Samtag, 25. August 192?
InAat oon Snjtiqcn flr ölt Xo^ttnuun b in* NachmrNug oortjr obnt|tö« Berbinbhd)fcti: Prell lir 1 mm htide |ui 3Bi<lg*no 27 mm Breite flrtf 30000in., autwbrti 40000OT.. f.Uehlamc. Sn jetq r n oon 70 mm Breite >30000 M., Platz, voeschnst 20". Ausschlag Aawpt|d)nhl«tier: Lug. Goetz. Berantwortli 1) s«r Polststi Log. ®oetj für den übrigen Xeil ®rn,l Blum|d)ein; füroe t Hnjeigerteil 5an» Bei. Amtlich in ®i e je i
m. 199
CsMetxt lüg lieb, nfttr MBH nü JeitTteg», vti b«aS«»«t o gc eta%«»«r^a»<iltenbiattvt
J«a:eU>enb 480000 M d»rtl IrigerL, b.b pof» «,40000 Mb ouchd Richt- trlcheiuen einzelner Tlum. •em fwfolge hüberer •«•eit- Ferniprech.
WURf sürd'.Lchttst. Irtieng >12; für Verla« ■ü ®«|chLfl.stell» 61.
für Drotztnach. n^t«* l«je<aer«tt|ea.
Mf&Zoutt:
5 reihert e. V. H8M.
_8lati l75- Jatzrgasg
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
vnick Ntd Verla,, vrßh^sche UwiüerHtäts.Bpdr. vnd Stftnönidfrd R. Lange in Kletzen. SchrMletkung und «eschgft,stelle: Zchnlstratze 7.
Reichskanzler Ztrelemann gegen poincare
. -7V.r_M.nl 2*. 3l.'a f'2P? ’ Reichskanzler Tr I 4>e n TD I r t f <± a f t ferner Die 3na n I r ..
I AU- , Der. ihrer
n ö die um»
© 1 r c ( c m a n n bat beule mittag bei einem frrüb- ftuef. da« der Deutsche 3.. büffele» und Aanbelütafl Itm au Öhren gab und bei dem in Tkitrctung bc# beutlnubten Prälldcnien non DlenbeKlobn Ocbelmr.it Dui « be > gl Vevcrruknl BegruhungSwvrtc an Ibn richtete, über die innere unb auherc Cape gclprrxten <?r4nüpflc an ba« lörrt an, bi« er in leinet lebten Hede al# Abge- rrbnete im Reichstag geprägt batte da st öie
- , - - - --......- verbliebene
Äiaftqucllc auch der privaten heutiger Wirtschaft in den Dienst Der Garantien für Die künftigen deutschen Leistungen hinein webt Ge rade von der fran«bsisch.-ii .Regierung tO auf di« Bedeutung der beutscheii Wiilfch.ifi vielfach f>ln- «.triefen ivorden Wir feien in bem fr.ur,öftfchen lÄelbbud: davon, bah der wahre Reich,um Deutsch- landiA nicht Aerftöi t sei. baf) seine wiistichen Hilf«, auellen und die Sleuetkrafl, die in feiner Win- Id.aft lägen, unberührt für die x,,:i.'u:ifi vorhanden feien. Sie tviflen ebenso mir ich b.tfi hier eine llcbcrfd)dt)uiifl der deutschen IDirt- I d> a f t e f r a f t not liegt. Sie wisse i ferner bah bic augel-Iich qroh.n Oelvintie der beu'tch-a -Dir:- schalt, n ic bte Beizinsun., unfoer Alucngehlllchas- ten aucitoeift, rneliach so lächuich gei ing |nb bah beispielsweise bic Icr.tc BabrcöbiviScitDv der Deu,^ Iden Bank nicht den Wert einer Strahcnb-ihnlahrt in Berlin auSmach 21 bei w-ohlan. <txmn in biclcr deutschen Wirtfchaf, w>as ich nicht bestreite Möglichleiten einer 3ufunfifienluxtflung hegen, so bebarf c« für bic Alliierten nur de« Gingeben« auf die Grundsätze des JKcmoranbum« ber beutschen Regie- r u n g. um mit uns gemeinsam einen Weg au fm- ben. ber diese letzte un« verbliebene itraflqueUc Aum Träger ber Garantie deutscher Rcvacatlon«- Verpflichtungen macht
frage d,e allergröhte Aufmerksamkeit - lv-.-ide» muffen. Dir haben das volle ' 8?nL sie fick, torer
