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Aufwendungen für Hotelkosten ge-

3709,25 377Ä05 3796.95

^eui^er

Vetriebsmittelvorschüfsen des Rei- Gemenrden wird ein Betrag von Mark übernommen.

3690 75

3640,85

5102,00

474,- L9451.25

schuh zu den währl.

Bon den ches an die 10 Millionen

b« z-.nn 1. Mai 1923 fällig wird Der ursprüng­lich auf den 15. Dezember 1922 festgesetzte, nach­träglich auf den 15. Februar 1923 verlängerte Termin ist abermals bis zum 1. Mai 1923 hinaus- geschoben

De rLin, 17. Febr Die Devisen erfuhren heute infolge einiger Nachfrage seitens des Han­dels und der Industrie eine leichte Befestigung. Abgaben der Reich, bank wirkten aber einer här­teren Aufwärtsbewegung entgegen. Der Dollar zog von 18500 aus 19 500 an und nach Fest- stellung der amtlichen Rotierungen wurde ein Kurs von 20 250 genannt. In bcn Kreisen der Effektenhändler schien eine leicht befestigte Stim­mung vvrzuherrschen.

, 15. FÄr. 3n den auch hier erschien ein ns Düsseldorf, und atentsederhal- Haltung der Schüler soll. Är Derkäuser bescheinigen, dah sie rauch gesehen haben. .renhäiÄer des Dor daß er seinen Feder- rfrieb anbiete: der geführt. Dabei zeigt 9or. ®ie Geschäfts- ' ein Quantum ab.

dah nicht einer, b haben und dah ine allgemeine Ein- gesagt wurde.

rgen.

17. Febr. Zu der vn »ervssentlichten Hotij ishauses.Still- :r Meldung als 2er- chter Günther mit liebt vom Staat, noch laust ist". Der Jid- Unfalls mit unserer t sagt, die Äachrlcht samation. Das Haut Dohr sei nur daran, des Kaufs geschweb.

turnerischen Lebens. Die hat mit grobem Erforg im Sport, Spiel, Schwimmen

Gauwettkämpfe waren Glanzpunkte Gauwerberiege Gaugebiet gearbeitet, und Fechten wurden

Sitzung der Stadtverordneten.

G i e b e n, 15. Februar 1923.

(Schluß des Berichts.)

Kleinere Borlagen.

Zwei Prüflingen aus dem Bereich der Stadt« Verwaltung Gießen, die sich der zweiten Der« waltungsprüsung unterzogen haben, wird ein Zu-

Äanau-Berün

V e 'r t 1 X <>

Brief 379Q.- 1183 50

5150*-

7890.-

27.25 20350,- 93460, 924,-

1010.- 505, 596,

3650-

Gießener Strafkammer.

Giehen, 13. Febr. 1923.

Die Inhaberin einer hiesigen Gastwirtschaft wurde wegen Kuppelei zu 9 Monaten Ge­fängnis und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. Die Derhandlung fand unter Ausschluß der Oeffent-- lichkeit an. Gegen den mitangeklagten Ehemann konnte nicht verhandelt werden, weil er z. Z. nicht verhandlungsfähig ist.

Des Dollars iittags' Ü. 20250.

Frankfurt a. M.. 17. Febr. rsen- stimmungsbild. Die rückläufige Bewegung am Devisenmarkt kam heute zum Stillstand. Der 3nbuftriebebarf trat etwas hervor, auch schien die Spekulation wieder Kauflust zu zeigen. Die Um­sätze waren aber bescheiden, da die Reichsbank angeblich Ware an den Markt brachte. Der Dollar, der vormittags mit 20 000 eröffnet hatte, ging spä­ter auf 19 000 zurück, zog - dann aber wieder auf 20 000 an und schwankte zwischen 19 500 bis 19 775. Im freien Effektenverkehr herrschte ruhiges Ge­schäft, die Haltung war etwas freundlicher, die Kurse zeigten zum Teil Befestigung, doch war diese entsprechend der starken Kursrückgänge noch sehr bescheiden. Am Rentenmarkt sind Türken­werte etwas erholt. Im Effekten verkehr von Bu­reau zu Bureau werden wohl bei besonders stark mitgenommenen Papieren bessere Kurse genannt, zum Abschluh soll es aber bei den wenigsten Pa­pieren gekommen fein. Heber die weitere Entwick­lung der Dörfenstimmung läßt sich nichts Bestimm­tes sagen. Die Meinungen gehen recht ausein­ander, da es den Anschein hat, dah man noch mit einigem Material aus schwachen Händen rech­nen muh.

