ttL 502
Gift« Blatt
U3. Jahrgang
montog, 24. vezemba 1925
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
VniS „d Verla,: vröhl'sche Un«verf.tüi;.vi>ch. anö Stelnörnderel R. £an« in Gießen. Sdfriftklhmg uab »eschZflrKeSe: ZchulAraße 7.
co'tch. eifcn Bowe, enb 3 ei erleg», ■ «lb<rS«w,ete^ibtile6c nrrjjo mili rr blätter
WitW Trägerlos, «ich bei 5itcht«n einen rnjelner Slumwirm m. folg* 1,6t ertt ®en>nlL- 6«rn ipr«d).»n|d Ififit; f6r di« SdjrifLtueng 11?, tfir 9 erlag ,«d Ve'chäftnstele 51.
M' lchn t für Drahtnoch- .'14)1*n Irriger «lefte*.
7 «litte teile: freetlirt «. ■ 11«».
ttroie Lag«*iui■» ,.«
Nachmittag oor|tr •l)>w|etx JerbULbUtUU.
Prtu * Ar I mm »egt für Xnjdgen ooe 2? nun Stellt t Ii4)8,e«eedrt« lOSolbpfennlg; ftr Xe- fclnme- .'lnjngtno.70 nm Stritt 35 ©olbpftnnig, Via iDOt|4)n|t 4J schlag - Uetant®onU$ tue polttite B. Jroiltton; Dr Friedt Will). Cang«; tüt Otn dorigtn x.iU llrnfl dlum d)<in. arbtr Xnjtiqtnitd )«nt de»
Eine deutsche Antwort aus poincarez Entstellungen.
Handgreifliche Unwahrheiten in der Rede des französischen Ministerpräsidenten. Scharfe Ab» lehnung der Pariser Politik in Amerika, England und Holland.
Weihnachtsgedanken.
•» Ift t*Ttl t>t wichtige . bi« f?eben M txTttefen. aU ei zu omanger.a und and»ud -bn.-n
•embe eine 3eit 6* die gegen tod 1lr läht e^ble TBatrrheit be» obigen TDo te> Don 6 t) ei •> erternren TBa» lieg' fü- uni, für b ® icber eine» 'Bottti in Knehifchost urd> C4> ..ad) bi.an. ein lange» Qeben tu führen? 'Jrci I mit nt i> Itt Gegenteil die glüllich. bte Wt ber Fü( c der Äraft. fn babtn ürm n>e*n 3benll imi be ' . o > für» 'Batcrlanb ftarb^r' Wie ttec di fi b au el, ruhige» Aller tm Kreis b?t 3br -n geheut b t en Mxicti beute du Tod all 8r nfer juJ s'elilcher and mat.T.cCer Hol trrbei' Min h r foga ,de «o4> nicht die Zett bitte sich t>j[ a i >zuivir e t, möchte m.tunter meid '41 *) D.’r tj.ib i n L fr beute al» morgen dm Stampfp al) .'crta||?n 3am giÜ der MachiruI Sch ei HS 'e.n Sieb-1 z > Verliesen. sich und an eien ein 2?frm zu scha s n. krf ü>ert ift, gelebt ju werben ober um noch einmal mit Scheich zu reden, da» .ein • rieben" sein mub.
