Einzelbild herunterladen

öfters

Dalum

Danknote«.

W8

Welcher Reiten

We

lerer

len waren

her und blasser als die richtigen und sind der wischt.

Rrief 4797.50 1727.

696250 10385,

36.25 27125- 122350 1297 1492 460

4660

121553,15

1734,35

4774,40 4000,

1293,25

Bronlfurt a.M.. 20. April.

Schweizer Noten.......

fWnn^öHfcfte Noten......

Dänische "'toten .,.......

Schwedische Nolen Holländische Noten. Dcinsch'^estcrreich ä 1Ö0 Kronen 2(nicrffdnif®e dtoten........

Cnnlifdie Nolen.........

Iiniienische Noten Belgische dtoten .

Ungarische Nolen .....

Tschechoslowakische Noten . 8(orwep.lsche NoleN ......

Rumänische Noten Spanische Noten

Antw.-Br kiffet

Holland "ondon Bari) Schweiz Cranien . .. - Italien - - - - - Vissabon-Ovorto Dänemark. . . siioriveaen. . Schweden . . . HelilimforS. .

Neu!) ort......

Demsch-Oesterr. Budapest. ... Prag Agram ..

1517 SS

4942,35

4636,70

6979/K)

726.80

26516,15

36.96

55'.,

786,45

Gießener Stebitheater.

Mascotlchen.

Operette in 3 Akten vonGcorgOkonlowski. Mufti von Walter Dornme.

Gießen, 22. April 1923.

chen Reiten

Nimmt man bei langen Fahrten, Wählen, die bei Rennen starten?

1734,35

4774.40

4000,-

1293,25

4S4L35

4886,70

6979,90

726,80

26516,15

36,96 551,- 786,45

Geld 4727.50 1718

6862 50 10265,-

.35 75 26875 121150

1285 1478 440,-

4590

1725,65

4750,60

3989

12S6.75

4017*65

4663.30

6945,10

723,20

26383M

36,78

543,- 782,55

lungen.

Frankreich will diktieren, bis letzt will es keine Vermittlung.

Deshalb müssen wir uns noch aus eine lärmere Dau?r dieses Krieges an der Ruhr ernrich'en. Daß uns das schwere Ovser auferlegt, darüber dürfen Wir uns heute ebenso wenig tm Zweifel besinden, wie beim Degim des Krieges Aber was wir hier leiden, sind wirtschaftliche Nachteile an Geld und Gut. was dagegen unsere Volksgenossen drüben im besetzten Gebiet leidem lind nicht allein AaLteile an Geld und Gut. sondern sie sehen auch ihre g a n z e Per - son ihr Leben aufs Spiel Und wenn diese alles, auch das letzte. oDfcrnJon es uns dann so schwer werden, unteren bescheidenen Aach- teil an Geld mrd Gut auf uns zr nehmen?

Wir wollen uns nicht beschämen lassen von unseren Volksgenossen an derFrvnt.

Was dort drüben in der Haupt front stechst siebt treu und u n e r s chü tt e rli ch und fuhrt dm Kampf mit derselben Schärfe und Wider­standskraft wie vom ersten Tage ab. Wenn dieser Lmpf zu einem guten Ende geführi werden soll, müssen wir hinter dieser Front stehen.

Auch die Etappe mutz ihre Schuldig- feit voll und ganz tun.

der Weltkrieg für Deutschland mshr durch Schild der Etappe verloren worden, so mutz

Berlin. 21. Avril. Devisenmarkb DK verhältnismätzig geringe Nachfrage nach DE» konnte heute leicht befriedigt w-rden. Die ^trse stellten sich durchweg etwas hoher und nachbörslich wurde der Dollarkurs bis,27 022 gemacht. Eiferten wurden besonders hir Valuta- und Mon­tanwerte höhere Kursschahungen abgegeben.

Frankfurt a. M, 21. Apnb Dorsen- stimmungsbild. Die heutige teichk Be­festigung des De-oisenmarktes war -um Teil auf L .v. , - r Olhrif X'druu=

Berliner Produkten«arkt.

