Einzelbild herunterladen

n* t* bet «n4*n>rbextn<t

hohe», tn bk 'S LU Urne* gegraben Geldmittel. ^f«acherweN« ist es Ihr auch gelungen, g<i?rftitt) red» ansehtllche Riebt« zu erbauen. Trotz bet bttherlgen beachtet,swetren Srfvlge » bk Lage aber n I ch t so, daß | e b t r *B6r- Gti sich In Ruh« auf eme CDerforgnng durch die tztadtverwaltuua verlass« Iflruite Vielmehr jft allen Ginwoynern, d>e Gel«genheil haben, fttrn Rartoffelbetairf bet einem Erzeuger Aer Händler direkt «tn^ubeden, bringend srWNtten, nach bieser Richtung hm nicht« Au 7<rsLmnen

** Hot bet Stillegung ber elektr $.1 ra 61 wbu b » TBk u»s mm gutuni errichte ter öeüe rrwtgrtrflt BHzb. buben Me maßgebend en urfrtffdwn Stellen b,< gänzliche Sttllegung de« <: abatbobnbrtrkb« für Onb« Cttober in 2u«sicht nnrwem« soll versucht werden, di» frei- . r betben Arbeiter soweit nne möglich tn andern -ibttMee Betrtetan unlerzu bringen, -um min- ft«n will man Härte,, tunlichst vermeiden Zur ctmaxbeng tnxi Arbeitsplänen bal bk Stadl- nxdhmg unlängst auswärts wvbnende Ar» 'er. bk dort entweder noch Grundbesitz baden vr sich sonst tn verhältnismäßig guter tmrt- ^stlicher Lage befind«, enllasien Die Berwal- ,ng befolgt bat sehr richtigen Grundsatz, daß in .k-r schweren Zett bk Arbeitsstellen in den Kitschen 'Mrkben tn erster Linie den Gießener / * n toobnern, und auch hkr wieder zunächst den ' nährern von Farnllten. Vorbehalten bk,den

;,üfkn.

w Zuschläge -u den Ranalgebüb- (cn fmd bi# Gnde Oktober zu entrichten AS Herrs mt heutigen Anzeigenteil

Schlimme Schädlinge in unserer Feldmark. Die uns berichtet wirb. Haden he Mäuse in den hiessen Kartosselselbern er­heblichen Schaben ungerichtet Reuerdengs hat man nun tn den Gießener Heldern auch Raiten n nicht unerheblicher Zahl sestgestellt Rament- sich sind diese Schädlinge, von denen man disheu m unseren Hfuren wenig merkt«, im Reuslädter Feld ausaetreten, wo sk jetzt, nachdem die Rar- wstein schon von ihnen heimgesucht wurden, an den Dickwurz und am Rtuut großen Schaden anrichten Sin Landwirt bal aus seinem Grund­stück tm Reustädter Heid bi« jetzt allein schon 21 Ratten vernichtet

** Zusam men stoß eine« Straßen­bahnwagen- mit einem Fuhrwerk tin R i n ö getötet Vorgestern nachmittag gegen 5 Uhr stieß am Schenbahn-Vlataikt in der Westanlage an elektrischer Straßendahnwagen mit einem vom Güterbahnhvs kommenden ig die Westanlage an wogenden Fuhrwerk zusammen, mode, «tn J4jäbrige« Mädchen, das hinter dem Zuhrwerk Hergang. getötet wurde Omoreweii den Wagenführer, der mit fernem "Wagen aus der »all« kam und diesen Infolge des schlüpfrigen Oelerses nicht rechtzeitig zum Sieh-n bringen konnte, oder eine dritte Person ein Verschulden trifft. Konnte bis «etzt nicht erirwandfrei sestgeftelU meiden Dte Untersuchung ist tm Sange