pflicht gegenüber dem Volke beruht Ml und m'irh '4 ’^L "'kange entsprechen
s' ^'"s"s>r lebenswichtiger Daren wird die Regierung daraus sehen müllen, dah 1*0) hier nt^* wieder die Schmarotzer breit machen, die früher ^uf diesem Gebiete vtellach Aum grohten Ruyen Ihres Geldbeutels und Aum totoer.ten Rachieil der Konsumenten ftch mitalh »f?abenr' «3nL cn/,cn Zusammenhang Ä.i tx2lu,8ahA ^ht die Frage der Pr e > Sb 11du ng. Ohne eine Bevormundung
AU wünschen, dem man vielmehr die Mögltchkctt $a aö&ar 2eatax> I
Dollen Deutsch sind Ruhr und Rhein, deutsch müssen sie bleiben, S« unter- ; liegt nicht dem geringsten Zweifel, dah das gan^e deutsche Boll in unbeugsamer (Jln- wüligke» und Geschlossenheit hinter dem Kanzler steht, dessen starkes Bekenntnis zu der conditio sine qua non, dah deutsches Gebier unversehrt beim Reiche bleiben muh, uns allen cu« der Seele gesprochen ist. Denn Poincarö wirtlich eine Verständigung erstrebt, die seinem Lande Geld bringt, wenn er, wie er beteuert, wirklich keine Annexionen will, dann trete er auf die Plattform, die Strefemann ihm gef.ern bereitet hat
kleben dem gefahrvollen, schweren auhen- pvlitlschen Kampfe unsere« Volkes sind fetzt im 3 n n e r n noch Prüfungen zu bestehen, die fur den Bestand des Reiches, wie für leben ein- Aelnen Bürger nicht minder gefährlich und ichwer find. Die Rede des Reichs- finanzministers hat eine überaus trostlose Lage der Reichsfinanzen und der deut- schen Dirtschaft enthüllt Heber diese grau- lame Sprache der Tatsachen der deutschen Verelendung kaltblütig hinwsgzugehen. bringt nur ein Verbrecher an der Menschheit wie Polncarö. fertig. Bei allen Deutschen und bri allen wahren Menschenfreunden muh diese Rot des deutschen Volkes, das der West |o Piel an ideellen und wirtschaftlichen Gütern gegeben hat, grauenvolles Entsetzen ausissen, bei uns feil',: muh es aber auch den entschiedensten Dillen Hervorrufen, nun unsere b> scheidenen Reste von Kraft zur rettenden Tat zusammenzufassen. Abgesehen von der dankenswerten LiebeStatigkeit unserer wenigen Freunde in Amerika. Schweden usw. stehen wir auch hier allein. Selbst das mächtige offi- Aielle Amerika erinnert sich nicht der Rot der deutschen Menschheit, denn eS hat setzt durch den Mund seines neuen Präsidenten wieder erklären lassen, dah es auch fernerhin bei der Lösung der europäischen Probleme beiseite bleibe. Zu unserer Rettung vor dem alle« vernichtenden Zusammenbruch ist jetzt von uns aus eine gewaltige Rraftanftrengung tu die Dege geleitet worden. Reben dem Gold- anlelhe-Untemehmen geht eine Besteuerung in riesigem Ausmah einher. Der Reichstag hat diese Steuergeseye vor wenigen Tagen unter dem Druck einer gefährlichen VolkS- fftimmung im Eiltempo beschlossen. ES zeigt sich setzt aber schon, dah bei dieser Schnelligkeit der Arbeit dir sachliche Qualität arg in« Hintertreffen geraten tft. Gewih sollen und müssen dir besitzenden Klassen in dieser schwersten Rot deö Volkes besondere Cpfer
Wochenrückblick.