Frankfurt a. M., 17. Febr. Aende- rung der Devisenordnung. Die Han­delskammer Frankfurt a. M.-Hanau macht darauf aufmerksam, dah Inlandsgeschäfte, die vor dem 14. Oktober 1922 unter der Bedingung, dah sie in ausländischen Zahlungsmitteln zu begleichen sind, abgeschlossen wurden, noch in ausländischen De­visen bezahlt werden dürfen, wenn die Zahlung

3659,15

5187,95

476,- 195-18.75

rlntw.-Brtissel . Holland London Paris Schweiz Spanien Italien Ltssabon-Oporto Dänemark. . .

Norweaen Schweden . . . HelsingforS. . . Steuyork Deulfch-Oefterr. Budapest....

Prag.......

Agram

:Wcr nur ein einziges Mal

2 sich mit Rok-Seesand-Mandelklcie gewaschen hat, dnr möchte die zarte Frottage, das köstliche Gefühl der E>- * frischung nicht mehr missen, rtok-Secsand-MandeU kiele befreit die Haut von allen Unreinheiten, macht a sie blumenzart und tugendfrisch. UeberaU erhältlich.

Die am 9. Januar genehmigte Schluhzahlang an den Eisenbahner-Heimsiättenverein wird um die durch Umwandlung der Kassendarlehen in eine feste Anleihe entstehenden Derwaltungskosten von 17 593,50 Mk. erhöht. Der jährliche Lilgungssatz wird auf 3 Prozent festgesetzt.

Erdarbeiten zum Anbau am Geräteschuppen Oswaldsgarten werden derBauhütte" Giehen zum pteile von 3379 Mk. zugesprochen.

Zur Erbauung eines Autoschuppens auf dem Lagerplatz an der Steinstrahe werden die Erd- und Maurerarbeiten an die (Siebener Maurer­meister-Bereinigung zum Preise von 1 778 373 Ml. vergeben.

Für die Beschaffung von Litewken für die Derufsfeuerwehr wird ein Kredit von 150 000 Mk. bewilligt.

Zu Dertretern der Stadt im Vorstand der Eigenheim-Daugenossenichafl werden Bürgermei­ster Krenzien und die Stadtv. Becker und Maier bestimmt.

Die Rechnungsabschlüsse des Gaswerks, des Wasserwerks, des Elektrizitätswerks und der Stra- henbahn für das Rechnungsjahr 1920 werden ge­nehmigt.

Für die Anbringung eines Lichtbildes am Hotel Viktoria, Bahnhofstraße, wird die Zah­lung einer Anerkennungsgebühr von 100 Mark jährlich festgefetzt.

Befreiung von Bauvorschriften wird gewährt: der Finna Andreas Euler zum Bau einer Lager­halle auf dem Grundstück an der Steinstrahe, der Eigenheim-Baugenossenschaft für verminderte Wandstärken in Häusern m der Strohe am Kugel­berg und in der Iheringstrahe.

Gerichtssaal.

Halle a. S., 17. Febr. Die Schänder des Dismarckdenkmals auf der Rudels­burg, der Transportarbeiter E ck st e i n und der Schuhmacher (Siebter, wurden von der Straf- kammer in Raumburg zu Zuchthausstrafen bis zu drei Jahren verurteilt.

