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2feu tschland na<4> Oer RbeinproDiii)

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LA* &* My6<fdKagnobmlen 31 <6 f n W o* gefcrmu ®ui«TD«TtetK unterbänbee.

Stentenmarli und Notgeld tm besetzten Gebiet.

»bl-, 21 Loo (TtC>«X<) Die mrt *Dt>- it tcTOHfem !«6rl4hTi ba» bfe Ahrtn laich. to*mtm»n »t«r chr Berbct über ben "Berttfar In olbanltib« <urtr»<x erhalte. baaegen ble

tKak,t>' UTU*rft»lt*®»b1et y *«~«Wu6 t>on 3>un#£bod unb l>ut«burg lo^t bQt aubryby1) juloUtn »irb. mirb 6eeb« rbehitKbcn Prell« mit Bdnetxgung Der-

b,L7Bun,<6 au<ir,DrD4xm bat) UMW» f*«*n unb rn möglich,t beimdHU-txm '**' Renfenmarf in da« txfcQtc ®rbiet bin- tnbrtnyn mjgt 3n ber »rtDartung, bo!) N<4

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?*rT*n.7Oroorben Id. wird WOa® bM»dMt «Derben btt fjanbeiefjmmr, ta »WKborl bal bereit« einen "Brichiuh aelüht

60*> n*b btt Ücntcnmarr dzrmbchst doch mir in geringen IJlengcn

1 ä &11 * m die tDirt1<fcah(idx1n ÄffnAkbt« belebten ®t bleie* erbringen tnerb °*tnWung tDertbcftönblfl. n

st 2 d l i s ch« n 71 ol gelbe 4 zum tn-rubergeben- bei Urtauf erf orberH» fei Unbemfrri blei, bea Don bet 3nkzf1img bet Renlenmarf die mir al« dn Hot bebe II für eine "«dergangSzell angeltben trtrb. btt Tfotberd- ngen zur Btlbung dner De st deutschen olbnotenbant

8#br*»*ittrlfterre zwische» besetzten besetzten Webtet?

QhU 3ItaC>2Dlb<lngen aHrb der .53 berichtet W tert sämtlich« G#ben»mtlldgT'>f)banMuna«n aeifgeforberl amrben. fofort alle Derfügbaten Pe- ben«mtttri noch der Rh«inprovlnz toldtr^Ttocb dem unbelebten ®e6lct, in«, betonbert nach Haben dürfen In nächster Zeit ÄbenÄmHM nicht oa«gefübi t tot eben Da* br- |<Mt Gebiet lofl gegen bo» unbdettte Drutschlantz Mdnbor »blltg abgeschlossen und durch Militär und Zollbeamte besetzt werden "Bcnor Me Twfperrung völlig durch «führt tuirb ver­suche" f ron* b Hl <be Aaenlen Leben«. ??1 * L"»efonber« Zucker ou« dem unbr- -u

FrankreichsNecht « auf Sonderaktionen.

Part«, 2l Roo ("BTB.) Ter .Mat In' Der- öffentlich« eine Wohl al« offi|t6« zu betrachtend: Thrftariang über ba« Im QU>d! 1920 noch der Besetzung van granff urt j Da rm- Habt Dem dem damaligen Ministerpräsidentrn Mtlleranb abgegebene Der!prechen, künftig In allen tntrrallUerten Angelegen he, t en gemein- f e mit den Alliierten vorzugehen Dfefe« Versprachen der sranzöfifchen Regierung pt «w4>üu«e u<< v«n v i n Wendungen g n g- land« gegen Me französischen Forderungen in der Botschafterkonserenz ehre Volle gespielt Der .Mann' bebauet et,

MkNerand habe kei»e«0ea« ^Verpflichtttttg^- i>crn»wmee; die tta isolierte« Vorgehen Frankreith« ta allen 5 Bl en zu behindern an» getan sei«

