Einzelbild herunterladen

«'OembttMtag mii btr. ton bei "Metern Der» wtteUN* ftetftAel*. ©elbtoerftänb(l4>

eat «bw QUfliefvtuna Don Deutschen In btc betfltf* ®ett»alt schon Dertafhmg*- unb strafrcchi- Itch tÄffifl au<gtf4(of1«n Keine bcullche 6tdl< tune an IryinbetTtem OttpunFt etne solche 1XbflH4tdt jo4 nur in Erwägung aezogen

3n Rrafle (orrnnen tonnte nach Der Rechts- uitD Sachlage ran etne Hcmebmunfl ter Drei SchU»pr 11z eiben irrten vor bcm beglichen Re«. sto»Sgertcht al» Zeugen n tcht et wa al» Inge! lag t e Aber aach au! etne derartige ®efte(lunfl<Tonnten sich t* deutschen "Beerben nur etn»assen unter der selbstverständlichen Bvr- OMilenung dass bk wnwrfcbrte Xüdfübrung der drei Zeugen bttgllchetteit« gewährtet stet fei Die jlnjefr.La Bedingungen mürber unter Beteiligung der deutschen (tuftubtftfrbe-n in einen «christ­lichen Qn<ummtn der belgischen Regierung niedergesegt Hiernach verbleibt die Hin- und Rücköttörderung sowie die liebe rwachung der drei Jrüjtn hr. Tt^är.grr1 ix in

deutschen Händen Dir B^-rnehmung und Gegen- überfteflung der drei Zeugen durch belgische Be­amte erfolgt bn Deiseln etne» deutschen "Beamten Der RücktranSpvN der Rngeschuldigten kann lebet feil nach Belieben der deutschen Regierung Dotflenmrmrn werde». Daraufhin sind bk drei Zeugen, bk sich nett ihrer Konfrontation in Lachen ausdrücklich einverstanden crflär- tru, gor Rettung ihrer bcm Tode bedrohten Kameraden ander den vereinbarten Modalitäten oor einigen.Lagen nach Rachen verbracht worden. Hiernach handelt es sich nicht um eine LiS- liefetung von Darttchcn an belgische Derichte. sondern um einen Der such vier Deutschen da» Leben *u reiten.

Verftündigunysversuch« in Caufanne.

fiaefanne, 16. Juli. C1B27B.) QBtevon türkischer Sette ndtgeteUt wttd, haben die SachverstLnd l ge n beider Parteien Henle nachattvag BerständlgungSvor» schlLae über die noch offenen Fragen aus- gearbeitet. Danach würden die Alliierten drn Drundfah der Räumung der Dardanellen an­erkennen, von den Türken aber ermächtigt wer­den, bi« zum Onkrasttreten de« Weerengenab- kvmmen« je ein Kriegsschiff In den Dardanel- len zu belassen, anstatt je zwei Kriegsschiffe, wie die Alliierten bisher für jede ein­zelne einladende Macht gefordert hatten. WaS die KvnzessivnSfrage betrifft, würden die Alliierten auf die Anerkennung der "Bor- zugsrechte für die beiden Gesellschaften dicker«-Armstrong und Allgemeine Eisen- dahnregie verzichten, während die Frage der Türkischen Petrvl-Eompanh bis zu einer Gmi- flüng zwischen den englischen und amerikani­schen Interessenten offen bleiben soll. Die alliierten Bevollmächtigten traten tn später Aachmittagstnnde mit Ismet Pascha zu einer offiziösen Sitzung zusammen, um die Dor­schläge der Sachverständigen zu prüfen. Die Sitzung ist noch nicht beendet.

