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5He H e I 4>« bo n f ft e (le T ü 11 e l b 0 r I ift, "achben sie ben Betrag ber ihr aulerlegten Negul- fltionen gezahlt hat. Don bei fra»uöftf$en 7 ruppe* wieder gt 1 d u n 1 tnorben 3n DuiKburg ist ber Nachtverkehr H)r Fußgänger ttnb ber Ctrabenbabntxrlebr wieder ftetgstftedcn tnorben

3n toi# unechbn frlnofeT TDctle Ne Franz o- f#n mit ber Utabrbett umgehe*, tberm r# sich darum bnnbdt, dem her Höhten Boche Irgendeine Schänd. 01 an*ubdrvgtm erhell 1 folgende TBelbtmg foin- »rlischer 'Blätter Bor «Niger Zeit bat auf ben Heinen Friedhof be« 'Bofletetborf#« Tot»ab die rn-t«mbt>e be« Souvenir Franca!« den ®runbfietn für ein Denkmal zu Ohren be«, wie c« in Dem Programm heißt. von ben Boche« an b« Buhe ermordeten fungen lothckngi- T-w Ovcwi«« C*öü>t geregt ineter Och hat inurbe feinerem In Offen erfchoIfen. aber, wie sich vor dem Kriegsgericht in "Derbe* heraus- stellte, nicht aon Boche«, sondern vondem eiae- <ren Freunde, dem französische* Soldaten Mo­bs re.

Sachsen und bas Reich.

'Berlin, 18. August (TBTB ) Der Neichslan-ler hotte heute in Gegenwart des Aelchsmtutfter« be« Ormem etne ausführliche Aussprache mtt dem sächsischen MinisterprSsf. benten. Gegenstand dieser Aussprache waren hie Verhälttilfft in Sachsen in wirtschaftlicher und politischer 'Beziehung Der sächsische Tli- nffterptüftocrt tote« aus die große 3 r reg »na .bet sächsischen Arbeiter- bet ölte rang hto, die sich au« ber all- gemeinen Ao klage be« besonder« hart be- " rfenen Industrie lande-* Sachsen ergebe und t c mit polizeilichen Mitteln allein nicht de- kämpft werden könne Vorbeugende Maß­nahmen wirtschaftlicher und finanzpolitischer Aotur seien erftncherlich Der Mintsterpräsi- oeiu betonte ferner ben festen Willen bet sächsischen Negierung, die Auhe und Ordnung tm Saude auftechttuerhasten. In diesem Zu- iommeuhaug erwähnte er den gestrigen Auf- ruf ber stchstscheu Negierung an die 'Betbl 'ertrug und die Auwetsuugen be« sächsischen tustiz- sowie be« Innenminister«, lleberem- 'timnnmg ergab stch darüber, daß zur schnellen Wiederherstellung normaler Zltstünde e« her» mieden werde» müsse.

wie die« teilweise in der Presse geschehen sei. Im ganzen stellte der AeichSkanKcr die roste Zustimmung be« stchsischen Mtnstierprästben- ten dazu fest, hn Zusammenwirken mit bet AetchSrealeamg die Grundlagen ber heustgen 'taatSordnong mit asten zur Verfügung gehenden Mitteln zu schützen

In dem Aüftuf dee sächsischen Negierung zur 'Beschwichtigung der Erregung der ar- bdtenben 'Bevölkerung wird milgeteill, bah am Montag jeber Woche Im sächsischen Ar- deitSmin^terium ein besonberer Leben«- haltung«tnber für Sachsen ausgestellt n>erden totrb, ber als SntwerrungSsaktor für die Lohn- und Gehaltsempfänger zu gelten stabe..

Der rote Terror in Datteln.

