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genbtoct ifämpfe am Sam«1tig, 21 3ul(, .iptfämplebcr Senioren Sonntag. 22 5ull i?rienlxirqj leger unb Deuild>m Ttelfter Stdn- n.<r unt> Trvhbach am Start ebenso die tfeutMm OanZx*r*«ter TDaUwrt-Äafkl and i-Stegen^ 300 Jel|n»(>mtr mit 3trfa

7 00 "Bennungen

-r>a< TKelbcergefmi« hat arte Berechnungen ben Raufen getoorfen Wien loschen An- q hatte inan nicht erwartet %« Wr.inWeirt, Z-tzfenoach Alchalfenburg $Varm(tjl>t.

ibetin, Sufba, Magdeburg, Koblenz, Hagen

ulto lind die Belten nur Stesse, und geben Mcttrng der einzelnen Well bewerbe ab, inte Stehen des den 'nationalen seine« besten

iffiub« noch nicht gesehen hol Derrn tnti

i^eltonfurTrnecn betrachten, fo steht ein "ercr Genuss dllrch fee Teil nähme der beiden eichen obengenannten Dötebovgkämpler in chi 3um eisten Mole neigt sich auch -i un< der .Inhaber de« butschen Rekords -f.ien>-r1en und der im 1Iv-Meier-Hürden-

Dlcbcn diesen andere erftfialltge Betotz^ig 's en hn Siabbochiprung wnet 3 60-TB et er- gor in Reeg-Esntrochi Frankfurt und i»-«osses. auseinander 5Xe 750 Meter

' Kallel. die 800 Meter Bdchrw-Sfegen ' besondere Beachtung ebenso Die die richteten Mittelstreckenläufer de« Sv-B 98. 'labt lieber 100 Meter bürgten Freimd-

Kui Hessen, 3nflfbnarm»5ranfNirt. Xreer» ,cn. Seldast-«alles Bieslau-ZrunkfriN a TR n-en io mehr aK 11 Scf schnell sein. Do^u ' sich der ausgezeichnete Polizist Bäk. der >ochlprung (nrt und gern seine 1.75 Meter «iltigt Die bärtvfh-n Kämpfe bringen die Mein um fee ausgeschriebenen aßanber- le. Fast jeder der 30 ters nehmen.

Vereinc ftefll seine Sla''e!marrnlchrst 'ugenbtämpk am Samstag lind schon nahezu ' rcr Qualiiäl und Quantität nicht zu über- hi Hier fuhren die Frankfurter 6 6 80er

ihrem befannten Trainer Mer Abraham hefte Material in den Kamps Richt minder f ist die Frankfurter Eintracht und die ebenso inten Darmstädter, tote 6p. B Offenbach und

Mcnburg Die ab 5 Uhr am Samstag näch­st beqtnncnbcn 3ugcnbGmpfe ziehen sich in ertrodjencr Reihenfolge bis zum Abend hin ! rden zeigen, bah die Ougenberitebung der Mchen Sportbcbörbe für Leichtathletik aus dem igtn Wege ist Zu allen Klassen stellt der mftalter feine zahlreichen und besten« vor- i.icn Kämpfer, die sich belvnders in den : ibflo'len der starken auswärtigen Konkur- < toü j<g crtocifen werden Die Rationalen ntämpfe 1923 de« G 6. 6 p 1900 stellen ein jm« von lolcher Bedeutung dar. tote es ien sportlich noch nicht geboten wurde DaS i mnn mit ruhigem (Petoillen behaupten, und merben auch die Kämpfe leibst beweisen, deren ud) nut jedem dringend empfohlen werden

©erid)tsfaaL

rm Frankfurt. 19 Olli Degen Ket - handel und Preiswucher mit Schrtib- 'binen hatte sich ein Diplomingenieur und idmaschinenHändler zu verantworten, weil er .ibmulchinen zu außerordentlich hohen Preisen

