Ausgabe 
18.5.1923
 
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SoddMing [^ ( ?bem linken Z ^el kn Dargesteil.

%«©em^, lrf?°Wen deutschen J'lJrfMeiS 31 n«fe von diesem ? der 5000-Qliarf, uömleslen Bildnisse Jorttat des Qlüm. L der Mst« Pradv-Museum zu ; Durns iiert auch >arl. Stammt der t. Io ist dieses Aid Mt toohrscheinlich akrs bar. Das auf oert wiedergegebene rKellung eines Bvl- , und man hat auch Derierbild vor sich m Schein so herum« links oben befindet, »Partie ein deutliches ger Olafe; die linke nde Aütze, die rechte 'teilt die Haare oder e Bote zu 50000 chönsten Schöpfungen 'rträtmalers Barthel

des Bürgermeisters 100000-Warb dtften Werke Hans mücft, bai ju den rliner Museen ge-

Kaufmann Georg wie er an feinem Gihe war Mitglied London.

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>en den hessischen atlichen Drubenver- zinet Einigung ge- ier Stillegung des esteht nicht.

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Kreis Büdingerr.

Rieder-Mockstadt, 15. Mar. Am Sonntag hielt Dr. Kunkel, Assistent am Ober- hessischen Museum in Dieben, hier erneu ebenso interessanten wie lehrreichen Vortrag über:Die Gräberfelder im hiesigen Auwald und die bisherigen Ergebnisse der Ausgrabungen". Der Besuch des Vortrags war sehr gut, auch aus Rachbargemeinden; ein Beweis, welches rege Interesse mar ihm in der Bevölkerung entgegenbrachte. Reicher Derfall wurde dem Redner am Schlüsse seiner Ausführun­gen, die durch Lrchtbilder unterstützt wurden, zu» teil. Rach Ab-ug der entstandenen Linkosten ver­blieben 35 500 Mk., die xu den bevc-rste lenden Aas­arabungen in demAuwald" Verwendung ftn- Den sollen.

bs. Ober-Widdersheim, 13. Mai. Heute sand hier das 1. W e r t u n g s s i n g e n des SängerbundesUmgegend von R i dda" statt. Lehrer Lenh- Geibnidda be- grühte die erschienenen acht Bundesvereine Fauer­bach, Dauernheim, Wallernhaufen, Ranstalt, Bel» nruth, Ober-Wik dershrim, Geibnidda und Strin- heim. Musikdirektor Müller von Friedberg war als Sachverständiger erschienen. (Zeder Bundes- Verein fang einen aufgegebenen Ehor: Blümlein drauben zittern" und ein felbstge'wähltes Lied. Chorvorträge und Konzertstücke der Musik- Tabelle eines Vereins verschönten den gemütlichen Leib ______________

Büchertisch.

Der Ast rat strolch. Roman von Gast. Köchler (Verlag von Ernst Keils Rachf., Lew- zigs. Ein fen'a tonaler Oiku tisten Roman, te e i Held" mit dem bezeichnen den Ramen Florian Widmacher uns in seinen wechselnden unsteten Fahrten in eine Welt der Liederlichkeit und des Schwindels bluten läbt, immerhin ein Zeitbild wirllichkeitstreuer Grscheiiringen, die wir dec Rachkriegszeit verdanken.

Der Ma n n auf dem Kronleu chter, Kriminalroman von Paul Rosenhahn (Verlag Er-nst Keils Rachf., Leipzig). Der Rame des Verfassers deutet schon hin auf jene Gattung von Büchern, die in erster Linie einem gefnannten älnterhaltungsbedürfnis dienen wollen Auch das im gleichen Verlage von demselben Derfasser er- fdüenene Buch CaScapol ist eine packende 2lbenteurergeschichte auf dem Grunde unseres Dalutaelends und goscllschasllichen Bch.ängnisscs.