0r tnbe sich tn dem Memorandum da« er bi London überreichen lief, auf die F-Welling be­schränkt. bab tatsächlich Frankreich in fämth/h*n Fragen interalliierten «Xbarafter« die Ab- sicht hätte, sich mit leinen Alliierten j ver­ständigen. ba« beibl. er bade lediglich b.-n aus der Hand liegenden Slim de« Versailler Verttaae« interpretiert Denn es notwendig fn. eine Angelegenheit «nie die MIl11ärkon - trolle in Deutschland im gegenseitigen Einver­nehmen zu regeln, so liege der Grund darin, bab der Frieden«vertrag diele Militärkontrokkr zu einer interalliierten Ginrichtung gestaltet habe, nicht aber in angebliche Verpllich- tungen der 'Regierung Millerand

an« es sich hingegen baren handelte, nn An» schön- an eine gebührend von der Repa- rationskommissirm festgestellte " Vers-hltrog Sewt14>UnH Pfänder te Anhrgeblel bi Ve» schlag « nehmen, hätte Paragraph 18 de« Anhang« II M Abschnitt 8 de« Frieben«ver- trage« Frankreich ermächtigt, sich der afige»

meinen Znstimmnng gn entschlagen.

®* M rmreetommen. bat die englische Regierung den Aeduch machte, sich aus ba« Memorandum TlaJeronb« zu berufen Man habe Ile nur auf j 11 * 0 u * btt ieden«Derträge feldst zu DertDeilen brauchen um ihr mit Händen greifbar au machen, tn welchen Fullen rt Frank-

*m'leta. allein Dorzugehen und in welchen Fällen es tm ®tnoemebmen mit fdnen Alliierten toegeben müste Die F.ankteich .ustehende Ve- & f fl ung«,reibetl für den Fall einet Be- brobung ton ouben ergebe fich au« feinem Recht auf legitime Verteidigung und stehe über allen Verträgen

Belgiens AuhenpolitiK.

Vr u sse l. 21 Von lDTV - In der bet- tilgen stammel fchilderle bet Minister Is« *ru^<l'n. 3a f Dar. den Verlauf der öreignif'.' in Aachen und erllärte bic Regierung habe nlemal« dne tvohlwollende Tleutralildt gegenüber ben <3onbcrbunb(ern angeotbnet Debet dir bei- ji'<be Regierung noch dir Vertreter Vdaien« in Raiten buben den Rntnellungm einer fremden Regierung ober ihrer Vertreter Folge geleistet Vet bet Grdrterung übei die Ernennung von chachverständtgen und über die engllich-amen- konisch.s onzbllfchen Verhandlungen wie« er auf bie bnarmben "Bemühungen "Belgien« ,ur Rui- rechterhaltung der tDeftruropäifchen Entente bin Hmfichtllch der Kontrolle übet die ®ntt».if1- nung Deutschland« sagte er. sie mülle unb werde aufiechterhalten werden

W<»a die ReparatlenfTragt nicht Gegenstand eine« Vergleiche« für Belgien sein könne, könne die Sicherheit de« Lande« ebeefotnenli Gegen- flaflb eine« Vergleich:« ober Zagestandnifse«

M»-

Hinsschllich der Angelegenheit Grass habe Velgien dem Deutschen Reiche mitgetcilt. dost Belgien, wenn die geschuldete Summe nicht bi« um 25 November gezahlt sei. c« I i ch selbst n den befehlen Gebieten bezahlt machen weide rnksp.ich...d»n Vejehie ieten geg.-ben und mürben ou»g-führ! werben. Zum Schiust forderte der Minister ble stammet aus, eine gefchloffen.- Aaltung einzunehmen Rn'2 'i -stenb ei klärte Van der vel de fDozialifti Dir stimmen mit ber Regierung vollkommen darin überein, dast wir alle Reparationen erhalte i muf­fen. aber wir find anderer Meinung biniichlllch de> zur Grreichung diese« Ziele« anzuwenbrnben Mittel

Amerika treibt seine Schulden ein. Pari«. 21 Roo. fDTB > Die .Veusturk Herold" au« Dafduialon meld vird dec Vur- fd iag be« Senator« S m o v t. a Frankreich Aur Regelung feiner strieg«schuld bei i« t Vereinigten Staaten h ranzutreten. Den der amerikanischen Lchuld.msunl eruugskommiffian in näd (ter Zeil anq nommen axr: ;n Der Veschiust ixr Schuldensundu riingSkommisflon könne in ge- wtllem Sinne al« ein Anzeichen dafür betrachtet werl.n dost die "Bereinigten Staaten es j nt aufgegeben hätten. Europa Hilfe zu bringen ö« werde gegen Mitte Dezember in höflicher aber fester Sprach: eine entfprecheride RuHorbtrrung an tic Schuldncrländrr ergeben. 6taat«1cfretär Hughe « stabe d.n Forderungen de« Senatui« ®mn"1 3sil "22Lb;rf~nb geUniiu. ui ber

Hoffnung. Krem fix ich würde vicllclcht einem Plan jur Regelung Ur ReparatronHsrage jufhmmen 6ett aber der Highe «sehe Vorschlag selbst, die dentsche Zahlungssig^igkeil durch einen Sach» verständigenauöschuft abschätzen zn lassen, in sich gufannnenr,efa:ien fei, mache der Staat«, sekretär keinerlei Hehl mehr darau«, daß er nrü den Smpotschen Absichten einverstan» den sei.

