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nbileien. Gin dern Städten Äog« le dieses Manöver t Stabt Sr leie- n an und bestellte ch einer näher be» werden sollten. Der r Ausführung der rerpahtr aber den hierdurch blieb der Kttxifcrt Aor dem n Sagen anlayliH ;-iudberg gewarnt, nung zur DorsM [m Freitag wurde hiesigen Handels- nge Mensch lebte aus lehr

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l9Jftfyrige Sohn eines früheren GeschästslnhaoerS tn Hast. Dieser hoffnungsvolle Jüngling hatte es verstünden, frühere Schuhlirferanten seines Vaters zu tauschen und ihnen für mehrere Millionen Mark Echuhroaren abzuschwindeln. Die Schuhe wurden auf dem kürzesten Wege zu Geld gemacht und dieses in lockerer Gesellschaft verjubelt.

" D i e Vereinigung jugendlicher Musik- und Literaturfreunde teran- (leitete vor einigen Tagen einen vaterländische Abend, der aufz^rordentlich gut besucht war. Die Ansprache halte Dr. Lenz übernommen, der in packenden Ausführungen d c Rot unserer Volks­genossen im Ruhrg.b et schilderte und versicherte, ix-fo auch für Deutschland die Zeit der Befreiung kommen werde. G i s a Iven vom Stadttheater rief mit einigen pas'enden Rezitationen Helle De- aeiflerung hervor, d.e Deklamationen von C h r i - st i a n Rauch fanden guten Anklang jnt> febr willkommen und inlerclant waren Lichtbilder vonDeutschlands Rhein". Die Musikstücke War­den von dem Orchester des Vereins bestens zu Ge.'chc gebrach'. Der Erlös des Abends, 6000 Mk., tourender Ruhrhilfe überw.esen.

Landkreis Giessen.

Annerod. 17. Marz. Die Schüler unserer Ober klasse sammelten 16 375 Mark für das Deutsche Dolksopfer. Das Geld wurre durch ti? Sammelstelle des .Gießener Anzeigers" weitergeleitet.

A Groben-Linden. 17. März. Rie­sige Preise wurden bet der gestrigen Vec- steigerung im herrschaftlichen Walde für das Brennholz erzielt. Es kosteten zwei Raum­meter Eichenscheit 333 033 Mark, Kiefernscheit 210000 Mark, Knüppel 180 000 Mark, Fichten­stöcke 100 000120 000 Mark, fünf Raummeter Eichenwellen 200 000 Mark, Kiefernreisig 50 000 bis 60 000 Mk., Fichtenreisig 30 00035 030 Mk.

Reiskirchen, 17. März, älnser Krie­ge r v e r e i n unterftütVe das Deutsche Dolksopfer mit einem Beitrag von 33 000 Mark. Der Betrag wurde in die Sammlung des ©Usenet Anzeigers" emgezahlt.

alles. was sich dort aufhielt. Richt weniger als 8 0 P e r s o n e n, die sich nicht genügend ausweisen konnten, wurden zur näheren Feststellung ihrer Personalien mit aus das Polizeipräsidium kom­plimentiert.

Gießener Strafkammer.

©leben, 13. März.

Der Händler Wilhelm Weil von In­heiden hatte am 7..-Oktober 1922 auf dem hie­sigen Wochenmarkt 120 Eier durch seine Tochter verlaufen lassen, die alle verdorben waren. Das Schöffengericht hatte ihn wegen Vergehens gegen das Rahrungsmiktelgesetz zu 2 Wochen Gefäng­nis und 10 000 Mk. Geldstrafe verurteilt. Seine Berufung wurde verworfen, die Strafe jedoch von der Strafkammer auf die Berufung der Staats­anwaltschaft auf das Doppelte erhöht. Auheroem soll das Urteil veröffentlicht werden.

Die Arbeiter Otto Rybarczyk, Franz Hecker und W i l l i S u t e r von Frankfurt a. M. waren Mitte Jamiar d. Hs. in die katholische Kirche zu Dorn-Assenheim eingebrochen und hat­ten dort für den Gottesdienst bestimmte Gegen­stände gestohlen. R. wurde zu 5 Jahren Zucht­haus und Suter zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen Hecker konnte nicht verhandelt werden, da er erkrankt ist.