3n Wm diplomatischen Schachspiel zwi- schen London und Pari« um die Regelung der Stparntlon«frage und die endliche Beftte- düng Europa« hat Pvincark- mit seiner Antwortnote an öie englische Re - 41 e r u n g seht einen neuen Gegenzug gern acht einen Gewinn können die Londoner Partner diese« Ringens auch die«mal nicht in ihre ödjeuer bringen. Poincare macht in seinem überaus wortreichen Schriftstück deutlich erkennbar. dah er nicht ein Zola von dem bisher von ihm vertretenen Standpunkt aufgibt, unb toenn er auch am Schlüsse seiner Rote sich bereif erflärt. über alle strittigen Fragen mit der englischen Regierung und den übrigen Der- bunbeten Wetter .freundschaftlich zu verhandeln", so Ist da« lediglich ein neuer Versuch, bte bisher von Ihm geübte T^erschleppungstak- tif in der Hoffnung auf baldigen Zusammenbruch Deutschland« und dessen bedingungslose Äabitutotion weiter fvttzusetzen 3n England :lt man sich über die sachliche Anversöhnlich, kett de« französischen Regierungschefs völlig ,m klaren. Die führenden englischen Zeitun. gen, mit Ausnahme der wenigen, durch dick und dünn hinter Paris herlaufenden Blätter bellen klipp und klar fest, dah 'Poincare nicht vr« geringste Entgegenkommen bewiesen habe, ah seine Haltung so starr und unversöhnlich wie immer seh und dah die bisherigen Q3er- 'iKhe, die Entente wieder herzustellen, keinerlei Fortschritte erzielt hatten Der mit guten amtlichen Beziehungen auSgestattete diplo- mattsche Korrespondent de« ..Daily Telegraph" Ifnrmt nach der Prüfung der framölifdicn Avis zu dem bemerkenswerten Schluh. dah diese etwa besage „Denn England eine Verständigung wünsche, so müsse e« das frin- ^stsche Programm ohne Vorbehalt anneh- men." Dazu bemerkt der Korrespondent sehr deutlich, eine derartige Unterwerfung sei von keiner sich selbst achtenden englischen Regierung zu erwarten. Da« ist mannhaft ge- Iprvchen, hoffentlich findet diese kategorische Erklärung de« Publizisten nun auch ihre Be- l'atigung in bet Haltung ber entscheidenben englischen Regierungsstellen. Von bort her Hebt e« bl« jetzt aber noch nicht so krafwoll aus. Balbwin, der sich nach feiner lange* wahrenden, pflaumenweichen HUtung durch , die eindrucksvolle Rote an die Pariser Regi.- ^ung endlich einmal In besserem Lichte gezeigt '>2tte. zaudert und schwankt offenbar schon roicber. Zeyt will da« amtliche Conbon an-
.^□6 bic TDcIf. fo fuhr Dr Str.f.- Bö"",."'' "D0J' 6 e n Ö । a d i » m ä nn c i n bet wa i i„ nijyt untruifbarc JJoIcmtf ub.-i r .Tqang.-n.- .Zeilen, habein ist de.