GS vcrlaute. Slaat«fekrctär Hughr« habe c« sri- ret ÄoIIcgcn freigvftellt, srweit zu gehen, wie sie Lust hätten Er glaube ab?r. hast wenig Heff- nu g besteh.', dast ' a« amerikanische Grsuchen die gewünschten Srgelm.sfe yilig<n wcrl«. Man n.bm: logur an, dast einige Länl r vielleicht ntchlein - mal antworten werden 3nteflea wurde ein berarlig^ Vvrgeh n doch der D<lt die Stellung der Vereinigten Staaten hinsichtlich ber Politik gewisser Lchuldnerländet FLj- machen helfen Dir französische Schuld bei den Vereinigtet Staaten belaufe sich mit den rückständigen Zinsen auf etwa drei Milliarden 850 Millio­nen Dollar die bei dem heutigen starke rund 70 Milliarden 300 Millionen F ank darstellten 3m Gegensatz zu den vorstehenden Ausfüh­rungen hat eine Dashingtvner Meldung kes .Petit Parifien". dast stark bezwerselt werden mülle, dast die übrigen Mitglieder der Schulben- sun. erung-trnrmilli.n 6ladt«klr.lär Hughe «. Schaysekoetär Mellon und Handelslckirtär Hoover die Aullallang von Smoot teilten

Heine amerikatitsche Hilfsaktion k

Part«. 21 Vvv .DDB i Rah einer Mel- düng be« .Rcuöort Herold" au« Dash ngton foll Staat«klretdr Hoover all Letter der ametila« Nischen Unter ft Onunglorganllatlon Kflem die Meldungen dementiert haben, st Vorschläge für dne Anleihe oder Unter- ftüCung zugun ten Deutsch.und! erwogen würden. Hovvrr habe zuverlässige xlnsormaltonen erbaiten. dast die deutsche Getreideernte über dc m Durch'chn , 11 sich.- un) dast die beut- 1 4) e n Bauern e « a b l e b n t e n gegen Pa plerma rk zu verkaufen

vor der Kanzlerrede.

Berlin. 22 Vvv fPrlv-!e > Di- ba« -B 5" meldet war ber Mittwoh mi' pollti'chen Refptechungen ou-gesüllt Der Reich«kinzle emp- fing be Führer der Parteien der bürgerlichen Atb<ll«g>mrinschaff. b.c 'ich ube bl Stellung tbier Parteien äustcNen Der Reichekunzler machte ist"rn Mitteilungen über die inner- unb auhen- pclitisch. Lage m«b I nbere auch über btt Hal­tung bte btr Reich«regier UN, g -genub r Ra h e rn «'nzunehmen geb>-nkt und über be ber stornier in feiner heutigen Rede Ipre hm wird

Dte fo-ialdrmokratiiche Reich«tig«- Iroftion hat folg nbc Anträge erngebrachi D r Reichltag wolle b fchliesten d«e R -i<t> regte ung aufjufer^m. bic Demobilmachungzoer- o r b n u n g übet bic Regelung der Arbeit«- A e i t gcwe.biicher R beiter vom 23 Bobernber 1918 nebst ber ergänzenden Rtorbtrung Dom 17. tx^ernber 1918 unb be Veror n,ng über bie Reg lang der RrbeitAi.-lt ber Rngestellten t*om 18 Mär; 1919 fofort wieder in straft ; u fetzen Die Zr.tkiirn k-litli st trei'eibin. fol- genben Antrag zu stellen I Die Verordnung zu einer Herabminderung der Personal.tu«- gaben de« Reiche« vom 27 Cftobe 1923 ist Icfort aufzuheben, 2 bie Reichte gicrung zu ersuchen, dem Reichstag unverzüglich ben ®m- touri ein»« üv.i ine {jerabminbe-

rung ber Ausgaben be« Reiche« vorzu- legen Die VaYerifche Voik« pa tei biachte einen Antrag ein ber von ber Reich«, r.gicrung die Vorlage eine« Defehentwurkez zur Revision der Dcimarer ReichSver- f ass ung in föderalistischem Sinne verlangt.