- Diebstähle Chtbcr Rächt zu gestern wurden aus einem hiesigen Bootshaus mittels Umbruchs 18 Tischdecken In verschiedenen Größen gestohle» 15 davon sind weiß und gelb tariert, drei sind grau, mit rot und weiß tarierten schma­len und breiten Längsstretfen verseh« Letztere ftnb von schmalen, blauen Streifen begrenzt Ferner wurde in letzter Zeit tn de. R ros dort er ctrabe. Wißmarer Weg und Schlangenzahl je em Gartenhäusch« erbrochen und daraus die nachstehend näher bezeichneten Gegenstände ent- menbet »in Ausziehtisch, mit Wachstuch über­zogen und mit einer Schublade verseh«, eine braun«, wollen« Hofe, ein helllarierter Rock, ein riatobemb. ein blaue« Hakelt. eine hellblaue Lchürze, ein schwarz und weiß gestr wvll Frouen- rod, ein 'paar Herrenschnurschuhe, zwei Rarste, eme Hack«, ein Damenregenlchirm. ein Sack Rar- icffetn, Sack rot gezeichnet 2 R. ein fiiobert, ein grauer Mantel und eine graugrüne Zelibthn, gez Rröck oder Rreb« Sachdienliche Mitteilung« zur örmlttümg ber Täter erbittet ble Rrtmmal- Polizei

Der Rarlosfelschwindlergefaßt Der vor einigen Tagen hier au,getretene Rar- trslelanzaiilungtschwinbler hatte lein Arbeit f Id ron hier nach Marburg verlegt, wo er sestgcnom- tnen wurde

" Ausfall von Eisenbahnwagen .weiter Rlasse Infolge ganz ungefüge.,der Besetzung ist ble zweite WagenNalte. wi.. kürzlich ld»n gemeldet, bei allen Peisonenzügen bcf6trede Wetzlar Lollar und bei den zwilchen Weilburg unb Wetzlar verkehrend« Persommziigen 465 werktags) und 466 iwerktags) entfernt worden Don gestetn ab smd die Wag« zweiter Rlaffe ran auch aus folgen ben rberhesiischen Streck« crtgefollen Fried bergHungen. Friedberg RGba FiieboergMücke und Ridda-Schotten

" Weitere R o t g e l d s ch e i n e der Reichsbahn. An Rotgelb der Deutschen

Reichsbahn jelnnern mamebr auch *>. SO- nab 10l>MtfI Ionen-Mär Schein« tn d« Verkehr Sk find aus einen kegrstn« Papier, mit verschränk­ten boppelltnlgen Quadrat« als Wasierzeich« Tebrudt und tragen den Vermerk, daß sie vom

3oni*n 1924 ab mit dreimonatiger Frist zur Einlösung ausgeruley werkkn föa.-«

ADV. Tourifstanwarenhäuser aif den Vahnsteigen? Die schtvind«d« Kauf­kraft des reifenden Publikums, btt tan Reichs- verkehr «Minister schon wiederholt veranlaßt bat, bt« Vahnhvs«wirte zur Dereitstelluvg roobfitiler Speisen und Getränke anzuhalten, hat auch den Va hahol«buchdandel in eine Rotlag-- ge­drängt Der Verein Deutscher Bahnhof-buch- händter ersuchte deshalb btc Reichsbahnverwal- tung. Ihm eint Erwmterung seines 'Betrieb« zu gestalten (setz, hat bei Retchsversthrs Minister tan Bahnhof«buchhändiern neben dem Drud- Ichrifienvertaui den Vertrieb anderer Gegenstände, wie Rochgesch rre. Spirituskocher Becher Ruck­säcke. Vpazierstöckc Mützen u dg'. gestattet nur wo ein Wettbewer mll tan Bohcho'swiNen nicht zu befurcht« ist. dürfe i die Buchhändler auch 4 abat, Scheckvku de und Bonbon« verkaufen Auch gegen d.e Errichtung besonderer Ver - kaufspabillons hat der Reichsoerkebrs- mmif'cr nicht« «in,uweuben. w«n ble Ikitebre- reihältnisie de« Vahnhois es zulasten und bi? Pavillon« in geschmackvoller, der Architektur des Bahnhofs angepaßter Form gehallen sind Die Errichtung von klein« Warenhäusern für den Reste- unb Touristenbedarf besteht beeilt« feit 3a&r« auf tan größeren Bahnhöi« Qeftz-i . -ich« der Tschechoslowakei und Ungarns Wenn die Verkauf «Häuschen hübsch gebaut find und gut verwaltet werd«, bürste die Reuerung auch vom deutschen reifen den Publikum begrübt werden

Krcis -ricdßerq.

