Ml trea M* «tfolgN ’Ärtaftang be» Wrefttr« 6 In < 11>< r ta (DerblnburM ®egtn freie Der- hastuxtz hat bet Mdriftet yrolefl eingelegt.
grantfurt. 25 3ull (WTB ) 3n Tab Omi Ifl die QLxiWilung von wetteren 12 Eisenbahnern n« bft Familien erfolgt. Wie verlautet, werben auf ben verlchte- bentn Hbetnbrüden die Passanten einer scharfen Kontrolle uni erzogen
3m Direktionsbezirk Trier hat ble Tt- fafcungtbebbrbe erneut an 27 Eisenbahner Ausweisungsbefehle gerichtet
Ludwigshafen. 25 Quli «WTB > Aus dem hiesigen Eisenhahndirektionsbczirk sind er- n*ui 55 Eisen bayner mu ihren Familien, darunter 111 Kinder, au «gewiesen worden
französische „Justiz".
Köln 25 Juli (IDT) Das französische Militärgericht in Witten verurteilte die Frau de« Hüilendlrektors Avchel aus Witten zu , uni MllllvnenMarkGeldstrafe weil sie eine ihr öunD oie Pvlt zugeaangene Leitung be- ren Erscheinen von ben Franzosen verboten mar. angenommen halte Da« Hevllionsgericht in Düs» selbors betätigt« bas Urteil
Der Verkehr
• nf der Tchwarzwalddahtt.
3 r et bürg. 25 Juli ,WTB ) Der Berke h r auf der Schwarzwalbbahn wirb ab 2fl Juli wieder bis und ab Ortenberg durch- gefüftrf
Lloyd (Beorge gegen Poincar^.
0 onbon. 25. 3ult kWTB ) Lloyd De- arge hielt gestern In Bristol, wo ihm das <2 hiin bürget recht verliehen wurde eine Hebe in der er tagte, er freue sich baf) ©rohbritannicn das Deinige getan habe um ben Bruch zwllchm ben Alliierten zu verhindern Wenn er n-xh erfolgen sollte, werde die Tk-rant Wortung dafür nicht das Gewlllen Grvhbrlta iniens belasten 2« gebe setzt viel« Zwischenfälle, die entmutigend feien Lloyd ®eorge tagte .Ich wollte, PoInrare würde Sonntags feine H e - ben balle n lHeiterkeit.) Der Sonntag Ifl für ei bauliche Gedanken bestimmt und nicht gerade der geeignete Tag. um Tuben mit sorg- I a 111 ab eft «liiertem Hak,. Feindselig, keil. TZlßtrauen und Zorn über ble Nationen auszugleften 34> würde es für ein Unglück halten, trenn es la Weiter ging.'" LI nb George führte hierauf aus. er habe im Pntcrfwiufe In einer Hede daraus hlnaewiese.1, ' welcher Art der Kontinent seine Industrielle Zukunft vvt bereite ®r habe erwähnt, bah Frank- ,elch leine Schuld an ®iohbritannlen nicht an- cifenne und baf) Piincarö sogar andeute. Frank- irich beabsichtige nicht einmal Zinsen zu bewbl'n Der Sinn dieser Hede sei kürzlich von Poincars cntfteUt worden Sr. Lloyd George, habe bei die'er Gelegenheit einen oflhkllen Be-icht zitiert, welcher zeigte, baf) Frankreich Millionen von Franken für den Bau neuer handle und Häfen und die Ausgeffal- tung von alten ausgebe und er faab* sich ertaubt, diese Tätigkeit mit der Deutschlands zu vergleichen gfotnear# behauptete, er. Llvrd ®e- orge, habe zum Ausdruck gebracht, baf) ihm die Bemühungen Frankreichs zur Wiederherftellung der zerstörten Gebiete gleichgültiq feien. Das fei eine Entstellung, eine ungewöhnlich häh - > > che •ntflellung seiner tatsächlichen Ausführungen Gr habe bei dieser Gelegenheit die zerstörten Gebiete gar nicht erwähnt Lloyd George fuhr fort: Gs sei ein Unglück, bah zwischen Fronneich und Deutschland M inungs- verschi eben hei len bestehen E r selbst habe s l ch seiner,eit mit PoincarS nicht überworfen. aber da s sei sehr schwer gewesen, lHeiterkeit) Donar Law habe cS auch ganz unmdgstch gesunden, auf Boincarö einzu- «wiisen Immerhin fei man im stand gewsen, au- lammen,uatbeiten und es toüroe bedauerlich sein, wenn der gegenwärtige Augenblick zum Bruche führen würde 3« fei ein Unglück, wenn Heben gehalten würden, die die Kluft zwilchen ben beiden Staaten erweiterten, anstatt sie zu verengern Wenn Grosthritannien. Frankreich Italien und Belgien brüderlich im Interesse des Soeben« zusammenarbeiten würden, würde die Welt ein anderes Gesicht befommen ®r hoffe aufrichtig baf) ble im Kriege gebrachten Opfer nicht durch Uneinigkeit und Uebeiwollen verloren geben und baf) ble Hatton en dazu gelangen, zulammen- «urbclten, damit di? Wort« Stiebe auf Srber. und ben Menschen ein Wohlgefallen! sich verwirklichten,
„Wach' nnf Amerika?"