Lausanne, 17 (Zull. (WA > Aach einer Zu­ständigen Aachtsihung kam e« um > .2 Uhr mor­gen« zwischen den türkischen Bevollmächtigten zu einer EinlgungüberbielehlenStrelt- f ragen. Heute Diens'ag. nachmittag um 5 Uhr findet eine "Vollsitzung der drei Kongretzmächte statt, um die erzielten Ölungen enbgütttg feslzu- legm Der Bertra gwirb voraussichtlich am Diens­tag ober Mittwoch der nächsten Woche unterzeich­net werden

Zur Flucht ^hrhardtS.

Leipzig 16 3uli. (Wolff) Wi" vom Do- Nzeipräildium mitgeteilt wirb entkam Ehr­hardt höchstwahr'ch lnlich m.t einem Buto- mögen, der am Freitag nachmittag mit lausen­dem Motor vor bcm Ho'el Deutlche« Hou»" am Könlgsplotz beobachtet wurde. Am Wagen war zunächst nur ein junger Mann, anscheinend ein Führer Kur, vor fünf Uhr erschienen drei wei- irre 2Hdrmer im Laufe von der Wäch-erstrade oder dem Peterfteinweg her, bestiegen da« Auto unb fuhren In besonders fchnellem Tempo davon ®inige Tage vorher wurde in einer Leipziger Reparatur werkstätte ein Wagen eingestellt $r trug bort die Rümmer Ito 5347 Diele Rümmer Ist wahrscheinlich vor der Abfahrt mit der Rüm­mer I. N 5485 ober I. N. 5983. wahrscheinlich aber mit dri iehleren vertauscht worden Am SamStag nachmittag fand In SrgeawaN de« Mi­nister« Fellelch. Dertretrrn de« Reich«anwalts und der Polizeibehörden eine eingehende Unter­suchung statt Den Blättern zusolge sollen meh­rere Beamte bet Desä.ignlSanstalt in Hast ge­nommen worden sein

München. 16 3ult. (WTB l Die In dem Pr ozest Sh i darbt verwickelte P - I " . zefltnHodcnobe-Oehrlngcnwu d an SamStag unter der Be'chu digung der Begünftl- gung auf Grund e ne« Haitdeievl« de« Ober- reichsanwattS in Pa'ing M München Der- haftet und nach Leipzig überführt.

Kus Heften.

rm Darmstadt, 16 Juli. Der Bterenm«- f<tnif) zur Beratung der Beamtende- f oldungSnovelle und ter dazu eingegange­nen unzähligen Btmftetlungen konnte da« umfang- retebe Material, wie wir hören, auch In dieser Woche oicht bewältigen, fo dah auch noch toti- tere Sitzungen notwendig 'ind

Aus Stabt unv Land.

® leben, den 17. Juli 1923.

Giefteoer Wochcnmnrktpreise.

am 17. Juli 1923

Butter (40 000) 45 000 Mk per Pfund, »ter (2800 ) 3000 Mk bai Stück. Ääk (11 000) 14 000 Matt die Rolle gleich 10 Stück. Wirsing 4000 Mk da« Pfund, Weibkraut 4000 Mk.. gelbe Rüben (1400 ) 2000 Mk. da« Bündel. Oberkohlrabi 1200 BLarf da« Stück. Salat (300 ) 830 Mk der Kopf. Zwiebeln (6000 ) 7000 Mk da« Pfand. Srblen (7000) 8000 Mk. Bohnen (7000 ) 8000 Mk,. Blu­menkohl <3000 > 20 000 TW M Stück, je nach ®röfK Milchgemüse 1200 Mk. da« Pfund.- arlktfoW (1200) 1600 Mk.. Dutten (12000) 20000 yg.-rf 5a« Stück, je nach Gröhe. Kartoffeln, neue 4500 Mk da« Pfund Tomaten 10 000 Mk. ihr- schrn (8000) 10 000 Mk. Heidelbeeren 13 000 Ml. Stachelbeeren (5000) 10 000 Mk. Jo Hanni« beeren (8000) 10 000 M.. »ebbea« (10 000) 12 000 Mk.