Albrecht Dürer. Deutsche Land­schaften. Als ein erfreulicher Versuch, trotz alter Rot der Zeit Wohlseile farbige Kunsthcfte zu schaffen, must die neue SammlungDer Früchtekran-" des Wilhelm Andermann, Verlag, Königstein im Taunus bezeichnet werden: Sparsame, babei qualitativ hochstehende Aus­stattung, sorgfältige ReproduktiOne-n, die auch ver- tiwhnten Ansprüchen gerecht werden, und Ponse, die für jedermann erschwinglich sind. Eröffnet wurde die Sammlung mit: Albrecht Dürer, Deut-

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Frau Visäe van Royen-ZImmer frankfurter -Strafte 5 II «««

Schlichtungsausschuft der Provinz Oberhesscn.

Sitzung vom 15. Mai.

3n einer Streitigkeit des Verbandes der Bergarbeiter und der Vereinigung der Arbeitgeberverbände des Lahn- Dillgebietes und Oberhessens erging folgender Schiedsspruch. 1. Sie Lohnzahlung hat in der Weise stattzufinden, dab in möglichst

gleichen Zwischenräumen spätestens btS fe am 15., 25. und 5. des Monats 85 Prvz. des verdienten Lohnes als Abschlag gezahlt werden, den Sozirl- lohnempfängern jedoch die Sozialzulagen in voller Höhe. 2. Bei Erhöhung des einkommensteuersreien Teils, wie sie mit Wirkung vom 1.6.23 zu er­warten ist, hat eine entsprechende höhere Ab­schlagszahlung als 85 Prozent deS verdienten Lohnes einzutreten. Die Streitteile erhielten Er» llärungsfrist.

3n dec Antragssache des Verbandes der Bergarbeiter gegen den Arbeit­geberverband sür Lahnaau und Ober- Hessen wegen Zahlung einer besonderen Zulage an die Arbeiter der Eisensteingruben des be­setzten Gebietes erklärte sich der Schlichtungs- ausschuh für örtlich unzuständig.

Der Braun kohlen grübe Gewerkschaft Friedrich in T r a i s - H o r l v f f aab er durch endgültige Entscheidung nach § 87 des Be- triebsrätegesetzes und dem Gesetz vom 29.4.23 bett. Anpassung deS § 87 des Betriebsrategesetzes an die Geldentwertung die Wiedereinstellung eines taufmännischen Angestellten auf, oder feine Entschädigung mit 2V< Millionen' Mark (ent­sprechend einer Deschäf ttgungsdauer von 5 Zähren und 2 Monaten.

Auch dem Kündigungseinspruch eineS Ar­beiters der Gummiwarenfabrik Poppe & C o. gab er statt. Der Arbeiter ist wieder einzustellen mit einem Abschlag vom Tariflohn von min­destens 10 Prozent. Das Rähere über den Ab­schlag und die Art der Verwendung des Ar­beiters ist mit dem Betriebsrat zu vereinbaren. Die Loskauffumme gemäh § 87 des Betriebsräte- gesehes beträgt 320 000 Mk.

sche Landschaften.

Schule und Leben. Schriften zu ben Dildungs- und Äulturfrugen der D^envxrrt. Her- ousaegeben vom e>/er?lralinftitut für Erziehung und ilnterrldft. Heft 8, Dr. P. Zühlke, Ob.'rschillrat im Pr-v.chnzialschulkollegium zu Eafsel: Politi- scheMathematik. Verlag von E. S. Mittler Sohn, Berlin SW. 68.

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Schöffengericht.

Dietzen, 15. Mnd

Ein Postschaffner- und ein Gifenbannarbci'er- Ehepaar aus Leihgestern haben sich wegen gegen­seitiger wörtlicher und tätlicher Beleidigung ver- Uagt. Rach stattgehabter Deweisausnahmc ver­glichen sie sich bubin, datz der Postschaffner die auf feiner Seite erwachsenen und der Eis en ba .ynar b c i'cr alle übrigen Äoiten einfchlietzlich der Derichts- »:sten übernahm.