«61 n, 26 3uIl (WTB.) 3n einem fielt- artllel .Wa ch' auf. Amerika!" fuhrt die .Kölnische Zeitung" folgende Aeuherung des ehemaligen Vertreters Amerikas in der Hhelnland- kommisfion VoyeS an Sin Wort von Amerika oae unser Interesse an der Lösung anmelde und die Haltung Englands Unterstützen würde, würde da« ganze Aussehen bet Dinge andern Ich habe gehört, baf) das englische Kabinett an einem der lebten Tage stundenlang erwog, ob e« nicht die Verhandlungen mit Frankreich einst eilen und den Präsidenten der Vereinigten Staaten zum Schiedsrichter anrufen solle, mit dem Versprechen, dost England ,ede Entscheidung annehmen werde, die der Präsident fällt.
Ein Besuch PositschS in Pari».
yari», 25 0Ult. ihuio.i 4tach einerHavas- melbung aus Belgrad begibt sich Minllterpräll- bent Pasitsch morgen nach Paris 8r werde Unterredungen mit dem Präsidenten der Hepubllk jnb mit dem Ministerpräsidenten haben und auch die Formalitäten eine« Besuche« be« König« von Serbien hn Herbste diese« Jahre« regeln.
Die Leiden der Ausgewiesenen.
Berlin. 2s Juli Der frühere Heglerungs- Präsident der Pfalz Dr v Winterst ein hat an den Provinz delegierten der
Ahernlandkvmmifsion, Genera 1 be Tief) in opeler, folgenden Brief gerichtet
Herr General! Ich sehe mit Entsetzen, weichen Leiden die Bevölkerung der mir besonder« am Herzen Hegenden Pfalz ausgesetzt Ift Dieser Eindruck ist um so stärker als ich im besonderen Auftrag der bayerischen Qtcgtcning an der Fürsorge für die Pfalz mich J*eber zu beteiligen
habe Scharenweise kommen in Den letzten Xggen ble von Hau« und Hof Vertriebenen über ben Ahe in, Frauen unb Kinber. selbst gebrechliche Tttlfe und kranke Mütter, oft körperlich und seelisch gebrochen durch die erlittene Behanblung. noch öfter am notwendigsten Mangel leidend, weil man sle gezwungen bat, ihre ganze Habe zurück-ulassen Ich könnte es ichli.h- lich. wenn ich in die französische Mentalität mich hlneinzudenken rerfuch.', noch verstehen, bah sie führende Perlönlichkccen au«tr*tlen lallen, von denen sle glauben, sie seien die Seele des Widerstands bei ihnen die Erreichung der franzoitlchrn politischen Fiete unmöglich macht Danz unb gar .m,.,r<AnhiiA in aber für tie W.!l. .......
