Lande!
Schtffsuntergang.
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-Taschenuhr mit goldener Kette, 10 Pfund Wolle
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Dalum:
19600*85 1909945 18753’
Gesehenes.
Verlag Grethlein & Co.,
!(LUft.
Turnen, Sport und Spiel
125 Ztm. für die Oberstufe, und der
*3»2Heter=ßauf, 16'/5—121/--, &riunben für tk
bi eile: Drogerie Wa lenfels, Markt 21.
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Ire Dens« s Eeber £ Brief
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über die Festsetzung unserer Hochgeil er wollte gerade schreiben: „am dritten
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Die Lies, die alte Wirtschafterin, stürzte herein. Die toar sonst sehr respektvoll, heute aber schrie sie, ohne erst gefragt zu werden: »Herr Friedensric^er, Herr Friedensrichter, die Post
3890.25 3D9 75 3541.35 3558,65
86'0.75 3700 25 3*4135 3454 65
5386.50 5413.50 4937.60 496240
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vorder aus.
Messing. An Cinbrechei- ncin im Besitze der M Lchraubenzieher, mehren
>e und 6 Nachschlüssel. K g trugen sie Schlagckgl
18618-
26.07 726,80 531 35 130,35
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1182,95
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715 .55
86353.40
1.2-295
3418,45
286780
882,80
2 >,93 723,20 528.65 120.05
)i« Obe. stufe verwiesen. Volkl-pimliche Ue ung> n Irmb: Hochsprung ohne Brett, 115 Ztm. für die
Miragen.
»Mein teurer Verlobter, du unendlich Ver- Ritter“ — jetzt schrieb sie kurzweg: „Lieber Fried- liHI" Das war doch seltsam. War sie so rasch tuotern und weniger empfindsam geworden? Dhc die Anrede macht's ja nicht. Er überwand in flüchtiges Unbehagen, las ihre eriten Briefe mb auch ihre letzten und warf sie dann plötzlich ile mitsammen ins Fach zurück. Ha, sie war shr verwandelt! So äricht verliebt war er, ein t-ifer Mann, nicht mehr, dah er das nicht ge- lectt hätte.
gung sich nicht klar war, zeigte die Haltung von vornherein grobe Unsicherheit und im Verlaufe trat bei ruhigem Verkehr eine entschiedene Befestigung ein. Vach der Feststellung des amtlichen Kurses ging der Dollar auf 19 375 zurück.
Berlin, 20. Han. Dir Besserung der Mark in Amerika veranlagte am Produktenmarkt zu-
19. Januar Aintl. No lerg.
an deinem Geburtstag, gerissen wurde.
Geld 1177.05 7755.55 91227,20 1301,75 36-5335 306235
927,65
Unter- und 15—11 Sek. für die Oberstufe. Für die immer dagegen werden als volkstümliche Uebun- je» beim Gauwettkampf bestimmt: der 100-Me'er> .cwif, der Weitsprung und das Kugelstohen '10 Kg.). Dazu kommt für die Dezirksweltkämpfe
Sie hatte ihm zwar auf seinen letzten trief noch nicht geantwortet — ach, leider! Sie
und die Gauturnsahrt im Herbst der tzreihoch- sprung. Am Sonntag, 18. Februar, wird der ®auturntag in G letzen zusammen treten.
Zeche entladen. Die Bergleute erklären, sie unter den Dajonetteln der Belgier nicht beiten würden.
Eine neue Bluttat der Franzosen.
ihr im, 20. San. Lei vurbe mit Wirkung ben 100 Warf für das $W öa ab laßet baß E/- ktrlzltät für Lichts ) Maik.
20. Jan. Hier wurde ti: ndbeiitzervereink!' : über 70 Mitglieder bei' fitzenden wurde Deim
1102,75 789345 86396.60
1229 05
3433,55
2882,20
887,20
Getreideladung von Danzig nach Antwerpen unterwegs war, ist in dec Nähe des Feuerschiffs „@lbel“ gesunken. Von der aus 17 Mann bestehenden Besatzung wurden von einem Lotsenschoner 11 gerettet, die übrigen ertranken.
