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M.M

erWtiwt täglich, ax%rt Sonn« onb g-ierhtgi, eti brrSewstooebdloge: ® i«fc<n er J« nti 11 cti b l i tl er Sew«fU*«Bt)eaiprtl|r X)COOTlorbdn|<t)litbUd) Ir6qtTlot)n,bur<t,bif'Po|t 120000Ulark,oud>b.5Hd)t« »r|d)»tntn «ttqtlntr Rum- em fejolgt höherer D-nx)IL - 3ern|pred). finttUne FflrbieSdjrift. leileng 112, für Verlag nnb (B^MtlofleOe 51. 3n|d)rif1 für Drohlnoch. ndjtee: Ivjdgtr ieftta-

DotKedteal*

Srewflart e. M. 11686.

175. Jahrgang Dienstag, 21. Juli 1925

3eneb*t oon Bajtigta ftrbie lagesnummcr bio zum Nachmittag vorher ohnefebe Verbinblichbett. Srtli für 1 mm HS Hk für zeigens 27 mm Brette brtl GOO Mb, auvmlrt* 1000Mb ; f.Neblame. 21 n )e i q e n von 70 mm Steile ZLOOM.BeiPlatz, vorichnfi ^0^ .Aufschlag. yaupttchrittlettCT; Aug,- ipoet). verantwortlich für 'Politik Aug. Goetz, für ben übrigen Teil. (Frnft"Slumld)em;fürben anjeiqenleil Han, Seck,

ümd eib Dtrlofl: vrühl'sche Universftäf» Such' und Steinöruderel R. £ange In Sieben. Schristleltunq und Sefchäffrstellr Schnlttratze 7-

GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger für Oberheffen

Eine nützliche Erinnerung.

HUItonen Deutsche ringen im deutschen Westen um Tod oder Aufgang DeutfchlandS. Was ein Drefmillionenvolk im Osten einmal geleistet hat, fei Im folgenden in die Erinne­rung zurückgerufen Lernen sollen wir |a aus der Defchlcht«, wir, die wir die gröhten $ stvriker aufzuweifen haben und dennoch durchweg die schlechtesten Musiker im Polin» schen XonzeN gewesen sind.

An Finnland ist gedacht. Rußland hatte 1901 ohne jede Rücksicht auf die finnische Verfassung ein Wehrpflichtgesey'für Finnland erlassen, daS die nationale finnische HsereS« organlfation auflöste und deren Einrichtungen, Kasernen, Truppenplähe usw. der russischen Militärverwaltung unterwarf. Gestellungen wurden befohlen die Aufgebotcnen erschie­nen einfach nicht. Aeue Verordnungen kamen. Darunter solche, die dem russischen Seneral- gouverneur die Befugnis gaben, jeden finni­schen Beamten nach Gutdünken abzuseyen und U2tf> Belieben neue Beamten zu ernennen darauf Weigerung der Beamten, die Berord- nung anzuerkennen. AmtSentseyung dieser Be­amten, AmtSentseyung der Bürgermeister Aeue Verordnungen, neue Instruktionen von russischer Seite. Ommer wieder. Und nichts konnte den Widerstand Finnlands brechen. Schließlich, es war im Oktober 1905 ein achttägiger Generalstreik des finnischen Vol­kes! Und das Ergebnis dieses heldischen Kampfes? Ein ManifestdeSZaren vom 4. Aovember 1905, durch das alle verfassungs­widrigen Einrichtungen und Anordnungen der vergangenen sieben Jahre aufgehoben werden. Wohl folgten in den nächsten fahren noch weitere Bedrückungen, aber der Haupt­anschlag aus Finnlands Freiheit war vereitelt. Das hatte ein Land mit ungefähr 3 Millionen Menschen erreicht gegenüber einem Staats- gebilde von ungeheuren Ausmaßen mit über 80 Millionen! Lernen wir aus der Zeit - für die Zeit!

Die Pariser Beratungen über die englischen Vorschläge.