(BerichtsfaaT.

Hamburg, 17. März. (Wolfs ) Das Schwur­gericht in Harburg verhandelte gegen die © l b- Piraten, die im Oktober 1922 den Motor- schonerBertha" überfielen und die Besatzung zwangen, das Schiff in den Hadebusen zu fah.en, wo es sank. Das Gericht verurteilte den Stcue.mann Kuhlmann als Rädelsführer zu 10 Jahren Zuchthaus, den Fischw Gustav Lange, einen der Haupttäter, der auch s eine Söhne zur Teilnahme angestif.et hatte, zu fünf Jahren Zuchthaus und einen Sohn des Lange in Anbetracht seiner Jugend zu einem Jähr Gefängnis.

Kreis Alsfeld.

Rieder-Ohmen, 17. März. Sn unTe-ct Gemeinde wurden für das Deutsche Volks- vpser 329 800 Mark gesammelt. Die Summe wurde an die Oammelstelle des©iefrener An­zeigers abgeführt.

Elpenrod, 17. März. Bei der Rutz- und Brennholzversteigerung der Oberförsterei Hainbach wurden große Preistreibe­reien der ©feigerer beobachtet. Bier Rm. Duchmprügel kamen auf 236240 000 Mark, Buchnisch.it darüber hmauS, vier Rm Buchen- rcifer auf 35 000 Mk., vier Rm Fichtenstöcke auf l 60 000 Mk Händler waren von der Versteigerung ausgeschlossen.

Starkenburg und Nhcinchesicn.

' Darmstadt, 17. März. Die Beamten des j Landesamts für das Di ld u n g s wes en ^haben in vorbildlicher Weise auch von ihrem A p r i l g eha l t zwei Prozent zur Stärkung des deutschen Widerstandes an Rhein und Ruhr ge­spendet. Insgesamt sind 198300 Mark ge­zeichnet worden.

fpd. O s f e n b a ch, 18. März. Für mehr als sechs Millionen Mark Leder stahlen Arbeiter aus einer Fabrik und vergruben den ' Raub auf dcm israelitischen Friedhof in Bürgel. Als die Diebe später das Leder abhvlen menten, ll-h. den sie von der Polizei überrascht und festgenommen.

Hcffen-Naffau.

fpd. Frankfurt a. M, 18. März. Don der Lahmeyerst raste, nahe dem Ostbahnhof, sprang am Samstag der Artist Franz Propst auf einen durch die Drücke fahrenden Personenzug.

I @r schlug auf ein Bentilationsrohr auf, hatte

/ aber d.e Geistesgegenwart, das Rohr zu ergreifen, welches brach. Propst wollte nun vom Zuge

abspringen, kam aber ins Gleiten und stü z'.e vom W-a^en ab. Er wurde schwer verletzt und muß e dem H ll ggeisthos i al zuie ü'rt tow^en.

, Die Tat wurde nicht etwa von einem Lebens­müden ausgeführt, sond.rn von einem Kino- a r t i st e n, der im Auftrag einer Gesellschaft

i einen S e n s a t i o n s f i l m .steigen" la sen sollte.

I Der Veranstaltung wohnte eine große Zuscha ver­menge bei.

fpd. Frankfurt a. M., 18. Marz. Bei einer Versteigerung von Wein was den , städtischen Weind rei bei Hvch^eim a M. tour- > den für acht Halb'tück 25 Mill.onen Mark gelöst, i Dine Flasche des köstlichen Wei-es kostet der Ladt seb't 7000 Mark. Gewöhn! che Sterb- liche werden sch also an diesem Trank nicht er­götzen können.

fpd. F r a n k f u r t a. M , 18. März. Die kürz­liche Revolverschiesterei im Gerichts- gebäude, wobei ein Beamter lebensgefährlich verletzt wurde, gab zu einer ausgedehnte i Raz - !' zia in den Verhandln nyssälen Ver­anlassung. Ein gr.'stes Poli;eiaufge3ot drang gleichzei.ig in die Zuhörerräume ein und sistierte

I Unter dem Zreiheittbaum.