C h r i st i a n i a, 21. Han. (Wolff.) Hn der Nacht zum 20. Januar ist derFrachtdamp- f e r „5 arm an ö“ im Christianiafjord gekentert und gesunken. Von der Besatzung von neun Mann sind sieben ertrunken.
Geld 8520.- 12.0- 3520,- 7422'50 25-25 19350.- 8750»,- 895,- 1095,-
677,- 531,-
3420 - 9250,-
Gietzener Strafkammer.
Dieben. 19. Hanuar.
Bries 3580.- 12 50, — 8580.-
7502'50
25 75 19450,- 88'i.0,-
905,— 1195,-
683.- 539- 34'0,- 9300,-
Antw.'Brlisse! . Holland Vonbon Paris Schweiz Spanien Zialien......
rissabon-Oporto Däneiuark . . . . dkoriveaen . .. . Schweden .... 4'eifinflfor6. . . . Neuuork Deuisch-Oesterr. Budapest Prag Agram
mu und Oberhesfen wegen Neuregelung der ?»hne der Sägewerksarbeiter schlug der Schlich- ß' h masausschus' Erhöhung des Stundenlohnes des Wlaschinenarbeiters der Gruppe A über 25 Hahre ti der Ortsklasse 3 (Alsfeld), der seit dem 116. Dez. 1922 Ml. 270.- betrug, auf Mk. 350. -
। b 2. Hamiar 1923 vor, ferner auf Mk. 380 — ab ll Fi. bzw. 15. Hanuar, je nach Beginn der Löhn- r*rdye, und a'uf Mk 455.— für die Zeit vvm ■ 20. (22.) Hanuar 1923 bis zum 2. (3.) Februar und Erhöhung der übrigen Löhne in demselben »Verhältnis. Die Streitteile erhielten Frist zur icklärung über Anna'hme cder Ablehnung des ■ Schiedsspruches bis zum 25. Hanuar 1923, mit= »gs 12 Uhr.
Fünf Arbeiter der Bauritgrube der Ober» A iiessischen Grubengesellschaft im Bessinger Wald erwies der Schlichtungsausschub mit ihrem An- !l»iuch auf Lohnzahlung für eine Kündigungszeit (Ulf den Rechtsweg.
Heute früh war auf dem Zechenplah ein Wagenpark belgischer Truppen aufgefahren. 3 Kompag« nien belgischer Infanterie sind in der Nähe
Schweißfaß im Winter
ist noch unangenehmer als im Sommer, denn die feuchte Ausdünstung schlägt sich immer an dem kalten, undurchlässigen Leder des Scbuhwerks nieder, durchfeuchtet die Strümpfe und verursacht außer Frostbeulen auch Erkältungen. Das Kukirol-Fußbad verhütet dieses. Es hält die Füße warm und trocken und kräftigt Muskeln und Seh i-n. Eine Packung Kukirol-Fußbad, ausreichend für zwei Bäder, kostet nur 20 > Papiermark. Machen Sb- bitte einen Versuch. Verkaufs-
0.
iöestohlenen wieder zurück gegeben. Das Gericht erkannte mit Rücksicht auf die Vorstrafen, die Llnverbesserlichkeit be8 Angeklagten und die Dreistigkeit seines Vorgehens auf 4 Hahre 6 Monate Zuchthaus, abzüglich 2 Monate Unter» s üchungshaft, sowie auf 5 Hahre Ehrverlust.
Schlichtungsausschuf; der Provinz Oberhcssen.
Verhandlung vom 18. Hanuar.
stimmungsbild. Der Effekten verkehr von Bureau zu Bureau gestaltete sich ruhig. Es waren meist Spezialpapiere, welche gefragter erschienen. Hn verschiedenen Aktien mangelte es an Material. Bankaktien wurden zu festen Kursen genannt. Auslandsrenten traten ruhiger in den Verkehr, was mit der unsicheren Bewegung der Devisen zusammenhängt. Der Dollar setzte vormittags mit 19 000 ein, wurde später 18 400—18 600, an der Börse 18 700 genannt. Chemische Aktien wurden kaum beachtet. Die Spekulation bewahrte allge- gemein Zurückhaltung.