Satteln, 18 Aug CDB > Gestern ift ti ">tcr tricber xu blutigen Unruhen gekommen, die int do» Schuldkvntv der Kommunisten zu rhrn find Der Kommun istenführer 7De* gerIch alte für den Bormittog auf dem Beckenkamplatz nc Bclcgschaftsveckammlung der veckchlcdenen r*»n einberufer1 Aach einem von ihm rcrgcgrig-

Schriftstück tollte die Versammlung hon der ' nn>of(fd?m Besatzung^behörde 'n Hörde gegeb-

<ui fein, in TDiriftchkeit destank Ver-

.m mlungsverbot Die b polftei tne en Auftrag bitte, jede Versamn. .mgju oerbtn- -ern. wurde von der zahlreichen Menge m i t leinen beworfen und beschaffst ®« blieb n Beamten, die in eine starke Vedrängm« gc-

n nichts anbeiv« übrig, als htm der Waste biaud) zu machen Bet der gegenteiligen cherct gab eS wie bisher felfgettelli wurde.

i Seite 1 der Angreifer 3 £ote und 8 Verletzte

1 1 den Getöteten befindet tich ein Samtlien- nrn 7 Kindern Da« verantwortungslose

ib n deS Kommunisten "Dengerich wurde offi* . tlargeftcllt. Die AmtSveiWallung steifte Den- A dem f.anzö'ikchen Ortskommandanten gegen-

Hierbei stellte eS stch heraus, daß baefran- ' ^ommanbo im Gegensatz zu der Behaup q ".ngerich; eine VeitommlungSerlaubnis : erteilt taste Das Schriftstück mit dem q:rict> di<- Belegschtftsoerfammlung verfügte, ' ledig t.<- die französische Auckordeiung. die feinem B.-sitz befindlichen Dass«* adzu - c i c r a. Diese Aufforderung ist Ihm jetzt erneut gegangen Fall« die Waffen bis Samstag abend

abgeliesert find, hat "Dengeiich feine Ber­tling au gewärtigen

. rbvt dksDrvtschstt DaqsdfatkS". Berlin. 17 Qlug "DDB 1 Aach Miktei- l des Berliner Poftzeipratldiums ist da« u tfche T a g c b ( a t t". das Äampfbtott der 'ckhölkikchen Freiheitsdewe iung. wegen feiner

>1» gebäffigcn und beleidigenden Angriffe den Aeich«tonaler C.t t cf e nt a n n In Ver­dung mit wiederholten Verunglimpfungen der

revubllKmifche* OtaatWoiin Mrr zwei Avvo>e* verboten.

«US S'.abt und Land.

Die Zahlungsmittelnot.

Berlin. 17 August (WTV.) Der A e ichsra: nahm unter bem Vorsth be« Vi»ekr>n>!e»s Schmidt die lehren vom Neicns- fog befchtoffenen Gesetzesvorlagen ohne Oin» Jbni* zur Kenntnis Der Entwurf einer Verordnung über die Grhähung des A 0 t - auSaaberecht« der privaten Noten­banken gab bem NeichSbankpru, identen Haven st ein Gelegenheit zu längeren Aus­führungen über Zahlungsmittelnoi und Kredit- pvlftik. Der Ausschuß des Nefchsrats hat ent- sprechend ber Aegierungsberorbnung eine fünffach# Erhöhung der Noten­ausgabe ber In Bayern. Württemberg. Dachfcn und 'Baben bestehenden Privatnoten. MnTe* zu gelassen, während die Vertreter dfeser Länder zwanzigfache Erhöhung dean- Iragtett lhavenstein erfiarte, gegen eine so erhebliche Erhöhung der Notenausgabe der Privatnvtenbanken hege nicht nur die Neichs- bank, sondern auch Preußen und das Aeich schwere Bedenken Die Zadlungsmiktel- krlfe werde in wenigen Tagen behoben fein »te Ne1ch»a»k gebe heute bereit« täglich 20 Btnieeei *eie« Geld <nt . sie werde in näch­st" Woche aus täglich 46 Billionen getont.