Roman von Clara B i e b i u.

67. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.)

älnd Mcwia lcbe noch einmal du ch, was sie t erlebt hTvtde. und was sie immer wieder und wie» der e l bm würde durch diesen Wann, der ihr ! Vater war nein, nicht länger erleben wollte, sie ging fort von hier! Ader wohin?----

Adomi war üle.nascht, die Tochter Les Schmieds hier am Bett zu finben.

,Das ist meine Braut." sagte Martin.

Kein Stimmer ein-s Lächelns kam bei die­sen Wrr en ruf las ML'-cheng<e icht. Es war cin 1 , to -eSttouLigei Blick, L>en Adami auffing, ilnö als er ihr die Hand gab, fühlte er. wie ihre kallen Finger in den feinen bebten.

Dieses'chm schic-n wahrlich keine glück- llch: Dr mt. Das war uneeg.eiflich. Der jüwste Müller s^hn gasiel Adami le'ondevs gut Aber ?<mn dachte er nicht weiter darüber nach. Er chüte genug zu beben/.n, genug zu sehen den ganzen Schauplatz und zu Protolvll zu neh- tnen Das ML>chn sah er nicht mehr.

®5 i'ämmer'e l^e its, als der F ie^cnsricher den Rückweg nach Lutz vath einschlug. S in Sekre­tär trxK cin wenig vo aus: ihm gab der älteste von den jurgen älestnüllera noch tx>3 G l V. Als der zu'.ückncg mg<en war, und er, nun ganz allein, 'um die Ecke des durch die Felsen sich windenden fchmolcn Fubpf-aieZ beg. sah an der Wand der Lay das Mädchen. Es schien hier gewartet zu faben e3 sprang auf und hat ihm in den Weg.

,E/lufört, Herr," sagte OHaiia hastig, »weih j

.^ircho SrhuTe.

obb. Obbornhofen, 18. März. Hier wur­den in feierlichem Gottesdienst für cie im Jahre 1917 abgelieferten Glocken 2 neue Bronze- glocken geweiht. Diese haben einen reinen, dollen und weittragenden Ton, stimmen sehr gut zueinander und vereinigen sich mit der allen Glocke zu einem wohllautenden, feierlichen Geläute.

23ermifd)tes.

Veruntreuungen bei einem Hilfskomitee in Polm.

Berlin. 18. März. Bei einer Bücher­revision in der Küche der amerikanischen Kin- derspeisung des polnisch-amerikani­schen Komitees in Königshütte wur­den demTageb'.att" zufolge Veruntreu­ungen von 14 Millionen Mark fcst- gestellt: es fehlen ferner sechs Zentner Speck, zwei Zentner Schmalz und zehn Kisten kon­densierte Milch. Die Untersuchung ist bisher ergebnislos geblieben.

Moderne Deleuchtungsästhetik. Es hat eine Zeit g-rgeben, wo man bei der Her­stellung von Beleuchtungskörpern die lichtechni- schen Gesichtspunkte in den Vor)ergründ sie len zu müssen g'aubte und die Empfindu.nzen und Ge­fühle, die die Beleuchtung in Mensch n hervorruft, kühl vernachlässigte, aber es bat sich gezeigt, dast sich Gefühlswerte nicht unterdrücken lassen. Sie sind da, ohne dast man ihr Kommen und Gehen viel bemerkt. Einer Lampe muh nicht nur in der Form das Gesehmästig: eigen fein, sondern sie must auch in der Gesetz Zähigkeit die gräht e Frei­heit bewahren. Die Form darf nicht er echnet sein, sie must au5 sich selbst heraus entstehen: denn nur dann kann sie dem letzte i und gröh.en Geheimnis ber Ratur näher kommen: der Har­monie." Mit solchen Worten bezeichnet H. Müller in einem Aufsatz der Fah-.eitschrift .Licht und Lampe" die Forderungen der modernen Del uch- tungsästhetik. Gewist müssen alle Deleuch ungs- ver bis in die kleinite t Dinge zweckmijhig sein. Aber dies ist nur die Grundlage, aus der sich die Blume der besonderen Schönheit entwickeln soll. Da^u bedarf es des gedämpiten, farbig abgestimm­ten Lichtes, das die Stofsschir.mlamve ver nit elt. Wie eine schöne Fra.u sich in e.ne n gatgewählten Kleid besonders reizvoll ausnimmt, so wird auch die Lampe durch eine geschmackvolle, stimmang- gebcnbe Bekleidung prst ihre Seele aaSahnen. Dabei sind nun die besonderen Wirkungen zu be­rückt icht'gen. r md wir für die Wo.n immer- beleuchtu -g behagliche Ge.nütlichke t für das Dcu- doir pikante ©leg.in > verlangen, muh die Beleuch­tung des Arbeitszimmers oder der Bibliothek einfach und doch intim sein, den Geist anregen, zur Arbeit locken. Festliche Räume wiederum be-