*
Frankfurter Devisenmarkt.
(Telegraphische Auszahlung.)
:t am — Fruktidor, Tür auf-
loar er aus dem Zuchthaus entlassen worden, wo <r wegen Rückfalldiebstahls Strafe verbützt hatte. Die wiedergewonnene Freiheit benutzte er in der -nächsten Nacht und am folgenden Tag zu neuen »änderst dreisten Diebstählen. Gr drang nachts in -<me ihm bekannte Hofreite in Gettenau ein, öffnete von innen das grotze Hoftor, halfterte im 'Stall ein wertvolles Pferd, belegte das Pflaster Les Hofes mit vorgefundenen Decken und Frauen- Heldern, schwang sich auf das Pferd und sprengte m Galopp aus dem Hof, ganz wie in Wild-West, •auf ungesatteltem Pferd. Leider verliehen ihn bald rtoric Reitkünste. Denn nachdem er das Pferd zwei- ::ial in einen Graben geritten hatte, schlug dieses iiitssn und vorne aus unb war nicht mehr vonl Platze zu bewegen. Er überlieh es deshalb seinem -öchicksill und suchte das Weite, zumal er seins Verfolger kommen sah, die das Pferd an sich rahmen. Am nächsten Vormittag stieg er in Beih-Nidda in ein Wohnhaus ein und stahl dort 15 Pfund Wurst- und Fleischwaren, eine silberne
20. dämmt 91 mH. Notierg. Gelt) Bries
Die Reichsbank.
Berlin, 20. Han. (Wolff.) Hn der gestrigen Si.ung des ZentralaueschusseS Reichsbank führte Dr. Haven st ein
1 geführt.
ÄT.S
*DieSchwarzkittel. Aus dem Waldeck- schen wird uns geschrieben: Die Wildschweine treiben es seit einiger Zeit ärger als je zuvor. Drohe Verheerungen werden durch die unheimlichen Nachtwandler an den Feld- und Gartenbeständen angerichtet. Dabei gelingt es nur selten, einen der Schwarzkittel zu erlegen. Gs ist schwierig, ein Stück dieses trotz seiner anscheinenden Plumpheit flüchtigen Wildes mit einem Schuh zu erlegen. Es ist unglaublich was fo eine grobe Dau verträgt I Kürzlich wurden, wie ein Förster berichtet, bei einer Treibjagd 26 Schüsse auf einen Keiler abgegeben. Erst beim letzten, der den Kopf traf, brach das Lier zusammen. Beim Aufbrechen ergab sich dann, dah der Keiler alle 26 Schüsse empfangen hatte. Dieser Tage nun wurde durch einen Mützlenbesitzer in Hörfngshausen ein alter Keiler erledigt, der von seinen Gefährten sicher als Teheran angesehen worden ist, denn er wies zahlreiche Svuren früherer Schüsse auf. Unter anderem fehlte ihm ein Auge. Bekanntlich sind die Waldeckschen und die benachbarten hessischen Wälder reich an Wildsauen.
Hamburg, 20. Han. (Wolff.) Motorschiff „W a l b 0", das mit einer
> fRÜrticrtifrt).
— Lev WeiSmantel, Das unheilige Haus, Roman. Verlag Hosef Kösel und Friedrich Pustet, Verlagsabteilung Kempten. — Von Schuld und Sühne handelt dieses neue Buch des fränkischen Dichters. Neben der epischen ruhigen Schilderung sicheren bäuerlichen Lebens und oer kunstvollen Verwendung und Deutung trauter Vvlksbräuche steht die dämonische Kraft in der Zeichnung wirren Spukes und gespenstisch-bleicher Träume. Kurz: ein neues Meisterwerk ist uns geschenkt worden, dessen dichterischer Gehalt rein erklingt, well alle wühlenden und tobenden Kräfte In ihm mit stärkster Kunst gebändigt sind.
