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Jgw w»» it> uni> dem StliE, Km Mg «uckschtigmg der Agende tzumden, uar 1923 ah gelten •r 800 X, fffS
Mitarbeiter- »ruch mr Der An- larungsfrist. rtcbMmtmä des 5 in Aieder-Flor. S gab der Schlich.
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'. Februar.
ld beantragt« tach- »ndsentschädigungen, Zuschläge der QHon- Hftäöt @. m. b. H. Firmen h-tten den Vertrags abgelchnt. nngsausschllsses erber Airma Schass- emer Xitteunrb- nö Ihnaebung mit rikzuarbeiten. Der if den 6trmtte\\en l a^, zunächst in Lbmgm innerhalb 8 auftustellen, und ir Entscheidung der iq etwa nicht mvg-
manisse Scheidhauer i den Handwerkern Oktober 4-5 Wk. rhrt als Ausgleich st eines Teiles der lord arbeitet. Eine ulogc bei den fol* te sie ab, weil ihre in den unteren Al- er Metallindustrie, rief deshalb den jr schlug als Aus« M torßtimbcn* ■ Dem Antrag des Einführung einer Handwerker gab er ubeitsveüvag der den Betrieb gilt Lob bei Lag agsfrer.
ckMeineSch.^ »tung ^gnffen ilt band für Langau Mi^induftnc. Der Antrag statt mit
- bis zur e-, spätestens Jf* rltcn soll.
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Sr ftetoeftgtßfe Sehrerin. 1 für «ÄtLrthoNschen > Zehrer oder Lehrerin an der Volksschule in Of- t-en bach. Wohnungen für VerheivcUete sind in Bbsehbarer Zeit in Offenbach nicht zu beschaffen.
es. Die Tagung der Dvrfkirchen- Vorsteher in Oberhessen findet nicht, iiie gestern gemeldet, am 5. März in GtchelSdors «tt. Sie ist auf Montag, 2 6. Februar, «Legt worden.
ef. Ridda, 20. Febr. Heute fand hier der Äekanatstaa deS Dekanats Ridda unter dem Vorsitz des Dekanatsstellvertreters Pfarrer Scriba - Gichelsdorf statt. Heben den sonnigen Verhandlungen, Jahresbericht, Voranschlag, -ekematskrarckenpflege usw. Mar der Hauptgegen- tmb die Vornahme von Wahlen. — ZumD e k a n rurde Pfarrer Scriba- Eichelsdorf. zum De» Iimatsstellvertreter Pfarrer Strack-Wallern- f«rufen, zum 2. Stellvertreter Pfarrer 2a 11 - etba gewählt. Der vorgesehene Vortrag muhte regen allzu vorgerückter Zeit ausfallen._________
Landwirtschaft.
Die Maul- und Klauenseuche.
3n Utphe ist die Seuche erloschen. Die Gemarkung iltpbe ist auS dem Sperrbezirk ausgeschieden wopden: sie ist jetzt VeobachtungSgebict. Die Gemarkung TraiS-Horlvff ist aus dem Deob- achtungsgebiet freigegeben. Gefährdetes Gebiet bleiben die Gemarkungen Trais-Horloff, Steinheim, Inheiden, Feldheim. Rabertshausen l und ll.
Vermischtes.
DergiverkSunglück in Westfale«.
Vuer, 21. Febr. Auf der Zecke Bergmannsglück wurden durch einen Unfall in der Förderanlage 36 Bergleute mehr oder nxmiger schwer verletzt. Eine Llntersuchungskommission dec staatlichen Bergwerksdirettlvn Recklinghausen ist an der ^Inglücksstelle eingetrvfsen.
3. Klasse 8 Stück
01163
Baumeister Brückel u. Frau
Fritz Schreiner jun
Salzböden, den 22. Februar 1923.
01185
27 101 442
Dank.
Büdingen, 19. Februar 1923.
4.
5a
5b
= 9,38 Fstm.
