die Statistik über die ®eburt*- und Äterb- lichkeitgverhältnisse in den 46 deutschen Drvst- ftübten für da« zweite B > ertelsahr 1923 qMi einen auffälligen Südgang der hurten 3m zweiten Llertessahr wurden nur noch 65 924 Lebendgeb vrene gegenüber 89 631 tm Dorau«- gegangener. und 75 72C Im zwerttm Bierteljahr 1922 verzeichnet- Hatte sich in freien Bterteftahr 1922 fr» Defrrrten^ffer noch auf 18.5 belaufen.

der

bi« tat

Die Schliistelzahl fir 3nferate ist tu di«. Woche auf 30 000 festgesetzt.

3n Dre« den kam e« am Montag zu neuen Unruhen, nachdem c« am ©am«tag bet den De­monstrationen bet Erwerbslosen frreit« wieder­holt Gewalttätigkeiten und Zusammenstöste ge­geben hatte, wobei 25 Personen seligenomrnen wurden Montag vormittag zog wiederum eine

Blatt

«Ätikbee MUULrattach, der rnssstche» Botschaft, Petro ff, die tn einem der Qagtr aufgefunbenen

Die Deranstaltung bildet

alljährlich vom Dvethe- Gvethe-Fettr der Xein-

Dvrtrag halten zugleich bit Bund gebrachte

Hub Stadt und Lund.

Diesten. den 25. September 1923.

ttiefoenrr LLocheamarktpreise

am 25 September 1923 sHändlerpreisei

9« kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt Butter 45 Mlllivne.i da« 'Pfund. Käfe 16 Mill Gier 3 Mill- da« Stück. Wirsing 2 bi« 3 Mill ' Weihkraul 2 bi« 3 Mill. Rotkraut 4 Mill, gelb« Rüben L5 bi« 2 Mill. rote Rüben l Mill Spinat 2b bi« 3 Mill-, Römllchkohl 800 Taufend bi« 1 Mill. Bohnen 3 bt« 4 Mill da« Pfund Blumenkohl 6 bi« 20 Mill da« ©tüd. 7 Mill ba« Pfund. Salat 1 Mill.. Salatgurken 3 bi« 10 Mill. Ober-ÄDfrrabi 1 Mill ba« Stück, Unter-Kohl­rabi 1 Mill ba« Pfund, Tomaten 5 Mill Zwie­beln 5 Mill da« Pfund. Rettich 1 bt« 2 Mill ba« Stück, Falläpfel 50 000 Mk. Zwetschen 400 000 Mk.. Suppenhühner 20 Mill ba« Pfund (?in Etodentenwohnhans in Niesten

Wer hilft 7

Dom der Siebener Studenlenhilse wtrd un« geschrieben

Die 2u«wirkungen der allgemeinen Wob» nung«Trot Huben auch die Studentenlchafi der LanfrSuniversliät auf« empfindlichste getroffen War e« im vergangenen Semester oft nur unter den gröbten Schwierigkeiten möglich, die Studie­renden unterzabringen. so muhte au« der all­gemeinen Entwicklung der Zeitoerhältnisse für da« kommend« Wintersemester mit einer ganz er­heblichen Derschärfung dieser Schwierigkeiten ge­rechnet werden 3n Srkennlnt« dieser Sachlage hat die Studentenhiffe c« al« eine ihrer Ruf­gaben betrachtet, auch hier helfend einzugretfen Und der Dersuch in feinem Anfänge ist gelungen 2m Freitag der vorigen Woche wurde der erste Spatenstich zur Errichtung eine« ©tubenten- wohn Haufe« (einer sehr soliden Baracke auf gemauertem Unterbau) getan Die Kosten der Errichtung welche tn gemeinlamer Zusammen- arbeit von Beruf«arbellern und Werkstudenten oorgenommen wird, find ungeheuer grvh Soll da« ebenso schwierige, wie im höchsten Maste soziale Unternehmen zum Besten der Lande« ini- Derhtdt gelingen, dann wird e« der tatkräf­tigen Unter st ühung aller Geschäft «

Der Doldumrechnungösatz für die Abgabe der landwittfchastlichen. forftwlrtichatt- ltchen und gärtnerischen Betriebe beträgt vom 26 bt« einschliestlich 28 ©eptc-mber 34 800 000 UH. b h für eine Dolbmark sind 34 800 000 Papter- marf zu zahlen