— Siegfried Ochs, Geschehenes —
Der Wagnermeister S. aus Griedel hatte sein
VlteS Hoftor durch ein höheres Tor erseht, ohne
skreisamlliche Genehmigung zuvor eingeholt z> haben. Das Schöffengericht Butzbach hatte ih: steigesprvchen. Die Strafkammer verwarf die Berufung der Staatsanwaltschaft, da das Hoftor lein genehmigungspflichtiges Bauwerk sei.
Der erst 21 Hahre alte Wilhelm Sch. aus
Rieder-Florstadt stand zum achtenmal vor den Schranken des Gerichts. Am 1. September v. H.
(Hn einem Teil der Auflage wiederholt.) Verhaftung der Zechendertteter.
Essen, 20. Han. (WTB.) Die für beut* vormittag von General Fournier vorgelade- nen Herren Fritz Thyssen, Generaldirektor Te n g e l m a n n, Be g ssessor Oe f e.Bergasfessor Kesten, Gene.aldirettor Wüst en Höfer, Direktor S t i n g ( e r sind verhaftet und unter militärischer Bedeckung im Automobil nach Düsseldorf gebracht worden, lieber den Grund der Verhaftung ist noch nichts bekannt. Gleichzeitig hat die Wiederbesetzung der staatlichen Zechen durch französische Truppen begonnen. Die Zechen „Decgmannsglück' tfl bereits beseht. Kokereien und Kohlenexpedition sind beschlagnahmt. Gegen die übrigen Gruben befinden sich die Truppen im Anmarsch Der gestern verhaftete Oberbergrat Ahrens und er verhaftete Kohlenexpedient D 0 rtt sind nach Essen geschasst worden. Hn Mi'.lhelm ist eine Kommission der Besatzungsbehörde in d a s Kohlenkontoreingedrungen und hat die Herausgabe der Bücher verlangt. Die Beamten lehnten sie ab und traten sofort in den Streik. Zur Zeit befindet sich die Kommission noch in dem Kohlenkvntor und verhandelt mit den Direktoren.
Weiterer Ausstand im Ruhrgebiet.
Oberhausen, 20. Han. (WTB.) Auf Der Zeche „Sterkrade". die zur Guten Hoffnungshütte gehört, sind nad) der „Kölnischen Zeitung" von der Mittagsschicht 8 0 0 Mann und von der Abendschicht 250 Mann nicht eingefahren
nächst die Käufer zur Zurückhaltung. Da aber die Haltung des Devisenmarktes sich als ziemlich fest erwies, konnten sich die Preise meist behaupten. Weizen schwächte sich bei vermehrtem Angebot von Weizenmehl etwas ab. Auch Roggen war zu leicht abgeschwächten Preisen zu kaufen. Gerste wurde in schlesischer Brauware gehandelt. Hafer blieb zu etwas niedrigeren Preisen still. Mais war für spätere Lieferung mehr begehrt. Für Futterstoffe, Oelsaaten und Hülsenfrüchte zeigte sich keine rilnternehmungslust.
Frankfurt a. M., 20. Hanuar. Dörfer
Banknoten.
Frankfurt a.M., 19. Januar.
Schweizer Noten s^rnntätliche No:en Dänische Noten Schwedische No en Holländische Noten Denisch'Oestrrreich ä 100 Kronen Aiuerik milche Noten Englische No en Hmlienifche No en Polnische Noten Unnnrif 4>e No en Tschechoslowakische Noten . . . . yioriöcniidjc Noten ........
Rumänische Noten Spanische Noten
Leipzig/Zürich. — So nennt der bekannte Musikpädagoge und Dirigent seine Lebenserinnerungen. Es ist nicht Geschichte, aber es ist der Geist einer Zeit, der hier in Personen und im Träger des Ganzen lebendig wird. ®8 ist ein heiterer Rückblick, versonnt durch die Lebensgüte dessen, der von einer höheren Warte sieht.
