Mizcn.
12. Fortsetzung.
(Aachdruck verboten.)
Westen hat sichst al smer OlDitjeite hen, Ä^nte Fracht.- - er|tredt stch noch Innnet «■ Ueber Island liegt ein as starke Druckgefälle (40 Mächst starke westliche schlagen in Fom t)on weiterem östlichen 2oi. 1 Hochdruckgebietes, ist mit ung zu rechnen.
Friedberg.
e i m, 1Z. Jan. Sie Stak [ung hat dem Leben j- kredit ton 12 lilliones nbeschassung zur Der- Seschasfung soll Im 3nteitl!t lenwmmcn werden, ein A> ist soll damit für die Stabt
Gerichtssaak.
Leipzig. 17. Jan. (WTD.) Das Reichs-
Unter dem Kreiheitshaum
Roman von Llara Vie big.
Vermischtes.
Grippe-Epidemie.
Heidelberg, 17. Ian. Gtne Grippeepidemie herrscht zur Seit in unserer Stadt. Hs sind Hunderte von Personen davon befallen, ^rch tritt die Äranffelt im allgemeinen in leich- ieter Form auf. Qlud: in Zahlreichen anderen bradischrn Orlen ist die Gripp.- neuerdings 'nieder üe ziemlichem Maftstabe aufgetreten.
Etuderltrrch'.lfe.
tob. Karlsruhe, 17. Ian. Die schwere cv»irtschaftliche Rot, mit der unsere studierende jiu g e n d, vor allem aber auch jene der deutschen Kunstschulen zu ringen hat, hat eine größere Sahl StarlsruHer Hotels und Restaurants Veranlaßt, je einem Studierenden der Landeskunst- schule einen Wit tags tisch unentgeltlich zmr Verfügung zu stellen.
Schnesstürme in Bayern.
wd. München, 17. Ian. Schneestürme den gewaltiger Stärke legten heute vormittag dan St raßen bahnverkehr in München zeitweise daliständig still und verursachten auch starke Der- kcchrsstörungen namentlich bei den Gebirgsbahnen. Kist alle Telegraphen- und Telephonleitungen nach Rcrddeutschland sind teils unterbrochen, teils zerstört. Ruch die Leitungen nach Ludwigshafen mb Karlsruhe sind mir trillvsise betriebsfähig.
Kirche und Schule.
nn. Der erste evangelische Landes» fssrchentag. der auf Grund ter neuen Kirchen» mfaffung vom 1. Juni v. I gebildet wurde, wird amt Mittwoch, dem 31. Ianu ar nach einem «sentlichen Gottesdienst in der Stadtkapelle um i||i/t Uhr im Landesshnodalgebäude in Dar m - stiadt eröffnet werden.
t. AuS dem Dekanat Grünberg,
geriet verurteilte nach siebentägiger nichtöffent- mher Verhandlung den Arbeiter Schatz^ den y.eftnmwnteur Menzel, den Maurer M i x - d-c>rf und den Schreiner Müller, sämtlich aus
zinen Brlllantrina verkaufen zu wollen, nach Sieg- )xirg, wo ihn Scherkenbach mit dem Hammer w schlug, die Leiche zerstückelte und kochte und
Fleisch den Hunden vortoarf. Geld und Wert-- «chen teilten sich die Verbrecher.
tob. München, 17. Ian. Das Vvlksgreicht Gemmingen verurteilte den Taglöhner S t r e - ; e L den Fabrilarveiter Danner und den S chuhmacher Krämer wegen Mords zum Tode, die Ehefrau des Krämer zu vier t Jahren acht Monaten Gefängnis we- gen Begünstigung. Die Verurteilten hatten ge=
»Der Hannes soll leben! Vivat, juchhe! Alnb twiö Iulchen daneben!" Alle schrien es. Die Qusikanten bliesen schmetternd einen Tusch. Bück- fe: hob die Julie auf seinen Armen hoch in die Whe — er war ein kräftiger Mensch trotz aller Schlankheit — und sie kreischte dabei und stram- D-dte mit den Beinen.