Tie In Massen auch Familien auswelfen lallen, bie rein gar nichts mit politischer unb wirtlckastlicher F u h r c i - ! cha f t z u tun haben Leute, die bishe. fron IcbTerflen Drucke« der Bet t-ungsbehöiben q->ul- big ihren Geichasten nach).gangen lind Ohne ve- lonbeic Begründung >u n ift mit ben ominösen Woi ten .attitube h, stii, werden bie Au.-vei-
i v y Oft ttno c» rein-- Denunziationen benen Ihre Untcro-gane ohn lebe Piüsung folgen H-tn frage ich Sie, Her. General, können unb wollen Sie solch: muh- loten Quälet eien her pfalz11ch. n Be - völkerung guthefo.n wie wall.n Sie beranlgc Dasseneiekutionen ixrcinbaici mit jenen mi> ,n früherer Zeit Io nnchdr-ü.fi.ch g?g?b”.en bei mancher Ge|eg<rnh?ii wi.-derholten V.-rllche ungen. fcie feien ein F-,nd jeder Gewaltpolitik 2. 'ei n sogar ein Freund be« von 3b.in feilst als hieb- fettig bezeichn.ten psäl'ifch.n Volke« das Ihnen rbenfofebt am H. r«en li-'ge wie mir ? He. । G:f etal! Gerade weil Sie ICert darauf (cegi.u last man an Ihrer Menfchichkeit unb Hi:1 uiifil nicht zweifle, muh ich et warten da st etc ntone 5 aqcn beantworten oder bah Sie d:n -tocklofen Quälereien einer friedlichen Be. ölke .i g ein rafcheS Gnde bereiten Mögen auch aa'x-ie für die fran-ölifche Cewaltpolillf am Ah in die lerne Verantwoilung zu fragen haben für bi- MaifenauSw ifungen und für ihre rück ich'-l ist Durchführung find Die, Herr General, vor o-r Geschichte unb vor Gott solange t».Tamt-v • wie Sie nut Ihrem Ham.n derartige jeglich".' Menschheit hohnsprcch.mdcn Maßnahmen Der sian/,Sülchen Hegierung decken Der A -r hrwille der psäl'ifchen B.-völk.-rung wird trotz allem dem unerschülletlich bleiben
^dfrribtonbieinfrrmbcii (flrfänqntffrn fd)mad)tftibeit Var.btMrutc!
D o i I m u n d. 25 Juli (DTB ) Der Fürsorge für die von der. französischen und h."g chen Rrieg#acad) ?n Vcrutte Iten a! e '.e!>e t. c K eile weifen darauf hin bah die vielen Seals Yen Men ncr aus allen Schich e. u.ib S ande t d Benölle- lung, die feit der Besetzung de» Huhr ).b etc« in« Gefängnis genxi.tbe:! find, d e Leiden ihrer Tefangcnschail ohne Murre r ertragen it der Gr- Wartung, bah ihre Opfer für da« Vale land nicht vergeblich gebracht werben. Das deutsche V>II ist diesen Männern nicht nur Dank unb Anerkennung schuldig, sandern hat auch bie Pfl cht, sie bei gute: Laune zu erhalten und nach Möglichkeit aufzumuntern. Jede Nachricht ift für bie Gefangenen ein Sonnenstrahl in der dunklen Gefängniszelle Deshalb schreibe jeher, der Freunde ober Belannte im Se- längnl« hat, 1o oft er kann, an sie D e Briefe müssen kurz geiaht und la'eiaifch geschrieben sein Cie dürfen keinen politischen Inhalt haben. Jede Zelle wird gleichwohl von den Gefangenen al« eine Wohltat empfunden.
*>!us dem *Reid)e.
Da« preußische Verbot von Umzögen und Versammlungen unter freiem Himmel.
Berlin 25. Juli IWB ) In der vom Amtlichen Preuhifchen Pressedienst veröffentlichten Begründung bei gestrigen Verfügung des pieuhifchenMinisierSbeSInnern.be- trcffeno da« Verbot von Umzügen unb Versammlungen unter freiem Himmel, hriht eS
Die in letzter Feil in der Tagespreise erschienenen Veröffentlichungen über die Möglichkeiten eine« Bürgerkrieges Haden in weiten Kreisen deS Volke« eine lebhafte Beunruhigung hervorgerufen Die Besorgnis her unter der Teuerung und den öcfrwieil(jfcitcn der LebenSmittelbeschaffung ohnehin schwer leiden den Bevöllerung wird weiter genährt und die Spannung zwilchen den Anhängern verschiedener politischer Anschauungen verschärft wenn von einzelnen politischen Parteien und Organisationen sowie deren 3eitungcn zu Massenkundgebungen unter freiernHimmel mit aufreizenden Kennworten al« wie zu Gegendemonstrationen und zum Selbstschutz aufger.ifcn wird Die Ferm und Sprache dieser Aufruse wie (Segen- Kundgebungen rufen, zumal im Hinblick auf die teilweise unve, hüllt ausgesprochenen Zwecke solcher Veranstaltungen und beiderseitigen Vereinbarungen die unmittelbare G " fahr getoaltfamer Auseinandersetzungen herauf Bei der zur Zeit herrschenden innerpoliiifche.a Spannung laf- sen daher alle Versammlungen unter freiem Himmel und Umzüge verhängnisvolle Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung befurchten.