d'e .-lutunf t. bei <n. friedliche« anficlfc K * 'C1 Tlt'onen qcft.nte-. ber anlicllc b.» Dahiunast-ros und ai brr au den
®r'r-n 6cfc Tcll.ymbela ÄUfürf. berö?r Rli.ilchd'tsrerkebr öci TP.ltr.ihcr auftauic S)rKf. i b-.ichicnSw ie e aftifA?’Ö,C 2Iu^,,4'-! fMi-’n. emr folt,.- (c'r, «mu?LUnfl iU VP"n-'" hab n mir in ber
‘V’ ", Ädnbq lunq eei brililchen
-Acgi, rang 21u t> bei
sr<wzösisch: Ministerpräsidettt
tat m ffbattcpilk ein? prattilche eölung als 3ie( leinei Pol.ht b.-A:ichnel Der Weg auf bem er k'CJ,C tra,‘l,lt Vofdig au hnb.n rcr'uchi gehl x 7■ x' SV fol'ltvc P'änber für da« f b r uCA tbeMA!fe f2tCtaro,-0n'*l"“'-,nac.i bcan- fpt ad)! 21h, folchr pdflti.K Plinb.-i bezeichnet an ?'qi rUoq 'bren 3nfiruhi»ncn
?0 k'r Conbc 1 unb
bcutfrf1 „ 917 'TI1 dw Garantie der . .uilchen Si'enbahn en unb ber beul-
'cheinenb den Versuch machen, burch münb- äefte Besprechungen, die Balbwin und ' u r o n in Pari« mit Poincarö haben 'ollen, diesen zu einem freundlichen Gesicht und *u Entgegenkommen zu bewegen Rach allen cherigen Erfahrungen, die ja auch die Eng- lrnder mit dem Dickkopf de« lothringer Ad- fokalen und jetzigen französischen Regierungschefs in reichem Mähe gemacht haben, müh- ,fn l>e sich eigentlich sagen, dah ihr Vorhaben üuSsichtSlo« ist. wenn sie selbst den festen Dillen haben, an ihrem für richtig erkannten Standpunkt sestzuhallen. Ober ist man in M Londoner RegierungSkresten bereit, um- rnfaHen, unb will nun mit Poincarv nur eine wrmel suchen, bie ba« englische Geiicht wah- "cn 'oU? Von Deutschland ist jedenfalls stzustellen. dah Poincar-- Enal ind und ber i<rn»en Dell erneut zu aT<,ir-.n yiui, dah er h nach wie vor noch stark genug glaubt, wne wirtschasiSzerstorende Rührpolitik auch ^ber Englands Kopf hinweg >,nd gegen die
einunq aller Vernünftigen sortzusetzen. Für ‘futfd'lanh lind hierdurch die Sel.luhfolgerun» :rn hon selbst gegeben. Dirmülsen wej -
r f e ft bleiben im passivenDider- 11 n b, denn nur hierdurch können wir b-*n tfolg deS französischen Terivchtucj^miden« egen uns vereiteln. Auf Ena'and oder d'e rige Dell in unterem Lek-enskamvfc H iff- »gen zu setzen, verb' <t das realpolit-rchr <nken Rn rauf un« fei b ff müffen mir 'i«verlassen in allen Situationen, einig nb geschlossen fein auch in den noch nmenben trüben Tagen und freudig alle botenen Opfer bringen, die ba« Vater- •>h von un« erwartet Dann wirb Po ncarö i chllch erkennen müssen, dah i u di c r da« ’ i tifcfie und wirtschaftliche Leben-recht uilch.land« zu respektieren hat 3n echt nSmönvischer und qlndlicher Doise hat cm der Reichskanzler Strefemann in er Rede vor dem Deutschen 3nbu,tric-
ihano'lstag gezeigt, welchr Dez betten werden inuf), um zu einer befrte- enben Reqeki-ng zu gelangen. Opferbereit er herboigehoben, buh wir zur Sicherung
Vcpnr i'initereiffun t 1eg.Tr w e 11 über erpfiidy i: nca au« f. ;i 2 . rlaillec 3kr- 1 hinaus., .ste t 'vollen, indem wir efnrtr ten Teil nuferer Privatwirtschaft oerpfän- ■ ober zugleich hat er mit erfreulichster -schiedenheit betont, dah wir un« nicht .onal unb politisch vergewaltigen laffen
‘"na vom 7 (Yim -um Au. druck ,, !>,uchl lenem Roilchiag der bculldkn R qieiunq 7 -r su uu'' icm Bedauern bi» beule leine 2'ntivoit l'nn den Alliierten ober einer <ill ..-n QHg > gcfuitörn I«t Dir lind unS bc.pu .i, mit bickni Olvrnmianbiim eine qiundsutzlich- Eiitlcheidiing qc- troffen au haben die deSd.itb al« eine
äuHerste Kraftanstrenqimg de« deutschen Volke«
bcifiCtncl werden muh ux-ll fic über bie 'Planbnabmct.»2fcr|alllei'3crira-
3ur Deutschland gibt e« keine Rheinlandfrage, die mttrnahonaf zu lösen wäre.