m.m et etocil, wer von den Räubern den lief)- müil.r cif-;o,len h>t?"

^Rein." Er zog das .nein' lang, er war er­staunt

.Mer weist et olfo nit, wie der hiistt?"

Rein," sagte er wieder und sah die Angst m ihren Augen.

Sie sprach wieder hastig: ^Vielleicht hat der et getan, dm die äl-est unten angeschvemmt hat nit wahr, Herrn, ber kann et doch gewesen sein?" Sie fragte es so dringlich, dast es ihm auf- ficL llnb als er sagte: »Der 'Täter ist noch unbe- f vnnf," schim sie auf uatmen.Bis jetzt unbe­kannt" da war wieder die Angst in ihrem Blick.

Seltsam war die mit ihren Fragen. Unb warum pastte sie ihm hier auf, hätte sie das unten nicht auch fragen mm? Als D aut des Sohmes halte sie am En e doch ein besonderes Onte.esse und es durchzuckte ihn plötzlich: sie war l'i-e Toch er Hans Dastsl Sollte sie, konnte sie am Ende mehr wissen als er und dir Müllers- sökmr? Er sah sie scharf an, da wurde ihr bleiches Gesicht bunfclrot jnb dann noch viel bleicher, als es zuvor gettxfcn war.

Höre Sie mal." sagte er freundlich, aber in einem bestimmten Ton, »es ist nötig, dast Sie mir kg1, was Sie weih. Ober" er wollte ihr Mut machm .was Sie auch vielleicht nur sich denkt." Er fahle nach ih e. schlaff hängenden Hand. .Wir sind hier doch nicht tm Ge ichtssaal. wir boide sind hier ganz allein, du kannst mir ruf ig erzählen, mein Äin\ was dich bedrück:. Dich bed.ückt ja noch mehr als ter Schmerz um t-ic Toten, das weist ich. Sage es mir, es wird dir dann viel leichter wer­den. Oder glaubst du, ich meine es schlecht mit

anspruchen ein helleS. srvheS Licht Hier ist die Verwendung von Kristall am Platze, dessen leb­haft sich brechende Lichter den Menschen erwar­tungsvoll unb erlebnishungrig machen. Ganz ver­schieben ist wieder die Beleuchtung von Läden, Dureaus, Werkstätten, Raunen des öffentlichen Derckehrs, deren Beleuchtungskörper eine pral- tische, aber doch edle Zweckmah.gkeit haben sollen. 3n der Form und Farbe des Lampenschirmes die passende Rote zu finben, ihn nach seiner Licht­durchlässigkeit Muste.uag unb Drapierung aus den ganzen Raum un) auf seine Bewohner abzu­stimmen, ist nur einem künstlerischen Geschmack möglich, wie ihn befonders die Frau besitzt. Des- Halo sucht der Lichttechniker in neuester Zeit immer mehr die Mitarbeit des schöneren Ge­schlechtes, das feiner empfindet und sich leichter und sicherer in Stimmungen emsühlt. Die technisch einwandfreien Formen find für die Lichtträger bereits vielfach gefunden, aber die moderne De- leuchlungsästhetik arbeitet nun an der grohen Aufgabe, diese sachlichen Lösungen zu lebens­vollen künstlerischen ©enilben zu entwickeln, unb sie hat darin in jüngster Zeit bedeutende Fort- schrille gemacht

Handel.