।verkaufte »t war In eine Geldstrafe von ?00 Mk genommen worden und halte Stri­ch erhoben, weil er durch Verträge mil Fabrikanten daran gebunden war Das i)i erhöhte die Strafe auf eine Million

' Ds ging dabei von der Anfich' aus, der Vertrag nicht Leib und Leben des -klagten gefährde so dah er dagegen hätte 'gicid) ankämpfen können Mit Rücklicht auf f'im derartigen Fall wurde von 5*1änqn;3 1 J i er gelte aber als Warnung für ähn- Ö ille Es sollen noch etwa 10 andere Hünd» -gen des gleichen Vergehen« unter Anklage >711. ----

vermischtes.

Berlin. 20 Oiili. Einer B'ätlermeldung Igo hafte lich, wie erst jeht bekannt wird, am -<tag nachmittag aus der KI e inbahn-

E her» walde 6 chopfurI ein : weres Eisenbahnunglück ereignet Lokomotive eines Ä e nbahnzuge» sprang an ,rr; aus den schienen und stürzte um.

ch o.genden sieben Personenwagen tgl elften ebet-'a k Vier Fahrgäste i:cn schwere Verletzungen, während 15 1« id)t rc.i edjn.tltour.ben fapontamen

Breslau 19. (luli ClPolf ) Die die Bres- e> .Reuesten Rachrichtcu" melden, hat sich ne morgen gegen 6 11 r bei LilienIhal ein res Autounglück ereignet, wobei zwei 'nen g-tatet un) fünf v.rlctzt wurden. DuS g hort der ®elrc befirmn LobethaI in -"'£>. i und bade als 3nfa|len eine Vergnü-

stehen In enger Weekt.Ihezieliung Müder (-joic müder Geist I Mit »l.. -.»-Ufr. CcDtisontJ. Ruinen und Abutzen wird zuck Ihr G.ing eUstiscb. Sie sind Insch. voll Sp inn krih und spuren vielGeld. irajfei, ">ie

ConfineRlal

SohteirAbsuize

Rlökf prekflwb «nrvurbe*. VorlvOuflrr eU I edrv

langegtiem^an von frrrl Damen unö Drei ©er» rm, die eine Autotour nach Trebnitz unternahmen

Der Reichs per band deutscher Hous- und Privatlehrerinnen Ge­schäftsstelle Ttoggenbagm bei Slaven Mecklen- Ixirg-StrviltK hcu e« -ich zur Ausgabe gewacht, die WirtschasUlchen, sozialen und getftlgen 3nter* e'fen der Haus- zmd BnoaU ehre rinnen zu lörbern Der Verband ist politisch und tonfeMioncll neutral Von seinen Mitgliedern erwartet er, dah sie den llnicuncht hn vaterländlfchen Sinn e.teilen und in ihren Zöglingen deutsche Ge'mnung pfle­gen Seit Februar 1923 hat lich bi der Verband dem Reichs verband her lan^toirt'cha'l'lchen ftnu*- irauenoerc ne und dem Reichsland!'' n'- angel chof- len Die Gehaltslinlen sind den.nach von dielen beiden Verbänden anerkannt worden Dem Ver- band ist eine Gruppe der Kindergärtnerinnen und Hauslehrer ungegliedert

Reue öelgucllen in Venezuela Zwei belonber« ergiebige Celquellen. die unter hohem Druck standen, lind nach einem Bericht der Zeitschrift .Petroleum in Las Fl,re» in Mara­caibo und in La Ros) in Venezuela entdeckt toorden Bei der letztgenannten Quelle brach da« Del aus 50? Meier Tiele mit solcher Gewalt her­vor. bah bei getarnte B?brapparai berauige- schleudert und die ganze Umgebung überschwemmt wurde Mehrere Tuge lang Iprvb lte das Del in einer fast 100 Meter hohen Säule aus der Erde Es gelang durch ralch aulgeu-ortene Dämme, wenigsten« einen Teil de» Oel» uufzufangen