Die Prlvalllage eines hiestgen Kaufmanns gegen einen Sammler und Schriftsteller aus Wcil- £urg endete ebenfalls mit einem Vergleich. Letz­terer nahm sämtliche Beleidigungen zurück, da er durch die umfangreiche Beweisaufnahme die Ueberjeugung gewonnen hatte, datz er feine Vor­würfe nicht aus rechter Halden konnte, üherirahm sämtliche Kosten und zahlte zugunsten der Ruhr- hilse den Betraa von 25 020 Mk.

Weaett Beleidigung eines hiesigen Lehrer» wurde ein mehrfach vorbestrafter Fuhrmann von hier zu einer HaftstrafevondreiWochen verurteilt. , , .

Ein Dienstmädchen übernachtete bei einer Stellenvermittlerin und nahm am nächsten Morgen einen Kamm und einen Sofakiisenbezug mit. Trotz ihres Leugnens erachtete das Gericht die Ange­klagte des Diebstahls für überführt und ver­urteilte sie mit Rücksicht auf ihre Vorstrafen zu drei Wochen Gefängnis.

Ein Maurer von Allendorf a. d. Lda. hat die Ehefrau eines dortigen Hilfsweichenstellers und dieser die Ehefrau des Maurers wegen Beleidi­gung verklagt. Beide Sachen wurden dahin ver­glichen, datz derHilfsweichensteller fämld.che Kosten übernimmt.

Schliehlich endete auch die Privatllage eines hiesigen Gastwirts gegen einen Arbeiter wegen Beleidigung mit einem Vergleich. Letzterer nahm die Beleidigung mit Bedauern zurück und ver­pflichtete sich zur Zahlung sämtlicher Kosten.

®" Vr-dhung her Personen- nnb Gütertarife der Reichsbahn. Der Veutsche Industrie- und Handelstag erfährt von zuständiger Stelle, datz der Reichseisenbahnvat ein­stimmig beschlossen habe, die Perfoneittarise vom 1. Zuni d. 3. an um 100 Prozent und die Güter­tarife ebenfalls, wenn möglich noch am 1. 3uni, -u erhöhen.

** Zur Ermordung deS Kreis- veteri närarztes Dr Gerhard auf dem Wege nach Oppenheim, über die wir gestern be- <richteten, wird weiter gemeldet, datz der Er­mordete durch einen Gewehrkolbenschlag fein Leben eingebüht hat. Die Franzosen, die die ärztliche Llntersuchung führten, lehnten jebe weitere Aus­kunft ab, verhafteten vielmehr einen Riersteiner, der der Vermutung Ausdruck gab, datz ein fran­zösischer Soldat sich in der Rähe des Erschlagenen ausgehalten habe.

* Falsche Reichsbanknoten zu 5000 und 20 000 M k. Von den feit Januar d. 3 dem Verkehr zugeführten Reichsbanknoten za 5000 Mk. mit dem Datum des 2. Dezember 1922 sind Fälschungen aafgetancht, die als solche bei einiger Aufmerksamkeit an dem fehlenden Wasser­zeichen, dem undeutlich, mit groben Strichen ge­zeichneten Bildnis Brustbild eines Mannas nach einem Dücerschen Gemälde, sowie der schlecht ausgeführten Beschriftung unschwer zu erkennen sind. Auch von den sett März d. 3- d<nn Verkehr -ugeführten Reichsbanknoten 20 000 Mk. mit dem Datum des 20. Februar 1923 ist eine Fäl­schung ungehalten worden, deren Papier ein fal­sches natürliche» Zickzackwasferzeichen von wage- recht und senkrecht laufenden fägeblattarttgen Hellen Linien aufweist. Die Muster der Zierzeich- nungen auf der Vorder- und Rückseite sind falsch, die Unterschriften, Stempel und Typen der Be­schriftung verkrüppelt. Die Vorderseite ist ähnlich getönt, das Rückseitenbild ist matt und verschwom­men. Vor Annahme dieser Rachahmungen wird gewarnt und für die Prüfung empfohlen sich die Beschaffenheit der echten Roten genau einzu- pvägen.

