ar. 277 Srvetter Blatt
Die Ziele derRentenbank.
Wl« bie _3rnt 3lfl" melbet. legte bk Le,- temj brr Xcntcnbanl und ibr <Pi<Hoau»f<fru^ ber $rrfl« bk Zki« bet JMHtut«. die bcBbertgcn jortUfcrtn« und mit Uacfcbrud auch bi« f- faflung bet 'Bciaxaltuna«rat6 bar non ter Der • 0,ita>ortung dir ric Tbant gegenubc, bvn brlafklen TMiafd)a*t4q nppen gegenüber den TUuMftnaryen unb biniichilich ber R-» wendigkeit n«e bad bte Xentcirnarf auf feinen Hall «vierwertig werben bur'c _D?nn eine »tpetle 01 u , i o g e bei 3entenmar! ili u n • «»glich" Dir Ofortf fei re vllich ei dalür zu sorgen. baf) Mc Jtrebil« an bat Reich auf das allerlorgfaltigfie geprüft nx-ibcn, b.-nn fiebr als 900 Mill Xcntenmarf zinsbarer Riebitc «ünben eben den 300 Mill zin«lofcn Är.ouc« nicht Mir Verfügung und da« Reich müll.- auch daraus hlngefuhrt aterben. alle Maßnahmen zu treffen, bie eine 3 n l a>e rl u n g ber Xen - tenmar! verhindern Denn bie Äiebllc ber Renten dank bienten lebigUch lü.- bie 11 c b c r • ga n g 6 a e I I zu den crbotLcn geordneten Wal-- rungsverbältnIllen und bi« zum Iiuhiahr 1924. wo bei «tlal in Doibrnark baianzieien mutle. tur werbende Zweite tonne bat Reich notfad« Anleihen aufnehmen, bespiel«weife aus die Such- bahnen ufw
Bisher Hai die Rentenbanf bem Reiche an Rrebtlen zur Verfügung gestellt
■ ) unverzinslich 100 Mill (von 300) »um Umtausch von Schatzanwcisungen, och «nr Umwechllung von Paoicrmaik in Rentenmark, Die aber bisher durch bie R.nchobank erst zu einem Beinen Teil auSgcgcben axtrben fonnt.m
b) verzinslich mit 6 Proz: 200 Mill G c n c- ralfrebit. 150 Mill BctricbSkr.dite an öllenbabn. Post utw zur 3nfta!licrung b->S Poft schert- unb Pvslanw,'i>ungS:erkedra in 15030 Postämtern
C) ICO Mill Rhein-Ruhr-Kredit. bi: ba« Reich durch Lombardierung bei ber R ichs- ban. in Van knot en verwandelte und in bicir- Form noch dem Ruhrgebiet schictt (Somit hat bat Reich nur noch 450 Mill verzinslichen Ä re btt und 200 Mill unverzinslichen offen, allerdings sind die bisher bcanll.qten noch fein 6n>?q« alle voll verwirtschaftet ) Hier ist einzulchalien. bah bah hie Velahungsmächt.- zwar oen Umlaut ber Reirtenmarf nicht aber die Zahlung der gesetzlichen 4vroz Velaltung ron 3nbuitric und efrunbbellt) zuzulallen scheinen
Die Rentenmarffreditean b i c TD l r t- schaIt haben noch nicht begonnen IDcnn daS Reich bisher schon dem GebenSmitlesstanbel u1 •_> Xentemnarf zur Verfügung stellte. Io lediglich durch Umtausch gegen Paviemat f und jedenfalls durch Dazwifchentreten b" Äevcnbuif ober durch Rrcöitbvrgabc selten« ber XeichSbank Die Rentenbanf selber tritt überhaupt nicht mit der Wirtschaft in den Ärebttoeifcbr. sondern lediglich mit ber Reichsbanf. dem Reiche und den ?)rtMhrotenbanfcn, beren Tetlreict sich äugen- lieft uh zur Vereinbarung ber Bedingungen in Berlin befinden Mit ber Reichsbanf sind bie Krebltverhanblungen mündlich abgeschlossen, schrifllich