«Pari«. 23. Juli kWB ) Hava« teilt mit. bah heute vormittag am Quai d'Orsay eine Kon­ferenz zur 'Prüfung der englilchen Dokumente über die Reparationen siattgeiun- dcn hat Abgesehen vom Minilieipräsider.tcn ha­ben bei Direktor im Ministerium für 2Li6itxntiqe Angelegenheiten. Perct ti. und bei flcUtvrlrc lenbe Direktor ber Abteilung bee Auhenminiitc- riumi für Handelsbeziehungen, 6 e b b o u r, daran tcilgenommen Haoas füg hinzu, «i neide u n bcbingic« S t i 11 s ch toe i a c n über tem Ver­lauf ber Konferenz bewahrt ES lieg, aller Grund »u der Annahme r>or. dah Pvincarr feine Erwä­gungen hinsichtlich der Londoner Aoiea au> dem gewöhnlichen divlomatifchen Wege der Bnilkl.r Regierung Mitteilen weide Das belgildbe «Xabin.ti werde zweifelsohne auch feine ein.zel ausgeführte Ausfällung in «paii« wi'fen lallen Schliehlich au, den die leiden Aeqierungen fich über di.- dem Fvreign Office zu er eilende An',wort v.niäi.diaen Der ursprünglich für Donnerstag oorgcselei. "THi- nlftenat wird, wie HavaS mitlcill 1 :reit6 morgen ftattfinben um Princaie Gelegenh.it za geben, den Minifiern von ben englilcken Dokumente.i und feinen eigenen 3nfid>tcn Vkitteilung zu madicii

Paris. 23. Zull iWTB t Der Bru'leler ÄDtrefpcntbent des .Tem ps". in dellen Bericht man einen von amtlicher franzolilcher Seite ver- anlahten Tkrfud) erblicken darf, auf die bel- gische Auffüllung hln'ichtlich der beiden englilchen Aoien E i n f! u h zu gewinnen,

wesentlich

gewisser wilser

schreibt

Die diplomatischen Verhandlungen zwilchen Paris und Brüssel würden wahrscheinlich un­verzüglich cingelcitct werden, um die F.-stlcauna der gemeinsamen Grundlage der fratizöttlch-be!- gischen Antwort zu ermöglichen. Man tonne jedoch bereits jetzt lagen, dah de facto ein Ein­vernehmen besteht 3n o'h ir-lcn Kreilen trahie man nach w,c vor gröfltc Bretton Ueber die Erwägungen, die die engl 'chen Dokumente bet der belgi'chen Regierung ausgelöst haben, tonn­ten natürlich keinerlei Angaben gemacht werden Man tonne jedoch soviel I gen. bah man in Brüssel zwar geneigt fei. die B.ildwinlchcn Vor­schläge in sccundfchaltlichem Geiste -u vrulen. bah man icdoch nichtsdestoweniger entschlo'len lei der Verständigung Zuliebe leine l»r das Land unerträgliche O-ser zu bringen. Unstreitti .'leibe man dem Grundlay der fran-ölisch-velgii-D ' - tior. im Ruhrgebiet treu. Man halte i" Bru lei nach wie vor die Vorfrage der E > n tt e I - lung des pafsivcn Widerstaades lur wesentlich Ferner tönnc man nichi k'nraume^ bah diele Unterweriung Deutschlands miiiels 0rgcnl:iftunacn oder 'D9nI, qf" V e r v I! > ch t u n g e n der2Hncr-

len hinsich'lich der Aenderung des Be-

sai-.ungsregim.-s erzi (t werd n lo.len D,e Ruck k.h, zu», System t r u.,si^b'r.-n B oung de.

ersten Tage lei. wie Brüssel veilaute. ,as

3ic(. das man sich J'" <*' H.-- feine Rede dav n 1 m hl kn dieser B-«'. bung in aller 5«rm zu i . n de ii. ode. ,n die,, in System auf Br und von Hfl ,'c

birgungcn zurück-ik hr.n. d' es ,r D.utl^.ia-o sei t«s durch Ie,n n Widerstand gegen .echt, mähige OHah nahmen un emc re i) mahl je Be- j^ung (? den Versailler Uerttaa -x-rlene