Berlin 21 April. 3m Zusammenhang mit der leichten Befestigung am Devisenmar«^war auch am Prvdu?tenmarkt die Stimmung etwas fester. Seitens der Mühlen zeigte sichfür Weizen und Roggen inländischer Herkunft etwas mehr Nachfrage. Auch die Preise für Gerste und

die Etappe diesen Krieg mit gewinnen helfen. Wir haben einen Krieg verloren, den zweiten dürfen wirnicht mehr verlieren. Wenn wir diesen Krieg verlieren, dann wird Frank­reich sich nach Belieben ein Stück aus unse­rem Vaterlande herau s s chn e i den und das übrige wird zerfallen. Rhein und Ruhr smd das Herz der deutschen Wirtschaft. Wird uns dieses Herz aus dem Leibe gerissen, dann wird dre deutsche Wirtschaft und das deutsche Volk Dot­ieren sein Um das zu verhindern, wird von unseren Brüdern an der Front der Kampf mit aller Schärfe geführt, deshalb steht dort alles so trau zusammen. Darüber wundert sich die ganze Welt, und dadurch haben wir in der Welt ge­waltig an Vertrauen gewonnen. LIeberall in den ausländischen Zeitungen sinden wir das ausge­sprochen. Dieses Vertrauen wird uns auch noch zu kommen, wenn dieser Kampf zu einem guten Abschluß für uns kommt. Wir dürfen dieses Ver-

zu erfüllen, gesanglich zur Aus-htNe emzusprrngen-. , das Streben des Künstlers, dreser Pslrcht zu entsprechen, sei mit Anerkennung bedacht. Karl Do Ick gab einen echten Grafen von Feiisenbvrg. ebenso war Luise Schubert-Hüngling als Gräfin von Eastell-Steensdorf ganz Standes- person. Die Zofe Ranette mimte Cläre u r [ mit trefflicher Kammertähchenmanier. Oskar F e i g c l. Franz D a n d i s und Heinz B e ch - stein waren feschr Seeoffiziere. WrrstlNe I Castein ein reizender kleiner Steward. <dur dre famosen Tänze ist der Dallettmeilterm Lina Oldini ein besonderes Kompliment zu machen. | Kart Kn ü be l s treffliche musitalische Leitung ! sorgte ausgezeichnet für das gute Zusammen­wirken von Orche'ter und Sandern, Rudolf Goll als Spielleiter hielt die Darstellung in flottem Zuge Die Bühnenbilder waren recht gefchmack- voll hergerich'.et.

Das Pubicum zergte sich autzerordentlrch ber- fallSfreudig und erzwang sich durch seinBei- satlsra'en' verschiedentlich die Wiederholung der Schlager". ^n.

Vermittlung.

Mit solchen Hoffnungen haben wir im Kriege and auch nach dem Kriege die schlechtestem' Erfahrungen gemacht. Wenn W au* heute nicht mehr sagen formen:Der Starke ijt am mächtigsten allein", so habe,: wir aber doch erkannt, datz auch der S chwache n rcht macht­los ist Auch allein wollen und müssen wir Viesen Abwehrkampf w ei 1.e r f rth re n bis zu einem guten Ende. Am Ende dieses Kampfes muh stehen:

Unter keinen LImständen ein Diktat!

Es Libt keiüe deutsche Regierung, auch keine noch so linksorientierte, dre sich ein Diktat noch gefallen Netze, und wenn es eine solche geben würde, am Rhein und an der Ruhr würde man sie nicht hinnehmen. Wrr muffen durch Verhandlungen

Hat die längste Dauer

Bei Sonnenschein und Regenschauer?

eher Reifen, hI lt

Hält am besten In Kurven und Schleifen das Ist

Peters Union Zahnradreifen

Büchcrtisch.

