OH ertllegwnfl von Berrtebe* twtbletcn btto öon flfto^Htn Uorai^fejungen ab^natg !??£*" *‘\®r7ce* tt’ti’trftrebcnber
Ujtttrn^m« ht Relchshclltz überführen soll.
n^aWTX' ^6 betantgt Mastnabmen «g«n Mt StidxtvrfaHung verstoßen. bk In QttM 9 153 auArüdUd) .<3nt»tanuna«n* nur •4»® btr 2lIIgemetnMt* und .auf fle* kblldxr »runblagc5 Auldftt, elrD nach ben arfabrungvn tkr lebten Jahre toohl auch seder et»l«chi'g< Rrdclmehmcr der AuLielmmng von Wutschaf »Funktionen an bie Bur.uukraiie lufterft Itepitld) «eaenüberstehen Rein. toenn b<» Hebel an der Wurzel gepackt werden soll, ^7n,Jn^..t*Tn ,ld) verblutenden deutschen WlrtfckiattSkörpet neues Mut m die Adern ac- pumpt werden Statt durch Wetterführung un- produktiv arbeitender Betriebe da- noch vor- handene Betnebetaplial DöUlg unwittichastiich ju verbrauchen, müssen durch Zuführung von neuem Kapital, schleunigsle Beseitigung der in ben Demobrlmachung^veiordnungen er.ichte- ten Hemmungen und durch weitmbgiichste Um* fHHung der ÄrbeitSkrüste die sich noch halten* den Betriebe saniert werden.
Diese Umstellung der produktiven Ktdht auf eine andere Arbeit, die den unmittelbarsten Lebensbedürfnissen Deutschlands mehr gerecht totrb als der wirtschaftliche Leerlauf von heute, ist neben der endlichen restlosen Durchführung der Währungsreform die dringendste Innen* politische Ausgabe der Regierung
Srfte Pflicht des Staate«, und nicht weniger bet Kommunen Ist es, die ungeheure Leerlausarbeit ihrer Beamten aus das denkbar geringste Alas, au beschränken. Der leit Jahren an gekündigte Beamten* abbau nach der Richtung hin, batz die wirklich überichüsflgen Kräfte restlos ausgeschic- den werden, muh endlich Tatsache werden. Wir haben wohl schon von der Sinnch- rung etnrt Sparminister«, eine« Sparkommis, sar«. gehört, aber durchgreifende Taten dt?s:r Hetzen drangen bisher nie an die Delfentlich- letl. Zedern ehrlichen Beamten wird der Wunsch nach produktiver Arbeit au« dem Her- Mn gesprochen sein. Die Urnftefiung der überflüssigen Beamten auf eine produktive Tätig- keil muh sich die Regierung in höchstem Da he angelegen sein lassen. Da« Tausenden von Angehörigen der freien Berufe, ehemaligen Offizieren, Rentnern und Pensionären unter 3em Druck der Rot möglich war. der Be- rufSwechsel, da« muh den überflüssigen Beamten unter der Leitung der Regierung auch gelingen.
Sine radikale Umschichtung der Bevöl* kernng gibt auch einzig und allein die Möglichkeit. Da« au« der Dirtschaftskalastrophe re* (uüierenbe, industrielle ArbeitSlosenpro* dlem mit der Wurzel auSzurvtten. Auch hler hat der Reichskanzler den Deg gewiesen mit den Worten i „Dir geben dem einzelnen txx# Recht auf Unterftüfiung de« Staates, er muh uns aber auch das Recht geben, ihm dir Ar* 6eti zozuwelsen, deren wir bedürfen." Restlose Ersetzung der SrwerbSlosenfürsorge in der bisherigen völlig unzulänglichen Form durch die produktive SrtoerbSlo'enfürsorge Auch hier darf man nicht davor zurücklcheuen, in altüberfonrmene Lebens- und BerufSgewohn- heiten mit fester Hand einzugreifen, wenn sie mit den Lebensbedürfnissen de« deutschen Rvl-
ke« unvereinbar sind S« geht nicht an, dah die bereit« zahlreich entlassenen sugendlichen Ja* brilarbeiterirmen zum Beispiel ihre SrwerdS- losenunterstüyung beziehen und bei Muttern herumsiyen. während Tausende von Hausfrauen, denen das Dahrungselend täglich schwerere Lasten zumutei. ohne die ersehnte Hilfe bleiben. SS ist noch vielmehr ein Unding, wenn in den Städten T-iusende von Ondu-
ftriearbeitem der SrwerbSlosenfürsorge anheim fallen und auf dem flachen Lande muh man sich ausländische Wanderarbeiter holen, um die Ernte hereinzubekommen.