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Der gesamte Notenumlauf sei setzt 63 Villio- nen. Die 16 Billionen, die der süddeutsche **» vm vuk met Avgitianq ^ugc»

lassenen vier Billionen herauSbttngen will, flnb soviel tote Jte gesamten Kredite, die ble Neichsbank heute der Winschaft gibt Sie würden vüso eine Quelle neuer schwe - t e r f t<i f io n sein Aeich und Aeichs- Dani 'wtn waen "beftrebt ber 7h,fl«!ni nod) Aktzglich^ii Efnhüft zu gebieten Die Vertreter des Aeichsfinanzministcriums, des AeichSwirtschaftSmintsteriumS und ber preußi- fcden Negierung schlossen sich bem NejchS- bankprasidenien an, während die Vertreter Bayerns und Badens für Ihren Antrag ein­traten. Der Antrag wurde gegen die Stimmen von Bayern, Sachsm. Württemberg und Ba­ben abflclehni und bic Aegierungsvervrd- ruing angenommen.

(Ein neuer Konflikt bei der Reichsbank.

Berlin, 18 Aug lPriv -Tel 1 Am 15. Xigufl istderBorfihendedeSBelriebS- rate« der AeichS bank, Droh mann, e .111 a 11 e n worden, weil er nach Angabe des Kündigung«, ich reibenS am 10 August den Versuch gemacht habe, ben Druck eine« Ptotolc« zu verhin­dern, in bem die Neichsbank mitteilte, bah. sie Infrtgr be« BuchtNuckerstreikS nicht die nötigen Barmittel besitze, um Lohnzahlungen Hu voll­ziehen Al« zweiter Grund ber Entlastung wurde angegeben, daß Grostmann am 13 August a.r ben Brckftdenten de« Neich^baakdirektorlums. Havenst « i *, die Autsorberung gertchkcl bebe, fein Amt sofort niederzulegen ®Ik grobe Versammlung htm Netchsdanka igeffeUten nahm am Freitag zu ber Entlastung ®n>hma in« Stellung Der Enk lasten# erklärte in einer Nede, bah er nicht den Versuch gemocht habe, be, Druck be« Ptolate« zu her hindern Auch habe er nicht den Präsidenten Havenstem aufgelvrdert fein Amt niederzufegea. sondern er habe nur dem Präftdenten eme dabrngehende Forderung von 30 GewerstchaftSbelegterten, die bet tbm bat- aeftTrochen hätten, übermittelt Vertreter der NeichSbruckerei erNätten daraus, bah blc Beleg­schaft ber NeichSdruckerei

emenl ben Notendruck einsiesten werde, falls eS der Angestellten schall bet Neichs­bank nicht gelinge, die Kündigung be« Betrieb«, ratsvvrkitzenden rückgängig zu machen ®« mürbe eine "Britfcbiiefuing angenommen, t* der Groß­mann das Vertraue* ausgesprochen, die Zurück­nahme der Entlastung gefordert unb der aktive Abwehrtompf gegen den Schritt be« Neichsba ik- birektorium« an gekündigt wird TB« die .Bass Zig " hort, wirb am Montag tum NeichSarb tw- minifterium ber Berkach unternommen werden be* Streitfall zu schlichten

Der .Vorwärts' erneuert seine Angriste gegen de» NeichSbankvrilidenke* Hacenfttin unb erklärt Neichen Havenstein und Diasenapp ihr Abschiedsgesuch nicht binnen drei Tagen ein. Io wird bic fozialdemokrattsche Fraktion blc , o korkige Einberufung bc« Ne 1 ch« - tage# mit bem einzigen Zweck, die Beseitigung bc entsprech'*den BaraanivKe^ x»« nr,..«. geftriö tn-i neichsbank her lang en.

Uns dem Reiche.

Die Krise hn Zeftuugs-etverbe

Halle. 17. Aug (TDolff 1 Die (seirangS- berlaac von ganz Mittelbeutschland ha­ben beschlossen wegen der unerfüllbaren Tariswochcnlöyne Von 36 Millionen Mk an ber Spitze heute allen Bd<ti>rudergcbilfen zu fünbigcn und die Betriebe zu schlichen 6» soll hersucht werden durch einen Negimal- latif diese Äriic zu überwinden Unabhängig ron dem Vorgehen der ZeitungSherlcger in Mft- leldeustchlanb haben auch die sächsischen Zei- tung«rerlegcr einen ähnlichen Beschluß geiaht 3n zahftc.chen Betrieben wurde bereit# am Fiei- tag bem gesamten technischen Personal gekündigt in ben anberen wirb die Kündi­gung am Samstag erfolgen Da# Meiler- e 1 scheinen der v3i l u n g e n ut unter den augenblicklichen Verhältnisse* unmöglich

Au« bem ««lchliol.