Butzbach. 18 Oki Um ber bedürf­tigen Bevölkerung unlercr Stabt die schwere lieber gong« leit in der Brotversorgung zu erleichtern, hat die Run ft ni üble Griedel ab gestern wöchentlich 500 Laib ooll- wertige« Brot. 1900 Gramm schwer, er­heblich unter dem Tagespreis zur Ver­fügung gestellt 3ebe« Brot soll 180 Millionen Mark kosten Die bedürstlgen Reflektanten müssen sich auf der Bürgermeisterei melden

Starkenburg und Abe,nheffcn.

Darmstadt. 18 Oh. (Weist ) Wie die akademische Fliegertruppe Darmstadt e V und die Bahnbedars-Aktlengeseilschaft. Sarmüabt. mit­teil«. hoben sie eines ihrer bi«»iähr,gen Flu.,- zeuge mit .Rpnftir getauft, um dadurch ihrer Dankbarkeit g<g;nüb t dem Inllrösilgen Förderer de« leutsch'N &cgilil.iglporte*. G«e.alkon'iil Di Rotzenberg. Zrantsuri a M. Ausdruck z.i geben

rm Darmstadt. 18. Oft. Wie verlautet hat die Festsetzung ber Davpre, fe sowie de. « lektr Ctiomprcife da« Ministerium txrrorrtafrt. Schlitte eiiizulelt«. damit bi: ohne vorherige Genehmigt! ig ber vorgesetzten Verwal­tungsbehörden eing«führten Gas- bzw Strom­preise nicht zur Durchführung gefangen können.

Eine Bitte an die Landwirtschaft.

Schlimme Rot der ®tefcenet Studentenhllk"

Die Gießener Stud«tenHilfe bittet un« um die Ausnahme folg«ber Zeilen

Wohl kaum an einer anderen Universität sind die Beziehungen zwischen Uanbwirtfchasi und Hochschule so eng. wie gerade ble Bande, welch« bk LandeS-Univerllläl z u Gießen Ipezkll mit der Landwirtschaft treiben­den Berösterung Obei Hessen« v«>knüpfen. Es ist nicht erst nctwendig tm einzelnen alle die Ge­sichtspunkte aufzuza )l>m. welche das Inteieste auj die Slniickstungen der itai'-erlität binlenlcn Es sei hier nur an die Studiengebiete ber Landwtrt- schalt. der Bete iräimz0i<in und E cmie.crinn«rt

Diele Ciubk-c.'be, die sich blei« Beiufs- zwelgen widmen, wt'fen anoeiid)'.« der maßlosen Eisch-werung aller Lebenstat ingungen nicht mehr, wie sie ubti ta« beiarnat«..be Winterjemester ütn- tregiommen feilen, uub gar mancher 0iube.it sieht sich- gezwungen. lein Studium aufjugzben 5» ist die Furch' vrr dem Hunger, um es ganz nüch­tern auszudiucken. die viele an ber Möglichkeit ihre w.'senschafstichen Arbeiten fortzusetz«, ver­zweifeln laß'