Und hier ist ein Punk!, wo die Regierung sofort einhaken muh. Reichsfinanzminister Dr H i l f e r D I n g erinnerte im RcichStoirtschaf:«* rai erst vor wenigen Tagen an die riesigen Bauzufchüsse. die vom Reich geleistet seien, wohl in der Hauptsache aus den Mitteln bet produktiven GrwerbSiolenfürsorge. Aber warum wurde nicht aufdemLande die Io dringend notwendige Wohngelezenhest für neue Arbeitskräfte geschaffen, statt in den für Jahrzehnte übervölkerten Srohstädten. Die keine Arbeit-Möglichkeiten mehr bieten? Da« WohnungSelend auf dem Lande ist doch die Hauplursache, warum die bisherigen Versuche, industrielle Arbeitslose in der Landwirtschaft unterzubringen, im grossen und ganzen kläglich mißglückten. Rotstandsarbeiten kön- neu erst dann In Frage kommen, wenn diese Umstellung der Arbeitskräfte in weitgehend- ftem Maße durchgefühtt ist und die unter Ar- betiermangel leidenden Srwerbe,weige der Urproduktion, vornehmlich Landwirtschaft und Bergbau, an ArbestSkräften gefättigt sind. Auch das ArbeitSlosenverslche- rungSgesetz, das unbegreiflicherwetse immer noch nicht vom Reichstag verabschiedet ist. kann dazu beitragen, mit £cm biShengrn unhaltbaren Svstem zu brechen Ton Der ReichStegierung wird man verlangen mutten, daß sie schleunigst verlautbart, m welch" Weise sie lhr durch den Mund des ReichSkanz- lerS bekanntgegebenes Programm zur Lösung des Arbeit«lolenproblemS durchzuführen ge- denkt. Sie wird an der gefotbcrten Umgruppierung der Arbeitskräfte nicht vorbetlommen. denn ohne bieb’ wirb ihr Ruf nach Mehrarbeit sinnlos.
Gi» bayerischer ^roährnngSd'ktator.
München. 18 ©cpt (B?TB > tetmrtbungen Ist bk Aiwurung cinrf®Tna> rungSbiktawe« für Bayern fn 2uSstch< genommen Ä . r er. Z.T-WTI f föPTOCTL n
gu treffen. bk erterberltO hab. um dir 9rM> ru ngsverhä I mIst« Bauern# fc> errrgalich w gestalten, als es angellbt« her ganzen uJirt^aft«* lofl« überbauet mbg.tch tft 21« Diklaove MU eine Im D nlchastSleben erfahrene awftbrfamue Persönlichkeit in Austtchi genommen sein
Neichrregterung und Ruhrfrage.