Berlin. 17 Aug. l Dosts | 3m NeichSrat wurde eine Verordnung angenommen, die bei der Dochenhilse ben einmaligen Beitrag für die Kosten der Entbindung auf da« Sechstoche der Neich«indekzahl festsetzt Die Gebühr er tue Zeugen und Sachverständigen sollen nach einer weitere* Verordnung nach einer gleitender. Skala auf der Grundlage der Arbeiikilvhnc geregelt werde*, die Entschädigung der Schöffen. Ge­schworenen unb Vertraue.'«Person en auf der Grundlage ber Beamtengchäfter - 3oba.irt wurde eine Derachtfachungder Abzüge oon der Lohnsteuer ber Arbeitnehmer für de* «Monat August beicht oste*

Gfetzen, bc* 18 August 1923

Die nächsten Umsatzst uerzahlaageu.

Vom Finanzamt wird ur.8 geschrieben Di# im .»ich Anz." am 10. u. M. uiiici _3uö Stabt unb Land erschienene Nachricht entiwicbt voll unb ganz der Verordnung bes NeichSfinunz- minlftcr« über bic Leistung von Abschlag«- ihlun» gen auf die Umsatzsteuer nom 4 August 1923 Er­gänzend sei angeführt, dal, ohnceine vor­der i g c Aufsoidcrung feiten# bc« Finanzamt- abmaricn z u müllen jeder Steuerpflichtige, der im VcrantogungSjahr 1922 einen Umfan non über 1.5 Millionen ver­steuern muh. verpflichtet Ift. jedeSrnal bi« zum 10 bc« folgenden Monat« die Umsatzsteuer für bic getätigten Umtoste de» Vormonat« zu zahle* unter Angabe einer Voranmeldung Die z. T an einzelne Pflichtige ergangene Aufforderung, worin ber letzte Zahlungstermin auf ben 1 etz - ten Dag bc# fnlgcnbcn Monat« ge­legt wird, i st f r m 11 unzutreffen b. ®« wird ben Steuerpflichtigen bei Meldung von Weiterungen empföhle bic Umsatzsteuer für bic Umsätze be# Monat« ,1 u l 1 sofort an die zu­ständige Äallcftcll. zu entrichten, da al« letzter Zahlungstermin der 2 5 August vorgclchric- den ist

(Äiefccnrr Wochen Marktpreis«

am 18 August

Butter 1200 000 (900 000) Mark da« Pfund. Gier 40 000 Mk da« Stück Käse 400 000 bi« 500 000 Mk (bic Nolle zu 10 Stück), TDirlmg 50 000 bi« 90 000 Mk 'TIViFJmut fiOOOO hi« 100 000 Mk Nvttraul 80 000 Mk da« Pf mb. Obertoblrabi 15 000 bi« 70 000 Mk, Salatgurkcn 50 000 bi« 150 000 Mk Ginmachzurken 25 000 bi« 50 000 Mk da« Stück. gelbe Hüben 60 000 bi« 80 000 M, da« Pfund 40000 Mk im Bün- del. röte Nkckxrn .30 900 bis 60 002 Mk Spinat wüw bi« TVOTOC -J7tf da« Pfund. TM iWientBbl 60000 di« 200 000 Mk Ni« Stück Zwiebel 50W0 Mark, Dotnaten 220 000 Mk . Zwekschcn 70 000 bi« 80 000 Mk. Birne* 50 000 bi« 80 000 Mk. Bohnen 120 000 bis 200 000 Mk da# Pfund. Salat 3000 bi« 5000 Mk der Kopf. Erbsen 60 000 bi« 80 000 Mk. Nömischkvhl 10 000 bl« 15 000 Mk da« Pfund

Die ein geklammerte* Ziffern stellen bte Er­zeugerpreise bar Beim Einkauf ber Berboauck^r und Händler auf dem Lande kann der auf dem Dvchenmarkl in Öftesten gezahlte Erzeugerpreis nicht zur Anwendung komme*, da in diesen Preisen die Unkosten für bc* Transport der Taren zum Markt enthalten sind

Das Deutsche Volksopfer.