noch nicht bestätigt Danach wirb angenommen. baf> ber 3 t n « t u f). zu bem bie Wirtschaft bie Rentenmarkkrebite belammt, sich um ft—10 gJro» b» negen wird, baf", ferner Doa b<n feiten« der XeichSbank zu Dcreinnabmenben Zinsen wahrscheinlich Dretfünfiel an bie Rentenbanf weitergeleitet werden, während zwei Fünftel ber Reichsbanf verbleiben Die R?n'enbaiif beansprucht bleien ZinSanIell zum Zwecke der Re- servenblldung. der Unfoflenbeflrcitung und auch für eine Dividende Die R.idtsbank wirb diele Kredite auf rocrtbcllänbigcr Di'i«, m e schon bekannt ist. cuügeben. unb zwar hat die Rückzahlung der Kredit: auf ber Pfundbafi« mindestens zum Tlominalbriiaq in Xemcnmarf zu erfüllen Den Lntwcrtunqszu'chlai. de: gcgcbc-ten» falie der Reichsvanf vom Kreditnehmer zu zahlen ist. hat diese an die Rentenbank xeitcru ' n denn deren Xcnfcnbi iefe lausen in Gold. eben’o wie die Velostungen de. Drundstücke ufw in Gold lausen und wie die ganze Bank llch auf Goto einftellcn müsse
Dem ZahlungSmlttelumlauf würben bisher 340 Mill Xcntcnmar! zu IV'. u ju ig gehellt. ba« ist doppelt Io viel lute her beneiti in Goldwen des Papieimarkumlauf» Aber btrfc Zurverfügungstellung bcbeuict noch keineswegs eine Uel' j 11 u n t r ' : 1 kehr Die Derteiliin., der obeii.iirai >ten 7- t. : •; auf die Regierung»! i fe auf die jSoi i.v't.ill. 1. auf bie @ilcnbai)ii(a| en ufa brau. 1 lange. Zi. und die Reich «da >k fo;ir!. ou ... id> eul 10 b.» 20 Mill Renten mark zu n Ur,.auf r einacn de art. bah $. V in Beilin in. . .bauten unb ®robflrmen je 25 003 Marl am -Tagt Lt.iügbae waren Am Oamstcg ft au« C: a Lnangel gesperrt worden Tie lBicbcrau»|clgunq kommt jeht überall in Gang. Pro Tag worden
Iwei Freunde.
Roman von Wilhelm Regelet.
eine bl oh* sie Ichwiea Schl'.htich
normte er c.n Heine 2a'N 1 " er atf -an-
»ahlung vu.'ch.ug 5o u< >.g . aU> Ännx etUKxnet batte, aber daS ®c£b genügte für ihr«
sich veiiallon'
.Wisfe.t Cie k-a« genau T
6r zöger::. »IS könnte er ihr stellende Antwo t hetn^llok.n^2Ibcr mit hochmüiig u »g: c
28 Fortsetzung (Rachdruck j.-rboten )
Ollfo verfaulte sie bie Stiche o(yu Dissen ihre« Di! r<
Da mein Pilnzipa! nicht <u Hause ist. tonn.c ich 3bneu einstweilen nur eine Aizuhiung geben ” .Gut W.eoiel?' , . _ ,
Summen 1 logen ihm durch den Kopf grob: tmb flcine Ss wa: immerhin möglich bah lie bie Stick-: U England getauft bat c. unb dann waren st - rermutl.ck Repro-iiktlo-icn. Aber dann würde sie jai, den Preis wi 'en Er beobacht.'!: Annie die aus einem Stahl Platz genommen hatte und den 1*11 en Sogen auf ber Lehn: d.e tni cie Hand in ihten: qro^n 2Ituff ruhe'! lal cnb. glechmü-.ig bk ii einen GloSsch ank aufge'iellt-n Poitellon.- betrai’c.c Di.- eine c.ulDtui au« edlem JRoxual hob >ich ihr de chattete« b.cit<« Drosil auS fern buntL'tt Sfunf« Das 'ch^nlle, eleganteste Mädchen der gan-xt Star- unb hatte v elleicht qestohlen .'aumel c-gnH Ibn.