Die wertbeständige Aeichsanlekhe
Die .Doll 3tfl " hört, daH da« HeichSfinanz- miniflerium der Vorlage über die Schaffung einer wertbeständigen Helchsa,) leihe etwa« andere Gestaltung geben werde, rl« urlprünglid) 5*>.e er StüuC fvlli-i uui vdi Äindestwert von zwei Dollar« und richt, wie zuerst beadfichtigt war. von fünf Dollar« lauten Auherdem I oll die Subskription nicht nuf eine bestimmte Summe eröffnet werden, i indem vielmehr soll der Betrag der gesamten H-nchSanleihe auf 100 Millionen Goldmark begrenzt fein u ib zwar foll dieser Betrag sericnaie aufgelegt werden Die im August aufzulegende Serie fall 25 bl« 26 Millionen Dvldmark umfassen.
Aeichsbok «eh De bis en handel.
Berlin. 25 Jul» iWTB.) Da« Helchs- bankdliektorium teil' mit (Semäh 8 l der Verordnung über Termingeschästc und den Handel mit Dellarfchayanweisangen zum Ginheit«- kuite morn 3 Juli 1923 sind u a Termingefchafte In Zahlungsmitteln oder Forderungen in au«- ländilchei Währung gegen Heich«mark verboten Huf Grund be« § 6 ber Verordnung bestimmt der Heichswiitlchaftsminister. bah dielc Vorschrift auf den G e lchä f tsverkehr ber Heich«bank keine Anwendung findet und die Heichs-
dank befugt ist. die Devllen oankcn zu ei mächtigen, für Hcchnung der Hcichsbank Terminkäufe abzu- fchliehen. und die näheren Bestimm an gen zu liessen Die Hcichsbank ermächtigte aal Grand dieser Bestimmung die Dcoifenlx'nten, Devilen aas Termin gegen Heichsv.ark anzulaufen, soweit c« sich dabei um ble Vermittlung und Ablieferung von Erportdevilen an die Heichsdonk handelt
Der Heichstag.
Verlin, 26. Ouli. Hach einer Tlitlcl- fung de« „Vorwärts" wird aus Grund von Besprechungen, Die der HetchstagSprasident ii.u vvi Aviawregicrung uno Den Parteiführern haue, der H e t ch S t a g i >n Laufe des Monats August cinberufen wer- d en . Dor Tag der Einberufung steht noch nicht fest, well die gcseygcderllchen Mahnah- men, die zum Echutze der Wahrung geplant sind, noch das Hcimelabinctt und den He ich«- rat pais eren müllen, bevor lic bem Hei*<*- tag vorgeiegl werden Mil der Beralung bie- |er Maßnahmen soll eine politische Aus- spräche über d.e >>ustere und innere Lage im Xcichstag verbunden werden.
•2Ius Slaöi und Land.
® ich en. ten 26. 3uli 1923.
Vegrüsiutigelseirr auSgcwiefenrr C^ifcnbnljncr.