Plötzlich gab's eine Stille, auf das lachende Ansicht des Buckler war jäh ein Erblassen gs- wnrpen. Was war dem Hauptmann? Alle fchau- tet nach ihm. Gr hatte die Julie hastig zu Boden relassen. starr guckte er nach der Stubentür. Da "l<nb ein altes Weib auf der Schwelle und streckte
Hände nach ihm.
Wer war die Unverschämte, was wollte die? Neich waren fünf, sechs von der Bande bei ihr ab umringten sie.
»Ech will zum Johanns Dückler/ sagte die Me. »Lacht los!" Sie stieh den schwarzen Peter, ter sie unsanft gepackt hielt, unwillig jur Selle: ,Qch mutz bei meinen Sohn!" Und sie machte cosche Schritte auf Dückler zu.
Der stand wie angebonnert. Den Kopf zog ec zwischen die Schultern wie ein Knabe, dem die E^ind dec Mutter droht. »Ihr seid et?“ sagte ec Feinlaut. »Schweigt still!" fuhr er wütend du paar Musikanten an die noch weiter parpten. Jähe Röte jagte über sein Gesicht und wechselte mit Blässe. Seine Mutter — seine Mutter! Iehre schon hatte er sie nicht mehr gesehrn, sich 4fr* mehr zu ihr getraut, seit er beim Schinder
»-Nassau.
f fl. Olt, 1Z. 3®t 5te
den nächsten Tagen eh Ren Ziffern sich aber «ft 2 bewegen werden. Hebe geforderten Summen jv- träte ixe Köpfe t a. TL, 1Z. Oan. M Poslschisfner Ot tont ar bei Offenbach auS den dec v-Züge zvischen M dienstlich fuhr, * teten unterschlage-r e Hände geiallenm Sach^ ^nd auch Lebensmittel stellv
•f.m dmn an die Deoniw
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1L Ian. Sum Klrchrntagsabgeordneten für das ?danat Grünberg wurde Lehrer Herber» Saafen gewählt. Sum geistlich-en Abgeordneten Mr den DekanatSb^irk Drünbeog-Schottea wurde Afaroer Georgi- Ermenrod gewählt.
8tti'6<eT5eS05e. TSfe der Freien ‘3toehrtgung ,$wt Spengler» und Installateurmeister in Greften angehören, erklärte er die jeweiligen Tariflöhne bet Metallindustrie für maygebenb.
Dem Einspruch zweier Gesellen der kunstgewerblichen Werkftälle Graefe & Co. gegen Kün-- ; tguiig zur Verminderung der Arbeiterzahl gab utr Schlichtungsausschub nicht statt, denn die Eigenart des kunstgewerblichen Betriebes erlaubte '«ine weitere Arveitsstreckung. Sur Kündigung q tgenüber dem Betriebsobmann au3 dem gleichen •Srunbe ersetzte er die versagte Suftimmung der Belegschaft (diese Entscheidung ist bindend nach §■97 des Detriebsrätegesetzes), sprach jedoch die Snnarnmg aus, dah der Betriebsobmann bei mmem Bedarf an Arbellskräften an erster Stelle o«ücyichtigt werde.
aecknschaftlich den Landwirt von Doch, aus Jöhringen im Hause der Krämer ermordet, um m ihm einen Mitwisser der von ihnen gemeinsam begangenen Dandeneinbrüchr aus dem Wege zu •ärnncR Die Barschaft des Gemordeten In Höhe on 16 Mark teilten sie zu gleichen Teilen auf.
SALE
irid kn4 _.^ol^isl.Licht,, j 0 o r f un£> Den cschrecner Müller, fämtltcy aus -3C n . 1 Ella, Nalle, wegen Vergehens gegen das Sprengstoff- Lvgiethctttz fn, g-isetz, bei Müller und Mixdorf in Derbindung «mit Beihilfe zum Hochverrat, au je fünf Jah » JOrßU^aqt Iren Suchthaus. Die Angeklagten hatten wäh- mc'lere ' r«ld Der Märzunruhen 1921 Sprenastvff°
it-to®in??nn7ka 6 6 a ttentate gegen die „© aaltet tun g“
' ^lnCen,Ipaictau{« u ich das Polizeipräsidium in Halle ver- iucht.