Die Gieße -er Stuben-enhstfe bat zwar immer versucht, durch die Speisung in den Stu­dentenheimen. jer' kurch den Bau einer WohnungHbaracke die Drundl ige de« Stu­diums zu sichern Für da« kommende Winter­semester aber ist diel« Speisung in Frage g e st e l I I tDcrm nicht durch reiche Ratural- spenden (ÄartoMeln, Gemüse unb Obst) dem Vereine über diele kritische Zeit hlnweggeholsen wird Gs ist wieder einmal eine Aufforde­rung zum Geben an bk Landwirtschaft, unb viele mögen wohl ber Meinung sein, sie hätten

fwvn Da* Ihrige getan Dte zatztrenv« Atade- «Ikern droherrde Gefahr spricht aber für sich

Wer heute noch Brot bricht, der teile es mit dem. der keines ha >1

Darin zeigt sich der wahre Wiste, dk Volks­gemeinschaft zu erhalten, wenn einer für alle unb alle für einen steh« Die studierenbo Cfugenb vor Hungeisnot zu bewahren zahlt zu ben vvinehmsten Aufgaben ber Gegenwart Der Jugend gehört die Zukunst! Wer eigene Rinder Hal. wer ein Her, für dk Zukunft Deutsch­land« hat. der helfet

Cirbelgabtn für bi« Student«Hilfe weiden frachtfrei befördern, wenn sk aul einem be­sonderen Freifrachtbries versandt werden, der auf 2tasvrdern von der Studentenhilse so- Icrt zu gesandt wird Säcke unb Pack material wer­den unter Garant»« zurückgeschtcki Zuschriften an di« Ctubentmbtffe werden an den I Vorsitzen­den Pic^esivi Dr 3 g« r. Gkß«, Wildelmstr 22, erbeten

Obsrhesftsches Museum und Gailsche Sammlungen.

3m tausenden Zähre ward« bisher rund 8000 Besucher gezäHit Für «I.va 2500 Personen konnten eul Wuntch 115 Vorträge T auch auße.dalb des Mukum« mit Lichldildern> anb Fühlungen veranstaltet werden 3mtge Schul­klassen hielten mehrfach ihren Zeichenunterricht In den Räumen der Sammlungen ab

lieber einen Dohnptaysunb. durch den die vorgefchichtliche Abteilung b-inl der Aufmersiamkett de« Herrn Lehrers Lotz und o<« Herrn Volk In Leihgestern erfreulich be­reichen wurde, fvst an anderer Stelle Genauere« mitgeteilt werden

Frau Veith- Fritzel. b:e Er-finnlc Gie­ßener Künstlerin, (am dem Wunsch, d.e 3nncn- ansicht einer ländlichen Riech' in ber Rapeste" zeigen zu können, durch da« Geschenk eines Pastells der Rieche zu Romrod in dankenswerter Weste entgegen

Mancher andere Beweis tätiget Teilnahme an den Bestrebungen de« Museum«, hi es duich Zuwendung von Altertümern oder durch Spenden von feiten erkenntlicher Ve'ucher ,ugii.iftcn der AusgrabungSkaste kann hier nur mit kurzem allgemeinem Dank, der darum nicht Weniger herz­lich Ist. vergotten werden

3m Tektilzimmer ist eine kleine AuSuxstl von Degknständcn au« der Geschichte bv« Schr. ? k»3ens. im großen Saal de« didgefcho'le« > 6ammiur.g altei Feuerzeuge neu aue , 'teilt worden, der anfd)l;ef)cube Raum, de" nunmehr b-nlall« wieder eröffnet ist. cntlxih Fapenr. n Dosm. II ine pbei hr'lif h* Halzschni' rei.a u bgl