Gestern ab nd g.'ic.i 6 ilh. kamen im Garren deS bi.1 igen Fl ichtitiigSheim. > V.rt.etcr der 2k- boitc.i at'ammci. um wi.d.rum vielen au« der Heim a V. rIriebei . n rin herzlich« 2a i 11 ( o in m zu gebe i und i' >en iparmen Dank u u-iec'it ,h av c 6w bul en ~i. 2Iur- qcm een.-.: tarnen in cm-i 5.3-1 von 40 Z a - m.l.cn, i ii 6 -1 .• 1.1 m t 14 5 Köpfe au» dem <Siknb.ibn?ir.ttion?bc irt Main», wo bi.’ >?rtfchaf- ten um Mainz von all.-n b.'.ii'-bcn -jiienbahnern ixilaffc.i werden m:ii en. Zur il)i D.ui ch um. welche« bie. zur Tai wurde erleid.n diele A.rm- s en da« Schwerste Alle.» 2. worbea le« Cicb- gewordene muh in ben Hannen fremder Aauoer zuiückg.’la'se.i werben Ohn G ib ohne K eibung, ohn. M. del flüchten d.e De t ebe' n in ba« ut KK -tc Deutla>!a.ib Der gestrige Fug. welcher pc:i Heidenheim in Xoa'D-’fen tarn, wui^e im Fluchtling«heim und in den Raumen der Auge-i!t:r.il untergebradjt Jur Bcgrühuna war in dankcnöwerier H? i*e die Gichener Militärkapelle erlchienen und veriuchtc die Lchllerge- prüften aillznheitern und ihnen wieder Sonne zu geben Die Mufikd.iibictnngcn boten in ihrer wol [getroffenen Auswahl einen echten Grundton zu der herzlichen Begruhungsrrde be« Provin- zialdirektor« Matthias, der den AuSgewie- fenen für ihr starkes Ertragen alle« Leides warmen Dank sagte und der Hoffnung Ausdruck gab. bah ihnen Oberhelfen eine neue Heimat werde 3m Hamen der Stadt fvrach Beigeordneter Dr Sten stärkende und lichlg.-bende IDorte Städfilche Fürforgefchwestern walteten ihre« Liebesdienste« ui.b gaben den armen Kleinen Schokolade und fonftige Erfrischungen
Den Dank der A.i«gewiesenen brachte der Leiter des Flüchtlingsh-ims Hochgesand. zum Ausdritck Wie tiefgefühlt dieler tont, zeigten die Lieder, die ein von den Ausgewiele.ien gebildeter Gesangverein barbot Die Feier war für alle Teilnehmer und Fu'chauer eine Ermutiguog Mancher Gießener Bürger, manch? Mutter. Wird sich gestern das Versprechen gegeben haben, auch ihr Scherlfein beizutragen, zur Behebung der Hol unfcier Brüder und Schwestern. Wir möchtet an dielet Stelle die Bürger G vsten« erneut zum Hilfswerk aufrufe», zum Liebesdienst für diele ihie« Deullchtums wegen Befitzlosen Möge jeder geben, ü>jj in leinen Straften fleht; uxi« diese Aiisgewiesenen für uns gaben, überragt ja all uns. Bemühen. U’ber unsere Liebesgaben hinau« müllen wir den Kämpfern für unser Deutschtum bleibenden Dank Wissen 3m Gedenken der Ge- linnungsgemeinfchafi schloh die Feier mll dem Deutschlandliede Deulschland. Deutschland über alles ... H. Ä.
Hrimaksührer.
Schön ist die Aufgabe eine« Führer«, heimat- frohen Hkentchen auf altvertrauten und neu entdeckten Pfaden beratend und belehrend vvran- zugeben. Fremde der Eigenart des Lande« zu befreunden Unb niemals drängte fich mehr alS heute das Gefolge der Wanderer in unserer ober- heflifchen Heimat wie überall im Vaterland, nicht nur an den Zentren der Fremden Industrie Hie- mal« waren häufiger al« heute wissenschaftliche oder unter hallende Veranstaltungen mit ber .Heimatkunde" al« Leitmotiv.