* Der Verein ehemaliger 1 1 6er in Dietzen hielt am Sonntag in der Turnhalle sein 12. Stiftungsfest ab. Der Verein, dessen Mit­glieder zahl im letzten 3ahr auf ca. 600 gestiegen ist, ist statutengemätz frei von allen politischen und religiösen Bestrebungen. Er bezweckt die Pflege der alten Kameradschaft, die Pflege der Heber- lieferung des alten 116. Regiments, sowie treue Liebe zum deutschen Daterlanoe. Es war dem Ver­ein allein schon in diesem Jahre möglich, an ilnter- stühungen ca. 170 020 Mk. auszuzahlen. Rach einer dem Ernste der Zeit entsprechenden Ansprache des 1. Vorsitzenden begann nun ein Streichkvnzert, das von ca. 30 alten Kameraden der früheren Re- gimentSmusik, sowie einigen hiesigen Künstlern aus­geführt wurde. Ganz besonderen Beifall erregte es, als der Musikdirektor a. D. Krause den von ihm selbst komponierten 116er-Warsch diri­gierte. Komische Vorträge und ein flott gespieltes Leines Theaterstück sorgten für Unterhaltung. Erst in vorgerückter Stunde nahm das Fest, welches als durchaus gelungen bezeichnet werden kann, fein Ende.

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Sitzung vom 17. Mai.

Für die Däckergehilfen tn Bad- Rauheim und G i e tzen traf der Schlichtungs- anSschutz folgende Lohnrrgelung: Ab 21. Mai 23 erholten de Schirtzer 69000 □71. Mindestwochen- lohn, die Teigmacher 64 002 Mk. und die Letztge- h'.lfen 55 000 Mk. Für Kost und Wohn>mg können von diesen Sähen wöchentlich 32 020 Mk. abge­zogen werden. Für Dnd-2iauheim ist der Schieds­spruch laut Tarifvertrag bindend, für Gießen er­nannten ibn beide Teile an.

Die (Siebener und Butzbacher Ger­bereien sollen vom 13. bis 31. Mai 23 den ge­lernten Arbeiter über 25 3ahre 1700 Mk. Stundenlohn zahlen statt bisher 1390 Mk. und die übrigen Lohne in demselben Verhältnis er­höhen.

Der Freiherrlich RiedeselschenDampf- ziegelei in L^ngersbach gab der Schlich- tungsausschutz auf, von der lau reiten Lohnperi)te on den ^tundenlohn der Betriebs ar beiter über 21 3ahre von 1320 Mk. auf 1600 Mk., und die übrigen Löhne in demsrlben Verhältnis zu er­höhen.

30 Arbeiter des T0nwerks Abend­stern bei Dietzen erhoben Einspruch gegen Kün­digung wegen Betriebseinschrän'ung. Zn nenn Fallen erkannte der Schllchtungsausschutz mit Rücksicht aus die Derhältiiüse der Enllassenen auf Wiedereinstellung.

Zu diesen 3 Hchi^>Ssprüchea erhielten die Streitteile CrNärungsfrist. Den Schiedsspruch über die Löhne der Angersbacher Ziegelei erlaimte der Arbeitervertreter an.

3n der Ginspruchssache des Detriebsratsovr- s'chenden des Tonwerks Abend st ern n?c- gen feinet fristlosen Entlassung erging aur Eintrag des Arbeitgebers Ausfehungsbeschlutz gemäh Pa­ragraph 86 2lbsah2 des Betrtebsrätegesehr-s zur Herbeiführung einer gerichtlichen Entscheidung über die Berechtigung der fristlosen Entlassung.

©mnHcfetes-

Siu hochherziges enzlisches Vermächtnis.