E. Kitzling-Dalentin, „Die große Einsamkeit". Roman. Vermag Dr. Ehrler & Co. A.°G., Berlin SW 68. — Der neue Roman von E. Kihling-Valentin behandelt ein Thema, das jetzt die breiten Massen des Volkes immer stärker beschäftigt und interessiert, lieber die Religionen der ganzen Welt läht die Verfasserin mit künstlerischem Schwung das scharfe Blitzlicht ihrer Beobachtung gleiten. Besonders das geheimnisvolle, mystische Reich des Buddhismus und Shintoismus tritt in der hochspannenden Handlung hervor, die sich zum Teil hinter Klostermauern im besetzten Gebiet und in Hapan abspielt.
— A. E. Weirauch, Ruth Meyer. Roman. Verlag: Dr. Eysler & Co. 21.-®., Berlin SW 68. — Der Hnhalt dieses Romans packt den Leser sofort, well er ihr mit Persönlichkeiten bekanntmacht und an Ereignissen teilnehmen läht, wie sie gerade für die Gegenwart charakteristisch sind. Die begabte Verfasserin versteht es meisterhaft, Probleme in ihre Erzählung zu verflechten, die gerade jetzt Tausende beschäftigen und erregen. Deshalb wird ihr neues Buch vielen Lesern angenehme Unterhaltung bieten.
—0— Turngau Hessen (D.T.). Der uirnausschutz des Gaues bestimmte in seiner Der-
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i. Ettingshausen. 21. Han Hier und
iit §atun u .zu.i -uliinonac Luuk von der H Basler Mission, der ll Hahre in China tätig war - und stht als Reiseprediger seiner Missionsgesell-
Haft rn Hersfeld stationiert ist, Missions- ß «i t e s d i e n st e. An Kollelte gingen 5000 Mk. dm, Missionsschriften wurden für 4000 Mk. ver-
।mb goldene Manschettenknöpfe. Mit seiner Deute I Lief er über das Feld zum Waldrand, wo er sich qanz erschöpft hinlegen muhte. Man verfolgte ajm und nahm ihn fest. Das Diebsgut wurde dem
dah die Woche vom 7. bis 15. Hanuar wieder eine ganz au her ordentliche weitere stürmische Auf- wärtsbrwegung für die Hnanspruchnahme der Reichsbank gebracht hat. Sowait entscheidende Zllfe.n vorlägen sei der Scha.a iweisungsbestand um 81,2 Milliarden Mark, die Wechlelanlage um 34 9 Milliarden, der Notenumlauf um 101,2, die Summe der fremden Gelder um 66 Milliarden Mark gestiegen. Seit dem ?. November, dem Ausweistage vor der letzten Diskonterhöhung,
Vermischtes.
Eine Brieftasche mit 75 Millionen Mark gestohlen.
Berlin, 21. Han. Die „Montagspvst" meldet, dah einem süddeutschen Kaufmann im v°Zuge auf der Reise von Berlin nach Hamburg seine Brieftasche mit einem Inhalte von 7 5 Mi Ulanen Mart gestohlen wurde. Als Täter sollen ein Hapaner und ein Europäer in Frage kommen, die sich im Zuge vor dem Abteil erster Klasse aufhielten, beim Aussteigen ein künstliches Gedränge verursachten, dann aber weiterfuhren.
is da — über ausgeraubt. Der Matteh, der Postilljon, sieht aus wie der Tod, die Zähn' klappern ihm. Er hat sich noch gerett’, auf die P«2rd gehauen. Et waren ihrer zehn oder zwölf, er tonnt sie gar nicht all zählen I"
„ES werden ihrer wohl mir zwei gewesen sein, der Kerl ist ein Feigling!" Zornig war Aximi aufgesprungen. Diese F.echhell, ihm fast unter den Augen! Es zuckte chm in dm Fingern: da im Schrank an der Wand hing seine Büchse
„Schwarz waren se im Gesicht, bat Kinn hatten se sich verbanden: der Matthes sagt, mer könnt feinen nit erkennen. Sn Geschrei Han se gemacht, bat bie Peerd scheu wurden."