- Friedrich List, Friederike Drion. Ein Beitrug zu Goethes elsässischer Schuld und zur Psychologie seiner Liebe. Gietzen, Verlag der Ferberschen Llniversitats-Duchhandlung, Zn- Haber: Dr. phil. Walter Huch. - Wunderzarte Flühlingsblüten hatte der junge Goethe in Sesen- heim auf des geliebten Mädchens Pfad gestrmtz Gin Einklang strömt aus seiner Seele der nichts von Zwiespalt des Geistigen und Sinnlichen wußte, wie er inslünftige seine poetische Existenz durch- drang. Die Liebe zu Friederike war keine Stamme, die sich rasch verzehrte, sie führte Den Dichter zur höchsten Verinnerlichung die ihr den,Schein des Ewigen lieh, sic ward ihm zum Abb ld des Göttlicl-en, das alle Phasen des Gros in ihm überglühte. Gnoeckerin und Brennpunkt ftrr Goethe ist die Friederike Brion gewesen. Sie wird ihm zur Inkarnation der Frauenliebe Em- mal trat ihm ein Wesen entgegen, das chn^ls einzige an Seele und Sinn zugleich besaß. Frie­der lke Brion ist nach Gundolfs Wort die größte und bedeutungsvollste unter Goethes Fra ren- gestalten. Sie schenkt ihm Erfüllung, zugleich aber enthüllt sich dic Tragik in des Achter« Existenz, jener faustische Koifflift, d^ nicht nur Anbefriedigung, sondern auch Schuld ist. Das | Friederire-Crlcbäis auf eine eigenartige Weise gedeutet und mit Alliite und der Marienbader Elegie sinnvoll verknüpft zu haben, ist das Be­dienst der Schritt Friedrich Ltsts, die allen Goethe- Verehrern empfohlen sein möge.t

8 SUuntjSyt eich d« °as i^Mi

en, ^tenseitz

n konnte" 4 m®

rbief w

;Äi ^rtm Deutsche raW einer jeden wjwJMt sind, noroeai auch tm solche diese« fM Ersteigende Aegs, Gewalt. Dil auf. lUgesridls gedachte t Leid, von Kn-

an Leib und ws der Heimat pothie sprach n Wchten und De- thr und am 'Rhein aimrdifcher Treu- Her ErniMt und tnls, mit alleiniger !cher Splitter, tr)h m ausharre, einzig den feindlichen An- Daffe deS passiom ju bringen und bl­ Rheinland und deutsche Daterland

Allen feindlichen K die aus der Be­nd keineswegs von oehrsrvnt biß heute -iner Ileberzeugung !> Meh/ich betonte in dal Ruhrgebiet cmz täglichen ®t'= xiter u. o.: ,2or ankreich täglich 40000 biß 50 000 »albe Stunde ging m ab. Dis falle, iten, hat Frankreich hle bekommen, ins- ar von uns in etwa Jnb untere braven beiter, M die gesorgt, dah auch Erwartungen nicht die Franzosen auch werden, wrddtes ihren Dedursnissen }[ der Hochöfen n d im ehemals deut- Virtschafillchdaml tillgelegl- Die var -nd geht Ab« Ar schlimmen Folgen

i An Kohlen- m unbelebte» solut nicht, tm unbesetzten Geltet

Gebiet gehl dte Xi-er freilich dort gälten !-d-Ä, di.

2ber eines ver Trnhruch in

^2 - « ^cn vten S^ eircm ir nur los

öndc rie.S 'k ne «-«Mtafl eine ,"Ä ÄsS- - mit W

her tot auch

i«!"

dieses! E

K»

Hafer fttoie für Mat« und bk «nderan ArE zciawn Retgung zur Befestigung. Das Geschäft war aber allqenwin sehr gering. Wetzen, mär­kischen 57 000 bis 58 000 VN (still). Roggen, mar- tischen 46 500 dis 47 000 Mk.. schlesischen 4i 000 Mark (behauptet), Sommergerste, märkische 43 000 bis 45 000 Mk. (still). Hafer, märkifchen 46 000 bls 45 000 VH., pomnwrfchen 44 000 Mk.. fchtest' scheu 42 000 VN , meckleuburgifchen 42 000 Mb (behauptet). Mais. La Plata, loco Derltn 54 000 bis 56 000 Mk., waggonfrei Hamburg 49 000 vts 50 000 Mk. (behauptet). Weizenmehl (100 Kilo) 150 000 bis 170 000 Mk. (behauptet). Roggen mehl (100 Kilo) 140 000 bis 150 000 Mk. (behauptet), Weizenkleie 26 500 bis 27 500 Mk (l>etxtuptet), RoggenVeie 27 500 bis 28 000 Mk (behauptet) Raps 105 000 bis 110 000 Mk «fest). Leinsaat 105 000 bis 110 000 Mk. (fest). Viktoriaerbsen 75 000 bis 82 000 Mk, kleine Erbsen 60 000 bis 63 000 Mk.. Futtererbsen 50 000 bis 55 000 Mk.. Peluschken 60 000 bis 65 000 Mk., Ackerboden 48000 bis 52 000 M. Wicken 60 000 bl« 65 000 Mark, Lupinen, blau 60 000 bis ^0 000 Mk., g^b 85 000 bis 95 000 Ml, Seradella. alt 120 000 bis