Bonn, 17. Ian. (WTD.) Das Schwurgericht verurteilte nach zweitägigen Verhandlungen den k»Hweinezüchter Scherkenbach aus Siegburg, ><n Kaufmann Hans Wirtes aus Köln und "xr Kaufmann Audolf Schafer au6 Siegburg «gen gemeinsamen Aaubmvrdes zum Tode. Alle drei lockten planmäßig am 6. Dezember den belgischen Staatsangehörigen Jean Daptiste ! O»r S h o v e n aus Köln unter dem Vorwande, ihm
Kampf gegen dre Schkeumrerlokale.
Verl in, 17. Ian. Der Berliner Pollzei- prüstdent hat von heute abend ab die Polizei- stunde von 1 älhr abends auf 11 alhr herab» gesetzt. Ferner soll heute ein polizelliches 2er- b o t sämtlicher Tanzlustbarkeiten in Berlin veröffentlicht werden. Wie der »Lokal- Anzeiger" hört, dürfte noch heute der preutzliche MiNlster des Innern In einem Erlast an die Ober- Präsidenten die gleichen Mahnahmen anordnen.
Kirchen- und MuseumS-Diebstahl.
H i r s ch b e r g, 17. Jan. (Wolff.) Aus der Hirschberger Gnadenkirche ist ein Taufbecken aus Veusilber von hohem Werte gestohlen worden. Auch im Museum des Aiesengeblrgsvereins in Hirschberg wurde ein Einbruch verübt und Münzen, Albten, Schmuck- fachen ans Gold und Silber und Kristallglas von sehr hohem Metallwerte und noch viel höherem Kunst- und Altertumswerte gestohlen. Die gestohlenen Gegenstände sind teilwecse unersetzlich.
Schrffözusmmnenstost auf der Schelde.
Antwerpen, 17. Jan. (Wolfs) Gin heftiger S u s a m m e n st o h ereignete sich um Mitternacht in dem Scheldeknie im Be'irk Austru- toeel zwischeir bem aus Haml urg kommenden deutschen Danrpfer „Aleppo" Der Deutschen Le- vante-Linie und dem italrenischen vom Lloyd Aoyal Belge als Fischdampfer gechatteten Dampfet „Algua Gl Ian za". Der „AlePP o" sank schnell. Der Besatzung gelang es, sich zu re t te n. Der Vordersteven der „Algua Glianza" wurde vollständig eingedrückt. Gs wird für unmöglich gehalten, den Dampfer „Aleppo" flott zu machen, man wird das Wrack wahrscheinlich mit Dynamit sprengen müssen.
Kirchliche Nachrichten,
3fr. 2tellgtnnägemdnhc. Gottesd. i. b. Synag. (Südanl.). Samstag, 20. Ian. Votabd. 4,45, murg. 9„ abds. 5,10 u. 5,50. — Oft. AeligivnSgesellfchafl. Sabbatf. 20. Jan. Freitag abd. 4,3o, Samstag vorm. 8,30, nachm. 3,30, Sabbalausg. 5,50. Woehengottes- dicnst morgens 7,00, abends 4,30 Albt.
r Handei.