Ober (in, 17. Mai Wie dirDeutsche Allgem. Zeitung" erfährt, hat die Witwe des in Deutsch­land verstorbenen englischen Industriellen Dr. Mond der Anioersität Heidelberg 50 000 P f d. Sterling, der Akademie der bildenden Künste in Münchrn 20 000 P f d. und dem Magist'at der Stadt Kassel ebenralid 20 000 Pfund in ihrem Testament zugespro­chen. Ihr Sohn ist Mitglied des Hinterhauses und trat Gesundheitsminister im Kabinett Lloyd George.

Em Drama auf See.

Berlin, 17. Mai. Im Hafen von Sah- nih traf der Lübecker SeglerDorothea" mit

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zt. Gedern, 17. Mai. Das Dondesfest der Vogelsberger S ä n g e r ve r e i n ig un g findet am 10 Juni in Steinberg statt. Es sind zwei Massenchöre vorgesehen, autzerdem wird jeder der Vereine einen selbstgewählten Ehor bringen Dem Ernst der Zeit und der traurigen Wirischaftslage unsere- Volkes entsprechend, soll die ganze 'Veranstaltung sich in einfacher Weise abspielen.

Heffen-Naffau.

fpd. F r a n k f u r t a. M., 17. Mai. 2km Mitt- woch hob ein Lehrling vom Postscheckamt 60 0 000 Mark ab. Aus dem Weae nach feinem Geschäft wurde er von einem Unbekannten an- gesprochen, der ihn bat, in einem Hause der Allerhetligenstratze eine kleine Bestellung aus­zurichten. Im Hausflur des Hauses überfiel der Fremde den jungen Mann, schlug ihn nieder und beraubte ibn seiner Barschaft. Der Räuber entkam unerkannt.

spd. Frankfurt a. M., 17. Mai. Die von den Franzosen feit längerer Zeit angekündigte Ver s chä rsung der Patzkvntrolle an der Grenze des besetzten Gebietes wird seit heute früh mit aller Strenge durch­geführt. Jeder Bewohner des besetzten Gebietes mutz, wenn er das unbesetzte Gebiet betreten will, im Besitz eines von seinem zuständigen Kreis­delegierten audg(fertigten Visums sein. Wer vom unbelebten in bad besetzte Gebiet reifen will, be­darf dazu eines Visums des Oberdelegierten. Die Ausstellung der Visa für die Bewohner des be­fetten Gebietes ist naturgemäfo mit groben Zeit­verlusten verknüpft, da in diesen Tagen Tausende diese Ausweise anfordern. Roch schwieriger ist aber die Beschaffung der Pässe für die Bewohner im unbesetzten Gebiet. Die Beachtung der neuen Vorschriften fei allen Personen, die in das be­setzte Gebiet reifen wollen, mit aller Dringlichkeit anempfohlen, wenn sie sich nicht in die größten Schwierigkeiten begeben wollen.

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einem holländischen 6tf» etn. ba« mil einer Eisenladung von Stettin nach Randers unter­wegs war. DaS Lübecker Schiss war von der De- satzung des Holländers zu Hilfe gerufen tooiben, well dessen Kapitän tobsüchtig ge­worden war und einen Matrosen verwundet hatte. Als in Sahnih die Leute das Schiff verliehen, feuerte der Kapitän mit seinem Revolver aus die .Dorothea' und traf den Koch des Schiffes 1 ö d- l i ch. Der Versuch deS Kapitäns, darauf mit sei­nem Fahrzeug zu flüchten, wurde vereitelt.

Schweres Automobilmiglück.

Eu r Haven. 17. Mai. (Wolfs.) In Dordholz überschlug sich ein dem Reeder Busse atts Geestemünde gehöriges Auto in voller Fahrt. Von den Insassen wurden der S 0 h n Busses und ein gewisser Freedrichs aus Geestemünde ge­tötet. Zwei andere Mitfahrer wurden verletzt.

Vier Kinder verbrannt.

Basel, 17. Mai. (Wolff.) In Müblau in Kanton Aargau ist gestern früh das Wohnhaus und die Scheune eines Landwirtes nteberge- brannt, wobei 4 Kinder im Alter von 2 bis zu 6 Jahren den Tod fanden.