I 130000 Mk, Rapskuchen 39 000 bis 40 000 Ml.. Leinkuchen 65000 bis 70 000 VN , Trockenschnitzel 16 000 bis 17 000 Mk. Rauhfutter: Weizen- und Rvggenstrdh, drahtgÄ. 16 000 bis 18 000 Mk., Haferstroh, drahtqepretzt 13 000 bi« 15 000 Mk., Stroh, strohfeilgebündelt 17 000 bis 18 000 Md, I Wiesen Heu, gut, gesund und trocken, Vormayd

16 000 bis 18 000 Mk . Rachmahd 14 000 bis 16 000 Mark (Soweit fein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 -Kilo.)

xu einer Lösung des Kriegszustandes kommen. Wir müssen vor atteh Dingen verlangen: Unversehrtheit de« Deut'schen Rei- ches. DieRuhr-und Rhern lande müs­sen frei werden. (Bravo!)

Wir dürfen nicht mehr fb wie bisher unsere Bevölkerung und Beamten der Willkür der Fr-anzosen und deren Besatzungsorgane aussetzen. Wir müssen auherdem verlangen, datz am Ende dieses Krieges völlige Wiederherstel­lung deä früheren Zu standes ein­tritt auch soweit es sich um die betroffenen Beamten und Privatpersonen handelt, die ihre Freiheit wiederbekommen mülfert und m ihre Hei­mat zurückkehren können. Das sind die «rotzen Voraussetzungen, wenn eine deutsck^ Re- qierung mit bet Sntentc zu einer ^«ftanb.guno fommen ,°n. [tefren Me toirt-

schaf tlicken Forderungen. Rur noch be- stimmte Leistungen muffen wir zu erfüllen haben, unbestimmte und unerfüllbare Leistungen können wir nicht ^nehmen. Be­stimmtheit und Begrenztheit auf das Matz dessen was wir leist en können. Gewaltige We-ck. sind der deutschen Wirtschaft durch den, fran­zösischen Einbruch in das Ruhrgebiet zerstört worden. Das mutz bei bet endgültigen Festsetzung unserer Leistungen mit berücksichtigt »erben. Wir wollen und müssen l e i sten, aber nicht über das Matz unserer Leistungsfähigkeit ptnaj«. Frankreich ist zu einer Verständigung auf dieser Grundlage noch nicht reif geworden, ^ch " England hat man jetzt in gewisser Weise Stel­lung genommen. Das Echo von französischer Seite klingt aber nicht nach Bereitschaft zu Derhand-

teten auf dem Standpunkt stehen, wir muffen z u Verhandlungen bereit sein, aber wir Garen nicht mit einem formellen Vor­schlag an die Franzosen be antreten, hat die Sozialdemokratie lediglich in dieser Vüance sich von den bürgerlichen Parteien unterschieden.^ datz sie auch für Verhandlungen ist, aber wir mühten bfafe Verhandlungen durch einen formellen Vor­schlag Deutschlands vorbereiten. Wenn die Re­gierung und die bürgerlichen Parteien von dem ^Standpunkt ausgehen, datz wir einen formellen Vorschlag an Frankreich nicht machen können, so sind dafür die Erfahrungen derVe rgan - genheit mahgebend ilnferc früheren Vorschläge hat man überhaupt nicht angehört, oder man hat sie uns vor die Fühe geworfen. Zeder u n se- rerVorschlägeist von den andern noch immer als ein Zeichen unserer Schwäche ausge­legt worden und hat sie veranlatzt, nur noch ftarfer auf ihrem Standpunkt zu beharren. Sachliche älnterschiede bestehen nicht zwischen der Regierung und den bürgerlichen Parteien und werden hier auch in Zukunft nicht bestehen. Aber hat denn die deutsche Regierung nicht Vors ch I a g e gemacht? Hat denn der M in ister des Au s° wärtigen nicht in seiner groben Reichstags- rede Vorschläge gemacht? Er hat sich auf u n s e - r en Vorschlag vom Januar bezogen und gefordert, datz die Leistungsfähigkeit Deutschlandsabgeschäht werde durch eine objektive Instanz, wie der amerikanische Staats- selretär Hughes sie vorgefchfagen hatte. Wer Dören wollte, was die deutsche Regierung als Grundlage für ihre Absichten zur Behandlung der