Die Stiche m.-ten einen guter Eindruck Abc. die Fällchunqc.i lind heute 's ra.liniert, bof) ich fte erst ge uni uiuerlu* n mu jic
.D e Stiche find echt Darauf formen Sie
Stehen« Anzeiger f Sen «al-Anzeiger für Ddethehen)
40 Mill Mark kleine Rentenscheine fertig. Da« Publikum empfand den 50-Mari-Rbschnitt schon als zu hoch Io bah in bezug auf bie Stückelung ber ursprüngliche Plan geändert werben bürste Man wird mehr kleine unb weniger grabe Abschnitte machen, bk bekanntlich di« auf 500 und 1000 Rentenmark htnuusachen sollen Die MünzauSprägung. die durch da« Reich, aber für Rechnung ber Rentenbanf geschieht, soll im ganzen 60 Mill erreichen 3n einer Kupfer,egierung nach Art be« Frie- den«plennig« zu 1 und 2 Pfennigen und einer Aup ei-21 jmlnuim-Cegie-unq nach Art de« Iran- c> ischen RatgeldeS in Höhe von 5—10 Pfennigen Dir Rentenbanf selbst hofft da sie feinen direkten Verkehr treibt, mit 10 bi« 20 Beamten au«,u- fommen Fui ben ab Januar vorgesehenen m - tausch von Golbanleihc in Renten- marf kommen nur bie kleinen Stücke ber ®olb- anlelhe In Vetrachi. und ba« sind Im ganzen 204 Mill Mark
Hinsichtlich tc« Kur«verhSltnlsse« für dir Rentenmark stet» e« für die Dank au'ier allem Zweifel bah si allmählich weiter der Welt- pariläl de« GaldeS angepaht warben müssen ia,toer irano) zu la )cn. wo birfe Pa.itat iuoetlöllig zu fachen in Ddet: darum ist einit- axJen .-uch noch nicht zu fajei wann da« von ber Regieruna versprochene 'en? unb stabile 11 m- tauschvcrhäitniv für Papier mark In lleitbeständi ien Zahiungsmit ein ncifünbct weiden kann unb wie e« au«f>eht Durch eine scharfe Geibmarltverknappung muffen wir vorher hindurch.
Dte Art unb W<isc, wie die Xentenmarf l.i ten Verk hr geb ich' tmirte, hat ta Publikum ui’.' Prelle stark övregang (>. rp^rgerufen Di: R.g.erung hatt. bie bcitlge xr.lif, bic fast bie g himte Pr sie an ibr.n Mahnahmen ubte we- fe tlich blchvachti frnnen wenn sie rechtzeitig te.i Cxl.Jvi. r b»-« oxp.imntffe« van ihren Absichten ent'e nt unb mindrs'.e.i« die Pr fe in gc - gr ter Form uf» r ihre Betnc tqrjnbc infor- m.crt hatte D-ah la« erit jetzt, nachdem in ber TeuoKcrurg eine begrcillii- chntiultuna Plan g griffen hui. gleich/am notgedrungen, aber immer noch in gän lich unzureich.idei Form, durch l.e auch- von un« geltem mieb rg<g<l>. • Ratiz dcS Wolffburcr uS geichehen ist ist in e.-il rr Via • Schuld deS zuständigen Pi lledezeinen e.i r ci X<,d;?r.'giirung Trotz jab.cla.igcn, bei n en Äa- birxttetocc'.l.1 immer oott n uem wie. erhalt n Vüistellungen k-.r jauin»isiischen T-.iaT?org<ini- t .■ ci. tat auch las Äabn :t S r.sema.i 1 a.i b r f> . ch en Gell-o!, ihcit f. itq lyil: n an b e Stelle c >ur ein , I Nt.« Zu ikti n <r n de. Regie.unge- rrifdiine auf) r r . und) i Y il'amit P 1 c ' ' e - di c | e errv n Munn zu berufen, d.r mit der Pi.' keinerlei rähru ig hn uno jed^e Dei'.rautö.N mit den Au'g rl>en und V.bürsnisten der Prelle tirmifkn lieh DaS ist um >0 erstaunlich r alr ter Äatvler selbst währ.nd ferner ganzen Mdamcn- tarifdie.a Tätigkeit auf bem 3n1trumrnt der Pieise f.ch geradezu al« Meister eiwieien hat Die Fvl- g a bc« Versagens ter Prcffeste!te sehen wir in e ncr heftigen Krllik der über die Ziele ber Xe- g.erungsprlitik tm Dunk ln g.-laffenen Prelle und in einer nur losen Veinrruhg 1 ng ber Bevölkerung, be man mit recht>ei!iger Aufklärung über Zweck und Ziel ber wahrunaSovIitllch-n der Letten Tage hatte verhindem können unb um be« ®. Lagen« der Reform willen unbedingt hätte veih.nbem müssen.
