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tonea Uebctfcgung folgen (ich kann nur Den 2®**$ <Ä«|prt4en, bah man - ütibdonbcr« bt Äranf r»ld> - herüber Testete.

©6 t* richtig Ist. Hd> mit ben ®tbt>ttn ber TUrViy Mtrü imb bet Bernunfi erneut tn B51 b c r f P ru <t> ,u setzen

Vie Sicherung der Ernährung.

(Berlin, 19 Xig (TttTB.) Die «onfcrcnj» bc* amöbrunqemmillcrt mit ben ttrnäbrung«. und SanbtDirtMxiftimlnihem b.r Cämbcr be>chif- tlgte sich mit ben Schwierigkeiten auf ben ter- icheebenen ®e6 eien bei tlmabruriq unb ben not- tner.Mgen Blahnabmen für bi "Bert -.rguni Dir «oukrerM tnai elnbeMg für eiet Herlinge- rung brr B^arlcnbrotDcrlo. gung vom 19. September bi« 15 Oktober bie bereit« beim Aelchsrat beantragt würbe, ferner für eme tt r höb u n g ber für bas WirtlchuftSjahr 1923/24 beabflchiigirn R ef ervs von 1 Million Tonnen sowie für eine besondere Sicherung brr Versorgung bergroftenDerbraucher- be-lrke über ben 15 Oktober hinaus

M, Mehrheit bet Äoeferex« iehxte bie von eteeefeee eäabtm angeregte Trweeening bet

Umlage ab

Die Aussichten für bie Kartoffelernte flnb. eine warme Witterung vorausgesetzt. nich, ungunß'g 3« mürbe Mitteilung gemacht von ber Gründung einer Kartvsfelkrebttbank zur Fmanzie- rung des Äartoffelbanbel« Mit ben ©labten ist Fühlung genommen worben, damit sie zusammen nttt dem ortsansässigen Handel girichfall« bte Stnaiuierung fördern Mit dem Bertebrvminifle» rtue besteht ein enges Einvernehmen zweck« mög­lichster Beschleunigung des Trans­ports im Herbst Das Bcrfebrtminlfterium wirb Kartoffeln unb Oetrerbe an erster Stelle beför­dere Auf eine Antrag, erffärte ber Reichs- ürifter. bah noch nicht 2 Prozent ber vorigen Kartofielemte «u Boe"nereizwecken verwa-nbt wor­ben feien Die Herstellung von Spiritus zu ge­werblichen Zwecken fei eine wirtschaftliche Bot- Wendigkeit, aber bie Freigabe von ÄartofMn zu biefan Zweck würde nur nach sehr sorgfältiger Prüfung erfolgen

UeberebifHmmcnb wurde bie Bo.toendrg'elt ber Hebung be« Zuckerrübenanbaues betont unb erörtert, wie bei Freigabe ber Wirt­schaft die Zuführung des Mundzuckers an bie Bevölkerung zu sichern sei Die Bemühungen deS AeichsNtinistertums in Verbindung mit ber Reichs- banf. Devisen für bie Einfuhr von Fetten zu beschaffen, wurden anerkannt Die Konferenz be­tonte einmütig, bah für bie Versorgung mit den notwendigen Mengen an Fett eine Zuteilung von Devisen unbedingt erfolgen müsse 3n ber Erör­terung über bk Milchversorgung wurde metnvid» bos Bedauern ausgesprochen, bah dir Verhältnisse In ber Versorgung and Preisgestal­tung im Aeiche sehr verschiedenartig sei- «L Gs wurde anerkannt, bah die Mittel, bie für Me Verbilligung zur 'Belegung gestellt worden ftab. für einen Teil ber Bevölkerung Erleichterung gebracht haben, und bah eine weitere Verrikstel- heeg benartiger Mittel notwendig erscheint

Vor einer Kshlenkataftrophe.