3n diesem <5hne unsere Zeit zu e leb n 11 -« tot den t-ibmb n Äampf hin inzust^ en ift scho r and zugleich erbebm"). g b uns a lein Dere^ti gin g uni al» b;m>.ifjt?l ® ieb bc< un fei t 6cm tämpfenfren brutschen Dolle o zu fü'ilm
Aber .Kamps' und .Wrihnach szei find da« mdx ®eg n,3t)e. bi? eirunV r au ld>( f) n? Mil nichlcn! Cbriftu» bracht? dal Gib 11 b e Welt. und von j?b?r chabm de Mächte der Sinftcnn» gegen dis Helle Do!t?s i b an c kämpft! Weichnacht des b ullten D» 1'4 muh bedeuten, baf) der W^chnachtost?rn b i c.-.i Tchcn tuir. Cem JTi •-; I: c,-t We i >u ." n Kinde zeigte, auch un) leuchtet au* b-m Wege w ihm, zum Lich unb zur Fr ih it Schw i ü r lastet - nicht in erftcr Cini bi? mit r. I ;io: sondern — da» Dutke! be. ö • -n aur u if.-rcm Dolke Habe unb 3mtet afX tren et, wo n jtc Zusammcmgchör gl it g fühl im liesst n H r en einen sollte. De d unb Mißgunst fel gte unb Dergnügunnsfuch drohen C ie Herrs dal z i be baupten und bfmb ri bi? Herz "t b?r Ju erb zu verhärten Materia llmul unb 3betlilmu’, ginftemi» und Licht haben kaum |e einen e.bitt' r lenen Kamps geführt
Weihnachten Cm* Fe't ber Siebe poch an rudere SyerYit! Wtcb da» löort E r sti ßie'-e deinen Dächst<m ml? dich ’elb"t1" bi• Menschheit da» deutsche Doll vor a Icn Smtet ausrütleln? 5>er Wetbnachriltrn !michl?t an Hi nm I unb t»'r Xch leiten lassen will, wt d lei t We s.-n ^er hehen, bi* eigen• Do: »rn-fim uni nur seh n, ipo er anb-rci hei en finn Wir brucht j' i t lange zu fu chm wo Hi se nitt t A tl 6 urit unb Tritt b gognen wir dem ®lm > in s in r grausigsten ®?fr.tli "Ht>‘ b? 2D m Sti ibrrr cn'. Kummer unb Sorg' ber?- Kie ihren K n'er t f irr noch so klein' Weihnos-tssr ud? - a i n Pnnri derer die noch nicht btrb?n bie ab-r bei Tag kommen s hm bt fi? lein 6:ü 'l in tritfen Dru mehr für bi- 3hr-i hab n Keiirr ab r bt" noch ein ®cr n-eS übrig Hit kann m t g it-m Gewiss m We hnacht feiern eh ni ht er e i n o ch Aermeren mh b sm W n ge t r'cbolf n ' at Keiner hat ein De bt auf US? bnatl 'r üb' d-r nicht zuvor Freub - gegeben h t u w r im Kamps m t sich s Ib t b - f ein th Selb l cht besiegt und fü- anb-r- l'bt wirb rechte innere Deihnacht: sreube emv mbe t frmvn
We hnacht g o en läuten Fr d n a c n । dem Dvll das Si -b • üb?t u t r in n er b 8 Freud' fAafft bei ’e'.ecn Do3 g m ff?n W» birse We h al-t in schwer' - Dotz* ' ei > Fe ' del inn-rm Fri d*nt m.-ri tt' A un i • cs b n b zu ftr-bri unb btfü- ui wirket Sii 'ein? s löst betmdhri. s ttfich unb n an' ro eb-- erft - den be» Dvlt trieb auch inÄb?l'n'b?r■ b*n Drü ern unb Schwcftcrn Mut unb Krift Fr u>- unb Fried? fchrss'n f-rrrm bie unm tt'lbi- unt-r drückender Fremdher s hif in O't un' "3?'ft in Dord unb Süd bm K mvf ar uni f ihren s r un« alte leiben Dee der De'te i f b '?ach en noch in k- * i ch-r 4.n'o "t i't e< unser al'er Pflicht ihnen Dan? zu lagen uns ihrer w'rbig >u erw-isw im Stn ie ret । d ut- schen W ihnnchtl lauben'
W ihvachtl-losen li -ge-i bur4« <Xi-h O'1 tmb Deft. Dorb unb Lüb eint ihr Ä'ang n einem Ded'nken un** in einem Dcdnk-n Li? läuten „ Fr eb? ben Herz?n!"