— 22,09 „
= 57,12 „
=118,79 „
= 5,60 = 14,93 = 11,52
Danksagung. '
Allen, die beim Heimgang unseres unvergeßlichen Kindes uns ihre Anteilnahme in so reichem Maße bewiesen haben, sagen wir hiermit herzlichsten
Holzsubmission
Die Gemeinde Treis a. d. Lda. beab« sichtigt folgendes Holz auf dem Subrnissions- weg zu vergeben:
Flchten-Stämme:
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen Blumenspenden beim Hinscheiden meiner lieben Frau
Hedwig
sage ich auf diesem Wege meinen innigsten Dank.
Kiefern-Stämme:
2. Klasse 1 Stück = 1,13 Fstm.
3. „ 7
4. „ 24
5. , 24
Angebote sind nach Klassen getrennt, pro Festmeter, mit der Aufschrift „Holzsubmission", bis spätestens Mittwoch, den 28. Februar 1923, nachmittags 2 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo- selbst die Eröffnung der eingegangenen Offerten stattfindet. Das Holz ist mit Rinde gemessen und wird auf Verlangen vom Forstwart Braun in Daubnngen vorge. zeigt. Die Verkaufsbedingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben.
Treis a. d. Lda, am 19. Februar 1923. ______Bürgermeisterei. Denner. [13181)
Bullenverkauf.
Die Gemeinde Lollar beabsichtigt einen gut genährten Simmentaler Bullen la zu verkaufen. Angebote per Zentner Lebend» gewicht sind bis zum 1. März 1923, nachm. 6 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können.
Juschlagsstist 3 Tage.
Bürgermeisterei Lollar.
Schmidt. 1378D
Der BrotpreiS hi Berlin.
Berlin. 21. Febr. (Wolff.) Der Mar- kenbrotpreis wird ab 26. Februar auf 820 Mark erhöht. Der Preis der Ärmtmu- nalschrippe bleibt unverändert; jedoch wurde das Gewicht mit Rücksicht auf den größeren Ausbackverlust des Kleingebäcks auf 4 5 Gramm festgesetzt.
Gine bronzene Schillerbüfte gestohlen.
Berlin, 21. Febr. Aach einer Meldung des „Lokalanzeigers" stahlen unerkannt gebliebene Diebe im Durgerpark in Sten- dal eine wertvolle bronzene Büste Schillers. Man nimmt an, daß die Beute zerschlagen und nach Berlin geschafft worden ist. Der Stendaler Magistrat beabsichtigt, alle aus werwvllem Material bestehenden Denkmäler der Stadt in sichere Verwahrung zu bringen.
devstfe»er.
Stettin, 21. Febr. (Wolff.) Heute vormittag brach in der Stettiner Papier- und Pappenfabrik in der Altdamm- strahe aus unbekannter Rrsache ein Schadenfeuer aus. Sine Reihe großer Lagerschuppen ist ntedergebrannt, ebenso 180 Eisen- bahnwaggvns, die mit Lumpen und Papier ?gefüllt waren. Da der Wind die Flammen in reies Gelände trieb, blieb das Fcü>rikgebäude unversehrt. Der Betrieb ist ungestört.
Kirchliche Nachrichten.
3fr. attltgirmdgemefnbt. GvtteSb. i. d. Shnag iSüdanl.). Samstag, 24. Febr. Dorabd. 5.45, morg. 9 abds. 6,05 u. 6.45. 3fr. Religionsgesellschaft. Sabbats. 24. Febr. Freitag abd. 5,30, Samstag vorm. 8,30 nachm. 3,30, SabbatauSg. 6.45, Donnerstag vorm. 6,45, abd. 6, Freitag vorm. 6,15, Wochen- gotteSdienst morgens 7. abends 5,30 Ühr.
Bekanntmachung.
Bon den Schuldverschreibungen der Stadt Grünberg von 1895 wurden durch Auslosung zur Rückzahlung bis zum 1. Juli 1923 bestimmt .
Litr. F. zu 200 Mk.: Ar. 1, 31, 5,38, 45, 29, 21, 46,9,37, 50, 34,30, 13, 4, 27, 8.