Berlin, 19. Ang. (WTB.) Die Stadt Berlin ricßktt an bk tn Betracht kommenden ffletAftntnifterien Telegramme, um, wenn möglich, noch In letzter Stunde da« weitere Steigen der Kohlenpreise zu verhin- dem. Sie weist daraus hin, dah ad Montag die eegfitoe Kohle 35 Millionen Mark kostet, wLheexd bet Preis ber deutsche» Kohle ans

85 MMioxen 9s stehe« tarnt.

Dk gesamte Wirtschaft, insbesondere die Das. und SkktrtzttätS- sowie die BerkehrSunlerneh. rmmgen mühten unerschwingliche, für die Bevölkertrng unerträgliche Preise fteflen Weitere Erhöhungen der Löhne und Dehälter wären die unabwendbare Folge. SS werde um schärfsten Eingriff gegen die neue Steigerung der Kohlenpreise gebeten, die Ole Wirtschaft zerrütten und die Ausrechterhal. zunfl der Ruhe und Ordnung sowie deS Der» Lehrs und des wirtschaftlichen Lebens ge- -Ührde.

Dk Berliner Verkehrsdeputatton hat be- schloffen, dem Magistrat zu empfehlen, bie Berliner Straßenbahn wegen ihrer iln- rentadilitüt nach Ablauf einer 14tägigen Kün. digunasfrlst für das Personal stillzulegen Auch ben Berliner Gaswerken droht Still­legung. da das Defizit infolge der kohlenpreise von ber Stadt nicht mehr getragen werden kann.

®or einer Schließung ber Cerliner Druckereibetriebe.

Berlin, 19. 2Iug. (Prlv.-Tel.! Die Vollversammlung des Vereins Berliner Buch, druckereibesitzer hat mit Bestürzung von dem AuSmahdemeuenLöbn«- fl>nntni« a.-. nommen Sie sieht ke l n e M ö g 11 ch k e i t, die notwendigen Mine! dafür aufzubringen Dee- halb, und weil k« ferner unmöglich ist, zu den nunmehr notwendigen Preisen noch Aus. trägezuerhalten oder Verlagswcrkeab- öusetzen, empfiehlt die Versammlung auch aus moralischen Rücksichten gegen­über den Arbeitnehmern, schon heute die 2 r - deitSzeitverkürzung aniufigen Wo Arbeitszeitverkürzung nicht den notigen Au-- gleich geben würde, muß die Schließung der Betriebe, den gesetzlichen Vo.schril­len entsprechend, vorbereitet werden

Sleine politische Nachrichten.

Anläßlich des VeriaßungStage« hat zwischen dem Präsidenten von Merito. Obirgon und dem ReichSpräsibenien ein äußerlt herzlich ge- baltener Telegrammwechsel ftatigelunden Die 'Betitelet der Vereinigten Staaten In Merito Haden ihre Verhandlungen mit Merito mit der Unterzeichnung eine« Abtommen« ab- geschloffen, das vorausficktlich zur Anetten- nung bet mesitanlfchen Regierung durch die Bereinigten Staaten führen w'td 3n Athen Ifl ein großes auf Aeparationskonto von Deutschland gelieferte« Schwimmdock ein­geloffen - 3n Zltafpol ifl bie tussisch-tumä- nifche Konferenz zu, Begelurg der Grenz, zwischenfälle eröffnet worden Die Vorlckiläge der tuffifchen Delegation wurde in Vtinzip gutge- brif n. Der r 11 f f i f * c VotfchasIer 3c- ft i 11 g« ft übcr,<it:< dem Reichsvrät b nten fein Beglaubigungsschreiben al« Ter re 1 er der allrusst- schen scziallstilchen söderaitven Sowjet icpubliten

Die auh»mrhent*i* gestiegenen llntCTvaltur.gS- foften der ReichStoalserst rohen machen eine Srhöbuna her gehentwm Os^gabe.lsätze vom 25> August an zunächst aus da« lds.rche erforderlich - Zwischen Frankreich und be- T ! chech 0 - flowake 1 Ist ein Handelsabkommen zustande ge­kommen. da» am 15 September in Krall tritt Bei einem Auf stand in San Domingo sol­len 17 amerikanische Maiinesoldaien ge ötet sein

Aus Stabt unb Land.

® iehen. ben 20 Augusi 1923.

Dank deck Reichspräsidenten.