Lüneburg, 17. Febr. Dor dem hiesigen Schwurgericht hatten sich gestern der 19jährige Homs I vs chk o, der 22jährige K i r f ch k e und der gleichaltrige Thurau wegen des Eisen­bahnattentats vom 18. Rvvember 1922 in Rähe von Radbruch zu verantworten. Zwei der drei Angeklagten, die durch Lösen und Ausein- amderbiegen von Eisenbahnschienen den V-Zug

Geld 3710.- 1171.50

5056 7790,

26.75 20160.- 92600,-

916.- 1000,- 495,-

584.- 3550-

tafeln gewidmet, in schönster Form wohl tum T.-B. Hörnsheim. Dies alles tonnte den ausführ­lichen Berichten des Gauvertrelers Arthur Pfeiffer -Wetzlar und des Gauoberturnwartes Wilh. Will- Giehen und seiner Sonderturn- toorte entnommen werden. In erhebenden Wor­ten wurde dabei der Turnbrüder im besetzten Ge­biet gedacht.

Bei der Rechnungsablage durch Gau­rechner Post- Alsfeld wurde allgemein und dank­bar anerkannt, dah die Gauleitung unter persön­lichen Opfern für die Turnsache gearbeitet hat, und dah die Finanzgebarung des Gaues einwand­frei dastehl. Einstimmig wurde der Verbands- beitrag auf 120 Mk. für den Kops festgesetzt und der Gauleitung die Ermächtigung erteilt, der Geld­entwertung entsprechend Rachzahlungen zu erheben.

Einmütig wiedergewählt wurden Arthur Pfeiffer als 1. Gauvertveter, Wilh. Will als Gau obertarnwart, Hermann P o st als Gau­rechner und Rektor Bach als Gaupoessewart: neugewählt wurden Turnlehrer Hermann Fischer-Marburg als (Saufrauentumtoart und ©tubienrat Schuchmann- Frieoberg als Gau- Wart für turnerisches Geistesleben.

Zum Kreisturnwarl am 15 April wer­den abgeorbnet Pfeiffer, Will, Bach, Erle, Hoh­mann und Schuchmann zum DeatschenTarn- tag Pfeiffer und Will, bzw. Bach und Petter. Der T.-B. Lauterbach wird zum 24. Juni das Gauturnfest übernehmen, die Gau- t u r n f a h r t wird hn Herbst voraussichtlich in Marburg stattfinden. Der Vorsitzenden» ta g im Herbst wird Meldungen zum Gauturnfest 1924 mitbringen. Das ® au f r a uen t u r ne n haben die T.-De. Giehen für den 27. Mai übernommen: nächstes Jahr wird es in Alsfeld stattfinden. Am 11. März werden die Frauen- abteilungen eine Zusammenkunft in der Turnhalle in Giehen zur Vorbereitung des Wettkampfes abhalten.

Am späten Rachmittag erst war die reichliche Tagesordnung "aufgearbeitet, und zwar in einem Geist, der eine weitere erfolgreiche Entwicklung der Leibesübungen im (Saugebiet verbürgt. Mit einem begeistertenGut Heil!" wurde die er­hebende Tagung geschlossen.

Büchertisch.

Max Barthel, Das vergitterte Land. Rovellen. Hamburg-Berlin, Hnfsmami & Campe. Dieses erste Prosawerk des bisher nur als Cpüfer bekannten Arbeiterdichters ist aus der sehnsüchtigen Erinnerung jener Jahre geichrieben, da sich der Verfasser aus den curopäilchen Land- fhaben herumtrieb, um an dem blauen Meer Ita­liens und den blühenden Landschasten Süddeutsch- lands und Hollands fein heißes Blut zu verkühlen. Die Gestalten be£ Buches sind erlebt und gesehen mit den Augen mitfühlender, helfender Liebe.

MaxIungnickel. Das mübeHaus. Ein Roman. Adolf SponHoltz' Verlag G. m. b. H, Hannover. Iungnickel zeigt in feinem neuesten Werk, dah cv nicht nur die sentimentale Feder zu führen weih, sondern auch in knappen natura­listischen Chvrakterzeichnungen Meister ist. Ganz unverdorbene Menschen treten uns entgegen: Der alte Schäfer Pilgram, der als lächelnder Philo­soph dem Tode entgegrngeht: iUrifc Pilgram, die fröhlich die Welt durchstreift und bei der Zirkusa beit den Tod findet And dann die Zir­kusmenschen selbst: lauter Typen, die Iungnickel warm und lebendig zeichnet, weil er selber einmal zu Studienzwecken mit einem Wanderzirkus um* hergezvgen ist.