Berlin. 17. Jan. Börsen st immungs- bild. Die ungeheure Martentwertung verschärfte den Kaufandrang gewaltig. Schwere Industriewerte sowie Valutapapiere setzten mehrere tausend Prozent höher ein und fliegen dann zunächst in zteistlich unvermindertem Maste weiter. Besserungen um 2000 bis 10 000 Prozent bildeten aus allen Märkten (eine Seltenheit. Aleberall herrschte autzerordentliche Erregung. Die Maller batten gröhtentells nur Kaufaufträge zu buchen. S'.ncmermannwetke fliegen von 5000 aus über 14 000, Deutsche Maschinen von 8100 auf 16 500. Berlm-Karlsruher Industrie von 55 500 aus 100 000. Sehr starke Erhöhungen erfuhren auch Detroleumwerte, nämlich um 8000 bis 15 000 Prozent. Otavi stellten sich auf 118 500 gegen 78 500 gestern. Auch Banken und Schiffahrtsaktlen hallen zum Teil ganz austerordentliche Steige- rnngen zu verzeichnen, Hamburger Paketfahrt um 4500, Hamburg-Südametikanische Dampfschifffahrt um 7000, Vereinigte Elbeschiffahrt um 6000 Prozent. Von Banven gewannen Berliner Handelsgesellschaft 4500, Commerz- und Privatbanl 2000, Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft zirka 4000 Prozent. Von Valutapapieren waten VagdadanleihLn bevvrzi^t bei Erhöhungen um zirka 8000 Prozent. Bon Bahnaktien wiesen Oeftert. Staats bahn, Baltimore und Cauada gewaltige Steigerungen auf. Auch festverzinsliche deutsche Werte lagen fest. Besserungen erfuhren insbesondere Deutsche Consols. Su Beginn der zweiten Bötsenstunde wurde das Geschäft etwas ruhiger, vereiirzelte Aealisietungen der Speku- tion führten teilweise zu unbedeutenden Ab- schwächungen. Die GtundtenÄenz blieb durchweg seit Auch in den zu Einheitskursen gehandeltsn Industriewerten war der Kaufandrang gewaltig, sodast auch hier mit entsprechenden Kutsethöh- ungen gerechnet wurde. Die Kursfeststellung erlitt eine bedeutende Verspätung. Ein wildes Treiben entwickelte sich in den amtlich nicht notierten Wetten, die in grohen Sprüngen in die Höhe gingen.
Frankfurt a. M., 17. Ian. Börsen- stimmungsbild. Der Dollar erfuhr In den ersten Morgenstunden eine weitere Steigerung. Er notierte 16 900—17 500, an der Börse 18 000. Devisen lagen sehr fest. Am Effeetenmarkt machte sich infogle der grosten Kaufaufträge eine sehr feste Tenoenz bemerkbar. Grostr Aachftage bestand für Türken- und Rumänen werte. Montanaktien blieben stark gefragt. Erhebliche Kurssteigerungen batten chemische Aktien zu verzeichnen. Fest lagen Elektrizitätsaktien. Bankaktien erfuhren gröstten- teils Kurssteigerungen. Schiffahrtsaktien waren sehr gefragt. Am Markte der Einhellswerte hielt die Haussebewegung an. Alm 1 AIHr wurde der Dollar 18500 genannt
......................... waa als Iungknecht den ersten Diebstahl begangen hatte: drei Kalbfelle und eine Kuhhaut. Er war dafür verurteilt worden zu fünfundzwanzig Prügel, und die öffentlich.
So also sah jetzt feine Mutter aus? Was hatte die für viele Runzeln! Sin Gefühl wallte in ihm auf, das stärker war als Alntoille und Verlegenheit über ihr plötzliches Erscheinen. Er dachte nicht mehr daran, dast viele herumstanden und mit offenen Mäulern gafften — es hatte sich ein Kreis geschlossen, neugierig um ihn und die Frau — er hielt seiner Mutter die Hand hin: »Grüh Euch Gott!"
Sie nahm die gebotene Hand nicht. Obgleich es in ihrem Gesicht zuckte, als wollte sie weinen, sprach sie streng: »So finden ech dich? Dau elender Biwak! Ech han't ntt glauben wollen, wat se über dich saon. Sch muh et wohl glauben eweil. AletoeraU bist du als Räuber bekannt Ech Han mich aufgemacht, als ich hört, du bist auf der Nah. Hannes" — nun nahm sie doch seine Hand, und die Tränen liefen ihr auf einmal überS Gesicht — »Hannes, ech bitten dich bet deiner Seligkeit, Hannes, ech bitten dich macb dich toieber ehrlich!" Ihre Stimme war zitternd geworden, sie stietz unter Schluchzen ihre Bitten her vor.
Der Sohn bist stch auf die Lippen, verstört und jetzt toieber ganz blad, sah er unter sich
Julie wollte sich einmengen: was kam dies elendige alle Weib und störte hier das Vergnügen? »Lastt berf Hannes doch 'm Ruh," sagte sie unwillig, »wat schwätzt Ihr eso dumm!"