Tie kommunistische Vergewaltigung drS Reichstags.

Berlin, 22 Rod «Priv -Tel > 3n einer Unterredung mit einem Retaktronsmitglieb des .Berliner Tag blatte«" erklärte R e i ch S t a g S- Präsident Lvede über seine Haltung gegen- üler kern renitenten kenimunistischen Abgeord­neten R > m m e l c. er habe von iem ihm wohl ztistehcndcn R-chtc der gewaltsamen Ent­fernung tce Abgovrlneten keinen Gebrauch gemacht, weil er damit gerechnet habe, dast nach fcir .r Cntfcinung t i e übrigen Ä o m m i - nisten ähnliche Skandalszenen Her­vorrufen würden 5« schien ilzm zweck- mästig, der Rede be« stanzler« im gegenwärtigen Rlonwnt einen derartigen Hintergrunv zt geben 3n einer Besprechung zwilchen bem Reich»agS- präsilenten und ben Führern ber Parteien wurde anerkannt, dast ba« Verhalten be« Präsidenten luria t« ber Des chäftSordnung ent­sprach Dem .Vorwärt«" zufolge wurde gegen 7 Ubr abend« hem rd-eten Bemme le di< schriftliche Ausfordering de« RelchS- iagSpräsidenten üb-erreichl. txi« ReichStagSgebäude zu verlassen Gr kam dieser Aufforderung nach, sc dast eine gewaltsame Entfernung nicht zu ersclgen brauchte

Uebungsoerbot für illegale Verbände.

Stuttgart, 21 OIod. ("TBolff ) Der kom- manbicrenbe Gene,al dez Dehrkr i e« V, zu dem auch Hessen gehört, hat folgende Verordnung erlassen-

3n Ergänzung meiner Verordnung vom 6 Ok- feber betr ta« Veebot bet Hunteitsch^iften ver­biete ich die Veranstaltung ren Gelände­übungen jeder Aist in gefchlollenen Verbinden, ferner bai Pcstenstehen und H e r u m st r e l- ch e ii einzelner 'pe fonen ober grnzer Trupp« in Ortschaften und auheilralb berfelben zwetkz Aus­übung von iigentwelcher st o n t r o 11 e Zuwider­handlungen treiben, soweit nicht die beftebenten Gesetze eine schärfere Strafe androhen, nach § 4 der Verordnung be« Reichspräsiden en vom 6 Sep­tember bestraft Auch können Zuwiderhandelnde in Schutzhaft genommen werden

Rach einer "Berliner Dolffmesdung erfuhr am Mittwoch mittag die Dilmer«dorf-r Prlizei. tast in der Rahe von Paul«dvm im Grünewald prcletai ifche Hundertschaf­ten Hebungen abhielten Sofort entfanbte Beamte bemerkten etwa 200 Personen in ge­schlossenem Zug« Die Teilnehmer zerstreuten sich.

Da fle auf wfeverholten Anruf nicht fteben mia- gab einer der "Beamten einen Schust ab, toocaut «toa acht Personen Je ft genommen wurden 0« wuiden Schlagringe, eine Sammelliste> einen kommunistischen stampfsond« kommunistische Flugblätter. VeitzrittgerNL rungr-n, dn Ausrus der Anarchisten- g i u p p e unb andere« gefunden D e Festgenom menen touiben dem Polizeipräsidium zugelühr

Di- Srinlgnng

brr sächsischen LtaatSpolizei.