Berlin, 17. März. Die Lage am De­visenmarkt erfuhr h u e feine Veränderung. Bei andauernder Lustlos gleit blieben die Um» sätze gering. Die Haltung war eher um eine Kleinigkeit fester. Die Devise Reuyork wurde amtlich mit 20 910 notiert

Berlin, 17. März. Am Produkten- markt herrschte infolge der spärlichen A.igebote und der etwas vermebrte-n Rachrage ein? festere Tendenz. Weizen wurde seitens der Mühlen be­gehrt, für Roggen zeigte sich im Zusammenhang mit Tausch')Perationen gegen Gerste etwas Be­darf. ©erste erz e'.te trotz etwas vermehrten An­gebots leicht gebesserte Pre se. Auch für Hafer bestand eine freundlichere Stimmung. Don Mais wurde verfügbare Ware verlangt. Mehl war bei geringen öckmsähen etwas fester. Auch die Preife für Futterstoffe stellten sich vereinzelt gering­fügig höher.

Frankfurt a.M., 17.März. Börsen- st i m m u n g S b i l b. 2lm Devisen- u. Rvten- markt war die Tendenz kaum verändert. Das Geschäft ist äußerst still, so dast die Kursfest­stellung schnell vor sich ging. Der Dollar wurde mit 20 9C0 gehandelt und behielt diesen Stand. Im Cffektenverkehr war das Geschäft bei gro- ster Zurückhaltung ruhig. Aufttäge liegen nur in ganz bescheidenem Maste vor. Jedenfalls sind bisher noch keine Anzeichen zu bemerken, dast daS Publikum aus feiner Reserve her­ausgehen will. Im Verkehr von Bureau zu Bureau war ebenfalls kaum eine Amsatztätig- keit zu verzeichnen. Nachfrage bestand nur nach einigen Spezialpapieren. Teilwe.se war eine mastige DefJtigung'zu beobachten. Nennens­werte Abschlüße find nicht zustande gekommen. Auslandsrenten lagen lustlos.

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Talum

Antw.-Brassel . Rolland Vonbon <L;nri3......

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e nrntien .... ftmlicn VifinbomCDOtta Dänemark . . . fh'oriuencn . .. Schweben ... L eiiimu'ors. .. dieinwrk Teut fäjCeiterr. Budaveit. . ..

Prag Agram

16. März 17. März flmtl 9io lern. kl mit Notierg. (Pein 3>rtct (Mein 'Brie»

1112.23 1117.80 10*9.75 1105,25 8S MIO S26S.10 82-26 !>0 8268.10

V7 ML0 9.8119,70 976"> ">,25 98141,75 132170 1328,30 13Oh.7O 1213.30 3'7'.30 3889.70 3872.80 3892.20 3206.95 32-23.05 8211,'5 3228 05 10 >2,50 100;,50 1001,50 100.;,50 4004,95 4025*05 4034.93 4055.10 37 H) 50 3 0 '.50 3765.55 3784,45 5.536.10 5-563.90 5521*15 5553,85 20797*85 2030215 20822^80 20927*20 2'>,(S8 2-,82 28,87 29.01

601.- 6<«. - 578,55 581,45 617,50 620.50 618.- 82t-

Danknote».

JOmnnurt n.M., 17. Marz. Gelb

Schweizer 9?oten 3903, 3K30

ran wüsche 9Zo;en 1'03 1°9I

Dänikbe 9?oten 4070 40o0

Schwedische 9?o en 55 !5 - 512 >

Holländische Okoten 8290 8170.

Denisch-Oe'terrei l, 1100 Kronen 28 75 28-25

Awerikmilche Violen 31055 20805. Englische Okoien 98400 9.490- Z'Ntieiiisclie Noien......... 989 98 1

9'citufd)e Oioteit 110350 10'1 50

Ihmnt if he No en 460 440. -

Tschechoslowakische Noten .... 628 50 603 50

Norwealsche '.Hüten .........

Nnmänische 8koten 92 50 89:50

Svauische Violen

Büchertisch.