Goe thes Rheinreise mit Lava- ter und Basedow im Sommer 1774. Doku­mente, herausgeg. von Adolf Bach. (Verlag Seldwhla, Zürich.) Dieses reizvolle und frische Buch wird im Rheinland und auch in unserer Lahngegend mit besonderem Interesse begrübt werden. Denn es enthält die ungekünstelten Auf­zeichnungen über jene denkwürdige Lahn- und Rheinreise unteres gröhten deutschen Dichters in­mitten der beidenPropheten", die in ihren Tage­büchern uyd Briesen der bedeutsamen Literatur- epoche und der Begegnung mit Gipfeln und Zier­den der damaligen Gesellschaft eine dramatisch interessante Spiegelung verleihen. Einige hübsche Bildchen zieren das Buch.

D i e Meggendorfer Blätter Hal« ten sich stets auf der Höhe einer humorv)ll über­legenen Lebensbetrachtung. Richt nur Erheiterung, sondern auch rein ästhetischen Genuß werden je­dem Leser die Illustrationen bereiten, die neben Karikaturen und heiteren ^ichnungen auch ernste Bilder erster Künstler in ausgezeichneten Repro­duktionen bringen. Irgendeiner politischen Stel­lungnahme halten sich die Meggendorfer Blätter fern, so daß sie allen Kreisen und allen Lesern als erheiternde Lektüre willkommen fein werden.

. neben dem volkstümlichen

und Geräteturnen ausgiebig gepflegt. In Lang- Göns, Dornholzhausen. Münchholzhausen und Grüningen wurden Turnhallen errichtet, den gefallenen Turnbrüdern wurden Seilern«

Anträge der kommunistischen Stadtv. Haupt, Bierau und Seng auf Sitz und Stimme in städt. Ausschüssen werden für erledigt erklärt, da hierzu nur Fraktionen mit mindestens 5 Mitgliedern be­schlußgemäß zugelassen sind.

Dem Entwurf einer Gebührenordnung für die Handelserlaubnisstelte vom 25. Januar d. 3. wird zugestimmt.

Für Schreibmaterialien und Lehrmittel für die Volks- und Fortbildung^chule werden 150 000 Mark bewilligt.

Bauliche Herstellungen im Amtszimmer des Stadtschulrats beanspruchen einen Kredit von 50 000 Mark.

Den Beisitzern der Instandsehungsstelle wer­den mit Wirkung vom 1. Januar ab die gleichen Bezüge wie den Beisitzern des Miete in igungs- am'.s gewährt. Kredit bis zum 31. März 15 000 Mk.

Als weiterer Beitragsanteil für den Rhein» Manischen Bezirksarbciigeberverband werden 5760 Qllarf bewilligt.

Zur Gewährung von Anterstühungen an mit­tellose Wanderer wird dem Wohlfahrtsamt ein jährlicher Beitrag von 70 000 Mk. unter der Be­dingung gewährt, dcvh für den gleichen Zweck von bri'tcr Seite entsprechende Zuschüsse geleistet werden.

Der Jahresbeitrag an den Allgemeinen Ver­ein für Armen- und Krankenpflege zwecks Auf- recli er Haltung der Hauskrankenpflege durch Dia­konissen wird für das Rechnungsjahr 1922 von 5000 Mk. auf 50 000 Mk. erhöht.

Dem Archiv Deutscher Berufsvormündrr in Frankfurt werden für 1923 statt 200 Mk. 1000 Mk. gewahrt.

Die Rechnung der Armenkasse für 1920 schließt mit 892 406.02 Mk. ab. Wird nicht beanstandet. Eine Kreditüberschreitung von 370 343,12 Mk. wird genehmigt, em Ausstand von 180 Mk. niedergeschlagen.

Die Rechnung der Plvckschen Stiftung für 1920 weist in Einnahme 12 254,19 Mk., in Aus­gabe 11 839,62 Mk. auf. Kreditüberschreitung 4920,77 Mk. Wird genehmigt.