B-cna bas Ast' tum3-, das Völk r und ba« R'iig»mulcum eich wie vor Sonnt ig» vo.r 11 bs 1 Uta unterT«b.ngungen. di-niemanbendenB luch unmöglich machen dursten, öffentlich zugänglich o>macht werden sönvro. Io ist bi« giDfienteil« iuuen Gehilfen der Vor Wallung ,:t banten. dar­unter auch Schulern des Gymnasiums und der Oder reastchu l«. bk bereits viele Freist unten dem guten Zweck geopfert haben Die Tatsache, daß immer wieder au« ber Oefsentlichkeii in drn v>r- fchiedensten Formen Beweise der Wertfchätzu.rg den heimischen Sammlungen «tgegengebracht werd« gewährt die ancifcnibc Ucbe 1301 ging, daß btc Mufeen im'cr den 2 stenstichi.il Bildungs- einrichtungcn unkrvr Stadt zu denen gehören. Oie w,istich wertesten Rrnten etwas zu bieten haben Unb besvnber« erfreulich ist. daß die Zahl der Besucher au« allen Schichten der Bevölkerung sich mehrt, bw mit den oberflächlich« Eindrücken eines flüchtig« Rundganges sich nicht mehr be­gnügen. fonbem mit dem 3nhalt ber einzelnen Abteilungen genauer vertraut zu werden sich be­mühen

Gichsncr Strnffninmer.

Gießen. 16 Ost Vorn Schöffeng-iicht Dießra lixjien Ireiqelvrtxbcn worden bi.' taei 5x.-uil«ut« Zoh Mülle aus ® en. Alb'>t Hen 1 > ch oue Wetzlar und Kail B 0 ttche ' uue <01.1 S>« ipot« beschuldigt. Gab.' Oltoöei 1^22 ohne behördliche Erlaubnis Rartoff.In au« Helsen <-u»qr üb t zu habe.. D e Ausfuhr war damals tu.ch «ine Verordnung v.-s Heß Gelomtminlste- uum« vom 16 Oklobei 1922 verboten worden, und ahx»i für die Zeit vom 17 Oktober bl« 4 Rvvember v Zs Die Verordnung war cr- laffen auf Giund des Art 48 Ast' 4 d.r Reichs- versvssuiig. Sie hest'ldh' Regierung konnte «in« tr artige Vorordn>,.>g mir krisle t bei Oelahr im Verzug .ve.ui d e ötlenstlche Ltcherh-il und Ord- nurg ertablid» gefährd.t wc»i Das S hälfen- gericht h diese Voraussetzu tgen verneint und hie Ve ordnung |er ungültig erllärt Auf die Berufung der StixttSanivaltschaft schloß sich ble StiSitainmer der Auftaslu'ig des Schöffengericht« an. Ja beiden 3nflan,*n wurden bi.- Angellagtea freiqcfprothen Bemerft sei. daß seinerzeit hei Reichspräsident die Aufhebung ber Verord­nung rtilongt Ixitte. Dem V.rlanren hatte hi«

VekMche R^kr«g M*t ktaetgs^tWU Dk »B» otbnung hatte jedoch, als tta* 2hrft*bwng ver­langt wurde, nach Ipr« eigen« Bestimmungen nur noch eine Geltungsdauer txm einig« Tagen.

Der mehrfach vorbestrafte Hetarich TR a n f e l aus Gießen war vom Schöffengericht Gkß« weg« Diebstahl« verurteilt Word« Er war angeflagt, m der Zett vom 26 bis 28 März d« Hs au« etnem Vorgarten Obstbäumchen geflöht« zu hoben Der Angeklagte bestritt das Das Schöf­fengericht verurteilt« ihn trotzdem, da bk An­gaben de« Angeklagten über den Erwerb des Bäumchens sehr unglaubhaft klang« und da durch rwK gan»e Reihe von Zeug« bezeugt worden war daß «tn bei dem Angektaglen Vor­gefundenes Bäumchen feiner An nach aus dem iragttchen Borganen stammen mußte und erst zur Zett des Dieb stahl« vom Angeklagten ge- pllanzt worden war 3n der Berufung «Verhand­lung benannte der Angeklagte enwn ,kugen Rr . mrt dem er bi« jetzt noch nicht her vargetreten war Tiefer Zeuge be'chwvr er habe da« trag siche Väumchen idyn vv> dem Dkbftaht. An la na März bei dem Ange klagten gefehen Durch die«« <ku- genou«fage war hei seitherig« Beweis nick» mehr reftlo« Ichlustig Es tonnic nicht oulgesiän wer­den. wie der Angeklagte tn den Besitz des Bäum­chen« gekommen ist 3r wurde sr«tge­sprochen