- Belm Einkau» Der derdrauch-r aut Dem Lande tonn bei auf dem Wocheiimattt In Dietzen be­zahlte Erzeugerpreis nicht zur Anwendung käm­men. da in den oben angegebenen Prellen die Unkosten für da« Derbiingen aui den Wochen - marft enthalten sind. Die Erzeugerpreise find in dem Xeil<bt in Klammern gesetzt die andere Zister stellt jede«mal den HäiidterpreiS tn Sie­ben dar

Siu Boctrefl drS Cbcrbfltfltrmrifter# Hamm aus Äecflinflbaufrii.

Die am SamStag, 14 Juli. von der Liga Aum Schuhe der deutschen Krllur cinbciui.-n- Prvtestverlammlunn gegen d'. : Bcr- g e 8> a 111 g u n g von Äu h r. Rhein u nd Saar gestaltete sich zu einer machtvollen unb er­hebenden Äünbgel und der Dieb ie, Bevöllera ig War e« schon an sich ein aus.raibenstip. ü - folg, hast trotz der Ichler u>iertränllck> ' Ain* oau. und ®alenen de» Äatboi Ve..insdaales überfüllt waren, so zeigte der ganze Verla.is der Versammlung, dast alle Eifchi.nen.n getragen traten von einem warmen Mitgefühl mit den unsagbaren Leiden unserer Brüd.r unb Schirestern im besetzten Gebiet. getragen waren von einem tiefen Beimfitkin ihrer jk-rantux>rlung in den Ereignissen. die jetzt über da« Shickal u.ifeic« Vaterlandes enticheiden Rachdem im Ramm der Liga Herr 3ngvmeur örtel de Versammlung begrübt hatte, betonte Heu Oberregi.rungS .il Weicker In einer kurzen Eröffnungsansprache, baf der Deist bti Widerstände«, bei dort brüten im besetzten Debiet sich fo deutlich und erfreulich bemerkbar macht, nicht etwa aus bevvidlich- An­ordnungen zuiückzu,uhien sei, soirdern spontan dem Gefühl und Empsinden der» ganzen Volke« entspreche und von diesem Geiste getragen sei.

Sodann ergriff der Hauptredner bes Abend«. Herr Oberbürgermeister Hamm au« R.cklinghausen, da« Do t von der Versammlung lebhaft begrützt 3n schlichten, una<-1Bminficn Worten, aller Schönfärberei ternbl ib n>, Ich l- bertc er die Stimmung im besetzten kS.5iet und versicherte, Nif) die unerhörten Deii-alttni -n. die sich dvtt Tag für Tag abspielten, der Bevölkerung die Augen gehst net hätten. Sämtliche Ve'beechen. die da« Deutsche Strafgefetzbich kennt, weiden dn-ch die BelayungStruppen ohne irne.D.vttäx- Ahndung begangen 3m Gefängnis ü-muchten ?.ur Zeit über 100 Gefangene tn engstem Raunt zusammengedrängt. es gebt im die .Rredertre- rung der Seelen" Ms schlimmstes K-rb crfxn lirinabe gilt der franzöfischen Solda'eska da« Abfingen de r deutschen ^rational- Hymne, trotzdem c« uii erhebend, tute sie eine Mensch-nmenge, von b<rr Franzosen durch die Siadl zum Markwlatz gejagt mb qepeiaigt. während Attvier Stunden immer wieder anstimmte Au« Willem Fühlen Wollen hat sich im N letzten Gebiet ein Akko d mächtig durchaet tngen _Dcut<chland". inb man e i ar.et von den freien He matSteilen, datz sie d n nationalen Fbwehr- kampf. der allen Voltoqem.sfen gilt, mit grö­ßerer und stärkerer Teilnahme, al« e« jetzt mit­unter geschieht, inierstützen