"Ruhrkindei ImTBinterquarticr. Die Zentralstelle für KlnderhUse tm Rhein-Ruhr­aebiet hat den Retch«lanbbund ersucht, bet fernen Mitgliedern dafür ernjutreten da st ein Teil der oufgenemmenen Kinder bt« auf wette, e« auf den Pflegeftätten belasten werde 3n Anbetracht der grvsten Härte, die bte Zurüdführung fämllich« Kinder tn der (teytzett für dte borttge Bevölke­rung bedeuten wurde, ist fr.-fern Ersuchen selbst- verständlich entsprochen worden.

ertrag wird dem Herrn Oberbürgermeister zur freien 'Verfügung für Äldnrcntncr GiestenS Über­telefen teerben (© heutige Rnzetae und 2u«bang in der Vorverkauf «stelle Ferbersche Univ-Buch­handlung. ©eiter«toeg 87 )

6 a , 6 2 mend Nächsten Mittwochabend Sonderkonzert. Rähere« im Anzeigenteil

®ettcrt>orau6iuflc

sürMi11wvch

Wolkig mit Riederschläge, etwa« wärm«

nach dem BaWDos tarn e« zu Zufammen- ft 6 61 n ortt Gegendemonst ranren. wobei ver­schiedene Personen verprügelt und Der - toun bet wurden.

» < ® < r » e 11 e 11 e bedürfen Mögen ft®

nwft roch« viele dem Beispiel der Firnw Rppel anfchltesten, welche durch ©ttftung umfangreicher sanitärer ainrtcb hingen f.ch ein hohe« Der dienst erttrorben bat um die 'Beflrebunger. welche auf btt Schaltung der Hel fischen Lande«unioersltLt frrxirbetten Wenn auch Raum für über ein d^kbe« Hundert ©tufrerenber geschallen wird. Io muh trotzdem wieder auch an dies« Stelle an die Einwohnerschaft der Ausrol ergehen Rehmt Studenten auf! 3fr tut e« um eurer selbst trtfien!

Die Äommuniften rüsten.

Derlin, 25 Sept (Pr'.v -Tel.) Der .Dor- wärt«" meldet, bad in den letzten Tagen in Berlin von der politischen Polizei kurz nach- einander zwei kommunistische Waffen- lager entbedt und beschlagnahmt worden seien, die. wie ba« Blatt behauptet, für Zwerke bc# Bürgerkriege« in Deutschland von amtlichen Or­ganen kttr B«liner russischen Vertretung er­richtet worden seien Besonder« schwer belastet

Di« Fahrpläne d-r Krafkpoften im VogelSderg. Die Kraftpofl-Berbtndungen Müde^ Ulrich­stein und Ulrichstein Rirfeld Bahnhof) verkeh- ic-n vom 1. Oft ob nach folgendem Fahrplan M ü d e U l r i ch st e t n.

Ulrichstein ab 5.40 Uh, Müde Bahnhof an 6.43 Ufr form (mit Rnfchlust na-h Diesten rn M8 Ufr bzw nach Fulda, an 11.14 Uhr, Ttüdc Bahnhof ab 9.16 Uhr (mit 2nfchlust von Dikf-.-n ab 8,16 Ufr hzw von Fulda ab 4 58 Ufr). Ulrichstein an 10,30 Uhr norm Ulrich­stein ob 6.00 Ufr. an Müd- Bahnhof 7.00 Uhr obenb«, mit 2nld>lufi nach Diesten an 8 12 Uhr b*m nach Fulda, an 10,54 Ufr Müde Bahn- hol ob 8.34 Uhr (mit Rnfchlust von Diest.m ob 7.23 Uhr. bzw von Fulda, ab 5.01 Uhr) Ulrichstein an 9.50 Ufr abend« Die wagen fahren täglich

Ulrichstein Riefeld (Bahnhof).

Ullichslem ob 11 Ufr norm. an Rirfeld "Bahnhof 11,55 Ufr (mit Zlnlchlust nach Lauter bach. an 12 25 Ufr, Rirfeld Bahnhof ab 325 Ubr (mit Rnfchlust von Lauterbach, ab 2.54 Uhr). Uirichstcin an 425 Ufr. Dte Wagen fahren eben- fall« täglich

Vornotijrn.