Der Reichspräsident hat auf das bei ber Gießener Verfassungsfeier am 11 August 1923 an ihn abgesandte Tele­gramm folgende, an OberregierungSrat Weicker adressierte Antwort erteilt:

.Sehr geehrter Herr Ober-Bcgierungdrat

Der Einwohnerschaft Gießen« danke ich herzlich für da« durch (Xbr Telegramm über­mittelte Bekenntnis ber Treue zur Bcrfalfunq und für die Kundgebung des festen AbtoehrwilleaS gegenüber ben fcindi chen Gewalttaten Di: Reichs- rcgicrung wirb toeilcrbin alle Mittel für bi? Einheit unb Fre iheiI des Reichs ein- fetzen

Mit vorzüglicher Hochachtung Sberl"

Die Wertbeständige Anleihe deS Deutschen Reichs.

3m Anzeigenteil unserer heutigen Ausgabe find nochmal« die Hauptpunkte veröffentlicht, die für ben Zeichner ber zur Zeit aufllegcnben An­leihe von Wichtigkeit sind De« öfteren ist schon daraus hingewiesen worden, bah die Anleihe auch dem kleinen Sparer wieder bie Mög­lichkeit gibt, ben Merl seine« Gelbe« für die Zukunft sicherzustellen, da da« kleinste Sluck ber Anleihe auf den Gegenwert von I Dollar lautet unb da auf dem Wege über wertbeständige Konten bei ben Sparkaffen unb Giiozentralen noch f einere Summen in blefer Anleihe angelegt werben kön­nen Der Zeichnungsprei« beträgt bei Mark- einzahlungen zur Zeit noch 103 Prozent Den Besitzern von Dollarschayantoeisungen unb De­visen ist weiterhin bie Möglichkeit gegeben, bie Stücke zu einem Borzugslatz von zur Zeit 95 Proz zu erwerben, foweit bic Einzahlung in Dollar- schahanweiluiigen ober den nachltehenö verzeich­neten Devifen erfolgen Da« Wertvcrhältni« der einzelnen Mehrungen zum Dollar Ift bi« auf weitere« tote folgt feftgefteOt Für einen Dollar hab zu zahlen - 45 L. 2.5579 hfl. 5.5862 .frs 62308 nkr, 3.7989 skr. 5.4977 dkr. 7.2 Pes., 3.1355 1. Pes.. 2 025 Yen. 3m übrigen wird jebe« Geldinstitut gern bereit sein, weitere Auskünfte über Me Anleihe zu erteilen

Der Zentralverband bei OtutiQtn Banken veröffentlicht einen Ausruf, in dem er als .berufene Vertretung de« deutichen Bank- und Banficrgetoeibe«' die Kreife, bie auf feine Stimme horten, zu eine, tatkräftigen För­derung be. G 0 IdanIethc aufforöen 3n dem Aufruf beißt <-* Cbwh t.nh k... «-----<<--

LcistungSsähigteil ber befiyenden Schichten bes bcutfd^n Volkes heute bei weitem engere Gren­zen gezogen, als weite Kre >c nicht nur des Ae.s- lanbe sondern auch unlei 1 eigenen Boflsg.-- noffen es sich rinqeltebcn wollen Um Io wichtiger ift es daß alle anlage bedürftigen Ka­pitalien. wo solch: auch immer vorhanden find, der weit bei. anbiger Anleihe des Reiches zuget Hit ipcrbcn unb daß die« insbesondere bi'''i biltb solcher Bestände an ausländischen ,; a b I u n g e in i t 1 c ( 11 ge­schieht. die bisher nicht nur zur Leistung not- trenfiger AuSiundszat .11g. n al« vielmehr zur Sicherung gegen die au« der Entwertung ber heimischen Wahrung befürchteten Verluste zuruck- gebaltcn worden find

Di« neuen Verträge in der 4lngestellteitversiehi rung.

Die Ausgabestelle der A.igeßelltenverfiche- rung in Gieß n i3:u5f) schreibt un«

Tie fonschie tei.de Ertuertung der Mark bat auch für die A igettelltenvers «be.u ig e neute Bei-

tragterHöhung erfordenich

gewacht

Vom 1 Bug.

1923 gelten für bic Berit

cherten folgende Cot»Ti­

flaflen unb 'Beiträge mit

ber Maßgabe, bah die

Klaffen 8 bis 12 nur für Lchrlmgc

unb Zugcatz-

lichc unter 18 Zähren, soweit fie

infolge ihre«

Einkommen- lEnifchäbigung ufto.)

nicht in eine

höhere Lohnklaffe zu kommen haben, noch be-

stehen bleiben

'Beitrag

Entgelt,m

Monat

,m Monat

Ktafle 8 von 12000 bl«

18 000

1 150

. 9 . 18000 .