Der Voranschlag der Plockschen Stiftung für 1922 wird mit 18185,41 Mk. genehmigt. Ein Fehlbetrag von 10 500 Mk. soll auf die Kasse des Wohlfahrtsamts übernommen werden.

Für die Verlängerung des Anschlußgleises an der Margaretenhütte wird ein Kredit von 15 Millionen Mark bewilligt. Die Anschluh» derechtigten müssen den Betrag verzinsen und in 15 Jahren tilgen.

Der Befestigung der Straße am Kugelberg wird zugestimmt Kredit 1 Million Mark.

Für die Anpflanzung von Obstbäumen an der Kläranlage und an der alten Marburger Straße wird ein Kredit von 100 000 Mk. be­willigt

Die Hemichtung zweier Amtsräume für das Standesamt wird genehmigt. Kredit 10000 Mk.

Zur Herstellung einer elektrischen Beleuch­tungsanlage in der Waschküche der Liebigshöhe werden 25 000 Mk. bereitgestellt.

Für die Reparatur des Daches auf dem House Kirchsnplah 5 wird ein Kredit von 65 000 Mk. be­willigt.

Geänderten Darlehensbedingungen für Reichs- Darlehen zur Fertigstellung der im Jahre 1922 begonnenen Wobnungsbaute-.i wird zugestimmt. Es handelt sich um die Erhöhung des Zinsfußes auf 1 v. H über den Reichsbankdiskont.

Ein Gesuch um Gewährung eines baren Ge­meindepflichtdarlehens für 6 Wohnungen des Hess. Staates auf dem städtischen Gelände zwischen der Iheringstrahe und der Straße auf der Weißerde totrö abgelehnt. Genehmigt wird die Gewährung

Handel.

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Datum

Der D e st a n d a n Vereinen hat sich er­halten, trotzdem der politisch, sportlich und finan­ziell bewegten Zeit. Das Frauenturnen hat einen beachtenswerten Auf|chwung genommen, die des abgelaufenen Jahres

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Vermischtes.

Eine siebenköpfige Familie ermordet.

Posen, 17. Febr. 3n Piontkowo (Kr. Posen-Ost) wurde die ganze Familie eines erst vor zwei Jahren auS Amerika nach Polen zurückgckehrten Landwirts ermordet aufge­funden. Der Landwirt, seine Gattin, seine neunjährige Tochter, die sechs und ein Jahr alten Söhne, die 18jährige Dienstmagd und der 16jährige Knecht waren durch Schläge mit einem stumpfen Instrument auf den Kopf ge­tötet. Die Mörder sind mit dem Gespann des Ermordeten nach Posen gefahren und haben es vor einer Gastwirtschaft stehen lassen. Als vermutliche Mörder sind zwei Schwä­ger des Ermordeten verhaftet.

Ein Gefecht

auf einem oberschlesischen Dahnhof.

Deuthen, 17.Febr. (WD.) Am 15.Febr. wurde das Zugpersonal des Personen- zugcs OppelnDeuthen, der nach 3 Ahr Op­peln verläßt, während der Fahrt bei Aus­übung der Fahrlarterckontrolle von bewaff­neten, einmütig vvrgehenden Leuten be­droht. Auf dem Dahnhof S ch a k e n a u kam es zu einem regelrechten Gefecht, wo­bei 14 Cisenbahnbedienstete verletzt wurden. Doch ist die genaue Anzahl der Verletzten noch unbekannt. Mehrere von ihnen wurden dem Krankenhaus zugesührt. Zum Schutze der Cisenbahnbediensteteii läßt die Reichsbahn­verwaltung Oppeln die Züge jetzt von An­gehörigen des Dahnschutzes begleiten.

Schweres Eisenbahnunglück in Frankreich.

Paris, 19.Febr. (WTD.) Der Schnell­zug P a r i S S t r a ß b u r g ist bei der Station Pont-ä-Pinsoa zwischen Ehateau- Thierry und Epernah gestern abend mit einem rangierenden Güterzug zusam- mengestoßen. Der Zusammenstoß war hef­tig, so daß viele Personen getötet und verwundet worden sind. Dis jetzt wurden 12 Tote und 30 Verwundete gezählt.