- Zage«fa(enber für Dienstag 211g Ort«krankenkaffe Diesten. 81 , Uhr im De- teerkschaflShaufe Rusterord Rusfchustsihung Lichtspielhaus Bahnhofitraste .Mo Bot)"

Diesten er Waldbühne Man fchrerbt un« Da« letzte der im Lauf de« ©om- mer« auf der Waldbuhne zur Aufführung bafelbft eingeübten Schaulpteie. Goethe« .Sa Ho", bat ©tüd war für den 23 Septembe, auf der Waldbühne vorgesehen, muhte aber der auf freien lag verschobenen Wiederholung bet .Sommer- narfritraum«" weichen kann wegen der an- beständigen Witterung leider nicht mehr im Walde gegeben werden Seine Aufführung, die eine ein­malige bleiben wird, ist daher auf S<nn«tag. 29 Sept abend« 7 Ufr. in« Kath Beeern«hau« verlegt Spieler sind die Hauptdarsteller der .Penthesilea" und bet .Svmmernacht«traum«". der Reinertrag wird der Studentenhilfe zufliesten Der Kartenverkauf bei 6ballier beginnt am Mitt- tvvch Siehe Anzeige in dieser Rümmer!

Goethe« Stella, ein unbekanntere« und al« pstzchologische Studie ohne volle brama- Hfche Durcharbeitung für die groste Schaubühne weniger geeignete« Trauerspiel, wird, wie man un« fchrerbt. vom Goethe-Bund gemeinsam mit der Literarischen Defeilschaft im Rahmen eine« Literarischen Xbcnb« am 1 Oktober im Katho­lischen Berem«hau« tettbergegeben werden Die künstlerifch« Leitung Hal Ädvl' Telekv über­nommen. Siuu Rose Rubner wird zur An­leitung de« Spiele« ein Dveihefche« Gedicht remi­tieren, Dr Friedrich L i ft einen einführenden

fomnw» noch Zeugenau«fagem ywl Männer in «««uchi. die oach der Tat in der Richtung bet 'MHgottei* dovanliettn. Diner von ichieu soll Gomasch«, getragen haben Rnschrinend haben die Täter gu dem Gruppe von Männern gehört, die au« einer Versammlung von Sonderbünd­ler« in München-Gladbach gekommen waren r ib sich tn einer dem Tatort gegenüber! legen de,r xoastwlrifchall auffreUen. heftige Reden gegen di« Perl leier Rgnierung und Preusten freiten und Hochrufe aus die Rheinische Re­publik «ruZbrachten Ofner der Männer geigte dabei einen Revolver

3n WteObaben hat am Sonntag Im Äur- bauOsaas eint Versammlung der rheinischen Sepa- mdften stattgefunden, an der auch eine mit grün- weist».vien 2nnbtnben versehene .Schutzwehr" teUnaöm Die Separatistenführer Dr Dorten und M a t th e « suchten für eine unabhängige Rheinsavdrepublik Sttmmung zu machen Der gesamte Äuiparf war von 1! fr« 6 Ufr nach- Mtt»O« vvo^«Pollzei abgesperrt. Bei dem 2b- «aesch der Versammlung« teil nehm rr

»U S«fch»neNern Wenn Wtacnt« etm frnstruttlo. Arbeit unternehmen SSi * « e*«««-

frertfctwng de, Wertet« Re^rgebiet

25 ®*CI <DTB ) 2u« dem Ruhr- Et! 3,n ^'M'ch.'d ist der -oapnpvl von den Franzosen wieder geräumt ® »abmen fr, Franzosen am

®' der städtischen Sparkasse erneut 176 Mil- (larbea Mark fort Rus der Kontrollstelle Scham- tortl wurden der Firma Weber 34 Miilmrden fvrtgenommen Die Belegschaft der Zech« .Fröh- ltch, Mvrgenson ne" ist tn den Protest - atzten, weil fr, Franzosen geringe Kohlen, fr, sie Mit nach Häuf' nehmen wollte, weggenvmmen haben Die Arbeiter der Rhein-Elbe find geschfrllen in den en »»i1 die Franzosen den z 7f -

stündigen Arbeit« tag einfüfren wollten OTTfotae Materialabfufr vom König«-Werk in ß6 r be ist fr, Wlenbafriflred, vom 23 bl« 80. September täglich von 8 bl« 10 Ufr vor- mütag« ^Vvn den Hranzafen für den Personen- zagveikefr gesperrt worden 3n Vohwinkel »JTfr ein Mann na men« Stolle von einem fran- ^Mchen «oft», erschossen Der fldtoertretenbe Uandrat de« Kreise« Hattingen ist verhaf­tet worden, well er «ich geweigert hatte, eine vtfte der Aerztt efrqareicfrn

Dtt Hava«ageuttir berichtet au« Dülleidort 1 18 Trillf,nen (?) und 560 Milliarden Mark feien von den Zollbeamten inBoakel entbedt und bef chlagnahm t IWIWJI.

e»ebrrb»*bfrrif4r Mordkakeo.