Dr.Schacht, Reichsbankpräsident
Der lin. TL Dez (Wolff f Der Deichs« Präsident h:' ent'p etenb 'c :i T'i <t> a 1 des D^lchlra's fc W br ngl omm f ar un' bi»! cri« Sen D.intCirefior Dr Schacht zum Deichsan k p r ä f i b e n t e n ernannt
Tr 61). dr beh l: feine 6t llung al» DeichS- währungskommiffar bet
Dr Hjalmar Schacht ift am 22. Januar 1877 geboren, ficht also jetzt im 47. Sebeno-ihr.- Don 1<133 b.« 19’5 »P2r er A.ch'var unb fl<:>?r- tretenbe Tiieftor der Dresdener Dank im Jahre 1916 ütcr-abm er die Leitung der Da imilbank für Deu'sd land Seit längerer Zeit bc'ch f ifl*£ sich mit Wir fd>dt«xiba .M ngrn prl i ch?' <31 n- Idjlage« 2ll» Politiker gehört er zur i\- l'djen Demokratischen spartet 3m Währ-mglftr i b«* letzten Jahres trat er mit einem eigenen Pm eit hervor, da« al» Hauptpunkt die Snibtunq ci er Doldnotendank versah tpäbrenb l-is z r Dalaa- . dening des Deichs Haushaltes bie tximnU tchon teUtrciic aufgegebe t Soldanlrihe weiterhin «ut Zwischenlofung fruchtbar gemacht werden füllte 1
Serl i n. 22 D z (Wolff.’ Der s r an z ö- ftfchr THiniftcrprälibcnt d ■ s.incr fltitrigm Manmcnr ici.t - Duhrpvli11k m t len b (anit?a 21r;une.n ca r*;r:niigt (?# c übngt sich- di' > l.g.m.i c i 9ru ’b! jg.n u ib Zi?l brr Dudra iio:t nochmal) it* rich ig< Licht zu fteüen. dagegen findet sich in (einer D.d? cm- S.-ibe r.' i latsäd-lich m D Hauptu zsei. i i ■ deutscher- leite nicht unwidertpro che n g -hvlcn <x» rben können Hi.rb i grbö.vn unächst Ne AuS- führung.-n über bei 3n.hc.lt des
beulfcheu DeParaltontangebol« ppm 2. Mai.
D!«nn d-r trai.ö i!d)' Mi lifterprä ibent das Zln- g.bot t>;«l>4o ,.Is läch?r!ich be ich et. 'v.-il es den rom etn »f.frctä gr nacht n Dortchl tg 'er C f tzwag f .i.ier unp.rl.tichn lnicr.uiiDaa.'i.i Kv.mmiffion aut nahm, <o la -t dieser Standpunkt ahmt to.nt.Tcn Komm n a Cem U.1 -i( her Oo'^nt- lich!Zt üb rio cn b eib n D s bi reite Snt- ftellung b.-6 Slngibuta muh aber bt De aup- turg d z ichmet wer.' n. boh nach dem Dorftchiag der d.-utich-i Dcg r n ’ v:rt be t bo r.ale a n geböte n c n 30 Milliarden ®olbmar( Cer Dtr -1 von 20 Dl i l l i a r d - n Dol dmark r.ls bcr'it» gezahlt tat:.- ab i o c.i ux-rbrn niüffen Don einem derartig n 2 b z u g mar in bem 2ng bo’ in feiner Weise bie D ? be Ti~ r,rg.fä»lo,r-ic Summ ran 30 Tliliiarbeit < ’: > l I 'glich insofern clalifchen Faltor, als die enbgüliige 6ntfd> i.'ung üb r bi- Autb ngung Oer I nten 10 Tflilii '. ben i I bi - Hrnd b. r er- n äh:,t n interna, ionalen Kom:i:i, io» . eiegt werben sollte