Unter Aus'chluß der Oesimst chieil wurd« gegen den Bahoarbetter Rarl Holmnnn au« Vilbel wegen Verbrechens gegen di« Sittsichto» verhandelt ör war anqesiagi. sich an Ieinem egen« I.-chsjöhi igen Töchterchen i<e aangm zu haben Aus de> Begründung > s Urteils, da» n.xh Wiederherft.Ilung der Oeffeirtlichkeit ver­kündet wurde war zu entn-dmen. dost der An­geklagte dk Tat geleugnet hatte tedoch durch , üuaen und sachverständig« Gutach'en überfuhrt r . . hen trar Das Gericht versagte mildernd« ilmständ« obgleich bei 2 igesingte not> nicht vor- bcüralt war Das Urteil lautete auf zwei 3 obre Zuchthaus unb süns Zata« Obr- Verlust

Turnen, Sport unb Spiel.

Süddeutscher Roderverbaid

Am Samstag und Srrmtag sand In Wetz - lar hti 15 ordenIltchi Rud « ri 0 g de« SRV statt Sämtliche Vereine waren durch 47 Delegierte v«Nreten

Vack ttm Delchäst«b. richt ist In allen Verein.» tu« geaitaitet woik«». Die Mitgliedcr- /abl t<r 75er.ine hat bx-7.utenb z igenrmmen. e - r io bat sich bei last all« Vereinen die Zahl ter Torte vermehrt 3m vorigen Zähre betrug lir Fxt.rmtmjtgli.hschast bei 25 Vereinen 3700 mit IJü Trrten. In tirftin Zahr bei 15 Verein-- 10 Verein, vom Unterm rin und Rhrlo y 1 ören dem Brrband nicht mehr an - annähernd 3700 mit 12ö Booten Trotzdem nur zwei Regal- t- n in her vergangenen Saison abgehallen tour­ten. waren dies« von den 15 TBeretn« beschickl und iwbm« einen allseits befriedigend« Ver­laus

Der Kassenbericht stand unter dem Druck ter starken Geltanrwertung.

Qtad) ter einstimmig erfolgten Entlastung des Vorstandes wurden Fr. Schaub zum 1 Vor- sitzentx». 2 0 u » zum Rastkrer. W La ul­st a r d t zum 1 uni-- W Stiesel zum 2. Schrist- suhr er wtedcrgewähtt und an Stelle de« «1 schul- h;gt sehierrden 2 Vorsitzend« Z. Dreifuß ein- stimmig gewählt

Am zwei len Tage wurde zunächst der Be­richt tat technischen Roo»msiron mtgegengen >m- in« Dies« letzt sich für 1924 wie folgt zutamm«. F H«ß 1.. F Ceibrrt. 2. Vorsitzender H. 36 6 t Schrntfütaer. 3 Saum- Mannheim und H Rt 0 h 1 ,un -Liidw gshafen. Beisitzer Zu der . om Vorstand beantragten Regulierung der Ver­standsbeiträge wurde nach längerer Bera­tung ein Antrag Ludwigshasen «instimmig ange­nommen. nach dein 1 Goidpknnig «rhiden werben soll. Die Antrag« ber Offenbacher .Germania' und h«r Fr^nsiuner .Brnusi« . D« Ruber- tag künftig an einem zentral gcleg«« Ort ab- zußalten unb nur zwei Delegierte zu en klend«, nuiten. nachdem bas Ehrenmitglied des Ver­bundes. Ralpar Zimmermann, dafür einy- tirten war. daß auch tan kleinen Vereinen ®e- leg nbelt zur Propaganda für tan volkstümlichen Ruderfport zu getan fei abgesehnt Dem Antrag des R -R Hassia. bei Regatten das Richter- k 0 11egIum auch aus anderen R'iderverbänd« entnehmen zu dürfen fehlt« di« nötig« Unter» stützung Di bi« I ,'iml 1924 laufende DlSquall- sitativn der Ruderer Rraft, Peter und Theobald wurde auf deren perfönliches Er- fudÄn mit sofortiger Wirkung aufgxt>>b« Wel­ter fand der 2lntr ig von 3. Dreifuß, wonach der Vorstand ermächtigt wird, zwecks Eintra­gung des S R V in ba« Vereinsre» fifter 'Ikiragraftan des Statut« in der do« em Regilt. rgericht verl.mgten An abzuändero ober einjiuftetl«, einst'.nnn:g Ar..>alMie Behuf«