Helmu th von Moltke. ©in Lebens­bild nach feinen Briefen und Tagebüchern. Har-

bir? Sie hatte ihm ihre Hand entreißen wollen, nun liest sie sie ihm. Er fab bi« Qual, die sie würgte. .Am-.es Mädchm," sagte er. Da brach sie in Tränen aus.

Ich kann den Martin nit heiraten," schluchzte sie.

Also to3 war der gan'e geheimnisvolle Kum­mer, bet ihm auf liefern jungen Gesicht gleich beim ersten Seh.n so aufgzfallcn war? Er war enttäuscht l-lost Lieb-eskumn.er?l R.in m n'chlich konnte i ies hübsche chen ihn nun wv'll noch intete ieeen, c6er l-och n cht in dem Maste wie zu­vor, c-ls er ganz an. e.es te^mutete. .Warnm denn nicht?" fagte er, nur um etwas zu sagen.

Als h.b-e sie liefe F.ag- gar nicht gehört, so sah (i: ihn jetzt an mit ihr n t.ä e g.füllten unb unendlich angstvollen Augen. .Ihr meint doch auch nit Herr Friedensrichter, bat et einer von hier herum is, der den Muller erschossen hat?" Zhr Atem flog, man merkte ihre Angst deutlich.

Halt, da war doch mehr, als bl ost Liebes­kummer! Die wustte etwas manches vielleicht fog-r ti les. Richt ums onst war die Loch' er Hans Tasts so in Angst und Aufregung, vie'l.icht war ihr Do'er Mitw f er, MittL er Mi toi ser ganz ohne Ztoeifel. Es tixir ihm auf einmal klar: ter Schmied von Krinkhof wühle um den HeberfoU der Mühle, er holte, da die Tochter dort gut bekannt war, die Gelegenheit ausgekundschaflet, der Dant'e des Dückier den Plan gemacht, und er halle sie hingeführt. Masche aus Masche fügte sich dem Richer fester in dem Gewebe, das er wie ein Retz dem Ki-inkhofer über den Kopf zu ziehen hoffte. Also darum die Angst der Locher?! Rich der Martin war es und die Heirat, um die

au »gegeben von Harms Martin Elster. (Verlag von Strecker u. Schröder, Stuttgart.) Zum größten Teile sprich in dem Buch Moltke selbst, ilnb das ist sein gröstter Dorzgg, denn dergrofx Schweiger" ist einer unserer Klassiker. Sein edleS Eharakterbild tritt aus dieser Biographie tlar unb ergreifend hervor. So mancher Satz flingt, als wäre er noch für die heutige Zeit gesch-ieben, io z. 2. die Stellen aus den Anfängen der Schift- flelktcl Moltkes, in denen er von den Ansprüchen Frankreichs auf den Rhein sprich und prophe­tisch den gewalttätigen Geist der Franzosen branb- maitt. Die herrlichen Schilderungen seiner langen Orienterlebnisse und feiner Reisen sind eine span­nende Lektüre. Der Mensch Moltke steht im Mittelpunkt des Buches, nicht der Soldat jab Stratege. 3n einer guten Einleitung jnb verbin­dendem Text hat der Herausgeber den mit Bildern und Skizzen geschmückten Band gerundet, der vom deutschen Volk mit Freude ergriffen werden wird.

DieZeitschriftMeberßanbunb Meer" (Deutsche Derlagsanstalk, Stuttgart) bringt in einer ihrer letzten Nummern einen Aufsatz von F. Rau über die Einrichtung eines Sec-Aquariums. Die vorzüglichen Bilder, die den Erläuterungen beigefügt sind, werden nicht nar Liebhabern der ilnterfeefauna neue Anregungen geben, sondern das interessante Gebiet auch dem Laien näher rücken. Aus der ganzen Zusammen­stellung des Blattes erkennt man das Bemühen der Zeiischrift, ihre Leser mit praktischen Reu beiten bekannt zu machen und ihnen wirklich nach­ahmenswerte Ratschläge leicht verständlich zu er­teilen. Wer sich für die im täglichen Leben un­entbehrlich? Technik interessiert, wird in der Rubrik .Technische Rundschau" viel Lesenswertes finden.