Schfiehli ch sei man tn Brüssel nach» tote vor unbedingt gegen bie internationale Kommission zur Abschätzung der deutschen x4allunp#fäbigleit Man 1ci imm.r noch der An- sich!, dah die Ixiufenhcn Perfonsicht iten crllär- len, bah unter den obwaltenden Umständen ein txtnünltigc« Urtal über die deutsche Leistungs- fähigkci! nicht möglich und drh cs bei weitem vrrzuziehen sei, ux.in man sich um die straffe A g lung vrn Oahr.szablungen bemühe, die durch produktive 6inrjbn:qu;lfcn gefich.ri werden. D<as 14liehe nicht rine A.gelang gewisser Seiten der AeparationSsrageii aus. die geeignet toäicn. die allgemeine Lösung de« Problems zu erleichlcrn.

Die Abrüstungsfrage im englischen Unterhaus.

London, 23 Juli (WTD.) Unter­bau« hat heute nachmittag ber Arbeiterführer Aamsay Ma c Donald unter lautem Bei­fall seiner Pait.isreunbe eine Entlchliehang zu­gunsten der Adru stung eingediacht Sie be­sagt. daS Unterhaus beklage bie riesigen, zu- nehmenden Ausgaben für die Strcitlrafte zur See und in der Lust und andere militärische Vor­bereitungen. die den Beginn eines Austungs- toetibewerbs bedeuteten ui.b die Mittel verbrauch­ten. die für d.n Unterricht, das Gelunbh.iis- toefen und ähnliche soziale und humane .Zwecke verwendet werden sollten Sie erinnert an die Be­sprechungen politisch.r Führer und an bie Er- toüiiungcn der Qlation, dxih der grobe Wi.lri.g d<r lerk SUicg sein sollte Die L.rtlchüehung frrbert die Vegierung auf, unverzu glich Schritte zu tun. um eine internationale Konferenz ei n^ufc. rufen, damit diese bas Progiümen der nationalen Sich >Hat erwäg das von der Grundlage aus-uged n Hatte, bah der Friede und die Freiheit ber Heinen und groben Aatrvnen nur durch die Abrüstung g.-sicherl wer­den könne. Mae Donald erklärte in der Begrün­dung. es sei tief beklagenswert, dah bie Aus­gaben. bie zur Vorbereitung eine« neuen St liege« dienten, so riesen hasten Umfang angenommen hätten 3e mehr bie Motion für Verlerdigungs- zwecke auSgebe, um so mehr vernachlässige sie bie moralischen und sozialen Pflichten. 3m 3ahre 1914 15 hätten politische Führer zum Eintritt in d«S Heer ausgefordert, um mit den Stnegen* cm 6nbc zu machen Mae Donald fragt, ob diese« Derfpr echen nicht eingchalten werden solle

London. 23. 3uli. iWolls ) Wie der di­plomatische Berichterstatter des.Daily Telegraph" erfährt, beabsichtigen die Aationalen Libe­ralen am Donnerstag die Frage der Auhr- besehung und der dadurch verursachten Ver­wirrung des Handel« im Unterhaus zur Sprache zu bringen. Die Ttegicrung wünsche, bah die Aeparationsdcbatte dis zur nächsten Woche verschoben werbe, da man bann im Belitz der Ausfällungen der vcrlchicbenen alliierten Regie­rungen über die Antwort auf die deutsche Bote fein werde

(*in englisches (^ittgeständttis.

C o n b o ,i, 23 Chili < WB ) Lord Shef­field sagte in einer Rebe fei einer politischen Veranstaltung die Hauptschwach.- ber internationa­len Stellung England« sei. dah es einen Vcr - brauensbiuch begangen habe durch einen gricbcn«ld [uh mit Deutlchland. der sich In fei­nen Bedingungen nicht an die 1 4 P u n k t e W 11 sons hiclien Es fei zu erwarten .bah ein An­spruch auf den Ersatz der Pensionen für die Soldaten nicht aufrechterhalten werde Lloyd George habe kürzlich auf sonderbare Wette ver­sucht. diele Forderung zu lechtsertigen, aber tat fachlich ki sie gar nicht zu verteidigen.