Reicher und stärkster Beifall wurde den mann­haften. fcrniaeit Worten de» Redner« zuteil 6tne grobe An,ahl vorzüglicher Lfchibilder au« dem Ruhrgebiet unb ber Belahungszome wurden '»dann gezeigt unb erläutert Am Schutz ber Bedamm- lung wurde einstimmig folgende 6 ntfchlie - f»ung angenommen

.Die am Samstag, dem 14 Juli, zu einer grr>hen Protestkundgebung zahlreich erschienenen Angehörigen aller Parteien und aller Stände er­heben flammenden Protest gegen tue wlderrech- Iil?.' Berge wali.gung und Bedrückung unlerer Brüder und Schwestern an Ruhr. Rhein und Saar Sie geloben dem deut'chen Volle unter Hintansetzung aller inneren Gegensätze gemein'am alle» Schw.re auf sich zu nehmen, um durch treu s Ausharren und Zu'ammenstehen mit der Bevöllcrung der desetzl^n Gk-bii-te den Veintch- tung?willen uns.-rer Bedrücke uschanden wetten zu lassen "

Gine Sammlung jugunft i der Riilrr'pende er- binchte einen Betrag von 304 180 Mark Sin ge­meinsam gesunkenes Lied nach einem unserer jetzi­gen Lage entlprechend umgcänN-rten Tert des altniederländlschen Dankgebete« beendete in er­hebender Weife die ganze Feier

Der Ltchtbildcrvortraq des eliemaligen (SouvcrneurS von Deutsch-Lüdwcft,

Dr. Lertz

am Sonntagabend war leider nicht besonder» statt besucht Ob mangelnde« Interesse koloniale Be­tätigung oder die übergrvfl«Hitze darwi schuld Ivar, maj dahingestellt bleiben Rach einigen einleiten­den Worten des Herrn dipl agr Behlen vom Drenzlandaml des Hochlchulring« deutscher Art crqnff Dr Seitz da« Won und führte ungefähr lolgende« aus Koloniale Tätigkeit entspringt vv'illlch-en, religiösen, wirtschaftliche». u-i7sen» ichaftlichen und abenteuerlichen Gründen Die erste grehe und bekanntgewordene Kolonisation d s deutschen BollLs. die Bölte. uanbemiti, war wirtschaftlich bedingt 3m Mittelalter war das deutsche Volk hauptsächlich hn Osten kolonisatorisch tätig Man denke nur an die Anlage der Ostmark durch Karl ben G-r»fu-n an Heinrich den Löwen und an t<n Deutschen Ritterorden Das deutlche Volk trat im Mittelalter da« c mige europäische Voll, da« (ich mit dauerndem Erfolg kolonilatorisch betätigt hat Die französischen Eroberungen während ber Kreuzzüge lind alle wieder verloren gegangen Dei Beginn des 15 (stahrhunde'N» klingt den Umschwung Wäh-end die deutschen Kiäfle Im 3nlanbc durch die Rcformationskttege verzehrt werden gründen Spanier, ®ng(än- bei r<,nb Holländer fn den neu entbeckten Erbteilen gro^e Ko'onialreicht Bettuch: deutscher Kaufleute, wie die der Weller In Venezuela blei­ben erfolg Id« Erst dem Trotzen Kurfürst gelingt die Anlage von Dros>Fttedttchsdurg an der afnlamfdvm Westküste das von feinem zwei- ten Rachfolger allerdings für 6000 Duk-rtm an die Holländer rerkauft wird Unendliche Berlulle an Menschen lind dem deutschen Volke dadurch ent­standen datz ihm fast 400 Jahve lang die Kolo­nien fehlten Wie statt die SiedlungStätigkeit ber Deutschen tn jenen Jahrhunderten gewesen ist, lätzt sich am besten an zwei Tatsachen erkennen Bei Gründung der Bereinigten Staaten von Rordamerika handelte c« sich in etn,)e{ncn Staaten darum, ob Deutsch die SiaatSIvrache werden tolle Deutsch war -,,,ch Ne Proklamatton der Engländer bei der Eroberung von Kapstadt Diele völkischen Gründe waren es. die neben wirtschaftlichen und religiösen Momenten, die Deut­sche Kolonialgesellschaff, Kaufleute unb MisstonS- geselllchaften um die 80er Jahve auf den 8rnx rf> von