E i n Tagebuch aus St Helena ist nach einer Meld ing der .Auloarupden-Rund- schau" dieser Tage In England versteigen worden Es handelt sich um die Papiere de» Str Tho­mas Reave der Denecaladjutuni von Rapo- leons .Kerkermeister^' Hudfon Lowe aus Sl He­lena war Rapolevn war an'ä »glich für Reane lehr eingenommen, bis er lich auch mit ihm. wie mit allen englischen Offizieren, vrrfei ifeie und ablehnte, ihn weiter zu empfangen Einen aus­führlichen Bericht über seine verschiedenen Be­suche bei Rapolevn hat Rea e in seinem Tagebuch ausgezeichnet, so auch ein Gespräch, in dem Ihm der Kaller seinen Plan für einen Ehrfall in Eng­land entwickelte

' Blumenorakel .Ei liebt mich liebt mich nickU hon Herzen mit Schm erzen klein wenig gar n ch! " Mil solchen oder ähn­lichen Morten befragen noch heute Lebende das felcheifeme ^fnceblümchen, um von d e er Blume Auskunft In der Lebens trage ihres Hwzen« zu erhalten Will das letzte Bfu ncnblall zusammen mit dem Satz .Er liebt in <6 au.<4eriliei. dann ist alles gut endet du« Spiel mit dem .Er liebt mich ntchi . bann ist ade» schlecht bestellt Solche Blumenorakel, die sich bot vielen Böltern finSen, geben auf Vorsie'.lun.ien einer uralten Txngangen- peil zurück, u.ti) liii den gciinanldxit Brajj) ist es besonders bezeichnend, dah da» Gänse­blümchen gewählt wird, die B'ume die im Alt- geiwanlschen .Tagesauge hethi. was noch in der englischen Benennung . Daistz ' zu erfc t ien ist Das Gänseb.ümchen. dessen steimenähziliche Blüte als Sinnbild des .Auge« des Tages", d h der Sonne aulgefafjt wurde, war der Freya Hellie, der Göttin der Liede, die ihre Wohnung in '-er Sonne hatte E» war daher das tintig Richtige, die Blume der Liebesgöttin, in Herzens bin gen am Rai zu fragen, und man glaibte, dah Freya .durch die Blume" die richtige Antwort geben nrüfrte. Die Altäre der sonnen haarigen Göttin sind längst in Staub zerfallen, aber noch heute wenden sich liebende Mädchen und (>üngllige sicilich ohne recht zu wissen, warum an das altgermanilche Orakel

* Popularität Der frühere Premier­minister von Reufundland. Lord MornS. erzählt eine lustige Geschichte von einer Wahlpersamir- lung. die er abhielt Der Vorsitzende des V?ahl- ausschuffes beglückwünschte ihn bei 'einem Ertch. i- nen zu der groben Schar von Wühlern, die ver­sammelt seien, um ihn sprechen zu hören, woraus sich plötzli ch eine Stimme au» dem Publikum hören lieb _E» wären doppelt soviel da. wenn er gehängt würde "

Kunst und Wissenschaft.

Tien. 19 3uli. (IDolff ) Der 'Barg- theater-Dieklor Paulsen trat von der Leitung des Burg'i«tters irück. da er in d.e vm behältliche Annahme der n'-ucn Dienst Instruk­tion n ch cüuvtlligen wollte Er scheidet auch als Schrulvieler aus dem Verband hez Bu.gthea.er« au Die Frage le ne« Tlad)folger3 ist noch nich geklärt Es verlaute' dah ein Provisorium mit einem au - M tglledern des Bulglheaters ge­bildeten Direktorium cintrclcn soll

Kii-chlsche Nachrichten.

3fr. Beligtonäflemeinäe. Gotleeb. i. d. Benag- ISübanU Samstag 21 3uli. Vorabd 7 45, morg 8 30, nachm 4. abö». 20 3sr. Relloionsgesell- schafk. Sabbatfeirr 21 Juli Freitag abend 7.45, Sainitag norm. 8, nachm -i 30, SabbatausgangS 20, Bvochengoltesd morg. 6.30, abb6. 7.30.