FrankreichsIustizschande an Jtubr und Rhein.
Ueuterungen be« Ob rr efchSruNvaU- Dr. Ebermaher.
Am 11 3anuar f n> Fr inkreich uns Vel rlen gegen Rech' imN Vertrag in 'c ■ Ruhrgebitt ein- g rückt, ang b id) um zur Di Herste un 1 bc Re- parotione i ter njen pr diktive Psän e z 1 er- g eisen Sa 6 Z.kl Frunkr i h« an, dahin die Verrlk unq un> d e Wi.tlchai' b;3 Ruh g bieli in b n Dienst Frankr ich! zu frei en D ' Deut ch n an Ruhr unb Xhe n s l tm für Frank 3H F on- b.cnfte leisten Unb bei Zunut nj beantio e e man beulscherse tS m den t> rgetraU qt n M> rten mi| bem passiven W i b e r st a n b Di Te rolf rung tat babet tutztj Ung-le Ute), fonbern hand.l'.e ganz im Si in der Ä 1 n 1 e r Vanb- friegeorbnunq. bi' au«btü lib beft mm . t ah ber Ver älkerung eine! okkupierten Vanbe« nid -, zug.mutet w rben f um ben Ve a mgs- ; Hörden Dienste zu! hat be’iVg g-nbi.- unter- J . 1 b -3 eig nm Vanb.-i ri Lien mu 1 n Um b.ef?n 3 i -i;an"* <u brech n gingen bc Le'a ungi» d H.-de» mit B rb ftung n 2a«tre: ng n ® n- leikerung n in t PI 1 id rangen unb m t Marden g.grn d.e Vevlllerun 1 vor Unb Iran allem bie TePölf run i b eb unbeugsam in ihrem wassen- Icsen Avw.drkampf
Dte deutsche Abwehr drohte die ganv Icon- ^stsche Rhein- unb Ruhrpo.itik zu g fdbrben Deshalb erk.ärte Pvincars lh zu Der« blangen mtl Deullchtend bereit, wenn ber passive Wlder- ftanb e.itgcftdll werbe. Rah langen Beben'en — svanzvf schen Versprechungen mu > mai zehnmal mlhtnauen, ch. mm ihnen einma' vertraut - wurde deutschersettl ber passive Wi^r- stand abgebautin d.r Erwartung bist de Zu» stanb vvm Zanuar 1923 tri d rhrrgestellt trü b . b Hua ba*) die AuSg w esenen zurück! h en dürfen unb die politischen Desangenett d.r Frechnl wiebergegebe" würden D>n b.c en Dorau«sestung n Hot Frankreich b>5h:r nicht eine einzige er,ul t
Von allen Opsem. bi’ ber Ruhrkampl ge- svrdei. hol find nrban b.-n Vlutvofer । die der Au«weifungen und Verurteil nqen am schwersten unb goausamst n Wir bitt > Gelegenheit. gerade über bic Frage der Verurteilungen au« Anlah des Ruhrlam *c« die Ansicht de« Ob rrrick-Sanwalt« Dr 3b. r- maver-Leipzig -u erfahren Unb zwar legte er Wert darauf lih r r 1 1 , u r i fl i, d> u di e F>ag' j'i duhtm Dt: Zahl der !m R^h.gedi.t ton Miiitstrg richten b.r b le):nb.*n Mäa,t 2Vr ■ ul.eilten b tragt r.tn 1 4033 ä« handelt 11> in ber Hauptsache um haheee Ve iml - der V h r- den unb der Wirtschaft um m Ulerc Veamte. Gcweib.t e bende un> Arbiter Die ,'erta gten 6tia|ea s.nb von anarmal-'r Höh: Di Urte I«- ICiüdje de. Millt irgcrichte de '5#f ir.ung >m d) c hnb zu prüfen nach bem beutfchrn den franzö l- sch.m unb bem internationalen Xed)L