BerUn. 19 ©<xk. Privattet Skm K«*t- *aa t|I ei n D e I ft b u ch über die beut* ’ * c n Angebote In der Reparation«'rag« zu- ^gangen 3« enthält all.- den Bluicrten 1 i beni aXtfKnftl anb ub.rmXldten b-ut1 Jlnjcbot.- unb Bcrlcf-gc *ur Cöfuna der Reparation«- u ib Stcbcraulbuiragt Der Xci4>6mi utter bc» x'tnwtn. ö o 11 m a n n. Jagte In eine: B- poechu g mrt einem Bebahion«mitglleb b- . ÄgcinifdK ■. 3e>hing" über
blc Ziele btt Reichsrrz.ermtg
u Q das Reichs kublnett bei hastige sich mit ber 5mqe bet Beenb^ju.iq bei XuöruiUcrneben, n 4 Det Betamplung be 2rb: ts.'o'igfc.l der Ra • ung«icscrm und bet Lttei ung unserer 3mat)- ungWagc Die Reichst eg erung werbe nur in enguet Betbuibung und In voller Jin- müttgfelt mit den bclenten Bcblcten banbeln unb handeln tannen Du- iiniqlcit ber ' bet iichen pcltttsch n rieten und f rtlch i''- ■‘•Oen Otganikiltoncn. lomea bie Rhem .inboo itit in Bettuch! komme ’d niemals *o iiolxenblg gewesen wie in ben tommenben Monnt.-n D r k-elr .rroni zerreth«, belorgc b» Jk'b’Hc bet 3mbcr..il:n.*n Frnnkrrtch' Zu. ^r:-,- be« Ach:- •tuntxmuifl« sagte Sotlm inn ÜJ>r bleiben v.t u-krtm letl langem eingenommen m dta b.unti. bab ber Achtsturb.nla q qrunbialxich a.u recht erfMllen werben muh. ban aber Ueberirbeil hort zu leisten ist. wo bie .tiiteu<len ber ü><- >a«ntwtrtschalt rt ersordern
Die Unruhen in Sübbaben.
Karlsruhe. 18 Sept (Drst Zu Den Demonstration.'uniuhen im ObcrPab bc. wird amtlich mitgeteih: 3n Ldrrach kam es in be. Rocht zum 18 September inehikach zu Zusammenstößen zwischen Polizei unb Demonstranten SXibct fielen beiderseits Dchuste 3m 2au|c ber Rächt konnte die Polizei eine Reihe von Ber- Vaitungen vornehmen Ruch gelang e« den De- racnftnantai Dasten und Munition abunebmen Rachdem heute Irüb einig rmähen Ruh« ein- getreten war. fanden am Boom tag
erneute Angriffe Der Demonstranten ans die Postzei
ftait Berlchiedentllch von Scmon tränten abgc gebene Lchusle wurden von bev 'Poliiei nicht erwidert 3n S a rf i n g c n sanden g rem ad d m Bezirkeamt cl-cnktll« Lc n er an. '.u g statt.
die sehr stark unterbemSrudbe.Strafic standen Die vor dem Bezirksamt ang ijmmdte Rlen« Drang vorudergcb nd in be.« 3mte.ichaube ein 3n bet Rächt wurden auswärtige Poliz >- Prüfte ctngefeni. die bie Ordnung wiederderstell- ten 3m Hinblick auf die Vorgänge in den ober vadtfchen Amtsbezirken hat baS St latSmtnist. - rium durch Btrorbnung vom heutigen Tage über die Amtsbezirke Lörrach, Schopfheim. Schönau und 6ä(fingen ben RuSnahmezustand ver- dängt Die Beaxgung greift zur Zeit weiter um sich, hat aber in Freiburg und ben umliegenden 3nbuftrtei>r1en rein wirtschaftlichen Cbarafter Zum Teil haben bie Verhandlungen mit ben Arbeitgebern bereits jur Einführung wertbeständiger Löhne geführt 3n Freiburg schweben gegenwärtig BerHandlungen übet diese Frage.
Hub Stabt unb Canb.
Sieben, ben 19 September 1923
Panfen unb Publikum.