„Ruft mir den Postillon, ich will ihn gleich sprechen/'
Es war so, wie bie Alte eyählte: nur zehn oder zwölf waren es nicht. Zufällig waren keine Passagiere im Wagen gewesen, auch der Hilfsschaffner, ber sonst immer neben bem Kutscher sah, war diesmal nicht mit, der Postillon, so ganz allein, hatte sich nicht wehren können. Aus bem Gebüsch waren zwei gesprungen, mit furchtbarem: „Halt, halt!" den Pferden in die Zügel gefallen. Es nutzte nichts, dah der Erschrockene auf die Pferde lospeitschte. Einer schwang ein Brecheisen, stemmte hinten den Wagenkasten auf und warf alles heraus auf bie ©trabe — ein anderer kletterte oben aufs Derbeck: Körbe, Kisten, Packen, alles herunter — und ein dritter stand mitten auf dem Weg, die Pistole im Anschlag und bedrohte den Postillon. Ein Glück, dah die Pferde, vom Geschrei «rtseht, scheuten und durchgingen. —
Dies war das einzige Räuberstück nicht.
Unb er schrieb: „Werte Demoiselle, mein viel- liebes Bräutchen I“
War das nicht etwas zu entgegenkommend? Er wollte sich nichts vergeben. Unb er beherrschte sich und sch neb gesetzt und vernünftig, obgleich ihm eine zärtliche llngebulb im Blut pochte und sein Herz nach Liebe schrie. Schrieb ganz uxe es bie Sitte von einem wohlerzogenen Bewerber verlangt, der an fein ehr- und tugendsames Fräulein Braut schreibt. Aber wer Augen hatte zu lesen und ein Herz, zu verstehen, dec merkte doch, was zwischm den Zeilen stand: wann ist die Hochzeit? Soll ich denn einig hier allein fein, geliebtes Mädchen, verladt es dich nicht ebenso nach mir, wie mich nach dir?
Der Federkiel flog übers Papier, man hörte nichts in der stillen Stube, zu der kein Geräusch des Ortes drang, als das Kritzeln und ab und zu einen tiefen Atemzug. Die ganze Seele des einsamen Mannes flog der Fernen zu. älnb doch wieder grub sich eine Falle zwischen feine Brauen: würde es ihr auch behagen hier oben? Sie war jung und lebenslustig; er hatte ihr nichts zu bieten als eine geachtete Stellung und seine treue Liebe.
„Last mich nun nicht länger warten, mein liebes Suschen, schreibe mir, wie dein verehrter Herr Vater und Deine hochwerte Mutter denken
— Markm G^'ki Erinnerungen an Tolstoi (Verlag „Der neue Merkur", München).
— Hermann Löns' Leben und Wirken, von Wilh. Deimann. (Verlag von Gebr. Lansing, Dortmund.)
— Romantisches Kalendarium 192 3. Mit vielen Dildbeigaben. O. C. Recht, Verlag. München. Das Düchelchen in zierlichem Kleinformat enthält eine Anzahl Gedichte und Interessante Geschichten von llterarhlswrischer Bedeutung.