Litr. E. zu 500 Mk.: Ar. 36, 35, 14, 13, 32, 26, 27, 25, 23, 9, 31, 20, 15, 24, 57, 28, 17, 16, 41, 22, 30, 56, 46, 11, 45, 60, 59, 29, 12, 18, 47, 54, 7,5,19, 40, 43, 2.
Litr. D. zu 1000 Mk.: Ar. 10, 34, 37, 36, 14, 18, 8, 5, 27, 2, 15, 32, 29, 17, 8, 21, 7, 35, 23, 24 , 28, 38, 13, 16, 3, 4, 39, 22, 40, 1, 9.
Grünberg, 21. Februar 1923. [1373D
Hessische Bürgermeisterei Grünberg.
___________ Ranft._____________
MeSlW M MMeilen.
Jur (Erbauung eines Amtsgerichtsgebäu» des in Altenstadt sollen nach dem Ministe. rialerlaß vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1921 die Erd- und Maurerarbeiten im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden.
Zeichnungen, Bedingungen und Ange- botsuntcrlagen können auf unferm Amt eingesehen werden.
Angebotsvordrucke werden zum Selbst- kostenpreis, solange Vorrat reicht, abgegeben.
Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum (Eröffnungstermin am Dienstag, dem 6. März ds. Zs., vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen.
Iufchlagsfrist 10 Tage.
Büdingen, den 20. Februar 1923.
Hess. Hochbauamt Büdingen.
Frey. 1387V
FRÜHJAHRSMESSE vom 4. bis i o. März 1914
Ällgem. Mustermesse mit Technischer Messe und Baumesse
Auskunft erteilen
die Handelskammer in Gieren, Femspr.Nr. 147, dasMcfr- amt für die Mustermessen in Leipzig, der ehrenamtl. Vertreter des Me^amts für den Handelskammerbezirk Gießen: Hermann Fuhr, in Fa. J. H. Fuhr, Gießen, Sonnenstr. 15, Femspr. Nr. 631 und die Vertretung
des Norddeutschen Lloyd, Gießen, Am Kirchenplatz.
Meßabzeichen bei Voranmeldung zu Vorzugspreisen durch den ehrenamtl. Vertreter und das
MESSAMT FÜR DIE MUSTERMESSEN IN LEIPZIG
Bekanntmachung.
Der vom Gemeinderat durchberatene Rachtragsvoranschlag der Gemeinde Grohen-Linden für Rj. 1922, der durch eine Umlage beschlossen ist, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden, liegt eine Woche lang von Donnerstag, dem 22. Februar bis Freitag, dem 2. März 1923 einschl. aus der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Frist daselbst vorgebracht werden. 1372V
Grohen-Linden, den 20. Februar 1923.
Bürgermeisterei Grohen-Linden.
Lang.
behördliche Anzeigen
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde
■i ngetragen: _ .
Am 7. Februar 1923 bezüglich der SHrma Earl A. Hartmann, Giehen: Dem Kaufmann Erich Reuter in Stehen ist Prokura erteilt. _ „ t
Am 13. Februar 1923 bezüglich der Firma Ludwig Weih fr., Grohen-Linden: Kaufmann Karl Seibert in Grohen-Linden fl mit Wirkung vom 30. Oktober 1922 ^geschieden. Ludwig Weih Ehefrau Margarete geb. Schmidt in Grohen-Linden st als persönlich hastende Gesellschafterin tngetreten. Die Firma ist geändert in 2)eih L Co. „
Am 14. Februar 1923 a) bezüglich der Sirma Wilhelm Atnend, Dietzen: Die vrma ist ohne llebergang der im Be- ttriebe des Geschäfts seither begründeten Änderungen und Verbindlichkeiten auf vvillh Amend in Giehen mit Wirkung vmn 1. April 1920 übergegangen: b) 6c ßjglid) der Firma Koch & Eichenauer, Diehen: Die seitherige Gesellschafterin Harte Schmitt geb. Eichenauer in Worms ist verstorben. Als weitere Teilhaber fi.nb Kaspar Schmitt und Liselotte Schmitt, b eide in Worms, eingetreten. Zum weiteren zeichnungsberechtigten Vertteter b rr Firma ist Kaspar Schmitt in Worms bestellt. 1313B
Giehen, den 16. Februar 1923.