Düsseldorf. 24 Sept (WTV) In der dergc»genen Bucht wurden an der Ede der Vvlk«- aartenstrak« und der Oberbiller Allee zwei

Schar von Demonstranten unter AUprung dch Arbeiter« Äenned, frtrch bte Strasten oer inneren Sucht nach dem Sternplatz.

boft-chtee sie, die D^chäfi««de, «d «nta durch Drohmng« y* SchNetze» fr» 8**aenu

Auf dem Sternplatz trat gegen Mittag den Demonstranten ein Polizeiaufgebot entgegen jnb trieb Ile au«etnanber Dabei fielen mehrere Sch üIfe au « der Meng«, von denen einer Der offenbar dem Pollzeibeamten gegoltro hatte y*'* die Hand durchbohrte and dem Anführer Der Demonstranten, Kennede. durch dir Bru^ ging Dt, Verletzungen Äennede« waren fo Ichwer dast er In wenigen Minuten auf der Polizeiwache. tDOfrn er gebracht worden war. verstarb

^fn Hamburg fand in Fortkehung einer Pon den Dttverstchaf ten belchlosfenen a u f) , r - parlamentarlfdten Aktion Montag mittag im Hafen, bet Den 3eitung«betnrbcn und t*t einigen anderen ®rof)betrieben ein »ttwn- Itunblaer Streik statt, der dezwedte. die 2r- brttgeber zu Verhandlungen über fre Doldlöhn, Au bewegen Die Abendblätter sind mit Ver- fpätuna erschienen Die Verleger veröllcnilichen eine ErNärung. in der fte betonen, dast bei Wiederholung einer solchen Mastr°gel die Zei- wng«verleget sich gezwungen sehen wurden ihre Betriebe zu s ch l I « st e n

Neue Wuhrunysänderungen.

Berlin^ 25 Sept (Prtv-Tel ) Dec Ent- wurt zur Errichtung einer Währung«bonk Der Dor kurzem von brr Presse oeröll.-milcht würbe frtt laut .Vorwärt«" eine Rfr von Aenberungen ertohren bte von so einschneidender Brfrutu ig teten. baf) mit einer wesentlich anderen © t t u ! tu r bet neuen Rotenbonf zu rechi.-i |et Die ^^Tung für bie neue D.ldeinh-it weid, nicht »obenmark, sandern R e u m a r k sein

Die Rrafle der Räumooq Korfus.

Pari«. 25 Sept (WTB ) Lieber die gestrige Beratung der Bvtschafterkonferenz über den gric- chlfch-ttalienlschen Zwischensall in Albanien schreibt dei .Petit Parisien". wenn fr. Unter,udiung«- kvmmission ein, Vernachlässigung der griechischen Bcf-Srde fest gestellt Hube, trerbe trotzdem die Ra u- m u n g Korsu« zweifellv« am 27 September siatifinden. aber Italien erhalle fre 50 Millionen 2ire, fre die griechische Regierung deponiert habe 9t fei wahtfcheinlich. bah bie letzte Entscheidung über bie Zahlung der 50 Millionen Lire an Ita­lien Im Augenblick bet Räumung Korfu« getrof­fen werde

Wasten bd einer Verfiner Wasfensirma mit 1500 Dollar selbst bezahlt Haden soll S« Han beit sich bei den aufgefunbenen Waffen um sieben schwere und 13 leichte Maschinengewehre und deren Er- s atz teile sowie um einen Mlnenwerser

»in recht interessante« Film, kverk erlebte gestern abend fein, Erstaufführung tn Deuiichtand lauster Berlin» hn hiesigen Lichts ^ahnhofftrast, Da« frson^ bero Merkmal diese« Film« IN. bah ein fünf- jähriger Zunge Itnfriber der Hauptrolle tft und bah der Kleine feine 2Ltfgab< In glän- 0*,6fi bat Der Film offenbart sehr roufr Demul«werte. die namentlich ber kleine Äünftter ganz einzloarttg zum 2u«brud bringt ®« lohnt Itch den Film, ber gestern sehr starken Rnvang fand. In Augenschein zu neymen Ein recht abwechslung«reiche« Unterfrltung«prt>jromm tnibet den guten Vorläufer de« Hauptfilm«.