Reparationsfrage aufstellt. der konnte das aus der Rede des Ministers v. Rosenberg heranshören Wenn die Franzoseir immer tüieber auf einem formellen Vorschlag Deutschlands bestehen, dann [jähen fte nur die Absicht. Deutschland her­auszulocken. um daraus zu schlietzen, datz Deutschiarid anfange schwach zu werden, und daraus bann weitere Folgen für Die Reparationsverhandlungen zu ziehen. Aber man darf bezweifeln, datz Frankreich über­haupt ernstlich Reparationsverhandlungen will. Drüben verlangt man nicht nur ein wirtfa-aftliches, sondern auch ein politisches Diktat. OK a n to i (l die Rheingrenze und nun auch die Ruhr, um nach jeder Richtung hin die französische Vorherrschaft in Europa, auch über England, auf­zurichten Die von Frankreich geplante Lvslvfung der Rheinlande und der Ruhr wird aber scheitern in der Widerstandskraft unserer Volksgenossen an der Abwehrsrvnt. Da Frankreich heute noch nicht ver Hand lungs der eit ist. bleibt uns nur übrig, in dem schweren Konflikt, den wir nicht heraus beschworen haben, auszuhar- icn. Da und dort redet man von

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) ©ine Reise deS Kardinals Schulte nach Rom.

Köln. 21. April. (WTB.) Aach 'der ..Köln. Stg. begibt sich Kardinal-Erzbischof Dr. Schulte morgen nach Rom.

@in Austausch m der belgisch-französischen DesahungSzone.

Paris, 21. Llpril. (WTB) Havas ^richtet aus Brüssel: Der »Soir" kündigt an, datz dem­nächst der- Bezirk von Buer von den Belgiern beseht werde, die den Franzosen einen kleinen Teil des Sektors Dinslaken ab- treten werden.

Ein Proteststreik auf der Thyssen-Hütte Hamborn.

Hamborn. 21. April. (WTB.) Der Be- tiiebsrat der Augu st-Thh s se nhü 11 e, Ge- werkschast Hamborn, etzhebt m einem Schreiben an den General Beauraid in Duisburg namens der gesamten Arbeiter- und Angeste ltenschaft schärfsten Protest gegen die Verurteilung d<A Direktors Paul Dvu langer, und zwar sowohl wegen der Hähe der Strafe, wie m der Haupt- fache gegen die Bestrafung selbst. .Die Arbeiter- und Ängestelltenschaft wünscht." so heitzt es am Dchlutz, .ihrer friedlichen Beschäftigung nachgehen zu können und nicht fortgesetzt durch Verhaf­tungen gestört zu werden. Sie halt es für ihre Pflicht, daraus aufmerksam zu machen, datz i durch derartige Matzna'hmen die <ms Frieden gerichtete Stimmung der Arbeiterschaft ungünstig beeinflußt wird. Zum Zeichen be« einmütigen Zusammenhaltens der Arbeiter und Angestellten tritt die ganze Belegschaft heute, Samstag, abend 8 lilhi in einen Proteststreik."

Ein Dauarbeiterstreik iu Glberfeld und Barmen.

Elberfeld. 21. April. (WTB.) Nach­dem die Lohnforderungen der Bau­arbeiter von Elberfeld und Barmen auch vom Reichsarbeitsminister abgelehnt worden find, find die Bauarbeiter in beiden Städten in den S t r e i k getreten.

Das Alkoholverbot In England dom Unter­haus abgelehnt.

London, 21 April. (WTB) ®a5 11 n t er­bau d bat ben Gesetzesantrag auf Verbot des Alkohols in England mit 236 gegen 14 Stimmen abgelehnt.