Eb :;|d Auttcffenb sind bk 2L tgoben über bi* DerkehrsPerhä tnisse m den besetzfea ®ebieten, Oie b.r sron-öii'ch Mi.nisl.-rPräsident auf den o g dltch imm r n. ch a ibaurr id.*.! d?ut ch u Wi- berftenb uiückfuhr n <u löxn?n g’.autt. 38 ift ri*6 l,’. bar. bi? D rhällitifle im Life.t ahno-rkehr trotz Nr Abmachung n der keutfchm Ei'e bahn- veruwl ung mit der Deal? »u.ch immer lehr im arg.n li g.m unb baf" .in grohe Anzahl von Dvhnhö -on unb Str?d.m t vllko nme t 0- r‘lDpft i’t Die 11 r 1 o <fi <- [iw« ab.", nich' ~ irgend einer paffiren D si en b«r b utffcci 5 dien, fvnde^n dl in darin bv- dr Wiadarzttlassung b c u t f dj e n Personals, ta' al ct * i;ur:a i'e wär.-, bi? Sch t i ig.-i n Herr zu are.Cen f.- ■ :s ter Degieverweltung roch imm.r W i - de r ft a n d rn'g gc *, ' tz wiro 2a'e Cem muf) zu bitfem Punlte atm d rrorgehob.-ii ±? bet, dab da» Abkommen mit der De iederwallnng in ferner Weise die An ek vnun z dieser Derwal- tung bedeutet,
sondern Icd g ich deskalb rbgechlo^sen to'r'cn ist. weil auf and.tr Hx fc 'ie Wi d ri g mz'etzang ter Wir scha't in ten beiden Gebiet.n nicht zu bewersftdlig.-n war
Wenn rer ft. n s sche Mini'terpt f bent bann ferner die wirtschaftlichen Sigd-nif'c feiner
PsänderPolittk
ruch jetzt wieder al» befried gend bezeichnet, so b.aucht demgegenüber nur auf Dlgende tat- fachen un' Zahlen hing w e e t z.i trerben: d r franz, f sche Mir.ifterprä'id nt feibft Hot in 't ret K.tntmerrede am 17 D-^v mbm bas ftnan- ».ielle Te il t ter Dubrnktio.i b 5 30 6cp: i(x?t mit 165 Dktllicnen F.anken b-zist.-rl. bc-e t er c n tufünftig' Ein ahme in Höbe von ran 520 Millionen Fr nken entg-g-'n’ ne t wollt? Der Tetiaq »cn 165 Million m Franken war M n- s chttich iu ricb-ig gc-riSfen; jeC-n’aU» dürfe al'er die arg k trch gte E n tahme von 5 0 0 Millionen Franken auch heule noch I? giil) auf lern Pnvter ft eben Datfache ift cs. iah Cie har; f f'e Eirttdaaft info'g* des 3us- I IB be re willigen Oic.-aiatron»! e e unqen für t«n Mehrimpori an K Hb? unb Koks bie z.un ?0 c pten-fe ettoa 600 Millio ien Fran' - t.. cu.grb e ifatsache ift fern-r. baf) ‘ ie r t i>o!i che . n u 'n.' burft he- M ng.! an ftrb.? :n? ti und t-r^ den Dürkg m i er öif?ninb:i r-.? T.- • lu'te erlitten hat. t ie fit .war zttfer.imahig n'cht leälcg n lat en. a£\'. JEc I.'llc» von groh.ei ch - deutung gewesen f.nd
Die Annahme, dah Frankreich ohne die Duhr, besrhun-, von Deutschland überhaupt k?i«-: Ceiftnn'cu erhalten htb?» würde, rfi vollkommen unrichtig.