Rt lonlen bi Ingen liehen Mit seiner reuen etaate- taust hat BiSmarck da» erreicht, um« sich da- mal« noch erreichen (Ich. bah da« Kolonialreich nicht weiter ausgco.iut wurde, ist die Schuld der nachbismarckichen Zei Ikr Krieg brachte un« den Veilust bei deutschen Kolonien unb alle« beut- schen Privatveimögen« In ihnen. Der Den ber deutschen Kolonien, ber viele Blllliaiben beträgt, wurde un« nicht angerechnet weil der Gegner sie dem Böikrbunb un?> durch ihn den Mandats- mckchten übertrag :n heb Schon heute erkennt die Welt und auch die lllandttSmächte selbst müssen da« zugeben, bih bic deutsche Bern>iltung bei Heilem tttfer gewesen ist. Trotzdem aber lind lind b:cib\-n wir da« cinzi -Ir Kulturvoll oh..> Äuiuiucn Ünö ge ade wir hätten diele am nötigsten Wirt'chatt ich und pviititch Unb wir versklavt und io w>rd in nicht allzu langer Zeit c.nc grob- Auswanderung einsetzen'ler. b.t ui» bei b.n BLingel an Kolonial land grobe Tci'.a'tc am -> univ tiuouvm

aver but1*m mir die Hoffnung aut dereinstigen 5iclonialie iy nicht au'g<b<n wie da» Beispiel Zianlreichs zeigt Oltmal« halte es schon leinen ganzen Kc ioni.ilfesttz verloren und doch ist e« beute k»e zwe tt>ötzte Ko.oi ialmncht Europas

time Reiste i>vn Lichtbildern ergänze die Aussührungen dr» Redners lehr wirkungsvoll Der leb hatte Beilall zeigte dem Redner, datz feine Worte nicht aus unfruchtbaren Boden gefallen waren. Für d.n Hoch chuiring Ichloh Herr Beb- len mit den Worten das) dttonder« die alabe­rn.sche ,'mgenb die Ausführungen beherzigen möge, die Versammlung

<*in RcichSbnud ber Ausgewtesenen von Rhein uub Ruhr.

3m Laufe der letzten Wvä-c ixrdammelte sich eine grobe Anzahl Ausgewiesener aller Berufs­stände zweck« Gründung einer Ort«- gruppe in Diesten Allgemein war man sich einig datz nur durch engen Zufammenlchlust aller Auegen leienen die seelischen Leiden und wirt- schaftlichen Schäden gelindert werden können Dei einmütig.- Bttchlutz bei Verlamm llen führte zur Gründung ein*. OrtSgr.ippe Gietzen unb Um­gebung, der sofort über 6 0 )ll i t g l i e b e r beitraten Der Zaxtt dee Retä-sbundes der Aus- gew.tteuen von Rhein und Ruhr ist hauptsächlich L.e Füttorge unb die Betreuung, da die bisherige Paatlidx: Fürsorge nicht für alle Bcrudftänbe in gleiche. Weise in Erscheinung treten konnte und auch sonst noch nicht alle wirtschaftlichen 5nt- schädigung.'f ragen gelöst lind Die Leitung der Ortsgruppe 11 Vott Ludwig Vollmer, Frank­furter Straf': 132l dient auch als B-ritung«stelle für feiet.*, die noch nicht Mitglieder einer Orts- g.uppe dco Verbandes find Am Schluffe wurde folgende Refviurinn die an höhere Stelle weiter- a-gefK-n nirb, geaf>t:

.Die am l l Juli in Dietzen zahlreich ver­sammelten Ausg^wiefenen aller Berufsstände litten di.- Rr chsiezi-erung dring -nd, unter keinen Umständen den passiven W i - derstand aufzugeben, dx die Franzosen und Belgier nicht den Status quo vom Oktober 1922 hcrgestellt haben Wir wollen untere letzte und einzige Waffe nicht wieder auf schmeichelnde Versprechungen gurt der Hand geben Wir kämp­fen für deutsches Recht und untere Freiheit und geloben, diesmal die letzte halbe Stunde durch­zuhalten Wir müssen aber verlangen bah man un« den Rücken deckt und alle Elemente rück­sichtslos bekämpft, die unsere Front im Rücken zermürben wollen "

Der Gkeibergveretn schreibt un«: Donnerstag abend 6 Uhr versammelt sich der Borstand deS (Kletberqveretns auf "del Burg zur Bef'.chligtmg der vollendeten Wie» derherftellungsarbeiten am Turm und an de, Mauern und damit zusammenhängende Fra­gen zu erörtern. Der Vorstand erwartet, bah auch die anderen VereinSmitglieder an obi­ger Besichtigung und dem sich anschliehenden gemütlichen Beisammensein teilnehmrn.

Bit Deutsche Demokratische Par- t e i hielt, wie uns geschrieben wird, am Freitag abend eine Mitgliederversammlung ab, bei der für den plötzlich verhinderten Landtags- abgevrdneten Rviber-Darmstadt der Ministerial­direktor Urftabt über .Reich«- unb Landes- Politik mit Etreifllchtem aus den letzten Verhand­lungen Im Landtag" spiach Der Redner ent­wickelte em Bild von den hessischen Bubget- be-.atungen und charaktettlierte dabei die Sief- [unqnnnme bei vettchiedenen Parteien m den prlitilchtn Fragen ber Gegenwart B-i anders auSfü) 'sich verbreitete sich der Referent über die Gelbabfindung des früheren Srvstherzog« unb über die Schulde batten

Vornotizett.

Tage«kalender für Dienstag. Lichtfpielhaus. BahnhoMraste .Die ilbr" unb ,»r.

'^ettervornuöfafle

Wolkig, zeitweise etwa« Regen, weitere "üI"timg, Westwind

-e BBetterlage hat sich setzt so gestaltet, dast dem Sinströmen kühler, ozeanischer Winde Raum gegeben ist.

Landkreis sieben.

C Wleseck. 16 Juli. In ihrer General­versammlung am SamStag be'chloh die Bau- genoff rnfchast rach Erledigung von Bor- st and Strahlen, den GefchästSanleil ben veränder­ten Gildoe.hälttnfsen anzupaffen und. um die Mitglieder vor Berlufl zu schützen, anderetteils aber auch, um die Ratenzahlungen nicht der Ent- nx-rfung auSzusetzen die Wertbeständig- ke i t deS Geschäftsanteil« Dieser wurde aus den Wert von . Ztr Roggen sestgefetzt und ist tn 12 Monatsraten des BöerteS von je 5 Psd Roggen eiuzuzahlen Gültig ist jewellS der letzt- befannte Kurs an ber Frankfurter Börse

ri L i ch, 16 Juli Gestern würbe hier ba« allgemeine städtische (fugen b- und Bv 1 kS - f c ft gefeiert Ein stattliche Festzug begleitet vorn PosaunenckMr Langgöns, voran btt büimznge- schmückte Schuljugend mit ihren von der Stadt gefttfteten Brezeln, mattchierte nach dem Hardt­berg Dort begann das Fest mit einem Wald- gottesbionst, der auf gemeinsamen Siebern, einer unter Mitwirkung ber Obettlasse aiSgesühtten leicrllcben Gebeteliturgie und einer von SttttS- pfarrcr Scho.limmei gehaltenen Ansprache über die rechte Freube beftanb Danach hielt Stift«» bethant Lenz etne kindliche und doch männlich kraftvolle vaterländische Ansprache, deren Echo da« Deutschlandlied war Zwei Gebichtvvrträge der Foindii?»is^ssch^i(^iti»«»n 'fymA Arnold unb