(Bert dttsfa ab

js Marbu r g. 21. April. Okachdem kws Land- gericht mehrere Teilnehmer an der Rathen au« Demonstration am 4. Juli v. Zs. wegen der damaligen Ausschreitungen bestraft hat. de- schäftigte sich feit vier Tagen das Schwur­gericht mit derselben Sache. Diesmal waren sechs Personen des Landes- und Ha u s - f riedensbruches usw. angeklagt. Es hanoett sich um das Eindr-ingen in die Schäd.ersche und O st h e i m s ch e F a b r i k, di-> Mitzhandlung eines Unternehmers, eines Studenten und das Eindrin­gen in die Pvlir e iwa ch e Das beu'e nachmit­tag rerlünbe'.e Urteil lautete wegen Haurftie e.is- bruchs und Körperverletzung gegen einen Ange­klagten auf 6 Monate, g^gen einen weiteren auf 8 5 Tage und 75000 Mk. Geldstrafe, gegen einen dritten aus 5 M o n ate © e f än gn, und gegen zwei weitere Angeklagte auf j e 2 M b n a t e ober 5000 Mk Geldstrafe. Einer wurde fr.igespro- chen Äutzerdem müssen drei Angeklagte dem Stu­denten, der sich als Rebeniläge. a geschlos e i hatte. SO OOO Mk. Butze zahlen.

250 MtNtonen Mark aus einem ReichSbmtk- keNer gestohlen und in Bekehr gebracht.

B e r l i N. 23. April. Wie die Blätter aus 5)dt t in u n b melden, lieferte dieser Tage eine für die Reichsbank tätige Buchdtuckerei 250 Millionen Mark in neuen 5000 = , Marksche inen an die Reichsbankstelle ab. Da die Ablieferung kurz vor Bankschlutz er­folgte, konnten die Scheine nicht mehr mit Kvn- trvllnummern versehen werden und wurden der Sicherheit halber im Keller des Reichsbankgebäudes untergebracht. Am näch= sten Morgen stellte sich heraus, daß der K e l - b r v ch e n und die S ch e i n e g e st v h- t ^.aren. Kurz darauf erschienen die ersten gestohlenen Scheine, die inzwischen von den Dieben mit falschen Kontrollnum­mern versehen waren, im öffentlichen Verkehr. Es handelt sich um eine ganze Serie. Die falschen Kontrollnummern sind grö-

* Ferngespräche auf weiteEnt- fernungen. In Europa gehören die Ver­bindungen LondonGenf mit 800 Kilometer, Brüssel-Marseille mit 900 Kilometer und ParisRom mit 1200 Kilometer zu den läng­sten Strecken, auf denen Ferngespräche durch Kabel vermittelt werden. In Amerika aber kann man, wie Geh. Rat W e r n e k k e in der Amschau" ausführt, auf sehr viel weitere Ent­fernungen sprechest. Sv wurden bei bet ©roff- nung der Fernsprechverbindung Key West in I Florida mit Havanna Grüße zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem von Kuba auf eine Entfernung von 8800 Kilometer aus-

Ää ms |

fortfii&reh U>k leilh-r. mit qlcid^t Starte uni> von da nach San Franzisko auf e ne En er- Gefchlofferrheit Die Front steht fest und un- nustg von 5200 Kilometer telephonisch Wetter- erfchütterlich wirb sie bleiben, Wenn wir in der gegeben. Der zur Liebermittlung der Rede no° Etappe bafür sorgen, datz die Frvntkämpser nid), ^e Strom mußte unterwegs wiederholt ver- im Stiche gelassen werden." (Langanhaltenber I rtärft bxjrben, wobei Zahlen von 27 Rullen, ^rot. Eigener ÄMö

dem Minister verlangte ®efmnung und Be- Fernsprecher die Worte so wieder, daß jie auf finnung in diesem Ringen um den Bestand unseres Meter Entfernung im Freien deutlich zu Vaterlandes werde hier stets zu sinden sein Dte h^ren waren. Ferngespräche auf solche Entfer-- Rrichsregierung könne sich^cruf die Unterstützung finö in Amerifa möglich, Weil fast das

der Bewohner Gießens und Oberhessens fest ver- I Estland der Vereiniaten Staaten und Effi«®

ifaen Abschluß. wbeln ist das 486 Kilometer lange, zwischen

---- 11 r Philadelphia und Pittsbura, das bedeutendste;

es ist ein Teil der Verbindung ReuyvrkChj- kagv, an der gearbeitet wird und die fast 1400 Kilometer lang werden soll.

»DiePest inJndien. Die Pest fordert gegenwärtig in Zndien wieder furchtbare Opfer. Rach einer Statistik registrierte man in der Woche, die mit bem 24. März endete, 9000 Falle, von denen 8000 tödlich verliefen. Die Seuche ist am schlimmsten im Punjab, den mittleren Provinzen unb den Distrckten von Dombatz unb Delhi. Bengal ist bisher frei und in Kalkuta wurden nur drei Fälle mit tödlichem Ausgang fest gestellt.