Da schlug ihr Liebster ihr so derb auf den Mund, dah ihr daS Blut aus L'ppen und Zahnfleisch spritzte: .Halt 'S Maul!" Alnb zur Mutter
Krahmühl', beim Stumm auf der Asbacher Eisen- Hütt' — Jesus, ich weih nlt, wie die Leut all tun heihen! Willste ’t noch leugnen?" Sie packte ihn bei den Aufschlägen des feinen Rockes und schüttelte ihn. „Alnb sag mir, he du! —“ fk schüttelte ihn noch stärker — „wer hat den Scham barm, den Andrees, vom Peerd geschossen?"
„Ich nit. Bei Gott, ich toar't nlt, der schob Alnb als der Andrees unten lag, hab ich et nit zugegeben, bat einer ihn abtut.“ Der Sohn war froh, sich reinwaschen zu können; er schüttelte die Mutter ab: „Hört auf, wat wollt Ihr bann von mir?"
„Wohin ich seh, wohin ich hör, nix als Sünd, nix als Schänd. Jesus Maria, Hannes, mein Hannes!" Sie sank plötzlich vor ihm auf die Knie und brückte ihr verzerrtes Gesicht in seine Kleider: »Kehr um, noch is et Seit, du bist ia noch jung, kannst noch anders werden. Erbarm dich um deiner Ruh auf Erden und um meiner himmlischen Seligkeit willen!"
Finster stand der Räuber und nagte an seinen Fingernägeln, er wusste nicht, was er sagen sollte. Es würgte ihn in der Kehle, das arme Weib tat ihm so leib. Die hatte wahrhaftig wenig Freude auf Erden gehabt — sein Vater, der alte Hannes, war auch nickst viel wert, der hatte auch schon einmal gesessen — ehrlich geblieben war nur sie allein. Alnb nun stand sie schon nahe dem Grab, lange machte sie es wohl nicht mehr, war ja Haut nur und Knochen Er hielt nicht mehr an sich, einer Schwäche, die ihn übermannte, nachgebend, bückte er sich auf ihr an ihm niebergefuntenrf Haupt. Seine Tränen fielen auf ihre schwarze Horde, er heulte laut.
(Fortsetzung folgt)
ÄUT5
Aur»
Datum: 15.1 17.1 15.1
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7500,
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150,-
m— 180.— m- i4i- 12a- 130- 130,- 140,-
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81- 760,- 455,- 2175.-
400.- 201- 140,-
80,50 SO53 8L— 7ia- 740.- 72),- 41(X- 440/— 440.- 1800,- 2100,-1!NK),— 20a- 300,- 220,-
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Rrantfurt tu M. Berlin schlutz. Lchlutz- Schluß SAlut-
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4'7, Vreuhische Äonfol» 4e/0 Hessen.........
3*///6 Hessen 8*/° Hessen.........
Bochumer Guh . .. . 29200-2^400,-25500,-33800,- BuderuS.........180 »,,-2,7 0,-1501»-19000,-
Caro 18400.-2 IKX),-195^0,-1^00,- Deucsch-Lurembura. . 30:W,—36000,—27250,—31700,— GetsenkirchenerB''rgw340l)A-880o0,-2o000,-370»,- Hnrvener Bergbau. . 70 >00,—7300 70000,—7ü090,—
llatuoe, k Aschersleben2400 >,-34000.-27970, - —,—
ÄnlimerkWesteregeln 242U(X— -,—26000,-37000,— Vaurabülte -,-2l77A-l»40o.-225i)0.-
Cberbebari 27500,-3 >001-28000,-27000 - Pbönir Bergbau. . .. 29000,-350,0, -28500, -83uo*- Nheiniiaht........ 240Xl-27ü0J,-24<K)i), -30500,-
Rlcbeck '.ui011 tnn . . . 46 KKX-54030,-47030,-5100J,-
TeUuö Bergbau . . . 9>00,—150>)0.— —
vamburg Amer. Pake» 19 00,-28500.- —,— 2900st- Norddeulscher V(oab . 13500,-17.50,-15000,- 15001- .^ementtverkHetdelberg 8900,— 11000,- —,— —,— Vhilwv Holtmann . . 5900,— 12000,- 5300,— —.— Liugl0'Eont »s^uano. . .40006,— -,—40000,— —,— Badische Anilin .... 15000,-19. 00,-15500,-1890a- b> ibschnnd:.......17500,—‘JCyi'jO. - 133tQ,—2- 0)/—
Grievbelnier Electron 14200,-18590,— -,—18000,— foudiitev ivarbiDerie . 14000,—16000.—14000,—1600'J.— £?ül.\ücrfoblnng.....I^JOO,—24060,— ■~»-—
;)i ütaerswerke 16500,—2' !0> Kl—15500,—30000,— ?cheldeani'.alt 2800*',—3 fOO,— —
Alla. Elektrizitiit8.Ges 11500,-135 st-1100n^l2000^- Bermnann.......13250,—Iti'fN ',-12000,-16000—
Schlickert 17000,—2t 00?,— 8000—2410' V— Dlemenö L Halske. . . 24E.—320 O—
Miitetdeiu. Credltbank 3100,— 6590,— 3400, Öeiterr. Crebi:anstalt . 2980,— 4875.— 3040.