Berlin 19 3jß. fTMT!)B6rfenfttm- m j n g « b l ( b Vor der Festsetzung der Devisen­preise wurde Dom Vertreter der Reichs bank mil- geteilt dah heute der Gesamtbetrag der vor­liegenden Äa akni,träge sich aus ungefähr 20 Bill Papiermark beziffere unb baff unter -inderen, 26 Millionen holländische Gulden. 10 Millionen Dollar« und 1000 Mund angeforbert seien Er stelle den Auftraggebern anheim, eine bedeutende Eimähigung dieser Beträge vor-unehmen er,triK aber IchliefLich nur den Erfolg, dah gtnz belang­loseBetiäg» tourbrr. El führt« uiiUi

anderem vor Augen, bah bei einer vollen Zu- tnlu.ig die Käusei gar nicht In der Lage feien, den Segen wert zu bezahlen und teilte mit, dah die Reichs bank bei einem Andauern diefer de- Ilgen Kaufaufträge die Diskontierung von wech­seln einstellen würde, damit fte indirekt nicht selbst den Geldbedarf dafür juhubdngen Hube Auch die Darlehenskassen umröen yi diesem oweck die DuilehnsgeWährung eiiisteilen bzw elnschoän- fen S>h|i. hl^tz begann die fturtfeflfefrung um V , Ubi aus der Grundlage einer buiVr.i-Jnglacn Zuteilung von einem Viertel Prozent aus die voiliegenden Austnige, wobei die Kurse gegen Doigefiem unverändert festgesetzt avrben D,,- Reich«bank legte Dort auf dre Jestflellung, duft die 3uteilung«auote non 1 , Pi oz keineswegs verbindlich für die am Devisen handel zugelussenen Firmen gegenüber ihren Auftraggebern seien

5rOTffHTter Dedlseomarkt.

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Stand des Dollars:

(amtliche Votierung vorn 19. 3ull) Frankfurl a. M. 217 455 218 545

SRärfte.

Berliner ProduNeamarkk.

Berlin, 19. Zull Bei der anhaltenden Vedchechtei ung der Mark wird bei beir IBaren- bellyeni d c Abne gang z cm Verfaule ihrer Be­stände immer gröfktr Andei'erfeitS hab.-n al« inzwischen die Preise einen derartig hohen Stand envidu, hat", auch die Käufer durchu»^j r.chi vor­sichtig und zurückhaltend geworden s nd D.e 3n- laiQsiorderunden haben sich unter d eien Umflikt- Pen r.Alter erhöht und die Preisgefiultung am Pi: uktenrnarkl ging we ter nach eben Für V>ei- Aca sind die Mühlen tuuer.id Reslrstanten für 3a- landstoare. weil ousländis-ches Matei tat du ich die anhaltenden Sd)U.eriflfcitea zur Cilangung der Einfuhidevisen n ch: ge iuqcnb beschallt werden kann Aus den gleichen Giünden erhöhter sich auch die Roggenpte.'e und z vur eb.rnso für vor- de.e Ware wie sin spätere Lieferung Das Ge­schult in Gerfte ist bei sch.vrchni Zufuhren Nein Fill Hafer zeigt sich vielseitige Kauflust zu Fult,-.- unb zu industriellen Zwecken Für Geldfaaten übeistiegen die Pieife die AuSlandsforderungen Merzen märt 70) bis 720. pomm 740 bis 760 liest>. Roggen, märf 560 bi« *>90 lieft). Sommer­gerste. marf 640 bt,< 650. neue 625 b s 635 «fest). Hafer, märt 610 bis 83u Ifefi). MrrS. La Pl.rta, loco Berlin 675 lieft), Weizenmehl iIVO Kilo) 2000 bis 2300 liest i, Roggenn,ehl <100 Kilo) 1700 bis 1950 fest', Weizenkltie 360 bis 380 (fest). Roggenklet - 340 bis 350 (teil), Rap« 850 bis 900 (feil ', Villoii.rerble» 1100 bts 1300. klein.- Srbf.n 850 bi» y'zC, ~uitervtbicil 650 bi« 700. 'BeUtfd>fen 650. Ackerbohnen 480 bis 500. W ckcm 550 bi« 600 Lupinen blau 450 bis 500. gelb 550 bie 6?C. Rapsluchen 475 bis 525. Trocken'chnttzef 230 bis