2D« ein tzeimatbuch bester An hat fich un« Oberheffen A. HveSchens .Führer durch Vo- gelsbeig. Wetterau und Hböii" burgeboten. dessen Erscheinen in dritter Auslage kürzlich begann. (Huguft Hoe « chen. Führer durch den Vogelsberg. Unter Mitwirkung te« VogelsbergerHöhen- llub«. 3 A Mit 17 Abb. 26 Streckenkrokis und 1 Karte. VIII 96 S Marburg IH G Slwerlsche Verlagsbuchhandlung. D Brauns 1923 Führer durch die Wetterau in Vorbereitung.) Die von den Verhältnissen bei dieser Ausgabe gebotene Zerlegung i^8 bekannten Werke« in die beiden Teile .Hogvl«berg" und ,W e11erau" ergab der Vorteil gröberer Handlichkeit, ohne doch -ufammengehörigeS allzu emplindlich zu zerreiben Denn wenn auch Wetteia» und Voaeksbora durch 2aier uns yohen eng miteinander verzahnt find, fo können doch bi? landlchaftliche» und die darau« folgenden ethnischen unb kulturellen Unterschiede zwifcheti beiden, wie sie seit den vorgeschichtlichen Zeiten Hallen, sich bi« heute noch niemandem verbergen Da« geht ja schon au« den geologilch- motcl)ologi,d)eii Dintc lunaen. die Bergrat Dr W Schotiler. der hrstifche Landesgrologe. zu dem Fühle.- beigestrurrl hat. zui Genüge hervor Sie werfen da« Veiständni« für da« Werden der Landschaft in grauester Vorzeit unb lassen auch den Hichllachmann ahne >. wi? Berg unb Tal und selbst das stumme Gestein durch die mannigfachen Formen nicht rur zum lchöaheiisdurstfgen Haturgefühl cnu.fänglid)?r Mr t'ch't reden, sondern zugleich al« Denkmäler ber Tätigkeit machtvoller Haturgcwallen Beachtung iich?n Auch die näch'te Pei tobe, für deren Gestaltung bereit« der Menfch bestimmend ist, für die aber ebenfalls noch der Heimaiboden die w-ch testen Erkenntnis- queüen liefert, ist in dem Buch' nicht vergelten wenngleich von den vielen Hunderten bebcutfamer Denkmäler ber Dorgelch chie Oberhellens natür
lich nur verbältnismählg lehr Wenige erwähnt werben konnten, fo ifl es doch äuhcnl dankenswert. bah ber Verfaffer ben Blick ber Wanderer gelegentlich auch auf Siedelungen, .Hünengräber^, Hingwälle unb Slrahen ber prählstvrifchen Zell hinwentct, ihnen verdanken wir ja bk Wichtigsten Aufschlüsse über das Derben untere« ober- helslfchen Volkstum«
Cinc zufammenfal'enbe Darstellung tMDon in Veibinbung mit Aueiuhrungei über bie An und Herkunft ber verlchiebenen vorgeschichtlichen Äul- tnicn unb über die im Voqelsb g unb in der Wetierau fo abweichende Sieeelungsgeich chte darf man von einem Voaelsbeigführer nicht erwarten Da« wub. foweit n cht bie Behandlung der Wei- terau mu ihrem überaus re chen prahistorilchen Lei n beteils einig. Andeutungen nahe legt. Sache des in T'.-rwnrt an gekündigten .Ober- hcfsilchen Heimatl achcs fein Uehieie» wirb auch k > m. toas an gc>chichtIich.'M unb erdkundlichem Sioll ber knapi _• Xaum aus der vorliegenden Aull -ge ces Führers verbannt hat. zu feinem
3m Hinblick auf diele In Ausflcht stehende Veröffentlichung braucht man es nicht so sehr *u bebauetn. bah in der dritten Auflage be« Fühiei« L e ge'chichil chen Darbietungen stark beschnitten und knapper geiaht werben muhten. Htenchern, der in erster Linie Haturfteunb unb Banderer ist. mag fogar das hierdu ch erreichte । aitcre Hervonreten be« eigentlich turistifchen nhalts, der übrigen« wieder manche wertvolle Be eicheiaing aufweist fowie der unmittelbar an die "atut- und Kuliurdenkmäler leibst fich knup- fenken Grörterungeu nur wiill ommen lein. Unt doch wird der Gefchicht«!reund überall die Svuien nci'ci Ai b it linden, die. befonder- über die alten Hoi cngcfchlechter Ober hellens und beten ccr- .r.äuc Geneolog, . ubei Bef tzverhältniffe unb sonst noch viele« mehr, auffallend zahlreiche Aen- be.unqen und Zufäye bewirkt hat.