^>r akzeptieren mit Genugtuung die Erklärung des Iranzolilchen T?miflerpräfIbenlen in den Dv- tu men len feiner Regierung, dah er weder pn-
m L3,,cIc Lntl1cl«l anncrionlfli. fd)c ©ebanfen hegt Mil dieser Erklärung sind aber die In Rorfchlag gebrachten L'öjungen ,n ' ?rlei nvb<1 1 "'dem 'ic lalfächlich IririlMtd» und volilstch Rhein und Ruhr
rbe Handlung un e nerfen und bamtt den Weg zu einer prakt , Ichcn Lö- I u n g. die Deutschland annehmen kann ve r- pe rren. Erst wenn bic k> nl11Uche'n ®e-
I । <b t « P u n f t c. bte diesen Vorschlägen innewvh. ncn. zuruckgetieten sind gegenüber den
wirtschaftlichen Lösarts-möglichkeiterr.
'”rb 4 dne praktische Lösung offen
_lcm__^^^aT,h kann mir hosten, dah innerhalb
leit lasten muh. lind doch unter allen Ilm- standen Auswüchse zu unterbinden, wie sie tn . bem heutigen Artikel „Konsumenten- unb Er- Aeugerpreife“ zur Sprache gebracht werben -"lcr erwächst den unteren Verwaltungsbehörden eine Aufgabe, bie sie im .'ntereffe ber Gesamtheit unbebmqt in ast- gemein befriedigender Weste zu lösen haben. Die gewaltigen strnerpolttischrn Ausgaben zur Retwng bes Volkes werben nur bann zu lösen fein, wenn alle vertrauensvoll unb Opfer- bereit zusammenstehen und bie Behörden Dabei bie tatfrohe. nur auf ba« Wohl des
5" Führung auf allen Se-
bieten fest zur Geltung brtayn.
eigcncLanicrung Im3nnernzuglcich dlewirkfamflcaiihcnpollitlchcVet.i. ilgimg für Deutsch,andlc, 5c enrabnte Dabei die cinMjncit-cnten Rk.ih.iahmcn. die Dir ictiigc Regierung zur 2In|ammiunq eine» D.wil-,i- tend» unb zur Schaffung nx-ribcft.iiibigcr ,^1)- lung»mittel und Anl.igenerte fowie cui L.mici ii iq der Reid .'Itnan-fn ctnrjc|ritct b >t Ei-r"?he »D " er Dann Der Kanzler den Vciu urf ziiiück.tahDcustck- lanD klbfl den Währungsverfall herb t- gefuhn habe Den Staatsmann, der abstchcktcheine teld • Pv.1 >>' gelt leben hätte, würde er für h?n gioblcn Ve.brecher an seinem Volke anschen Die ReichSrcgicrung fo verlicherte Dr Strelc- mann, scheue nicht vor fchaiscn ßi,t- griffen in dieVermögensfubflanzzu- jud und Dcnriur Darauf, da«! Die Wirllchafts. reife vor deten Vertretern er fprcdx nicht nur aus vAtranq, fr;tDein aus eigener Uclxnu-if gui.g ncn der ?kotu.-ndigkeii di.iei Rrafinah.ncn Daran mitwiiken werben
Mit beni Mu. <i*. bah trrh die'er Idxnlcn Vinqiitfc in bic r^eimoqeiiSfiibtzanc c nc bnuemb- canici ung bei Reid sfinanzen ohne vc iherigc Lö jung der
autzeapolllischen Probleme
nicht möglich fei. leitete der Kanzler auf bi.- ub’r -VXfr srai.zos.fchc
711 i n i ft e i p r a I i b c n t hab. bic R u h r '> e - letz ung bamtt begrunb.-i, bat" sie netax-nbig
Um ®f"H*-anb dazu zu zwingen M £ , unflrn *“ cr,ullcn. Denen eS sich bisher abfichilich entzng.-n habe Dr Strefemann erllane. er vertage eS ftch an dieser Stelle auf Die Vergangenheit un etizelncn cinzugehen. fo t-k ^!ctll-c t,''m dcutfchen Standpunkt aus Der- fubretlW) wäre, auch die .^rage von Recht und nochmal« w crön.-rn, nachdem fie in der nrJi" ^r'llcn,nfl eine fo dedeutung«.