Au« hiesigen Bankkrcisen wirb unS geschrieben
Die BanlbcDingangcn haben in ben lebten Blonaten eine fortw3d>end« Steigerung crfabre.i unb IS steht zu eipjnm, bah sic m>ch weites erhöbt werden mästen Diese durch die Zeitoer- bällnilk bedingten BLitnabmcn haben allmädlich eine vollkommene Wandlung im Verkehr mit den Banken heivorgerusen
Lange, ja viel zu lange haben die Banken eS verabsäumt, ihre Bedingungen zeitgemäß zu gestalten Sie standen bisher auf dem Standpunkt, dah sie manch? Arbeiten übern ebn ten muhten, auch treim diese f.-inen Ruhen ab warfen S'o hab.m eS iKifäumt, gleich der 3nbuftric brr LondwiN- schaft. de« «Drob- und Kleinhandels jede Steige- i ung ber Unkosten In den Preis ihrer 2-b. ;»■ kiftung cinzukalkulieien D.c Sigcnart des Bank- er>ch^>tS lief) eS nicht zu. auf seine Leistungsfähigkeit den Drundlah deS .Diederbrschaffang-- Preises" aniuwenden Man vergleich: doch einmal die Preise für 1 Pfund Butter 11 40 Mk jetzt 35 000 0CSD Mk >. für dn Si 'S Pf jent 2 000 000 Mk). für ein Paar Stiefel iS bis 12 Mk jetzt ca 500 OCO ODO Mk . für einen fertigen An- -ug t50 Mk bis SO Mk jetzt 800 000 000 Tl.'a.f diS 1000 Millionen Blad uiw mit ben Ba k- Ipeftn unb Bankfinfen' Di« sollten bie Banken bie von 3abr zu Zabr jetzt fast von "Doch- zu fteiaenben Unkosten, die auf der o>! u.i5tobit'i en Bibeil infolge bei Belbinflation der steueilichm Btabnabmen unb sonstigen gesen lchen B- r'dxiit.-n ruhten, rtnkalkulicren? An die 2Lbeitetrait aller Angestct-ten an ben crganilatorJBai Auedau der Znneneinlichsung. an bu Bcranttoortiic der Leitungen wurden bei dem zunehmenr e' Kreis unb Umfang ber ickelchäst. 1? twah.enb stetgenbe Anforderungen geftellt ohne bah ein entfpre- chend«'- Vegenpoften in den Trnnahmen ge chilien wurde
leibet mu h er feftge td t werden chist auch in ben gebildeten Sch 0, . ■ recht wenig .k-iftä ic- nie für volkSwiNschaftli ch. Ding« ro banden ist. Ivnn sonst würbe man nicht bet Bj ife ’ Arbeue- leistungen jumuten. bx n cht mehr z-:itgemah i-.nb Denn man bebenlt ba^ heute .-in Str« ch- boU 8500 biS WO Mark kostet, dann must 7 jebet icchnenbe Mensch sich lagen, bah die Bauten n cht mehr in bet 2aje sind. Aechnun^en. Steuern. Mieten. Verficherungen V ie nsbai'räge st inal- gedühr.m. (. a« iL.ektrizität. Zernsvre-chg rühr-n gutzulchieiben. und zwar tv'terUoS de..n S.nzei- [Kiräg: nur wenige Taufend Mark b-tragen 3m solcher Austrag erfordert be b v:n dem Au gen- blick be# 3 rgang« bei der Bonk bi# zur iStlebi- gung eine gew f'e Arbe tsz it die Malrnalkrüten nicht gerechnet Der Posten mu.st mehif ch gebucht werden bi« «r endlich im HaibzahresauS.ug tpteber erfchernl unb wenn man nur et« halbe Stunde Arbeit für Buchung. Korrespondenz Ot- pebtiron berechnen dann ergibt sich fotar.ibe«
Bub Cv :oi. t d.e Stunde m.nbeltm« 10000 000 As tollet mitO n an BuchungSpoisten heute ohne Material mindestens 5 000 000 Mark, unb biete Kelten sonnen das wird jeder ivr tünltige JHenfto einleben. auch n cht au# ber CM.tnc iw>- fch«n Aaben- und So.Utn'en aufgeb,acht werden