Die Ausstattung des Buche« ist dem 3nhall cntfr.ech.nb. Die Bilder u.td b.fonderS die Kärtchen (in? beieits aus der zweiten Auflage be- l.tnnl; die letzteren haben fich w e daS Vorwort beton', .nach bem Urteil mah lebender Wanderer, gut bewährt" Vie!' wird es anhe mein, bah an Stelle br. kalten Antigua Frallurfchrift getreten i'l und bah cntb b JidK Frembwöner verdeutfcht lind Die Seitenuberfchllfien der zweiten Auflage vermähl man ungern
Ein Führer, der nn fo viele Menfchen fich wende' uno Io vieler Leute Heimat behandelt, wird immer Kiitik lich geinllen iallen muffen Versehen in einzelnen lind möglich, der Geichmack i'i vei'ch eben, und jeder ficht mit anderen Augen bic Bebo.llung einer Sache an. Gemeinfam aber muh das Urteil fern, dad A Roeschen« Führer eines her trefflich.en Wanderbücher ift. die wir von iigcntciner Gegend befitzens unb ,üc die darin ko handel ten Ort.*, für i..i« Oberl-efsen. überhaupt für jeden, ter un'ere Provinz kennen lernen Will, bietet der Verfallet sogar ax-it mehr atS ein bfoffc« Wanderbrtch. O K
Tad Deutsch« Volkckovssr.
In der Geschäftsstelle de« Gichener Anzeigers" find für unsere bedrängten Volksgenossen im Huhrgebiel und am Hhein weiter ein- geganqcn.
Ungenannt, Drohen-Bufeck 30 000; H I Burlharbs 10000; Gemeinde Lang-Gön« 2 228 600, gef durch die Mädchen der 1 Schulklasse, bei einer Plivaworstellung gesammelt 14 000; w H 20 000; Dr Steinreich 20 000, DoppeUoppklub Wiel eck 7000 Polrzeiaml Giehen Sühnegelder 40 000 Lehrerschaft Heuchelheim (5 Hate) föOOO, Land- Zugendbund, Bezirk Buseckertal. in Harbach 121 975, T D 25 000; W 2000. 1 Lich (3ull- ratc) 14 000 Mk
Den Gebern herzlichsten Dankl Weiter« Spenden werden In berGefchästsstellc de« ,Gieh « ner Anzeiger«" angenommen.
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JV-cttrvüuvnuoiafle für5reitag :
Wolkig, etwas kühleres Wetter mit einzelnen Schauern, West» bis Aordwestwiitd.
Handgebilde eines Tiefs über Skandinavien ziehen in schneller Folge über Deutschland hinweg.
Vornotizen.
TageSkalender für Donners» tag Stadttheatei 7 Uhr .Der Meisterbarer".
Liebigshöhe abend« 8 Uhr 5. AbonneinentS- kon>ert G G 6. B 1900, abend« 8'. Uhr Hotel Är-b.I Sp eietvetlamm ung - Astoria-Lichtlplele .Die Hätlcl Afrikas" und .3m Dienste der Liebe".
Palast-Lichtspiele .Der Schatz" und .D e Jagd nach dem Lurus" Lichtspiele, Bahnhosslraf^ .Hacht und Sunde" und .Sin gute« Lustspiel".
•* D i e Strahenbahnsahrpreike muhten infolge allgemeiner Preissteigerung wiederum erhöht werben Die billigst. Fahrstrecke kostet nunmehr 2000 Mark (Höheres im Anzeigenteil. <
** Der HauShaltszucke r. welcher nach einer Bekanntmachung im Anzeigenteil unsei.« heutigen Blatte« nunmehr eingetroffen ist. gelangt in der Zeit vom 26. Zull bi« 8 2£uqu(t zur Ausgabe Wir machen auf bie Beka । - machung, die auch die Prelle und die Bedingungen her Zuckervorbestellung für den Monat August enthält, besonder« aufmerksam, ba nicht rechtzeitig abgeholter Zucker verfällt
"Die?2ich-inr-isiff-N2-;Le. benShaltungSkosten stellt sich nach den Berechnungen des Statistischen AcichSamts füt ben 23. 3uli 1923 auf 39 336 (1913, 14: 1) Die Steigerung gegenüber der Vorwoche (28 892! beträgt som 36,1 Prozent.
Landkreis G>c»en.
• Lang.Göns, 25. Juli Zum Besten der Huhrhilfe sammelten die Mädchen der ersten Schulklasse den recht an- sehnlichen Benag von Mk. 2 228 600.— . Der Betrag wurde der Sammelstelle unsere« Blattes zugesührt.
Starkenburg und Rheinhessen.
Mainz. 25. Zull. kWTB) Bei bet gestrigen Oeffnung des Tressor« der ÄeichSbankstelle in Mainz wurden von den Franzosen 720 Mark in Goll». 16 346 Mark in Silber, und 20 Milliarden tn Davier beschlagnahm'.