________Hessisches Amtsgericht._________
Bekanntmachung b-ttr.: Sonntagsruhe im Friseurgewerbe in der Stabt Gießen.
Nachdem ein Antrag auf Sonntagsruhe ffc das Friseurgewerbe in der Stadt Gießen (ecusgenommen die ersten Oster-, Pfingst- mid Weihnachtsfeiertage, § 41b der Reichs- gtroerbeorbnung) gestellt worden ist, fordere ich alle selbständigen Handwerker, die in bum genannten Bezirk das Friseurhandwerk betreiben, auf, mir bis zum 1. März 1923 c inschl. schriftlich oder mündlich mitzuteilen, 01b sie sich für oder gegen diesen Anttag Lässprechen.
Die Abgabe der mündlichen Erklärung lainn während des angegebenen Zeitraumes wochentags von 9-12 Uhr vormittags in ietn Diensträumen des Regierungsgebäudes
I z.. Gießen (Zimmer Nr. 10) erfolgen.
Nach Ablauf des obigen Zeitpunktes crngehende Aeußerungen, sowie solche (Er. 1 Klärungen, die nicht erkennen lassen, ob »bigern Anttag zugestimmt wird oder nicht, t-eiben unberücksichtigt. Die abgegebenen Erklärungen liegen bis zum 15. März 1923 ar der oben bezeichneten Stelle wochentags am 9-12 Uhr vormittags zur Einsicht- arhme für die Beteiligten und Erhebung e nvaiger Einsprüche aus. Nach Ablauf der Frist erhobene Einsprüche können nicht be- r icksichtigt werden.
Gießen, den 12. Februar 1923.
Der Kommissar. Kling.
Bekanntmachung.
Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen versteigert werden:
a) Bezirk des Försters Arft, Forsthaus Hochwart, Abtlg. 83b und 90a,
Montag, den 26. Febr. 1823, vorm. 91/, Uhr beginnend:
27 Rrn. Buchenscheit
161,2 „ Eichenscheit
2 „ Erlenschett
5 „ Duchenknüppel
95,8 „ Eichenknüppel
13 „ Fichtenknüppel
400 Wellen Buchcnreisig
210 „ Hainbuchenstammreisig
3410 „ Eichenreisig
7 Rm. Buchenstöcke
61 „ Eichenstöcke
1,8 „ Fichtenstöcke.
Diese Versteigerung findet in der Gastwirtschaft „Zur Liebigshöhe- statt.
Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen, da für etwa später vorgefundene Mängel jeglicher Art nicht gehaftet wird.
b) Bezirk des Försters Brück, Rödgen« Abteilungen Id, 2a, 3 und 9a
Donnerst., den 1. März 1923, vorm.S'/,Uhr beginnend:
1 Rm. Kiefernscheit
33,2 „ Fichtenscheit
163,3 „ Kiefernknüppel 1 „ Fichtenknüppel 36,6 „ Fichtenstöcke.
Zusammenkunft an der Ochsenwiese.
Die Abfuhrscheine sind jeweils vom 4. Tage nach den Versteigerungen ab, spätestens jedoch bis zum 7. bzw. 10. März 1923, gegen Barzahlung bei der Stadtkasse, (Barten-. sttaße 2, Eingang von der Südanlage, in (Empfang zu nehmen. 1394B
Giehen, den 20. Februar 1923.
Der Oberbürgermeister. 3. V.: Dr. Rosenberg.
Bekanntmachung
bett.: Die Iwangsinnung für das Schneiderhandwerk im Kreise Gießen.
Gemäß § 28 des Statuts der Schneidermeisterzwangsinnung und der §£ 123 III und 110 der Hess. Ausführungsbestimmungen zur Gewerbeordnung berufen wir hiermit eine Mitgliederversammlung auf:
Freirag, den 23. Februar 1923, vormittags 10 Uhr, in den Sitzungssaal des Regierungsgebäudes dahier, Landgraf-Philipp-Platz Nr. 3, ein. 1374B
Tagesordnung: Wahl des Vorstandes.