®nrmt) Jlkmgcfl schlossen stch an 0i« zum Abend tummelte lick) jung jnb alt in fröhlicher Fei«. E,wähnt seien besonder« die Spiele ber Jugend, k ir Dai biklangen d S Turnoerem«. de« Posaunen- <Loi« und der Gesangvereine Degen Abend bc- nxgte sich xr Ftstzug zum Rathaus zurück, wo eine Ansprache von Bürgen meister Böller daS Fest bttchlotz

Ärcie Schoten.

0 Oaubach 15 Iul^Ein Diebstahl von ungewbhnlichei Frechheit Bxirbc to,gestern hier ausgefuhrt Ein müt.crer Deucht«- beamter ging auf n^nigv Bhnutcn in bei« Barear bei bteligen Borschutziais.- unb liest lein ISubnul an. S.iigiiebrunnen .am Rlatttptatz) stehen. Ein Strolch latz auf unb fachte ba« Weite. Sofort wurde die Eondarmm ber umliegenb.m Ort.' teiephenifch Ixnachiichtigt unb der Bcltoblcne ver- fc.gic zu Rad 6ic Spu> be« DieveS Wie man hÄH .--de dir!" !n Hu ig". dlngstst M<u>.»4e.

wg. Gedern. 16 full 2d:r Ei e ballnhilfs- fchaffner Heinrich ® le i bet erlitt b im Ran­gieren aus bcm Bahnh.'f Blitzen rod einen U n - fall, er geriet zwilchen b e Puffer zweier Eisen­bahnwagen unb zog sich eine Rk (zvettetzung zu Eine Im Krankenhaus zu Lauteibach sofort vor- genommene Opeiation b>achte ben Verunglückten uuher Lebensgefahr Die bicfigra fürst­lichen Beamten spendeten al« uvitcce Rate zum BollSopser Ruhrhil) e den Bciing von 124 8*4 Matt

Starkenburg und Rhcinhc^en.

rm Darmstadt. 16. Juli Ferien- spaziergänge in groherem Umfange für die Kinder aller hiesigen, auch de i höhe - ten Dchu I e n, beahnchttgt der Cbcrbuigernwiflei einzuführen, da b<e durch die ungeheuerliche Geld­entwertung eil getretene Teuerung es kaum noch möglich macht, erholungsbedürftige Kinder in Kurorten ufw unterzubttng.-n Die Mittel follen zum Teil durch freiwillige Gaben aufgebracht werden, da beabfichtigt ist. bei den kleinen regelmätzigen Wanderungen mit Spielen, eben don> von zu Haufe mitgeb. achten Früh­stück eine kleine Erfrischung zu bieten Auch Führer und Letter aus allen Kreisen die neben ben Lehrern freiwillige Helferbien sie leisten wollen, find willkommen. Rian hofft die Einrichtung zu einer juinMgen machen za können "Während der mrt dem 15 Juli be­ginnenden Gerichtsferien, die eine Dauer von zwei Monaten Haden finden in gewöhn- lichen Zivilklagen keine Termine statt Rur m dringenden Höllen können Entschei­dungen gefällt werden Hierzu geboren eilige Beifügungen. Strafsachen. Arr-stfvchen Die Mahnverfahren. Zwangsvollstreckungen ufw neh­men während der Ferien ihren Fongang Die Strafkamiaern in Darm''a'tt werden In ben Ferien nur an Dienstagen. Donnerstagen unb Samstagen Sitzungen abhalten

®crmi^d)te6.