Ärei« Tchokte».

X ®tbem, 22. Sept. «In groster Lei- wie ihn unsere Detneinde seit langer nicht gesehen hat. bewegte sich heute nach, mittag unter Tnrantrltt bet Vereine durch un- lete Strasten, der Fürstliche Forstmeister Klin. g e I h ö s s e r. der säst drei Iahrzehnie tn un­terer Mitte gewirkt hatte und am SHeneta - abenb plötzlich verschieden war, wurde bet. geseyl Rach ber eindruck«vollen Dradredc ber vrtsgelstltchen, bet Im Rnfchlust an ba« Don <5el getreu bi« In ben lob ein treffende« Mlb bet bahlngeschtebenen treuen Manne« zeichnete, legten bte Vertreter be« Fürsten zu Stolderg-Dernigerobe und dessen Bertoal- fung, die Beamten der hiesigen Verwaltung, die Fürstliche Verwaltung Ortenberg der Turnverein, die Deutsche Vostspartei, ber Iungdeutsche Orben, bie Hessische Forstver- tealtung. bte Hoskaplcmeischule u v a. Pracht- volle Kränze unter entsprechenden Rachrusen nteber Da« Anbenken be« derblenstvollen treuen Manne« wirb in ber Gemeinde noch lange hn Segen wirken.

Heffea.-raffa«.

Frankfurt a M. 24 Sept (WTB) Wie f<fr>n nicfrmal« m ben letzten Wochen fo wurden au<t in ber vergangenen Rächt von der Polizei hier In zwei weiteren Dirtfchaften vpieler- gclellfdaftcn beim verbotenen Dlüd«Ipiel ut,rral4t und au «gehoben E« handelt sich auch hie, vorwiegend um jung, Bu rsch, n An Spieleinsätzen wurden 186 Millionen beschlag, nafrnt. 3n der vorigen Woche waren hier von der Polizei drei Vurschen au« nlg«tou ft erlaufen verhaltet worben al« sie die au« einem K i r ch « n e I n b r u ch S - diebstahl In Bruchsal frrrüfrenben Derä'c au« Sbelmetall >u verkaufen suchten Jetzt stell, e« 'ich friau«, bah man et hierbei tmt brn besonder« schweren Hu ngen zu tun hat fre eigen« au« Berlin nach ©übbeuthfrän» mit dem Zwede gekommen sind katholische Zktrhen au«zurauben Rach ben bi«frrtgen ErmiNelungro fdxfrt ihnen etnr ganze Reihe solcher Diedstühte gegludl zu sein 3fre Beute sandten fte ver- ^rcbung«gemäh an eine besttmmte 2breffe noch

DieFrankfur1erHsrbstmesse1S2S

fpb Frankfurt a. UL, 24. Sept. Auch ber zweite Messetag Nest noch kein adschliesten- de« MrteU über ba« Messegesch? ft zu. 3eben- fall« aber würbe heute abend festgestellt, dah bie Lage sich nicht verschlechtert hat Sn-oste @>efd)dfte wurden nicht abgeschlossen. Da« Saarland kaufte groste Bestünde von Da- lanterietoaren und bezahlte sie In Franken- währuna Zn der Teftilbranche wurden einige Abschlüsse gemacht. LuxuSpapiere fanden bt«- her keinen Absatz. Verzweiflungsvoll ist bie Lage auf dem Leberwarenmarkt imb in ber Ab- tellung für Parfümerien, weil hier bie Preise über ben Delttnarktsützen liegen. Die Aachrich. ten vom Maschtnenmarkl widersprechen sich. Zn Schuhwaren wurden lediglich billige Daren und Bedarfsartikel gekauft Droste« Znteress« bekundet man für bte Ausstellung Sowjekrust- lauds Hier würben einige Wschküsse getätigt

Eingesandt.