— Blüten vvm LlebeSbaum, von Eva H e r l l k. (H. Michael Müller, Verlag, München.) Der Band Gedichte, von Heister Erotik durchströmt, enthält viele wohlklingende Reime und Verse, ohne jedoch es zu neuen, selbständigen Formen zu bringen.
hätten bie Reichsbank und die Dartehnskass« zusannnen bis 14. Hanuar für nicht weniger alS 1 3 2 3 Millia r de n Kredite neu gewähren müssen. Die lehttägige katastrophale 'Verschlechterung der deutschen Valuta habe die Bevölkerung rn der Befürchtung weiterer Preissteigerungen wieder zu weitgehender Eindeckung des künftigen Bedarfes, zur Aufspeicherung von Rohstoffen, Nahrungsmitteln und Fertigwaren, aber auch von Devisen und Wertpapieren veranlastt. Hiermit hingen gewaltige Ansord»» rungen an Krediten und Anzahlungsmitteln der Reichsbank zusammen. Unter diesen Umflänben sei gegenüber den Verhältnissen des offenen Marktes eine mästige Diskonterhöhung von 2 Prozent an sich nicht ausreichend, um die notwendigen Einschränkungen in der Hnanspruchnahme der Dank herbeizuführen. Das Reichs- bankdirektorium sei sich aber andererseits bewußt, das) in der gegenwärtigen Not des deutschen Volles alles vermieden werden müsse, waS geeignet sei, eine gesunde Produktion und die Ernährung der Bevölkerung zu erschweren. DaS Reichsbankdirektorium verspreche sich von der Diskonterhöhung eine verstärkte Förderung 6e8 zur Entlastung der- Dank unbedingt nötigen Absätze- von Schatzanwrisunaen im Verkehr. Der Zentral- ausschust stimmte der vorgeschlagenen Diskonterhöhung einstimmig zu.
Adami hatte sich noch nicht über die Frechheit des Postüberfalls beruhigt, als noch eine alarmierende Nachricht nach Lutzerath kam: von der Motel herauf. Auch da war der Bücller am Werke gewesen, fast zur gleichen Zeit.
Der Brief an die Demoiselle Braut blieb einstweilen unvollendet liegen, der eifrige Beamte verschickte ein eiliges Amsch^eiben an die Kollegen sämtlicher Kantone: nach Oberstein, Herrstein, Wildenburg. Tronecken, Kirchberg, Gmün- den, Rhaunen. Simmern, Stromberg, Trarbach. Daun, Wittlich, Kirn, Kochern. Zell. Kastellaun, Bi.kenfeld und so weiter. An den Rhein, an die Nahe, links und rechts der Mosel, nach Trier und Koblenz, bis nach Mainz hin flog der Alarmruf. Schnell, schnell! Es muhte den Verbrechern durch die Schnelligkeit der verschärften Kontrolle unmöglich gemacht werden, auch mir über eine einzige der vielen Grenzen xu entkommen. Wer weih-, ob Hessen und Preusten überhaupt auslieferten.
Eine besondere Polizeigarde sollte in jedem Kanton errichtet werden, die Tag und Nacht stveiste und alles aufgriff und unverzüglich vor den Friedensrichter führte, was ohne Past und ohne Nachweis eines festen Wohnsitzes herum« strolchte. Nicht alle Wohnungslosen ober aus dem Heeresdienst Entlassenen, nicht alle Bänkel« spleler und Tabulettkrämer, die mit Seife, Band und Tabak herumzogen, waren Verbrecher, aber unter ihnen befanden sich jedenfalls viele, die den Räubern untereinander Botschaft vermittelten und sich auch zum A.isbaldvwern hergaben.
(Fortsetzung folgt.)
Berlin, 20. Han. Die erhebliche Besserun, des Neuyorker Markkurses hatte zur Folge, das die Devisen im Vormittagsvertehr zunäl namhafte Abschwächung auswiesen. Da m über die inneren Gründe der Neuyorker Dewe-
,e21. 3®1,' m
»-»»-d° jtiirf
■Ä-ÄW Ob W roerW'
Mjnann Wilhelm &ot; Metam MzuFMl- Arbeiter Ernst Heckei zu Elberfeld, angeblid zu Frankfurt a. M. % ende Gegenstände in bii 1. Ein WeihwasserM sel, 3. eine Deihrauchfchaii tne Eegenstänbe, teils aut
Langendreer, 20. Han. (WTB.) Gestern abend 9Vr Hlyr wurde auf dem Rach- daufewege der Bergmann Kowalski vor Dem Amtsgerichtsgebäude in Langendreer von dem ftanzöslschen Wachtposten erschos- s e n. Eine Untersuchung ist eingeleitet worden.