Roman von 2Irtur'BiauIcn>etter

87 Fortsetzung (Rach'zrud erboten )

Er wühlte das Metr In fe nen tielftea Tiefen oul peitschte es unba.mheiz.g vorwärts, d'st der Zilchl mit lautem Donneiaeton an den zerrisienen Ahtpe" sich zerschlug und gaivK Van bei liltar- .Uhcnder Glat-splitter in die L".fta sandte Wie ' i.jgnge Raubti«i.- (amen die schwarze» Wogen

, 5« übcrkippenden Mmrncn qeioltt. stürzten 11, übereinander, o«-schlangen eine die a.ibcr« j (crlef Stimmen schrien durch die wilde Einlam-

2,« hätten sich die bösen Deister, dir er . , -ctzt erft in bet Brust gefühlt, in die Höhe

- T>:fe geflüchtet und trieben von dort auf« . je ih, 2vkl mit ihm mdes er seine Wanderung g<n Ciurm and Wellen fortfetzt«

Als Tor Tehazen am nächst« Moigen nach ißwerem Swtaf e wacht«, halte sich der Sturm - egt Schneeweiß« und in sattem Brokat schim» nirnta Stiel gttlkn. spiel«de» Falk« glet*. 5er die von einem (elf« Lustzug gekräuselte ofkdtddx dahin We.ch unb weiß schimmerte er Strand -Alle« fror Frleve unb Stille. Rur in leinen Herzen uxiron sie nicht

Ta« Entsetzliche, das er gestern burchgemachf. io« ihm letzt etil in ga»*er Riarh-.H uiill«ud>tenbe Vewußtstm. baß man ihn taut« ole Mörder «In» Iben« würde, wenn >hn nicht dn« unbegrdf» iche Fügung tm letzten Augenblick gerettet hätte, fuälie ch» au« tattigste.

Erschreck«» vor sich selber erfaßte ihn

Wie war e« nur mit so unheimlicher Gewalt über ihn gekommen? Hail: Ihn grpack! unb nicht mehr losgelasi«?

Rälhes BUd stank) vor le.ner Srele Er mußte «ich gesteh« boh ihr B irs ber eig .itliche 2Lnlotr, gewZen. ber ihn Io aus den Fugen ge­bracht hatte

Gin Derlangin übeifam -hn sie zu sprechen, heute morgen noch, devvi sie sich in ihrem De- schä tSzimmer im Ruihoule ttaetarlata-'

Er wußte, boß sic jeden TUtnge i. bevor sie an bk Arbeit ging, ihr Bad tm Rordbab zu nehm« pflegte

So beschloß er. ihr dorthin «tgegenzugrtan

Er brauchte nicht tangg zu warten Eben hatte t« sieben geschlagen, da trat sie au« ber Dor hatte des Rordbades

Tie Frisch taS ebet groos' re» Babes lag wie junger Tlcrflcntau auf ihr m hübfche 1 Antlitz, fchimmertc ube. 'hi goldblo.itaS vsa je'er Rops- bebtdung fte c« H>^> umfp.eltc itac ganze lieb­liche Grschiinung. die so recht in tarkn lichtblauen Sonnentag paßte

E n leis,« Erich ecken glitt über ihr.- 3üje, al« er ttr gegenüb.-nrat

.A cht wvhr Io früh haben Sie mich biet Nicht vermutet Aber tar Wunsch S.- zu sehet, wai so groß daß er mich in aller Frühe au« dem Belta trieb."