(3n einem Teil der Auslage wiederholt.)

Die Voratt^srtzttitgeu für eine amerikanische Vermittlerrolle.

Par is, 17. Mär). (WTD.) Rach einer Mel­dung desNew Bork Herald" aus Reuyork ist vom Staatsdepartement gestern erklärt worden, dast Amerika nurauf französi scheS Ersuchen bereit sein werde, in der R u b r- frage einzugreifen, und unter der De- Higung, tast England un) D utschland in d e cm Sinne verständigt worden feien. Es wird nicht geleugnet, tast die diplomatischen Verhandlun­gen fortgesetzt würden unb dast bas Staats­departement daran teilnehme. Man nehme indessen nicht an, bah Frankreich ein Berliner Angebot n 30 Milliar- b e n © olbmark unter der Bedingung der Zurückziehung der Truppen aus dem Ruhrgebiet annehmen würde, falls nicht zuoerlässig? Garantien für die Sicher­st e i t der französischen Truppen gegeben würden. Sm Plan zur Organisation des KohlenraubS.

Paris, 17. März. (WTB) Rach dem Jcurnee Industrielle" soll sich d.e Beschlag­nahme von Kohlen unb Koks bucch ble Desatzungsmächle nach solgenbem Plan vottzie>en: Für bie Operation seien verschobene Gruben vrrgeseHen, deren Ramen man aber besser nicht nenne. Man könne indessen sagen, dast sie svtoahk auf dem rechten wie auch auf dem linken Rhein- ufer liegen. 3m Ansch'.uh daran werte man zur Drschlagnahrne auf den Gruben entlang dem Rh.in-Heme-Kanal schreiben. Es fei davon die Rede, dast dort seit Januar mehr als 600 000 Sennen Kohlen und 200 000 To. Koks angehäuft sei. Die Kohlen sollen nach dem Blatte anschei­nend in der Hauptfach: auf dem Wasserwege ab- gcschafst werden. Rach den Gruben am Ahein- Hcrne-Kanal würden blc;eiigen in der Rühr von Essen an die Reihe kommen. 3m ganzen würden bie Franzosen imstande sein, etwa 750 000 Tonnen Kohlen und 450 000 Tonnen Koks abzusahren.

Dollar« SchatzanMifnngen der venljchen Reiche;

©aiantiert von der Reichrbant

Schluß der Zeichnung:

soMend.ttiiri.MM

2048id

sie weinte der Vater war es, der Vater, am den sie so bittere Tränen vergost. Sie tat ihm sehr leib. Ader jetzt vorsichtig, nicht geradezu sie nach ihrem Vater fragen, damit er sie nicht verscheuchte wie damalsI

.Der Mütter war ein sehr guter Mann, nicht wahr^' fragte er sie.

»Oh, sehr gut!"

.Dann ist wohl anzunehmen, dast kein Hiestger als Täter in Frage kommt. Das meint Sie doch sicherlich auch?"

Sie nickte langsam und sah unendlich kummer­voll aus.

.Unb heiraten Witt Sie den Martin nicht?"

Sie schüttelte wieder verneinend, aber dieS Schütteln war viel energischer als vorher das Ricken.

.Das verwundert mich aber. Doch ein so lieber Mensch!"

Der Schimmer eines wehmütigen Lächelns glitt flüchtig über ihr Gesicht: dann aber wurde das um so trauriger. Dor sich hinstarrend, sagte sie gequält: .3ch kann nit. Unb bann plötzlich, wie von einem rettenden Gedanken beseelt, auf­atmend: .Weih der Herr mir feinen Dienst? 3ch bleib in der Mühl, bis dast bat Begräbnis vrrbei is, dann aber" sie schluckte trocken, und dann sprach fh. ganz ruhig: .Der Hubert wird ja bald heiraten, sie brauchen mich bann

nit mehr." , . £

.Sie will also auch nicht bei Ihrem Tater

bleiben ?" .Olein,

nein!" Es war ein leidenschafllicheS

Okmeinen.

, Fortsetzung folgt)