ba*gefx 70 bU 75, Haferstroh, deohtgeor 57 bis 80. Strwh. NrohfeUged 67 bis 72. Eangskruh. qeb. 45 bis 50. W-efenheu, gut. gesund und trocken, alt« Bormahd 46 bis 51. neue 41 bis 46. alt« Rachmahd 41 bis 42. (Die Preife entsprochen der Zahl in Tausenden und gelten, wo kein a ideres Gewicht genannt ist, für 50 Kilo )

(3n einem Teil der Auflage toiederhvlt.-

Die Reichsregierung gegen das

Gerede über Bürgerkrieg.

Berlin, 19. Juli CBTB.) xln der letz­ten Zeit sind in der Presse verschiedene Ar­tikel erschienen, die mit gewisser Kaltblü­tigkeit die Möglichkeit eines Bür­gerkriege« erörtern. Rach Auffassung der Reichsregierung finden solche Prcsseauherun- gm in denTatsachen keine Begrün­dung. denn die überwältigende Melxrl»eit un­seres Volkes lehnt e« ossenlundtg ab, sich von irgendeiner Seite in die verbrecherische Tor­heit blutiger, innerpolitischer Kampfe Hine l n- Hetzen zu lassen. Sie weiss. t>afi die -IchGie­rigkeiten. mit denen unser Bolk nn:c' äußerem Druck zu kämpfen Hal. es jetzt weniger denn je gestatten, die Kräfte In inneren " u »ein­ander segungen zu verzetteln Die 1 c ?ftcn Kreise der Oefsentlichkeit ohn. UtiterfdiiCD der politischen Parteistellung sind stck> iarubet klar. daß. wer die jetzige Rot des Vaterlandes benutzen wollte, um eigensüchtige P-'" ztvecke durch.zuseyett, oder j c gesetzliche Ord­nung durch Mittel der Dew.-li zerte ß- tot 0* .*. nur fremden Mächten nützte und Beträtet am deut'chen Belke würde. Soll e cd dennoch von irgendeiner Seite gegen den offenkundigen Willen der BolkSmehrheit zu Berfu ch e n getoaltfamcr Atiseinandersetziingen fnmmcti. so würde d>e Reichsregierung alle Machtmittel rückslcht >7 los elnlet- zen, um solch einen Ansch.ag gegen den Be­stand der Betsaffuitg des 'Reiches ntederzu- wersen D.e notwendigen Machtmit - tel hierzu flehen der ReichSregie - rung zur Berfttgung. -"'n der Beurtei­lung der Dinge besteht zwischen ihr und der preußischen Regierung volle' Einverständnis, was gegenüber dein durch die Presse gehenden Schreiben d < S Reick;SIagSabge- ordneten WuiIe an den Re chskanzler hervorgehooen wereen mag. insbesondere wird von der Rcichrregierung au,6 nachorück- lichste zuruckgewiesen. wenn in diesem Schrei­ben gegen einen preußischen Minister der Anwurf gerichtet wird, mit seinem Wil­len werde der Bürgerkrieg organisiert. Die ReichSregierung ist auch bemüht, mit den Lan­desregierungen von Sachsen und Thürin­gen im 3nierel|e einer ruhigen Entwicklung unserer Inneren Verhältnisse ein gute« Einver- nehmen zu pflegen und läßt e4 in dieser Be- ziehung an ernster, pflichtgemäßer Aufmerk­samkeit nicht fehlen

ie Boßüiunacn von ZWpvk.