Die Veu tcMung n ich bem be u 11 d) c n Recht > [iarjj'. h,: Sßrürun.g ber Vorfrage nach bed Rechtma hi gke11 ber Rührbesen ung 3(1 nämlich b! ■ Ruhrb.fe iun 1 unbere llti it b n 1 entfällt auch bi« Recht der Bestraf m i 01 Ve woh ein d.S w . errepilich bes-ey ei G.b tc' Gerichte b.r xX-iunung >ma yte Fr mkrel h I ltct zwar cm B se un; icpt un Rihr,eb t a 1' b m § 16 zu An aq 2 b;5 Teil» VIII oel Vers 1 Ue V. rtrugcS b r bet b.c Mahn ihm n umfchre.bt zu dtnen die al ü.-rten un> afsvfii' ten Regierung m b.red)t fl1 f:nb. fei S D.ittschl in 1 01- saillich seinen B.rpi.iJ.lung.'n nicht naJ)fammt" 3« werben bort ab r ledig lh » i 1 . t d) .1 f t - (ich? und finanzielle 6 xrr an'' Verq l- tungSmahnahmen angegeben wiheend von mill- tarifchen MaLnihmen nid)' auh nur <iab u- tungSwe fe barm ci, Red- it Di mditär 'djen MaLnahm.n deg g nD utschan in An enbu q geb.ach ro rbm t'ni.n stn> in Tel XIV. Ab sch'itt I Art kel 4»3 bc« V r ii ( r e *ra. c.< genau b:lt mint bür;, n da ia h n imll i) fv fern _D u'.schland sich Weige l, b e Gl i n heil 1 der einz..n ber ibn nah den geg nw >r iqen Tkt trag vb.i g nd.n Wid rgu ma u g i e ei l st timg.n zu crful.en'. I bgiw bi. in Ariikst 42 1 genannten Zonen ( i if.'3 Xteinufer mit iXn V. ü kemkopsen von Ma n,. Kab.eni unb Köln! sofort Di.ber durch al iieile unb assoziiert: Ste.it- fräftc ganz oder teilweise b.'fot werben 31 ne
Au»d hnunz ber BZatzungSzonen tote Ile tm Artikel 429 in ihren Grenzen genau sestgelegt sind. Ist in bem Versailler Vertrag überhaupt n i di) t vorgesehen, b.Shalb it die Ausdehnung ber Befer ung um Düstelbori. Duisburg unb Xu r- ort toic helanberS bie Besetzung be« Xubrqebtet« vertrag« totbrig
Die Ruhrbefetzung entbehrt also tatsächlich jeder rechtlichen Drundi-age unb bamit entfällt jede Berechtigung der Verurteilung von B-wohni-rn d; sc« Gebiete« durch Gerichte ter BZarurgsmuchte Diele Recht Saussallung hasten sotoohl der bekannte Utrech er Jurist Pro- fcfior dc Lauter wie auch der bebeulende eng- I.fd M irtsch.iftSvrlttikcr Dr K . y n ; f in sehr I ti nm", u i id»’r'cr W-'is- zum Ai-^' tck cc b ad>L Da« k ass schste 3 ugnii für bt • Unrechl- nmhigl. it ixt au ist sctzung nb.r !>i t-1 .1 _ alotc der englisch.,! Regierung baut Zuni 1923 <111 Frankreich, die ba« Xcd)l«gutad>t<n ber englischen Äronjuriftcn üb. r d esc Frage to.eacrgibt Damit ist ? Ir Frage b.a iltoovtet, wie tocit bic betrcflendrn Mächte berccht q: waren, durch ihre Militärgerichte beutschc Landsleute verurteil.n zu lacken
Aler selbst, trenn bie Fran>v'en zur Ruhr- b.sst u g ein Recht hätt.n dann steht ihnen Io- wohl rad, !cm Versaill.r Vertrag toic nach dem Xl.inlantaf tommen f. in Recht zu- Aduit st- lu"g ixulfdi.-r Land.«b.tovbncr zu. sofern c« sich r;d um Vergehen oder Verbrechen gegen lic 9?c. 'tm ober l .i« Eigentum ber d.trell. nte.i Mächte hand-elt D.lb't ba« WafsenststlstanbS.ib- fommcn. L-it am weitesten m die X.'dite dc Xe- toll, rung 'er l-.feftc > Gebiete ein griff, dellest b.c linkvrh.ini' ch n Gebiete urangetastet d.-r Der- n-.il'urg ter o.tlich'n Behörden lediglich unter Au si. ! !cr HZ re'i.'c.i Riächtc Dara I» folgert last i k ll s tzer.d.n Viächtc eine D. ndjtebar- feit selbst in t.n r-chtemästig b ienten Dcblcten nicht au«uLe.i dürfen, t« Icl denn, dast Vergehen
Samstag, 24. Hooembet 1923
unb Vir brechen gegen Perfon ober Eigentum bet Besatzung vorllegcn.