Rheinhessen.

jr. Ser Kupfer» ch wieder zuChten. Zunftgenosjen fol- iider 608« *- icqen Kupfer Allerdings sinkt der s mit dem Steigen wt M«

Banknoten.

Frankfurt a.M.. 17. Iebruar.

Echweiiier Noicn.........

französische Steten

Dänische Steten ........

Schwedische Steten Holländische Steten Deutsch-Oesterreich ä 100 Kronen Amerikanische Steten Englische Steten Italienische Noten Belgische Steten Ungarische Steten Tschechoslowakische Noten ....

Norwegische Noten Rumänische Noten Spanische Steten

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ießrn.

Sy Dem Rentner °e das seltene Mik r -u werben.

Ein Landwirt von Stadl Essen kam, er m einer lebhaften n Flamen angerufen 'ischer Soldat, Kriegsgesan- Soldat freute sich, ldlichen Arbeitgeber Ȋltnissen in Frank- J gesprochen, haben, xe Milliarde aus isM mg verwende!

* Derrohe Lederhändle r. Ein Mann, der mit rohem Steter handelte, war sehr reich geworden, wie das bei hen heutigen Stiesel- preisen ja nur natürlich ist. Seine Gattin machte also eingroßes Haus" und lud allerlei Künstler und E lehrte zu ihrem Essen ein. In einer solchen Gesellschaft sprach dc.r Mann fein Wort.Warum fpria/,1 cu denn nicht?" flüsterte ihm die Frau ärgerlich zu, woraus er verächtlich erwiderte: Wozu denn? Hier ist ja doch keiner, der etwas von rohem Leder versteht 1"

3640,85 3659,15

5137,10 5162,90

1967A75 19749^25

Form von Baustoffen aus dem Eigentum Der I zum Entgleisen bringen wollten, erhielten ®M>t 15 Jahre Zuchthaus, der dritte

klagte 12 Jahre Zuchthaus.

ÄRter in bet Neustadt zuerst einen roten Pfennig, dann deren zwei, fchliehlich drei qad jetzt sogar einen kleinen N i ck e l f ü n f e r fttr dn Weißbrötchen zu 100 Papiermark be­rechnet. Trotzdem ist die Nachfrage, besonders der Jugend außerordentlich, und so mancher kleineHamsterer", der sich keine Gvldstückchen bei LürSbruch des Krieges auf dieHohe Kante" legen konnte, kommt jetzt unverhofft zu Dalutagewinnen, wenn auch in bescheide­nem Maße.

Kreis Wetzlar.

* Wetzlar, 17. Febr. Die Kreisbau- ernschaft Wetzlar hat eine Lebens- m i t t e l s e n d u n g in das Ruhrgebiet geschickt, die folgenden Inhalt hatte: 14 809 Eier, 1203 Pfund Dutter, 8I8V4 Pfund Fett, Speck, Fleisch und Wurst, 40 Drote, 3 Eimer ObstmuS, etwa 4 Zentner Hülsenfrüchte, etwa 8 Zentner Mehl. Der Rest des Laderaumes wurde mit 83 Zentner Kartoffeln ausgefüllt.

Hesien-Nassau.

fpd. Frankfurt a. M., 18. Febr. Aus einer Lagerhalle im Osthafengebiet wurden von drei Arbeitern nach und nach Me­talle und Werkzeuge für rund 100 Millionen Mark gestohlen, in einem Fuhrwerk abgehvlt und einem Spediteur in der Vilbeler Gasse zugeführt. Von hier wan­derte das DiebSgut dann an den Kaufmann Friedrich Werner. Die Diebe und die Hehler konnten jetzt ermittelt und verhaftet wer­den, doch zieht die Angelegenheit noch sehr weite Kreise.

fpd. Gelnhausen, 18. Febr. Del Kal­tenborn wurde der 75 Jahre alte Isenbur­ger Oberförster Ries im Walde von unbe­kannten Personen durch einen Schuh so schwer verletzt, daß er nach kurzer Zeit v e r - ft arb. Auf die Ermittlung des Täters ist eine Belohnung von 300 000 Mark ausgesetzt.