' .'oman von ArturBrausew-licr cr:lc:. nq. (Rachbruck verboten.)

Mu ter hast du mir bereits

-r c.i Pr mane- ia,ren gedrvh., gab er üd. ich roäre wirklich ^efpannt, sie n.n-.jle ntn."

?i ").;.iie tri 5 da vielltich! fch.reller wer- : du .>:u'r ahnst. 5mein 3ungc. c. -laxiö a: »- es da mar der Graf , . .vier JH-.i .n i>ai;c Gold and ®ut er eine Frau :uAr:i müssen, die - , i er n ch au-> ^Ltcntei! kommen am Weg.- Der» den toll"

... ich tann die!« Reoeu nicht hören!" mein Zunge' Sprechen toir lieber von :u auch to'djiigci. Ihti) da dir Zeit . ich dcr m aller Kurze lagen

,r von Rochow auch auf ferne andere . -uch fefleln, fo will ich sie unter allen en al« Schto,euer loche: hab-n Daß du i-.al he ratest, ist für mich eine ausgemacht« mein feste:, unumstößlicher Wllle ist es

>u weihi, dost ich b « fx'U'e alles durchretetzt o.Ie-r avch dae AIlL.^choe.l!<c, üus tch inöar gliche "

Ei machte eine fjc*c Poute. beim f uhr er leife. wie ui sich fe'.bst hintinfpr.chc-nd ganzes Leben habe ich darauf gcba-ul" Cm eigenrinnlxbei Ausdrnck war plötzlich m c Züge getreten. Wie abwefend starrte er Weile vor fich hin Dann rallte er frch zn- rixm und fiel wieder in den alten leichten Ton ch Dur 10901 t*a tn aller P<Mdtesu^fchu ll>,

und ich bar>- zu drei Uh. das Eife.i im Ku ^tusc brstell'., zu 'e n mir ui. am 3.Je doch ein bihchen uxiöc. umkleiden müf'en

.Heute triifl du mi- ,um letzten Mule bic Zelle auffchiiesten," fag * Drai 'Doll am nüchsien Vormittag u Tor Test.zen, ,nv. ;vii du deine Sach .TUtgrmacht und ich .ie einen A >faf» zur lln .uf r:eden haiie. n mm die» zu B'lohnung."

2ll» Tor beachtete den Zehnmurkfch in nicht, den de. Giaf ihm reichte, und Je 3-*lle .hatte er auch nrch nick geösm.". Die ?b.id)rid>' (miic ihr fo qei'-Di'ee däh e. ganz ve'l ir ,i dan-ind

.Wollen dec He.n Ara' bern Ich m auch Hau'e?" r.ag.. ? end. ich

.Das i^>ch nicht llch >>m!e n>ch ein.ge Wochen zu bleiben 'Adr: toi1' haben unte.-- Pen­sion gcLx^ftiL. irj) die neue l cgi dem }L?; Jbab gegenüber Da i'l fee» für uns bequ«mter

.So geht dec junge He.r Ghaf auch ins Rord- babr-

.Za. er geht nuiürlich mit Hast du etwas dagegen? Es berührt dich doch nicht. Er hat ja den andern. den Star ''

.Rein, nein, in fee*er Hinsicht nicht aber ich habe ihn gern

Go ganz erstach tagte es der 3urm und mb uuileuchtenden älujca. dah ihn Graf Woij mit einem est'aunien Lachtin antah

.So fo fleh toal emet an. Dah mein Sohn tx .i hier tongehl, von dem fei nie gefielen ihm Mehr aber gefiel ihm fee rührende etwas gefeibi. fcheint dir nahezu gehen, als dah fei mich fo« wirft v"n dem du ein fürftllches Otn- fommen bezogen haft'