27 000

1 690

. 10 . 27 0C0 .

36 000

2 340

. 11 . 36 000 .

48 000

3 100

. 12 . 48 000 .

60 000

3 970

. 13 . 63 000 .

18'000

5 000

. 14 . 180 000 .

.363 000

10000

. 15 . 360 000 ,

540 000

17000

. 16 . 540 0:0 .

720 000

24 000

. 17 . 020 000 .

993 000

32 030

. 18 . 990 000 ,

1 263 000

42 000

. 19 . 1 260 000 .

1 620 000

. 54 000

. 20 . 1 620 003 .

1 980 000

68 000

. 21 . 1 980 0.0 .

2 430 000

82 000

. 22 . 2 430 0 0 .

2 970 003

100 0)

. 23 . 2 970 3)0 .

3 630 000

124 000

. 21 . 3 630 00 ,

4 320 000

148 000

. 25 . 4 320 0 0 .

5 .33 000

176 000

. 26 . 5 1300'0 .

6 030 0C0

208 C00

. 27 . 6 030 . 00 .

7 020 C00

244 C03

. 28 . 7 020 000 .

8 103 000

282 000

. 29 über 8 ICO 000

324 000

Als Entgelt im Sinne de« Gesetze« gelten neben Gehalt auch Gewinnanteile. Sach- und andere Bezüge, die ber Bersichette. trenn auch nui gewoßiihcitSmäfl g. ftait des Oe halte« ober Lohne« ober neben ihm von dem Arbeitgeber ober einem Dritten erhält

Dagegen werden auf den Zahresarbeit«ver­dienst Zuschläge, die mit Rücksicht auf den Fa­milienstand gezahlt werden, nicht angerechnet

3n übiigen sind bie Bestimmungen über bie Hinteibliebenenrenten teilweif geändert worben. Das Aäherc ist auf der Ausgabestelle ber An- gestelltenveZichemng zu erfahren

Der Postvrrkrhr mit den besetzten (ftebirtrn.

Bon ber VeichSpostverwaltung wird uns gc» schticben

3nfo[gc der Zollmaßnahmen der Besatzung­mächte ist der Poftverlehr für Maren au« dem unbesetzten Deutschland nach den besetzten Gebieten gewissen Breschränkungen unterworfen Zur P v st - beförberung nxcrb.'n nur Waren zugeiasfen, bic nach bem in feinen Drunbzügen auf den deutschen Zolltarif aufgebauten interalliierten Zolltarif vom Mürz 1923 Zollfreiheit ge­nießen Cin unreibindlich r Auszug der Freiliste kann bei ben Postanstalten eingesehen werben Aähere Auskunft tiKtbcn u a auch die Handels­kammern erteilen können Die Polt übernimmt für bic Richtigkeit ber Freiliste keine Gewähr Hede« Pak t muß mit einer kurzen (Inhalts­angabe in bei Aufschrift versehen fein Sine Ersatzpslicht für Pakete, die infolge Vichtbaachtung der bestehenden Vorschriften über bie Beschrän­kung bc« Paketverk hrs oder infolge unrichtiger Inhaltsangabe beschlagnahmt werden ober ver­derben. muh bic Pofrverwaltung ablebncn Die Bclenbung verbottoibriger Waren ober unrichtige 3nha|i«angabc fühirn u. U zu schwerwiegenben Folgen und gefäbrben den Postveikel^ mil ben besetzten Gebieten GS wirb daher dringend emp­fohlen. nur zugelaffene Waren zu ver­senden und stet« den wirklichen 3nhalt anzugeben Da neuerdings auch Brieffenbungen mit Warenfnhaft von ben Besatzungsmächten wieder­

holt beidMagnabmt worben flnb. wird vor tz Bcrfendung von Waren in Brieffen düngen chen. Wa,enprobcn. Mifchseiidungen, Sinf<hrrif und Wertbriefen» gewarnt

Vornoltzcn.