Gießen, den 14. Februar 1923.
Kreisamt Gießen. I. D.: Welcker.
Vorstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 21. Februar 1923.
Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. Frey.
Vorstehende Bekanntmachung des Hess. Kreisamtes Gießen wttd hiermtt zur offen!« lihen Kenntnis gebracht. 1375B
Gießen, den 21. Februar 1923.
Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. Frey.
MMW MZ Bflnorüelten.
Zur (Erbauung eines Beamtenwohnge- bäudes zu Büdingen sollen nach dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1921 die Erd- und Maurerarbeiten im öffentlichen Wettbewerb ver- geben werden.
Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsunterlagen können auf unserem Amt eingesehen werden.
Angebotsvordrucke werden zum Selbstkostenpreis, solange Vorrat reicht, abgegeben.
Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum (Eröffnungstermin am Dienstag, dem 6. März ds. Zs., vormittags 12 Uhr, bei uns einzureichen.
Zuschlagsftist 10 Tage.
Büdingen, den 20. Februar 1923.
Hess. Hochbauamt Büdingen.
_____________Frey._________1386D
Ortssatzung
über die Erhebung eines Zuschlags zur Zuwachssteuer in der Stadt Giehen.
Aus Grund des Artikels 15 der Städteordnung und des § 59 des Reichs-Zuwachs- steuergesctzes vom 14. Februar 1911 (Reichs- gesehblatt Seite 33) wird mit Zustimmung der Stadtverordneten-Dersammlung laut Beschluß vom 30. Mai 1922, nach Anhörung des Kreisausschusses und mit Genehmigung des Ministeriums des Innern vom 24.Zanuar 1923 zu Nr M. d 3.1071 für die Stadt Gießen nachstehende Ortssatzung erlassen:
§ 1.
Die Stadt Gießen erhebt zu dem An- teil an der Iuwachssteuer, der ihr nach 8 58 des Iuwachssteuergesehes v. 14 Februar 1911 (Reichsgesetzblatt Seite 33) zufiießt, einen Zuschlag von einhundert vom Hundert des ihr zufließenden Betrages.
Der Zuschlag wttd nicht erhoben, wenn der Erwerb des Grundstücks durch den steuerpflichtigen Veräußerer (§ 29 des Zu- wachssteuergesetzes vom 14. Februar 1911) vor dem 1. Januar 1916 erfolgt ist.
Reichssteuer und Zuschlag dürfen zusam- men dreißig vom Hundert der Wertsteigerung nicht übersteigen.
§ 2.
Diese Ortssatzung tritt vom Tage der Veröffentlichung in Kraft. (1395B
Gießen, den 15. Februar 1923.
Der Oberbürgermeister. Keller.
Holzversteigerungen des Gräflichen Zorstamis zu Laubach.
1. Dienstag, den 27. l.MtS., aus Revier Gonterskirchen, 10'/« vormittags im Solmser Hof zu Laubach, Distritte: Wein» aärtnerskvpf und Forstwiese: Buche Rm.: 523 Scheiter. 171 Prügel, 88 Stöcke,50Reiser- prügel, 146Astreiser: Disttitte Scheppmals- dickung u. Hölzchen: Buche Rm.: 50 Stöcke. 428 Stammreiser (teils Hainbuche) 47 Am. Grlenstammreiser.
2 Mittwoch, den 28. l. Mts., aus Revier Iägerhaus, 10'/. Uhr vormittags im Solmser Hoi zu Laubach, Disttitte: Thomasbiegel, Schiffenberg, Seifenberg, Roth, ßangheefe: Buche Rm.: 358 Scheiter, 272 Prügel, 233 Stöcke, 72 Reiserprügel.
Kohlreiser und Leseholz des letzten Reviers flächenweise. 13S4D
Arbeitsvergebung.