volle unb buichfchlagenbc Würdigung gefunden tt*?ICmÄ??gLDC>n ^ulb unb Acch, werde Da« deut Ich? dem Urteil unparteiischer h„r-.et „r. tehcrieit zu unleraxtrf.-n ger ne bereit Icm. weil fern rige.rc« gutes Ge.viflen in cicstn Fragen cs D.cfcm UrteilSIpiuch ruhig qegenk. c.i laste Aut tK-m Gedi.-,.- der b i r - ^CJ.,l.flr*nr X Äe uarationsici Hungen
-^-Usth a ib bic Genug.
n <-f"ntf.aibk1-<tK’ 00U •"lc hisheriger Letstimq.-N nckmhd) f>0 I)C i heuertet werben als die 0ul- I<r,n|ten b.r Revarat oiiSlommiffir i Das 3n- imutc ö,ononiic ui Watbi igton b.ib: nach einer I d \.« xCn «P,ULUnfl bcl utlch.n Leistungen -u h“ £ ?b?uDeutschland
ilD?1' ,um 30 ««»lember 1922 m i n b c fi ” 6 2 5 b ! 6 2 6 TU i | M a r Dc n
K T°Jr "E i'b.ircn Werten geleistet hat dah da« deutsche B.-rtangc ■ nach Hutung CTCI d>cr Volle.! zuqunli. n Deutlch. land« un.ne ’.lhaft geiechlfcn q: 'ei Die b istche Regierung leibst bezisteie Di- b.utfchen Gela.nl^ S llmeH0* ®ru,n'* te'9'altia.r und cinqelien- C»r Unicrfudjunqcn auf über 12 MstliaiDen Gold-
'chen Wirtschall, ferner die 3 nansp r u dy nähme Der Deu11chcn 3011c Soweit der C'iunblan In Vctracht kommt, eine mirffamc IS.i ■ innric für künftige beulld» Lesttun -. > a qcl .