Dresden, 21 Rod lDV > Da« Dehrkre,«. kmmanbo IV bat am 17 Rovernber bereit« be- tonntgegeben dast bie sächsische Staat«pollzei a u i üderparteilichc ®iunb[age gestellt trirb 3m Zulammenhung damit werben unter Br- tückllch.tigung chter Anschauungen unb bi«betig<- "Betatigurg nunmehr eine Anzahl Beamte und Prllzeioffiziere de« Polizeipräfibium« Dresden b, auf weitere« v o ni dren Dien ft Nellen en- hoben Dazu g-hört der Polizelpi-äsid-n Menke, Pokizetmajor st ne t sch Polizrihaup mann Schneidenbach Pvllzrihauptmnn R e l h e i. Pvlizrihauptmann Hoffer und Pr liieicbet kvmmillar Schmidt Edenlo find 13 Re- gieiung«kommillare von ihrer polizeilichen Tätig­keit bi« auf weitere« entbunden

3*iflnrr verhaftet

3 t a n r f u r t a 22. Rot>. <Prw -T-I Die derFrankfurter Zeitung" au« Dre«d« grmclbet wird, ist der frühen Minfsterpräfi doni Dr Zetgner In ber Rächt von DlcnSla^ aus Mitnvoch ausAnordnungbe« Ober- staatSanwali« In Leipzig wegen Verdunkelungsgefahr verhaftet unb in Untersuchungshaft gebracht worden Dem früheren fächsischen Ministerpräsidenten und leyigen Landgerichtsdirektor wird be­kanntlich von ber Anklagebehörde Ve Hornung vorgeworfen

Das Kabinett Seipel wiederyewählt.

Dien, 20 Rod i Dolff ) Der neugewählre österreichische Rationalrat hielt eine konstituierend' Sitzung ob Zu Präsidenten mür­ben ber 6brifilut-So\ia{e Mikla « ber Sozial­demokrat E I d e r s <b und der Drostkieulsch Ding Hofer gewähll

3n einer Eröffnungsansprache erklärte Präll dent Milla« u a der Rationalrat trete tn dm- eil fuichtbarer Rot und Verarmung zusammen in einer Zeit, bo schwere Unruhe ganz Europa durchritten- und unermcflidy« Leid im befon feien dem deutschen Volk widerfahre 3r beffe zuverfich lich. dost die 'TBlebcrauf bau arbeit in Ocfteireiit dem ganzem deutlchrn Volke from men werde iLedhafter Beifall k-i den Meh, he tSpai leien > Rach der Äonftituierung bet ute« machte fei Präsibent Rlitlcilung von bei formellen D e^m ission der Regierung, bic n.»ch einer kurzen Unterbrechung der Sitzung mi ben Stimmen sämtliche, bürgerlichem Abgeord ne ten gegen die S oz i<»l denwkra t em wie der ge­wählt wurde Die Srflärung te« "BundeSkon- ler« Seipel, dost die Regierung die Dahl a n nehm e. wurde von ben Rlehrk^ik«Parteien mit stürmischen Hochrufen aulgenommen.

Die Sozialbemokialen brachten darauf ben Antiag ein, dast die Republik Oesterreich 10 Mil­liarden stronen für bie Rotleibe nben in Deutschlanb dem Re chSprälidenten zur "Ber fügung stelle

Kleine politische Nachrichten.

3n Liegnitz kam e« zu stzweren Z u f a m - men ft oben zwischen Erwerbslosen unb brr Schuypoliz i Rad) den vorläufigen Fest:elunq.-n wurden ein Pclizlibxrmter unb ein Demonstrant gelötet Mit austerordentlich stark m Au gebot gelang e« sch'iestlich ber Pol zci bi? ?rbn-i -q tri d.ih t uft Ilen. 3n ber Umgebung co - ®otte$- berg wurden die Dörfer von ungesäh. 20C jungen Burschen au«geplündert Auch hie- stellte die Polizei die Ordnung wieder her

Die der M,e«bache A zeiger erf hrt ist Diet­rich Eckhardt, einer der einfl.ihreich,ten Führer der Rationalsoziakisten in München verhaftet treiben Vom GeneralstaatSkommillar würbe fer ncr die Dochrmschnfi FriedericuS nxg<-n ber IBicberg-ibe einer Unterredung der Schnf leftung mU Ludendorff aufdreiDochenverbolen

VenifeloS soll der Liberalen Partei den Rat erteilt haben, bei den nächsten Dih'en s ü r eine griechische Republik .inzu treten. Di Liberale Pariei möge - nfach mit den Republi­kanern julammengcben, wenn bei den Dahlen bic Derfasfung«svage Nicht aufgeworfen we de

Die Erzeugung Künstlicher Farbstosse.