3n ber Geschäftsstelle be« ,® letten er Anzeiger«" würben für unsere bebtängten Volksgenossen im Nuhrgcbiet unb am Nhein weiter abgeliefert:

Schulkinder (Gemeinde Geilshausen 1 925 000. TD D, chungen 100 000, Bürgermeisterei Harbach (Bergseich' 200 000. Angestellte der Ha Poppe u. 60, Iulivale. 3 095 000 Mk. Beamte ber Firma Vänn.ngcr. D m b 3ulirate, 1 893 000 Mk

Den Gebern herzlichsten Dankl 'Deltere Spenden werden In der Geschäftsstelle be« ,Gictte * er Anzeiger« angenemmen.

ee D ie Schulen an hohen Feier­tage* ber katholische n Kirche Das Oarbekamt für das BildungSwefen hat die nach­stehende Verfügung an blc Schulvorstände ge­lichtet .Dn unsere Verfügung zu Nr L B 16 945 vorn 23 Mai 1923. die Feier des Fronleichnams­tage#, des Maria HimmelfahrttageS und des Allerhciftgentagcs betreffe ib. istch' glelchmätzig gehandhabt wurde, finden ttxr uns veranlaßt, zu bestimmen, daß ben katholischen Dchüclrn bzw 6d>ülernmen an ben vorgenannten Festtagen ohne besonderen Antrag fteizugeben ift Tvird durch diele Befreiung ein ordnungSmätzigcr Unterricht an einer Schule nicht mehr möglich, dann ist die betreffende Schule zu schlichen cs bleibt also hinsichtlich des Aussalle« de« Unterrichts bei ber Ucbung, wie lie vor der am 23 Mai 1923 befanntgegebenen Entschließung de« Dcfamtmlni- fterium« bestanden hat '

< Billigere Fahrka rten zum fetzigen (alten) Tarif, ble von manchen Nelfen- den morgen, am Vorabend der starken Fahrpreiseihöhung, geMt werden sollen, kön­nen heute, am 18., bereit« gelöst toerden. Die Fahrkattenausgabc^ljellen haben Antoel- fung, die Stempel Heute schon auf den 19. vor- !p?stellen.

" Neuer Brotprei« in Gießen DaS 1900-Gramm-Markcnbrvt kostet in unterer Stadt von Montag ab 63 000 Mk. em bOGoamm- Markenbrötche* 2400 Mk

* D i c ErHcbungelnerNachirag«- umlagc für ble Handwerkskammer wird in unserem heutigen Anzeigenteil ausgeschrie­ben Interessenten mögen die Beton*tmachung be­achten

' Der Zuckerpreis Mit Nückflcht auf die erhöhten Mgadepreife der Zucker­fabriken. fotoic die toesentftchen Erhöhungen der Eifenbahnsrachien hat die hefflsche Gan- desverforgungrstelle die Zuckerpreise tote folgt festgesetzt Zucker in Säcken 57 000 Mark für da« Pfund. Würfelzucker 62 000 Mark für da« Pfund.

Der Konsumverein Gießet und Hingegen b beruft In ustetem heutigen 2n- zcigente t eine autzervi deutliche Generalherlamm» lung auf Sonntag. 26 August, vormittags 91/4 Uhr m ber Turnhalle am Oswalb#garten ein

" Die Sonderzüge zu r Lelp- nigei Heröstmesse. Die anläßlich der Leipziger Herbstmesse au# allen Teilen Deutschlands nach Leipzig verkehrenden Ge- felschastofonderzüge mit Fahrpreisermäßi­gung verschaffen den Meßbesuchern diesmal besonder« billige Necke- und Fahrpreise Für diese Züge liegt der Tarif vom 1. August zu- gründe, worauf eine Ermäßigung von durch­schnittlich 20 Prozent gewährt wird. Von der am 20 August einseyenden Tariferhöhung bleiben gemäß einer Weckung der NeichSbahn- verwaftung die Gesellschaftssonderzüge zur bevorstehenden Leipziger Herbfttneffe un­berührt

B»rnoN;en.