Deutschland hatte zwar tm Dovetnb.r 1922 ein Moratorium bcin't-g'. hatte aber auch für die Dauer dies.» Mr:t. riums Sachliefe- rungen für bie zerstörten ®.'biete in Aussicht ge ft eilt Der Wert den 'tele Sach- lieferungen hatten haben können unb mutmahlich gehabt hätten, ergibt (ich aus der Tatsache, bah Deutfchl nd trotz der Dudrbefetzung unb feiner lataftrop Daten wirtschastlichen Folgen an bie nicht an der 'Belegung beteiligten Alliierten noch Lieferungen von rund 3 8 0 Millionen ® o I b m a r l bewirkt hat Zum Der- gletche mag hierbei angeführt werden bah die pertragemä* t. er Kohknlt • rangen bce Jah-es 1922 an Frankreich nur eine Dutschrrft von 180 Millionen Dolbmark erbracht haben Zu ben in beui Moratoriumsan rag cu :ei terhalt.nm Sachlieferungen wären ub rf irs noch bie DorteiIe hinzugekommen, die fich für Frankreich au« dem 2-gebot langfrifliget Prioatverträge über blc Lieferung lebenswichtiger Waren er
geben hätten Unrichtig ift auch die 'Behauptung, bah jetzt bie Kohleolieferungen au« dem Duhr gebiet bie Tonnenzabl erreicht hätten, bie Fiank- rci4) ohne die BJcgung niemals erreicht haben würde Die GefamttoDleiiproduItion be» Duhr- flebictc« tft heute o.-flenfalls mit 40 Prozent ber Dormalprobuktion an zu letzen Der Abtransport ber Kohlen ist infolge der b reit» erwähnten Derhultnisfe auf ben De gi. bahnen immer noch völlig unzulänglich auch bie auf iS rund ber Mirum Verträge b.ft nfalle in Aueficht stehenben Kohlenli f rungen werben nach Sch. tzungen ber frai-z I scheu Fachzeillchrist -L ul ine" bie Ireitoiiligen Ci.ferunger des Dor- jabrcil keinesfalls err ichen D r französische Mi- nifierprälibcnt sagt in biefem Zuf.iuim Jung, bah bie Ertragnisse bet Abmachungen mit ben beut- lifcen 3nbuftricllen auf Deparationskonto zu verrechnen feien, bah davon aber zuerst bie Soften für bie Besetzung abgezogen werben würden Et vcrgi' i hinzuzuiugen. baf) Deutschland geg n einen betät igen Ab^ug ber DcsatzungSIosien b i b.r Dcpar.itionakemiuii sion nachdrücklich Protest erhoben hat und bah die Entscheidung der Deparationskom- milion über diese Frage noch ausfleht
Eine b.sondcr? 8 itgegnung rrforb ri sch i-h- fich noch die Bemerkungen, die d r stanz ilische Ministcrpräs.dm zu den von d.r Deichsregit- tung vvtgeschlagenen
Derhandimigen über die Verhältnisse in den besetzten Gebieten
gen^rcht hat Et hat ausg führt, d.ih er feine Deipf ich ungen eing h n w tb? welch: die Ai'lo titnt des D.n.ralS D gauU? schwachen ob-r die Freiheit der th'inisch.-n Dcvölk ruug schädi \e -. könnten, und dah er lich zu kein n M möoet hetged.-n würde, das den Eimfuh B.tlinl wieder auf die ’Bcdö fetung au»b hn? > k >nn -. bi? sich von diesem Ltnsluh zu befreien wünsche
Der Deich«rezier»ug ist nicht» bekannt, worauf die selbständige und unabhängige Autorität
Tc*ontte« beruhen könnte, ber nichts andtes tft al» d r Kominandanl d r- jenigen Truavni d. au, Befehl b r franz fisch n un'1 der k> lgischm D gi.runi i n Wid rf ruh mit Decht und Dertrag vaa Duhrg bi t bc,e.,teit. Lbenivweni. ist ?,er Deich.Legierung b-könnt, datz die Devö.'kerunz der besetzten Gebiete jen mal« den Schutz and die Hilfe Frankreich» -inctmfen hätte,
um sich vom Eins uh D r in« zu b freien Di. her ift aus dieser Devölk tun) kein anderer als der Wunsch laut g Bor) n sowohl von den d e r • tragswidrigen M>1 hnah nen der De- satzungSmächlc al- auch v»u dem Separat, st engesinbel b f c t zu w rden dr« feinen Terror (eb ;• i h dank der franzofifchen ilnteri ü u ig bat au üb n k innen.
Hoescst bei Poincare.
Pari». 23 5>e- iWDA.f Wt? Hava« mer- bet. wird Dotschist rit v Hoefch morgen von Poincar 6 empfangen
Poin^arHs Vertrauensfragen.