Die Massenausweisungen.

Mannheim. 24 3uli. "WTB i Mit bru­taler Rückfichtsloligk t lene-i h-c Franzo'en bi- 91 u to - u n g c " e t1 c n ahnpetIo n a I # fort Sei! Antong 3uli allo innerhalb drei Wochen lind au« der Pfalz nicht 'nen-1 : als 7 2 0 Eisenbahner mit 1 920 F a - milienang hörigen au geu ie'en wer e Wahrend bei Beginn der Ru'iraltion die Aus- getoiefrnen ihre Möbel mi.nehmen könnt n. die» schon seit längcrei Feit verboten, und n:n mH dem Votwendizlte.i verleben, kommen die Ausg'wielenen hier an An 20 b Mis wurden wi.dcrum Id verheiratete E.scnba.,ner mit ihren Frauen und 37 .hindern ausgewi.sen Fernem die Frauen und Kinder ber vom Krieg»g.rich! in Vanbau oerurt .ilten Oilenbal n n pelleren Unbehr und voller Am 20 ju i lind neuerdings wiederum 22 verheiratete Ettenha' e mit Ihrer Frauen uni 35 Ambern ausge vie er worven Hier handelte es sich in d'i Hauptsache um Lokomoti. fähr.-r aus Ä i: r-la ter

Weitere Eingriffe der Franzosen in Esten.

Berlin, 24. Juli Aach einer Meldung der ,.Vvff. x3tfl. auS Elsen hab.a die Fran­zosen geltem üorm.ttij den gefam??!'. Be­trieb des Essener Telegraphen- amtS vollkommen stillgelegi. Vier Bauführer des 5: e ra ?I;e ami-.S w irr n .a.r- t-af.ei und ms Gesä.ims nach Ti' . "ben -e- brad-t. Da der Tele,raph die lerj.e Möalich- ke.t wir. einen wittschaf.lichen Verl- ttr Es, -ns mit der Austeitwe.t ins e'-.zue l a - > i. j- te. der neue französische Eingriff ein. n ... Gefährdung der Lebensm t > elver­sorg u n g Essens.

TerLokalanz." meldet aus Essen, cah d.e ^raninkn gesterv. früh d ! r irli n j e r

5 r I 9 bei Wanne besetzt und die Kohlen- > Halden beschlagnahmt haben. Da die Zeche Unser Friy" Hner der S) luptliefcranten der | VerttagSkohle für Halland ist. Huben also die Franzosen eigentlich den Holländern die Sohlen fprtgcnpmmcn Die Tc'cg- schas! der ^.eche ist In einen 24 stündigen Pro­test st r e t k getreten

Prossczettsur.

Cimburg.tbC.22 Juli. iWolssi Der ,Aaslauer Lote" tourte w.gen bei Ab- kl,nui;g von Bebinntmachung.n bet französischen Bolahungsb.hörte auf t rci Tage verboten

Getreidelieserungen aus Ruhland.

Berlin, 21. 3uli. (DTB.l Am 5. 3ul( ist zwilchen der Aeichskredirgefellschast und ber H tndeisverttetung der A c. F. E. A in Deutschland ein LieferungSabkomm.n abge­schlossen worden Ä u st I a n d wird bcmnadi ter Ae chs et e bestelle 2 0 M i l l i v n e n Vud Getreide liefern, deren Abladuiiz in lur zester (Zeit beginnen und bis Ende Aooemba' beendet sein soll. DaS Getreide wird deu.s l . leit« in Anlehnung an die Formen des sroi,.- ren russischen GeireidegejchäfieS b.-borfdiuhi und ein wesentlicher Teil des Erlöses in d.ui- schen OnDuftriecrjeugnif en angelegt werden.

DieUnterzeichnunqderFriedens- dokumente in Lausanne.