4J0 Zolliürken.....129(XX-^50a-13600, -20600,-
5o/u ©olbmerifaner —- ,—146000,-283000,— Berliner HandelHges. . 22000,-^)00.- 22000,- 2500»- Coinmer»- u. Privalbk. 4350.— ^)0,— 480»— 7a»).— Dannu. u.Nalionalbank 5325,-7100.— 5300.— 7 00.- Deutsche Bank 14000,-1800»- 14'«»- 21UC0,- Deiusche BeretnSbank. RI50,— 4500-—
Diöconio (Eoiumonbtt . 700), - 126Ü0.- 7000.— 1150»-
2(hleriuer?e SHeuer. Daimler Motoren - . venlifienftaebt . . . . j)lenuin
. 6000,— 12000,- 595'»,- 10'00,- . .500 ),- 80.0.- 5000,-8800,-
. 9000,— 11800 - -,-
130)0 - 17000,-11750,-14500,-
MeiNllftk?. Frankfurt. . Sdmbinövlf Herz .. . Sichel Hell ft off yjnlübof ... . Zuckersa'vr.ttrankenidai Z'.rckersabrtkWaa äufcl
340 0 -42VM),— 4000—5)0).-
7050.- 0000,— -,- -,—
13800- 13100,-207)00,-
7470 -100»'»,-
7300.-10000,- -,-
Frankfurter Devisenmarkt.
(Telegraphische Auszahlung.)
Datum.-
8577,0,- 85250,
9750,-
9W0,
Märkte.
Brief 3125,— 1236Ü0
Geld 1133.15 7281.75 857>37>,60 12)4,40 341645 2842.85
887,75
Bries
1002,7/1
6301,60
75187,50
1112,80
30.0,15
2566,05
802,-
16. Januar Amtl. No fers.
17. Januar Amtl. Notierg.
ttntw.'Brüsiel . Holland......
London Paris Schweiz Spanien Jinlien Vtffnbon’Dporto Dänemark .. . 9!orroeaen . . Schweden .. . Oellingsorö. .. . Neunork Deulsch-Oesterr. Budapest.....
Prag........
Agram
3208,- .300750 43^5,95
4OL-
1630690
22.80
641,60
47.9,15
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878, 1121, 636»
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9591,- LVÄi.50 4900.20
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159,60
3609,- 3403,50
4924 80
451,15
18345,75
25,51
696,75 507L5
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997,50 f2')8,40
74812.50
1107,20
6054,85 2X53 95
798,-
Aeld 336'.,- 1228.7,0 3470,- 4730.— 7103,-
24.73 18150.—
4820,-
7200.-
2.5:25
18250,-
3190,- 299250 1364A5
399,-
16309,10
22.69
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Bries 1138.85 731825 85964.40 1250,60 34:537)5 2857,15
892,25
886,-
1129,-
644.-
507,-
Danknote«.