Nachstehende Arbeiten bei den Neubauten der Baugesellschaft Gemeinwohl in Bad- Nauheim sollen öffentlich vergeben werden:
1. Gas- und Wasserleitung: Verlegen von 1700 Mir. Rohr, Liefern und Mon- tieren von 1100 Fassonstücken, 800 Rohrschellen, 150 Ventilen, 44 Klosetts und Küchenausgüsse. 2. Schlosser- ^Anschlag-) Arbeiten in 8 Losen: Los l, II und III: je 92 Türen, 104 Läden, Los IV: 46 Türen, 52 Läden, Los V: 180 Türen, 168 Läden, Los VI: 120 Türen, 112 Läden, Los VII: 80 Türen, 80 Läden, Los VIII: 56 Türen, 40 Läden. 3. Tapezierarbeiten in 9 Losen: Los 1, II und III: je 368 Rollen, Los IV: 184 Rollen, Los V und VIII: je 212 Nollen, Los VI und VII: je 424 Rollen, Los IX: 296 Rollen. Rohre für die Installation, Beschläge für Schlosser und Tapeten für Tapezierer werden bauseilig geliefert.
Angebotsunterlagen werden vom Iweig- bureau Bad-Nauheim, Iandersttaße 9 gegen Selbstkosten abgegeben, wo auch Pläne und Unterlagen offenliegen.- Die Angebote sind bis Dienstag, den 27. Februar 1923, vor- mittags 11" , Uhr, bei genanntem Zweig- bureau mit der Aufschrift „Angebote für..." einzureichen, wo sie im Beisein erschienener Bewerber geöffnet werden. Iuschlagsfrist 8 Tage. Auswahl unter den Unternehmern bleibt Vorbehalten.
Friedberg, den 17. Februar 1923.
Der Regierungsbaurat b.d.Kreisverwaltung. ____________I. E.: Haag. 1385D W-WMM
Aus dem Gemeindewald der Gemeinde Borsdorf soll das nachstehend verzeichnete Nutzholz auf dem Submissionsweg ver- kaust werden:
4 Stück Lichenstämme 3. Kl. — 4,94 Fstm. 23 ,, „ 4. „ = 18,13 „
28 „ „ 5. „ =11,42 „
2 „ „ 6. „ = 0,70 „
Sämtliches Holz ist aufgearbeitet, ohne Rinde gemessen, und sehr gut abzufahren. Einwendungen wegen Vermessung ober Güte des Holzes werden nicht berücksichtigt. Die Bedingungen werden durch das Gebot anerkannt, welches auf den Festmeter und für jede Klasse besonders abzugeben ist.
Die Zahlung hat eine Woche nach Zu- schlagserteilung zu erfolgen. Angebote sind verschlossen, mit der Aufschrift „Holz- submissionsverkauf" versehen, bis zum Mitt- woch, dem 28. Februar 1923, nachmittags 3 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst um diese Jett die Eröffnung der Angebote öffentlich stattfindet. Iuschlagsfrist 8 Tage. Nähere Auskunft erteilt Förster Klös, Ober-Widdersheirn oder die unterzeichnete Stelle.
Borsdorf b. Nidda, den 19. Febr. 1923. Bürgermeisterei Borsdorf.
Widdersheim. [1334D
Die Gemeinde Salzböden hat einen zirka 10 Zentner schweren, schlachtreifen
Vogelsberger Bullen
zu verkaufen. Schriftliche Angebote auf Lebendgewicht sind bis zum Montag, dem 26. d. Ws., mittags, bei dem Unterzeich- neten einzureichen, woselbst auch die Der- Kaufsbedingungen eingeiehenwerden können.
Salzböden, den 21. Februar 1923.
Der Gemeinde-Dorsteher.
Rau. 1392D
Bekanntmachung.
Die Keller unter dem Turmhauie am Brand sollen vom 1. April 1923 aS neu verpachtet werden.
Angebote sind bis zum 5. März 1923 bei dem städtischen Steuerbureau, Stadthaus, Bergsttatze, Zimmer Nr 12, einzureichen, woselbst auch die Bedingungen und An- gebotsjormulare erhältlich sind.
Besichtigung der Keller kann an jedem Wochentag erfolgen. 1393D
Gießen, den 16. Februar 1923.
Der Oberbürgermeister. I.D.: Klingspor.
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