Turnen, Sport unb Spiel.

91. ©auhitn ag des Turngaues Hessen (D. T.). 0- Gießen, 18. Febr. 1923.

Heute vormittag 10 Ahr trat der 91. Gau­turntag des Turngaues Hessen (D. T.) int Felsenkeller" zu Gießen zusammen. Die schwie­rigen Zeitumstände machten sich in der Beschickung bemerkbar: immerhin waren rund 130 Vertreter anwesend, die Zeugnis dafür ablegten, daß der echte Tumergeist im bewährten ^ffengau noch überall lebendig ist und bleiben will.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Oberbürgermeister Havenstein zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Essen, 16. Febr. (WTD.) In der Rack- mittagsfihung des heutigen Kriegsgerichts wurde trotz der überzeugenden Ausführungen der Ver­teidiger Rechtsanwall (Stimm und Iustizrat Riemeher. die die Freisprechung des Ange­klagten verlangten, Oberbürgermeister Haven st ein zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Bürgermeister Schäfer wirbe wegen Verweigerung von 72 Automobilen und verschiedener Kohlenlieferungen, die auf Grund eines Reguisitionsbefehls von ihm gefordert wor­den waren, zu 2 Jahren Gefängnis und 10 Millionen Mark Geldstrafe ver­urteilt.

DaS Urteil gegen Oberbürgermeister Jarres.

Aachen, 17. Febr. (WTD.) Im Prozeß ge­gen den Oberbürgermeister von Duisburg, Dr. Jarres, wurde vor dem hiesigen belgischen Kriegsgericht heute vormittag das Arteil ver­kündet. Dr. Jarres erhielt einen Monat Ge­fängnis und muh alle Kosten tragen. Dr. Jarres hat erklärt, daß er Berufung cintegen werde.

Lohn und Steuerabzug.

Berlin, 16. Febr. (WTD.) Mit Rücksicht auf die Steigerung der Löhne und die Erhö­hung der Lebenshaltungskosten ift bei der in diesen Tagen vorgenommenen Reutegklung des Lohnabzuges, die an sich erst am 1. März in Kraft tritt, vorgesehen worden, dah int Fe­bruar für die letzten sechs vollen Ar­beitstage der Steuerabzug unter­bleiben soll. Als volle Arbeitstage gelten bi« Tage, an denen der Arbeitnehmer während der nach dem T-rifvertrag oder sonstiger Vereinba­rungen bestimmten Zeitdauer arbeitet. Ist hier­nach nichts anderes bestimmt, so bleibt der Ar­beitslohn, der auf 48 Arbeitsstunden entfällt, vom Steuerabzug frei Daher findet grundsätzlich ein Steuerabzug von dem Arbeitslohn, der für die am 22.. 23., 24., 26., 27. und 28. Februar geleistete Arbeit gezahlt wird» nicht statt. Erfolgt die Lohnzahlung nach Lohnwochen, so ist der <5t(=ier- abzug von dem Arbeitslohn nicht vorzrnehmen, der auf die letzte im Februar 1923 beginnende Lohnwoche entfällt. Bei monatlicher Entlohnung bleibt ein Viertel des nächsten zur Auszahlung gelangenden Mvnatslohns und bei vierteljährlicher Entlohnung 1/12 des nächsten zur Auszahlung ge­langenden Vierteljahrslohnes vom Steuerabzug frei. Das Rähere ist demnächst bei den Finanz- ämtern zu erfahren.

16. Februar

17. Zebruar

Amtl. Stetfera.

Amtl. Notier».

Geld

Brief

Geld

Bries

977,55

982,45

1017,45

102255

7581.-

7619,-

7790,50

7829,50

91770,-

92230,-

91770,-

922.«),-

1167.05

1172.95

1172,-

1178,-

3591,-

3609,-

3660,80

3679.20

3054,85

3070,15

3092.25

3107,75

947,60

952,40

937,65

942,35

27.42

27,58

27.68

27,82

748-

«1)2,

785,50

78950

565,50

56650

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591-

189,50

190.50