.Warum gerade heute?" sragte sie. unb eine lesicht« Blutwelle stieg in lhr Antlitz

.Dell - weil ich 3hn« vtai zu fogvn habe "

.S'e mo.tan m ch ,a ganz neugierig Sie wollte s scherzh-asi fngm, aber eS klang verlegen unb gepreßt

.Heute morgen werta ich foum fertig werden Wir irtirden cm« Aussluq am Abend verab­reden '

ö ne Weile schwieg sie

.Heute atanö kann ich nicht ' logt« sie dann

_D-S Jt fd/ata Was l-ab,.: ©ic denn vor?"

, 3ch b:n einaelatan.'

E ^geladen? Bc vem?"

»wt Derlegenhe t Iticg. Sie ärgerte sich übet sich fc tat. boh l e nicht tan Wut hatte es ihm zu laaen

Gr s-ch wie sie kämotte Gin Mitleid erfaße« ihn Er wollt« sich und ihr die Qu »l abkürze»

. W-eU 0i bei Star bei Herrn RaS- musie 1 zum Ab.ntafsrn 'n« Rurboua eingeladen sind und ihm fo freudig zügelagt haben '

.Wohn wifsca S e tatT'

.Ich uxi. gcftcin ta: II7M aus feinem Schlotte.

. s gtidbe 3H. Brief ankam Er zeigte ihn mir."

.Er zeigte ihn 3hn«?"

_3o weshalb tollte er nicht? ®* war doch gerade kern Geheimnis "

.Üiein ein G.-Heimni« toar es nicht "

_21tar lüi mich lallte es eins fein, nicht wahr 7"

Unb als sic nicht antwvNete .Warum nah- m« 6;e diele Einladung an obwohl Sie wußten, daß Sie fhir dadurch wehe taten/'

.Weil ich jung b.n unb mich auch mal ein wenig vergnügen wottt«. w.e «s dk ander« nmg« MTdch« htar i«tan Äe*b arx.*

Das e.nfachc Rind des Balkes sprach aus lht ör erkannic d c ganze Drota der Ge ahi in bi. sie sich in ihrer Unschuld begeben hätte

.Sie hatten sich wohl schön sehr auf tan Abend gefreut?"

_3o. erwidert« sie mit sich auflehnendem Mädchen trotz Wos halte er sie auszitteag«.,'/ Welche Reck--nfchofk war sie ihm fchuldlg <

.Dcha e haß nun aus hm n chis 'ver'en kann

.Weshalb kann nA>ts aus ihm merar '

Weif man gestern mittag Heim Rasmussen verhaltet hat "

Sie biieb stehen, starrt« ihn mit großen Augen aus den« alles Leben geflohen mar. ein« Weile an

.Berßaftet. lagen Sie . weshalb verhal­tet ra.ig es sich dan» von ihr« Llopen

.Weil er sich «int Relta von B--i ügertten und anderer Vergehen schuldig gemacht Hw. au/ den« schwere 0ttaten sieben '

Einen Augenblick noch verharrte si in her- selb« Bewegungslos gkesi Dann lauf ihr Haupt aus die Bruft ein tasiiges Weinen ei<d>d!!erl< ihr« ganzen Rörpet

3n tiefer Bewegung blickte er aul sie tartib aus ihr in tar Sonne sllmmcrndeS Haar hr« unter tarn «chattentan Schluchzen bebende Gestalt

.Bedauern Sie ihn?" fragt« er mit freund­licherer Stimm« .Er hat es Tmge genug so ge­trieben. nun txx Ihn fein Schickte' erreicht "

.Rern nein Das ist« nicht aber das alles tft fo furchtbar

_W<M ist beim so lurchebar?"

.Daß ich---Hätte ich auf Sie gehörtf

< Forche,u-g