Rach sranzöslschem Recht kommt evtl, ba« französische Mllltärstrafrecht in Frage. Dtefe« macht bie Aburteilung von Bewohnern besetztet Gebi'te abhängig von zwei VorauSfesungen 1 must eS sich um seInb11che « Gebiet handeln (Poinearö hat in fehler Rote vom 10 Januar 1923 ausdrücklich erklärt, baf) eS sich bei ber Ruhr- bcteTung um eine .nichtmllltärilche. also Irttt» lichc Aktion banbeU). 2 sind dte Delikte, bte e.'icr Aburteilung von Land.-Sbctochnern seind- lidter Gebiete durch französilchc MUitärgertchte unterliegen einzeln genau aufgeführt Dellkre atxr deren weg- n Verurteilungen im Xubrgeblrt er1. Ig: sind, werden nicht ein einziges im Iran« Acfl 'en Milttarsioasgefetzbuch anaegeben GS Ist dem i bersten franzosifchm >G.'richtShof. dem Kalla- '.onShvf In Pari«, offenbar äuherft schwer gefallen. die von txm französischen Militärgerichte über Deutsche tm Ruhrgebiet verhängten Stras« zu bestätigen Cr hnt sich icdoch zu einer Auslegung ker be trcsscnst:en Paragraphen htngegeben. t man von Lieft m höchsten franzölllchen Gcrfchl
hstlte eClMilvii sollen, indem t-6 crGüd«, l*>ü die Militärgerichte s ü r jede« Delikt zuständig seien. daS ben militärischen Unter e Hc n schädlich ist
Dies« AuSI gung verstöstt In gröbster Wels« gcQen ba« Internationale Recht, toi« e* in der Haag r Uandkrie,rSorbnung von 1899 ftflgelcgt ist Diese« Recht iästt keine Verurteilungen von Beioohnern eine« oku- l> 1 . r l e n Lande«, selbst währemd bc# Kriege« nicht, zu. Ne sich weigern, dm feinblichen Arme > Dienste zu leistrn. die gegen die 3nteresser tv; eig men ftmtv« verstosten da e> keinem Can- bevb.wvhner jitgemutet werben bars, zum "Bered'ei g gen sein eigene« Vaterland zu werden
--n sich di, urwüc Oer französischen K 1 g«gericht.- tm Ruhrgebiet ansteht. so findet man. leist c# sich s <1 st .1 >, « I ch l i e st I i ch um Urte le handelt gegen s-lch-e Betoohner de« Ruhv Cc'.'.ctv#. Mc sich g.to ijrrt hitton. Berräterdianste gegen ihr deutsche« Bnterlanb zu tetften
Zusammenfafsenb ist sestzustellcn. dast sowohl nach, icullchem wie nach sranzdstschem unb nach :• t nationalem R cht bie LuSiibung ber GerichtS- !■_rf-'it d.r brsenenden Mächte gegen Glntovhner ter l setzten Debi tc unzuIästIg ist Drvtzdenr sd-11 ich C i rr»d> 4000 D-utsche ohne RechtSgrund» l ge >um Teil mit g-nb.'xi unmenschllchrn St rasen b l gt in d-n Deilngnisscn al« Opfer franzb- I Id*, eiiadjl- unb G to.iitfprud. Mc i t ber ge- sannen internationalen Zuristonwclt Sntsetzen unk öinvöiu g b roorgctu’en Dr Sb rmaher verwie« auf 'eig,- Urt.lte neuti ilcr un) sogar alliierter Zur st 1 die in schärnt r Welle sich gegen Mf T<;i u q an, rk nHer Reck tkqi undfätzc Mirch F..'. Gleich unb T-.'lgi n auegefpioche» haben. Dte trobe Xlad 1 bc« sittlichen Rechts ist duich UrteUä- Iprüdx toic lie durch Frankreich unb Belgien an Rh. ui unb Ruhr gefällt wurden, zu rückgeb rängi worden 6« fei aber zu hoffen, da st sich recht bäte wieder ba« alte Wort erfüllet, auch hinsichtlich be deutschen Ruhr gefangen en Recht must Recht blcibenl
Don ben vereinen.