TageSkalenber für SamSto« Lichtspielhaus, Babnbpfflraf# .Söhre ber Ha*?- unb . die Män.v> der Frau (Ilarilfc" Talah. Lichtlpiclc .Dx Freu in der 'panier Oper" 3fn>ria-vtd>tfht#tc .Die Näftr-! Alntos"

Tagcskaicnder für 6on,itQ. 3 Uhr Biehhändlci - Verfammlung Im Ao.u Vlctrita Nuderllub Hastia 1906 Sportfest nachniittag« 3 Uhr Lichtlpielbäufcr daSfefb, Pro, amm wie Samstag

Hin MohlialigkeltSkonzcrtbc NhcIn - undNudrhilfc linbet am 1R»nina 20 August edend« 8 Uhr beginnend. Im Sa,, Arncnd statt Nähere« im Anzeigenteil

t9f ttf rDorni.-.'inqc für Sonntag

Unbeständig. Negenfchauer, kühl.

Landkreis «trtzen.

A> Lang-Gön« 17 Aug Beute tourb# unser neuer Bürgermeister TB IRullcr* durch Scgirrungemi tzem werde vom Km, amt Gießen in 'cm 2lmt ein geführt Vertrete, d« Krcisaintn rütunie bei dicker G> (egcnbcil die Verdienste des vl« Herl gen Bürg», mciftcr« Velten ber erfreulicherweise als mcind, rechner Weiler un Dienste der Derne, bleibt Bei dem Gewitter am Donnerstag n.id- mittag wurde die einzige. 20 Iah re alte Zod> be# Schreiners und Uanbrnirt« Hrch Brü.f. im Felde v 0 m B l 1 n schwer getroffen 5i.- Kleidung be« Mädchen« fing an zu brennen, du_ schnelle Hilfe der Eltern konnte der Brand u!, unterdrückt werden Sa# Mädchen liegt 1 chwe, frant darnieder 3m Nachbarort Nied» »..n lAf... k- non* . - -s- - 'V' - *- ... - -t, - -- .. « U l t l r

den Sohn unb betäubte ben Vater

§>'reis Vüdingrtr.

)( Au« dem Nibbcrlal, 17 Aug Bei Pracht, vollstem Erntewetter fchrciten die Ämtearbciten rüftig hetmärt« linh bringen -i" sowohl der Oülc. auch bei Menge nach lehr günstige« Ergebnis «in fobaß man nach ber Nckorbhcuernte auch von ein* solchen in Frucht fprechen farm Auch bte Grummet, ernte bietet so gute Aussichten, wie lange Zahl, nicht Ueber bie Kartoffelernte läßt sich ein cd- fchfteßenbes Urteil noch nicht geben, bock) find au< hier bic Aussichten günstig Frühkartoffeln Iicfe- nfolge be« schlechte- IDeller« zur Zett be« Anfatz. z keine grohen Srttägc Die Obsternte läßt viel <u wünschen übrig. Birnen gibt cs lehr wenig, Aev'.- bleiben vielfach Hein unb sind infolge ber ungünstig. Witterung bleie« Jahre« fleckig, sie brauchen nr viel Sonne. Dagegen fcheint es unerwartet auch biefem Jahr eine gute Z Wetschen ernte zu geben $ Frühobsternle in Steinobst fällt ganz verschieben au? manche ^äume zeigen guten Behang, während b . meisten wenig ober gar nichts haben

Itrrio Wetzlar.