C a u , a n n e. 23 3uli. ( MTB i Die j u g o slawische Delegation hat cs abge'eltut. den Friedensvcrtrag zu unter cichnen weil bi finanzielle Verpflichtung von >h in der Klau'el über die Verteilung der ottomnnischen Schuld nicht anerkannt toiib Aus demselben Grunde^Hit Jugoslawien bereits die Unicrzeichnung des Fr e- dcnsvcrlrages von S'-vres verweigert

Der Friedensverirag der am Dienstag nach­mittag in Lausanne zur Unicrzeichnung gelangt, wird daher nur die Unterschritt Englands, Frank­reichs. Italien«, Japans, Rumäniens urib der Türkei tragen

Außerdem gelangen zur Unterzeichn irg vier 6 o n 6 c c a b t o m m e n, unb zwar I das M- e - engenabfommen. das alleS gn narmachtc tee F ic- dcnsvertrages. B.ilg r>cn unb auherbem spate' in Konftanunopel Ruhland unterzeichnen: 2 das Abkommen über bie thrazilch: Grenze, das die Unt.-rschritten der Signatarma.hte .Italiens und Bulgariens trägt, 3 das Ablommen über das Riede! laffungttecht und die gerid)lli.te Fullan- tigteit. das von d n Si'n tarmächten unlerzeich->ct wird, 4 das Handelsabkommen.

Dazu tommen 12 Protclollc bzw Ertlarun- gen, bie entweder von ben Signatarmächten und den sonst beteiligten Regierungen ober nur von bem einen ober anderen unterzeichnet werden, nämlich eine Erklärung ober Protokoll über die Am-e'tie, eine türkische Erkläruna über bie Ge- hinbhcitehagc. eine türkische Erllärung über die Gcrichisvcrwaltung unb cm Protokoll über bie Konzessionen, das alle Eignatarmächic mit Aus­nahme .Japans unterzeichnen, bas die Beteiligung ablehnte, nebft einem türkischen Anhang ferner 6rlläriingcn Belgiens unb Portugals iibcr bas von den drei alliierten Mächten zu unterzeich- ncnbe Protokoll betreffenb die Räumung Kon­stantinopels unb bir Dardanellen mit einer tür­kischen Erllärung über hie Räumung^von Kara- gntld) und ber Inseln Imbros und Tenedos. ein Protokoll über Thrazien, ent Protokoll über bie lRichtuntci zcichnung des Vertrages mit Hugo- llau'ien, ein Protokoll über bie Beteiligung Bel­giens unb Portugals an gewillen Klauseln des Vertrages unb ber ShhAn!tdie bi' Unter- fchrifi aller hrteifinfr:, Staaten tragen .3 r. 5 g c - samt in erben 18 diplomatische A k I en stücke u >i t e r z e i ch n e t werbet. Der tig ..ilid)'- Friedeasaertrag enthält 145 Ai titel vi b letzt fich au« fünf Abschnitten zufammcn nnb war I Perfönliche. 2. Finanz-. 3 Wiril<h.itts- fragen. 4. Verkehrs- unb ®clunbb<i:iange(egeii- hliten. 5. allgemeine unb belonbere Beltim- mur.gen.

Trr türkisch polnische ArcuudschastS- vcrtrar».

Lausanne. 23 3>rfi iWolsf ) Die tüi- k t s ch - p e l n > l ch a T-t t. ä g e. ein Freunb- sch-UtSvairag. cm Ri.r alalsu.igSvalrag unb ein Horb.-ls.'.bkomme.i. tourten heute um 12 Uhr mit­tags unterzeich.v.l