Er lieh zum zweiten Male das Auge Über Tor bafengleiten. den er beult eigenlltch »um

ersten TRalc Jab. Die hübsch qewach,md- (>che Gestalt, die de. leinene Bidcckiuel belvnders beipcilreten lieh, der freie Ausdruck in dem frifch.'n Gesicht und die fhigen, treuen 3igen .xfteien ihm Mehr aber gesie' ihm die i ühneude Lieb d>e au8 dec Worten des knabmhaften Jüngling« z-u feinem Sohne sprach, an dem sein ganzes Herz hing, so wenig er das auch ihm oder einem -inbeicn gegenüber inerten lief»

_(& tut ml- leiu. daß ich dir dielen Schmerz «rtuii iraifk aber es ist doch mchi zu andern Und nun mach mir endlich de Zelle auf!"

Tor stammelte ein Wort der Entschuldigung und tat, iv.r ihm befohlen Ader al« der Graf sich eben der Oberkleider emlefeg: Hai..- L-at er noch einmal an die geöffnete Tür und blieb dort eine Weile zaudernd und in einer BertegThell stehen, die sich nicht nur auf feinem Anilin, son­dern in feiner ganzen Erscheinung f»emer,bo; machte

.Herr Graf,' lagt« er fchllefgich. ein wenig unsicher noch unb stockerrd, .darf >ch Ihnmi heute mit einer großen, mit einer sehr großen Bitte kommen?

.Schieß los, mein Sohn, und erleichtere deine ScrLc"' gab Diai aovli guigetaum zurück, indem er sich auf fee Bank nieder!»ek; .Du kannst mir gleich die Schuhdändc. löleir"

Pfeilschnell hockte sich Tor auf den Boden und sagte ohne den Blick zu erheben, mil leiser, aber fliegender Stimme .Herr Graf, nehmen Sie mich mit ins Rordbadl

Gras Wolf lachte kurz au* .Dich nritrebmen? Za. bin ich denn hier BadefereVor oder wohllöb- licher Bürgermeister von Zvppol oder etwas der­gleichen?"

.Das wohl nicht Aber we in de - Herr Gras nur trollen, bann wird es n.cht Icki ver l-alten Der Herr S adliat 3anae, dem die Bider unter­stellt sind, haben den Herrn Grafen immer sehr höflich hier begrübt

.3a. ich kenne ihn Wir haben einif? Malc im Kürhause jufammen gespeist und s nd uni wohl auch sonst begegnet "

.Run dann, Herr Gras

.211'0, ins Rvrdbtzd willst du? Ä eh eil er an. Blagl dich der Eyra w e fe-1 Siac. d-r dort bei feie Geschatie zu m i.l : l , n und ®.n> Gun­ther jeden .'aq bum i fern Dh n lieg' oder wie den Luc. der dort g? ull'.ci <".1id>:i als hier zu finden hockt Ins OlorbbiLv1 Du bist schlauer, mein liebte Tor. als de .i jlame und bei.: chi- llchen A.iqen vermuten assen nu legt

mir den Bademantel um und ordne mein." Suchen das Weitere werden toir Irfen"

Degen Lkbend, als dar S.idbnd bcoc' i leer gttooröen und Tor gerabe dab.i tour, mit . ngcn seiner Freunde uniei txm Ghmuekiafteti waghcilfige Hebungen an Reck zu machen, rtef ihn d Pfiff de« Bademeister« zu sich

»Ein Brief ist an fech abgegeben"

Lau! flopfie das Hei^z der .turacn. als er In Sege.iaAjri oen Herrn Budde, Win,, ferm Re­visor. und Pietsche. dem Haa.^i.e., d.- Um­hüllung öffnete und ihr einen Zettel c-itnahen, aus dem mi; steilen, m i Bi. cktiil gelchr: 'denen Zügen stand .Du bist am Rordbad etn-icfielH und kannst fech übermorgen am I August, beim Bade­meister Port melden Wolf, Reichsgrui Trockau."

(Fortsetzung folgt/