Krofdorf, 17 Aug Ein tlclha >. ter Bvrfall, der mit dem Tobe eir Frau tx>n hier feinen Dorfädfigen AuSklun? gesunde* hat. totrb hier viel besprochen etlichen Tage* enttt-rnte* sich zwei Frauen aur chrer hiesigen Behaufung Die eine der Fra.-* eine Hebamme, wohnte nrtl in dem Haufe ber anderen, die verheiratet war unb Mitte de. fünfziger Io hoc stand Die Fronen schrieben m Marburg aas, baß sie sich gemeinsam bc Geben nehmen wollten Itoch dem Stnirefto* die lltochricht bei ben bieftge* Angehdrtoen der ver­heiratete* 5mu wurde deren Sohn, der b*' Martorrg arbeitet, sofort tvich Ha^se gerjte um bet den inzwischen schon etTigdeitete* Nach forschungen behtlllich zu kin. Al« der Mann an ber Heimreise auf dem Marburger Bahnho' an langte, sah er dort die mit feiner Muttei n»rc gegangene Hebamme stehen, die ihm erzäl sic wolle nach Odenhaufen zu einer Kost fahren Für den Verbleib der Matter fan. aber kernen Anhaltspunkt Später ergab ;i) daß die beiden Frauen, nacktem fte gemein in einer Gastwirtschaft in llvehrda qen> hatten, bei diesem Orte am Ufer der Gab* * sehen worden waren unb einige Hunden Mci< von dieser Stelle entfernt fand man denn auch die vermißte Frau tot im ODaffer mi: einem Strick um ben Hal« unb an einem llvcibenbufch fest gebunden vor Dt< Marburger Gerichtsbehörde ist fttzi mu der Tlut- kläiung des Vorfalles beschäftigt Die Hebamm« Waide auf Veranlassung der hiesigen Polizei- Verwaltung noch in der Nach! in Odenhaul-^ ve 1 hastet und bem gerichtlichen Gewahrsam

Hksfcn-Raffav

Ba d Sa lzschlirf. 17 Aug (MTB ) W« außerordentlich ftorf besucht.- Versammlung der deutschen K u rg äst# tobte eine Sm sehließung. worin nachdrückliche V e rwa hrung eingelegt wird gegen die fortgesetzte unberechtigte und jüerr: sozialen Snivflnu^i hohniprecheu e Verteuerung öerHeiivaver uno Xur la rc durch die gegenwärtige Kurdirektton der Aktiengesellschaft Bad Salzschlirf Die staatlicher Aufsichtsbehörden werden au (gefordert, im 3ntcr esse der leidende* Menschheit unverzüglich ein- schreiten 3n der Entschließung wird darauf hi gewiesen, daß die augenblickliche* Preise (340 <. Mark für ein Vollmoorbad. 280 003 Mark ein einfaches Neinigungsbzd und 2 340 000 M Kurtaee für ben lc:;ten Kurmonat als V) u chr bezeichnet werden müßten Außerdem wir) bet daß bie fortgesetzte Steigerung der Prelle nur d kranken Deutschen und nicht die A länder treffe, und daß man selbst den von l Mosel vertriebenen franlen Eilenbafmern da» B treten be« Kurparkes verweigere ixmn lie die ihnen geforderte Kurtore von 300 OCX) Mark ni* bezahlen tonn tert

vermischte«.

Dergwerkchmglück in Oberschteston

Bent ben. 17 A»n 'TO-?1 HLitr nock. tag ging auf der tzcinitzgrube eine 6lr ' 8 u Bruch wobei drei Mann verfch>i> wurden Die Erschütterung war so gewaltig, d ble Häuser bebten

Die gestohlenen Bilder der Serrbach-Galcri'' herdetgeschaffl

Berlin. 17 Aug. Dank weiterer Nach'rr' schungen der Berliner Krlminalpr.liie. ist e ge­lungen. auch das letzte bisher noch (eblende B aus der Lenbachgalcrie in Oltündxm <" ' herbelzuschafsen 6in Berlinc l> ' (er hatte cs von dem verhafteten Ma rc-Dmii)t m gutem Glauben gekauft Alle gestohlenen Bilder werden nunmehr der Genbachgalerie wieder zuge- fteflL

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