Ti. Pr -.in- c! <unt Fr undlchaftsverliag Hai filg.nec. IT.-itiaul ,Ti. Türkei und Polen, von i m gleichen aufrichtigen Willen b.l.vlt. bi-.- T, n>. aufrichtiger Freundschaft toie- c ii- . ufl II.n n l j lef.fiigen. ven denen bie ' it.i unb die Hob i-?(.ii'f,' R vabttk in La if -er rag -ig nen 3af)rf)un: .ite tiefe Beweise ab- . gten i-- der (Srtoägung. i il) diel Freunds Hast u i.Jen da Türk., u. t Pol.n ben häii tt -i Prü» Ii-ng. t.r (S J- d)l. mit rf'anbm b t. und durch- i u.ce ' vrn *.r 11.t n. jgnng, bah bi.le B zi.- I j i . f '. i: ft; toi b-a h.rg.'tellt sind tem a, .tn ul d -i 2T--h(f ahrt laber Länd-r . i- n? ibn h b. ' k fil'lkn. cin-n Freuad- I , i -vertrag al ,ufdl ' . i u.rb za diesem Fw.ck h T >. llir.äd tig: n .r. rnnt.

5 t Faeunbseiaf sv.r.r ag enlhöl' i- i e^r Ar- iif<L 5 . Lri'le fielli i.lt dah nnverlen'tch r F iede unb vage Freundfä-ajt zivilchei beiden Stauen vr.b , n .jdi.-n deren Sta it«ang.-h5i i-ie.i her schen frll. ber zweite, bah die ' iilomaiifdic t B- , <>un- | gen auf Grund des Vät er eck> s ir eb rf-#-ge-fel!.' ' werben unb bie diplomatischen Vertreter in herben

Ländern alle Ehren- unb Vorrech e ber mrrft- l .günftigten Ratirnen geni.hen bei britte. bah glrtch.zeiiig ein Handel«- unb ein Riedeil illu.igs- ucrt.ag ahg.schlol-e > irerdcn T.i Aarlel 4 tx- stimmt, bah die XatifiMlica4uiLinben sobald wie mfglid in Bein auege rafcht toab.n sollen und der Vertrag 14 Tag. darauf in .1. tritt.

5 a» Handelsaliommen. bae beiden Lände in das Ma l .günfüg ing.-ied, lichert be- steh', aus 15 21- il.-ln unb einem Schl ihsrolvkoll L, tritt einen Mrn.tt nid. bei lUtiliiier.ing in K.aft. hat einjährige Da k. unb bleit» falls es nid» 6 Mrn.rie voi dem Eilösche i gc ünbigt mrb n eiter in Kraft Dieselben B.-Häutungen gelten für das Hiebet(allungsal lonuncn. das sich .tu« 12 Artikeln zufaminenfeyt

(»ttir 4<crfnmmliinn brr soziafistischcn 3nlcrnatioiialr.

London. 23. 3uli- sWTB.l Gestern wurde in London eine Konferenz abgehal- tcn. die von dem Bureau der fozialisti - (d en internationale einberufer. wor­den war. um die internationale Caqe und bie von den Parteien der einzelnen Länder einqe» nrinmencii Siandpuntie zu erörtern Anwesend traten Leon '.'Ium iFrankreicku. Adolf Braun lDcutfehland). V rndervcIdc (Belgien) sowie Rainsal) Akacdonald Shaw und Arthur Henderson («Srohbri- tai.n c.t. D.eKoi f.te > t cfdi.ob. unS) nblid auf teil zur 3eit im Gan., befinDüt a Austausck) von Ao.en und Ansichten zwischen den alli­ier en Regierungen usw., das englische Unter- t luvmitgheö Shaw zu ersuchen, sich nach dem Ruhrgebiet zu begeben und nach feiner Rückkehr zu berichten, welche Schritte getan Halben konnten, um zu einer befriedigenden Losung des Problem« zu gelangen.

Aus dem Reiche.

Eine ReichSHolvanleih«?

B e r l i n . 23. 3uli. Wie bie Blätter mel­den. begannen heute vormittag im Reichs- fin anzminifterium Besprechungen über die '2luf:cgung einer ReichSgoldanleiheES hantelt sich dabei um die Prüfung von Vor- f.t : i ien, die darauf hinauSlausen. dah das Reich eine wertbeständige, auf Goldmark lau­te, be Jlnleihc aufnimmt, die in Paptermark nach leweiligem DostarkurS einzuzahlen ist Dt'e L^utigen Befprechunzen, an denen Vertreter des ReichSfinanzminiit. riums. der Reichsbank und t er Grohbanlen teilnahmeit, haben nur in­formatorischen El.aralter. Erst von ihrem AuS- gano.e wird cs abh inge.i, ob die RetchSregie- in.ig ter Auflegung einer wertbeständigen ReichSanleihe nahertriit.