Flugdienst Thinchcn Budapest '

München. 17. 3uli. (WTB.) Der heu» tige Tag ist ein Markstein in der Entwicklung be« südeutvpä scheu F uge« Die TranSeurvpa- Union eröffnet heule dieFlugllnieMün» chen Budapest uno erweitert dadurch den südeurvpäischen Flugverkehr von Wien nach Ungarn. Heule vormittag 9 Uhr flog em IunkerS-Mclallslugzeug nach Wien ab, von Wien au« wird da« Wasserflugzeug läng« der Donau nach Budapest Weilersliegen

Budapest, 16. Juli. (WTB.) DaS heute früh von München abgeflogene 3un- kerflugzeug ist hier ein getroffen. Die Strecke München- Wien wurde in 100 Minuten, die Strecke Wien Budapest tn 120 Minuten mit einem Wasserflugzeug zuruckgelegt. Die reine Flugzeit von 220 Minuten stellt einen Rekord dar. Born nächsten Jahr an soll em Flugverkehr zwischen Deulschland «und dem Balkan eingerichtet werden.

Turnen, Sport unb SpieL

(Siebener Ruderer siegreich! Die Studenten Mannschaft des Bcrein« Ruder­sport errang am Sonntag einen wohlverdienten Lieg unter schwierigsten "Verhältnissen in Hei­delberg Rachdem bn Madern Rubevverern Heidelberg und die (Siebener Ruder gesell Ickwtt 1577 iilchl angetreten Bxuvn, fiel das Vorrennen au« 3m Hauptrennen traft.i sich die Ltudemen- rnar.nfchaften ber Heidelberger Rudergefelllchaft uruö des Vereins Radettpori 1913 Die Wann» leisten fochten einen fchweren Kampf, bet dem Hcibelberg bi« einige 10? Meter vor dem Zltt führte Trotz fremb'-m ...lehencn "Boot konnten die Grestenn Ruderer von Grollnan, Henkel. Mul­ler. Hermann. Steuer Roll, mit einem alTkitm vk wundert en Endspurt den Gegner einholen unb ba rüber hinau« bas Rennen mit einer guten Boot«länge gewinnen Der schöne Sieg löste einen begeisterten Beifall au» Der Verein Rubettpvrl bucht damit tn ber kurzen Zeit feines "Bestehens berat« ben 7 VerbandSfieg

D22 Drutschr ZtiCTifefi in München.

München, 16 Juli. (Wolff.) Der Haupt- ftftfonmag bes Deutschen Surnfefte«. an dem hundert tau sende Turner rnd Zumennncn aller deutschen Siämrue tetlnabmi-n. gcffaltete (ich zu einer unvergeblichen Äirnbgebmg bes natio­nalen Willen« unb bes deutschen Einheftsgv- txmfctT« München berdlete ben Gästen einen übetau« herzlichen (Siu>fann. ber änstettich in ubetau« reichem Schmuck ber ©traben und ifcr mit Fahnen unb (Strianben zum Ausdrick kam. Von ben Morgenstunden an drängle sich eine ge­waltige Menichenmenge zu dem Imposanten Fe st - z u g. ber bcm Tage besonderes Gepräge gab Als sich ber Zug n Bewegung setzte, lag eine tropische Hitze über der Stadt lieber vier Stunden bajcric ber Vorbeimarsch der Turner und Turnei inne«, bie über tau len b "Barmer unb Fahnen mit sich führten Einen geschichtlichen Einschlag erhielt ber Zug durch die Teilnahme ber alwingeiellenen Münchner Zünfte unb Innungen mit hinorilchen

X. \ »,rx»«et. e(Met*le» i. BaTtee

X IÄS? K u k i r o I

N. g.fufrrKX

S«,,kll» tnwfobirn ZtUlioiuate» b»

OU 3* b.uwtn uxb Orogmm ei«lllll<b e<e« -Brr»n> en* TDo buufm tsAnl »*>«*.

DrM«rls Wollen feie, Mxrtt 2L