BMt-ienb früher bie Lank Be-.wa te.li unbBcr- mabteiin der IDertt apiere bet Ku idichast war fb Wird auch b er b : Pe!Zeitwertung und lln- keltenstelgerung eine Umli lung he .«o.rulei Die Olibcti. b;t bi« Berw.>/u ig Z i'e.-wach. u ig. . itnnung unb S>n,i. Huna ber Z nssch In« Be- leigung neuer ZfnS'che Nh.-.^-1. Beilo'u.tgSk'n- tieife ufu v.iuifacht wird at h nicht mehr int cnt’cni: ten von den D-.-et tee ihren gedeckt Mit Aückl.ck, b ereuf und aut den jcitagen Ae- t’aj der Zinsen aus ft.'iae « isl^ chen D rien, die bt. (xut.jci Ze t ,m Di Isch iltshaoShaii der ,ie c.n.-n kaum noch be.uckltchiigt werden, lind die B ■ f n Ni vi übe.gegangen bi.- Ku dlchzit «u bitten iht- st'toer. nSllch-n Mete mit Aue- rahme de» Dioidendeneao eie und bet wertbe- b «■' Anl ben w ede l:i - je k BerWallung u ub -hn.en
Sik Baffen sind toe ter dazu übe. jeaangen. - V R chiu i^ bealge auf 100.' Mat k au’^urun- ivn Die Beno JKm so gen d« 'em Beil blei n.ch und c# cm "<- i i i ch । b r 3 st je A. chutna -n >-che.kS D.che unb 3'blunj-viu t.aqc jeder 3-1 ’u: noch ii Betragen ,iu#iufertiae.i. d e Hut ch 'OOv tet!b.'r Ivb
3uf diele Bercinsachung bej Be kehr« ziel! 'uch bte Mastnahntc ber Banken fü- die J-Sgc \-.nt Beirag: mehi unter 10 M lli-mei Maik -r «unehmen unb tu ub.rwesten Ilm diele Blüh- ahnte aber zu berstehen mu'. man 'ich immer •r.cb.r tiai werden, welch n Der: heute 10X5)000 "tarf batst, l.. r Man bitte auch m gelberei « : Iler ZahlungSauftiage von etwa 20 Pi ab- Mc!cbnL
Tiefe Dat'achen haben >e Banken per- Iaht, erat neu. Adlch ustm'taobe emtuhibr n .'uem sie bie L chuldttn e t durch en: P.nistiion >j lta di.- für j de Xa j d Krr-ditinanfi tuch- abme gerechnet w.rd Diel« Probilton I in allo an die St.l - der Sollst i ei un» der Beretiftel- u aS^rr 'tl on San.ben werden nur nach eine ilmfabDrc.nliir. unb die Lpe en iPorto. Telephon ii’fr ) b. techncl
Durch do f Prrviflon soll auch , T ber ®<lb- cnUpcrtung Bechni ng g trag n werben beni er> ist 0^4) Dat'ach« bah bie Kr.-bilnebmc: mit dem Tanltfc.b s hr gut. De'cha te gemacht Haden 2« wurden Waren gekauft M ifch nen de'chastt Oie .- l-auten et richt t all Inerte geschaffen, d- de. iAel>n:wertuag nicht unterworfen u>.-.i ai De Binf mu'ltc dagegen b;e Bdbeiittoenu;ig über- bm..t. denn .reu - .-in K-und. ..m 1 tu!t 100 Millionen Mark Krcb! ausnahm und dielen am 31. August abtrug so waren diese 100 MllUo en Mark auherrrbenrliL entwertet, während der Kunlxe mit diesem Beide pebeatenbe Bewinne rrjielt bitte Die Zinsen und Provi'ionen ent- lptachen bei weitem nicht dem Inlwerlititgsfaktor. dem bic 10. Millionen Mark unterwor e.i waren Die .xcftlchung eine« TageSbrobiljvnel.itze» entsprich' mithin dem eigen'ten 3i.ter.-s e der Bank, wenn lie für die Zolge ihren bolksw.N'chastlichen Ausgaben gewachten bleiben soll. Van, besonder« atxr trifst bie Behauptung, bah der Borteil auf ber Seite der Kunden lag bei Denen zu. die Kredit zum Aokc>-uf von IBertpapterm auf- nahmen also zu ipefttlatiDcn Zwecken
Andere Beru»«zweige sind schon seit einiger Zeit dazu üd>-rg.-ga -gen die Papiermarkrechnung y verlassen ^ch üfs.lzahlen aufzustellen und da« Risiko auf die Konsumenten adzuwälzen Dafs je«t auch bte Banken dazu übergeben, ihrerseits Man- nah men zur örbaltuna ihrer 8igen,ubftani zu treffen, ist I ldstverständllch.