Vvv Dr Hann« strafft. München

Dir Entdeckung de« Engländer« Perkin dem «A tm Hachre 18M gelungen war, au« Anilin Ehtnin darzustellen, und bei der Einwirkung von stalllundicheomal und Schwefelsäure au« Anilin einen farbigen Stoff zu erhalten, hat den Anstost gar Erzeugung künstlicher Farbstolle gegeben Per- toi nannte feinen Farbstoff Mauvein Auster in ngtanb stürzte man sich nach Perkin« Entdek- kona vor allem In Deutschland auf die Herstellung künstlicher Farbstoffe S« entstanden in dieser Zrit etne grobe Anzahl unterer heutigen Färber- fahrt la von Deitrus. wie die Farbcmfabuken Dorot Friedrich Bayer « d-o in Leverku'en bei stdfm a Ach ldamal« in Esberi-^i bi?

Lalltn- und Svdafabrik Ludwigsha'en a. Rhein. Cuciu« 1 Brüning in Hdchit a. mL u v a tat Deullchland auch hier den Schritt von der Hoben Aachahmung be« englischen Durbikde« zum eignen Schaffen, und »war war e# gleich ein Hauptschtager. ber un« gelang Die künstliche DärstUllung be« Raturfaibttoffe« Al > zarln tm Häher 1668 Mit dieser Entdeckung verlegte sich da« Schwergewicht In der Erfindung unb Srzeu- Kng künsllicher Farbstoffe endgültig nach Deutsch.

ch. 9te Herstellung de« Alizarin durch Ver- fchomlsen von Autrachinonsulsofäurt mit Aey- tall wurde, durch kleinliche palentamtlkbc ®m- kbränhiruxn gebcÄHrt, bald mehrerenorl« aufge- Xrmen, item* ber Badckchen Anilin- unb Sedafadrik uxb 1871 von den Farbenfabriken Bayer Inzwischen war sich auch bi- deutfche Beatenraa ber Bedeutung ber chemischen Ge- geworden unb förderte diese vor

allem durch den Ausbau deS chemjichen Unter- rich eS auf ten Hochschulln .2 e e r f a i b ft o f f e tour en späterhin die kunstlichen Farbstofse ge­rne.nhin genannt. Sic haben tiefen Ra men erhal­ten well ihre Darstellung Den leftlnrmten Stoffen ko« Steinkvhlenteer« ausg ht. Au« dem Stein- foblcntcer erhält man duich sorgfältige Destilla­tion ntb.n anderen Oe!en bie zur Faibstoifher- ftellung lrau<tbaren Anteile Do find das im wesentlichen tic stöhlenwatserstofse Benzol. To­luol. Tylrl. Raphtbaltn und Anthrazen Die erste grobe leerl-eftillation in Deullchland wurde 1663 in Berlin zur Verarbeitung be« Te'r« be Berlin,r ®afanftalt3i gegründet unb bald folg­ten weit,re Gründungen an anderen Orte'

Tie Entwicklung der Farbstcffh.rftell in-, be­fand sich in völliger Abhrntigkeit von d.-r Aus­beute an SteinKhlnueer 211« bann in den 8cer Habren bie GaSanstaltem zu einer andten Be­triebsart übergingen, indem fick t st->>-'en b-j höherer Temperatur unb zwa. bei Delhglut ent- gasten entstand ein Teer b.i arm axi. a.i o«.ii eben angeführtem stvhlenwallei .'te... Dadurch gerieten die Farbfwffwerke in groste Rohstosfnot öm neuer Dcg mufjte betchritten ax-rben und i lefer fand fich in der stokerei 3n ihr werden Filtkohlen in eine, für den Hochofenbetrieb ge­eignetere Form umgewandelt Au« ter stöhle werlen durch 2)erkoken Sauerstoff. Dalferftof, £-d wriel unb Stickstoff entfernt und der u.t- sckrnelzbarr rouchfreie stok« he. gestellt Dabei ent- fielen die von dem Farbwerken gebrauchten stoh- llmwaffer'tvffe tn grubet TH enge

Dadurch wurde ba« Gebiet betRebenpco- buftengetotnnung bei d-er stokerei erichkol- s«m und geiler au«g~baut. wobei auch die Ge­winnung vcn 2tanron*if dne grobe Rolle spieltz Jeerfax? 'wste gibt e« heute ernt grobe Zachl.