^Tanftütt a.M., 17. Januar. Schweizer Sloten . Iran höfische Noten Dänische Noten . Schwedische No en Hotländtiche Noten Deuisch-Oe'terreich L 100 Kronen . Amerikanische Noten Englische Noten Italienische Noten
Belmfche Noten ............
llnnariftte No en
Tschechoslowakische Noten Norwegische Noten ..........
Rumänische Noten Spanische Noten .......
Berliner ProduktemnarkL.
Berlin, 17. Ian. Während am Produktenmarkt sich gestem nachmittag vermehrtes Angebot zeigte, fehlte heute, infolge der neuerlichen Steigerung der Devisen bie Ware. Die Forderungen stellten sich namentlich für Roggen wesentlich teurer; für Mehl bestand starke Kauflust seitens des westlichen Landesteiles. Hafer war weniger lebhaft als gestern bei starker Rachfrage.
Gersle und Mais stellten stch höher bei ruhige« Geschäft. Die Preise für Kleie und andere Futterstoffe, wie auch Oelfaaten und Hülsenf Züchte zogen weiter ziemlich erheblich an. Weizeir, märkclchen 30 ZOO bis 32 000 Mt. (wild erregt), pommerschen 29 000 bis 31 000 All., Roggen, märkischen 2b 200 bis 26 ZOO All. (steigend), Sommergerste, märkische 22 000 bis 23 000 Mk. (sehr fest), schlesische 21 000 bis 22 000 Mk.. Haser, märkischen 22 000 bi« 23000 Mk., pommerschen 20 000 bis 21 500 All. (steigend), schlesischen 20 000 bis 21 500 All., Mais, La Plata, waggonsrei Hamburg 2Z 000 bis 28 000 Mark (sehr fest). Weizenmehl (100 Kilo) 75 000 bis 85 000 Mk. (steigens), Roggenmehl (100 Kilo) 6Z000 bis Z6 000 Mk. (steigend). Weizenkleie 13500 bis 14000 Mk. (fest), Rogaenkleie 14000 bis 14 500 Mk. (fest), Raps 40 000 bis 42 000 Mk. (fest), Diktoriaerbsen 48 000 bis 51 000 All., kleine Erbsen 45 000 bis 4Z 000 Mk., ©erabella, alt 46000 bis 50 000 Mk., Rapskuchen 18 500 bis 19 000 Mk., Trockenschnihel 9200 bis 9400 All Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh, draht- gebündelt 8400 bis 8600 Mk., Haserstrvh. draht- gepreht 8400 bis 8600 Mk., Stroh, strvhseilge- oündelt 8200 bis 8300 Mk, Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Dormahd 8400 bis 8800 Mk., Aachmahd 7800 bis 8000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen stch alle Preise Pro 50 Kilo.)
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 17. Ian. (Amtlich.) Weizen alsbaldige Lieferung 60 000 bis 65 000 Mark, Roggen 50 000 bis 55 000 Mk.. Hafer 34 000 bis 40 000 All., Weizenmehl 90 000 bis 93 000 All., südd. Spezial 0 bei Waagonbezug ab Mühlenstation, Roggenmehl Z5 030 vis 80 000 Mark, Weizen- und Roggenlleie 26 000 bis 28 000 Mark. Tendenz: stark steigend im Einklang mit der katastrophalen Markentwertung.
(In einem Teil der Auslage wiederholt.) Dor neuen Sanktionen.
Paris, 17. Ian. (WTD.) HavaS berichtet über die nächsten Mahnahmen: Infolge der gestern festgestellten Verfehlungen Deutschlands bei den Kohlenlieferungen hätten sich die französische und die belgische Regierung entschlossen, sofort auf Konto der Alliierten die Kohlen st euer im besetzten Gebiet und im Ruhrgebiet zu erhebe n. Italien werde sich dieser Maßnahme an» schließen. Weitere Sankttonen seien der Gegenstand von Beratungen zwischen den drei alliierten Mächten, und zwar infolge der zwei weiteren, von der Reparationskommission fest- gestellten Verfehlungen in den Vieh- und Holzlieferungen, die namentlich in der Kontrolle der Dvmanialwälder bestehen werden. Diese werde vorbereitet und ferner die Errichtung einer Z o l l i n i e im Rheinland und im Ruhrgebiet geprüft.