Amend 8" 11 br 3?ol>[ .> IgleitSkon >eii zugünh^ der Ahein- und Xubibilfe Lich:fi'leth<,l,z Bahnhoff'r.. Mo i vrus" - Palalt-Lich.-. spiele .G oßstad iutt Lstoi-ia-LichtIr>^.if .Unter ber toten M.i?!e unb ,3m Schatten v, Ehe"

Droßruffifches Künstlergaß. I P i c I Aus bem St duh^iterbureau wirf - gifü'h b n ®.t« in It <ru mtc gro nilfilche Ba ü latfa Orchestci. D> ig. it Georg Dalliü.if tr.-j> auch hier bereits mit größtem Erfolge lonzcn.e t, veranstalt, am Swing. 26 August, im St.it t theatcl abend.. ." .11,: wiederum ein Gab unter Mitwirkung d.r 1 u Itschen Tl-iiional Vollstänzer. welche überall mil ihren lernt. mcntnoUcn Tänzen Begeisterung citpcch.n beinrrrogenbcii Darbetunge 1 ber 23 ru<. Künstler würben stets zum Tagesgespräch OcPltunbtg neue« Programm gestaltet aup h. Abend wieder reizvoll, und jeder Biulitf folltc diele interessante Beranftalhmg b Borbcftellungcn bittet man im Bruffancti Lladltbealer« ni.derzulegcn Der ÄartenDer' beginnt am kommenden Freitag

Wcttcrvorausfaqe

Meist bedeckt, Argen, tvestlichc bis tu... westliche Winde

«

* Der Prei«sürGold- unbötfbcr- münzen Der Antaus von Reichssilbernrun . durch Ne Veicheba.kansialten sinde. 00m 2C Mt« ab bis auf weitere« unverändert zum300 3X fachen Betrage des Bennmertc« statt Gvkd m Münzen und Barren bei Mengen bis 1 Kilo f.nn wird für Aechnung be« Aeiche« durch txc Aeiche- banlanftalten bi« auf weiteres unter Zugrunde legung de« zuletzt festgefetzten Mittelfurfes für Auszahlung Veuvort an der Berliner B HC (mitt unh >»r*Ar XVDT. 610 f-

bc« Kiirgramm fein Demnach wurden bei einem Dollarmittelkurfe von 3 200 000 Bll für ein Zw>n zigmarkstück 14 680 000 Mk gezahlt werden Bc. Mengen über« Kilogramm fein ift der Preis t den AcichsbankanftaUen zu erfragen

" Die Preisfeftfeyung im Einzel handel eine wichtige VeichSvc Ordnung in Sicht Born Hanfa-Sund t. uns gefchneben 3m Reichstoinschuftsminifteriu'n fand eine Besprechung mit einer unter Fühi-unc de« Han so-Bundes erschienenen Abordnung of-c: Ich'efilcher Wirtf cha ft «verbände über die goren- tDünigc Wirtschaftslage stakt Das Vcichsn-> scha'tsministerium sagte zu. daß zur Bermrib-.ing eine« nöti gen Zufammenbruche« de« Ginzel handel« cItw Verfügung erfassen werden solle auf Grund deren die Preisfeflsctzung inner g untefegung em-c« DiundpreifcS und c den Wiederkauf der Ware «nniögllche.ide 1 Vi tipf 1 kat 0 r « Ichieunigst erfolgen «olle Le züglich der Handhalmng ber Prcisschildo Dcrorbnung würbe vom VeichswirifchaltS minifierium erflärt. daß fit nicht kleinlich gef>and- habt werden dürfe

Verbesserung bc« Zugverkehr« Franksurt Darmstadt Von morgen Dtentag«. 21 Auguß. ab wird zur Derbeslcinua ber Verbindung zwischen FranNurl ITH > unö Darmstadt über den UmleitungSweg ein weiteres täglich verkehrende« Personenzugpaar In folgen- den Plänen neu eingelegt Pz 938 Frankfurt <M ) Hbf ab 2 56 nachm . Süd 3 04 3 05 nachm . Offenbuch iM ) 3 13 3 15 nachm . Sieb um

4 05 4 07 nachm Darm'tadt an 4 30 nachm P 945 Darmstadt ab 3 32 nachm.. Dieburg 3 58 4 nachm . Babenhausen 4 12 4 Inachm Hanau ?' 4 40 4 45 nachm . Ofsenbach Hbf 5.00 5 Öl nach Frankfurt iSüdl 5 09 5 10 nachm . Frankfurt Hf an 5 18