Run wird behauptet dast Mc Banken auS dem Deoi'engeschä't grobe (Petri mt erzi -Iten DaS Ristko bicl.« ichefchöf ts>weige - ist aber nicht minder flroh unb die hemmenden Ala'.nahmen der Regie iung werden diese Gewinnguellen sehr halb zum Bcrfieqen bringen
Tie Banken bedauern e« selbst austerordentlich. dost sie zu solchen tiefeingreifenden Must- nabmen gezwungen find, fi mäffen aber dielen IDcg defchrmten. wenn fi« ihre Aufgabe, auch weiterhin e tdaer beS Dirtfchafteleben« zu bleiben, in der rommenöen fchwereren Zeit gerecht werden wollen.
Tie Zuschläge bei verspäteter Steuerzahlung.
Born Finanzamt Diesten wirb un« ge- 1«btieben
Beifchiebene Steuerzahler haben ber Zinanz- kasse Diesten für Dcrfpätct gezabl > e Steuer nur bat w.-i'uchc des zu zahlenben Steuerbetrags eingJanbt Da« tft lalfch Olach dem SsteuerzinSgefen ist für ver'pätele Zahlungen in ben ersten 14 Zagen nach der Z stligkelt autcr ber Stell et 2aS :er4achr als Zufchla, zu ablcn (fomit mit ber Steuer baS fünffache Au» ber üachstcbenben äl bcZicht geb? bert-or, welche Zufchläge rum 16 September ab zu zahlen linb:
ffrböbte Oinlommcnftcuer Rchin-Auhr-Abgabe. Kbrperlchaftssleuer lamtlich fällig am 25 August. Brctobgabe. fällig am 1 August, ab 16 September baS achtfache
Betriebssteuer für I bi» 10 September, fällig am 15 September 1921. ab 16 S<-fernher baS vierfache B.-triih? i.uei für August für Lvbn- steuer, bie bis 31 Au tust nicht gezahlt ttxir. fällig am 10 September 1923, ab 11 September ba« vierfach.
Umlatz steuer I 23. fällig am 30 April 1923. ab 16 ScpKmb; t 120 Pro, II 23. filltg am 31 3uh 1923. ab 16 September — 150 Pro,, unb ba« a chtf ache Zull 1923. i.Ilio a n 25 August 1923 ab 16 September baS achtfache. August 23. fällig am 10 Sept 1923. ab 18 September bas vierfache
älmfayfteuei 19 2 2 SnIfgL-it 14 Xaqe nach äui.'cllunq be« Belcheibee 7 »\tqe Sijonveti Rach Ablauf blefer da» vierfach, ab 14 Tage nach Zuftellunq b« Bescheid»
^ornotizrv.
Io jef lalrnbci für M ittwoch Stobltbe’i-” 7 XIn Bin -lom-Sipe.imentalak'ib Kon.adt-Leinter Lichllpielbau*. Balmbolstr .Die Tochter bes Duchtreis/
B 1 B Morgen abenb auf.ero^bentliche ®cnera|pcrlammlung Tläoe t» im Ai- - gen teil — Tale D r ii st Ludwig Rächsten Zr.-i- ,«g abend 2Dahltäi>gkeu»ke>nz«n zu Di.iste.i der Armen unserer Stobt (Skt« Anze g«
- «ni-xr
Meist heiter trrdnv ctaxH wärmer. Be<t- axnii Borubergebenbe BcHeruna de« T<-tn« K
An untere £efer!