Tori«. 23 Dez iWolfl I Di- Kammer brachte in rin r Da - r.i>j z bi - -batte über die Deuerungs>ul:g. für hic D amten zum rot läufigen Tlbld'-lu1, und fohle folgende Do» fck!ü I Es ,7>rd > i e Kemmis ton zwecks D c » Vision ber 'B'omtengcbältcr ceLilbet, die iich <u ci e.n Dri el oas D N-e'e n ber "Be- omtcnschaii u amm n r>l Di«' uvr, c i von der Dcgi iu g ern • nt Di? D?-oi ion muh b s zum 31 Oftr! r 1924 durchs-führt lein Di. Fi»mi(i-m- unt.-rflü ig wirb um fünf tg ^ro-'-n-. d> Au ent- d'ltö. 1 ' .-r igun) für D amte 1 mit Dreifiwoh- rung vm fü.if ,l>n Pro Nt erhöht D-i ber De- t- '• : üd r dl? Zu'a n e I tzunz der Kom-.-ifsion l.<! t ?e- Mi ii ..r i n ie Dertrauens- froge Die Deoi rung .rfiief! 392 ge-ien 169 Stimmen 3m tr i er.'.i D rlnuf ber Debatte nuT2e roch orrf ngt. dah d,- 'B.-fti nmmqe.i Les Oicgi. u g*mta ar c ■ üb r ti? oxte'übr en Gr- to u g n vvi dr Dozesordnung abgeetzt wär- kc P in are fl.Lte darauf nochmal« di? "Bert rouen»frage Di Erhödunze-n wurden mit 231 gog-n 211 6 mm -n inb hierauf der gelernt E ituri durch Handaufb b i a-.renommrn.
ie ftomm - i wird morgen fein? Sitzung cbSaft.-n Di- n ä ch 't e Sitzung findet erst am Mittwoch statt
Scharfe amerikanische Worte gegen Poincar6.
Paris 24 De, (WTD. । Dach einer UZel- bung de» Dew Jorl Hera d' aus D e u r> o r k hielt der ehemalige Deobacht - der Dereinigiim 6taaten in b-r Depar itionsk^mmtsfion Dohb. n auf dem Jahr.-^bank it der Def.llfchifi Dew- England eine lang? Dede in brr er bi- De- I e n u n g des Duhrgebiet« und die gan e französische Polilik in der Dubr- frage scharf verurteilte Di. Defeung de» Dudrgebi?ls. so erCän- er. wtrd d ? I?h- lungssähigkrtt Deutschlands berible ei und die Dieberherstekluug et^:< banrrdaitru Frieden«
SesLhrde».
Wenn diese Besetzung eine dauernde b eibe, mvrbc Amerika bie Äücklehr zu d n pol lilchen M thod?n erf .b.m die e« tut au g -g?'.<n g ha Un bnbe. feil dem .D ib ech n von Elsah-LothiIngen' em Ende gemacht fei Er habe die
Beschlagnahme bei Duhrgebiel« niemals füi nötig oder auch nur für nütz » (ich ang.lch n, unb er halte f>e au h jetzt noch für eine iSfährdungde« Fri. d e n s. Ab i gan, abjJ h'n vom Er olg ober Mihersolg bedauere er sie. weil er fit al«
’Bertrarfbrwt) anfehe, nicht ru- Im lechn sch n Sinne sondern auch im Sinne des Geistes des Fried nsoe Irages
Eine holländische Abfuhr Poincar^s.
Rotterdam, 23. Dez Der „Rieuwe Dotterdamsche Gourant“ schreibt zu Poin» car(-s letzter Rede Poineare- erklärte, wenn Deutschland Im Besitz der Duhrkohle geblieben wä'e. würde eS bald auf die sran,zösische For- dciung nach Koh.'eiilieserungen geantwortet Haden, Frankreich fofle sie sich selbst holen. Das Dlatt erklärt: Es Ist ein groster Fehler Poln» cari-e. das) er eine solche Aeutzerun^ deutscher- scits nicht abwartete, ein Fehler, den er Frankreich gegenüber niemals wird verantworten können, denn er wird doch selbst nicht «lauden, dah die Besetzung, die ohne Schwierigkeit erso'gt., unmöglich geworden wäre, wenn Deutschland einige Wochen später sich tatsächlich zum Roch- teil Frankreich« mit Kohle versorgt hätte. Diese Rechtfertigung der Besetzung ist kle schwach st e, die wir jemals vrn P o i n c a r i- hörten. Seine wirtschaftlichen Argumente sind nicht stärker 3n Belgien lind bie urteilsfähigen Leute bereit« so weit, dah sie nicht mehr beftreiten, datz bk Ruh-- beseyung ein schlechte« Geschäft ist
Englands Mihvergnügen.