* Eine Einreiscin daS befetzleG.- b i c t unmöglich das Vandgcbiet über füllt' Die Reichsbahndireltion teilt mit. daß nach ihr ^gegangenen Mitteilungen infolge der Verlängerung der von den Franzo'en ausgespro­chenen 'Persvnenverkehrsfperrc die (3 i n re i f e In da « besetzte Gebiet unmöglich unb bei Versuch, bie Sperre zu umgehen, mit Lebensgelad^ verbunden fei Das Randgebiet vvn Zurück- reifenben beart über lullt, dah auch von einer Ew reife in das Randgebiet dringend abgei a ten wird, da llnterkunftsmöglichkciten in diesem überhaupt nicht mehr vorhanden sind und bie Der- pflcg-ang auf Schwleiigleiie,, flöht.

D i e Etraßenbahnfahrpreife werden morgen wieder erhöht. Für bie bil­ligte Fahrt sind bann 40 000 Mk. zu zahlen, eine Fahrt über k c ganze Strecke soll 500CC Mark kosten (Stehe Bef inntma<f>ung.i

Sinbruchsbieb stahl 3n ber Vacht zum Sonntag würbe in einem hiefigen Strümp' unb Tnkotagengelchäft ein Einbruch verübt Du

Die Baöejungen oonjoppöi.

Soouih voll Artur Brausewetter

(Vachdruck txrbotau)

35. Fortsetzung.

Der einzige Mensch?- wiederholte er. und auch' seine Stimme hatte bk büßt, mit ber er sonst »u 1^?^ vfkgte Dark ich nicht zu allererst an bich? Mst du mcht von jeher mttnt liebe kleine Freundin, meine gute Kamerabai gewesen? Unb wem du meinst- cn ich niemand Io Heb hab« » den beweise ich dir nicht »uafc*» metne ich feine andere al« dich an sei « Seite setzen nbdxtf

.Weil du mich zum Mittel für tf1* 3=*dc brauchst. Weil du Die Menschen alle svg^>r«uch haftl Weo hast du geliebt? Mit deiner Seele geliebt? Bk^naab Auch keine etz^e v" all Kn Frauen IM# für dich durch« Sec-rr 2^-^-'- bk b?r folgten, wohin bu nD

genommen aber geitfbt f»ft

tynen. 3ch aber laffe mich nicht von dir brauchen, wie es dir gefällt."

.Aieownd mit meiner Seele gtlltbt" Lang' fom und schwer Mmen die Worte von Lippen, .hm . liebe 3ny. das .

tolr es Will Ich dich denn^ für mich? 3<® J>UI ja nützt« al« bttn Glück

.Mein Glück?" gab ft «jurürf unb «tn ver­lorenes Lächeln spielle um ibw

Glück, indem du mich Gunther gibst' Wer bamst Du cs weifst, klar unb deutlich von bkteeninbe er. Atewals werde ich Gunther gehören! Unb

wenn du e« tausendmal wünschest, an meinem Willen wird diesmal deiner, so stark er auch fein mag. zeibiechen "

Sr fah fie mit großen, erstaunten Augen an So halte sie niemals zu ihm gesproche-i. er hätte es nicht für möglich geholten, daß fic ihm so hätte gegcnübeitretcn fömien! Da« Truhige und Wild« ihre» Wesens, da« er früher so gern an ihr gehabt, wenn es sich auf ihren gemcmfame.i Ritten ober Im kinbiichen Spiele zeigte, toonblc I,ch mm zum ersten Male toiber ihn

Aber nie hotte er Ile so schön gesehen als In bietem Augenblick wo sich ihre lugenbl.ch schlanke Gestalt In laß seinblichei Aus lehn ung irrt ber ihn cnvoritroffte

Draußen fuhr ber Wagen vor Er hörte es Aber er machte keine Anstalt, fich zu erheben, ob­wohl er fvnft nie bulbete. bah ber Wage t wartete

.Warum willst bu mich um bie einzige Freube bringen. 3ng» die m-iirtr viel!kick,, noch Bartet? Worum ben Plan mir zerstöre.,, auf den ich metn ganzes Leben gebaut habe? Bur. um dich gegen mt men Wlste> aufzuletzien? Das hast bu boch sonst nie getan? Warst boch sonst immer metii liebes, verständnisvolles Mädchen