Wegen der ungünstigen Zeitverhälttcklle taeui in abkbbarer Zeit kein Hauptversammlung bei hessischen GrziehungSvereine ftatt- finden B sonb.-rii h nb r ich ist M’ Tatsache, dast ein grober Teil unkre« Hessenland-S der für bte Arbeit b-r Lrzichungrv reine 'ehr in Betracht komm!, zum b s.tztcn Geb etc gehirt. so bah ehte V rtr.tung d.r dort gen Stellen zur Zeit unmöglich ist 2« ist bc« um so bebau er bch.r al« dadurch einmal .-in a Iso tigc Bcsarcchan, d r Lage und der heute b1.n>.r« toicht g n Aisgaben der 6./Jet- n g«verein,- v»ihlnder to.rb, unb andersrttS bie A b;(t bei Verein« baburch der weiteren Oef- scntlid kcit mehr au« den A igen kommt Unb doch muh ba« Snter.'flc ber Al gemeinst-st für bU Tatigkell ber Srzi'bungSvere-n - u at g halt n Waden rn.-nn anher« ihre Arbeit sruhtorrnqenb unb segensreich sich gestallen soll 31t e« doch Arbeit an ber Zukunst unsere« Volke«, und zwar an einer sehr b.-brostten Stelle
Roch heute stehen bie Vorarbeiter be« hellte sch,rn DrzirhungSv reinSwrsen« mitten In ber Aibeit Di, Ctga-iHation knüp t Nch an bie Ra men von Dekan Röschen in Freienseen unb Äiei«bircl:or Wolf in W 0 rm « ben frühere« Tx*igeorbn.ten b.-r Stabt Diesten Wihren» der örftcre, b.-r zw i keinen einjelnen V rein mehr leitet, heute noch Berl>inb 1d_>rH»enber Ist hat ber Letztere in all b.-n veckchiebenen VervaltungS- fteilen, bic er im Hesfenlanbe beileibete, aM Äici»amhn.tnn von Worm« nach seinem 3u«- scheiben au« ber Gi st m.-r Skabtsielle, alt KreiSrat von Oppenheim und bann weiter al« Ärel<b.tt£tor
i.ugrnbl cklichm Debüisnis'e Ueberbte« fand sie d.e Siiucillon immer peinlicher
_3d> teile, He r XIculinger wirb natürlich eist d'. ck mehr bcz.chlen,' fügte cr stintzu. .'Ber- i-e.h.n Sie einen Augenblickl'
Sr ging in bic Werkstatt zu Böger hinüber unb bat bieten ihm die ei forderlich Summe bl« mö gen zu leihen. Böqer holte oui feinem Der- Ich^ tzten B ustb.-u e. d >« Gelb h r^or da« Annie . j) in ihren Muck schob Sie wall e ichan gehen. .« Klauv gcichm.-ibiq mit kaum ir.c kbare. Lchu- ." cnhcu.'e '.agx .Darf ich Sie noch bitten gnä- l gc« Fiüul.in, mir zu inigen. d -st bte Sud,.- 3sti Sig.-ntum sintz und c-.-h Sie ci Recht hüben, ,u ve lause 1 Da« anrb b3 un« so gc- handhabt. 2« ist natüilich nur Formtadte '
ä.c 'chien unonge.xbm bc.üqrt erwiderte n<b lui^'n 36gern aber .Ratürlich!' unb fiteilte teil Handschuh herunter Dine lonbcr- t e Srr.-gunq ' emächttgte •:., 'einer, al« ihr ax.f :r Handiücken unb b.c spitz - ulaufenbcn Finger m.t den terlmuiterfarb.-rei Jlögdn zum Vorschein laniciL Wäh.enü tu nach Ieinem Diktat t.e Eiklarung ni.drrsch icb fom eia toent) Tinte on ist t Finger die er mit einem hastig ab]:- . is eiien S.uck Cöfd,,o,ter ab an-bte Dabei llreifte e. ci^en slüch.ige.i Augc.iblick bic 3>u>-nsläche ih er Hand unb fühlte zum erstenmall seitdem er c cuatlen war e;n winzige« Stück do 1 einem Freuer-körpcr. AIS e aber barm ba« Viatt la«, färbte sein eben noch b'.nckc« Gesicht sich unb er neigte bie Sii-n tiefer 3n-i? bochf schon ärger- Ich sie hätte oithographllche Fehler gemacht, t-a hob ei ben Kopf ihre Augen begegneten sich uaiei ber Flui böser 3mphnbungen. bte In ihm ousscho^ war auch ein wenig Mllieid, unb stel