Di: Breslauer Unruhen.

B r e S I a u, 23. Juli. (WTB.) Den Bres­lauer ..Beuchen A-achrich.en- zufolge hat ein l\ifi<+crungebeamler in einer im Oberpräfi- bium abgehaltenen Ikrfammlung von Arbeit­gebern festgestellt, d-ast die (Seid-, Mitinhaber durch die Tumulte einen Schaden von 700 Milliarden erlitten hälfen. Amtlich wird nunmehr festgeftellt, dah am Freitag unb in ter Rächt zum Samstag 109 Geschäfte gc- plündert wurden, und zwar befindet fich die weii.ius gröhere Zahl in den chmden von Ehrisien.'so dasz bie Vermutung verschiedener Teilungen, dah bi.' Tumulte durch die Anti­semiten angezettelt worden sind, hinfällig ist.

Der Etzrtzardt-Prozeh.

Leipzig. 23 f-uli - Waiss , 5>.-utr begann vor btiit StaaIsg rick t « hos unt.r um- fangrcich.n Sich rh i!« nahreaeln der Ehr» v a i d l - P i r z . f! Von k. , Ang klag'.n ist nur ti, Prinzesliii von 5) o b c n I o b e Oc h i inqcn antor1.ni Auf Anir-ig b.-S Otkiiat:- .'1-to.Its toi tu lisch loffca 11. V.rhandlu g gcg n Ehrhardt. Liebig und Prof. Schlocs'er abzuiren- ncn unb nur geg-.-n bie Prinz.slin zu verhandeln. T.. Angettagr, mitt b.i ihrer B:rneh.nui-n Anga'.-en über ihr V il.ben und gibt an, Ehi Hai auf tem Lt lcN. ih..-s Onk.-ls in Oherschl.sie i knnen q l.mt zu b 1 -n Für Z it des K".pv- PutscheS 1.1 Ii in B rl. i g.w.scn doch dah.- f;c ut:i bie F-Il Öf.rb.irble bab.i fein icchtt- K.nninis fl:l. -hi Rat ihr.r U bersiedelu iq nach München h ! sie Ebrhardt hier «etrollen und n,ii ihm in l.cundschittlichem Verkehr gestanden Zu Ich VoiHaltungen t-.i Voriitz.nden, kih lic doch g ml hl bat n müsse, dah Ehrb-irdl steckbriel- l'ch v. i :' touric, < rlläi l t ic Priirzelfin. bah I' g schaut i t ab., tah Ehrlarlt mit da Annahm i.n.^ :., t,ren Ramns ein anderer g.N'ordi-n sei. und t ah bi; A, igel.genh.it Shrhard' damit c- - lebiflt sei

Es folgt die 3eugenoctncbmunq Zu­nächst f.afli Rechts mtralt SchIelcin als .zeuge aus. er sei pvii ikch nicht tätig und könne deshalb u:xr diese Seite der Aig--lea.nh.it nicht' lag'?-. Weiter lekundet de, Zeug,. dak> i i. Prm effin von einer unglaublichen Weltfremd eu ici Der Unter suchti.igsrichtcr Dr THch Lfin r di. Vernehmung der Angeklagten Da di; Anzeichxi- ü eine bau ernde Verl indung ter Piin -. ttia m c rhardi zi: start tränen, t-elianb ich daraus dah -i u> : Aus­lagen brfchn>ör< 6i? tocu/iic sich z näd> i aus re- lieiiöfen Gründen Znzwi-chen erluhr ich von der Prlizeidireitioa. bah im tzaas? der prin-c hn ein Hern oca Sichtoege wanne Da d.eser vielleicht I ül-cr den Verchehr mit der Prinzessin Auslage»