Hl bic 3nanfpvud>uibm. Drutidi i Xc;d>-- drfitze« und deutsch , L'i.tkcha : .-.u ! in b.m Memoiandum Der beu 11 d>e n Reich « regIc -
bringen, aber was jetzt der Lr.stunaSfähigkeit zahlreicher Betttebe zugemutet wird, fd)?int deren Kraft doch weit zu üb;i1,teigen, wenn man bedenkt, dah neben diesen ungeheuren Steuerlasten noch sehr erhebliche Lohn- und ®eh<ilt£'l"telgerungen einhergehen, denen auf der anderen Seite keine entsprechenden Einnahmen gegenüber gebracht werden können. Man glaub' nicht etwa, dah beispielsweise die Rvtschreie der Druckereien und ZrltungSvrr- lage unberechtigt wären, ober dah sie den notwendigen Erfordernisfen ihrer Angestelltenschaft nicht entsprechen wollten, ob- wohl fie e« könnten. 3n Wirklichkeit ist dir Sache so. dah die meisten Betriebsleitungen den Ausgleich «milchen den jetzigen Ausgaben und den tatsächlichen Einnahmen nicht her. Itellen können, weil dir Kundschaft vielfach die erforderlichen Preise für ba« Probukt nicht zahlen will unb mit Bc'tellungen zurückhält Die gleichen Wirtlchaftserfcheinungen beherrschen zweifellos auch noch anbere Betrüb«, zweige. Es fei hier nur an bic Darlegungen erinnert, die im Handelsteil unserer Donnerstag-Ausgabe von wirtschiftsfachver' tändiger Seite über die Stillegungen im oberhestischen Bauritbergbau gemacht wurden. Wenn man wirlschaftlich denkt, wird man auch die Bo- sorgnisse begreifen, von denen nach ber q-ftrigea Melbunq der Berliner Kleinhandel betrüdi wird. Dah es daneben natürlich auch zahlreiche Unternehmungen gibt, bfe selbst unter den neuen- ungeheuerlichen L r' ten noch sehr gut rentieren, kann nicht bc- trittcn werden Sur brträchtlidh- Kreise unserer Gefamtwin- schast stehl aber fest, dah die neue Gestaltung der Verhältnisse vernichtend oder j.i gesähr- lidlftcm Mähe lubslanzschmälernd ,ft. 3m 3ntcresse dieser Winlchaftsgrupper. ist zu fordern, dah der Reichstag trog ber katastrophalen Finanznot des Reiche« die neuen Steuergefeye möglichst bald einer Revision unterricht mit dem Ziele eine gerechtere Laslcnverleilunq herbeizuführen. Weiter muh man fordern, dah bie Regierung von ihrer beabsichtigirn Dikia.ur im Rahmen der Verfassung teilen wirls chaststötenden Gebrauch macht Das Reichsfio.anzmlnr'terium wird bei aller Strenge gegen die wirklich Zah- lungSkräftigen dych den Bogen nicht allzu straff spannen dürfen. Zur Retmng de« Volks- ganzen werden die Regi--2ng unb alle nach, geordneten Behörde»' warf) der Srnährung«-
2>ie jetzig« Utgwnoig hält cm bem Angebot ber vorige» Regierrntg fest.
Sür hie Frei hell be« beutldym BoDen« für bie unserer Souveränliät. fur Die Konst» litemmg unterer Verhästnistc fiebr |lc txrt Opfer alt» nicht zu hoch an. einen Teil Der beut lehn. ^'Nlchast al« proDuttive« Pfand fur bic Durch fu! iunq Der beustchen RcparaiionSocrvtlichiunaer an ub eten Wenn die f ra n z ö s l s ch« Rcateinnq aut richtig von Dem ® Zvinfcn aucgcM. positive T an Der für die Deullchcii £'cfei-ungen nach Ablauf .!"•» Moratoriumo <u crpaltcn. sv tönnic sie wohl einender Verständigung mti un« füi. Dem Aber dieser Weg darf
ni<^lz^r bie Disserenzierrmg zwischen Rhelo rnrb Rohr einerseits und Dem Deutschen Reich andererseits
gehen. Die wenn auch nur vorübergehende ? c F,»J ondung dcs Rudrgebiele « stibst die Ü bereignung der rheiniänbiichen Bahnen bte ilcbcrctgnung einzelner Bergwerke und Besitz- tiimcr an Rhein und Ruhr, wie sie m den Dvku- menten 23 unb 25 de« französischen (fk-lbbucbe« in die D batte getootlen wird, fan n von un< nia>i a l s Grundlage der Lösung der Repara, ion«frag betrachtet werden Dies« speziell au da. Rheinl.ind unb auf ba^ ÄuOigebiet abgeltellh Xcparation«[öjunp
.. ch ü.k D<« i> u {i < (: ä) c n Fragen auf.
& x l<f-D,un bcr ^tetetzung N-? Ruhr geb tetr« in der Rhetnlandfrage für die uvema.ionalen Be- zichungen der Völkei ergeben