le .ch: war e« biete«, toa« ihn veranlahte, da« Papier rafch in Heine Stücke zu zerreistrn
Annie liest hochmüiig ihi« Augen an ihm h.nurrtctglciten ober burch die eisigkühle Helle d.esc« Blick« sickerte boch ein menig Verwirrung imb Furcht
.Wo« machen Sie 2"
. Mo.i könnte 3hrc Schnst erkennen und sehen, bnrh d e Unterschrift gesolfch! ist. 3ch hab: nämlich bic 2h e. Sie zu kennen g ^bige» Fräulein. Sic werden sich meiner nicht mehr erinnernV
..Ich toühtc nicht —"
_W e solltc.i Sie auch! Ich war ja bamal« noch ein kl.ine Zunge, unb auch Sic waren ein Kind. Kl. us Cbeiifiod —"
.De. sind Sic?"
Hnb int Augenblick si:l ihr wieder der Zunge ein, der auf iei Hände > bmrm,pa,tert war unb le ne Unx.hükn q habt hatte, b.-r sich so oor- brängte unb den s.c immer so gehä'telt hotten. An fernem blostgiü.en Augen erkannte sie ihn mietet. Aber sonst hotte er sich sehr herauS- gcmotL De> scharf um- ftene Mund die qc- sck wungene Wocgenlinic mit dem spitz voisprin- genden Kinn g.che.i feinem Glicht eine 1 energlfch kühnen Zug Unb sic erinnerte sich jetzt auch, dost ihre Jltern ober Han« davon gefprxhen hotten, er sei bei Mellinger untergebracht. Mele Go't wenn Han« durch ihn von diesem Handel erfuhr!
.Za. der bin ich Darf ich fragen, gnädige« Fräulem. toic es Ihnen in bteter argen Zelt ergangen ist? Sie waren ba« Lernte Zähe in Gngland?"
.3s Vrighwa. Oft."
Ihr« llngcbulb, ben Gaben zu verlassen, wurde immer drängender
.Ihren Herrn Bruker habe Ich noch etrdae Male getroffen. Sc studiert augenolickllch Richt wahr T
Wo« fiel diesem Kommi« eigentlich ein? Wollte er etwa die Bekanntschaft erneuern ? Doch immerhin gab sie ihm kurze höfliche Antwort.
.Ich weide ja ba« Glück, bat ich In 3brem Hause Dcrtebren durste, nie verhelfen" suhr a fort .Ls ist nicht nur eine schone Erinnerung. Ls ist auch eine schmerzliche —"
Ann e hotte sch>n istien Muss ergriffen. Abe' irgend etwa« in feiner Stimme liest fte auf* horch? - ilnb er sprach aufgeregt weiter
. .atenn man einmal bort — tn dem Kreise, in bem 0i? leben, fein durste, barm wird man bte Sehirfiicki darnach nicht wieder Io« Darm hat nue ein Ziel. U.tb trenn « einem auch schlecht geht, wenn man auf alle« oei«Kbxn muh. toa« im Geben lockt man ist gearlh ost unglücklich — ober man ist et mit dem Willen, da« Glück be» noch eine« Tage« zu erzwingen - Glänzendere Stunden werden folgen! Ist bat nicht ein englische« Sprichwort? Wenigsten« sah ich et mal auf englisch In einen Xlna ein geritzt Ich habe e« xu meinem Wohlfpru» gemach' Ich baje be feste Ueberxeugung w-fs ich den festen Tbulee h «be da st ich mich tn Die Höhe arbeite. Unb btefax Willen, den verdanke ich «um grasten Teil be® Umgang In Ihrem Hau« Daran werde Ich mich Immer erinnern.''
Warum entfuhr ihm ba« nur alle«? ÄH solche- Hast mit solcher Xufbrtngfl’WiIt Fast mte ein» auswendig gelernte Rede
Sottfetexg !te*J