London 22 Dez (Wvfis ) Die Prelle bebt bie in '-i q.fingcn Kammerrede Poincarü« «um । «oiud kommende unverändert u n - t a t | । 3) t i g r Haltung des französischen DMinifirrptälibcnten in der F.age der Ruhr- bllrtzung hervor
.In einem .Was wird Frankreich tun T* über- schiiebencn Leitartikel führt die .D a i f y De ws" in Würdigung der Wahl Moreau». Stamp«. Mac Kcnnas zu Dertretern Grofchri.'annlen« in den UnierfuchungsauSschüsten der Deparatlon«- Li nmiflion aus .Was PoincarC- auch immer beabfi.fi iqe. diese drei Manner meinten e« auf jeden 5 iu ernst, dasselbe könne auch von dem ameiikanischen DeOenienen Da wo« einem Manne ton starkem E ha ratter unb starker Entschlossenheit. getagt weiden Man könne daher eiaiatten, bat,
ferner dieser Vertreter sich ttrit einer Scheiu- Untersuchung abspeiseu lassen werde
obe. rr.<t einer Untertuchung. bie in ihrer Deich- toeitc to beschränkt fei bah ihre Ergebnisse keine» lei plastische Bedeutung haben könnten Die grundlegende Tatsache bleibt trflehen, dah Poin- cato keinerlei Andeutung über feine Bereit» ► illigfeit gab. an ber Erörterung ber Wirkung ber Duhrpo 111ik auf bie wirtschaft- hd>e Lag. Dcut'chland« unb aus dessen Fähigkeit Reparationen zu zahlen, teilzunehmen 3m Ve^ gcntcil. er habe gestern in ber Iranzöftschen Kammer mir allzu klargemacht bah er feine Politik in feinem einzigen Punkt aufgebc, und bah f|ute. die versuch e„. ihn b;'ler Früchte feine» nutzlosen Siege« zu berauben bie» aut eigene Eelahr täten Unb dabei sei tr fügt da» Matt hinzu, die Duhrbefetzüng der SV r n der ganzen Fiage Es w.rbe der DeparattonSkommisfion felbstve. stä.,blich un- möglich fein, herauSzufinden, tmc-.iel D.utschlanb Rahlen könne, wenn he nicht über die genau* 2lblut/! ber französischen Regierung bezüglich bet besetzten Dediete« unteriichet werde
Wem, De"'schlaud enf enbtaree$le Zeit fri eteueremkuofte an« seinem rrichst.n Zn. dustrier.ediet beraubt werde, so mätztrn die Reparationen über Bord gehen und der Auftrag ber Abschätzung ber deutschen Zah» luugss^igkeit würde u einer Komödi? her ib, gewürdigt.
Die einzige wirk.ich hoTnungfnoCe Au sich? diel « neuen D rtuch?«, Frie>rn ui> Derr tgtei- in Surova w e>.-rh rzust.llen le d h 7v.n r durch seine Zustimmung zur MiUer1u4xing for'mlffion soweit ging, dah er niht in der Lag fei. sich davon zuruckzuzi-H-n ob-r ihr. Akti > i zi einer Komödie zu macht, Poiniarös Rrgieruni würd- tn solchen Fällen auf die D'anerschift der ganzen zivilisierten Welt stoben, und <' । " in einer Form, der te: i- Ha^toa Gaatmä Dibrrftand (-iften zu form'n hosten könnte
Di .Timr«- schr-ibr in olg' ber jetzt tm Ruhrg birt und Abeiu and h rrschench'n grötztrn üaZUrbcti bezüglich bet Frage ber 6 »■ be r A.