Wenige Tage vor Saisvnschlutz fügte die Theaterlestung ihren man ugsaltiuen heiteren Dar­bietungen des letzten Halbjahrs die in der vorigen Spielzeit mit starkem Erfolg aufgciüurte Operetie MaScottchen" noch hmiu. Die Aufsührung be­reitete bem sehr stark besetzten, beinahe ausveri- kauften Hause viel Vergnügen, wobei man auch ' gerne über eine kleine gesangliche Schwäche bin» wegsah. die durch das Fehlen Kurt Richters ent­standen ist. 3m ganzen betrachtet war aber die Darbietung trotzdem auf recht achtbarer 5)o.;e. L u Wanders flotte ^unb graziöse Verkörpe­rung ber Komtesse Marion unb Rudolf G o l l. bei seinem Auftreten mit stürmischem Beifall be­grüßt, in der dankbaren Rolle eines alten See- baren, haben das erste Anrecht auf die offent» liche Anerkennung. 3lfe Wissenborf gelang- u. ^., .

lich unb darstellerisch vortrefflich, fehlt für bic ffftnmU'hg8bilb. Die heutige leich^ Be- von ihr vertretene Rolle der Tänzenn^Manon toftiminq des Devisenmarktes war zum Teil auf allerdings die übliche Schlankheit einer ^.anzerin. Acichsbankausweis vom 14. April zuruck- Richarb .Hellborn als Haralb von Wester- eine sehr erhebliche Steigerung der

gaarb war. wie immer voll^mmen <ni( der ^gefönten ^igt. Die Reubelast-ing wurde Höhe. Georg He ding, darstellerisch entschieden überwiegend durch Ärebitforberungen des

sehr lobenswert, hatte die unbanfbae Ausgabe Reiches bewirkt, aber auch die Krebisiorderangen ----Ot-nai-fhnnrton: I Seite waren größer. Am Deviiew und Rvtenmarkt vollzog sich anfänglich eine leiste Befestigung, bas Geschäft "ahm aberkeinen große- m Umfang an. Ster Dollar, tter wrabergtfterö bis 26 000 genannt wurde, ging fbater auj 26i 500 Im Freiverkehr für Effekten war die llMsahtat^- feit auf Spezialpapiere beschrankt. Zunächst war wieder M^erial gesucht und mären.»«

Bureau zu Bureau meist höhere Kurse zu hvrcn. Bon Schifsahrtsaktien lagen Hapag unb Ztort- deutscher Lloyd 34 00034 500. Don Aa"kaktwn Sirep Österreichische Ärebitaftien sehr 21 500. Wiener Bankverein 13 ^00^ Montanaktien begegneten größerem Untere Je, zu Schlüssen tarn ^jedoch nicht: es mangelte an Material. Bu­derus, Gelsenkirchen, Deutsch-Lurembu^er und Mannesmann sehr begehi't. Mansselder 35 000. Bon Znbustriepapieren standen Heag und Hey [igenftcebt auf die Rachricht von ^Kaprtalver- dovpelungen in reger Nachfrage. Zellstoff Wald­hof 38 500, Hammersen 48 O^- Höchster 30 WO, iab Anilin 36 000. Schuckert W g«JW- 28500,-Ächt und Kraft 25500, Slberfawer Fardm 33 000 Auslandrenten ruhig ZEürken 4z 500 Sinnntrirte Wert? waren wieder gefragter. Benz 24 000, Elberfelder Kupfer 19 000, Metz Scchne 18 500 Ufa 18 50019 000, Znak 11000, 21pi 22 000Grvwah 1725. .Hansa Llvyd 12 500, Krü-- gerSball 33 500.

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

19. April 21- Avril

- Sttitl 9?o lera. Amtl. Nofterg.

(Veit) (Melb Brie»

143ß,25 149-2.75 148825 1192,75

19^1,35 1027565 102*24,35 11275,C5 120948,85 1-21553,15 120948,85 121553,15 1725.65 4750,60 3980,- 1286,75

4917,65

4663 30

6945,10

723,20 26333,«5

36,78 549,- 782.55

We eher Reifen

Ist der beste bei Els und Schnee, Erklimmt am schnellsten die Bergeshöh?