Sine Spende des Papstes für Deutschland.
Paris, 17. Ian. (WTD.) Wie das „Journal" aus Mainz erfährt, hat der Papst eine Summe von 60 000 Lire aus feinem Privatbesttz zur L i n - derung der Rot in Deutschland gestiftet. Die Summe, die 450 Millionen Mark ausmacht, soll auf sämtliche Diözesen verteilt werden.
Das Arbeitslosenproblem in England.
London, 17. Ian. (WTB.) Donar Lato empfing gestern eine Qlrbeiteraborbnung, die den Wunsch aussprach dah das Parlament früher als vorgesehen einberufen werden solle, um sich mit dem Arbeltsloseirproblem zu befassen, Donar Laa» erwiderte, er sehe keinen Vorteil in der Einberufung des Parlaments vor dem 13. Februar und erklärte, die Regiernrrg betreibe augenblicklich die Durchführung von Plänen, die eine praktische Abhilfe bezweckten.
Die Bezahlung der englischen Schulden bei Amerika.
London, 1Z. Jan. (WTD.) Aach einer Meldung aus Washington, soll Grohbritan- nten vorgeschlagen haben, die b r i t i * scheu Schulden in 60Iahren bet ei nem Sinssatz von 3 Prozent zu bezahlen. Die amerikanische Kommission sei dagegen für einen Seitraum von 50 Jahren bei sofortigem Beginn der Sahlungen.
Mutters Coraenkind ist blaft und schwächlich klagt oft über Müdigkeit und kränkelt viel. ES muh sorg'äUtge Pf!ege haben, besonders mnh eS nut ernährt werden. Die Mutier lut soviel sie kann, aber die hohen Preise von Fleisch, Butter, Eiern, Milch seven ihr enge Grenzen. Sie trifft deshalb eine gute Wahl, wenn sie dem Kinde „Stiifefe" nibt; dieses altbekannte und erfolge bewährte Nährmittel kräftigt das Kind, wird gut vertragen und Lt doch noch preiswert. Eine Tasse „Slufefe" tonet z.B. bei weitem nicht soviel rote eine Tasse Aiilch. Jede HaitSfrau kann sich daS bet einem Versuch leicht selbst ausrechnen.
sprach er, tote einer, der sich entschuldigen will: „Ihr müfct nit glauben, wat alles erzählt artrb — bat mehrfte is nit wahr. Alnb Armen Han ich nie nix Alebles getan. Oh, andere, der Lehendecker aus 2auf<$fteb, der Seibert aus Liebshausen, der Peter Sughetto, und Fink der Rotkopf, stnd hunderttnal schlimmer als ich Ich hab noch nie einen umgebracht."
„Entschuldig dich nit!“ Jetzt hatte die Frau sich wieder in der Gewalt, sie sprach ohne Tränen, fast tote der Richter in einem Verhör: „Mit Kalbfellen und der Kuhhaut hafte angefangen, Dann hafte Peerd gestohlen —“
„Et waren ja französische Peerd," fiel Bück- ler ein.
»Peerd gestohlen." Die Frau beachtete feine Beschönigung nicht. »Darm bifte auf Straßenraub ausgegangen. Haste den Sender von Weyerbach und den Herz Göttschlick nlt ausgeraubt — ja oder nein?“
„3a.“
„Hafte nlt Türen eingebrochen. bist eingestie-- gen. haft die Leut festgebunden, hast ihnen den Mund verstopft, bat se nit schreien konnten, hast ihnen gehört hat?“
„O bau Dieb, miseradliger!“ Die Alnglückliche hämmerte §ich mit beiden Fäusten gegen die Stirn. „Würste nie nit auf die Wett gekommen, verflucht sei der Tag!“
„Hört auf!“ Er wollte der Frau die Ha.ck» festhalten, aber sie achtete feiner nicht.
Wie eine, dir von Sinnen gekommen, fuhr sie fast schreiend fort: „Strahenraub, Straßenraub. Straßenraub — Einbruch. Einbruch, Einbruch. Su Hottenbach auf dem Daldeaauer Hof, auf btt
alles weggeholt, wat