Dlanipunktc in dieser EntwicklungSreihe sind die künstliche Herstellung der alten natürlichen Färb- ftoifc Alizarinrot und Indigo An den letzteren Farbstoff knüpft sich eine villjährige. mühselige ab -r zähe Forschertätigkeit tee b rühmten Mun. de :£ Hochschullehrer« Adolf n Bayer Die mei- ftci Tceriarlsttffe sind aber von einer Art. welche die 'TJalur bisher nicht gekannt hat. sie gehören zu den feg.nannkn _ba ' ischen Zarbstof - t e n" Sie z.ichncn fich duich grvhe Schtznh i! au«, l fitzen ab.r nur g r,ng< Lich'.echtheit Dazu kom- men ? le fo schö t.n und gleich--ei'ig lichtech'r.i sauerfärbenden An hrachinonsorbstolle. bann die 21'c urtltufü mit cin.r schier u-iubeJeWurcn Fülle die Schw.felfarbstoffe und viele andere

Dir C-nttrndlung der deuischen Zarbstvllchemie, die bald die Führung im deutsche.! chemilchro Grchg werbe an sich geiif er. hat, ist eine stolze, ll.n Dundcr, tast sie im Lause der Jahre immer mehr den Reit bee konkurrierenden AaSlande« criegt. und gerate in unl.ier Zeit ein Haoptziet des i-d süchtigen, in teutfcho Lande eingebroche.ten Erbfeinde« blld.i

etrabibattn«ee<mnnkr.

Dre Meldung, dah kürzlich eine Strabi- varruL-Geige für 5C 000 L nah A nerik i ver­kauf: worden un) dah ernS Inder ksstdaoen 3n- ftiumente neu entdeckt worden fei Itr.t d-, A-af- mx.rffamfett au die Schöpfungen deS b.-richrnteften Ge gendauerS der D-lt. LntoniuS Strad vaiiaS, dellen Schöpfungen trotz aller Versuche fei i Ge­he mmi» nachzurnachrm in ihrem Ton doch noch unerrerch: geblieben linb Di - Zahl der bekannten Stradir>ar>u»^prigm beläuft sich auf etwa 20) Die befamtieflen .Strabi find nicht Immer de heften Instrumente so z B ist die unter dem Romen . Mcllia»' bekannte Geige, die noch nie­

mals in der Leffemlichkeit gespielt worden Ist. im Ton manchen anderen Instrumenten b*8 grohen Lrcmoneser« urr.ertegen. Da« Sammeln solcher Geigen erfordert grobe Äenntnilfe und natürlich auch bedeutende Mittel. Der Dert erner.L ard wird durch oerfd/iebene Dinge bestimmt. QL.i irich- tigüen ist der Ton. der pon einer Besonderheit ber stonstruktion herkommt. deren Dehelmnie Strebioatiu« allein besah und da« mit '<ine- Tobe verloren ist Dann ist die Form des 3n strument« vor Dichtigkeit, besonders die des von dellen vollkommener Symmetrie der Solang beeinfluht wird Auch die sturven des stasten^ sind ba diesen InsNumenlen eigentum ich gc schwungen. DaS dritte^SeheimniS ist bc: ern Strj dirariuS verwendete Firnis, wen bie heutiger Violinen bauer ebenfalls nicht kennen Boon te mit. da' der «gröhte stenner und bed utend t. Sammler von StradivnriuS-Geizen gegen Äarl Tunsch in Berlin ist. Er (oll neun ed)t-' .Strabs" in feiner Sammlung besitzen, di. Hunderte von alten Violinen umfaf-t 5 kürzlich Don einer Pariser Firma für die Summe von 5000 £ eine der köstlichsten Str idS erro. t* m die den Romen .Tizian" führt Tunfch darauf, dah seine Instrumente hru'iz qc'rie'. werden und borgt sie bekannten Geigen«? l-rr- für ihre stonzerie E» ist nümlich bekannt baft der stlang einer Stradivar u« sch echte _w.rd wenn (je nicht gebraucht wi-d Die Pariser Firma Earessa und Fran ai« verkauft keine Lt -ids. wenn nicht der staufer ein? schriftliche ®rf j-ung ibgiit dah er die Violine n-emal« an ein Muleum verkaufen oder verschenken oder sonst zur .Un­tätigfeit" verurteilen wird 2>w Firma behält (ich auch da« Recht be« DiederkaufeS vor und (chen viele berühmte Instrumente sind zu ihr zurückgefehr»