Demission Dradburhs?
Paris, 20. Han. (WTB.) Das „Echo de Daris" glaubt berichten zu können, die Demission des englischen Delegierten Dradburh in der Reparationskommission sei seit gestern Tatsache geworden.
Die Lösung dec Regierungskrise in Hessen.
Mainz, 20. Hanuar. (WTB.) Wie dem „Mainzer Anzeiger" aus Darmstadt gemeldet wird, wird in dem Schreiben Henrichs an den Staatspräsidenten, worin er die Rücknahme seiner Demission erklärt, darauf hingewiesen, dah die demokratische Fraktion seine (Henrichs) Stellungnahme auf Zurückziehung seines Rücktrittsgesuches gebilligt habe.
VÄjbÄ Hinter dem Zreiheitsbanm. itlaW SpielerW Roman von Clara Biebig.
und in Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
V -jqens clrnofi<i r: Der einsame Mann in dem etwas unwirt-
i’-mal drang D« z,,[e Men Amtszimmer fühlte plötzlich eine große «-.a ein and^l yj H^msucht. Es drängte ihn, an sie zu schreiben.
Öl.it der nächsten Post konnte der Brief dann ab»
"rn 20. Zan. M« d, b«r Massengrulid' fpd. Raunheim. 21 Han. Dekan Bayer.
Ibberelnigung ci^ um die H n n e r e M i s s i 0 n H e s s e n s v e r-
ä non amllich'r Seile mb i-i enter Mann, ist hier nach langem Krankenlager
OTn eta» Ej-'-rnorben.
d (Ms.
in Mnzenberg 9Z0921W - »ich» i«6" Hi memanb me.Tr aw »J™.
Mer enlsllnmen M sammlung, die er am gestrigen Sonntag in Gieh e n ul rund 51/, Millionen W° unter Leitung des Gauobertumwarts Will
Kulturarbeiten. ^rtte, dah die Freiübungen der Turnerinnen für 8 n und Dvdenverreslem 1^ diesjährige Deutsche Turnfest in München ti der in mehreren (W1* ruh für das Frauenwetturnen im Gau bindend'
reripentet wird. N * lern sollen: eine der Hebungen wird als Pslicht- ,d--DurMh"^^^ hetübung ausgewählt werden. Die ersten Sieg>
flvnn die Feldberes> rinnen der Unterstufe des Vorjahres werden auf
bat- 8a**4 fj b« Obei ftute verwiesen. Volkspimliche Ue ung> n
des Dersaftens vv ’nwb: Hvchsprung ohne Brett, 115 Ztm. für die
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Seines su 0 !>Meter-Lauf. 16* 121/-, Sekunden für Me
^ute fch es der hitz ig Pol ri ^eiÄirdteniäuß ^'bnachttäglich fest, W mDorn.Assen.
der Streitigkeit des Deutschen Holz- IM in 1 «nbeiterverbandes, ic5 Zentralve banbed der Zim-
» , EU-AssenhtzU nirrer und des Arbeitgeberverbandes für OahN-
neb überhaupt selten. Wurde es nicht immer Hener? 3m Anfang ihrer Verwbungszeit war is anders gewesen. Da hatte er so zärtliche 5i iefe von ihr bekommen, dah es ihn jetzt noch Dcrlief. wenn er daran dachte. Er mutzte diese tsten Briefe doch einmal wieder lesen, er fühlte «irce schmerzliche Lust nach Liebe und Zärtlichkeit.
Mit Hast, und doch war eine gearisse Scheu in iM, schlost er jetzt ein geheimes Fach in feinem kHreibiisch auf und holte ein Bündelchen Briefe kcDor. Mit einem zartrosa Band waren sie nmbunben. Dieses Band hatte er ihr geraubt !ii erster Verliebtheit, sie hatte es um die Locken