* bebarf feiner 6e> ond,ren Begrunbim«. daß bie unau»halt,am weiter so 'axeitenbe Dnlwertn^J l<-i Mik ben Zeitungen in bei gleichen Dell« wie allen ut gen wtnschofili^en Uaterneamungen öS j.u ab . la.en UnmÖglchlen mach' ihren Lezug«- pi 'S hnc bisher 'ur einen Z«l raum Don mehreren - cche > zu bollen Die ck-ar-zcklung bei Betchäli- nu'e mit’ c« vielmehr »ur unbebingtt'i wirrlchast- ItOxn r Wendigkeit, bah bie Zeitungen m (ur-
3tr tfdten rfl umen tbie Bezugs.--reise ber n cite.cn äntwor: ing bei Mark anoaisen könne.i Ol f bleiern Biunbc ,st vom Reich«vo'Im,n,ster>um eine Rache,nietchnung Oec ve,ug.»aclber innerhalb bei Pc« tflx'mp.ia » aut ^-m 3S-gt bei» Rachnabme- iv.iabi. » » ig- lasten n-orben
5\- 2-e I tc st nach bem ml dem Aclchspvl,- tri ; .e.t 'n q r'lenen Be.tu b.irangen beiechigt, . . r. N n g. cLidid.cn Smziehen ber Bezugs- g (ber pc; dem Bei :g#mpno: «trelmal inner- n-il 6 b<« Bczugx'mo «'S «• böbtt Beiugtgelbcr au' btm OBcgc bc durch die Pon eilelgc. Anllof. nitme emzuzicbcn Der ? e , teb « r Ist oei- v ' l t ch e ,. bte'c Bezugsgelber zu bezahlen, tri- ■.utenlan* ihm bie Meiierlieferung ber Zeltu ig ge'vcrit nerben kann Der 3nbt September »um 0 zug gelangende Postbe » gspie« für den Ö f - c 5c r ist bementsprechend derartig bcmeNen Nih bieler Bc -ag bic erde Teilzahlung bar- hellt und ber Re''betrag in wetteren Aalen bmet- halb bc« i?k o >crS cingezogen werden wirb
tim unteren Beziehern b* ,sahlung be« AbonnementSvieilcS nach Mögf»chke-.t zu erlcich- '<lT unb »ul bet anberen S.-Uc ben Be.zug«pt-ms ’v uncrläf l ben w rtlchaft, chen Silorbeimtsten e.< Unter.»eb>ncnS bdS-r al« bisher an.,upa's«n tre b»-n wir »n 1 Oft ober ab zur wochent- tdten Zcstsehung unb »mzug be« Bezugs- piel'eS übergehen
?lu» ben oogangS angeführten Druide inuf'en wir für ben September »ur Hcr- tcllunq unteres wiNfchoftl ch-n DleichgewlchiS t-o .iueiichtl ch in ber nächsten Doch« ehre roch malige -hacherbebung poi nebrnen. beren Bemestung -vir ober auf bas unbedingt noiwe i- Diflftc Bin1" beschränken werderv
Wir srab überzeugt bah unsere Leser her »'"'ch die Entwicklung der winsch»stlichcn Bet- bä.t Ute beb nqt.r- Berechtigung dl Ze« Berfab- sich Nicht vei Ichlichen unb die von UNS er ist lernen Mehrbeträge gern bezahlen werden
Trr Ccrlofl.
SHe Schlüsselzahl für 3nferate ist In Dte’cr Woche auf 12 000 festgefetzt.
•• Si nennung. Zum KreiSblreftpr btt Kreile« Lflenboch nu be der Knnebirvflor Stieb- rid) v Bechtold in A^«y ernannt
"• Die Schl >i«sel, ahI im Buchdruck- gewcrbc Der Tc, sch« Buchbruckervctcin teilt mi' Die Sch|uste|z.i5t -ur bas beutfdx Buchdruck- flcireibc wurde mi: Oirfung ab 19 September aut 1 000 000 leligZeft
Rene Preiserhöhungen für wich- tiqc Dcgenstänb« bc« täglichen BedarsS (Milch. cleftnldX'ii Strom । werden In unserem heutigen Anzeigenteil angefünbigt
" Die billigste $a ht t aus Der Straften bahn wirb von morgen ab 1 Million kosten
" Die Allgem. Ortskrankenkasse Dicften-Stabi gibt Im bevttgen 2r-.zefg.-n teil octtcre BeitragSstusen unb Drunblöhne deka in