(Für Form und Znhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt fre Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung)

Rotschrei eine« Rltpenftonch«

Unter ben verschiedenen Klalten ber Bevölle- rung. fre heute schwer leiben, sindsedensall« bie Altpensivnäre am übelften baten. te sind an und für sich schon weit schlechter gestellt, al« fre anderen Ttenflonäre Cie er» Balten aber auch den Ruhegehalt ntemal«#ur beftlmmter Zeitundganz unregelmäbig! Durch freie Verzögerung er­leiden wir einen Schaben. ber viele Mil- (tonen betrügt Untere meteg-r» ersparten Rai- 9^>i<hrti sind schon brausgeKangem. Wir werden

so betrug sie jetzt nur noch 15.8 und nähert sich damit ben Mini malwert en ber Kneggjahre Bet dem engen Zusammenhang zwischen Dollar­kur« und Geburten ift mit einem wei­teren Rückgang zu rechnen, denn in bem ent» sprechenden Zeugung«oierieijahr. dem dritten Diertcliahr 1922. halte die katastrophale Ent­wertung ber Mark er ft ihren Anfang genommen Dagegen hat sich fre Sterblichkeit tm letzten Vierteljahr weiter gebessert Sie war mit 52 846 im zweiten Vierteljahr 1923 geringer al« tn te, gleicher Zeit be« Vorjahre« mit 55 345 Rur bte Zahl ber Scerbefalle an Tuberkulös« war mit 7963 um 559 höher al« im zweiten Viertel. >ahr 1922 Die allgemeine Sterbeziffer ift also M>n 13.5 auf 12.7 gefallen, bie Tuberkufofe-Sterbe- -stier von 1.80 auf 1.91 bei fr-r Veoecfrnmg auf je 1000 Einwohner und auf« Zahr grtttegen. .Dieser auffallende 2ntagoni«rnu«". bemerkt frrzu «le in der .Dtich Med Wochenschrift" .zeig, an. bah unter bem ge-jentDänigen wirllchaftl'chrti 2Hao« nur ein Dnbältm«mähig kleiner Teil ber Bevölkerung gefundheititch äu leiben hat denn bef einer allgemeinen gesundpeitlichen Sbefäbrfrmg ber Bevölkerung wär, ein 2n(neg der Defamt- fterbezcller. wie dte Sterfrichtettofattsttk für alle Ärifer.jtibre und tn «besondere für fre Hunger- jarre 1917 und 1918 lehren unvermecdlich ge- weten."

Mofchliche Amphibie».

Die seltsamste Menschenrasse, die eS heute noch aus der Erde gibt, ist zweifellv« »in Stamm von .Amphibien' oder .Fischmea- schen', der bte wüsten Sümpfe an den Ufern

des Rudolf-Sees In der Kenja-Kolonie tn Afrika bewohnt Diese Leute sind die einzigen bisher bekannten Menschen, die zugleich hn Walser und auf dem Lande leben. Die Wilden verbringen ihre Tage damit, tn dem Wasser de« Rudvlf-See« zu schwimmen oder auf ge- brechltchen Flöhen herumzufahren, die sie sich au« Palmblättern erbaut haben. Fische sind fast ihre ehylfle Nahrung, und sie können diesen eintönigen Speisezettel höchstens da- durch abwechslungsreicher gestalten, bah sie ab und ;u ein Flußpferd mit dem Speer erlegen Dach den Berichten eines engllschen Reisenoen, der kürzlich bei diesem Volk wellte, trinken die Molo-Leute mindestens jede Stunde am Tage, denn wenn sie länger ohne Wasser bleiben, so beginnen Ihre .-ippen auf«rspringen und zu bluten. Man behauptet, dah sie sterben, wenn sie drei Stunden ohne Wasser bleiben müssen. 2t scheint, daß bat Wasser des Dudolf^eeS, in dem sie sich so viel aufhalten und von dem sie ständla mi sich nehmen, auf bie Körper- beschasferchett dieser Menschen einen grvsten Sinflust auSgeübt hat. Da« Wasser de« See« enchält eine hx deutende Menge Soda und schmeckt dem Europäer abscheulich Der Soda- gehalt nimmt beständig zu. Man ist rum bei Ansicht, daß dtesc übergrohe Menge von Soda, da« die Amphibten-Menschen seit Denerario- nen zu sich genommen haben und noch nehmen, eine Degeneration der Aaste verur­sacht har.

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