Er nxerttc. wie lie mit ben Tränen kämpste Er konnte Ilch nicht erin-iern. sie je tortnen ge­sehen zu hoben, auch .licht i.i ihren Älrbcrjabren

.Warum. 3nge?" fragte er noch einmal. Mn kannst bu es doch tagen was kein anderer wisfer durfte Er ist doch solch guter, braver Zunge Kannst bu bich .licht ent schließen, ihn em wenig lieb zu haben? Sin wenig nur. 3ngc. Das anders toemti bann später, bafür wirb er

schon lorgcn! Du bist ihm ba« Höchste aus ber Welt Auf feinen Händen wirb er dich tragen"

Ein hilflose« Stammeln, da« etwa« Rühren­de« hotte, zuckte um ihre Lippen

36re Bewegung fing an, ihn zu pci.it gen. er wollte ihr nick wehe tun .Obei wie?" fuhr er mit einem Versuche fort, sich zu einem scherzhaften Ton zu zwingen . 3ft es vielleicht ein Grund, den ich nicht fen.ie? Liebt mein Mädchen einen anleien? Ganz heimlich und verborgen? 3st e« fo? Habe ich das Richtige getroffenT'

Er strich ihr begütigend über bie bunflen Haare Sie zuckle unter feine. Berührung zu­sammen und neigte den Kops

Mit einem Male ergriff fie feinen Arm und riß Ihn mit einer heftigen Bewegung von ihrem Hou pic

.Rühre mich nicht an, ich bitte dich!"

.Aber. 3ng.- I cbes Kind'

Sie war von ihrem Stuhl aufgesprungen. Aw. gaizen Leib< gitlernv stand fir ihm gegenüoer

_3ch bin dos Kind nicht mehr, das bu in mit siehst, bin nicht dein tapfere« Mäbchen ich

Alles an ihr war in Aufruhr, ihr Antlitz glühte in Trotz unb Auflehnung Zugleich war crnx># anderes in ihr. ciwas Weiche«. Unau«- Iprcchiiches

Do fiel die Binde von feinen Augen ®<n Taumel packte hn. ein Gefühl, aus Erschrecken und seligem Gluck gemischt raste tot: heißer Sturm durch lein Blut, dis letzte verzwciselte Ausgebot nen Selbßbehcir'chung uib männlicher Kraft über den Haufen rennenb

,3ngc! Süße, gcl ebte 3nqe!"

S. streckte ihr die Arme entgegen, er riß fic an sich, er preßte fie an fein wild hämmerndes

Herz, er küßte ihre glühende Stirn. Ihren Blunb. er sprach Worte zu ihr. geflüsterte, gestammelt. gehauchte Wone voll unendlicher jörHiM'-

Die Welt versank vor ihm. Er wußte nid>' mehr, wo« in jhm war unb um ihn. bie Bc gangenlxit war gestorben, bie Gegenwart w cm Traum nichi« wußte er. al« daß sie rv hakte, daß er von allen Frauen, bic >hw I ci rem langen reichen Leben begegnet axm nie eine einzige geliebt, bah er zum ersten Ti. m biefer Stunde wußte, nxj« Liebe war

Aber dann kam das Erwache',, jäh unb 1,1,1 tem. faßte ihn mit harter Faust an unb gu ihm die Kraft, die fast unme.ifchlich dünkend. sich au« feinem Armen zu löfen

,®eb. 3nge, geh. liebe 3nge ich mu'- allem lein e« ift zu viel geh'

E,c verstand ihn. Langsam und schwer nah, fic ihre Hand au« der feinen, ließ d esc. wi ­es vorher 111 ihr aelaa in unbeboti^iv, lichkcit über fein Haupt, seinen Arm ftrei tah ihn mit einem Blick an, in dem wieder |< Unaussprechliche lag. und versieh ih«,

Bun war er allein

DaS war geschehen' Bicht seinen Sohn lieb' sie. wie er es sich zusammengerechnei und' voller Blindheit gewünlcht hatte ihn IkoK sie! 3hn, den altembcn Ma,in. dessen ,3ah.r abwäitS gingen, der ihr wir ein väterlich-'t Freund gegemr bergest an den und nie geahnt, daß fie ihm mehr als linbliche Verehrung eni gegen- brachte'

Unb er?

(Fvrtfehung folgt.j>