Oin Diek) ener Mieter Protest an bieBegterung. 3n einer bssen'lich«-n Mieter- txTfannnlung. Me drescr Tage im Kalb Bertin#- baute statisanb wurde ein scharfes Protest'ch-ci ben an baS DZamttnimsterim, wegen bc. t-pr; Miiiisterlum für Arbeit unb Mir!schürf; getiossencn Festsetzung ber neuen Zuschl jelänc zur Dr.ir.b- miete genehmigt 3n bem Sd>»viben wirb u a. gegen bie Hobe ber Zusck4ng«sänc Stellung genommen. weite, bemängelt bah vot ber Reu>cstsetzung .iniis-irnberc ber grafte Mte erve»cln Dicf'en 7sr ber BoiDrt«i»crei:i für Oocrbclfen ist. uberbaapt nicht gehört wurde" und schliehlich .schleun.gsie Rachprüsnng ber ministeriellen Dn;fche,d-in > unb beten unix-rzügllche Aasbeb-jng hzw Abinb.-ru ig nach parflätilche, 2bibon.na der Mic.'er vrt. e er" i-c,langt. Am Schl.'ft ber Dntschliehilng helftt c«. c« ware sehr wotzl angegangen eine allmähliche Steigerung ber Mietzulch! ig'. beten Rotwenbig- feit nicht geleugnet werben solle, vvrzuncbmcn. unk e« hätten bie leillzersgen Zusck'.äge zv»cl'«llrn' au«, lirrcick" um bie Hjiilcr vor stark brobe :bem Ber- fall zu schützen Bon ber Regierung wirb eine baldige "Ar.WON erwartet
AuSsallenbe Blehmärkte Mil Rücksicht auf ben Stand ber Maul- und Klauen- stückle sind der für den 24 Sct-'cmber in Hungen vorgesehene Biebmarft und der für ben 1. Ok- tober in L i ch geplante Schus-inemarkt verboten worden.
** Der S cha uspieiabend zur Warnung vor ber Srembenleglon sank» gc’trra nicht statt Iki bie in Frankfurt a M. Icf)b<’,tc lixatergc1 l Ich st au.g»chl,chen war Di ic fvbr z<rblreiche 3 letestenlenschar ivrN.-te län- flerc Zeit vergeh"ich vor dem Katbolilche ,BerelnS- bau« Ta« Richter«Heinen der Schinlpieler ist anldymenb aus Schwi rtgkeiten zurückzufübten die der Borstcklung burh mangelnde B.ach!ung ber vvtgeschriebcnen polizeilidxn Anmeldung entstanden Waran Trotzdem aber wäre wie un« erklärt wurde, bic Borstellung polize lich zu gckasfen worden Die Leilung be« Unle n hmen» batte c« nicht einmal für nötig gehalten, tu- eine adsag.nd Bciachrichi guiii bc« Publikum ■ u foigcn Ti.se Ruckfichlslos.g.'cii Ist Im 3ii!e.el'c der guten Siche bet biet gebient werben tollte sehr bedauerlich.
. Warnung vor einem Schwind l e r. 3n einem Tone in nächster Rühe von Tichcn 'p ach bickr Tage ein Rlann bei einer S-mi! belud*«irr. ik- vor unb üderchrachtc Drüi> -. ?n ben auSwä'te ax>fn.-nbcn "Berwanbten. be.rm Ramcn uni Bcrb-iltnfssr er ^rn.iu kannte Ter Besucher gehe, ber Samllie fo gut. bah sie ihn willig für mehrere Tage beherbergte unb txn- Pslegic Schlic«ällch erkfäne rt «eine Koffer in Diesten holen zu wollen hoch fei et knapp bei Kaste denn feinen gröbraen Deldvctr.ig habe er in bem einen .Ko*Irr Berne .gab man ihm fünf- »ebn Millionen Dr ging nai D.■«Jen, um baS Ttpäck zu holen, bat abrä b,S b-u’c e« ftnb feubem 1 Tage verflossen — da» W>.-berkommcn vergessen
Da« Konzert be«Desanqvcrefn« _H : i t e r k« f f. welches am Sonntag In ber Reuen Aula ber llniverfltät flattfanb hatte Dem 73.. em ein auSvei kaufte« Hau« »uqc*übri Ttr Da Vierungen ber Sänger zeigten, dost ber Bcreta neben ben groft'm Sböten vor allem <nxt>


